Donnerstag, 22. Juli 2021Der Börsen-Tag

Heute mit Diana Dittmer und thomas Badtke
17:39 Uhr

EZB liefert, Dax-Anleger erwarten mehr

Bis auf 15.579 Punkte geht es für den Dax im Donnerstagshandel in der Spitze nach oben. Der deutsche Börsenleitindex kann damit an die Gewinne von Dienstag und Mittwoch anknüpfen, nachdem er zum Wochenstart noch 2,7 Prozent eingebüßt hatte. Dass er sich am Ende mit 15.515 Zählern und einem Plus von 0,6 Prozent etwas unterhalb seines Tageshochs aus dem Handel verabschiedet, liegt nicht an der Wall Street. Dort legen die Kurse zunächst wieder zu.

"Die Europäische Zentralbank bremst die Erholung etwas aus", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil. "Die EZB bleibt sich zwar treu und gibt weiter Vollgas bei der Geldpolitik, bleibt ultralocker. Längerfristig sieht man zudem keine Inflationsgefahren", erläutert sie. "Rückenwind für den Dax gab das allerdings nicht. Vielleicht haben die Börsianer noch mehr erwartet?"

Bei den Einzelwerten stehen die Titel des Corona-Krisengewinnlers Delivery Hero an der Spitze: Sie gewinnen mehr als fünf Prozent. Siemens verteuern sich mehr als drei Prozent, starke Zahlen des Schweizer Konkurrenten ABB helfen dabei. Auf der Verliererseite finden sich dagegen Conti und Henkel oben wieder. Die Papiere büßen knapp 1,5 und 1 Prozent ein.

Dax
Dax 15.544,39

Continental
Continental 114,82
Delivery Hero
Delivery Hero 126,20

 

17:29 Uhr

AT&T-Aktien gesucht

Zu den Favoriten am US-Aktienmarkt zählten AT&T-Titel mit einem Kursplus von 1,5 Prozent. Auf Basis eines überraschend starken Kundenwachstums hob der Mobilfunker seine Gesamtjahresziele an. Das Unternehmen peilt nun ein Umsatzplus von zwei bis drei statt rund ein Prozent an. Der Gewinn werde nicht stagnieren, sondern im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Wegen des harten Wettbewerbs für seinen Streaming-Dienst HBO Max und beim Aufbau eines Mobilfunk-Netzes nach dem neuen Standard 5G sei aber kurzfristig nicht damit zu rechnen, dass die Aktie ihr Niveau vor Ausbruch der Krise wieder erreichen werde, warnten die Experten des Research-Hauses Trefis.

17:15 Uhr

Umstrittenes Alzheimer-Mittel: Biogen weist Kritik zurück

Die umstrittene Zulassung des Alzheimer-Mittels Aduhelm hat in den USA eine erhitzte Debatte entfacht. Der amerikanische Biotechkonzern Biogen wies die Kritik am Donnerstag zurück: Die Genehmigung durch die US-Arzneimittelbehörde FDA sei nach einem umfangreichen Entwicklungs-, Test- und Überprüfungsprozess erfolgt, so Biogen-Forschungschef Alfred Sandrock. Biogen begrüße daher eine formelle Überprüfung der Interaktionen zwischen dem Unternehmen und der FDA auf dem Weg zur Zulassung. Diese hatte die Behörde vor zwei Wochen angekündigt - rund einen Monat, nachdem sie Aduhelm grünes Licht gegeben hatte.

Die FDA hatte Aduhelm Anfang Juni zugelassen, obwohl sich zuvor ein Beratergremium dagegen ausgesprochen hatte. Die Behörde ist nicht verpflichtet, auf die Empfehlungen des Expertengremiums zu hören, folgt diesen normalerweise aber. Mehrere Mitglieder des Gremiums traten darauf aus Protest zurück.

Biogen Idec
Biogen Idec 276,90

 

16:59 Uhr

Kurssprung treibt Shop Apotheke an die Spitze

Nach einer Kaufempfehlung geht es für die Aktien der Shop Apotheke aufwärts. Die Aktien legen in der Spitze mehr als sieben Prozent und sind damit Spitzenreiter im MDax. Die Analysten von Jefferies haben die Titel auf "Buy" gesetzt und das Kursziel auf 201 (175) Euro angehoben.

China Evergrande
China Evergrande 1,40

16:41 Uhr

Aktien von Krisenbank sind gefragt

Die vorläufige Einigung in einem Rechtsstreit mit einem früheren Großaktionär beflügelt die Aktien der italienischen Krisenbank Monte dei Paschi die Siena. Die Titel klettern zeitweise mehr als sieben Prozent auf 1,20 Euro. Die Beilegung von Klagen erhöhe die Chance, das Geldhaus in eine andere Bankengruppe zu integrieren, hieß es in einem Kommentar von Intesa Sanpaolo. Rechtsrisiken von insgesamt rund zehn Milliarden Euro gehören zu den Knackpunkten der bisherigen Verhandlungen zur angestrebten Privatisierung des Instituts. Der italienische Staat hält derzeit einen Anteil von 64 Prozent. Die Regierung will das Institut Insidern zufolge unbedingt beim heimischen Rivalen UniCredit unterbringen. Die Aktien von Unicredit legen 1,8 Prozent zu.

Monte dei Paschi
Monte dei Paschi 1,18

16:21 Uhr

Wall-Street-Erholung verliert an Schwung

Sprudelnde Firmengewinne locken weitere Anleger an die Wall Street. Enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten dämpften ihre Kauflaune jedoch. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P-500 kommen kaum vom Fleck. In der vergangenen Woche bemühten sich 419.000 Amerikaner um Arbeitslosenhilfe. Experten hatten mit einem Rückgang auf 350.000 Erstanträge von 368.000 in der vorangegangenen Woche gerechnet. Das sei aber nicht unbedingt ein Zeichen für eine Trendwende am US-Arbeitsmarkt, sagte Lou Crandall, Chef-Volkswirt des Research-Hauses Wrightson ICAP. Da die Pandemie das übliche saisonale Muster von Einstellungen und Entlassungen durcheinandergewirbelt habe, sei fraglich, ob die üblichen Berechnungen zur Saisonbereinigung der Zahlen diesmal griffen.

16:02 Uhr

Das ist Daimlers neues E-Ziel

Mercedes-Benz wird nach den Worten von Daimler-Chef Ola Källenius bis 2025 reine Elektroautos und nur noch wenige Plug-in-Hybride verkaufen. "Wenn der Hochlauf schneller wird, wie wir annehmen, sollte der Großteil der bis zu 50 Prozent (elektrifizierter Fahrzeuge am Jahresabsatz) batterie-elektrisch sein", sagt Källenius. Mercedes-Benz Cars & Vans hat sein Absatzziel für reine E-Autos und Hybride bis 2025 auf bis zu 50 Prozent fast verdoppelt. Der Autobauer nennt aber kein genaues Absatzziel für reine E-Autos.

Im Zuge der Umstellung auf die europäische Abgasnorm Euro-7 werden bei den Verbrennungsmotoren in den kommenden Jahren die Hälfte wegfallen, wie Daimler-Entwicklungschef Markus Schäfer erklärt.

Daimler
Daimler 75,35

15:20 Uhr

Crocs zieht auf Rekordhoch

Geschäftszahlen über Markterwartungen ermuntern Anleger zum Einstieg bei Crocs. Die Aktien des Clog-Anbieters steigen im vorbörslichen US-Geschäft um zwölf Prozent auf ein Rekordhoch von 134,38 Dollar. Der Quartalsumsatz lag den Angaben zufolge bei 641 Millionen Dollar und der Gewinn bei 2,23 Dollar je Aktie.

Crocs
Crocs 114,50

15:01 Uhr

Bankenlobby: EZB-Ausblick verlängert Belastungsprobe für Sparer

Die EZB hat mit ihrem neuen Zinsausblick aus Sicht der deutschen Bankenbranche die ultra-lockere Geldpolitik auf Jahre hinaus praktisch zementiert. Nunmehr dürften sich alle Hoffnungen auflösen, dass es schon 2023 oder 2024 zu einer Zinserhöhung kommen könne, erklärt der Chefvolkswirt des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Andreas Bley. Damit verlängere sich "die Belastungsprobe anhaltender Minuszinsen für Sparer und die Finanzwirtschaft". Der Bankenverband BdB stieß ins selbe Horn: Wirtschaft und Sparer würden "leider noch lange Zeit mit Negativzinsen leben müssen. Und dies trotz deutlich steigender Preise", so BdB-Hauptgeschäftsführer Christian Ossig.

Die Europäische Zentralbank (EZB) will die pandemiegeschwächte Wirtschaft der Euro-Zone auch nach der akuten Krisen-Phase weiter mit einer sehr lockeren Geldpolitik stützen. Dies geht aus dem geldpolitischen Ausblick hervor, den sie auf ihrer Zinssitzung neu formulierte.

14:38 Uhr

Britische Industrie rechnet mit Rekordwachstum

Die britische Industrie rechnet in den kommenden drei Monaten mit einem Rekordwachstum. Das Barometer für das Produktionswachstum erreichte den bislang höchsten Stand, wie der Verband Confederation of British Industry zu seiner vierteljährlichen Unternehmensumfrage mitteilt. "Die britische Industrie erwacht nach den wirtschaftlichen Verwüstungen der Pandemie wieder", sagt CBI-Chefökonomin Rain Newton-Smith. So zogen die Aufträge aus dem Inland kräftig an, erstmals seit Januar 2019 aber auch die Exportbestellungen. Die Unternehmen wollen wegen der guten Aussichten in den nächsten zwölf Monaten so stark in Maschinen und Anlagen investieren wie seit 1988 nicht mehr. Zugleich zogen aber auch die Kosten so stark an wie seit über 40 Jahren nicht mehr.

14:21 Uhr

ABB-Schützenhilfe treibt Siemens-Aktien an Dax-Spitze

Der Schweizer Konzern ABB erhöht nach einem Gewinnsprung seine Prognose für das Gesamtjahr und verleiht damit auch dem Rivalen Siemens Rückenwind. Die Titel stehen mit einem Plus von 3,1 Prozent an der Dax-Spitze. ABB legen in Zürich knapp zwei Prozent zu.

Siemens
Siemens 131,58

 

14:10 Uhr

Euro gerät unter Druck

Der Euro notiert etwas unter dem Niveau vor Bekanntgabe der geldpolitischen Entscheidung, während der Bund etwas fester notiert. Es habe sich nun doch eine leicht taubenhafte Interpretation der EZB-Beschlüsse durchgesetzt, heißt es im Handel. Speziell wird auf die Aussage in der Forward Guidance verwiesen, dass die EZB bereit sei, vorübergehend eine Inflation leicht über der Zielmarke von 2 Prozent zu tolerieren.

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,19

13:57 Uhr

EZB passt Ausblick an

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird auf absehbare Zeit an ihrem ultralockeren Kurs zur Stützung der Wirtschaft festhalten. Die Währungshüter um Notenbank-Chefin Christine Lagarde passten auf der ersten Zinssitzung nach ihrer Strategieerneuerung den geldpolitischen Ausblick an die geänderten Vorgaben an. Im Zuge des Strategiechecks hatten sich die Euro-Wächter vor zwei Wochen ein neues Inflationsziel von zwei Prozent gesetzt, nachdem es zuvor auf unter, aber nahe zwei Prozent gelautet hatte.

Zugleich räumten sie sich etwas mehr Spielraum beim Erreichen ihres Ziels ein. Wenn die Zinsen wie derzeit bereits extrem tief liegen, sind aus Sicht der EZB besonders kraftvolle oder lang anhaltende Maßnahmen nötig. Die EZB beschloss auf ihrer Sitzung zudem, die Leitzinsen auf ihren aktuellen rekordtiefen Niveaus zu belassen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bleibt damit weiterhin bei 0,0 Prozent. Auf diesem Niveau liegt er bereits seit März 2016. Auch am Einlagesatz von minus 0,5 Prozent rüttelte die EZB nicht. Banken müssen weiterhin Strafzinsen zahlen, wenn sie bei der Notenbank überschüssige Gelder parken.

13:38 Uhr

Siemens-Ex-Chef Kaeser bekennt seine größte Umweltsünde

Joe Kaeser hält die sechs Milliarden Euro schwere Übernahme des Öl- und Gasindustrie-Zulieferers Dresser-Rand für die größte Umweltsünde in seiner Zeit als Siemens-Chef. Das sagte er im Gespräch mit ntv und ergänzte: "Das war auch ein ökonomischer Fehler."

Siemens Energy
Siemens Energy 22,97

Siemens hatte den US-amerikanischen Kompressoren-Hersteller 2014 gekauft, als "Fracking" in den USA einen Boom erlebte. Doch der flaute dann wieder ab. "Unser Kalkül war damals, dass wir Dresser-Rand nutzen, um einen Zugang zur Prozess-Automatisierung [in der Öl- und Gas-Industrie] zu bekommen - und nicht zu Fracking", sagte Kaeser. "Das ist nicht aufgegangen, und das war nicht gut."

Dresser-Rand gehört mittlerweile zu Siemens Energy, die im vergangenen Jahr vom Konzern abgespalten und an die Börse gebracht wurde.

13:07 Uhr

Vollgas: Linde zieht auf Allzeithoch

Linde markieren nachrichtenlos neue Allzeithochs: "Die Aktie läuft seit Anfang Mai nur seitwärts, von daher ist ein Ausbruch möglich", kommentiert ein Händler. Der Kurs gewinnt 0,8 Prozent auf 251,35 Euro.

Linde plc
Linde plc 259,25

12:44 Uhr

Anleger setzten auf "Fallen Angels"

Marktteilnehmer setzen auch erkennbar wieder auf so genannte Fallen Angels, also Aktien, die in den vergangenen Wochen und Monaten unterdurchschnittlich gelaufen sind. In Europa ist der Sektor Reise und Freizeit erneut gefragt, obwohl die neuesten Entwicklung um die Corona-Pandemie laut Händlern eigentlich dagegen sprechen. Im Dax ziehen unter anderem die Versicherer und Daimler an.

12:27 Uhr

Erholung der Wall Street dauert an, aber gedämpft

Nach zwei Tagen in Folge mit Gewinnen werden auch am Donnerstag an der Wall Street positive Vorzeichen erwartet. Die Erholung der vergangenen Tage war dem kräftigen Rückschlag am Montag gefolgt, der wiederum von der Sorge wegen der Corona-Pandemie hervorgerufen wurde. Gegenwärtig rückt das Thema wegen der bislang sehr gut verlaufenden Berichtssaison etwas in den Hintergrund. Indes halten sich am Donnerstag die Aufschläge bei den Terminkontrakten im Vorfeld von Konjunkturdaten noch in Grenzen. Vor allem die wöchentlichen Arbeitsmarkdaten dürften die Aufmerksamkeit der Anleger finden. Kurz nach Börsenstart folgen dann die Hausverkäufe und die Frühindikatoren.

"Die Ergebnissaison zeigt sich weiter stark und die Ziele (der Unternehmen) belegen, dass die Deltavariante die Erholung nicht beeinträchtigt, zumindest bislang", sagt Esty Dwek von Natixis Investment Managers. "Das gibt dem Markt Vertrauen, dass sich die Erholung fortsetzt."

Vor Börsenstart werden unter anderem AT&T, American Airlines, Southwest Airlines und Blackstone Quartalsberichte vorlegen. Unter den Berichtsunternehmen vom späten Mittwoch war auch Texas Instruments. Der Chiphersteller hat dank der hohen Nachfrage zwar mit den Zahlen zum zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen und die Anleger auf ein starkes drittes Quartal eingestimmt, wollte aber keine Prognose für das vierte Quartal geben. Die Aktie verliert vorbörslich 4,3 Prozent.

Texas Instruments
Texas Instruments 157,56
American Airlines
American Airlines 20,44

 

11:51 Uhr

Söder warnt vor Steuererhöhungen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht in Steuererhöhungen die größte Gefahr für eine Erholung der deutschen Wirtschaft. "Ich bin überrascht und entsetzt, dass ein Teil der politischen Linken - eigentlich alle - in ihren Kern ihres Wirtschaftsprogramms Steuererhöhungen setzten - und insbesondere solche, die den Mittelstand nahezu ruinieren wie Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer", sagte Söder im Gespräch mit ntv. "Jetzt haben wir Corona halbwegs überstanden. Die Robustheit der deutschen Wirtschaft hat sich gezeigt - wegen eines starken Mittelstands. Jetzt können wir doch nicht damit anfangen, alles kaputt zu machen. "

11:45 Uhr

Qantas kämpft mit Einbruch der Inlandsnachfrage

Die australische Fluggesellschaft Qantas muss infolge der Lockdowns in drei Bundesstaaten einen herben Rückschlag im Inlandsgeschäft einstecken. Die Maßnahmen hätten zu einem starken Rückgang der Kapazität von 90 Prozent des Vor-Covid-Niveaus Anfang Juli geführt, teilt Konzernchef Alan Joyce in einem Memo der Belegschaft mit, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte. Die Fluglinie müsse daher auch die Aussichten für Oktober zurückschrauben. "Wir sind noch nicht an dem Punkt, an dem wir betriebsbedingte Kündigungen im Inland aussprechen müssen", sagte er. "Aber um ehrlich zu sein, können wir es nicht mehr ausschließen, wenn mehrere Bundesstaaten ihre Grenzen für längere Zeit geschlossen halten."

Qantas
Qantas 2,85

11:21 Uhr

Netzwerkausrüster mit Rekordgewinn

Der Netzwerkausrüster Adva Optical hat im zweiten Quartal Bestmarken beim Ergebnis erreicht. Bei einem Umsatzplus von drei Prozent auf 149 Millionen Euro schnellte das Proforma Betriebsergebnis um 42,6 Prozent auf 14,4 Millionen Euro. Der Vorstand bekräftigt seine Jahresziele, die einen Umsatz von 580 bis 610 Millionen Euro vorsehen und eine operative Umsatzrendite von sieben bis zehn Prozent. "Das Marktumfeld für unsere Branche ist weiterhin gut", betonte Firmenchef Brian Protiva. Die Aktien geben leicht nach.

Adva
Adva 12,60

10:48 Uhr

"Analysten machen Kurse": Allianz-Kurs profitiert

Nach einer Kaufempfehlung liegen die Aktien der Allianz 1,4 Prozent im Plus. Die Analysten von Jefferies haben die Titel auf "Buy" von "Hold" gesetzt, das Kursziel sehen sie nun bei 240 (205) Euro. Am Dienstag hatten die Aktien 2,1 Prozent auf 207,60 Euro zugelegt. "Am deutschen Aktienmarkt machen Analysten die Kurse", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer.

Allianz
Allianz 210,40

10:29 Uhr

About You-Aktien sind nach Zahlen in Mode

Das Umsatzplus im ersten Geschäftsquartal macht About You bei Anlegern beliebt. Die Aktien des Online-Modehändlers liegen knapp zwei Prozent im Plus bei Kursen um 25,80 Euro. Damit liegt das Allzeithoch derzeit etwa noch 1,20 Euro entfernt.

About You
About You 24,83

10:09 Uhr

VW-Konkurrent verdient fünf Mal so viel wie im Jahr zuvor

Der südkoreanische Autobauer Hyundai Motor hat dank der besseren Nachfrage nach seinen SUV-Modellen sowie nach der Luxusmarke Genesis im zweiten Quartal mehr verdient als erwartet.

Hyundai Motor
Hyundai Motor 38,80

Die anhaltende Konjunkturerholung nach der Covid-19-Pandemie hat den Autoabsatz angetrieben und geringere Kaufanreize nötig gemacht. Im vergangenen Dreimonatszeitraum schraubte Hyundai Motor den Absatz um rund 74 Prozent hoch und der Nettogewinn legte auf 1,98 Billionen Won (umgerechnet 1,5 Milliarden Euro) zu, das war mehr als fünf Mal so viel wie im Vorjahr. Analysten hatten lediglich mit 1,48 Billionen Won gerechnet. Der Konzernumsatz wuchs um 39 Prozent auf 30,32 Billionen Won.

09:46 Uhr

Vonovia muss um Deutsche-Wohnen-Deal zittern

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia muss um die milliardenschwere Übernahme des Rivalen Deutsche Wohnen noch länger bangen. Mit Ablauf der Annahmefrist in der Nacht zum Donnerstag konnte der Bochumer Konzern noch nicht Vollzug melden, weil ihm bisher nicht ausreichend Deutsche-Wohnen-Aktionäre ihre Papiere angedient haben. "Es wird knapp. Noch sind die 50 Prozent nicht erreicht", sagt eine mit dem Vorgang vertraute Person. Bis die letzten Aktien - etwa aus entfernteren Regionen - eingetrudelt sind, kann es aber drei oder vier Werktage dauern. Möglicherweise werde erst am Montag ein Endergebnis feststehen, so ein zweiter Insider.

Vor fünf Jahren war der Branchenriese schon einmal mit dem Plan gescheitert, die Deutsche Wohnen zu schlucken. Anders als damals steht die Führung des Branchenzweiten aber hinter dem Vorhaben. Opposition von aktivistischen Investoren oder Spekulanten war nicht zu vernehmen. Die Deutsche-Wohnen-Aktie liegt aktuell mit 51,50 Euro unter dem Angebotswert von 52 Euro.

Deutsche Wohnen
Deutsche Wohnen 52,46
Vonovia SE
Vonovia SE 56,32

 

09:10 Uhr

"Dax tanzt über die Abrisskante"

Der Dax, der zur Wochenmitte starke 1,4 Prozent auf 15.422 Punkte zulegen konnte, bleicht auch am Donnerstag zunächst auf Erholungskurs. Der deutsche Börsenleitindex notiert kurz nach Handelsstart 0,6 Prozent oder 90 Punkte fester bei 15.541 Zählern. Das Wall-Street-Plus wirkt Börsianern zufolge nach. "Der Dax tanzt über die Abrisskante", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer und verweist auf die Marke von 15.477 Punkten, an der der Leitindex abgerutscht war. Der Dax hat dieses Gap nun geschlossen. "Das Gros der Anleger blickt bereits auf den Nachmittag und die Sitzung des Rats der Europäischen Zentralbank", erläutert Meyer.

08:51 Uhr

Dax höher erwartet - EZB-Ratssitzung im Blick

In Erwartung neuer Hinweise auf die EZB-Geldpolitik wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge heute höher starten. Am Mittwoch hatte er 1,4 Prozent auf 15.422,50 Punkte zugelegt. Börsianer fiebern den Ergebnissen der Beratungen mit besonderer Spannung entgegen, weil die Europäische Zentralbank (EZB) eine Aktualisierung ihres geldpolitischen Ausblicks angekündigt hat.

Dax
Dax 15.544,39

"Auf Basis des neuen Inflationsziels wird die EZB wohl ihre Kommunikation zur weiteren Ausgestaltung ihrer Anleihekaufprogramme aktualisieren", prognostizierte Robert Greil, Chef-Anlagestratege des Bankhauses Merck Finck. "Dabei dürfte der Tenor lauten: noch flexiblere und nötigenfalls noch längere Käufe." Konjunkturdaten und Firmenbilanzen spielen daher nur die zweite Geige.

08:44 Uhr

Unilever in schwierigem Umfeld besser als erwartet

Leicht über den Erwartungen sind die Zahlen von Unilever ausgefallen. Das gilt sowohl für den Umsatz als auch für den Gewinn je Aktie. Den Ausblick hat Unilever bestätigt. "Allerdings hat der Kurs schon viel vorweggenommen", sagt ein Marktteilnehmer. Zudem sei das Umfeld schwieriger geworden: "Höhere Einstandspreise dürften dem Konzern zu schaffen machen", sagt er.

Unilever
Unilever 48,73

Der Konzern hat zuletzt wegen des geplanten Verkaufsstopps von Eiscreme der zum Konsumgüterkonzern gehörenden Marke Ben & Jerry's in von Israel besetzten Gebieten für Schlagzeilen gesorgt. Das rief die Regierung in Tel Aviv auf den Plan.

08:31 Uhr

VW-Konzern verliert einzige Frau im Vorstand

Hiltrud Dorothea Werner, verantwortlich für das Ressort Integrität und Recht, wird den Volkswagen-Konzern Ende Januar kommenden Jahres verlassen. Das meldet das Wirtschaftsportal Business Insider unter Berufung auf Insider.

VW Vorzüge
VW Vorzüge 205,50

Werner, 55, amtiert seit Februar 2017 als Rechtschefin von VW, ihr aktueller Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Üblicherweise statten Großkonzerne wie VW ihre Vorstandsmitglieder etwa ein Jahr vor Ablauf des "alten" Kontrakts mit einem neuen Arbeitspapier aus. Zu den Gepflogenheiten zählt hierbei die zeitnahe Veröffentlichung eines entsprechenden Kommuniqués, mit dem das Unternehmen die Fortsetzung der Zusammenarbeit erläutert.

08:20 Uhr

Euro wartet auf die EZB

Der Euro hat am Morgen vor mit Spannung erwarteten Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) an der Marke von 1,18 US-Dollar notiert. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1797 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1772 Dollar festgesetzt.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,19

08:15 Uhr

Hier greifen die Anleger vorbörslich zu

Nach einer Kaufempfehlung stehen die Aktien der Allianz mit einem Plus von 0,9 Prozent bei Lang & Schwarz an der Dax-Spitze. Die Analysten von Jefferies haben die Titel auf "Buy" von "Hold" gesetzt, das Kursziel sehen sie nun bei 240 (205) Euro. Am Dienstag hatten die Aktien 2,1 Prozent auf 207,60 Euro zugelegt.

Allianz
Allianz 210,40

08:09 Uhr

BHP und Tesla schließen Liefervertrag über Nickel ab

Der E-Autobauer Tesla und der Rohstoffkonzern BHP haben einen Liefervertrag über Nickel geschlossen. Nickel wird zur Herstellung von rostfreiem Stahl verwendet und ist ein wichtiges Material, das Tesla besonders für Fahrzeuge mit einer längeren Reichweite braucht, die leistungsfähigere Batterien benötigen.

Vandita Pant, Chief Commercial Officer von BHP, geht davon aus, dass die Nachfrage nach Nickel in Batterien in den kommenden zehn Jahren um 500 Prozent steigen wird. Finanzielle Einzelheiten nannte der britisch-australische Konzern nicht. Batterien mit einem hohen Nickelanteil werden aufgrund der Stabilität des Metalls bei hohen Temperaturen und seiner Widerstandsfähigkeit gegen Überhitzung immer beliebter. Für die BHP-Tochtergesellschaft Nickel West hat sich jüngst das Schicksal gedreht, denn 2019 wollte BHP diesen Bereich noch verkaufen.

08:01 Uhr

Siemens-Konkurrent ABB beschleunigt Wachstum

Der schwedisch-schweizerische Industriekonzern ABB hat Umsatz und Gewinn gesteigert und damit das deutliche Wachstum aus dem ersten Quartal im zweiten noch beschleunigt.

ABB
ABB 30,61

Der Umsatz stieg im zweiten Jahresviertel gegenüber der Vorjahresperiode um 21 Prozent auf 7,45 Milliarden US-Dollar und der Auftragseingang um 32 Prozent auf 7,99 Milliarden Dollar, wie das in einigen Bereichen mit Siemens konkurrierende Unternehmen in Zürich mitteilt. Auf vergleichbarer Basis waren die Wachstumsraten mit 14 Prozent bzw. 24 Prozent etwas geringer. Dennoch hat ABB an Tempo zugelegt. Im ersten Quartal wuchsen Umsatz und Auftragseingang noch um 11 beziehungsweise 6 Prozent und auf vergleichbarer Basis um 7 beziehungsweise 1 Prozent.

07:51 Uhr

Streit über US-Schuldenobergrenze: Unter Biden droht erstmals Shutdown

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Die USA haben eine gesetzlich festgelegte Grenze, wie viel neue Schulden die Regierung zur Begleichung ihrer Ausgaben machen kann. Das Limit wird in relativ regelmäßigen Abständen angehoben.

picture alliance / dpa

Und ein weiterer kurzer Blick über die Schulter:

Im US-Kongress ist neuer Streit über die Schuldenobergrenze entbrannt, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in einem Regierungsstillstand gemündet war. Ohne eine Erhöhung ist das Limit in Höhe von 28,5 Billionen Dollar Ende des Monats im Prinzip ausgereizt.

Finanzministerin Janet Yellen könnte dann mit Überbrückungsmaßnahmen nur für kurze Zeit einen "government shutdown" abwenden, bei dem viele Bundesbehörden aus Geldmangel den Betrieb einstellen müssten. Dies passierte im vergangenen Jahrzehnt schon drei Mal - zuletzt um die Jahreswende 2019. Das Haushaltsbüros des Kongresses (CBO) schätzte am Mittwoch, dass es - je nach Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben - im Oktober oder November eng werden könnte.

07:48 Uhr

500.000 Tote: Milliardenschwerer Opioid-Vergleich in den USA

Wir werfen einen kurzen Blick zurück in die Nacht:

Johnson & Johnson
Johnson & Johnson 145,22

Wegen ihrer Rolle in der Opioid-Krise in den USA haben der Pharmahersteller Johnson und Johnson(J&J) sowie drei Arzneimittelgroßhändler einem milliardenschweren Vergleich zur Beilegung von Klagen zugestimmt. Die Pharmahändler McKesson, Cardinal Health und AmerisourceBergen sollen demnach zusammen 21 Milliarden Dollar und J&J fünf Milliarden Dollar zahlen, wie eine Gruppe von Generalstaatsanwälten mitteilte. Die Pharmahändler sollen dafür 18 Jahre Zeit erhalten, J&J neun Jahre.

Im Zuge der Opioid-Krise sind in den USA zwischen 1999 und 2019 etwa 500.000 Menschen durch Überdosen von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln und illegalen Drogen ums Leben gekommen. Mehr als 3300 Klagen liegen deswegen vor.

07:46 Uhr

Neue Kunden und Umsatzplus: Börsengang bringt Schwung in About You

Der Online-Modehändler About You ist dank zahlreicher Neukunden und einer starken Nachfrage nach neuen Kollektionen und Modemarken gut in sein Geschäftsjahr gestartet. Der Umsatz sei im ersten Geschäftsquartal zu Ende Mai um 65,5 Prozent auf 422,1 Millionen Euro geklettert, teilte der Zalando-Konkurrent mit.

About You
About You 24,83

Den Ausblick bestätigte About You. Die Otto-Tochter war erst kürzlich auf das Frankfurter Parkett gegangen und dabei mit knapp vier Milliarden Euro bewertet worden. "Der erfolgreiche Börsengang im Juni hat unseren Bekanntheitsgrad als auch unsere Finanzkraft weiter erhöht", sagte Firmenchef Tarek Müller. About You ist in 26 Märkten präsent. Rund 9,2 Millionen Kunden zählt das Unternehmen. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern betreibt About You auch eine Technologiesparte, die Infrastrukturlösungen an Firmen verkauft. Der Umsatz in diesem Bereich stieg um fast 136 Prozent auf 34,5 Millionen Euro.

07:28 Uhr

Märkte schütteln Virus-Sorgen ab - EZB im Fokus

Die Börsen in China und Südkorea schieben die Sorgen um die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus vorerst beiseite. Zur jüngsten Erholung der Aktien nach dem Rückgang am Freitag und Montag könnte eine Studie beigetragen haben, die zeigte, dass die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und AstraZeneca gegen die Delta-Coronavirus-Variante hoch wirksam sind.

"Hin und wieder suchen Investoren nach Gründen, um Gewinne mitzunehmen, und genau das haben wir gesehen", sagte Jun Bei Liu, Portfoliomanagerin bei Tribeca Investment Partners in Sydney. "Der Markt war plötzlich besorgt über die Delta-Variante und wie sie die Erholung beeinflussen könnte", sagte sie. Die Anleger blicken heute auf die Beratungen der Europäischen Zentralbank (EZB) über ihren geldpolitischen Ausblick. Experten erwarten, dass die Währungshüter Signale für eine länger anhaltende Phase der ultralockeren Geldpolitik geben werden. Die Notenbank hatte nach einem langen Strategiecheck ein neues Inflationsziel von zwei Prozent beschlossen. Nun muss sie ihren Ausblick an die neuen Vorgaben anpassen. Für die Notenbank ist das ein zentrales Instrument, um die Erwartungen an der Börse zur Entwicklung ihrer Leitzinsen und Anleihekäufe zu steuern.

Die Börse Tokio ist bis Montag wegen Feiertagen geschlossen.

Die Börse in Shanghai lag 0,2 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,1 Prozent.

Und hier noch mal die Vorgaben aus der Nacht von der Wall Street:

07:14 Uhr

Elon Musk setzt weiter auf Bitcoins - Kurs legt acht Prozent zu

Der Autobauer Tesla wird laut Konzernchef Elon Musk die Kryptowährung Bitcoin sehr wahrscheinlich wieder als Zahlungsmittel akzeptieren. Das kündigte Musk bei der Branchenkonferenz "The B Word" an.

Bitcoin
Bitcoin 39.140,75

In den vergangenen Monaten hatte sich Musk wiederholt zu der Cyber-Devise geäußert: Im März erklärte er, Tesla werde seine Autos künftig auch gegen Bitcoin verkaufen. Im Mai vollzog er dann allerdings eine Kehrtwende und begründete dies mit Klimabedenken. Am Mittwoch erklärte Musk zudem, er persönlich halte - unabhängig von Bitcoin-Beständen bei Tesla und seiner Raumfahrtfirma SpaceX - neben Bitcoin auch die Kryptowährungen Ethereum und Dogecoin. Musk steht seit Monaten bei mehreren Marktbeobachtern in der Kritik. Sie werfen ihm vor, mit teils einfachen Tweets den Bitcoin-Kurs zu beeinflussen und sich oder Tesla dadurch die Möglichkeit finanzieller Vorteile zu verschaffen.

Am Mittwoch legte Bitcoin acht Prozent auf rund 32.160 Dollar zu, Ethereum schoss fast zwölf Prozent auf 1993 Dollar nach oben.

Lesen Sie hier mehr:

06:08 Uhr

Das wird für den Dax heute wichtig

Der Dax hat seine Erholung zur Wochenmitte dynamisch fortgesetzt und deutliche Gewinne verbucht. Marktteilnehmer sprechen von einer positiven Grundstimmung und davon, dass Rücksetzer manchen Anlegern zum Einstieg gelegen kämen. Charttechnisch bewegt sich der Dax nun zudem über der 15.350-Punkte-Marke, was weitere Gewinne wahrscheinlich macht.

Kursbewegende Themen finden sich auf der Tagesagenda zumindest genug: Vor allem die Geschäftszahlen von Volkswagen dürften die Anleger dabei im Blick haben, nachdem Daimler bereits was die Ergebnisentwicklung angeht, überzeugen konnte, beim Ausblick aber enttäuschte. Mit Hyundai legt noch ein weiterer Autokonzern Zahlen vor. Zudem geben mit ABB, Givaudan und Roche drei Schweizer Größen Einblick in ihre Geschäftsentwicklungen. Adva Optical und Vantage Towers liefern ebenso Ergebnisse, wie am Mittag und Nachmittag dann Dow, AT&T, American Airlines, Abbott Laboratories sowie nachbörslich dann Intel.

Konjunkturtechnisch rücken etwa der französische Geschäftsklimaindex sowie aus den USA die wöchentlichen Erstanträge Arbeitslosenhilfe, der Index der Frühindikatoren sowie Daten zum Verkauf bestehender Häuser auf dem Programm.

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