Wirtschaft

Von Schummeleien nichts gewusst US-Kanzlei entlastet Müller

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Seit mehr als einem Jahr hat Matthias Müller mit der Abgasaffäre zu tun.

(Foto: dpa)

Eine gute Nachricht für Matthias Müller. Der VW-Chef ist einem Bericht zufolge nicht in den Abgasskandal verwickelt. In der Zeit der Veröffentlichung des Skandals führt Müller noch Porsche.

In der internen Aufarbeitung der Volkswagen-Abgasaffäre hat die US-Kanzlei Jones Day einem Zeitungsbericht zufolge Konzern-Chef Matthias Müller entlastet. Der 63-Jährige, damals Porsche-Chef, habe vor der Veröffentlichung der Schummelei bei Dieselmotoren durch die US-Umweltschutzbehörde am 18. September 2015 keine Kenntnis von der Betrugssoftware gehabt, berichtete die "Bild am Sonntag" ohne Angaben von Quellen.

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An diesem Tag erst habe Müller von dem jahrelangen Betrug bei Abgaswerten im Flieger auf dem Weg zu einem Autorennen in den USA davon erfahren. Zu diesem Ergebnis seien die Ermittler von Jones Day, die von Volkswagen mit der Aufklärung des Skandals beauftragt wurden, gekommen, meldete das Blatt weiter. Ein Sprecher von Volkswagen wollte den Artikel unter Verweis auf laufende Ermittlungen nicht kommentieren.

Laut "BamS" war an Bord des Flugzeuges auch VW-Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz. Dieser war wegen den Affäre nur wenige Tage später beurlaubt worden. Hatz bestreitet, Kenntnis von den Schummeleien gehabt zu haben.

Im Zuge des Diesel-Skandals war der damalige VW-Chef Martin Winterkorn am 23. September 2015 zurückgetreten. Sein Nachfolger wurde zwei Tage später Müller, der seitdem mit der Aufarbeitung der Affäre beschäftigt ist.

Quelle: n-tv.de, wne/rts

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