Wirtschaft

Weniger Autos aus Rüsselsheim Opel drosselt offenbar Produktion im Heimatwerk

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Die Aussichten für die Opelaner in Rüsselsheim sind trübe.

imago/Jan Huebner

Rund 3000 Beschäftigte fertigen im Opel-Heimatwerk Rüsselsheim die Modelle Insignia und Zafira. Ursprünglich sollten in diesem Jahr 123.000 Autos vom Band laufen. Doch nun will der Autobauer die Produktion offenbar halbieren.

Der Autobauer Opel will nach Gewerkschaftsinformationen die Produktion in seinem Stammwerk Rüsselsheim drastisch zurückfahren. In diesem Jahr sei nur noch eine Produktion von 68.000 statt 123.000 Autos geplant, berichtet die "Mainzer Allgemeine" unter Berufung auf eine interne Mitarbeiterinformation der IG-Metall-Betriebsräte. Über Auswirkungen auf die Arbeitsplätze ist indes noch nichts bekannt.

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In dem Produktionswerk arbeiten rund 3000 Menschen im Zwei-Schichtbetrieb. Sie montieren die Modelle Insignia und Zafira, für den Opel gerade einen Nachfolger vorgestellt hat, der aber im britischen Luton gebaut wird. Für den langsam auslaufenden Zafira will Opel ein zweites Modell nach Rüsselsheim vergeben, das dann bereits auf einer Plattform des neuen Mutterkonzerns PSA steht. Eine Entscheidung dazu soll noch in diesem Jahr verkündet werden.

Unter Ägide der französischen Peugeot-Mutter ist Opel auf einen drastischen Sparkurs geschwenkt. Auch im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum sollen 2000 der rund 7000 Arbeitsplätze an einen externen Dienstleister abgegeben werden. Opel hat versprochen, die Sanierung ohne Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen zu bewerkstelligen.

Zu den aktuellen Produktionsplanungen hat sich das Unternehmen nicht konkret geäußert. Man passe die Produktion kontinuierlich an die Volumenplanung an und fokussiere sich auf profitable Vertriebskanäle, erklärte ein Sprecher. "Wir wollen die Auslastung unserer Werke weiter verbessern, dies gilt natürlich auch für Rüsselsheim. Dafür setzen wir auf die Fertigung profitabler Modelle auf Plattformen der Groupe PSA", sagte er. Weitere Details sollen noch in diesem Jahr bekannt geben werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte Opel weniger Autos verkauft, dafür aber nach eigenen Angaben pro Stück mehr verdient.

Quelle: n-tv.de, cri/dpa/rts

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