Wirtschaft

"O'zapft is" nur mit Ticket?Brauerpräsident plädiert für Eintrittspreis beim Oktoberfest

03.02.2026, 04:47 Uhr
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Geht es nach dem Präsident des Bayerischen Brauerbundes, müssen Wiesn-Besucher künftig noch tiefer in die Tasche greifen. (Foto: IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

Bis zu 15,80 Euro kostete die Maß 2025 auf der Wiesn in München. Doch angesichts höherer Personalkosten könne Bier nicht mehr die "Haupt-Kalkulationsgrundlage für alle Kosten sein", beklagt der Präsident des Bayerischen Brauerbundes.

Der Zutritt auf das Wiesn-Gelände in München sollte aus Sicht von Bayerns Bierbrauerpräsident Georg Schneider nicht mehr kostenlos sein. "Bei einer Veranstaltung wie dem Oktoberfest sollte man darüber nachdenken, Eintritt zu verlangen", sagte der Präsident des Bayerischen Brauerbundes der "Augsburger Allgemeinen". "Bei Veranstaltungen wie dem Oktoberfest müssen wir darüber nachdenken, ob Bier die Haupt-Kalkulationsgrundlage für alle Kosten sein kann."

Dabei wird Bier auf der Wiesn bereits jedes Jahr teurer: Zwischen 14,50 und 15,80 Euro kostete die Maß 2025 auf dem Oktoberfest. Das waren im Schnitt 3,52 Prozent mehr als 2024. Damals kostete der Liter noch zwischen 13,60 und 15,30 Euro.

Die Stadt überprüft als Veranstalter des Oktoberfestes, ob die von den Wirten kalkulierten Preise angemessen sind. Wie teuer die Maß in diesem Jahr wird, ist noch nicht bekannt.

"Am Ende müssen wir uns die Frage stellen, ob Bier allein reicht, um eine Veranstaltung wie das Oktoberfest zu finanzieren", sagte Schneider der "Augsburger Allgemeinen". "Oktoberfest-Besucher tragen durch ihren Bierkonsum dazu bei, dass die Kosten, die dieses Fest verursacht, finanziell getragen werden können", erklärte der Präsident des Bayerischen Brauerbundes. Dazu gehöre etwa der Aufbau der Zelte, aber auch die Bezahlung der Bands oder des Personals.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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