Auto

Zuwächse von bis zu 200 Prozent Autos statt Bitcoins als Wertanlage

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Wer nicht in Immobilien sein Geld anlegen will, kann es gewinnbringend mit Autos versuchen.

(Foto: Collage)

Die Börsenkurse bewegen sich rasant nach unter, der Bitcoin verliert dramatisch an Wert. Wo kann man sein Geld in diesen Zeiten noch gewinnbringend anlegen? Tatsächlich könnte eine mögliche alternative Geldanlage ein Auto sein. Und hier ist nicht die Rede von Oldtimern, sondern recht jungen Exemplaren.

Wer bisher seine Spareinlagen sichern wollte, hat das Geld in Immobilien, Aktien oder Kryptowährungen angelegt. Doch wer clever investiert, kann sein Glück auch mit gebrauchten Autos machen, wie jetzt der Gebrauchtwagenhändler Carvago aufzeigt. Fünf Automodelle hat das Portal zusammengetragen, deren Wertsteigerungspotenzial überraschen dürfte. Und so viel vorweg: Es handelt sich nicht um hochbetagte Preziosen, sondern um relativ neue Autos.

Suzuki Jimny

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Der Suzuki Jimny hat als seltener Viertürer inzwischen einen Durchschnittspreis von 36.000 Euro.

(Foto: Suzuki)

Nach nur kurzer Zeit zu einer Wertanlage hat sich zum Beispiel der 2018 von Suzuki eingeführte Jimny entwickelt. Das Kultmobil mit eingeschworener Fangemeinde wurde trotz hoher Nachfrage nur in begrenzter Stückzahl nach Deutschland gebracht. Seit 2021 gibt es den Jimny zudem ausschließlich als Zweisitzer, was die in den ersten Jahren verkauften Viersitzer-Varianten noch begehrlicher macht.

Top ausgestattete Exemplare mit Tageszulassung und geringer Laufleistung kosten momentan bis zu 40.000 Euro. Selbst ältere Jimny mit mehreren zehntausend Kilometern auf der Uhr werden deutlich über dem einstigen Listenpreis gehandelt. Bei seinem Marktstart kostete der kleine Kraxler in der Basisversion rund 17.900 Euro, Carvago hat bei seinen Untersuchungen einen Durchschnittspreis von 36.200 Euro ermittelt, was einem Zuwachs von über 100 Prozent entspricht.

Mercedes-Maybach G 650 Landaulet

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Der Mercedes-Maybach G 650 Landaulet ist inzwischen fast eine Million Euro wert.

(Foto: Mercedes)

Auch wenn der Mercedes-Maybach G 650 Landaulet bei der relativen Wertsteigerung auf lediglich 30 Prozent kommt, ist es in absoluten Zahlen eine stolze Summe. Ursprünglich hat die 2017 aufgelegte Cabrio-Langversion des Offroad-Klassikers G-Klasse rund 750.000 Euro gekostet. Der mit Luxus-Fond und 630 PS starkem 12-Zylinder protzende Stuttgarter steht heute bei einem Verkaufspreis von etwa 980.000 Euro. In nur fünf Jahren hat man als kluger Investor also gut 230.000 Euro eingestrichen.

Ferrari 458 Speciale Aperta

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Für den Ferrari 458 Speciale Aperta erzielt man Durchschnittspreise von 700.000 Euro.

(Foto: Ferrari)

Ferraris sind bei Sammlern als lohnende Anlage bekannt. Vor allem ältere Baureihen erzielen auf Auktionen zum Teil astronomische Summen. Doch auch jüngere Modelle machen aus viel Geld noch deutlich mehr Geld. So zum Beispiel der bis zu 325 km/h schnelle 458 Speciale Aperta, der im Jahr 2014 offiziell zum Preis von 232.530 Euro gehandelt wurde. Heute soll der V8-Bolide, von dem lediglich 499 Exemplare gebaut wurden, einen Durchschnittspreis von 703.000 Euro erzielen, was einer Wertsteigerung von 202 Prozent entspricht.

Porsche 911 GT2 RS

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Für einen Porsche 911 GT2 RS muss ein Interessent inzwischen im Schnitt 459.000 Euro aufbringen.

(Foto: Porsche)

Eine solide Wertanlage verspricht der Porsche 911 GT2 RS aus dem Jahr 2017. Damals hat Porsche 285.220 Euro für den über 700 PS starken Hardcore-Elfer aufgerufen. Der spitz ausgelegte und in 2,8 Sekunden von null auf 100 km/h sprintende GT2 RS wurde lediglich 1000-mal gebaut, worin wohl ein Grund für den deutlichen Wertzuwachs von 60 Prozent liegt. Heute müsste man für das Tracktool nämlich im Schnitt 459.000 Euro investieren.

Lexus LFA

Die Marken Ferrari oder Porsche sind hinlänglich für ihr Wertsteigerungspotenzial bekannt, Toyota-Tochter Lexus hingegen nicht. Doch mit dem LFA gibt es einen Lexus, der deutlich an Wert zugelegt hat. 2010 kostete der lediglich 500-mal gebaute V10-Flitzer bereits stolze 375.000 Euro. Inzwischen werden gebrauchte Exemplare für siebenstellige Summen angeboten. Durchschnittspreis heute: 1.010.000 Euro, was einem Wertzuwachs um 170 Prozent entspricht.

Quelle: ntv.de, Mario Hommen, sp-x

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