Wirtschaft

"Mannigfache Unsicherheiten" Ifo-Institut senkt Wachstumsprognose

2c98385f38d56d201c3a967919d34bac.jpg

Die Wirtschaft schwächelt, sie wächst aber weiter.

(Foto: dpa)

Das Ifo-Institut senkt seine Konjunkturprognosen für Deutschland kräftig. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im zu Ende gehenden Jahr um 1,5 Prozent und 2019 sogar nur noch um 1,1 Prozent zulegen, teilten die Münchner Forscher in Berlin mit. Bislang waren sie von jeweils 1,9 Prozent ausgegangen. Für 2020 wird ein Plus von 1,6 Prozent prognostiziert.

"Die durch die Autoindustrie ausgelöste Schwächeperiode zieht sich noch bis 2019 hin", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. "Zudem dämpfen mannigfache Unsicherheiten die Weltkonjunktur, vor allem Brexit, Italien und die US-Handelspolitik." Eine Rezession sei aber nicht zu erwarten.

Durch die konjunkturelle Abkühlung werde sich der Anstieg der Beschäftigung verlangsamen, so das Ifo-Institut weiter. Ihre Gesamtzahl soll 2020 bei mehr als 45,5 Millionen liegen, was rund 1,25 Millionen mehr wären als im vergangenen Jahr. Die Zahl der Arbeitslosen soll in diesem Zeitraum um gut 400.000 auf 2,1 Millionen sinken.

Quelle: n-tv.de, mli/rts

Mehr zum Thema