Der Börsen-Tag
13. August 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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17:37 Uhr

Dax macht am Ende schlapp

Starke Konzernbilanzen haben den deutschen Aktienmarkt lange Zeit gestützt. "Die Investoren setzen darauf, dass sich die gestiegenen Energiepreise nicht in Inflationsszenarien zeigen, sondern von den Unternehmen weggedrückt werden und sich die Konjunktur mit wieder konsumfreudigeren Verbrauchern weiter erholen wird", erläuterte Andreas Lipkow, Chefanalyst beim Broker CMC Markets. Gegen Handelsende kam es an der Frankfurter Börse zu Gewinnmitnahmen.

Der Dax schloss 0,1 Prozent tiefer bei 26.300 Punkten, nachdem er zuvor bis auf 26.490 Zähler gestiegen war. Der EuroStoxx50 notierte 0,2 Prozent höher bei 6550 Stellen.

Gefragt nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen waren unter anderem die Titel von Thyssenkrupp, die nach anfänglichen Verlusten ins Plus drehten und um 9,1 Prozent hochschossen. Für gute Stimmung sorgten auch Kursgewinne bei kleineren Unternehmen. Die Aktien von Sixt und Secunet stiegen nach Vorlage von Ergebnissen um 3,1 beziehungsweise 6,2 Prozent. 

Dax macht am Ende schlapp
17:13 Uhr

Birkenstock gelingt, woran deutsche Marken oft scheitern

Birkenstock steigert im dritten Quartal seinen Umsatz deutlich und hebt seine Prognose an. Was andere deutschen Traditionsmarken vom Sandalenhersteller lernen können, erklärt ntv-Börsenexperte Patrick Dewayne.

Birkenstock gelingt, woran deutsche Marken oft scheitern
16:47 Uhr

Das sind Tradingstrategien für September

Der Dax bleibt in Rekordlaune - und das, obwohl der September vor der Tür steht, traditionell der schwächste Börsenmonat des Jahres. Ist die Rekordfahrt also nur die Ruhe vor dem Sturm? Oder könnte diesmal alles anders kommen? Über passende Tradingstrategien spricht Friedhelm Tilgen mit Raphael Dreyer von GBE Brokers.

Das sind Tradingstrategien für September
16:32 Uhr

Ölpreise sinken deutlich

Am Ölmarkt haben Spekulationen auf eine schwächere Nachfrage den Preisen zugesetzt. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und das US-Leichtöl WTI verbilligten sich um jeweils rund zwei Prozent auf 86,57 beziehungsweise 80,82 Dollar je Fass (159 Liter). Die US-Rohölvorräte sind zuletzt überraschend angestiegen und die OPEC sowie die Internationale Energieagentur haben ihre Verbrauchsprognosen in diesem Jahr gesenkt. Einen allzu deutlichen Preisrückgang erwarten Experten wegen der festgefahrenen Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA allerdings nicht. Knackpunkt ist vor allem die Straße von Hormus. Die Meerenge, durch die vor dem Iran-Krieg ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen transportiert wurde, ist seit Monaten weitgehend gesperrt.

Ölpreise sinken deutlich
16:07 Uhr

Birkenstock-Aktie schießt hoch

Dank gedämpfter Inflationssorgen haben die US-Anleger bei Aktien zugegriffen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann 0,3 Prozent auf 53.927 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 0,5 Prozent auf 7783 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 0,8 Prozent auf 26.798 Punkte. Die Erzeugerpreise blieben im Vergleich zum Vormonat unverändert.

Bei den Einzelwerten stachen Birkenstock mit einem Kursplus von 13 Prozent heraus. Dank der ungebrochen starken Nachfrage nach seinen Korksandalen hat der Schuhhersteller seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Anleger waren mit dem Umsatzwachstum des KI-Chipentwicklers Cerebras hingegen unzufrieden: Die Aktien brachen um mehr als elf Prozent ein. Der Erlös stieg im Quartal zwar auf rund 180 Millionen Dollar, Analysten hatten jedoch LSEG-Daten zufolge mit rund 194 Millionen Dollar gerechnet.

Birkenstock-Aktie schießt hoch
15:47 Uhr

Ist der Mega-Hype um die Unitree-Roboter gerechtfertigt?

Rund 8300 Mal so viele Aktien bestellt wie zunächst angeboten: Unitree - ein chinesischer Hersteller humanoider Roboter - geht an die Börse. Es ist ein Unternehmen der Superlative. Doch ist dieser Hype gerechtfertigt? Und wie innovativ sind die Roboter tatsächlich?

Ist der Mega-Hype um die Unitree-Roboter gerechtfertigt?
15:23 Uhr

NBA-Erfolg der Knicks hilft Madison Square Garden - Aktie steigt

Die Aktien von Madison Square Garden Sports legen im vorbörslichen US-Handel um rund drei Prozent zu. Der Eigentümer des Basketball-Teams New York Knicks profitierte vom Erfolg der Mannschaft in den Playoffs und übertraf im vierten Quartal die Umsatz- und Gewinnprognosen. Der Umsatz lag mit 278,7 Millionen Dollar und der Gewinn je Aktie mit 1,16 Dollar deutlich über den Analystenschätzungen. Die in New York City ansässige Basketball-Mannschaft stand im Turnier der nordamerikanischen Profiliga NBA 2026 ganz oben auf dem Siegertreppchen - erstmals seit 53 Jahren.

NBA-Erfolg der Knicks hilft Madison Square Garden - Aktie steigt
14:57 Uhr

Bericht: Porsche stellt Taycan-Produktion bis 2030 ein

Porsche will einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge die Produktion seines Elektromodells Taycan bis 2030 einstellen. Das Blatt berichtete über eine entsprechende bislang nicht schriftlich festgehaltene Vereinbarung des Porsche-Vorstands mit dem Betriebsrat. Der Taycan war das Aushängeschild des Stuttgarter Autobauers im E-Bereich, verkauft sich jedoch kaum.

Taycan-Sa-ule
(Foto: Porsche)

Die Produktion des Modells im Stuttgarter Stammwerk ist kaum ausgelastet. Der Taycan ist das erste E-Modell von Porsche und wird seit 2019 produziert. Porsche hatte sich 2022 vorgenommen, bis 2030 seinen Elektro-Anteil auf 80 Prozent zu steigern. 2024 kam mit der zweiten Generation des SUV Macan ein zweites Porsche E-Modell dazu. Der Taycan verkaufte sich anfangs gut, in den vergangenen Jahren sank der Absatz jedoch deutlich. Auch der Macan soll künftig wieder mit Verbrennungsmotor zu haben sein.

Bericht: Porsche stellt Taycan-Produktion bis 2030 ein
14:29 Uhr

Brüssel gibt grünes Licht für Milliardendeal von VW

Die EU-Kommission genehmigt Volkswagen, eine Mehrheit seiner Großmotorentochter Everllence abzugeben. Der Verkauf von 51 Prozent der Anteile an dem Unternehmen an den US-Finanzinvestor Bain Capital werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, teilte die Brüsseler Behörde mit. 

Ende Juni hatte VW mitgeteilt, sich mit Bain Capital geeinigt zu haben. Die Transaktion bringt Volkswagen einen Erlös von 7,4 Milliarden Euro ein. Mit dem Verkauf setzen die Wolfsburger ihren Kurs zur stärkeren Fokussierung auf das Kerngeschäft fort. Die fünf deutschen Standorte von Everllence, ehemals unter dem Firmennamen MAN Energy Solutions bekannt, sollen auch unter der neuen Eigentümerstruktur mindestens bis 2030 erhalten bleiben, wie VW mitgeteilt hatte. Betriebsbedingte Kündigungen seien in diesem Zeitraum ausgeschlossen.

Brüssel gibt grünes Licht für Milliardendeal von VW
14:02 Uhr

Hafenkonzern HHLA rutscht in die roten Zahlen

Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA hat im ersten Halbjahr weniger Container als im Vorjahreszeitraum umgeschlagen und ist unter dem Strich in die Verlustzone gerutscht. Das geht aus dem Halbjahresfinanzbericht hervor. Der Containerumschlag an den Terminals der Hamburger Hafen und Logistik AG ist um 6,7 Prozent auf rund 2,9 Millionen Standardcontainer gesunken. Nach Steuern und der Beteiligung anderer Gesellschafter machte die HHLA 4,2 Millionen Euro Verlust. 

Belastet wurde das Ergebnis durch den starken Wintereinbruch zu Jahresbeginn, einen laufenden Umbau zur Automatisierung der Hamburger Containerterminals sowie umfangreiche Infrastrukturarbeiten im Schienennetz. Hinzu kamen geopolitische Spannungen und Veränderungen internationaler Warenströme. 

Hafenkonzern HHLA rutscht in die roten Zahlen
13:36 Uhr

Neues vom Geldmarkt

Die Sätze am europäischen Geldmarkt treten auf der Stelle. Für die kommenden Tage stehen keinen wichtigen Daten auf der Agenda, sodass jegliche Impulse fehlen. Erst die Anfang September anstehenden Euroraum-Inflationsdaten für August liefern wohl den entscheidenden Impuls, ob die Europäische Zentralbank nochmals abwarten kann oder den Leitzins doch um 25 Basispunkte anhebt.

Tagesgeld: 2,15 - 2,35 (2,15 - 2,35), Wochengeld: 2,15 - 2,35 (2,15 - 2,35), 1-Monats-Geld: 2,20 - 2,40 (2,20 - 2,40), 3-Monats-Geld: 2,30 - 2,55 (2,29 - 2,55), 6-Monats-Geld: 2,31 - 2,51 (2,31 - 2,51), 12-Monats-Geld: 2,68 - 2,86 (2,68 - 2,85), Euribors: 12.08. 11.08. 3 Monate: 2,4900 2,4900, 6 Monate: 2,6370 2,6370, 12 Monate: 2,9130 2,9140 

Neues vom Geldmarkt
13:13 Uhr

Thyssenkrupp-Papiere ergrünen kräftig

Nach anfänglichen Verlusten haben sich die Aktien von Thyssenkrupp ins Plus vorgearbeitet. Die Titel des Industriekonzerns steigen im MDax um 4,1 Prozent. Gestartet waren sie bis zu 3,5 Prozent schwächer. Die Zahlen zum dritten Quartal seien gemischt ausgefallen, sagt ein Händler. Mit 8,79 Milliarden Euro lagen die Umsätze über den Erwartungen. Der bereinigte operative Gewinn stieg im dritten Quartal um 18 Prozent auf 183 Millionen Euro - Analysten hatten im Schnitt mit 207 Millionen Euro gerechnet. Das Unternehmen hob die untere Grenze seiner Gewinnprognose für 2026 an.

Thyssenkrupp-Papiere ergrünen kräftig
12:46 Uhr

Musks "Terafab" soll teuerstes Gebäude der Welt werden

Elon Musk will den nächsten Rekord brechen: In Grimes County/Texas will der Chef von Tesla und SpaceX die größte Chipfabrik aller Zeiten bauen. Die sogenannte "Terafab" soll einen gigantischen Bedarf an Rechenleistung decken. Ein visionäres Vorhaben oder Größenwahn?

Musks "Terafab" soll teuerstes Gebäude der Welt werden
12:25 Uhr

Dax deutlich im Plus

Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat sich wieder nach oben aufgemacht. Am Mittag notierte der deutsche Leitindex 0,5 Prozent höher bei 26.774 Punkten. Der EuroStoxx50 stieg um ebenfalls 0,5 Prozent auf 6569 Stellen. Der Euro lag 0,1 Prozent fester bei 1,1536 US-Dollar.

Dax deutlich im Plus
12:09 Uhr

Osteuropa-Boom rettet deutsche Exporteure

Die deutschen Exporteure haben im ersten Halbjahr ihre Einbußen im Geschäft mit den USA und China durch den boomenden Osteuropa-Handel mehr als wettgemacht. Die Ausfuhren in die 29 Länder wuchsen von Januar bis Juni um fast elf Milliarden Euro oder 7,4 Prozent auf 154,4 Milliarden Euro, wie der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft mitteilte. Dagegen brachen die Exporte in die beiden weltgrößten Volkswirtschaften USA und China zusammen um gut zehn Milliarden Euro ein.

"Mittel- und Osteuropa hat sich zu einer Schlüsselregion für den deutschen Export entwickelt", sagte die Ost-Ausschuss-Vorsitzende Cathrina Claas-Mühlhäuser. "Gerade in einer Phase geopolitischer Unsicherheit, fragiler globaler Lieferketten und wachsenden Protektionismus müssen wir die sich dort bietenden Wachstumschancen noch entschlossener nutzen."

Besonders kräftig wuchsen die Exporte nach Polen. Sie legten im ersten Halbjahr um 9,2 Prozent auf 53,8 Milliarden Euro zu. Damit ist der östliche Nachbar der viertwichtigste deutsche Absatzmarkt - hinter den USA, Frankreich und den Niederlanden, aber deutlich vor China. Die Volksrepublik belegt mit 36,3 Milliarden Euro nur noch Rang neun.

Osteuropa-Boom rettet deutsche Exporteure
11:46 Uhr

Experte räumt mit verbreitetem E-Auto-Irrtum auf

Die derzeit geltende staatliche Förderung für E-Autos soll auslaufen. Kein Problem, sagt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer, die Prämie brauche es gar nicht, E-Autos verkaufen sich auch so hervorragend. Außerdem räumt er mit einem verbreiteten Missverständnis auf, wonach es auf dem Land Ladeprobleme gebe.

Experte räumt mit verbreitetem E-Auto-Irrtum auf
11:36 Uhr

Produktion in der Eurozone tritt auf der Stelle

Die Produktion der Unternehmen in der Eurozone hat im Juni stagniert. Nach zuvor vier Zuwächsen in Folge verharrte die Gesamtproduktion diesmal auf dem Vormonatsniveau, wie Eurostat mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich ein minimales Plus von 0,1 Prozent. Hier hatten Ökonomen einen Rückgang um 0,8 Prozent erwartet. Die Entwicklung deutet auf eine fragile Konjunktur im Währungsraum hin, die unter gestiegenen Energiepreisen infolge des Iran-Kriegs leidet.

Die Entwicklung in den einzelnen Mitgliedstaaten verlief sehr unterschiedlich. Den höchsten monatlichen Zuwachs meldete Kroatien mit 5,2 Prozent, gefolgt von Litauen und Finnland (jeweils +2,1 Prozent). Die stärksten Rückgänge gab es in Luxemburg (-10,7 Prozent) und Portugal (-3,9 Prozent). Die deutsche Industrie verzeichnete ein leichtes Plus von 0,2 Prozent und lag damit leicht über dem Durchschnitt des Währungsraums. 

Produktion in der Eurozone tritt auf der Stelle
11:09 Uhr

Evotec-Aktie fällt - Halbjahreszahlen belasten

Nach der Vorlage endgültiger Halbjahreszahlen gibt die Aktie von Evotec nach. Das Papier des Hamburger Biotechunternehmens fällt um rund ein Prozent auf 3,81 Euro und gehört damit zu den größten Verlierern im Nebenwerteindex SDax. Evotec bestätigt die Mitte Juli veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse sowie die damals gekappte Jahresprognose. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern weiterhin mit einem Umsatz von 570 bis 610 Millionen Euro und einem operativen Verlust zwischen 70 und 105 Millionen. Als Grund für die Entwicklung nennt Evotec verzögerte Meilensteinzahlungen und später als geplante Abschlüsse neuer Partnerschaften. Das Unternehmen überprüft nun auch seine mittelfristigen Finanzziele.

Evotec-Aktie fällt - Halbjahreszahlen belasten
10:45 Uhr

London rückt Venezuelas Gold nicht raus - kein Einzelfall

Venezuela besitzt rund 31 Tonnen Gold in London, kommt aber nicht heran. Nach den verheerenden Erdbeben will Caracas die Reserven für den Wiederaufbau nutzen, doch bisher stellt sich die Bank of England quer. Wie sicher sind also Goldreserven im Ausland? ntv-Börsenexperte Frank Meyer gibt dazu Antworten.

London rückt Venezuelas Gold nicht raus - kein Einzelfall
10:33 Uhr

Hapag-Lloyd wächst dank höherer Frachtraten

Höhere Frachtraten und eine gestiegene Transportmenge haben Hapag-Lloyd im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg beschert. Während das operative Ergebnis stabil blieb, verdiente der Reedereikonzern unter dem Strich weniger. Die vor einem Monat angehobene Ergebnisprognose bestätigte Hapag-Lloyd.

Der Umsatz stieg auf 5,02 von 4,63 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Frachtrate legte auf 1475 US-Dollar pro Standardcontainer (TEU) von 1354 Dollar zu. Auch die Transportmenge stieg. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) blieb mit 712 Millionen Euro in etwa stabil. Im ersten Halbjahr ging es jedoch spürbar auf 1,1 von 1,76 Milliarden Euro zurück. Unter dem Strich verdiente der Konzern im Quartal 71 Millionen Euro nach 263 Millionen im Vorjahr.

Hapag-Lloyd wächst dank höherer Frachtraten
10:26 Uhr

Ist KI ein Sonderkonjunkturprogramm für die Wirtschaft?

Die Berichtsaison in den USA ist in vollem Gange und bislang können die meisten Unternehmen positiv überzeugen. Wie Anleger darauf reagieren und welche Rolle KI spielt, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Jacqueline Meier vom ETF-Anbieter Xtrackers und Lars Murek von Portfolio Concept.

Ist KI ein Sonderkonjunkturprogramm für die Wirtschaft?
10:03 Uhr

SMA-Solar-Bücher sind prall gefüllt - Aktie steigt

SMA Solar ist im ersten Halbjahr dank Sondereffekten und eines starken Privatkundengeschäfts in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das operative Ergebnis (Ebit) drehte unter anderem dank der US-Zollrückerstattungen auf 62,4 Millionen Euro nach einem Minus von 19,0 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie der Hersteller von Wechselrichtern mitteilte. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 72,8 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 42,4 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Umsatz stagnierte mit 686,6 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Die SMA-Aktie stieg um 1,7 Prozent.

Zu dem Ergebnissprung trugen neben dem Verkauf zuvor wertberichtigter Vorräte (22,4 Millionen Euro) vor allem die erfolgswirksam verbuchten US-Zollrückerstattungen in Höhe von 18,6 Millionen Euro bei. Während das Geschäft mit Großprojekten umsatzseitig unter diesem Zolleffekt litt, zog die Nachfrage in der Sparte für Haus- und Gewerbeanlagen um fast ein Viertel an.

SMA-Solar-Bücher sind prall gefüllt - Aktie steigt
09:44 Uhr

KI-Einsatz ja, aber nicht bei Finanzen 

Eine Mehrheit in Deutschland steht dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) der 1010 Erwachsenen, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa für den Kreditkartenanbieter Visa befragt hat, können sich vorstellen, Aufgaben an einen KI-Agenten zu übertragen.

Gefragt nach konkreten Anwendungsfällen, offenbart die vom 23. Juni bis 3. Juli durchgeführte Erhebung jedoch reichlich Vorbehalte: 68 Prozent der repräsentativ Befragten würden ihre Versicherungen und Finanzprodukte eher nicht oder auf keinen Fall KI-gesteuert verwalten lassen. Die Geldanlage mit Hilfe von KI, zum Beispiel über einen Robo-Advisor, sehen sogar 86 Prozent der Umfrage-Teilnehmer skeptisch.

Bei einem KI-gestützten Einkauf wollen die Befragten vor allem sichergestellt wissen, dass KI-Agenten keinen unkontrollierten Zugriff auf Zahlungsdaten erhalten (61 Prozent). Gut die Hälfte (52 Prozent) legt Wert darauf, dass persönliche Daten nicht gesammelt oder weitergegeben werden.

KI-Einsatz ja, aber nicht bei Finanzen 
09:26 Uhr

Britische Wirtschaft wächst doppelt so schnell wie deutsche

Die britische Wirtschaft hat im zweiten Quartal an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt legte von April bis Juni um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu, wie das Statistikamt ONS zu seiner ersten Schätzung mitteilte. Im ersten Vierteljahr hatte es noch zu einem Plus von 0,6 Prozent gereicht. Trotz der Abschwächung wuchs die britische Wirtschaft damit doppelt so schnell wie die deutsche. "Wir haben in diesem Jahr das schnellste Wachstum in der G7 gesehen", ordnete Finanzminister John Healey das Ergebnis ein und verglich es mit den sieben wichtigsten Industriestaaten (G7). "Aber wir müssen jetzt nachlegen."

Für das starke Abschneiden sorgte nicht zuletzt der Juni: In dem Monat wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Als Gründe nannten die Statistiker die zeitweise gesunkenen Ölpreise infolge einer Waffenruhe im Iran-Krieg, den Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft sowie das Sommerwetter.

Britische Wirtschaft wächst doppelt so schnell wie deutsche
09:11 Uhr

Was interessiert der Rekord von gestern?

Der Dax nimmt Kurs auf ein weiteres Allzeithoch. Der deutsche Börsenleitindex, der zur Wochenmitte im Handelsverlauf bis auf den Rekordstand von 26.573,50 Punkte geklettert war, am Ende aber 0,2 Prozent leichter mit 26.331 Zählern geschlossen hatte, notiert aktuell im Bereich von 26.430 Stellen. Einen stützenden Faktor sehen Marktteilnehmer in den wieder leicht fallenden Ölpreisen, die allerdings weiter um die 80-Dollar-Marke notieren.

Was interessiert der Rekord von gestern?
08:52 Uhr

Ottobock wird optimistischer - Anleger auch

Beim weltgrößten Prothesenhersteller Ottobock wächst nach dem ersten Halbjahr die Zuversicht. Das Unternehmen erwartet für 2026 nun ein organisches Umsatzwachstum im Kerngeschäft von sechs bis acht statt bisher fünf bis acht Prozent, die um Sondereffekte bereinigte operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) soll mindestens 27  Prozent erreichen, wie Ottobock mitteilte. Das trieb die im SDax notierte Aktie vorbörslich um 3,2 Prozent nach oben. "Wir blicken auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück, in dem wir uns durch starkes organisches Wachstum schneller als der Markt entwickelt haben", sagte Vorstandschef Oliver Jakobi.

Der Umsatz stieg - ohne die zum Verkauf stehenden Unternehmensbereiche - von Januar bis Juni um knapp acht Prozent auf 818,5 Millionen Euro. Das organische Wachstum - ohne Zukäufe - belief sich auf 6,7 Prozent. Am stärksten wuchs Ottobock in Europa, wo der Krieg in der Ukraine das Geschäft treibt. In Amerika ging der Umsatz dagegen aufgrund des schwachen Dollar um fünf Prozent zurück. Das bereinigte Ebitda kletterte im Konzern um 18 Prozent auf 207,0 Millionen Euro, die Ebitda-Marge verbesserte sich damit auf 25,3 Prozent. Unter dem Strich blieb ein mehr als verdoppelter Gewinn von 67,3 Millionen Euro.

Ottobock wird optimistischer - Anleger auch
08:29 Uhr

Anleger sind in Kauflaune

Der Dax wird mit Gewinnen in den Handel starten. Zur Wochenmitte hatte er zunächst ein frisches Allzeithoch von 26.573,50 Punkten erklommen und bröckelte dann um 0,2 Prozent auf 26.331,07 Punkte ab. An den US-Börsen trieben optimistische Geschäftsausblicke im boomenden Markt für Künstliche Intelligenz (KI) und ein Rückgang der US-Inflation die Kurse nach oben.

Auf der heutigen Konjunkturagenda a stehen die US-Erzeugerpreise. Diese dürften im Juli im Schnitt um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen sein, prognostizieren Ökonomen. Im Juni waren es sogar 5,5 Prozent. Die von den Produzenten erhobenen Preise gelten als Vorläufer für die weitere Entwicklung der Verbraucherpreise. Zudem stehen die Daten zur Industrieproduktion in der Euro-Zone im Juni und zum Wirtschaftswachstum in Großbritannien im zweiten Quartal an.

Anleger sind in Kauflaune
08:10 Uhr

RWE schraubt Investitionen hoch

RWE will im laufenden Jahr mehr investieren als bislang geplant. Unter Berücksichtigung der Übernahme des Netzbetreibers Amprion wolle der Konzern nun 2026 neun bis elf Milliarden investieren nach bislang sechs bis acht Milliarden, teilte der Energiekonzern mit. Der größte deutsche Stromerzeuger hatte bereits Ende Juli vorläufige Zahlen vorgelegt und die Prognosen für 2026 und 2027 angehoben.

RWE schraubt Investitionen hoch
07:52 Uhr

Stahlsparte schiebt Thyssenkrupp an

Thyssenkrupp hat im vergangenen Quartal auch dank Zuwächsen im konjunkturanfälligen Stahlgeschäft seinen operativen Gewinn gesteigert. Das bereinigte Ebit sei im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26(per Ende September) um 18 Prozent auf 183 Millionen Euro gestiegen, teilte der Industriekonzern mit. Analysten hatten im Schnitt mit 207 Millionen Euro gerechnet. Die Sparte Steel Europe verbesserte ihr Ergebnis auf 73 Millionen Euro nach 31 Millionen Euro vor Jahresfrist.

Im Gesamtjahr erwarte der Konzern nun operativ ein Ergebnis zwischen 600 und 900 Millionen Euro nach bislang 500 bis 900 Millionen Euro. "Die Zahlen zeigen: Unsere Maßnahmen zur Performance-Steigerung wirken", sagte Finanzchef Axel Hamann. Die Eingrenzung der Prognose für das bereinigte Ebit nach oben unterstreiche dies.

Stahlsparte schiebt Thyssenkrupp an
07:34 Uhr

Ölpreis im Bereich der 80-Dollar-Marke

Die Ölpreise geben nach, halten sich aber in der Nähe der Marke von 80 Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligt sich um 1,2 Prozent auf 87,95 Dollar. Das US-Öl WTI notiert 1,3 Prozent schwächer bei 82,18 Dollar. Händler verweisen auf den Stillstand bei den Bemühungen, den Golfkrieg zwischen den USA und dem Iran zu beenden. 

Ölpreis im Bereich der 80-Dollar-Marke
07:18 Uhr

Gold legt weiter zu

Der Goldpreis zieht weiter an. Er steigt 0,28 Prozent auf 4419,28 Dollar je Feinunze. Silber legt um 0,3 Prozent auf 65,50 Dollar zu. Die Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank seien nach den US-Inflationsdaten zurückgegangen, da die Verbraucherpreise im Juli gegenüber Juni nur geringfügig gestiegen seien, so die Analysten von ANZ Research. Die Daten deuteten darauf hin, dass die Fed bei ihrer nächsten Sitzung wahrscheinlich stillhalten werde, weshalb der Markt nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent für eine Zinserhöhung einpreise, so die Analysten. "Dies setzt die stetige Reihe von Daten fort, die die Erwartungen an eine geldpolitische Straffung gedämpft haben, und sollte Gold in den kommenden Monaten weitere Unterstützung bieten", fügen sie hinzu. Ein höheres Zinsumfeld belastet in der Regel unverzinsliche Anlagen wie etwa Gold.

Gold legt weiter zu
06:59 Uhr

US-Netzwerker feiert Rekordergebnis

Cisco hat dank einer starken Nachfrage Geschäftszahlen über den Markterwartungen vorgelegt. Umsatz und Gewinn des vergangenen Quartals hätten Rekordwerte erreicht, sagte Finanzchef Mark Patterson. Die Produktivität sei so hoch wie seit 30 Jahren nicht. Dieser Trend werde sich voraussichtlich fortsetzen. Der Netzwerkausrüster profitiert stark vom aktuellen Bauboom bei Rechenzentren.

Für das angelaufene Geschäftsjahr 2026/2027 peilt der US-Konzern Erlöse von 72,2 bis 73,4 Milliarden Dollar an. Das sind rund fünf Milliarden Dollar mehr als von Analysten bislang erwartet. Ein wichtiger Wachstumstreiber sind die Aufträge der sogenannten Hyperscaler. Die drei weltgrößten Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS), Google und Microsoft werden in den kommenden Monaten voraussichtlich etwa zehn Prozent zum Cisco-Umsatz beitragen. Bislang war das Unternehmen von sechs Milliarden Dollar ausgegangen. Bei Anlegern kamen diese Aussichten gut an. Die Aktie des Konzerns stieg im nachbörslichen Handel an der Wall Street um drei Prozent.

Im Geschäftsjahr 2025/2026 steigerte Cisco die Erlöse um zwölf Prozent auf 63,3 Milliarden Dollar und den bereinigten Gewinn um 14 Prozent auf 4,33 Dollar je Aktie. Dabei beschleunigte sich das Wachstum zuletzt. Dies galt vor allem für den Auftragseingang, der im vierten Quartal um 35 Prozent zulegte. Die Bestellungen der Hyperscaler verdoppelten sich nahezu auf 9,3 Milliarden Dollar.

US-Netzwerker feiert Rekordergebnis
06:39 Uhr

Gedämpfte Zinssorgen beflügeln Asien-Börsen

Die Hoffnung auf eine Zinspause in den USA treibt die asiatischen Börsen an. Zuvor hatten Inflationsdaten aus den USA die Erwartungen gedämpft, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen weiter anheben könnte. Die US-Verbraucherpreise stiegen im Juli um 0,1 Prozent und damit im Rahmen der Erwartungen. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im kommenden Monat wird an den Geldmärkten nun auf 40 Prozent geschätzt, nach 54 Prozent vor einer Woche.

Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans steigt 0,97 Prozent. Der südkoreanische Kospi legt 4,4 Prozent zu, und der japanische Nikkei-Index gewinnt 1,86 Prozent.

Gedämpfte Zinssorgen beflügeln Asien-Börsen
06:21 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Am Devisenmarkt in Fernost gewinnt der Dollar geringfügig auf 159,43 Yen und legt leicht auf 6,7441 Yuan zu. Spekulationen über eine mögliche Zinserhöhung der japanischen Notenbank bereits im nächsten Monat bremsen jedoch den Dollar. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8137 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1521 Dollar und zieht leicht auf 0,9377 Franken an.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
05:59 Uhr

Rekordstimmung ausgebremst

Der Dax bleibt sich treu und hat zur Wochenmitte ein weiteres Allzeithoch markiert. Es liegt nun bei 26.573,50 Punkten. Allerdings schloss der deutsche Börsenleitindex gestern mit einem Minus, gab 0,2 Prozent auf 26.331 Zähler nach. Ausschlaggebend dafür waren wie erwartet ausgefallene US-Verbraucherpreisdaten. Die Entwicklung der US-Kernverbraucherpreise im Juli deutet nach Aussage von Commerzbank-Volkswirt Christoph Balz darauf hin, dass die US-Notenbank die Inflationsrisiken als begrenzt einstufen und die Leitzinsen entgegen den Markterwartungen auf der kommenden Sitzung unverändert lassen wird.

Nachdem bereits TKMS Geschäftsdaten präsentiert hat, legt heute der Industriekonzern Thyssenkrupp seine Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025/26 vor. Die Investoren werden neben den Ergebnissen und dem Ausblick ihren Fokus vor allem auf Aussagen zur Zukunft der Stahlsparte richten. Nach den gescheiterten Verhandlungen mit dem indischen Jindal-Konzern will Vorstandschef Miguel Lopez das Stahlgeschäft verselbstständigen. Hierbei kommt auch ein Börsengang infrage.

Der größte deutsche Stromproduzent RWE präsentiert Details zu den weitgehend bekannten Ergebnissen für das erste Halbjahr. Im Mittelpunkt des Interesses dürften Aussagen zur Zukunft des US-Geschäfts stehen. Nach dem Streit mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump über Offshore-Windparks hatte RWE milliardenschwere Pachtverträge für solche Anlagen in den USA zurückgegeben. RWE-Chef Markus Krebber dürfte sich zudem zur Kraftwerksstrategie der Bundesregierung äußern.

Aber auch die Konjunkturseite hat etwas zu bieten, die US-Erzeugerpreise am Nachmittag. Dabei dürften die Unternehmen ihre Preise auch im Juli deutlich angehoben haben. Die Erzeugerpreise sollten im Schnitt um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen, sagen Ökonomen voraus. Im Juni waren es sogar 5,5 Prozent. Veröffentlicht werden die Daten vom Arbeitsministerium in Washington.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

Rekordstimmung ausgebremst