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Bestseller für neues Zeitalter Chevrolet Equinox - Metamorphose zum EV

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So stellt sich Chevrolet den für 2023 geplanten Equinox EV vor.

(Foto: Chevrolet)

Fast zwei Jahrzehnte lang fuhr der Chevrolet Equinox in der Erfolgsspur. Die soll er auch auf dem Weg in die Elektromobilität nicht verlassen. Wie die US-Amerikaner sich den Equinox EV vorstellen, der 2023 auf den Markt kommen soll, zeigen jetzt erste Bilder.

Der Chevrolet Equinox hat in den USA einen Namen. Seit 2004 ist das Kompakt-SUV der GM-Tochter auf dem Markt. Die dritte Generation, die ab 2017 fuhr, wurde sogar als mögliche Grundlage für ein größeres Opel-SUV gehandelt. Was gar nicht abwegig war, denn auch der Buick Envision teilte sich die Plattform mit dem Equinox. Doch nun sind die Tage des Equinox ohnehin gezählt. Jedenfalls die des mit Otto- und Diesel-Motoren betriebenen, denn Chevrolet hat beschlossen, das Kompakt-SUV auf eine neue Stufe zu heben.

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Künftig wird der Chevrolet Equinox EV auf der Ultium-Plattform aufsetzen.

(Foto: Chevrolet)

Für den Herbst 2023 hat die GM-Tochter angekündigt, einen Equinox EV auf den Markt zu bringen. Dann fährt das SUV nicht mehr auf der D2XX-Plattform, sondern wird auf der Ultium-Plattform aufsetzen. Aber nicht nur, dass der Equinox zum Stromer wird, er bekommt auch ein ziemlich schickes Blechkleid an und soll mit umgerechnet 26.500 Euro preislich so platziert werden, dass in Summe die Begehrlichkeiten der Kundschaft entsprechend hoch ist. Wie gesagt, Chevrolet will und muss an alte Erfolge anknüpfen, denn im eigenen Portfolio zählt der Equinox zu den Bestsellern.

Schickes Teil

Die ersten Bilder des Equinox EV zeigen gemessen an den Vorgängermodellen mit Verbrenner ein sehr schnittiges, fast schon elegant filigranes SUV mit versenkbaren Türgriffen, dem es auch nicht an einer gehörigen Portion Sportlichkeit fehlt. Apropos: der Equinox EV soll in zwei Varianten angeboten werden. Die Rolle des Dynamikers dürfte hierbei dem RS zukommen. Im Innenraum geht es mit einem LED-beleuchteten Lenkradkranz recht futuristisch zu. Ansonsten zeigt sich der Innenraum der RS-Variante betont sportlich und digitalisiert, wobei die US-Amerikaner die wichtigsten und am häufigsten benutzten Tasten dann doch analog gelassen haben.

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Der Innenraum des Chevrolet Equinox EV macht einen sehr sportlichen Eindruck.

(Foto: Chevrolet)

Zu den technischen Details hat Chevrolet noch keine Angaben gemacht. Auf jeden Fall bietet die Ultium-Plattform reichlich Spielraum, was Reichweite, Leistung und Antrieb betrifft. Insofern ist nicht zu vermuten, dass der Equinox EV mit einer Reichweite unter 500 Kilometern an den Start gehen wird. Beim Antrieb wird Chevrolet aus dem GM-Regal schöpfen und den 244 PS starken Ultium-Drive-Motor einsetzen, der das SUV dann zum Fronttriebler macht. Denkbar ist aber auch, dass die leistungsstärkere Version mit zwei Motoren zum Einsatz kommt. Ein 305 PS starker Motor an der Vorderachse und eine, 87-PS-Maschine am Heck würden das SUV dann zum Allradler machen.

Noch handelt es sich bei den Bildern des Chevrolet Equinox EV nur um offizielle Retuschen, aber wenn das Elektro-SUV so auf den Markt kommt, dann dürfte es relativ sicher sein, dass es an die Erfolge des Verbrenners anknüpfen kann. Insofern darf man auf den Herbst 2023 durchaus gespannt sein.

Quelle: ntv.de, hpr

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