Der Tag
8. Mai 2025
imageHeute mit Robin Grützmacher und Stefan Guther
Zum Archiv
22:10 Uhr

Das war Donnerstag, der 08. Mai 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

auf einmal ging es dann doch ganz schnell und die Kardinäle im Vatikan einigen sich bereits am zweiten Tag des Konklaves auf einen neuen Papst. Es ist der US-Amerikaner Robert Francis Prevost. Als Papst nennt sich Leo XIV. Der 69-Jährige ist der erste Nordamerikaner in dem Amt. Früher war er als Missionar und Bischof in Peru tätig. Wer das neue Oberhaupt der katholische Kirche ist, erfahren Sie hier in einem Porträt. Alles Weitere zur Wahl von Leo XIV. erfahren Sie hier im Liveticker.

Im Bundestag wurde heute unter dem Eindruck des anhaltenden russischen Angriffskriegs in der Ukraine dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der NS-Diktatur vor 80 Jahren gedacht. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 8. Mai bildete die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einer Gedenkstunde im Bundestag. In ihr ging er Russland scharf an, kritisierte aber auch die Entwicklung der USA unter Präsident Donald Trump. Den Kommentar meines Kollegen Sebastian Huld können Sie hier nachlesen.

Zudem lege ich Ihnen diese Lektüre ans Herz:

Eigene Akzente von Anfang an: Leo XIV. wird kein Franziskus II.Von Solveig Bach

Einige gewichtige Vorgänger:Diese Päpste trugen zuvor den Namen Leo

Erstes Telefonat: Merz und Trump wollen Handelsstreit "rasch beilegen"

Europas Reaktionen auf Papstwahl: "Möge es ein Pontifikat des Friedens und der Hoffnung sein"

"War ein Fehler": Biden gibt sich Mitschuld an Trumps Wahlsieg

Flugzeuge, Autos, Rohstoffe:Trump und Starmer feiern ersten großen Zoll-Deal

Autor Uwe Timm über Kriegsende: "Dann kamen die GIs und donnerten an die Tür"

Moderatorin mal ganz privat:Sylvie Meis fantasiert über Sex mit einer Frau

Damit empfehle ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen einen angenehmen Abend!

Das war Donnerstag, der 08. Mai 2025
22:15 Uhr

Bundespolizei weitet Kontrollen an deutsch-dänischer Grenze aus

An der deutsch-dänischen Grenze werden die Kontrollen der Bundespolizei ausgeweitet. Kontrolliert wird dort seit dem 16. September vergangenen Jahres, nun allerdings öfter und mit mehr Personal, wie ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt sagt. Bei Bedarf stehe weiteres Personal als Unterstützung bereit. Hintergrund ist eine Weisung des Bundesinnenministeriums vom 7. Mai.

Der neue Innenminister Alexander Dobrindt hatte angekündigt, schärfer kontrollieren zu lassen. Dabei sollten auch Asylsuchende an der Grenze zurückgewiesen werden können, wenn sie in anderen EU-Ländern bereits Anträge gestellt haben. Dies soll allerdings nicht für Schwangere, Kinder und andere Angehörige vulnerabler Gruppen gelten.

Bundespolizei weitet Kontrollen an deutsch-dänischer Grenze aus
21:36 Uhr

Angebliche Zwangsehe und Vergewaltigung einer Minderjährigen: Freisprüche für zwei Syrer in Krefeld

Der Prozess um die angebliche Zwangsehe einer Minderjährigen und deren fast 140-fache Vergewaltigung ist nach wenigen Stunden mit Freisprüchen beendet worden. Auf der Anklagebank des Krefelder Landgerichts mussten sich zwei 30 und 39 Jahre alte Männer verantworten. Laut Anklage, die offenbar weitgehend auf der Aussage des Mädchens beruhte, sollen die beiden Syrer die zur Tatzeit 15-Jährige in Krefeld mit Gewalt zur Ehe gezwungen haben. Der Jüngere sollte sie darüber hinaus über Monate hinweg vergewaltigt haben.

Doch das Gericht hatte Zweifel und ein Gutachten zur Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers eingeholt. Die psychiatrische Gutachterin stufte die belastenden Angaben des Mädchens als unglaubwürdig und unstimmig ein. Weder die Zwangsehe noch die zigfache Vergewaltigung des Mädchens habe nachgewiesen werden können, so die Vorsitzende Richterin. "Chatverläufe zeigen eher das Gegenteil." Die beiden Syrer beteuerten über ihre Verteidiger, dass die Vorwürfe frei erfunden seien. Vermutlich wegen einer Fehde zwischen ihren Familien habe die junge Frau sie falsch beschuldigt.

Angebliche Zwangsehe und Vergewaltigung einer Minderjährigen: Freisprüche für zwei Syrer in Krefeld
21:10 Uhr

"Unhaltbare Lage im Gazastreifen": EU stellt Zusammenarbeit mit Israel erneut auf Prüfstand

Angesichts der jüngsten Entwicklungen im Nahost-Konflikt kommt die Zusammenarbeit der EU mit Israel erneut auf den Prüfstand. Nach Angaben von EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas wurde vereinbart, bei einem Außenministertreffen in knapp zwei Wochen eine entsprechende niederländische Initiative aufzugreifen. Sie sieht vor zu überprüfen, ob Israel sich noch an Grundprinzipien des sogenannten Assoziierungsabkommen hält. In dem Text ist festgehalten, dass die Beziehungen zwischen den Vertragsparteien auch auf der Achtung der Menschenrechte beruhen.

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Palästinenser sammeln Habseligkeiten aus einer Schule, die als Unterkunft für Vertriebene diente und am Dienstag zweimal von der israelischen Armee angegriffen wurde. Dabei wurden mehrere Menschen getötet. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Unter anderem aus den Niederlanden wird Israel vorgeworfen, dieses Grundprinzip zu verletzen. Hintergrund ist insbesondere, dass das Land seit Anfang März keine Lieferungen von Hilfsgütern mehr in den Gazastreifen lässt, in dem rund zwei Millionen Palästinenser leben. Israel begründet sein Vorgehen damit, dass die islamistischen Hamas von den Hilfsgüter-Lieferungen profitiere.

Kallas sagte nach einem informellen EU-Außenministertreffen in Warschau, die Mehrheit der EU-Staaten sei sich einig, dass die Lage im Gazastreifen unhaltbar sei. Man fordere Israel deswegen auf, die Blockade unverzüglich aufzuheben und sicherzustellen, dass humanitäre Hilfe die Menschen erreiche. Die von Israel geplante Intensivierung der Militäroperationen in Gaza werde zu weiterem Leid für die Zivilbevölkerung führen.

"Unhaltbare Lage im Gazastreifen": EU stellt Zusammenarbeit mit Israel erneut auf Prüfstand
20:29 Uhr

Aerosmith knacken Rekord

Die US-Rockband Aerosmith darf sich über einen beeindruckenden Rekord freuen. Ihr Hit "I Don't Want To Miss A Thing", der Teil des Soundtracks zum Film "Armageddon - Das jüngste Gericht" aus dem Jahr 1998 ist, wurde inzwischen eine Milliarde Mal bei Spotify gestreamt. Das gaben die Band und Frontman Steven Tyler mit gleichlautenden Social-Media-Posts bekannt.

Zur simplen Nachricht veröffentlichten sie ein Foto, das einen strahlenden Tyler zusammen mit einem leicht lächelnden Aerosmith-Gitarristen Joe Perry zeigt. Sie halten eine Tafel in die Kamera, auf der es verewigt ist: "In Anerkennung von 1.000.000.000 Streams".

Aerosmith knacken Rekord
19:43 Uhr

Militär meldet schwere Angriffe im indischen Teil Kaschmirs

Der militärische Konflikt zwischen Indien und Pakistan schaukelt sich immer weiter hoch. Am Flughafen der Stadt Jammu im indisch kontrollierten Teil der Region Kaschmir hat es Behörden zufolge Explosionen gegeben. "Wir hören laute Explosionen, es fühlt sich an, als würden überall Bomben explodieren", erklärt das hochrangige Mitglied der Regierungspartei BJP, Varinder Jeet Singh. Es gebe zudem einen "kompletten Stromausfall."

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Rauchschwaden nach dem Einschlag einer Artilleriegranate im Hauptort des Bezirks Poonch in der indischen Region Jammu. (Foto: AFP)

Aus Kreisen des indischen Militärs heißt es, man vermute einen pakistanischen Drohnenangriff in der Region. Am Nachthimmel über der Stadt waren rote Blitze und Geschosse zu sehen. Mehrere Teile von Jammu und die umliegenden Städte Akhnoor, Samba und Kathua seien unter Beschuss geraten, heißt es von indischer Seite: "Unsere Armeeeinrichtungen werden angegriffen, und zwar in fünf Bezirken der Region Jammu." Pakistan äußert sich bisher nicht dazu.

Die Lage eskaliert nach den zuletzt gegenseitigen Beschüssen zur schlimmsten Konfrontation zwischen den beiden Atommächten seit mehr als zwei Jahrzehnten. Dabei sind seit Mittwoch mindestens 47 Menschen getötet worden. Auslöser des Wiederaufflammens des Konflikts war ein Anschlag auf indische Touristen, bei dem am 22. April im indischen Teil Kaschmirs 26 Menschen erschossen wurden. Indien wirft Pakistan die Unterstützung des Anschlags vor, die pakistanische Regierung weist die Vorwürfe zurück.

Militär meldet schwere Angriffe im indischen Teil Kaschmirs
19:16 Uhr

Bill Gates will fast sein ganzes Vermögen an die Ärmsten verteilen

Microsoft-Gründer Bill Gates will in den nächsten 20 Jahren fast sein ganzes Vermögen spenden und 200 Milliarden Dollar an die Ärmsten verteilen. "Die Leute werden viel über mich sagen, wenn ich sterbe, aber ich bin dazu entschlossen, dass sie nicht sagen können: Er ist reich gestorben", schreibt der 69-jährige Selfmade-Milliardär auf seiner Website. "Es gibt zu viele drängende Probleme, die ich lösen kann, als dass ich Geld behalten könnte, mit dem man Menschen helfen könnte."

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Bill Gates reagiert damit auch auf die drastischen Kürzungen der Entwicklungshilfe durch die neue US-Regierung. (Foto: AFP)

Er wolle seine Gates Foundation bis Ende 2045 auflösen. Bis dahin könne sie voraussichtlich 200 Milliarden Dollar für humanitäre Zwecke ausgeben. Sein Vermögen, das in der Stiftung steckt, wird zurzeit auf 108 Milliarden Dollar geschätzt.

Bill Gates will fast sein ganzes Vermögen an die Ärmsten verteilen
18:41 Uhr

120 Millionen: Knackt jemand den Eurojackpot?

Spielen Sie gerne Lotto? Träumen Sie von einer Villa unter Palmen als Beweggrund oder halten Sie es für wahrscheinlicher, vom Blitz getroffen zu werden? Ich für meinen Teil lasse die Finger davon, denn die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen, ist verschwindend gering.

Wie auch immer es gehalten wird, diesen Freitag sind im Eurojackpot 120 Millionen Euro (maximal Jackpot) in der Gewinnklasse 1 (Chance 1:140 Millionen). Dadurch, dass die Gewinnklasse 1 bei 120 Millionen gedeckelt ist, geht der darüber hinausgehende Anteil in Gewinnklasse 2. In dieser sind diesen Freitag 21 Millionen Euro (Chance 1:7 Millionen).

Falls Sie also einen Tipp abgeben wollen: Das geht übrigens hier. Doch bitte beachten Sie auch diesen Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen. Denn auch wenn die Gewinnsumme mehr als verlockend ist, mahnen wir zur Vorsicht.

Pflichthinweis: Gewinnklasse 1, 1:140 Millionen; Gewinnklasse 2, 1:7 Millionen. Ab 18 Jahren. Glücksspielsucht. Hilfe unter buwei.de. Vermittler gem. Whitelist. Ein Service von LOTTO24.

120 Millionen: Knackt jemand den Eurojackpot?
18:09 Uhr

Weißer Rauch über dem Vatikan: Neuer Papst ist gewählt

Die 133 Kardinäle in dem Konklave der römisch-katholischen Kirche haben einen neuen Papst gewählt. Am Nachmittag steigt aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle im Vatikan weißer Rauch auf. Dies ist traditionell das Zeichen für die Wahl eines Papstes. Zudem läuteten Glocken. Die Identität des neuen Oberhauptes der 1,4 Milliarden Katholiken und den Namen, den er als Papst annehmen wird, soll in Kürze bekannt gegeben werden. Erwartet wird, dass der neue Papst auf dem Balkon der St. Peters Basilika erscheinen wird.

Weißer Rauch über dem Vatikan: Neuer Papst ist gewählt
18:01 Uhr

Auto prallt gegen Baum: Baby und Teenager sterben

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(Foto: picture alliance / dpa)

Bei einem Zusammenstoß eines Autos mit einem Baum sind in der Uckermark ein Säugling und ein 13 Jahre alter Teenager tödlich verletzt worden. Trotz aller Bemühungen der Ersthelfer und Rettungskräfte erlagen die beiden Kinder noch am Unfallort im brandenburgischen Gartz (Oder) ihren schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte.

Ein vier Jahre altes Kind, das ebenfalls im Wagen gesessen hatte, musste nach dem Unfall von einem Rettungshubschrauber mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 37-jährige Fahrerin des Wagens wurde ebenfalls verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt zur genauen Unfallursache. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Wagen auf der B2 in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze von der Straße abgekommen und gegen den Baum gefahren.

Auto prallt gegen Baum: Baby und Teenager sterben
17:24 Uhr

"Habemus Gelatum" mit Mini-Schornstein: Münchner kreiert Konklave-Eis

Die aktuelle Papstwahl und das Jubeljahr der katholischen Kirche veranlassen einen Münchner Eismacher zu einer besonderen Kreation: aus Pannacotta und Himbeere zaubert er eine besonders himmlische Süßspeise. Inklusive eines qualmenden Schornsteins in der Auslage.

"Habemus Gelatum" mit Mini-Schornstein: Münchner kreiert Konklave-Eis
17:07 Uhr

Dänische Königin Margrethe II. ins Krankenhaus eingeliefert

Die dänische Königin Margrethe II. ist wegen einer Erkältung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Es handele sich um eine "Vorsichtsmaßnahme", teilt das dänische Königshaus mit. Die 85-Jährige wurde demnach "zur Beobachtung" ins Rigshospitalet eingeliefert, das größte Krankenhaus in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

Margrethe II. hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im Herbst 2024 lag sie nach einem Sturz mehrere Tage im Krankenhaus. Auch ihre Abdankung hatte sie nach einer schweren Rückenoperation mit ihrer angeschlagenen Gesundheit begründet.

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Königin Margrethe II. von Dänemark im August 2022. (Foto: AFP)

Die beliebte Monarchin hatte im vergangenen Jahr nach genau 52 Jahren auf dem dänischen Thron abgedankt. Am 14. Januar 2024 übergab Margrethe II. den Thron an ihren ältesten Sohn, der nun König Frederik X. ist. Ihren Titel als Königin hat sie auch nach ihrer Abdankung behalten.

Dänische Königin Margrethe II. ins Krankenhaus eingeliefert
16:33 Uhr

Zwei Menschen bei Kiew wegen Streit um Geld erschossen

Update:

In dem Dorf Sofijiwska Borschtschahiwka östlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat ein Mann im Streit zwei Menschen erschossen. Ein 63-jähriger Mann habe seine Schwiegermutter und einen Soldaten getötet, teilt die ukrainische Polizei mit. Der Soldat habe dem Mann zuvor die Tatwaffe für 1000 Dollar verkauft, dann jedoch mehr Geld verlangt.

Im Anschluss an die Tat schloss der 63-Jährige sich nach Polizeiangaben in einem Haus ein. Daraufhin umzingelten die Sicherheitskräfte das Haus und nahmen den Verdächtigen "binnen einer Stunde" fest.

Zuvor hatte die Polizei von Schüssen und mehreren Toten gesprochen und eine Sonderfahndung eingeleitet. Der Tatort liegt im Bezirk Butscha.

Zwei Menschen bei Kiew wegen Streit um Geld erschossen
16:11 Uhr

Feuerschlucker verletzt 17 Kinder bei Vorführung in Zirkuszelt

Beim Brand eines Zirkuszeltes in Aldenhoven im Kreis Düren sind 17 Kinder und drei Erwachsene verletzt worden. Ein Zirkusmitarbeiter erlitt nach Polizeiangaben schwere Verletzungen, zwei Achtjährige kamen mit leichten Rauchvergiftungen ins Krankenhaus. Die anderen Verletzten konnten ambulant behandelt werden.

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Ein Notarztfahrzeug steht vor einem Zirkuszelt. (Foto: picture alliance/dpa/News5)

Die Grundschulkinder hatten bei dem Mitmachzirkus für eine Aufführung geprobt. Nach ersten Ermittlungen sei bei der Vorführung eines Feuerschluckers infolge von Unachtsamkeit eine Zeltwand in Brand geraten, sagte eine Polizeisprecherin. Der Brand habe noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden können.

Feuerschlucker verletzt 17 Kinder bei Vorführung in Zirkuszelt
15:32 Uhr

Tödlicher Kopfschuss auf eine Deutsche in Österreich: Ex-Freund festgenommen

Fünf Tage nach dem tödlichen Schuss auf eine Deutsche in Maria Alm im österreichischen Bundesland Salzburg ist der Verdächtige in den Niederlanden gefasst worden. Wie das Bundeskriminalamt in Wien berichtet, wurde der 32-Jährige beim Verlassen eines Supermarkts in Utrecht gestellt. Er wurde mit europäischem Haftbefehl gesucht. Der Mann soll seine ehemalige Lebensgefährtin auf einem Parkplatz in Maria Alm mit einem Kopfschuss getötet haben.

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Polizisten sind in der Nähe des Tatorts im Einsatz. (Foto: picture alliance/dpa/APA)

Die 34-jährige Deutsche stammte nach Polizeiangaben aus dem oberfränkischen Kronach in Bayern. Sie lebte aber wie der Tatverdächtige im Pinzgau. Die Frau hatte ihren Ex-Freund laut Behörden bereits wegen gefährlicher Drohung und Sachbeschädigung angezeigt. Das Bundeskriminalamt hatte wenige Tage nach den Schüssen die Ermittlungen übernommen und eine internationale Zusammenarbeit gestartet.

Die Ermittler fanden heraus, dass sich der Beschuldigte sofort nach der Tat zunächst mit einem Mietwagen nach Deutschland absetzte und anschließend mit dem Zug weiter nach Utrecht reiste. Dort habe die niederländische Zielfahndung die weiteren Maßnahmen übernommen, hieß es. Demnächst werde über eine Auslieferung nach Österreich entschieden.

Tödlicher Kopfschuss auf eine Deutsche in Österreich: Ex-Freund festgenommen
14:58 Uhr

RKI schätzt Zahl der Hitzetoten in Deutschland des vergangenen Jahres auf rund 2800 - wer besonders gefährdet ist

Im vergangenen Jahr hat es in Deutschland schätzungsweise rund 2800 Hitzetote gegeben. Das waren fast so viele wie im Jahr 2023, als etwa 3100 Menschen infolge der Hitze gestorben waren, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet. Damit liegen die vergangenen beiden Jahre der Behörde zufolge etwa im Bereich der durchschnittlichen Zahl von 3300 hitzebedingten Sterbefällen in den Jahren 2013 bis 2022. Das liegt vor allem daran, dass es weniger Tage mit hohen Durchschnittstemperaturen gab als etwa in den Jahren 2018, 2020 und 2022. Hitzebedingte Sterbefälle treten vor allem bei über 75-Jährigen auf und betreffen häufig Menschen mit psychischen Störungen wie Demenz sowie mit Herzkreislauf- oder Lungenerkrankungen.

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Noch sind wir in diesem Jahr von einer möglichen Hitzewelle entfernt. Doch bereits jetzt ist es in Deutschland zu trocken, warnen Meteorologen. (Foto: picture alliance / ZB)

Die höchsten Zahlen hitzebedingter Sterbefälle wurden demnach in den Jahren 1994 und 2003 erfasst. Damals gab es schätzungsweise jeweils rund zehntausend Hitzetote. Nach 2007 wirkten sich hohe Temperaturen zwar in geringerem Maße auf die Sterblichkeit aus als in den Jahren davor, die Mortalität blieb aber auf ähnlichem Niveau. Seit 2013 gibt es dem RKI zufolge eine Verdichtung von Sommern mit einer mittleren und hohen Zahl hitzebedingter Sterbefälle.

RKI schätzt Zahl der Hitzetoten in Deutschland des vergangenen Jahres auf rund 2800 - wer besonders gefährdet ist
14:30 Uhr

Mann soll Kollegin in Aufenthaltsraum von Modegeschäft erstochen haben

In einem Geschäft in der Innenstadt von Krefeld hat ein 25-Jähriger offenbar seine Arbeitskollegin erstochen. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilten. Der tödliche Messerangriff soll sich gestern Abend im Aufenthaltsraum des Ladens abgespielt haben, die Frau starb noch am Tatort. Laut Medienberichten handelt es sich um eine Filiale des Modegeschäfts New Yorker.

Die Hintergründe der Tat sind bisher unklar. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und richtete eine Mordkommission ein. Der 25-Jährige sollte heute dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Krefeld zur Anordnung der Untersuchungshaft vorgeführt werden.

Mann soll Kollegin in Aufenthaltsraum von Modegeschäft erstochen haben
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Robin Grützmacher haben wir in den wohlverdienten Feierabend geschickt. Nun begleite ich Sie bis zum Abend durch den Tag und versorge Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Stefan Guther. Wenn Sie mich erreichen wollen, schreiben Sie mir gerne an dertag(at)ntv.de.

Schichtwechsel
14:02 Uhr

Entführung der Block-Kinder: Jetzt wird die Großmutter beschuldigt

Christina Block steht im Fall ihrer entführten Kinder derzeit wieder besonders im Fokus. Ein Gericht in Dänemark sprach dem Ex-Mann der Unternehmerin kürzlich das alleinige Sorgerecht für den elfjährigen Sohn und die 14 Jahre alte Tochter zu.

Blocks Anwalt hat nun bezüglich der Entführung die bereits gestorbene Großmutter der Kinder als Auftraggeberin beschuldigt. "Nach den durch Frau Block und mich geführten Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Großmutter, die ihre Enkel liebte und unter der rechtswidrigen Entführung der beiden Enkel schwerste, psychische Schäden erlitten hatte, den Auftrag wohl erteilt hatte, die Kinder aus Dänemark wieder zurückzuholen", sagte Blocks Verteidiger Otmar Kury. Als Beweis führte er unter anderem eine Bankabhebung der Großmutter von 120.000 Euro in bar an.

Entführung der Block-Kinder: Jetzt wird die Großmutter beschuldigt
13:39 Uhr

"Ungeheuerliches Ausmaß der deutschen Verbrechen"

Beim Gedenken an den 8. Mai 1945 hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner an die oft vergessenen Opfer des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkriegs erinnert. "Nahezu überall in Europa begingen die deutschen Besatzer Kriegsverbrechen", sagte die CDU-Politikerin im Bundestag. Allein in Polen hätten die deutschen Besatzer Zehntausende Menschen verschleppt und ermordet. "Viel zu oft ist dieses Leid, das Polen angetan wurde, unerwähnt geblieben."

Auch im heutigen Belarus und in russischen Städten wie dem damaligen Leningrad hätten die deutschen Besatzer gewütet. "Das ungeheuerliche Ausmaß der deutschen Verbrechen ist bis heute nicht allen bewusst", sagte Klöckner. "Oder schlimmer noch: Viele wollen sich damit gar nicht mehr beschäftigen. Dieser Tendenz entgegenzuwirken - auch dazu dient das Gedenken am 8. Mai."

"Ungeheuerliches Ausmaß der deutschen Verbrechen"
13:31 Uhr

AfD-Einstufung: Verfassungsschutz gibt Stillhaltezusage ab und entfernt Mitteilung

Im Eilverfahren der AfD gegen ihre Einstufung als gesichert rechtsextremistische Bestrebung hat das Bundesamt für Verfassungsschutz eine sogenannte Stillhaltezusage abgegeben. Bedeutet: Die Einstufung wird vorläufig ausgesetzt. Dies gilt so lange, bis das Verwaltungsgericht Köln über den AfD-Eilantrag entschieden hat, wie das Gericht mitteilte. Wann über den Eilantrag entschieden wird, gab es noch nicht bekannt.

Der Verfassungsschutz erklärte der Mitteilung zufolge im gerichtlichen Verfahren, dass er die AfD bis zu der Eilentscheidung nicht öffentlich als gesichert rechtsextremistische Bestrebung bezeichnen und auch die entsprechende Pressemitteilung von seiner Internetseite entfernen werde.

AfD-Einstufung: Verfassungsschutz gibt Stillhaltezusage ab und entfernt Mitteilung
13:00 Uhr

Kinder sorgen für gefährliche Ekel-Attacke auf Autobahn

Auf der Autobahn 6 im baden-württembergischen Hohenlohekreis hat es Hundehaufen geregnet. Ein 46 Jahre alter Autofahrer fuhr bei Bretzfeld in Richtung Mannheim, als plötzlich ein mit Hundekot gefüllter Plastikbeutel auf sein Fahrzeug prallte, wie die Polizei mitteilte. Der Beutel platzte und der Inhalt verteilte sich auf dem Auto und durch das geöffnete Fenster sogar bis ins Innere des Wagens.

Die Polizei machte als Täter zwei Kinder aus, die auf der Autobahnbrücke Bretzfeld Schwabbach aus einem Mülleimer gesammelte gefüllte Hundekotbeutel auf die Autobahn warfen. "Obwohl in diesem Fall keine Person zu Schaden kam, weist die Polizei darauf hin, dass auf die Straße geworfene Gegenstände generell einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und somit eine Straftat darstellen", heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Kinder sorgen für gefährliche Ekel-Attacke auf Autobahn
12:27 Uhr

Kleinster Staat der Welt in aller Munde - das Leben dort ist anders

Wegen der Wahl des neuen Papstes ist der Vatikan dieser Tage in aller Munde. Der Zwergstaat, in dem Latein Amtssprache ist, besitzt nur etwa 620 Staatsbürger mit eigenem Pass - allerdings haben dort immerhin fast 900 Menschen eine Wohnung. Waren Sie schon mal dort? Wenn ja, wissen Sie vielleicht, dass es im Vatikan neben dem Apostolischen Palast auch Verwaltungsgebäude, Tankstelle, Apotheke, Supermarkt, Postamt und sogar einen Bahnhof gibt.

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Eigentlich ja ganz schick: der Bahnhof des Vatikans. (Foto: picture alliance / Daniel Kalker)

Und der Vatikan ist ein Steuerparadies: Der Kirchenstaat erhebt keine Steuern. Wer im staatseigenen Supermarkt einkaufen geht, zahlt weniger als in den Supermärkten von Rom - dort gilt eine Umsatzsteuer von 22 Prozent. Es wird jedoch streng darauf geachtet, dass nur Staatsbürger, Einwohner und Angestellte einkaufen. Und obwohl der Vatikan nicht Mitglied der Europäischen Union ist, ist der Euro offizielles Zahlungsmittel. In der Vergangenheit gab es - entsprechend der italienischen Lira - auch die vatikanische Lira. Die Einnahmen generiert der Vatikan aus Spenden, etwa durch den sogenannten Peterspfennig, sowie aus Immobilienbesitz und dem Betrieb der viel besuchten Vatikanischen Museen.

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Nicht nur ein Ort zum Beten, sondern für einige wenige Menschen auch zum Leben: Der Vatikan. (Foto: picture alliance / Caro)
Kleinster Staat der Welt in aller Munde - das Leben dort ist anders
11:49 Uhr

16-Jähriger soll seinen Vater ermordet haben

Ein Jugendlicher ist wegen Mordes an seinem Vater in Mittelfranken angeklagt. Die Anklage sei am Landgericht in Nürnberg eingegangen, sagte eine Justizsprecherin. Die Jugendkammer müsse nun entscheiden, ob es zum Prozess kommt.

Der zum Tatzeitpunkt 16-Jährige steht im Verdacht, im vergangenen Dezember seinen Vater in Rückersdorf (Landkreis Nürnberger Land) während eines Streits mit einem Messer angegriffen zu haben. Polizeikräfte fanden den Verletzten in dem Haus. Der 61-Jährige starb kurz darauf im Krankenhaus. Die Polizei nahm den Sohn fest. Ein Ermittlungsrichter ließ diesen in einer Psychiatrie unterbringen. Der Fall hatte in der Umgebung und an der Schule des 16-Jährigen für große Betroffenheit gesorgt.

16-Jähriger soll seinen Vater ermordet haben
11:15 Uhr

US-Spionage? Nächste Eskalation um Grönland

Wenn man mehrfach abgewiesen wird, sollte man es spätestens lassen. Donald Trump hat von Grönland und der Schutzmacht Dänemark mit Blick auf eine Übernahme der größten Insel der Welt schon mehrere Abfuhren kassiert. Dennoch scheint ihn das von seinen Plänen nicht abzuhalten.

Die dänische Regierung will nun den amtierenden US-Botschafter wegen Spionagevorwürfen zu einem Gespräch einbestellen. Das sagte Außenminister Lars Løkke Rasmussen bei einem Treffen der EU-Außenminister in Warschau. Zuvor hatte die Zeitung "Wall Street Journal" berichtet, die USA wollten Grönland verstärkt ausspionieren. "Das beunruhigt mich sehr, denn wir spionieren keine Freunde aus", sagte Løkke Rasmussen laut Nachrichtenagentur Ritzau. Dem "Wall Street Journal" zufolge soll die US-Regierung ihre Geheimdienste aufgefordert haben, mehr über die Unabhängigkeitsbewegung in Grönland herauszufinden und darüber, wie die Grönländer und die Dänen zum Abbau von Rohstoffen auf der Insel durch die USA stehen.

US-Spionage? Nächste Eskalation um Grönland
10:34 Uhr

Privat gefilmt: Angela Merkel isst alleine Pizza in Italien - Besitzer verrät Bestellung

Altkanzlerin Angela Merkel ist seit ihrem Abschied aus dem Amt nur noch selten zu sehen - und noch seltener privat. Zuletzt weilte sie nun offenbar in Italien, wo sie einem Pizzabäcker vor die Kamera kommt, der die 70-Jährige zunächst für eine Doppelgängerin hält:

Privat gefilmt: Angela Merkel isst alleine Pizza in Italien - Besitzer verrät Bestellung
10:08 Uhr

Merz könnte Regierungsflieger im Notfall "vielleicht" landen

Friedrich Merz fliegt oft und gerne - auch mit seiner eigenen Kleinmaschine, was ihm regelmäßig Kritik einbringt. Als Bundestagsmitglied ist es möglich, eine BahnCard 100 zu beziehen und ICEs und andere Züge zu nutzen, wie man will.

Auf die Frage, ob er im Notfall, beispielsweise bei einer Ohnmacht des Piloten, die Regierungsmaschine selbst fliegen könnte, sagte Hobbypilot Merz dem Sender "Welt TV" auf dem Flug von Paris nach Warschau: "Nein, das könnte ich nicht. Das ist ein völlig anderes Flugzeug, eine ganz andere Dimension." Wenn es nötig wäre, könne er sie vielleicht landen, fügte der CDU-Politiker hinzu. "Aber ich hoffe nicht, dass wir in die Situation kommen."

Merz könnte Regierungsflieger im Notfall "vielleicht" landen
09:29 Uhr

Schlimmer Unfall an Bahnübergang - Mann stirbt

Nach dem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Zug an einem unbeschrankten Bahnübergang in Osnabrück ist der Fahrer des Wagens gestorben. Der 82-Jährige erlag wenige Stunden nach dem Unfall im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt mitteilte.

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Der völlig zerstörte Wagen liegt neben dem Gleis. (Foto: picture alliance/dpa/Nord-West-Media TV)

Der Mann fuhr gestern mit seinem Auto aus bislang ungeklärter Ursache trotz eines herannahenden Zuges über den Bahnübergang. Es kam zur Kollision, bei der der Fahrer in seinem Wagen eingeklemmt wurde. Ein Rettungshubschrauber brachte den lebensgefährlich Verletzten in eine Klinik, wo er dann starb. Die Fahrgäste im Zug blieben unversehrt.

Schlimmer Unfall an Bahnübergang - Mann stirbt
09:15 Uhr

"Wichtiges" Abkommen zwischen USA und Großbritannien deutet sich an

Die USA und Großbritannien wollen heute voraussichtlich den Abschluss eines Handelsabkommens verkünden. Der britische Premier Keith Starmer werde sich im Laufe des Tages zum Fortgang der Verhandlungen über das Abkommen äußern, teilte ein Regierungssprecher in London mit. In den USA berichteten mehrere Medien, dass US-Präsident Donald Trump den Abschluss des Abkommens bei einer Pressekonferenz um 10 Uhr Ortszeit (16.00 Uhr MESZ) bekannt geben werde.

Trump selbst teilte in seinem Onlinedienst Truth Social mit, er werde am Donnerstag ein "wichtiges" Handelsabkommen mit einem "großen, hochgeschätzten Land" bekannt geben. Es handle sich um das "erste von vielen" Vertragswerken. Die "New York Times" berichtete, es sei zunächst unklar, ob das Abkommen zwischen USA und Großbritannien bereits abgeschlossen sei oder lediglich ein Rahmenabkommen verkündet werde.

"Wichtiges" Abkommen zwischen USA und Großbritannien deutet sich an
08:48 Uhr

Nordrhein-Westfalen meldet verstärkte Grenzkontrollen

Das dürfte auch so einige Urlauber interessieren, die Urlaub in den Niederlanden machen: Nach der Ankündigung verschärfter Kontrollen an den deutschen Außengrenzen hat die Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen ihre Kräfte nach eigenen Angaben bereits aufgestockt. "Wir haben nochmals die Kräfte der Bundespolizei an der deutsch-niederländischen und deutsch-belgischen Grenze deutlich erhöht", sagte ein Sprecher. Grundlage sei eine Weisung des Bundesinnenministeriums.

Der neue Bundesinnenminister Alexander Dobrindt von der CSU hatte angekündigt, schärfer kontrollieren zu lassen. Dabei sollten auch Asylsuchende an der Grenze zurückgewiesen werden können, wenn sie in anderen EU-Ländern bereits Anträge gestellt haben. Dies soll allerdings nicht für Schwangere, Kinder und andere Angehörige vulnerabler Gruppen gelten. Deutschlands neuer Kurs ist umstritten, aus Nachbarländern gibt es viel Kritik:

Nordrhein-Westfalen meldet verstärkte Grenzkontrollen
08:08 Uhr

"Bizarr" - Stockholm irritiert über Anti-Diversitäts-Aufforderung der US-Regierung

Unstimmigkeiten zwischen der Stadt Stockholm und der US-Regierung. Jan Valeskog, der Vizebürgermeister für Stadtplanung, bezeichnete ein Schreiben der US-Botschaft in Schweden als "bizarr". Denn dieses fordert Stockholm zur Rücknahme von Diversitätsprogrammen für Auftragnehmer auf, die mit der amerikanischen Botschaft zu tun haben. Valeskog sagte gegenüber dem Medium Newsweek, er erwarte, dass die US-Botschaft die Forderung zurückziehe. Die guten Beziehungen der Stadt mit der Botschaft würden aber fortbestehen, so der Vizebürgermeister für Stadtplanung.

Die US-Regierung verlangt von allen Geschäftspartnern in der ganzen Welt die Einhaltung der neuen amerikanischen Vorschriften zur Einschränkung von Diversitätsprogrammen. Entsprechende Aufforderungen verschickten Botschaften an die Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeiten:

"Bizarr" - Stockholm irritiert über Anti-Diversitäts-Aufforderung der US-Regierung
08:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

an dieser Stelle blicken wir auf die Termine des Tages. Was wird wichtig?

  • Ukraine-Krieg: Angeblich will Russland die Waffen ab heute mehrere Tage schweigen lassen. Doch es gibt große Zweifel, dass Moskau sich daran hält. Alle Entwicklungen hier im Liveticker

  • Papst-Wahl, zweiter Tag. Der erste Wahlgang am Mittwochabend hatte keine Entscheidung gebracht

  • Weltkriegs-Gedenken: Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Es finden zahlreiche Veranstaltungen in ganz Deutschland statt

  • Neue Konjunktur-Daten zu Exporten geben Hinweise, wie es um die deutsche Wirtschaft bestellt ist

In Berlin ist der 8. Mai sogar ein Feiertag. Doch auch wenn Sie arbeiten müssen, wünsche ich Ihnen einen schönen Donnerstag. Bei Anregungen, Fragen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:26 Uhr

Unwetter-Superzellen hinterlassen Schneise der Verwüstung

Unwetter-Chaos in Osteuropa: Handyaufnahmen zeigen, wie in der Nähe der ostrumänischen Stadt Tulcea ein Tornado über ein Feld fegt und nördlich der Hauptstadt Bukarest bis zu Golfball-große Hagelbrocken vom Himmel fallen:

Unwetter-Superzellen hinterlassen Schneise der Verwüstung
07:03 Uhr

Riesige Blackbox: Nicht mal 0,001 Prozent des Tiefseebodens sind erforscht

Seit Jahrzehnten erforscht die Menschheit die Tiefsee - und kennt trotzdem nur einen minimalen Bruchteil davon. Nicht einmal 0,001 Prozent des gesamten Tiefseebodens seien bislang durch direkte Beobachtungen von Menschen erfasst worden, rechnet ein US-Forschungsteam im Fachblatt "Science Advances" vor. Das entspricht gerade einmal rund einem Zehntel der Landesfläche von Belgien.

Die federführende Forscherin Katy Croff Bell betont in einer Mitteilung: "Diese begrenzte Erforschung einer so riesigen Region wird zum ernsthaften Problem für Wissenschaft und Gesetzgebung, da die Tiefsee verstärkten Bedrohungen - von Klimawandel bis möglichen Tiefseebergbau und Ausbeutung - ausgesetzt ist." Es brauche ein viel besseres Verständnis über die Ökosysteme der Ozeane und ihrer Prozesse, um informierte Entscheidungen über Schutz und Ressourcenmanagement zu treffen.

Riesige Blackbox: Nicht mal 0,001 Prozent des Tiefseebodens sind erforscht
06:21 Uhr

Thorsten Legats Sohn weist sich selbst in Klinik ein

Der Sohn von Ex-Fußballprofi Thorsten Legat ist in sozialen Medien inaktiv. Das fällt natürlich schnell auf. Eine spekulierte Trennung von Neu-Freundin Nina-Kristin stecke nicht hinter seiner aktuellen Abwesenheit, stellte Nico Legat jetzt gegenüber RTL klar. Der Grund ist ein anderer: Er habe sich am 5. Mai in eine Suchtklinik einweisen lassen.

Legat verrät: "Ich habe vor rund einer Woche auf Mallorca die Entscheidung getroffen, mir professionelle Hilfe wegen meiner Alkoholsucht zu suchen." Nach einem "schweren Rückfall" sei der 27-Jährige, der mittlerweile selbst durch diverse Reality-TV-Formate Bekanntheit erlangte, sofort zurück nach Deutschland gereist, um sich "in eine Suchtklinik einweisen zu lassen". Sein Ziel sei es, stärker zurückzukommen und sein Leben wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.

Thorsten Legats Sohn weist sich selbst in Klinik ein
05:46 Uhr

Google-Aktie schmiert komplett ab - wegen Aussage von Apple-Manager

Ein ranghoher Apple-Manager hat mit wenigen Sätzen im Gerichtssaal die Aktie des Google-Konzerns Alphabet auf eine steile Talfahrt geschickt. Der bei Apple fürs Dienstleistungsgeschäft zuständige Manager Eddy Cue sagte unter anderem, der iPhone-Konzern wolle künftig die neue KI-Suche zusätzlich zu Google in seinen Web-Browser Safari integrieren. Das Alphabet-Papier ging daraufhin mit einem Minus von 7,51 Prozent aus dem US-Handel.

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Zudem gab es laut Cue im April erstmals einen Rückgang bei der klassischen Web-Suche in Safari. Er führte dies darauf zurück, dass Nutzer stattdessen Software mit Künstlicher Intelligenz befragten, wie der Finanzdienst Bloomberg aus dem Gerichtssaal berichtete. In dem Prozess geht es um eine Wettbewerbsklage der US-Regierung gegen Google.

Google-Aktie schmiert komplett ab - wegen Aussage von Apple-Manager