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Die klaut keiner mehr C-Klasse Coupé und Cabrio nachgeschoben

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Als AMG 43 zeigt sich das C-Klasse Coupé in seiner verschärftesten Form.

(Foto: Daimler AG)

Nach Limousine und T-Modell bekommen jetzt auch Cabrio und Coupé der Mercedes C-Klasse neue Technik-Updates. Darunter sind das digitale Kombiinstrument aus der S-Klasse und ein Antrieb mit 48-Volt-Technik.

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Auch die Heckleuchten des C-Klasse Coupé wurden für die Neuauflage verschärft.

(Foto: Daimler AG)

Nach dem Facelift der C-Klasse Limousine und des T-Modell schiebt Mercedes jetzt logischerweise das Cabrio und Coupé in einer überarbeiteten Version nach. Dabei zeigen sich auch die beiden Spaßautos optisch nur leicht modifiziert. Wie bei den anderen Modellen wurde auch hier vor allem technisch einiges verändert. Neu sind die Stoßfänger und der serienmäßige Diamantgrill. Zudem strahlen die LED-Scheinwerfer serienmäßig in neuem Design und auch die Keyless-go-Funktion für den schlüssellosen Motorstart gibt es ohne zusätzliches Kreuz in der Optionsliste. Wer die erstmals in dieser Baureihe angebotenen Multibeam-LED-Scheinwerfer haben möchte, der zahlt dann doch drauf, hat aber auch das sogenanntes Ultra-Range-Fernlicht mit einer Strahlkraft bis zu 650 Metern.

Neue Assistenten und Motoren

Auch bei den Assistenzsystemen hat Mercedes nachgerüstet. Unter anderem kann der Abstandstempomat jetzt auf Grundlage der Navigationsdaten die Geschwindigkeit zum Beispiel vor Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren vorausschauend anpassen. Hinzu kommen unter anderem als neue Funktionen des aktiven Lenk-Assistenten ein intuitiv verständlicher Spurwechsel-Assistent und der aktive Nothalt-Assistent. Im Innenraum der Facelift-Modelle hält optional das digitale Kombiinstrument mit 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale aus der S-Klasse Einzug, erhältlich ist ebenfalls ein auf 10 Zoll vergrößertes Media-Display. Das Lenkrad ist mit neuen Touchfeldern sowie Bedientasten für den Tempomaten aufgerüstet.

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Die Armatur wird jetzt durch das digitale Kombiinstrument aus der S-Klasse dominiert.

(Foto: Daimler AG)

Wie bei Limousine und Kombi warten auch Coupé und Cabrio mit einem neuen Einstiegsaggregat auf. Der Vierzylinder-Benziner mit der internen Bezeichnung M 264 schöpft seine Kraft von 184 PS aus 1497 Kubikzentimetern Hubraum und reicht seine Kraft 280 Newtonmeter maximalen Drehmoment wahlweise an die Hinterachse oder alle vier Räder weiter. Neu ist im C 200 auch das 48-Volt-System mit riemengetriebenem Starter-Generator. Die serienmäßige Elektrifizierung schafft die Voraussetzungen für spritsparende Zusatzfunktionen wie Segeln mit ausgeschaltetem Motor oder Rekuperationsoptionen. Darüber hinaus kann der Generator den Verbrenner dank eines sogenannten EQ-Boosts beim Beschleunigen mit zusätzlichen 14 PS unterstützen und damit das leidige Turboloch überbrücken. Den Kraftstoffverbrauch gibt Mercedes mit optimistischen 6,1 bis 6,8 Litern an.

Auch dieselseitig gibt es Neues zu vermelden. Der im 220 d verbaute OM 654 geht mit zwei Litern Hubraum an den Start, generiert 194 PS und wirft 400 Newtonmeter auf die Hinterachse. Den Verbrauch gibt Mercedes hier mit 4,6 bis 5,1 Litern auf 100 Kilometern an. Natürlich wird es für den Dynamiker auch wieder eine AMG-Version geben. Unter der Haube des AMG 43 pumpt der bekannte 3,0-Liter-V6-Motor. Allerdings haben ihm die Affalterbacher Ingenieure ein Leistungsupdate von 23 PS spendiert, so dass in den Papieren jetzt 390 Pferdchen ausgewiesen werden. Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 km/h erledigt das Coupé in 4,7 Sekunden, das Cabriolet unwesentlich langsamer in 4,8 Sekunden. Beide Sportler regeln bei 250 km/h ab. Alle Motoren erfüllen selbstredend die Norm Euro 6d-Temp.

Auch mit Parkrempel-Detektor

Ab Juli stehen Mercedes C-Klasse Coupé und Cabrio in überarbeiteter Version beim Händler. Optisch sind die Mittelklasse-Fahrzeuge nur leicht modifiziert, technisch ändert sich deutlich mehr – unter anderem ist das Einstiegsaggregat nun elektrifiziert. Zu den Preisen gibt es noch keine Informationen. Derzeit kostet das Coupé mindestens 36.000 Euro, das Cabrio startet bei 42.700 Euro. Da das mit Hilfe der schon erwähnten Optionsliste sicherlich nicht die Endpreise sind, könnte sich noch eine andere Neuerung im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt machen: die Diebstahlwarnanlage, die auch Parkrempler meldet. Falls das Fahrzeug angefahren oder abgeschleppt wird, erkennen eingebaute Sensoren das und senden per "Push-Notification" eine Mitteilung an das Smartphone des Fahrers. Aufgezeichnet wird, wann der Rempler war und an welcher Stelle es gekracht hat.

Quelle: n-tv.de

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