Wirtschaft

Trotz Gewinnsprung von 33 Prozent Cisco-Ausblick enttäuscht die Anleger

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Der Rückblick überzeugt, der Ausblick nicht.

(Foto: REUTERS)

Umsatz- und Gewinnplus - und dennoch fällt der Aktienkurs von Cisco nachbörslich deutlich. Der Grund: Die Börsianer haben einen Makel in der Quartalsbilanz entdeckt.

Der Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im ersten Geschäftsquartal zwar Umsatz und Gewinn deutlicher als erwartet gesteigert, doch enttäuschte der Ausblick des Unternehmens. So wird für das laufende Quartal lediglich ein Umsatzplus von null bis zwei Prozent prognostiziert, was deutlich unter der Erwartung der Analysten liegt, die mit einer Zunahme von Prozent gerechnet haben.

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Auch die Schätzung für den Gewinn je Aktie liegt mit 0,53 bis 0,55 Dollar unter der Analysten-Prognose von 0,56 Dollar. Der Aktienkurs fiel nachbörslichum deutliche 5,1 Prozent.

Cisco-Vorstandschef Chuck Robbins verwies zur Begründung für den schwachen Ausblick auf einen erwarteten Rückgang beim Auftragseingang, die weiterhin anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Konjunkturentwicklung und negative Einflüße von der Währungsseite.

Gewinnsprung um ein Drittel

Im abgelaufenen Quartal lief es für Cisco dagegen gut. So kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 12,68 Milliarden Dollar. Der Gewinn konnte um 33 Prozent auf 2,43 Milliarden Dollar gesteigert werden. Dies entsprach einem Gewinn je Aktie von 0,48 Dollar je Aktie. Bereinigt lag dieser bei 0,59 Dollar je Anteilsschein. Die Analysten hatten lediglich mit einem Umsatz von 12,65 Milliarden Dollar und einem Gewinn je Aktie von 0,56 Dollar gerechnet.

Cisco ist traditionell vor allem mit Akquisitionen gewachsen. Unter dem neuen CEO Robbins geht das Unternehmen nun auch verstärkt Kooperationen ein, etwa mit Apple oder auch mit einem Server-Hersteller aus China. Außerdem wurde eine Allianz mit dem Netzwerkkonzern Ericsson geschlossen. Es muss sich noch zeigen, ob dieser Kurs Früchte trägt.

Quelle: n-tv.de, bad/DJ

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