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Rennwagen mit Straßenzulassung Apex AP-0 - schneller Stromer aus England

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Noch ist der AP-0 ein reines Showcar, aber die Briten meinen es, so will es scheinen, ernst mit ihrem E-Rennwagen.

Das Corona-Virus hat einigen Autoherstellern in Genf die Show gestohlen. Auch dem Newcomer Apex aus England. Jetzt haben die Briten ihren Elektrosportwagen einfach in London präsentiert. Noch ist es ein Prototyp, doch in drei Jahren soll der AP-0 zu haben sein.

Die neue Sportwagenmarke Apex hat nach der gescheiterten Genf-Premiere ihr Erstlingswerk, den Elektrosportwagen AP-0, jetzt in London enthüllt. Ende 2022 soll der Rennwagen mit Straßenzulassung auf den Markt kommen. Die Preise sollen bei umgerechnet knapp unter 200.000 Euro starten.

650 PS und 515 Kilometer Reichweite

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Die Lichtsignatur am Heck des Apex AP-0 bildet ein Kreuz.

Für diese Summe gibt es im Gegenzug einen 1,2-Tonnen-Leichtbau-Zweisitzer, der sich durch einige ungewöhnliche Designdetails auszeichnet. Bemerkenswert sind Flügeltüren sowie eine wuchtige Finne auf dem hinteren Teil des Dachs, die zudem am Heck den vertikalen Teil des Rücklichts bildet. Zusammen mit dem über die gesamte Breite des Hecks verlaufenden horizontalen Rücklichts entsteht optisch ein großes Kreuz.

Das niedrige Gewicht ist vor allem angesichts einer 90 Kilowattstunden leistenden Batterie bemerkenswert, die nach WLTP bis zu 515 Kilometer Reichweite erlauben soll. Dank Schnellladetechnik ist das Aufladen der Batterie bis 80 Prozent in 15 Minuten möglich, versprechen die Apex-Verantwortlichen. Der 650 PS starke E-Antrieb erlaubt den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in gut 2,5 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h.

Mit Kampfjet Cockpit

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Im Innenraum des Apex AP-0 geht es zu wie im Cockpit eines Kampfjets.

Im Innenraum zeichnet sich der AP-0 durch ein futuristisches Cockpit mit rechteckigem Lenkrad sowie einem Instrumententräger wie bei einem Kampfjet aus. Letztere bietet neben verschiedenen Digitalanzeigen außerdem Displays für die virtuellen Außenspiegel. Darüber hinaus soll der AP-0 unter anderem dank Lidar-Sensorik teilautonomes Fahren bis Level 4 beherrschen.

Allerdings muss einschränkend angemerkt werden, dass es sich bei dem vorgestellten AP-0 um ein Konzeptauto handelt. Doch die in Großbritannien ansässige Firma ist zuversichtlich, dass man in den nächsten drei Jahre in die Serienproduktion einsteigt. Wer will, der kann also schon mal anfangen zu sparen und darauf hoffen, dass die Ladeinfrastruktur sich bis dahin deutlich verbessert hat.


Quelle: ntv.de, hpr/sp-x