Wirtschaft

Neue Jobs in den USA VW investiert 700 Millionen in E-Autofabrik

114625310.jpg

Bis 2025 will Volkswagen mehr als eine Million E-Autos pro Jahr verkaufen.

picture alliance/dpa

Volkswagen setzt in Zukunft auf Elektromobilität. Dafür nimmt der Konzern viel Geld in die Hand. In den kommenden Jahren entstehen acht neue Werke in den USA. Der erste Standort steht nun fest und bringt der Region bis zu 1000 Arbeitsplätze.

Der deutsche Autobauer Volkswagen hat sich in den USA für Chattanooga als Produktionsstandort für Elektrowagen entschieden. Das Werk im US-Bundesstaat Tennessee sei somit die erste Fabrik in Nordamerika, die künftig auch Stromer produzieren werde, so VW. Das erste Elektroauto aus Chattanooga soll 2022 vom Band rollen. VW will rund 700 Millionen Euro investieren, bis zu 1000 Arbeitsplätze sollen durch den Ausbau direkt entstehen.

VW St.
VW St. 147,50

Die USA seien "einer der wichtigsten Standorte für die weltweite Automobilindustrie", wird VW-Chef Herbert Diess in der Mitteilung zitiert. Die Entscheidung, die US-Fertigung für Elektrofahrzeuge in Chattanooga anzusiedeln, sei ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie von Volkswagen in Nordamerika. "Wir wollen den Marktanteil in den kommenden Jahren deutlich ausbauen", so Diess.

Weltweit entstehen bei VW in den nächsten Jahren acht MEB-Werke (Modulare Plattform für Elektrofahrzeuge) in Europa, Nordamerika und China. Volkswagen will damit die Produktionskapazitäten schaffen, um bis 2025 mehr als eine Million E-Autos pro Jahr zu verkaufen.

Als erstes Elektroauto wird das SUV-Modell "ID. Crozz" in Chattanooga vom Band rollen. Volkswagen will in Amerika zudem auch den "ID. Buzz" anbieten, eine neue Version des Elektro-Bulli. Zudem werden in Chattanooga auch künftig der SUV Atlas sowie der US-Passat vom Band rollen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen in dem Werk etwa 3.500 Mitarbeiter.

Quelle: n-tv.de, mba/DJ

Mehr zum Thema