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Weniger Chrom, mehr Schick DS 7 hat nach Facelift mehr Strahlkraft

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Zum Modelljahr 2023 gönnte DS Automobiles seinem Kompakt-SUV DS 7 eine Auffrischungskur.

(Foto: DS)

Der edle Ableger von Citroën, die Stellantis-Marke DS, frischt den DS 7 auf. Es gibt weniger Chrom, schwarze Akzente und neues Licht sorgen für mehr Schick und ein neuer Treibsatz für mehr Sportlichkeit.

Dem 2018 eingeführten Kompakt-SUV DS 7 gönnt der französische Autohersteller DS Automobiles ein optisches und technisches Upgrade. Mit der Markteinführung der Facelift-Variante im Spätherbst wird der Zusatzname Crossback entfallen. Der um zwei Zentimeter auf 4,59 Meter gewachsene Fünftürer wird dann schlicht DS 7 heißen.

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Der DS 7 verzichtet künftig auf den Namenszusatz Crossback.

(Foto: DS)

Entsprechend der Namenskürzung entfällt auch der Crossback-Schriftzug auf der Heckklappe zwischen den verschlankten Rückleuchten mit zudem stärker dreidimensional modellierter Rautenoptik. Stattdessen wird künftig am Heck der Markenname auf mattschwarzem statt verchromtem Untergrund prangen. Chefdesigner Thierry Metroz spricht in diesem Zusammenhang von einem "Chrom-Detox" beim DS 7, denn Kunden können auf Wunsch außerdem die Chromumrandungen der Seitenfenster und Heckleuchten durch schwarze Elemente ersetzen.

Neues Tagfahrlicht und neuer Grill

Der modifizierte Kühlergrill wird nun von DS Light Veil getauften LED-Tagfahrleuchten flankiert. Das aus 33 LEDs bestehende Lichtelement verbirgt sich hinter einer transparenten Polycarbonat-Abdeckung, die von innen in Wagenfarbe lackiert und lichtdurchlässig gelasert wurde. Das Tagfahrlicht integriert die vorderen Blinker. Frontscheinwerfer leuchten künftig immer mit LED-Technik. Neu ist überdies ein Fernlichtmodul, das sein Licht automatisch auf den Gegenverkehr anpassen kann und somit weit leuchten kann, ohne dabei entgegenkommende Fahrzeuge zu blenden.

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Als Topversion wird für den DS 7 das Niveau Opera eingeführt.

(Foto: DS)

Als Topversion wird das Niveau Opera eingeführt. Es bietet unter anderem Nappaleder-Bezüge, deren Prägungen am Armaturenbrett die Linienführung des Tagfahrlichts zitieren. Das zweithöchste Niveau Rivoli zeichnet sich durch Lederbezüge mit Rautensteppung aus. Die Ausstattung Performance Line bietet Alcantara-Bezüge in tieferem Schwarz mit goldfarbenen und roten Zierelementen. Das Einstiegsniveau Bastille bekommt eine neue Stoffverkleidung.

Infotainmentsystem Iris verbessert

Wichtigste Neuerung innen ist das Infotainmentsystem DS Iris. Es bietet eine neue Display-Generation im 12-Zoll-Format, die sich durch höhere Auflösung, schnelles Reaktionsverhalten sowie bessere Kontraste und Farben auszeichnet. Dank neuer Spracherkennung lassen sich Navigation, Klimaanlage oder auch Sitzheizung durch Stimmeingabe steuern. Die App Mirror Screen integriert nun Smartphone-Inhalte auch kabellos.

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Zu den Neuerungen gehört auch das Infotainmentsystem DS Iris mit 12-Zoll-Touchscreen oberhalb der Mittelkonsole.

(Foto: DS)

Bei den Antrieben werden wie bisher der 130 PS starke 1,5-Liter-Diesel sowie die beiden Plug-in-Hybride E-Tense 225 und E-Tense 4x4 300 angeboten. Neu ist die Topmotorisierung E-Tense 4x4 360 mit 360 PS Systemleistung. Neben einem 200 PS starken Benziner sorgen zwei E-Motoren an Vorder- und Hinterachse mit 110 PS und 112 PS für Vortrieb. DS verspricht 58 Kilometer rein elektrischer Reichweite und eine Sprintzeit von 5,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Zusätzlich zur gehobenen Leistung bietet die neue Antriebsvariante auch ein sportlicheres Fahrwerks-Setup mit Tieferlegung, breiterer Spur und Performance-Bremsen.

Preise für den modernisierten DS 7 nennt DS noch keine. Aktuell markiert der 130-PS-Diesel den Einstieg mit rund 39.000 Euro. Mit der Einführung des Facelifts sollte der Basispreis auf über 40.000 Euro steigen.

Quelle: ntv.de, Mario Hommen, sp-x

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