mit Tobias HauserEhemaliger Kinderstar soll Männer mit Handfeuerwaffe angegriffen haben
Ethan Jamieson, der durch seine Rolle als Tribut aus Distrikt 4 im ersten "Die Tribute von Panem"-Film bekannt wurde, befindet sich in Raleigh, North Carolina, in Polizeigewahrsam. Dem ehemaligen Kinderstar, der heute 27 ist, wird laut Informationen des Magazins "People" vorgeworfen, drei Männer mit einer 9-mm-Handfeuerwaffe angegriffen zu haben.
Aus dem entsprechenden Polizeibericht geht demnach hervor, dass Zeugen die Beamten am Abend des Vorfalls gegen 21:52 Uhr wegen Schüssen alarmierten. Ein Opfer gab an, dass ein unbekannter Verdächtiger auf einem E-Bike während der Fahrt auf sein Fahrzeug geschossen habe. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich zwei weitere Personen im Wagen. Die Ermittlungen der Polizei von Raleigh führten schließlich zu Jamieson, der verdächtigt wird, den Schuss in Richtung des Fahrzeugs abgegeben zu haben.
"Außergerichtliche Hinrichtungen"? US-Armee greift erneut Boot im Pazifik an
Die US-Armee hat bei einem weiteren Angriff auf ein Boot nach eigenen Angaben drei Menschen getötet. In einer Erklärung im Onlinedienst X des Südkommandos der US-Streitkräfte (Southcom) hieß es am Donnerstag, es sei eine Attacke auf ein von einer "Terrororganisation betriebenes Schiff" ausgeführt worden. Dabei seien "drei männliche Drogenterroristen" getötet worden.
Der Angriff ist der fünfte binnen einer Woche. Einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP zufolge stieg die Zahl der durch die US-Armee getöteten mutmaßlichen Drogenschmuggler damit auf mindestens 177. Seit September des vergangenen Jahres hat die US-Armee zahlreiche Schiffe im Pazifik und in der Karibik angegriffen, die angeblich in den Drogenhandel verwickelt waren. Washington hat jedoch nie eindeutige Beweise vorgelegt, dass es sich bei den Getöteten tatsächlich um Drogenschmuggler handelte. Einige von ihnen waren nach Angaben von Behörden und Angehörigen Fischer. Viele Experten und UN-Vertreter stufen die Angriffe als völkerrechtswidrige außergerichtliche Hinrichtungen ein.
Rihanna schreibt Musikgeschichte - ohne neues Album
Rihanna bleibt die unangefochtene Königin der digitalen Verkäufe. Seit Mittwoch führt die Recording Industry Association of America (RIAA) die Sängerin mit insgesamt 200,5 Millionen zertifizierten Einheiten. Damit ist sie laut "Rolling Stone" die erste weibliche Künstlerin, die diese Grenze durchbricht.
In der ewigen Bestenliste belegt sie nun den dritten Platz, lediglich geschlagen von Morgan Wallen mit 215 Millionen und Drake, der mit 277,5 Millionen Einheiten die Spitzenposition hält. Die RIAA nutzt ein Punktesystem, um die verschiedenen Arten des Musikkonsums vergleichbar zu machen: Eine Einheit bedeutet einen Verkauf (digital oder als Single) oder 150 Streams bei Diensten wie Spotify, Apple Music oder YouTube. Das Besondere an dem Erfolg: Rihanna hat seit zehn Jahren kein Album mehr veröffentlicht. Ihr letztes vollständiges Album "ANTI" erschien im Jahr 2016.
Profi-Surfer angelt von Jetski aus, dann umzingeln ihn Haie
Brett Barley ist eher bekannt dafür, auf seinem Surfbrett über die Wellen vor der Küste North Carolinas zu reiten. Am Montag hat er beim Angeln von seinem Jetski aus eine besondere Begegnung - mit zahllosen Haien, die ihn umzingeln.
Erster Kandidat für Van Aken-Nachfolge wirft seinen Hut in den Ring
Der Bundestagsabgeordnete Luigi Pantisano will Vorsitzender der Partei Die Linke werden. Der 46-Jährige meldete seine Bewerbung um die Nachfolge des scheidenden Co-Chefs Jan van Aken an. "Ich gehe diesen Schritt in großer Demut", erklärte Pantisano auf seiner Website. "Die Linke hat sich mit Jan und Ines erneuert und stabilisiert." Mehr als 70.000 Menschen seien neu in die Partei eingetreten. "Gemeinsam haben wir uns vorgenommen, die Linke zur organisierenden Klassenpartei zu machen." Die Partei wolle jene zurückgewinnen, die von der Politik enttäuscht und wütend seien. "Hier möchte ich anschließen und den nächsten Schritt gehen", erklärte Pantisano.
Er ist stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag und vertritt als Abgeordneter die Region Stuttgart und Konstanz. Seine Eltern seien 1979 aus Italien nach Deutschland gekommen, um ihren vier Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen, schreibt er über sich. Sie hätten in Fabriken gearbeitet und "die Bücher hergestellt, die sie selbst nie lesen durften". So hätten sie ihren Kindern ein Studium ermöglicht. "Ich bin stolz darauf, als Kind aus einem Arbeiterhaushalt mit Migrationsgeschichte studiert zu haben."
Schmelzender Riesen-Schneehaufen gibt Autos frei
Im Winter entscheidet die Stadt Somerville in Massachusetts, die umfangreichen Schneemassen an bestimmten Orten aufzuschütten - und dabei auch sechs alte, nicht mehr fahrtaugliche Autos zu begraben. Jetzt erst schmelzen die Berge langsam ab.
Was heute wichtig wird
Seit Wochen bewegt das Schicksal des vor Wismar gestrandeten Buckelwals viele Menschen. Heute soll ein privater Rettungsversuch unternommen werden, das Konzept sieht nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus eine Bergung des Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor. Geplant und finanziert wird das Vorhaben von den Unternehmern Karin Walter-Mommert und Walter Gunz. Derzeit ist auch Frank-Walter Steinmeier in Mecklenburg-Vorpommern, er führt seine Amtsgeschäfte von dort aus. Heute Nachmittag will er sich in Stralsund mit Experten über den Wal austauschen.
Die von der Koalition angekündigte Senkung der Spritsteuern wegen der stark gestiegenen Preise an den Tankstellen kommt auf den Weg. Union und SPD bringen heute einen Gesetzentwurf in den Bundestag ein, mit dem die Steuern auf Diesel und Benzin befristet für zwei Monate um rund 17 Cent pro Liter herabgesetzt werden sollen.
Die Lufthansa streikt weiter. An den Drehkreuzen München und Frankfurt fielen in den vergangenen Tagen immer wieder Hunderte Flüge aus. Piloten und Flugbegleiter kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen.
Der SC Freiburg und der FSV Mainz 05 wollen erneut Fußball-Geschichte schreiben und erstmals in europäische Halbfinals vorstoßen.
Bundeskanzler Friedrich Merz empfängt um 13.00 Uhr den irischen Regierungschef Micheál Martin.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ist bei der IWF-Frühjahrstagung in Washington.
Im Bundestag steht unter anderem eine Aktuelle Stunde zur Parlamentswahl in Ungarn auf dem Programm.
Unterkunft für Flüchtlinge und Obdachlose niedergebrannt
Eine Containerwohnanlage im südhessischen Raunheim ist komplett abgebrannt. Dort befinden sich Wohneinheiten für Flüchtlinge und Obdachlose, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Ein Bewohner erlitt demnach eine Schulterverletzung und eine Rauchgasvergiftung. Zudem zogen sich vier Feuerwehrleute wegen der großen Hitzeentwicklung Brandverletzungen zu. Einer musste den Angaben zufolge ins Krankenhaus eingeliefert werden, ist aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Zur Brandursache lagen der Polizei zunächst keine Hinweise vor.
Ob sich zum Zeitpunkt des Brandes noch Menschen in der Unterkunft befanden, sei noch unklar, sagte ein Feuerwehrsprecher. Maximal könnten 30 Menschen das Gebäude bewohnen, 13 habe die Feuerwehr angetroffen. Das Gebäude sei bei dem Brand völlig zerstört worden. "Beim Eintreffen kamen im Erdgeschoss aus zwei Wohnungen die Flammen aus dem Fenster." Dann habe sich das Feuer rasant ausgebreitet. Über 100 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen. Nun räume ein Bagger des Technischen Hilfswerks den Brandschutt beiseite, damit die Feuerwehr Nachlöscharbeiten durchführen könne. Auch zwei Feuerfahrzeuge seien wegen der starken Hitze beschädigt worden.
Schwere Unfälle in Karlsruhe - Ameisen legen Verkehr lahm
Ein Auto liegt auf der Seite, das andere wird gegen eine Ampel geschleudert. Der Auslöser ist kaum zu glauben: Ameisen. Sie legen die Ampelanlage und damit gleich den ganzen Verkehr lahm. Allein im April kommt es zu vier Ausfällen. Einige Anwohner sind verwundert, andere wiederum nicht.
CDU erwägt Anhebung des Spitzensteuersatzes
Die geplante Einkommensteuerreform der Bundesregierung könnte nach Einschätzung des CDU-Finanzexperten Fritz Güntzler auch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes beinhalten. "Zunächst müssen wir die Bürgerinnen und Bürger entlasten, denn das haben wir versprochen", sagte der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Podcast Table.Today. "Da kann es sein, dass wir beim Grenzsteuersatz was machen müssen. Derzeit liegt der Spitzensteuersatz bei 42 Prozent und bei 45 Prozent bei der sogenannten Reichensteuer. Die Zahlen sind nicht in Stein gemeißelt. Wenn, geht es aber nur moderat nach oben."
In einem Szenario, das in der Koalition diskutiert werde, würden etwa 400.000 steuerpflichtige Top-Verdiener im Saldo keine Entlastung erhalten. Insgesamt müsse es mindestens ein Entlastungsvolumen von zehn Milliarden Euro pro Jahr geben, sagte Güntzler. Eine Mehrwertsteuererhöhung lehnte der CDU-Abgeordnete ab. "Wir haben intern darüber diskutiert, aber bei einer Inflation von knapp unter drei Prozent noch was draufzulegen, halte ich volkswirtschaftlich und politisch für unklug."
Union und SPD wollen kleine und mittlere Einkommen bei der Einkommenssteuer entlasten. "Eine große Reform" dazu solle zum 1. Januar 2027 wirksam werden, beschloss der Koalitionsausschuss am Montag. Details der geplanten Reform wurden zunächst nicht genannt. Vor allem die SPD, aber auch Grüne und Linkspartei pochen darauf, höhere Einkommen stärker in die Pflicht zu nehmen.