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M2 Competition war gestern BMW M2 CS mit Genen aus dem M4

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Der sieht nicht nur böse aus, der ist es auch: der BMW M2 CS mit 450 PS.

(Foto: BMW)

Bis jetzt war der BMW M2 Competition das Maß der Dinge. Jetzt muss der Wettkämpfer sich einem noch stärkeren Bruder beugen, dem M2 CS. Dessen Gene stammen zum großen Teil aus dem M4 und machen ihn zu einer echten Kampfmaschine - nicht nur für den Rundkurs.

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Das Heck ziert eine vierflutige Abgasanlage mit Sound-Garantie.

(Foto: BMW)

Wer glaubte, dass über den BMW M2 Competition nichts stehen kann, der darf sich jetzt von den Bayern höchstselbst eines Besseren belehren lassen. Mit dem M2 CS wird nämlich über den Wettkämpfer noch ein Hochleistungssportler gestellt. Er soll die Reihe von so erfolgreichen Modellen wie einem M3 CS oder M4 CS fortsetzen. Zudem bildet er die Basis für das Racing-Modell, das ab der Saison 2020 das neue Einstiegsmodell für den Breitensport und das neue Clubsport-Segment bilden wird.

Allerdings ist der M2 CS nichts für Leute mit einem schmalen Budget. Beim Einstiegspreis hat BMW nämlich mal 36.000 Euro auf den M2 Competition aufgeschlagen. Ergo müssen für das CS-Modell mindestens 95.000 Euro lockergemacht werden. Angesichts dieser Summe wundert es schon ein bisschen, dass die Bayern hier einen "hochemotionalen Einstieg in die Produktpalette auch für eine jüngere Zielgruppe" sehen. Doch wie dem auch sei, natürlich hat man seitens der M GmbH und in Zusammenarbeit mit BMW Motorsport alles in den CS gepackt, was gut und teuer ist.

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Der BMW M2 CS soll vor allem auf der Rennstrecke all seine Vorzüge ausfahren können.

(Foto: BMW)

Das fängt bei den Karbon-Teilen an, die an der Außenhaut für eine verschärfte Optik sorgen, und hört mit dem doppelt aufgeladenen Reihen-Sechszylinder auf, dessen Leistung im Vergleich zum Competition-Modell um 40 auf 450 PS gestiegen ist. Zwischen 2350 und 5500 Kurbelwellenumdrehungen steht das maximale Drehmoment von 550 Newtonmetern zur Verfügung. So gerüstet absolviert der BMW M2 CS mit optionalen 7-Gang-M-Doppelkupplungsgetriebe den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in 4,0 Sekunden. Mit dem 6-Gang-Handschalter dauert es 4,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 280 km/h elektronisch abgeregelt.

Das sind Werte, die den M2 CS einmal mehr für den Rundkurs empfehlen. Damit da nichts anbrennt, haben ihm die Ingenieure auch das adaptive M-Sportfahrwerk mitgegeben, das bis dato ebenso wie der Treibsatz den M4-Modellen vorbehalten war. Zudem gibt es Cup-Reifen, die sowohl auf der Rennstrecke als auch auf der Straße optimalen Grip bieten sollen. Auch die Bremsscheiben wurden gegenüber dem Competition-Modell vergrößert. An der Vorderachse messen sie 400 Millimeter im Durchmesser, an der Hinterachse sind es 380 Millimeter, wobei vorn sechs und hinten vier Kolben die Bremsbeläge auf die Scheiben pressen.

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Puristisch und zugleich sportlich präsentiert sich der Innenraum des BMW M2 CS.

(Foto: BMW)

Sportlich und etwas puristischer, als man das sonst von BMW-Modellen gewohnt ist, geht es im Innenraum des M2 CS zu. Die Mittelkonsole ist komplett aus Karbon und wiegt 50 Prozent weniger als in der Serienvariante. Auch bei den Türgriffen und -verkleidungen kommen kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) zum Einsatz. Ebenfalls aus dem M4 wurden die Leichtbau Sportsitze adaptiert, die ob ihrer Bauart besten Halt auf dem Rundkurs versprechen. Wer noch mehr Motorsport-Gefühl sucht, kann beim M Sportlenkrad das Kreuz in der Optionsliste machen. Es trägt eine rote 12-Uhr-Kennzeichnung und soll durch maximale Griffigkeit überzeugen.

Quelle: n-tv.de, hpr

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