Der Tag

Der TagDas war Montag, der 8. Dezember 2025

08.12.2025, 22:17 Uhr

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

die neue US-Sicherheitsstrategie mit scharfer Kritik an Europa hat in Deutschland bis hin zur Regierungsspitze besorgte, aber auch selbstbewusste Reaktionen hervorgerufen. Nach Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz ist das US-Konzept teils auf Ideologie zurückzuführen, wie ein Regierungssprecher sagte. Auch aus Brüssel kommt deutlich Gegenwind. EU-Ratspräsident António Costa hat sich kritisch über die neue US-Sicherheitsstrategie geäußert. Europa könne die "Androhung einer Einmischung in das politische Leben Europas" nicht akzeptieren, sagte Costa bei einer Veranstaltung des Jacques-Delors-Instituts in Brüssel. Die USA könnten nicht stellvertretend für die europäischen Bürger entscheiden, "welches die guten Parteien und die schlechten Parteien sind", fügte er hinzu.

Derweil will die Ukraine den USA morgen einen überarbeiteten Friedensplan zur Beendigung des Krieges mit Russland vorlegen. Dieser Plan umfasse 20 Punkte, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Treffen mit den Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und Großbritannien in London. Bei der besonders strittigen Frage der Gebietsabtretungen gebe es weiter keine Einigung. "Die Amerikaner sind prinzipiell kompromissbereit", sagte Selenskyj. "Natürlich gibt es komplexe Territorialfragen, und dort wurde noch kein Kompromiss gefunden."

Auf dem Streaming-Markt deutet sich derweil ein Bieterstreit an: Nach der 82-Milliarden-Offerte von Netflix folgt das nächste Riesen-Angebot für Warner Bros.: Paramount will für den Konzern 108 Milliarden Dollar aufbringen. Das reine Barangebot über 30 Dollar je Aktie für den gesagten Warner-Konzern sei ein besserer Deal für die Aktionäre, erklärte Paramount. Zudem sei die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Deal von den Wettbewerbsbehörden abgesegnet wird, höher.

Außerdem möchte ich Ihnen heute noch diese Texte ans Herz legen:

Quelle: ntv.de