Wirtschaft

Dividendentitel mit großen Vorteilen Warum Aktien Immobilien toppen

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Anlagen in Aktien haben Vor- und Nachteile.

(Foto: picture alliance / dpa)

Negative Zinsen, steigende Staatsschulden, Brexit und jetzt auch noch Donald Trump - für Anleger gibt es viele Gründe in Sachwerte zu fliehen. Am besten sind Aktien.

Sieben Millionen Deutsche besitzen eine Immobilie als Kapitalanlage – Tendenz steigend. Hauptgrund ist das historisch niedrige Zinsniveau. Auf dem Bankkonto oder mit sicheren Anleihen lässt sich keine Rendite mehr erzielen. Umgekehrt ist die Finanzierung eines Wohnungs- oder Hauskaufes so preiswert wie noch nie. Dazu kommen wirtschaftliche und politische Risiken, die für eine Kapitalanlage in Sachwerten, also vor allem in Immobilien, Aktien und Edelmetallen, sprechen.

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Marc-Oliver Lux hat 1999 zusammen mit Frank Präuner die Vermögensverwaltung Dr. Lux & Präuner gegründet. Dort verantwortet der langjährige Börsenexperte als Geschäftsführer u.a. die Kundenbetreuung und das Marketing.

Unter diesen ist Gold vergleichsweise spekulativ und kommt für die meisten Anleger nur als Beimischung in Frage. Aktien schwanken immer wieder und gelten daher vielen Menschen als zu risikoreich. Bleiben Immobilien. Allerdings werden die Risiken von Betongold gerne unterschätzt.

Eine fremd vermietete Wohnung oder ein Haus bedeuten meistens ein erhöhtes Klumpenrisiko. Denn selten können sich Investoren mehrere Immobilien leisten und so die Risiken breiter streuen. Außerdem sind Immobilien nur wenig liquide, ein Verkauf kann sich über Wochen und Monate hinziehen. Schließlich haben sich die Renditen von Wohnungen und Häusern in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert, da die Mieten nicht annähernd so stark wie die Kaufpreise gestiegen sind. In bevorzugten Lagen werden mittlerweile Kaufpreise aufgerufen, die der 30-fachen Nettokaltmiete eines Jahres entsprechen. Das kann sich kaum rechnen.

Ein regelrechter Renditekiller ist das nicht auf die Mieter umlegbare Hausgeld wie beispielsweise die Instandsetzungsrücklage. Unter Einbeziehung von Nebenkosten, Mieterwechseln und Leerstandszeiten liegt die Rendite von vermieteten Immobilien nicht selten sogar im negativen Bereich. Häufig sind Immobilien daher vor allem eine Wette auf weiter steigende Preise und damit für Spekulanten, aber nicht für Investoren geeignet.

Aktien mit vielen Vorteilen…

Bei den Merkmalen, bei denen Immobilien eher schlecht abschneiden, können Aktien punkten. Anleger können hier schon mit kleinen Beträgen eine breite Streuung erzielen und so Klumpenrisiken vermeiden. Gleichzeitig sind Dividendentitel ausgesprochen liquide, da sie fortlaufend an der Börse gehandelt werden.

Schließlich werfen Aktien langfristig betrachtet eine Rendite von sieben bis acht Prozent ab, was sich mittlerweile mit Immobilien kaum erzielen lässt. Allein die Dividendenrendite liegt bei den Dax-Unternehmen zurzeit bei durchschnittlich gut drei Prozent. Schließlich sind Aktien gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis deutlich preiswerter als gut gelegene Immobilien.

… und einem Nachteil

Ein großes Manko haben Aktien dennoch: Sie schwanken vergleichsweise stark. Die täglichen Aufs und Abs können so manchen Anleger nervlich in den Ruin treiben. Abhilfe können hier vor allem Aktiensparpläne und regelbasierte Investmentstrategien verschaffen, mit denen sich die Volatilitäten zu einem guten Teil ausblenden lassen.

Anleger, die trotz aller Nachteile lieber in Betongold investieren möchten, bieten sich offene Immobilienfonds an. Diese liefern meistens höhere Renditen als selbst angeschaffte und verwaltete Wohnungen oder Häuser. Gleichzeitig bieten sie eine – in der Regel – internationale Streuung über mehrere Objekte und sind mit einem nur geringen Verwaltungsaufwand verbunden. Offene Immobilienfonds sind zudem auch vergleichsweise einfach zu verkaufen. Allerdings gelten eine einjährige Mindesthaltedauer und eine ebenso lange Kündigungsfrist.

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Quelle: n-tv.de