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Von martialisch zu elektrisch Das billigste E-Auto kommt von Dartz

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Ursprünglich ist der Nikrob EV ein Hongguang Mini EV vom chinesischen Autobauer Wuling.

(Foto: Dartz Motors)

Eigentlich ist Dartz für seine martialischen SUV-Umbauten bekannt. Doch jetzt ist der Karossier aus Litauen mit einem neuen Modell am Markt, das so gar nicht in das alte Portfolio passen will. Mit der wiederbelebten Automarke Freze ist der Autobauer nämlich ins Elektro-Business eingestiegen.

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Vier Personen sollen in dem 2,90 Meter langen Winzling Platz finden.

(Foto: Dartz Motors)

Das erste Modell ist der viersitzige Nikrob EV, bei dem es sich im Kern um den China besonders gefragten Hongguang Mini EV von Wuling handelt. Im Januar 2021 holte sich der Mini EV mit 37.000 Neuzulassungen in seiner Heimat sogar den Titel des erfolgreichsten Elektroautos.

In China für 4000 Euro zu haben

Den Elektro-Winzling importiert Dartz seit März zur Endmontage nach Litauen, um ihn offiziell in der EU zum Preis von 9999 Euro anzubieten. Damit wird der Nikrob EV auch zum günstigsten Elektroauto in Deutschland und lässt sogar den Dacia Spring locker hinter sich. Im Vergleich zu dem in China für unter 4000 Euro angebotenen Hongguang-Pendant ist das allerdings immer noch ein stolzer Preis.

Der Nikrob EV ist technisch weitgehend mit seinem China-Zwilling identisch. Dartz nimmt lediglich einige Änderungen bei Licht und Sicherheitsausstattung vor. Angeboten wird der 2,90 Meter kurze und 18 PS starke Nikrob wahlweise mit einer 9,2 oder 13,8 kWh großen Batterie. Damit soll er gut 100 km/h schnell fahren und etwa 200 Kilometer weit kommen. Mehr als ein Stadtauto ist der Nikrob EV also nicht.

Quelle: ntv.de

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