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Abschied vom Arbeitstier VW T7 fährt mit Golf-Genen

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Optisch bleibt sich auch der T7 treu, bei Plattform und Technik bedient er sich nun beim VW Golf.

(Foto: VW)

Mit dem neuen Multivan streift VW endgültig die Nutzfahrzeug-Vergangenheit ab. In Zukunft ruht der T7 auf der MQB-Plattform, die auch der VW Golf nutzt. Dennoch wird der VW Bulli seinen Traditionen treu bleiben und viel Platz bieten, aber auch neue Technik und viel Komfort.

Der VW Bulli fährt dreigleisig in die Zukunft. Mit dem Multivan feiert nun die Familienauto-Variante des traditionsreichen Busses Premiere. Sie kommt in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt und wird neben Diesel und Benziner erstmals auch einen Plug-in-Hybrid in der Antriebspalette haben.

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Zum Marktstart wird der T7 ausschließlich mit konventionellen Verbrenner-Motoren angeboten.

(Foto: VW)

Der Multivan verabschiedet sich in der Generation T7 von seiner Nutzfahrzeugvergangenheit und basiert auf der von Pkws wie dem Golf bekannten MQB-Plattform. Die bietet viel Platz, Technik und Komfort, aber nicht mehr die robusten Arbeitstier-Gene des Vorgängers T6.1. Dieser bleibt daher künftig als Alternative für Gewerbekunden und Wohnmobilnutzer im Programm. Flankiert wird das Duo ab 2022 vom elektrischen Lifestyle-Modell ID.Buzz.

Anleihen beim Golf genommen

Die Spezialisierung des T7-Multivan auf Pkw-Käufer schlägt sich auch optisch nieder. Der Bus nimmt vor allem bei der Frontgestaltung Anleihen beim Golf, bleibt bei Silhouette und Proportionen aber der Bulli-Tradition treu. Mit 4,97 Metern Länge legt er gegenüber dem Vorgänger um knapp 7 Zentimeter zu, die alternativ angebotene Langversion misst 5,17 Meter und ist 13 Zentimeter kürzer als zuletzt. Der Radstand wächst in beiden Varianten um 12 Zentimeter auf 3,12 Meter, was für bessere Platzverhältnisse im Innenraum sorgen dürfte. In der Höhe schrumpft der Bus hingegen um eine knappe Handbreit auf nun 1,90 Meter. Das Laderaumvolumen liegt je nach Bestuhlung und Karosserielänge zwischen 469 und 4053 Litern.

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Auch im Innenraum versucht der T7 seine einstigen Nutzfahrzeuggene vollends abzustreifen.

(Foto: VW)

Die neue Technik-Basis ermöglicht auch neue Funktionen. So ist erstmals eine Gestensteuerung für die elektrische Heckklappe sowie für die seitlichen Schiebetüren zu haben, die Scheinwerfer leuchten die Straße mit der aus Pkw bekannten Matrix-LED-Technik gleichmäßiger aus und das Cockpit bietet mehr Konnektivität als je zuvor. Erhalten bleibt jedoch der praktische Durchstieg zwischen Fahrer- und Beifahrersitz in den Fond.

Weil die Handbremse genauso fehlt wie der Schaltknauf, ist die zweite Sitzreihe noch leichter zu erreichen. Wer den Weg sperren oder gerne eine Mittelkonsole haben will, kann den nun flexibel platzierbaren Multifunktionstisch aus dem Passagierabteil zwischen die beiden vorderen Stühle schieben. Insgesamt verspricht VW dank eines neuen Bodenschienen-Systems eine deutlich erhöhte Variabilität. Unter anderem sind die Sitze in Reihe drei nicht mehr zu einer Bank zusammengefasst, sondern einzeln verschieb- und ausbaubar.

Zunächst nur mit Verbrenner

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Neue Flexibilität verspricht VW auch im Innenraum des T7.

(Foto: VW)

Ohne den Gangwechsel-Knauf kommt der Multivan aus, weil keine Handschaltung mehr angeboten wird. Standard ist in allen Modellen nun ein Doppelkupplungsgetriebe, das über einen kleinen Schalter am Armaturenbrett bedient wird. Das Motorenprogramm besteht zunächst aus zwei Benzinern, einem Diesel und einem Plug-in-Hybriden. Letzterer stellt eine Systemleistung von 218 PS bereit und soll eine Reichweite bieten, mit der laut Hersteller "die typischen Tagesdistanzen emissionsfrei zurückgelegt werden können".

Die wenig konkrete Formulierung spricht für einen Wert um die 50 Kilometer. Basis-Antrieb ist ein 1,5-Liter-Benziner mit 136 PS, alternativ ist ein 2,0-Liter-Ottomotor mit 204 PS zu haben. Der einzige Diesel im Angebot, ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 150 PS, wird 2022 nachgereicht. Die Preise für den neuen Multivan sind noch nicht bekannt. Sie dürften angesichts der neuen Basis und der üppigeren Ausstattung auf mindestens rund 40.000 Euro steigen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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