Der Börsen-Tag
6. September 2022
imageHeute mit Diana Dittmer und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Fallende Energiepreise schicken DAX auf Erholungskurs

Nach dem sehr schwachen Start in die Woche hat der deutsche Aktienmarkt zu einer Erholung angesetzt. Die Marktbreite war dabei gut, fast alle europäischen STOXX-Branchenindizes lagen mehr oder weniger deutlich im Plus. Deutlich im Minus lag dagegen der Index der Öl- und Gaswerte, der mit fallenden Energiepreisen um 2,5 Prozent nachgab. Auch der Index der Versorger notierte im Minus.

"Zwei Kräfte zogen den DAX durch den Börsentag", sagte ntv-Börsenreporter Frank Meyer: "Zum einen gab es beim Öl-, Strom- und Gaspreis deutliche Abschläge." Rückenwind sei auch von der US-Konjunkturseite gekommen, wo die Wirtschaft nach Wirtschaftsdaten doch robuster läuft als gedacht. Das nährte laut Meyer zugleich wieder Zinssorgen. Am Ende hätten aber die Erholungstendenzen überwogen.

Der DAX stieg nach dem kräftigen Verlust am Montag um 0,9 Prozent auf 12.871 Punkte, sein Tageshoch lag bei 12.928 Zählern. Der EUROSTOXX50 notierte 0,3 Prozent höher bei 3501 Stellen.

Im DAX stiegen VW um 3,7 Prozent. Die Gremien haben am Montagabend die Weichen für den Börsengang der Porsche Sportwagen gestellt. Vorbehaltlich eines nicht zu schlechten Marktumfelds wird der Börsengang für Ende September oder Anfang Oktober angepeilt. Porsche SE gaben 0,2 Prozent ab.

Hellofresh gewannen an der DAX-Spitze 4,5 Prozent. Das Unternehmen räumt am 17. September seinen Platz im Leitindex für Siemens Energy (minus 0,1 Prozent). Das Plus von Hellofresh wird aber auch mit der guten Vorlage von Delivery Hero begründet. Diese gewannen mit einer Kaufempfehlung durch Morgan Stanley 7,7 Prozent.

Auch Zalando legten mit plus 2,8 Prozent deutlich zu. Der Titel kann seinen DAX-Platz dieses Mal noch verteidigen. Die Aktie ist nun aber schwächstes DAX-Mitglied und könnte schon im Dezember aus dem Leitindex absteigen, wenn die neuen Aktien der Porsche Sportwagen AG dann die Aufstiegskriterien für den DAX erfüllen.

Fallende Energiepreise schicken DAX auf Erholungskurs
17:23 Uhr

Commerzbank verkauft weiter Allianz-Versicherungen

Die Commerzbank verkauft in ihren Filialen und über ihr Online-Banking auch nach 2023 Versicherungspolicen der Allianz. Die seit 2009 laufende Vertriebs-Kooperation werde um zwölf Jahre bis Dezember 2035 verlängert, teilten beide Konzerne mit.

Die Sach-, Kranken- und Lebensversicherungs-Verträge sollen dabei künftig nicht nur Privatkunden der Commerzbank angeboten werden, sondern auch den Firmenkunden und größeren Unternehmen. Die Zusammenarbeit stammt aus der Zeit der Finanzkrise, als die Allianz die Dresdner Bank an die Commerzbank verkauft hatte und die Commerzbank-Fondsgesellschaft Cominvest im Gegenzug an den Versicherer ging.

Commerzbank verkauft weiter Allianz-Versicherungen
17:12 Uhr

Massiver Corona-Kreditbetrug bei britischer Großbank

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(Foto: imago/blickwinkel)

Die britische Großbank Lloyds ist von Kreditbetrug im Rahmen der Corona-Hilfen im Volumen von rund 300 Millionen Pfund (etwa 350 Millionen Euro) betroffen. Das geht aus Daten des britischen Wirtschaftsministeriums hervor. Britische Banken haben insgesamt 47 Milliarden Pfund an staatlich garantierten Krediten an notleidende Kleinunternehmen vergeben, die von Covid-19-Lockdowns betroffen waren. Rund 1,1 Milliarden Pfund von dieser Summe wurden später als Betrug eingestuft. Nach einer Vereinbarung vom Mai 2020 trägt die britische Regierung die Betrugskosten, wenn die Banken nachweisen, dass sie das Programm korrekt eingesetzt haben.

Lloyds ist die am stärksten betroffene Großbank. Etwa 3,6 Prozent aller von ihr vergebenen Sanierungskredite seien als verdächtig eingestuft worden. Beim Rivalen Barclays waren es 2,4 Prozent, bei NatWest 1,7 Prozent und bei der HSBC 1,3 Prozent.

Massiver Corona-Kreditbetrug bei britischer Großbank
17:01 Uhr

Schuhhändler Görtz geht in die Insolvenz

Hier eine wichtige Meldung abseits des Börsengeschehens: Der Hamburger Schuhhändler Görtz ist zum Sanierungsfall geworden. Die Muttergesellschaft Ludwig Görtz GmbH habe ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt, teilte das Unternehmen mit. Für zwei Töchter wurde zudem ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt.

Der Geschäftsbetrieb in den Filialen, der Zentrale in Hamburg und den beiden Zentrallagern läuft der Mitteilung zufolge uneingeschränkt weiter. "Alle Stores haben geöffnet", hieß es. Die Löhne und Gehälter der rund 1800 Beschäftigten für September, Oktober und November seien durch die Bundesagentur für Arbeit gesichert. Im Einzelnen sind die Muttergesellschaft sowie die Tochterunternehmen Görtz Retail GmbH und Görtz Logistik GmbH betroffen. Das Unternehmen betreibt rund 160 Filialen in Deutschland und Österreich.

Schuhhändler Görtz geht in die Insolvenz
16:44 Uhr

Linde verliert im DAX an Gewicht

Der Gasehersteller Linde ist der Verlierer der Neugewichtung im DAX zum September-Termin. Das Index-Gewicht der Linde-Aktien wird mit Wirksamkeit zum 19. September auf die Grenze von zehn Prozent zurückgenommen. Derzeit haben sie ein Gewicht von knapp 10,4 Prozent. Index-orientierte Anleger müssen die Neugewichtung zu den Schlusskursen am 16. September nachvollziehen.

Linde verliert im DAX an Gewicht
15:58 Uhr

Freundlicher Handelsbeginn an der Wall Street

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(Foto: AP)

Nach dem verlängerten Wochenende in den USA haben einige Anleger die Gelegenheit zum Wiedereinstieg in die Aktienindizes genutzt. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung um je etwa 0,5 Prozent, nachdem sie in der zweiten August-Hälfte insgesamt jeweils etwa zehn Prozent abgerutscht waren.

Bei den Unternehmen stachen Digital World Acquisition (DWA) mit einem Kurssturz von 21 Prozent heraus. Insidern zufolge droht der Übernahme der vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gegründete Twitter-Rivale "Truth Social" durch das Übernahme-Vehikel das Aus. Die geplante Verlängerung der Übernahmefrist für die Trump Media & Technology Group (TMTG) hat bislang nicht die notwendige Mehrheit der DWA-Aktionäre gefunden.

Freundlicher Handelsbeginn an der Wall Street
15:36 Uhr

Droht der Börse ein kalter Winter?

Das Zinsniveau wird wohl weiter ansteigen, auch wenn das eine Abkühlung der Konjunktur zur Folge haben könnte. Experten sehen entsprechend viel Druck auf die Wirtschaft in Europa zukommen. Wie frostig es in den kommenden Monaten werden könnte und wie Anleger ihre Investitionen in den europäischen Markt dagegen schützen können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.

Droht der Börse ein kalter Winter?
15:11 Uhr

Über Deutschland kreist wieder öfter der Pleitegeier

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland hat dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zufolge im August zum Vorjahr spürbar zugelegt. Es gab demnach 718 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften. Das sind 26 Prozent mehr als im August 2021, wie das IWH mitteilte. Für den Herbst sei mit einer zunehmenden Zahl an Pleiten zu rechnen. "Nach lange Zeit niedrigen Insolvenzahlen hat nun eine Trendwende eingesetzt", konstatiert IWH-Experte Steffen Müller.

Verantwortlich dafür seien in erster Linie stark steigende Preise für wichtige Produktionsfaktoren. Während der Ukraine-Krieg zu höheren Energiekosten führe, seien Unterbrechungen der internationalen Lieferketten für die Verteuerung vieler importierter Vorleistungsgüter verantwortlich. Die von der EZB ausgerufene Zinswende werde überdies die Refinanzierungskosten der Unternehmen erhöhen.

Über Deutschland kreist wieder öfter der Pleitegeier
14:53 Uhr

Yen-Kursrutsch bereitet Japans Regierung große Sorgen

Der Kursrutsch des Yen treibt die japanische Regierung um. Finanzminister Shunichi Suzuki bezeichnete die starken Kursbewegungen als "unerwünscht", nachdem sich der Yen zuvor zum ersten Mal seit August 1998 auf mehr als 141 je US-Dollar abschwächte. Die zunehmenden Schwankungen am Devisenmarkt würden mit "großer Dringlichkeit" beobachtet.

Als Grund für den schwächelnden Kurs gilt die Zinswende in den anderen großen Industrienationen, durch die etwa Dollar und Euro attraktiver für Anleger werden. Die EZB könnte am Donnerstag ihren Leitzins von 0,5 auf 1,25 Prozent anheben, um die rekordhohe Inflation zu dämpfen.

Yen-Kursrutsch bereitet Japans Regierung große Sorgen
14:31 Uhr

Aussicht auf britische Energierabatte stützt Pfund

Devisen-Anleger wetten auf ein umfangreiches Entlastungspaket in Großbritannien nach Amtsantritt der neuen britischen Premierministerin Liz Truss, um Verbraucher bei den nach oben geschossenen Energiepreisen zu entlasten. Das Pfund Sterling verteuert sich um bis zu 0,8 Prozent auf 1,1609 US-Dollar, nachdem die britische Währung am Montag auf ein Mehrjahrestief gefallen ist.

Die Konservative Truss erwägt einem Bericht zufolge, die Energierechnungen für Haushalte einzufrieren, um eine Krise im Winter abzuwenden.

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Liz Truss bei ihrer Ernennung zur Premierministerin durch Königin Elizabeth II. auf Schloss Balmoral in Schottland. (Foto: AP)
Aussicht auf britische Energierabatte stützt Pfund
14:03 Uhr

Mega-Investition in südkoreanischer Chipbranche

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(Foto: picture alliance / YONHAPNEWS AGENCY)

Der weltweit zweitgrößte Speicherchiphersteller SK Hynix will trotz des Rückgangs der globalen Nachfrage nach Halbleitern eine neue Produktionsanlage in Südkorea bauen. Über die nächsten fünf Jahre sollen 15 Billionen Won (rund 10,9 Milliarden Euro) in das Projekt, genannt "M15X", investiert werden, teilte der Konzern mit.

Das Werk werde in der Stadt Cheongju angesiedelt sein. Der Baustart sei für Oktober geplant, und die Anlage dürfte Anfang 2025 fertiggestellt sein.

Mega-Investition in südkoreanischer Chipbranche
13:11 Uhr

DAX bekommt zweite Luft - klares Plus

Hier ein kurzer Zwischenstand von der Frankfurter Börse: Nach einer kurzen Schwächephase mit dem Verlust seines Gewinns hat der DAX am frühen Nachmittag wieder angezogen. Sinkende Öl- und Gaspreise und leicht positive Vorzeichen aus New York waren die Gründe. Der deutsche Leitindex kletterte um ein Prozent auf 12.882 Punkte. Der EUROSTOXX50 notierte 0,5 Prozent höher bei 3508 Stellen.

DAX bekommt zweite Luft - klares Plus
13:02 Uhr

US-Bank bereitet sich auf Blackout in Deutschland vor

Gehen in Deutschland bald die Lichter aus? Die US-Bank JPMorgan Chase will jedenfalls im Fall der Fälle dafür gerüstet sein. Dem britischen "Telegraph" zufolge will das Geldinstitut im Fall möglicher Stromausfälle Tätigkeiten von Frankfurt nach London verlagern. Auch andere europäische Länder könnten das Ziel von Verlagerungen sein.

Nach dem Komplettstopp der Erdgaslieferungen durch Russland wird die Bundesregierung Insidern zufolge wahrscheinlich ihr Ziel verfehlen, die Speicher bis Anfang November zu 95 Prozent zu füllen.

US-Bank bereitet sich auf Blackout in Deutschland vor
12:47 Uhr

Krieg trifft ukrainische Stahlindustrie heftig

Durch den russischen Überfall hat die ukrainische Stahlindustrie ihrem Verband zufolge 40 Prozent ihrer Kapazität verloren. "Nach der Befreiung wird es unmöglich sein, diese Werke wieder zu eröffnen", sagt Verbandschef Serhii Bilenky. Vor der Invasion gehörte die Ukraine zu den weltweit größten Produzenten von Stahl und Stahlprodukten.

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Das zerstörte Stahlwerk im von den Russen besetzten Mariupol. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
Krieg trifft ukrainische Stahlindustrie heftig
12:22 Uhr

Geringe Gewinne an der Wall Street erwartet

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(Foto: REUTERS)

Nach dem verlängerten Wochenende dürfte die Wall Street mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Allerdings dürften sich die Gewinne in Grenzen halten, denn vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Energiekrise in Europa, die weiter in raschem Tempo steigenden Zinsen in den USA und einer drohenden Rezession dürften die Marktteilnehmer eher an der Seitenlinie bleiben. Der Future auf den S&P-500 legt aktuell um 0,6 Prozent zu.

Für einen Impuls könnten die nach der Eröffnung anstehenden US-Konjunkturdaten sorgen. Neben dem ISM-Index für den Dienstleistungsbereich für August steht auch der Einkaufsmanagerindex für den Service-Sektor, ebenfalls für August, in zweiter Lesung auf der Agenda.

Geringe Gewinne an der Wall Street erwartet
12:00 Uhr

Ölpreise drehen kräftig ins Minus

Die Ölpreise sind am Mittag relativ zügig und kräftig ins Minus gedreht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 2,1 Prozent auf 93,13 US-Dollar. US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 86,73 Dollar 2,3 Prozent weniger.

Auslöser der Preisrückgänge sind trübe Konjunkturaussichten, gepaart mit deutlichen Zinsanhebungen vieler Notenbanken als Mittel gegen die hohe Inflation. Eine beständige Belastung für die Rohölnachfrage stellt auch der strikte Corona-Kurs Chinas dar.

WTI Oil

Brent Rohöl

Ölpreise drehen kräftig ins Minus
11:32 Uhr

Autoexperte: Bei Porsche-Börsengang ist Eile angesagt

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Ferdinand Dudenhöffer

Mit der Zustimmung vom Volkswagen-Aufsichtsrat zum möglichen Börsenganz der Porsche AG ist manchenorts die Frage aufgetaucht, ob das IPO nicht zu spät komme und es verschoben werden sollte. Nach Einschätzung des Experten Ferdinand Dudenhöffer gilt Michail Gorbatschows "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" auch bei dieser Problematik - wegen der "schwierigen und langatmigen Abstimmungen in dem großen VW-Konzern mit vielen unterschiedlichen Interessen".

Von daher sei jetzt Eile angesagt, sagte Dudenhöffer ntv.de. Weiter warten könnte auf ein "Warten auf Godot" hinauslaufen, denn die Hochzinsphase ist nicht in zwei Jahren vorbei. Gleiches gelte für die große Rezession, die in Europa im Anmarsch sei, so der Experte. Dazu komme der große Wertverfall des Euro, der Porsche Aktien für US-Investoren, arabische Investmentfonds, Schweizer oder Chinesen zum günstigen Eintrittspreis bietet. "Und letztendlich ist es ja auch für die Familie Porsche-Piëch ganz gut, wenn die 25 Prozent Stammaktien von New Porsche nicht gerade zum Höchstkurs eingekauft werden müssen."

Autoexperte: Bei Porsche-Börsengang ist Eile angesagt
11:06 Uhr

Kräftige Zinsanhebung in Australien

Zwei Tage vor dem Zinsentscheid der EZB für den Euroraum hat die australische Notenbank hat ihren geldpolitischen Kurs weiter verschärft. Sie erhöhte den Leitzins sei um einen halben Prozentpunkt auf 2,35 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 2015. Experten hatten mit der fünften Erhöhung in Folge gerechnet - auch die Höhe des Zinsschritts war erwartet worden. Im April hatte der Satz noch bei 0,1 Prozent gelegen.

Die australischen Währungshüter versuchen wie viele andere Notenbanken weltweit, allen voran die US-Zentralbank FED, den starken Anstieg der Verbraucherpreise mit höheren Leitzinsen einzudämmen.

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(Foto: picture alliance / dpa)
Kräftige Zinsanhebung in Australien
10:51 Uhr

Porsche-Chef bemüht das Wort "historisch"

Porsche-Chef Oliver Blume hat den angekündigten Börsengang des Sportwagenbauers als einen "historischen Moment für Porsche" bezeichnet. Der geplante Börsengang wäre ein wichtiger Meilenstein für eine höhere Eigenständigkeit von Porsche, sagte Blume, der auch VW-Vorstandschef ist, in Wolfsburg. Der Börsengang sei darauf ausgelegt, das volle Potenzial von Porsche freizusetzen.

Hinsichtlich der Bewertung der Vorzugsaktien zum geplanten Handelsstart und des Unternehmens sagte Blume, man befinde sich derzeit auf der Zielgeraden und könne nicht weiter ins Detail gehen, da noch viele Gespräche mit Investoren anstünden. In den nächsten Wochen werde man einen klaren Wert für das Unternehmen definieren.

Porsche-Chef bemüht das Wort "historisch"
10:27 Uhr

Zinsen rauf - Gold runter?

Im Zuge der steigenden Zinsen ist der Goldpreis zuletzt wieder heftig unter Druck geraten. Wie tief kann es für den eigentlich sicheren Anlagehafen noch nach unten gehen, wenn die Zinsen weiter steigen und wie können Anleger darauf reagieren? Friedhelm Tilgen spricht darüber mit Christian Köker von der HSBC.

Zinsen rauf - Gold runter?
10:11 Uhr

Leichtes Durchschnaufen am Gasmarkt - Preis kommt zurück

Für etwas Aufatmen sorgt die Entwicklung beim Gaspreis. Dieser verringerte sich um nunmehr elf Prozent auf rund 210 Euro je Megawattstunde. Nachdem Gazprom am Freitag angekündigt hatte, bis auf Weiteres kein Gas mehr durch Nord Stream 1 zu liefern, war der Preis am Montag in der Spitze um über 30 Prozent nach oben geschossen und letztlich 17 Prozent höher aus dem Handel gegangen. Aktuell zeigt die Tendenz weiter nach unten.

Leichtes Durchschnaufen am Gasmarkt - Preis kommt zurück
10:00 Uhr

Morgan Stanley treibt Lieferdienstaktien nach oben

Kräftig aufwärts ist es für Aktien aus dem Bereich Lieferdienste und Onlinehandel gegangen. Als Kurstreiber machten Händler die Hochstufung von Delivery Hero auf "Overweight" durch die US-Bank Morgan Stanley aus. Der Aktienkurs des MDAX-Unternehmens sprang um acht Prozent nach oben und lag damit an der Indexspitze.

"Der Markt hofft, dass damit eine Zeitenwende eingeläutet wird", sagte ein Börsianer in Frankfurt. Die Branchen seien seit dem Ende der Corona-Fantasie aus allen Depots geflogen, nun könnte wieder einen rationalerer Blick auf deren Geschäfte treiben. Im DAX lagen Hellofresh und Zalando mit je plus vier Prozent ganz oben.

Morgan Stanley treibt Lieferdienstaktien nach oben
09:40 Uhr

Lufthansa kündigt verbessertes Angebot für Piloten an

Vor der Drohkulisse einer zweiten Streikwelle nehmen Lufthansa und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) noch einen Anlauf zur Lösung des Konflikts. Man treffe sich heute zu Verhandlungen, bestätigten beide Seiten. Die Lufthansa kündigte ein verbessertes Tarifangebot für die Piloten an. Die VC hatte zuvor eine zweite Streikwelle ab Mittwoch angedroht, die nur noch durch ein "ernstzunehmendes Angebot" seitens der Lufthansa verhindert werden könne.

Die Piloten hatten bereits am vergangenen Freitag den kompletten Betrieb der Lufthansa-Kerngesellschaft lahmgelegt. Der MDAX-Konzern wollte zeitnah Details zum weiteren Vorgehen nennen.

Lufthansa kündigt verbessertes Angebot für Piloten an
09:31 Uhr

Finnland greift Uniper-Mutter unter die Arme

Finnland gewährt dem teilstaatlichen Versorger Fortum angesichts steigender Strompreise für den Notfall zusätzliche Liquidität. Vereinbart wurde eine Kreditfazilität im Volumen von 2,35 Milliarden Euro, wie Fortum mitteilte. Mit der auf ein Jahr angelegten Fazilität soll Fortum ausreichend finanzielle Mittel haben, um die mit den Strompreisen steigenden Sicherheitsleistungen an der nordischen Rohstoffbörse Nasdaq decken zu können.

Die Gelder können nicht zur Stützung des deutschen Energiekonzerns Uniper verwendet werden, an dem Fortum beteiligt ist und der wegen fehlender Gaslieferungen aus Russland teureres Gas am Markt zukaufen muss. Wegen der damit verbundenen massiven Liquiditätsprobleme hat die deutsche KfW Uniper Kreditlinien von 13 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, die derzeit in Tranchen abgerufen werden.

Finnland greift Uniper-Mutter unter die Arme
09:23 Uhr

Konjunkturhilfen stützen Aktienmärkte in Fernost

Staatliche Unterstützungsmaßnahmen für die durch die Corona-Pandemie gebeutelte Wirtschaft haben an den asiatischen Börsen die Nerven der Anleger beruhigt. In Tokio ging der Nikkei faktisch unverändert bei 27.627 Punkten aus dem Handel. Anleger spekulierten in Japan auf ein inländisches Wachstum, angetrieben durch staatliche Hilfen.

Auch in China stützen Ankündigungen der Regierung, die Wirtschaft weiter anzukurbeln, die Kurse. Die Börse in Shanghai lag mehr als ein Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen legte knapp ein Prozent zu.

Konjunkturhilfen stützen Aktienmärkte in Fernost
09:08 Uhr

DAX versucht den Aufstieg

Nach den gestrigen kräftigen Aufschlägen sind die deutschen Aktienindizes etwas fester in den Handel gestartet. Der DAX gewann in den ersten Minuten 0,4 Prozent auf 12.810 Punkte. MDAX, SDAX und TECDAX legten zwischen 0,4 und 0,9 Prozent zu.

Beherrschendes Thema am Markt bleibt weiter die Energiekrise. Daran ändert nichts, dass nach einem Stresstest nun beschlossen wurde, zwei Atomkraftwerke in Deutschland bis ins Frühjahr 2023 weiterlaufen zu lassen und nicht zum Ende des Jahres, wie eigentlich geplant, abzuschalten. Abzuwarten bleibt, ob die Wiederaufnahme des Handels in den USA, wo am Montag feiertagsbedingt pausiert wurde, für frische Impulse sorgt.

DAX versucht den Aufstieg
08:58 Uhr

Automatischer Inflationsausgleich nur ein "Schönwetterinstrument"?

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Die Inflationsrate in Deutschland wird im Juli 2022 voraussichtlich plus 7,5 Prozent betragen. (Foto: picture alliance / SvenSimon)

Arbeitgeber und Gewerkschaften in Deutschland haben einer automatischen Lohnanpassung an die Inflationsrate, wie es sie in einigen EU-Ländern gibt, eine Absage erteilt. Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber (BDA), Steffen Kampeter, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, eine solche Lohnindexierung sei ein "Schönwetterinstrument, aber kein Modell für Deutschland."

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte: "Die Sozial- und Tarifpartnerschaft zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften ist eine Erfolgsgeschichte und prägendes Element unserer Wirtschaft. Wir benötigen keinen Automatismus bei der Lohnfindung."

Die Inflation macht Arbeitslöhne kleiner: EU-Nachbarn reagieren mit automatischem Lohnausgleich, dazu gehört auch Belgien:

Automatischer Inflationsausgleich nur ein "Schönwetterinstrument"?
08:37 Uhr

Siemens Energy: Kein technischer Grund für Nord-Stream-Stopp

Der Turbinenhersteller Siemens Energy weist die Darstellung von Gazprom zurück, dass die Gaspipeline Nord Stream 1 erst nach der Reparatur einer defekten Turbine wieder betrieben werden könne.

"Diese neue Darstellung können wir aufgrund der uns am Wochenende zur Verfügung gestellten Informationen nicht nachvollziehen", erklärte Siemens Energy heute. "Daher gilt bis auf Weiteres unsere Einschätzung, dass der uns mitgeteilte Befund keinen technischen Grund für eine Einstellung des Betriebs darstellt."

Gazprom hatte erklärt, wegen eines Öl-Lecks an einer Gasturbine könne Russland bis auf weiteres kein Gas durch Nord Stream 1 liefern. Siemens Energy erklärte dagegen, solche Leckagen beeinträchtigten im Normalfall den Betrieb einer Turbine nicht und könnten vor Ort abgedichtet werden. "Auch in der Vergangenheit ist es durch den Auftritt dieser Art von Leckagen nicht zu einem Stillstand des Betriebs gekommen. Dies haben wir dem Kunden bereits gestern schriftlich mitgeteilt."

Hier mehr zum Thema:

Siemens Energy: Kein technischer Grund für Nord-Stream-Stopp
08:30 Uhr

Chinas Zentralbank kämpft gegen Yuan-Schwäche

Die chinesische Zentralbank ergreift Maßnahmen gegen die Abwertung der Landeswährung Yuan. Banken müssen künftig weniger Devisen bei ihr parken, wie die Währungshüter mitteilten. Der sogenannte Mindestreservesatz für Devisen werde ab dem 15. September von acht auf sechs Prozent gesenkt. Dies ziele darauf ab, "die Fähigkeit der Finanzinstitute zur Nutzung von Fremdwährungskapital zu verbessern", hieß es zur Begründung.

Die Zentralbank reagiert damit auf den schwächelnden Yuan-Kurs. Dieser hat im bisherigen Jahresverlauf um rund acht Prozent an Wert zum Dollar verloren und lag zuletzt auf einem Zweijahrestief. Als Ursache dafür gelten die schwächelnde Konjunktur in China und die Zinserhöhungen der US-Notenbank, die den Dollar für Investoren attraktiver machen.

Chinas Zentralbank kämpft gegen Yuan-Schwäche
08:20 Uhr

Negativserie für Deutsche Industrie: Sechs Monate lang weniger Aufträge

Die deutsche Industrie hat im Juli den sechsten Monat in Folge weniger Aufträge erhalten. Die Bestellungen fielen wegen der schwächelnden Inlandsnachfrage um 1,1 Prozent niedriger aus als im Juni, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Ökonomen hatten nur mit einem halb so kräftigen Rückgang von 0,5 Prozent gerechnet, nachdem es bereits im Juni ein Minus von 0,3 Prozent gegeben hatte. "Infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist es bereits zum sechsten Rückgang hintereinander gekommen", so das Bundeswirtschaftsministerium. Damit lagen die Bestellungen zuletzt 13,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Eine abkühlende Weltkonjunktur, Materialmangel und steigende Preise machen der Industrie derzeit zu schaffen. Das Wirtschaftsministerium rechnet nicht mit einer schnellen Trendwende.

Negativserie für Deutsche Industrie: Sechs Monate lang weniger Aufträge
08:09 Uhr

Volkswagen-Aktie im Aufwind

Volkswagen-Aktien steigen vorbörslich bei Lang & Schwarz um 1,7 Prozent, nachdem die Gremien am Vorabend grünes Licht für einen Börsengang der Vorzugsaktien der Porsche AG gegeben haben.

Volkswagen-Aktie im Aufwind
08:02 Uhr

Hier greifen Anleger vorbörslich zu

Delivery Hero profitieren von einem positiven Analystenkommentar. Die Aktie steigt vorbörslich bei Lang & Schwarz um 3,3 Prozent. Morgan Stanley setzte die Titel des Essenslieferdienstes auf "Overweight" von zuvor "Equal-Weight".

Hier greifen Anleger vorbörslich zu
07:54 Uhr

DAX blickt in den Abgrund

Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge wird der DAX heute erneut niedriger starten. Zum Wochenauftakt hatte die Furcht vor einer Rezession in Europa infolge der gestoppten russischen Gaslieferungen hektische Verkäufe an den heimischen Aktienmärkten ausgelöst und den deutschen Leitindex um 2,2 Prozent auf 12.761 Punkte gedrückt.

Anleger treiben weiter die Gaskrise und ihre Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft um. Der russische Energieriese Gazprom hatte vor dem Wochenende mitgeteilt, bis auf Weiteres kein Gas über die Ostseepipeline Nord Stream 1 nach Deutschland und in andere europäische Staaten zu liefern und damit den Gaspreis weiter nach oben getrieben.

Zunehmend beschäftigt Börsianer, wie die aktuelle Lage sich auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag auswirkt. Weitere Hinweise auf die Konjunkturaussichten erhoffen sich Investoren von den anstehenden Zahlen zu den Auftragseingängen der deutschen Industrie. Zudem verdauen Dax-Anleger die am Vorabend bekannt gegebene neue Index-Zusammensetzung, die zum 19. September greift. Inmitten der Energiekrise kehrt der Energietechnik-Konzern Siemens Energy in die erste deutsche Börsenliga zurück und ersetzt den Lebensmittel-Lieferdienst Hellofresh. Die als Aufsteiger in den Dax gehandelte Commerzbank muss dagegen auf die Rückkehr noch warten.

Das Index-Karussell dreht sich. Hier mehr dazu:

DAX blickt in den Abgrund
07:48 Uhr

Russisches Geheimpapier: Experten warnen Kreml vor längerer und tieferer Rezession

Anders als offiziell von Moskau behauptet, scheinen die Sanktionen des Westens doch tiefe Spuren in der russischen Konjunktur zu hinterlassen. Ein Geheimpapier für den Kreml, das die US-Finanzagentur Bloomberg angeblich einsehen konnte, soll ein weitaus düstereres Bild zeichnen, als die optimistischen Verlautbarungen offizieller Stellen.

Demnach droht Russland im Zuge der sich ausweitenden westlichen Sanktionen eine längere und tiefere Rezession. Industrielle Sektoren, auf die sich das Land jahrelang verlassen hat, könnten in Mitleidenschaft gezogen werden, heißt es. Zwei von drei Szenarien des Berichts zeigten, dass sich die Schrumpfung im nächsten Jahr beschleunigen und die Wirtschaft erst am Ende des Jahrzehnts oder später wieder das Vorkriegsniveau erreichen werde. Der Bericht soll für eine Tagung von Spitzenbeamten am 30. August erstellt worden sein.

Russisches Geheimpapier: Experten warnen Kreml vor längerer und tieferer Rezession
07:28 Uhr

Streik eskaliert: Wie sehr wird die Lufthansa-Aktie abgestraft?

Für erneuten Druck auf die Lufthansa-Aktie dürfte die Eskalation der Streiks sorgen. Nach dem eintägigen Streik am vergangenen Freitag soll nun zwei Tage im Passagier- und sogar drei Tage im Frachtgeschäft gestreikt werden und zwar ab Mittwoch.

Lufthansa"Das ist die befürchtete Eskalation wegen der viel zu hohen Forderungen könnte sich das noch lange hinziehen", kommentiert ein Händler. Selbst wenn das Verhandlungsangebot für den Dienstagnachmittag wahrgenommen werde, dürften viele Reisende ihre Flüge stornieren und kurzfristig umplanen.

Streik eskaliert: Wie sehr wird die Lufthansa-Aktie abgestraft?
07:19 Uhr

Erholung bei VW und Porsche mit IPO-Plänen erwartet

Gut für Porsche und VW werten Händler das Bekenntnis zum Börsengang (IPO) der Sportwagentochter Porsche AG. Zwar bestehe das Risiko, dass er noch wegen erhöhter Marktvolatilität abgesagt werden könnte, aber der Starttermin zum Monatswechsel September auf Oktober sei wie erhofft ausgefallen. Die nun vorgestellten finanziellen Details des Börsengangs müssten noch von Analysten bewertet werden, aber von den sehr hohen Kursverlusten am Vortag mit dem gesamten Autosektor dürften sich die Aktien auf jeden Fall erholen können.

Erholung bei VW und Porsche mit IPO-Plänen erwartet
07:11 Uhr

Asien-Börsen auf Richtungssuche

Eine einheitliche Tendenz lässt sich an den Börsen in Fernost nicht feststellen. Vielerorts treten die Kurse mehr oder weniger auf der Stelle. Deutlich nach oben geht es aber in Schanghai dank neuer Wirtschaftsstimuli. Die Börse in Hongkong ist dagegen in negatives Terrain (-0,4%) zurückgefallen.

Die chinesische Regierung hat am Montag neue Maßnahmen zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft angekündigt. Überdies hat die Notenbank des Landes den Satz für die Devisenreserven der Banken gesenkt. Mit dem Composite-Index geht es in Schanghai um 1 Prozent aufwärts. Aktien des Kohlebergbaus profitieren erneut von der Energiekrise in Europa und China. Unter anderem verbessern sich Shaanxi Coal um 0,8 Prozent.

Gut behauptet zeigt sich die Börse in Sydney, nachdem die Reserve Bank of Australia (RBA) wie weithin erwartet die Zinsen um 50 Basispunkte erhöht hat. Die RBA kündigte weitere Zinserhöhungen an, ohne sich diesbezüglich aber genauer festzulegen. Derweil hat Australien im zweiten Quartal den 13. Handelsbilanzüberschuss in Folge verzeichnet. Zu verdanken war dies hauptsächlich dem Export von Rohstoffen. Das Jahres-Exportvolumen von Kohle überstieg erstmals die Marke von 100 Milliarden australische Dollar.

In Japan wird die Stimmung etwas gedämpft durch einen unerwartet geringen Anstieg der Verbraucherausgaben im Juli. Der Nikkei-225-Index steigt um 0,1 Prozent. Konjunktursorgen und die hohen Treibstoffpreise belasten vor allem Aktien der Automobil- und Luftfahrtbranche. Japan Airlines verbilligen sich um 1,1 Prozent. und Nissan Motor um 0,7 Prozent.

Asien-Börsen auf Richtungssuche
07:07 Uhr

VW macht Börsenpläne für Porsche konkret

Volkswagen hat den Startschuss für den Börsengang der Sportwagentochter Porsche gegeben. Die Ertragsperle der Wolfsburger soll in den kommenden Wochen über einen Teil-Börsengang den Investoren angeboten werden.

Der Börsengang der Vorzugsaktien der Porsche AG soll vorbehaltlich der weiteren Kapitalmarktentwicklung für Ende September/Anfang Oktober erfolgen. Zur Vorbereitung wurde das Grundkapital in 50 Prozent Vorzugsaktien und 50 Prozent Stammaktien unterteilt. Im Rahmen des Börsengangs sollen bis zu 25 Prozent der Vorzugsaktien der Porsche AG aus dem Bestand von VW bei Investoren platziert werden. Die Porsche Automobil Holding SE soll 25 Prozent zuzüglich einer Aktie am Stammaktienkapital der Porsche AG von VW zum Platzierungspreis der Vorzugsaktien zuzüglich einer Prämie von 7,5 Prozent erwerben.

VW wird die Porsche AG nach der Umsetzung des Börsengangs weiter voll konsilidieren. Im Fall eines erfolgreichen Börsengangs will VW für Dezember eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen und den Aktionären vorschlagen, eine Sonderdividende in einem Umfang von 49 Prozent der Bruttogesamterlöse aus der Platzierung der Vorzugsaktien und dem Verkauf der Stammaktien Anfang 2023 auszuschütten.

VW macht Börsenpläne für Porsche konkret
06:30 Uhr

Das wird für den DAX heute wichtig

Die Furcht vor einer Rezession in Europa durch ausbleibende russische Gaslieferungen hat zu Wochenbeginn eine Verkaufswelle am deutschen Aktienmarkt ausgelöst.

"Die Angst vor einer Lehman-artigen Krise im europäischen Energiesektor wächst", sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets.

Der DAX, der am Freitag noch die 13.000er-Marke genommen hatte, fiel am Montag wieder klar darunter. Impulse aus den USA kamen nicht, weil die Wall Street feiertagsbedingt geschlossen hatte.

Und hier der Bericht unserer Börsen-Reporter in New York:

Konjunkturdatenmäßig herrscht heute noch Ruhe vor dem Sturm: Eine Stunde vor Handelsbeginn an der Frankfurter Börse gibt es die deutschen Daten zum Auftragseingang im Juli sowie zur Produktion im Dienstleistungssektor im Juni. Aus den Vereinigten Staaten kommen am Nachmittag der zweite Aufguss des Einkaufsmanager-PMI für August sowie der ISM-Index für das nichtverarbeitende Gewerbe im selben Monat.

Das wird für den DAX heute wichtig