Auto

Wüstenrennen und Geröllkrabbelei Ford Bronco - jetzt auch als Raptor

2022_Ford_Bronco_Raptor_07.jpg

Ein neues Fahrwerk und eine von Rennfahrzeuge abgeleitete Radaufhängung befähigen den Ford Bronco Raptor zu außergewöhnlichen Offroad-Leistungen.

(Foto: Ford)

Den Zusatz Raptor bekamen bei Ford bislang nur Pick-up-Modelle. Ab März bietet der US-Autobauer einen auf grobe Einsätze optimierten Bronco mit dem Beinamen an. Mehr Kraft, ein besseres Fahrwerk und eine verstärkte Kupplung sollen die Performance-Variante zum Wüstenrenner machen.

Seinen in den USA aktuell stark gefragten Bronco hat Ford nun in der Performance-Version Raptor vorgestellt. Die künftige Topversion der Baureihe zeichnet sich unter anderem durch mächtige Offroad-Bereifung, Radhausverbreiterungen, spezielle Stoßfänger und ein eigenes Kühlergrilldesign aus.

Deutlich modifiziert

2022_Ford_Bronco_Raptor_08.jpg

Mit Allrad und 400 PS sollen bei Ford Bronco Raptor auch schnelle Wüstenfahrten sichergestellt werden.

(Foto: Ford)

Darüber hinaus gibt es einen umfangreich modifizierten Unterbau, der sich durch Versteifungen und Unterfahrschutzplatten sowie ein Fahrwerk mit langen Federwegen und breiterer Spur auszeichnet. Eine von Rennfahrzeugen abgeleitete Radaufhängung, Dana-Achsen oder semiaktive Dämpfer von Fox sind weitere Besonderheiten des auf Wüstenrennen und Geröllkrabbelei optimierten Bronco.

Angetrieben wird der Geländewagen von einem über 400 PS starken 3,0-Liter-V6-Benziner. Genaue Daten zur Homologation und Fahrwerte wurden allerdings noch nicht gemacht. Kombiniert ist das Aggregat mit einer Zehn-Gang-Automatik, welche die Kraft an alle vier Räder weiterleitet. Zudem hat der Raptor eine verstärkte Kupplung sowie ein spezielles Verteilergetriebe erhalten.

2022_Ford_Bronco_Raptor__Black_Onyx_01.jpg

Ein besonders griffiges Lenkrad und orangefarbene Akzente werten den Innenraum des Ford Bronco Raptor auf.

(Foto: Ford)

Zu den Besonderheiten des Innenraums gehören sportlich konturierte Sitze mit orangefarbenen Ziernähten und Sicherheitsgurten. Im Cockpit finden sich weitere orange Akzente, das Lenkrad mit Schaltwippen ist nach Aussagen des Herstellers zudem besonders griffig.

Für Produktionslinie zu groß

Ein kleiner Schwank am Rande: Die US-Website "Motor Authority" berichtet, dass der Raptor mit einer Höhe von 1,98 Meter für die Produktionslinie zu hoch ist. Grund sollen die extrem langen hinteren Federwege sein. Angedacht waren wohl 33 Zentimeter, jetzt sind es aber fast 36. Um das Problem zu lösen, wird die Hinterachse mit jeweils zwei Schrauben etwa 2,5 Zentimeter höher fixiert. Nun kann der Raptor leicht eingefedert durch die Produktionslinie rollen. Am Ende wird die Spannung auf einer Hebebühne wieder gelöst, der Bronco federt aus und kann in voller Größe zu den Händlern rollen.

Zum offiziellen Bestellstart im März wird Ford auch die Preise für den Bronco Raptor verraten, der in seiner Heimat umgerechnet vermutlich über 61.000 Euro kosten dürfte. Bislang ist offen, ob Ford den Bronco auch in Europa offiziell vertreiben wird. Aktuell werden hierzulande von Importeuren einige Neufahrzeuge angeboten.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen