Der Tag
16. Juli 2026
imagemit Leah Nowak
Zum Archiv
22:20 Uhr

Das war Donnerstag, der 16. Juli 2026

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Sonnenuntergang in Berlin. (Foto: picture alliance / SZ Photo)

Liebe Leserinnen und Leser,

der "Tag" neigt sich dem Ende entgegen. Bevor in der Redaktion die Lichter ausgehen und die Nachtschicht übernimmt, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion empfehlen:

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht. Falls Sie länger wach bleiben sollten: ntv überträgt die Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Donald Trump ab 3 Uhr live und in voller Länge im TV sowie im Livestream bei ntv.de. 

Machen Sie es gut!

Das war Donnerstag, der 16. Juli 2026
22:15 Uhr

Adel Tawil trauert um seine Mutter

Sänger Adel Tawil trauert um seine Mutter. In einem Beitrag auf Instagram veröffentlichte der 47-Jährige ein emotionales Video mit privaten Aufnahmen aus seiner Kindheit und teilte mit, dass seine Mutter verstorben sei. Zu den Bildern, die unter anderem ihn als Kind gemeinsam mit seiner Mutter zeigen, schrieb Tawil, er bedanke sich von Herzen für die Anteilnahme, die lieben Worte und das Verständnis. Die Unterstützung bedeute ihm sehr viel.

Gleichzeitig bat der Sänger darum, die Privatsphäre seiner Familie zu respektieren. Zu den zahlreichen Kommentaren unter dem Beitrag gehören auch Beileidsbekundungen von Prominenten.

Adel Tawil trauert um seine Mutter
21:25 Uhr

Lange Haftstrafen für Betreiber von Deutschlands größtem Meth-Labor

Drei Männer sind in Erfurt wegen des Betriebs des wohl größten Crystal-Meth-Labors Deutschlands zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht verhängte Gesamtfreiheitsstrafen von sechs Jahren, 13 Jahren und sechs Monaten sowie 14 Jahren.

Nach Überzeugung des Gerichts betrieben die Angeklagten zwischen Mitte 2020 und Februar 2022 eine professionell eingerichtete Drogenküche in Erfurt, in der mindestens 40 Kilogramm Crystal Meth hergestellt wurden. Zudem fanden Ermittler in einem Lager im Landkreis Sömmerda rund 100 Kilogramm Marihuana.

Der Vorsitzende Richter bezeichnete die Anlage als voll funktionsfähig und sprach von einer "gewissen Hochachtung" für das, was die Angeklagten aufgebaut hätten – allerdings in der "falschen Branche". Nach der Entdeckung des Labors hieß es, die vorhandenen Grundstoffe hätten für die Herstellung von bis zu einer Tonne Methamphetamin gereicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Lange Haftstrafen für Betreiber von Deutschlands größtem Meth-Labor
20:44 Uhr

Orangefarbene Rauchglocke verhüllt Himmel über New York

In diesem Sommer wüten allein in Kanada mehr als 3000 Waldbrände. Der Rauch zieht in Richtung Süden - das hat mehrere Folgen: In sechs US-Bundesstaaten gelten Luftqualitätswarnungen, in New York leuchtet der Himmel orange. Auch das WM‑Finale im offenen MetLife Stadium könnte davon betroffen sein.

Orangefarbene Rauchglocke verhüllt Himmel über New York
20:11 Uhr

Insiderhandel? Behörde ermittelt gegen Trumps Mann hinterm Teleprompter

Die US-Bundesbehörde CFTC ermittelt gegen den langjährigen Teleprompter-Mitarbeiter von Präsident Donald Trump wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Nach Informationen von CNN soll Gabriel Perez auf der Prognoseplattform Kalshi mit sogenannten "Mention Markets" gehandelt haben, bei denen Nutzer auf bestimmte Wörter und Aussagen von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wetten können. "Nach Angaben der Quellen stellten die Ermittler in einigen Fällen fest, dass Perez laufende Wetten noch während einer Rede zurückzog, wenn Trump einen Abschnitt übersprang, in dem ein Wort vorkommen sollte, auf dessen Erwähnung Perez zuvor gesetzt hatte", schrieb ABC News.

Laut Bericht soll Perez mit den Transaktionen einen Gewinn von mehr als 90.000 US-Dollar erzielt haben. Auf Anfrage von CNN erklärte ein Sprecher der CFTC, die Behörde könne "eine Untersuchung weder bestätigen noch dementieren". Perez arbeitet seit rund zehn Jahren mit Trump zusammen und gehört zu den wenigen Personen, die seine Reden vor öffentlichen Auftritten sehen. Es wäre der erste bekannte Fall, bei dem ein Mitarbeiter des Weißen Hauses in Insiderhandel auf Prognosemärkten verwickelt ist.

Insiderhandel? Behörde ermittelt gegen Trumps Mann hinterm Teleprompter
19:40 Uhr

Touristen nach Bibel-Vortrag in Istanbuler Moschee festgenommen

Zwei Touristen sind in Istanbul festgenommen worden, weil sie im Besucherbereich der Hagia Sophia laut aus der Bibel vorgelesen haben sollen. Wie die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, wird gegen die beiden wegen des Verdachts auf Anstiftung zu Hass und Feindseligkeit ermittelt.

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Die Hagia Sophia gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Welt. Das im 6. Jahrhundert als Kirche errichtete Gebäude wurde nach der osmanischen Eroberung Konstantinopels 1453 in eine Moschee umgewandelt. 1934 wurde es unter Mustafa Kemal Atatürk zum Museum, bevor der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Hagia Sophia im Jahr 2020 wieder in eine Moschee umwandeln ließ. (Foto: Tunahan Turhan/SOPA Images via Z)

Die Polizei nahm die beiden Besucher fest und übergab sie anschließend der Migrationsbehörde. Nach Angaben der russischen Staatsagentur Tass handelt es sich um russische Staatsbürger. Das Konsulat prüfe die Umstände der Festnahme.

Touristen nach Bibel-Vortrag in Istanbuler Moschee festgenommen
19:09 Uhr

Heftiger Hagel überrascht Badegäste an Strand in Spanien

Erst Sonne, dann Hagel: An einem Strand in Galicien schlägt das Wetter innerhalb weniger Minuten um. Urlauber flüchten vor dem heftigen Sommergewitter. Videos der dramatischen Szenen verbreiten sich rasant in sozialen Netzwerken.

Heftiger Hagel überrascht Badegäste an Strand in Spanien
18:37 Uhr

Geheimnis der Nacktmull-Königin gelüftet

Nacktmull-Königinnen sichern ihre Alleinherrschaft offenbar mit einem speziellen Duftstoff. Wie ein Forschungsteam des Max Delbrück Centers in Berlin im Fachjournal "Nature" berichtet, verströmen ausschließlich trächtige Königinnen die Chemikalie Isopropylmyristat. Diese sorgt dafür, dass andere Weibchen in der Kolonie unfruchtbar bleiben und sich nur die Königin fortpflanzen kann.

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Nacktmulle gehören zu den ganz wenigen Säugetieren, die eine Königin haben, wie Ameisen oder Bienen in festen Kolonien leben, zusammen Futter beschaffen, den Nachwuchs aufziehen und sich gemeinsam Aufgaben für die Gemeinschaft widmen. (Foto: picture alliance / dpa)

Verschwindet der Geruch, etwa weil die Königin stirbt oder die Kolonie verlässt, kommt es den Forschern zufolge innerhalb weniger Tage zu heftigen Kämpfen und neuen Sexualkontakten. Wurde der Duftstoff künstlich versprüht, blieb die Gruppe dagegen friedlich. Die Wissenschaftler sehen darin den biologischen Mechanismus, mit dem die Königin ihre Vormachtstellung sichert.

Geheimnis der Nacktmull-Königin gelüftet
17:49 Uhr

Diebinnen bejubeln wertlose Beute - Polizei steht daneben

Zwei Frauen haben in der polnischen Stadt Breslau versucht, ein Schwert von einer historischen Brunnenstatue zu stehlen – und wurden dabei von der Polizei beobachtet. Wie in einem Video zu sehen ist, kletterten die offenbar stark alkoholisierten Frauen auf den Brunnen und entfernten die Waffe von der Figur.

Die Aktion hätte gefährlich enden können: Die gewölbte und rutschige Brunnenschale birgt bei einem Sturz aus der Höhe ein erhebliches Verletzungsrisiko. Der Versuch ist zudem nicht der erste dieser Art. Nach Angaben der Stadt klettern Unbekannte bis zu fünf Mal im Jahr auf den Breslauer Brunnen und greifen nach dem Schwert. Dabei handelt es sich allerdings nur um eine Nachbildung – das Original wird aus Sicherheitsgründen geschützt aufbewahrt.

Diebinnen bejubeln wertlose Beute - Polizei steht daneben
17:02 Uhr

ZDF soll Auftritt von Danger Dan und Igor Levit verhindert haben

Das ZDF hat offenbar einen Auftritt der Musiker Danger Dan und Igor Levit in der Sendung "Die Anstalt" kurzfristig abgesagt. In einem gemeinsamen Instagram-Post erklären die beiden, die ZDF-Intendanz habe ihr Veto gegen den Auftritt eingelegt, bei dem sie ein antifaschistisches Lied spielen wollten.

Der Song sei dem Sender bereits seit Wochen bekannt gewesen und habe nach ihren Informationen auch vom hauseigenen Justiziar grünes Licht erhalten, schreiben die Musiker. Eine offizielle schriftliche Begründung für die Ausladung hätten sie bislang nicht erhalten.

Die beiden kritisieren den Vorgang als Eingriff in die Meinungs- und Kunstfreiheit. Auch die Redaktion von "Die Anstalt" habe gegen die Entscheidung protestiert. Die Ausgabe am kommenden Dienstag solle sich damit befassen.

ZDF soll Auftritt von Danger Dan und Igor Levit verhindert haben
16:25 Uhr

Warum Tanken teurer wird - und wie Urlauber sparen können

Pünktlich zur Reisezeit ziehen die Preise an der Tankstelle wieder an. Benzin und Diesel haben die Marke von zwei Euro weit überschritten. Was hinter den kletternden Kosten steckt und wie viel sich durch das richtige Timing sparen lässt, erklärt ntv-Reporterin Lena Feuser.

Warum Tanken teurer wird - und wie Urlauber sparen können
15:43 Uhr

Steimle verteidigt Singen der DDR-Hymne bei AfD-Auftritt

Kabarettist Uwe Steimle hat die Kritik an seinem Auftritt bei einer AfD-Veranstaltung in Sachsen-Anhalt zurückgewiesen. Dem Internetradiosender "Kontrafunk" sagte er, er habe sich "nichts vorzuwerfen". Er wolle mit Satire aufrütteln und sei "ein alter Linker", den man nicht zu einem "neuen Rechten" machen könne.

Steimle hatte bei der Veranstaltung in Dessau-Roßlau die DDR-Nationalhymne "Auferstanden aus Ruinen" angestimmt, viele Besucher sangen mit. Das löste scharfe Kritik aus. Die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke sprach von einer Verharmlosung der DDR, Sachsen-Anhalts Aufarbeitungsbeauftragter Johannes Beleites von einer Missachtung der Opfer der SED-Diktatur.

Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau ermittelt derweil wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Hintergrund sind Äußerungen Steimles über Bundeskanzler Friedrich Merz und Altkanzlerin Angela Merkel bei der Veranstaltung. Sein Anwalt weist die Vorwürfe zurück und erklärte, Steimle sei zu einem Gespräch mit der Staatsanwaltschaft bereit.

Steimle verteidigt Singen der DDR-Hymne bei AfD-Auftritt
15:39 Uhr

Trump-Rede Donnerstagnacht im Livestream bei ntv.de

US-Präsident Donald Trump teilte in den Sozialen Medien kurzfristig mit, am 16. Juli eine landesweite Ansprache halten zu wollen. ntv überträgt die Rede zur Lage der Nation in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli ab 3 Uhr live und in voller Länge im TV sowie im Livestream bei ntv.de

Vor Reportern im Weißen Haus stellte Trump große Neuigkeiten in Aussicht. In seiner Rede wolle er unter anderem Informationen zu den bevorstehenden Zwischenwahlen (Midterm Elections) im November geben. Der Schwerpunkt dürfte auf den Wahlsystemen und angeblichen ausländischen Einmischungen liegen. Außerdem könnte es um den Krieg gegen den Iran gehen.

Trump-Rede Donnerstagnacht im Livestream bei ntv.de
15:26 Uhr

Vater zu Tode gewürgt: Landgericht Mannheim weist Mann in Psychiatrie ein

Nach einer tödlichen Auseinandersetzung mit seinem Vater ist ein Mann in Baden-Württemberg in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Das entschied das Landgericht Mannheim, wie ein Sprecher mitteilte. Demnach soll der Mann an paranoid-halluzinatorischer Schizophrenie leiden.

Laut Anklageschrift soll der Mann seinen 71-jährigen Vater im Oktober 2025 bei einer Auseinandersetzung zu Tode gewürgt haben. Dabei habe er sich aufgrund der psychischen Störung in einem Zustand der Schuldunfähigkeit befunden. Das Urteil ist rechtskräftig.

Vater zu Tode gewürgt: Landgericht Mannheim weist Mann in Psychiatrie ein
15:06 Uhr

Südafrikanischer Rooibos-Tee fliegt ins Weltall

Samen des unter Teetrinkern beliebten Rooibos-Strauches sollen im Oktober zur Internationalen Raumstation ISS fliegen, um dort unter Weltraumbedingungen untersucht zu werden. Nach Angaben der südafrikanischen Rooibos-Vereinigung SARC wären sie die ersten Samen einer indigenen südafrikanischen Pflanzenart und die ersten Samen vom afrikanischen Kontinent im All.

Die Samen sollen auf der ISS mindestens sechs Wochen lang in einem Mini-Labor mehr als ein Dutzend Experimente durchlaufen. Untersucht wird, wie sie auf Schwerelosigkeit und Weltraumstrahlung reagieren. Nach ihrer Rückkehr sollen sie gemeinsam mit herkömmlichem Saatgut ausgesät werden, um mögliche Auswirkungen auf Keimung und Wachstum zu vergleichen. Die Mission soll bis Dezember oder Januar dauern.

Südafrikanischer Rooibos-Tee fliegt ins Weltall
14:34 Uhr

Tonnenschwerer Felsblock kracht nach Unwetter in Hausdach

Es scheint nochmal glimpflich ausgegangen sein, was furchtbar hätte enden können: Nach einem kräftigen Unwetter in Starzach in Baden-Württemberg ist ein rund eine Tonne schwerer Felsblock auf ein Wohnhaus gestürzt. Der Felsbrocken löste sich von einem Hang, durchschlug das Dach und blieb im obersten Stockwerk des Hauses liegen, wie eine Sprecherin des zuständigen Landratsamtes sagte. Verletzt wurde dabei nach bisherigem Stand niemand. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sicherten den Felsblock ab, um weitere Schäden am Haus zu verhindern.

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Der Felsblock liegt weiter im Haus. (Foto: dpa)

Starzach liegt rund 50 Kilometer südwestlich von Stuttgart. Nach dem Vorfall am Mittwoch wurde dort ein externer Statiker hinzugezogen, um die Sicherheit des Gebäudes zu beurteilen. Es bleibt demnach weiterhin bewohnbar. Der Felsbrocken befand sich am Donnerstag nach wie vor im Gebäude - wann und wie er geborgen werden kann, ist noch unklar. Das Dach wird in der Zwischenzeit mit Folien abgedeckt. 

Tonnenschwerer Felsblock kracht nach Unwetter in Hausdach
14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein geschätzter Kollege Tobias Hauser befindet sich im Feierabend. Durch den restlichen "Tag" werde ich Sie begleiten. Mein Name ist Leah Nowak - bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

Schichtwechsel
14:00 Uhr

Schlamm- und Wassermassen fluten russischen Urlaubsort

Nach extremen Regenfällen wälzt sich eine Lawine aus Schlamm durch die Straßen von Sotschi. Der bei Urlaubern beliebte Ort am Schwarzen Meer wird von Hochwasser heimgesucht. Zahlreiche Autos und Motorräder werden von den Fluten demoliert.

Schlamm- und Wassermassen fluten russischen Urlaubsort
13:27 Uhr

Gute Nachrichten für Ebola-Patienten in Frankfurter Klinik

Dem in der Frankfurter Universitätsmedizin behandelten Ebola-Patienten geht etwas besser. "Die betroffene Person weist derzeit eine Symptombesserung auf und profitiert von den unterstützenden Therapiemaßnahmen", teilte eine Sprecherin der Universitätsmedizin mit. "Die Person ist weiterhin in stabilem Zustand."

Knapp zwei Monate nach der ersten Ankunft eines an Ebola erkrankten US-Amerikaners in Deutschland war der zweite mit dem Virus infizierter US-Bürger zur Behandlung nach Deutschland geflogen worden. Die Person kam in der Nacht auf Montag auf dem Frankfurter Flughafen an. Die Person hatte sich nach Angaben der Unimedizin in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Bundibugyo-Virus, einer Ebolavirus-Variante, infiziert "und wies entsprechende Krankheitssymptome auf - dazu zählt insbesondere hohes Fieber".

Gute Nachrichten für Ebola-Patienten in Frankfurter Klinik
12:53 Uhr

"Unbeabsichtigt": Gorilla-Vater beißt eigenes Baby im Zoo Basel tot

Ein vier Tage altes Gorilla-Baby ist im Zoo Basel nach einem Biss durch seinen eigenen Vater gestorben. Die Mutter Joas nahm das tote Jungtier an sich und trägt es nun weiter bei sich, wie Sprecher Stefan Leimer sagt. Das komme bei Gorillas über Tage oder sogar Wochen vor. Der Zoo werde in dieses natürliche Verhalten nicht eingreifen. Das Affenhaus sei weiter geöffnet und Joas könne sich mit dem toten Baby sowohl im Innen- als auch Außengehege bewegen.

Der Vater Yeba hatte am selben Tag bereits das Männchen Mobali durch einen Biss so verletzt, dass es eingeschläfert werden musste. Im Fall des Babys sei es ein "unbeabsichtigter Biss" in den Brustkorb gewesen, so der Zoo. Die Mutter habe das Junge seit der Geburt eng am Körper getragen, doch habe Vater Yeba es am Dienstag an sich genommen und Joas nicht mehr in seine Nähe gelassen. Bei Rangeleien zwischen den beiden sei es zu dem tödlichen Biss gekommen.

"Unbeabsichtigt": Gorilla-Vater beißt eigenes Baby im Zoo Basel tot
12:18 Uhr

Mann legt Feuer in Behörde - mehrere Verletzte

Im Süden Brandenburgs hat ein Mann in einem Büro der Ortsstelle des Landratsamts Finsterwalde ein Feuer gelegt. Vier Menschen seien mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gekommen, teilte die Polizei mit. Ein Verdächtiger im Alter von 35 Jahren sei gefasst worden.

Der Mann war Medienberichten zufolge in das Büro einer Mitarbeiterin gekommen, hatte diese dort bedroht und anschließend ein Feuer gelegt. Die Mitarbeiterin habe sich in Sicherheit bringen können, durch den starken Rauch seien jedoch mehrere Mitarbeiter verletzt worden.

Mann legt Feuer in Behörde - mehrere Verletzte
11:54 Uhr

Hier schlagen ab heute Sommergewitter zu

Die teils schwüle, drückende Hitze über Deutschland wird durch eine heftige Serie von Gewittern und Niederschlägen abgelöst. Ab dem Nachmittag ist vielerorts mit starken Niederschlägen zu rechnen. Die Unwetter erstrecken sich zum Teil über das Wochenende.

Schon heute geht es los. Zuerst erreichen die Gewitter voraussichtlich das südliche Rheinland-Pfalz bis zum Schwarzwald. Am Abend steigt das Risiko auch in ganz Baden-Württemberg und bis nach Bayern. In der zweiten Nachthälfte ziehen die Gewitter ostwärts ab. Am Freitag zieht das Höhentief in die Nordsee. Örtlich sind 25 bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich, vereinzelt bis zu 50 Liter. 

Hier schlagen ab heute Sommergewitter zu
11:09 Uhr

Polizei testet nach Steinwurf DNA von 178 Hausbewohnern

Nach dem Pflastersteinwurf von einem Hochhaus in Kiel-Mettenhof auf einen Polizei-Streifenwagen haben 178 Personen eine Speichelprobe abgegeben. Das teilte die Polizei Kiel mit. Insgesamt hatten die Beamten 189 Personen in dem Gebäude angetroffen. Mit dem DNA-Massentest soll ermittelt werden, wer den Pflasterstein geworfen hat. Am Stein waren DNA-Spuren entdeckt worden. 

Aus einem oberen Stockwerk des 25-stöckigen Hochhauses, das in Kiel als "Weißer Riese" bekannt ist, war es in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni gegen 0:45 Uhr zu einem Pflastersteinwurf auf einen Streifenwagen gekommen. Der Stein durchschlug die Windschutzscheibe. Eine 25 Jahre alte Beamtin auf dem Beifahrersitz wurde an der Hand und am Sprunggelenk verletzt. Ein Gericht hatte daraufhin die Durchführung eines DNA-Massentests beschlossen. Die Abgabe der DNA sei freiwillig erfolgt, erklärt die Polizei.

Polizei testet nach Steinwurf DNA von 178 Hausbewohnern
10:23 Uhr

Kampfjet rast in extremem Tiefflug über vollen Strand

In Florida findet jedes Jahr eine Flugshow der Marinekunstflugstaffel "Blue Angels" statt. Beim Auftakt zur diesjährigen Showwoche fliegt einer der Piloten ein extremes Manöver über dem Strand voller Zuschauer. Durch den Tiefflug werden Sand und viele Gegenstände durch die Luft gewirbelt.

Kampfjet rast in extremem Tiefflug über vollen Strand
09:35 Uhr

Linienbus in Niedersachsen gerät in Vollbrand

Im Landkreis Diepholz in Niedersachsen ist ein Linienbus in Vollbrand geraten. In der Nacht zu Donnerstag wurden Rettungskräfte zu dem Brand in der Hermannstraße in Twistringen alarmiert, wo sie die ungefähr 15 Businsassen bereits außerhalb des Fahrzeuges antrafen, wie ein Pressesprecher der Polizei mitteilte.

Alle Menschen seien unverletzt geblieben. Die Ursache für den Brand sei noch unklar. Derzeit werde der entstandene Schaden auf eine Höhe von ungefähr 100.000 Euro geschätzt. Aufgrund des Brandes sei die Straße gesperrt worden und müsse am Morgen weiterhin umfahren werden.

Linienbus in Niedersachsen gerät in Vollbrand
08:59 Uhr

Beliebtes Windmühlen-Dorf will Urlauber zur Kasse bitten

Das niederländische Dorf Zaanse Schans sieht aus wie ein Postkarten-Idyll: Mit seinen vielen Windmühlen und engen Gassen zieht es jährlich drei Millionen Besucher an. Für die knapp 100 Einwohner ist das eine Belastung. Eine Eintrittsgebühr soll den Zustrom verringern.

Beliebtes Windmühlen-Dorf will Urlauber zur Kasse bitten
08:46 Uhr

Neonazi Liebich soll Haftstrafe in Männergefängnis verbüßen

Neonazi Marla Svenja Liebich soll seine Haftstrafe in einem Gefängnis für Männer absitzen. Das habe die Anstaltsleitung im Frauengefängnis Chemnitz entschieden, teilte das sächsische Justizministerium mit. 

Neonazi Liebich soll Haftstrafe in Männergefängnis verbüßen
08:04 Uhr

Thriller-Autor Sebastian Fitzek erfüllt sich einen Traum

Selbst ein Bestseller-Autor wird bei den Dreharbeiten von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ein bisschen nervös. Thriller-Autor Sebastian Fitzek sagte in einem Interview mit RTL zu seinen Auftritten in der Serie: "Ich habe wirklich lange nicht mehr so viel Text lernen müssen. Normalerweise ist das auf meinen Lesungen ja ganz anders: Da habe ich mein Buch in der Hand oder erzähle Geschichten aus meinem Leben, die kenne ich natürlich."

Der Berliner ist jetzt in zwei Folgen zu sehen und spielt dabei sich selbst. "Ich habe irgendwann mal in einem Interview gesagt, dass unbedingt ein Auftritt bei GZSZ ein absoluter Traum von mir wäre. Anlässlich meines 20-jährigen Autorenjubiläums erfülle ich mir gerade gerne selbst ein paar Wünsche", so Fitzek laut einer Mitteilung von RTL. Der Schriftsteller trifft in seiner Rolle auf Schauspieler Wolfgang Bahro, seit Jahrzehnten in der Serie als Bösewicht Jo Gerner bekannt. "Wenn man dann weiß, was Gerner in der Serie schon alles durchgezogen hat, zittert man vor der Kamera zumindest insgeheim schon ein bisschen."

Die Folgen mit Fitzek sind am 23. und 24. Juli bei RTL im Fernsehen zu sehen und jetzt bereits eine Woche zuvor bei RTL+ abrufbar.

Thriller-Autor Sebastian Fitzek erfüllt sich einen Traum
07:23 Uhr

"Star Wars"-Lichtschwert mitsamt Hand bringt bei Auktion Millionensumme

Vermutlich hat sich ein erwachsenen Spielkind einen Jahre alten Wunsch erfüllt: Ein Lichtschwert aus der "Star Wars"-Filmreihe ist bei einer Auktion in den USA für 3,75 Millionen Dollar (knapp 3,3 Millionen Euro) versteigert worden. Das teilte das Auktionshaus Heritage Auctions mit. Wer die berühmte Requisite erstanden hat, wollte eine Sprecherin auf Anfrage nicht verraten.

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Spoileralarm! Lukes Hand ist auch mit dabei. (Foto: dpa)

Das Schwert gehört zu den ikonischen Requisiten der Filmgeschichte und war in dem Film "Das Imperium schlägt zurück" aus dem Jahr 1980 zum Einsatz gekommen. Der US-Schauspieler Mark Hamill zückte darin in seiner Rolle als Luke Skywalker die Waffe in einem legendären Zweikampf mit Darth Vader. Bei dem Showdown schlägt ihm der Bösewicht die rechte Hand ab.

"Star Wars"-Lichtschwert mitsamt Hand bringt bei Auktion Millionensumme
07:18 Uhr

Das wird heute wichtig

Nach dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in Paris Anfang der Woche kommt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron heute nach Deutschland. Auf Schloss Bensberg bei Köln treffen die beiden sich, um das deutsch-französische Regierungstreffen am Freitag in Brühl vorzubereiten. An dem sogenannten Ministerrat auf Schloss Augustusburg nehmen viele Kabinettsmitglieder beider Seiten teil. Bevor es für Merz nach NRW geht, steht am Nachmittag aber noch ein Termin in Berlin an: Der Kanzler trifft den algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune zu einem Vieraugengespräch und einer gemeinsamen Pressekonferenz. 

  • Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig stellen um 12.15 Uhr in Berlin einen Aktionsplan gegen Steuerbetrug vor. 

  • Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer stellt seine Agenda für Heimatpolitik vor.

  • Der Bundesgerichtshof entscheidet um 8.45 Uhr zu einem Rechtsstreit um die Kündigung von Fitnessstudioverträgen über das Internet. In dem Verfahren geht es um die Frage, wie die Webseite gestaltet sein muss, auf die Kundinnen und Kunden zur Bestätigung einer Kündigung geleitet werden. 

  • Das Statistische Bundesamt veröffentlicht seine Zahlen zu Verkehrsunfällen mit E-Scootern für das Jahr 2025.

Das wird heute wichtig
06:43 Uhr

Sandra Hüller im Rennen um besonderen Preis

Superhelden, Sci-Fi, Horror und Action geben bei der Vergabe der "Critics Choice Super Awards" den Ton an. In diesem Jahr ist auch Sandra Hüller im Rennen um den Preis. Die deutsche Schauspielerin wurde jetzt für ihre Rolle in dem Sci-Fi-Abenteuer "Der Astronaut - Project Hail Mary" nominiert. In der Sparte "Beste Schauspielerin in einem Science-Fiction/Fantasy Film" treten neben Hüller unter anderem Emily Blunt ("Disclosure Day") und Emma Stone ("Bugonia") an.

Auch Hüllers Co-Star Ryan Gosling hat Chancen auf einen Preis. In dem Film unter der Regie von Phil Lord und Chris Miller spielt Gosling einen Lehrer für Naturwissenschaften, der zur Rettung der Menschheit auf eine Weltraummission geschickt wird. Hüller ("Anatomie eines Falls") verkörpert eine Wissenschaftlerin, die das Projekt leitet. "Der Astronaut - Project Hail Mary" holte insgesamt vier Nominierungen und liegt damit gleichauf mit den Anwärtern "Masters of the Universe", "The Fantastic Four: First Steps", "Weapons" und dem Horror-Hit "Obsession".

Sandra Hüller im Rennen um besonderen Preis
05:55 Uhr

"New York Times" wehrt sich gegen "missbräuchliche" Trump-Einschüchterung

Die "New York Times" setzt sich gegen Vorladungen mehrerer ihrer Journalisten zur Wehr. Sie seien "missbräuchlich und unzulässig" und "in böser Absicht erwirkt worden, um die "Times" für ihre Berichterstattung abzustrafen", sagte der Anwalt der Redaktion, David McCraw, laut Mitteilung. Die Zeitung habe deshalb vor Gericht beantragt, die Vorladungen aufzuheben. Nach Angaben der "New York Times" hatten vergangene Woche mehrere ihrer Journalisten Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan erhalten, nachdem sie über angebliche Sicherheitsbedenken bei der neuen Präsidentenmaschine von Donald Trump berichtet hatten. Die Reporter sollen demnach vor einer Grand Jury aussagen.

Die vier Journalisten hatten unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe auf Anraten des Secret Service den Flug vom Nato-Gipfel in der Türkei zum britischen Luftwaffenstützpunkt Mildenhall mit der alten Air Force One absolviert. Demnach ging es dabei um Sicherheitsbedenken. Dort stieg er in die neue, von Katar geschenkte Maschine um. Das Justizministerium hatte bereits in diesem Jahr versucht, Aussagen von Journalisten des "Wall Street Journal" und der "Washington Post" in Ermittlungen zu Enthüllungen zu erzwingen. Nach juristischem Widerstand der Medienhäuser wurden diese Vorladungen später zurückgezogen.

"New York Times" wehrt sich gegen "missbräuchliche" Trump-Einschüchterung