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Tracking, Tot-Winkel-Warner, ... Calamus One geht auf Nummer sicher

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Mit dem One hat das Start-up Calamus ein Pedelec mit einigen Besonderheiten entwickelt.

Das Start-up Calamus stellt mit dem Calamus One ein topmodernes Pedelec vor, das sich optisch und vor allem funktional von der E-Bike Masse abhebt. Das Besondere: Die Macher integrieren einige Features, die man bei der Konkurrenz vergeblich sucht.

Wer sich als Newcomer in der Zweiradszene von der großen Masse der E-Bikes abheben will, braucht mittlerweile mehr als nur einen elektrischen Antrieb und flottes Design. Entsprechend hat das in Berlin beheimatete Start-up Calamus sein erstes Pedelec-Modell One zusätzlich noch mit Tot-Winkel-Warner, Fingerabdruck-Zündschlüssel, Tracking-Technik und Navigation ausgerüstet. Auch andere Ausstattungsdetails lassen aufhorchen.

Integrierter Diebstahlschutz

Auffällig am One ist das aufgeräumte Design, da der Alurahmen neben der Batterie auch Leitungen und Kabel weitgehend integriert. Ebenfalls integriert wurde ein Fünf-Zoll-Farbdisplay mittig im Lenker. Es handelt sich um einen kleinen, wetterfesten Computer mit Touchscreen, der wie ein Smartphone über ein Android-Betriebssystem verfügt.

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Im Lenker integriert das Calamus One einen kleinen Android-Computer mit 5-Zoll-Touchscreen, in den Lenkerenden befinden sich Leuchten, die auch als Blinker genutzt werden können.

Neben typischen Bordcomputer-Funktionen erlaubt der Rechner noch weitergehende Features. Dazu gehört eine "Zündschlüssel"-Funktion per Fingerscan. Ein entsprechender Sensor befindet sich am Display, über den sich der rechtmäßige Nutzer identifizieren und den E-Antrieb aktivieren kann. Darüber hinaus hat das E-Bike eine SIM-Karte und einen GPS-Sensor, was zusätzlich eine Integration einer Navigation sowie eine Fernalarm- und Tracking-Funktion erlaubt. Macht sich jemand an einem One zu schaffen, wird auf dem Smartphone des Besitzers ein entsprechender Alarm ausgelöst. Wurde das Bike von Dieben abtransportiert, ist eine Lokalisierung des Fahrrads möglich.

Mehr Sicherheit

Eine im Fahrradsektor bislang eher ungewöhnliche Technik ist der Tot-Winkel-Warner. Hierbei tasten Ultraschallsensoren den hinteren Bereich des One ab. Sollte ein Fahrzeug sich von dort zu stark nähern, weisen vibrierende Lenkerenden den Pedelec-Piloten darauf hin. Apropos Lenkerenden: Die wurden zusätzlich mit LED-Blinkern ausgestattet, deren Nutzung bei Pedelecs in Deutschland nicht erlaubt ist. Ebenfalls schön integriert sind die Front- und Rückleuchten. Letztere wurden auf die Sattelstreben des Rahmens montiert.

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Beim Calamus One handelt es sich um ein modernes Pedelec mit Mittelmotor und Intube-Batterie.

Beim Antrieb kommt ein Mittelmotor von Bafang zum Einsatz, der in zwei Leistungsstufen mit 250 oder 750 Watt angeboten wird. Für Kunden in Deutschland kommt nur der schwächere Motor in Frage, welcher das One bis maximal 25 km/h unterstützt. Strom liefert ein herausnehmbarer Intube-Akku mit 504 Wattstunden. Kombiniert wird die Bafang-Maschine mit einem Gates-Riemenantrieb sowie einer Nexus-Nabenschaltung. Zur Ausstattung des One gehören eine Vorderradgabel mit Monoshock-Federung, hydraulische Scheibenbremsen von Tektro, Marathon-Reifen mit Pannenschutz sowie Pedale und Sattel von Ergo.

Vorbestellung auf Crowdfunding-Plattform

Wie bei vielen Fahrrad-Start-ups seit einiger Zeit üblich, hat auch Calamus die Produktion einer ersten Charge des One über eine Crowdfunding-Aktion auf Indiegogo vorfinanziert. Über 300.000 Euro wurden dabei zusammengetragen. Wer will, kann auch jetzt noch mit einer Vorbestellung das Projekt weiter stützen. Aktuell werden die Bikes zu vergünstigten Konditionen angeboten. Für ein One-25 ruft Calamus derzeit 2330 Euro auf, was rund 900 Euro unter dem regulär angedachten Preis liegt. Die Produktion erfolgt in Thailand. Der Auslieferungstermin wird derzeit mit April 2020 angegeben.

Quelle: ntv.de, sni/sp-x