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STI E-RA Concept mit 1088 PS Subaru will neuen Nürburgring-Rekord

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Mit der Studie STI E-RA Concept hat Subaru auf dem Tokyo Auto Salon für einiges Aufsehen gesorgt.

(Foto: Subaru)

Auf dem Tokyo Auto Salon hat Subaru gleich mehrere Premierentücher von neuen Autos gezogen. Den nachhaltigsten Eindruck hat aber die Studie STI E-RA Concept hinterlassen. Und wenn man nicht nur die technischen Daten, sondern auch die Ansagen der Japaner Ernst nimmt, soll hier der Porsche 991 GT2 RS geschlagen werden.

1088 PS - so lautet die imposante Leistungsansage für das frisch auf dem Tokyo Auto Salon (14. bis 16. Januar) enthüllte Subaru-Konzept STI E-RA. Flankiert wird der Messeauftritt des erstmalig gezeigten Elektro-Boliden von weiteren auf Serienmodellen des Herstellers basierenden Performance-Versionen.

Porsche-Rekord im Visier

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Geplant ist, dass der fertige STI E-RA im Jahr 2023 einen neuen Nürburgringrekord einfährt.

(Foto: Subaru)

Das STI E-RA Concept ist, wie man sich einen radikalen Elektrosportler vorstellt: mit tiefer Frontschürze und imposantem Heckflügel. Darunter befindet sich ein nicht weniger beeindruckender Diffusor, der keinen Zweifel daran lässt, dass die Japaner mit dem E-RA Concept ambitionierte Pläne haben. Und tatsächlich soll das Geschoss, nach dem Abschluss der Entwicklung und den entsprechenden Tests auf japanischen Rennstrecken im Jahr 2023 einen neuen Nürburgring-Rekord einfahren.

Die Sportabteilung STI hat bereits entsprechende Vorgaben erarbeitet. In lediglich 6:40 Minuten soll der Nürburgring umrundet werden. Das wäre, orientiert man sich an den offiziellen Ring-Bestzeiten, ein neuer Rekord eines Sportwagens. Bislang wird der vom Porsche 991 GT2 RS mit 6:43,300 gehalten. Wobei es nicht allein um die Geschwindigkeit geht, es gilt auch die Regularien einzuhalten. Um den Porsche schlagen zu können, müsste der Subaru nämlich als Serienfahrzeug antreten. Und selbst dann gäbe es immer noch das Problem, dass hier ein Elektrosportwagen gegen einen Verbrenner ins Rennen geht.

Extremes Paket gepackt

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Die Aerodynamik spielt beim STI E-RA Concept augenscheinlich eine große Rolle.

(Foto: Subaru)

Doch wie dem auch sei, technisch hat Subaru ein extrem starkes Paket gepackt: Immerhin tritt das STI E-RA Concept mit einer Nennleistung von 1088 PS an. Die liefern vier radnah platzierte Elektromotoren. Die Anordnung der Motoren verspricht ein gezieltes Torque-Vectoring, also eine nahezu perfekte Verteilung der Antriebskraft auf jedes einzelne Rad. Hinzu kommt, dass bei der Kraftverteilung Sensoren die Radgeschwindigkeit, Fahrzeuggeschwindigkeit, Lenkwinkel, Beschleunigungskraft, Gierrate, Bremsdruck und Radlast in die Berechnungen einbeziehen. Um die Kraftverteilung weiter zu optimieren hat Yamaha ein spezielles Getriebe entwickelt.

Die Energie speichert das STI E-RA Concept übrigens in einem 60 kWh großen Akku. Wie weit, wie schnell der Renner ist, verrät Subaru eben sowenig wie die Platzierung der Batterie oder die Ladezeiten. Auch, ob es am Ende vom Elektrorenner ein Serienmodell geben wird, lässt Subaru offen. Die Japaner verweisen allerdings darauf, dass das Antriebskonzept des E-RA dem FIA-Reglement für die neue elektrische Rennserie Electric GT (E-GT) entspricht, die 2023 starten soll. Heißt: Ein Wiedersehen mit dem E-RA Concept im Rennbetrieb ist mehr als wahrscheinlich.

Quelle: ntv.de, hpr

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