Der Tag
2. April 2026
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
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16:18 Uhr

Klingbeil schlägt Alternative zum Ehegattensplitting vor

Das Ehegattensplitting steht seit Jahren in der Kritik. Denn es führt dazu, dass Geringverdienende weniger Anreiz zur Arbeit haben - und meist sind das Frauen. Finanzminister Lars Klingbeil will es nun zumindest für künftige Ehen abschaffen.

Der SPD-Politiker schlägt laut einem Medienbericht nun ein neues Modell vor, mit dem das Ehegattensplitting ersetzt werden soll. "Für die Zukunft soll das bestehende Konzept durch ein sogenanntes fiktives Realsplitting abgelöst werden", heißt es in einer Ministervorlage, über die der "Spiegel" berichtet.

Dabei können die Partner demnach einen bestimmten Freibetrag so untereinander aufteilen, dass es sich optimal auf ihre Steuerlast auswirkt. In der Regel dürfte der weniger Verdienende seinen Freibetrag an den Besserverdienenden schieben.

Das Finanzministerium zieht für die Höhe dieses Freibetrages laut "Spiegel" jene Summe heran, die ein geschiedener oder getrenntlebender Ehepartner maximal als Unterhaltszahlung steuerlich abschreiben kann. Dies sind derzeit 13.805 Euro.

Klingbeil schlägt Alternative zum Ehegattensplitting vor
15:35 Uhr

Kaspischer Zyklon flutet Straßen und Busse in Russland

Der Kaspische Zyklon zieht in Russland weiter nach Norden und flutet Wolgograd. Die Abflusssysteme kommen an ihre Grenzen. Straßen stehen unter Wasser, es fließt in Busse, Geschäfte und Garagen. Das Unwetter soll noch Tage anhalten.

Kaspischer Zyklon flutet Straßen und Busse in Russland
15:02 Uhr

Moskau verurteilt Düsseldorfer Karnevalisten Jacques Tilly zu Haftstrafe

Die russische Justiz machte dem Düsseldorfer Karnevalisten Jacques Tilly in Abwesenheit den Prozess. Der Richter fällt nun ein hartes Urteil: acht Jahre und sechs Monate Haft.

Tilly habe sich der Verletzung religiöser Gefühle und der Verbreitung von Falschnachrichten über die russischen Streitkräfte schuldig gemacht, urteilte Richter Konstantin Otschirow in dem umstrittenen Strafverfahren. Außerdem soll Tilly eine Geldstrafe von umgerechnet rund 2.000 Euro zahlen und erhielt ein vierjähriges Arbeitsverbot.

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Eine Auslieferung von Deutschland nach Russland muss Tilly nicht befürchten. (Foto: picture alliance/dpa)

Hintergrund sind die von Tilly gebauten Karnevalswagen, die Kremlchef Wladimir Putin und den von ihm befohlenen Krieg in der Ukraine kritisieren. Beschrieben wurde in der Verhandlung mehrfach in aller Ausführlichkeit sein Karnevalswagen aus dem Jahr 2024 mit Figuren von Putin in Uniform und Patriarch Kirill beim homosexuellen Oralverkehr.

Moskau verurteilt Düsseldorfer Karnevalisten Jacques Tilly zu Haftstrafe
14:32 Uhr

Nach Liebes-Aus: Bettina Wulff äußert sich über ihre Zukunft

Mit ihrem Privatleben schafft es Bettina Wulff immer wieder in die Schlagzeilen. Die Ex-Frau des einstigen Bundespräsidenten Christian Wulff und ihr Lebenspartner haben sich erst kürzlich getrennt. Nun will die 52-Jährige erst einmal ihren neuen Alltag als Single auf Sylt genießen.

"Ich gehe ganz normal morgens zu Fuß zur Arbeit, versuche morgens einmal vorher ans Meer zu gehen. Das ist sozusagen das Ritual, einfach weil ich es immer noch nicht fassen kann, dass ich jetzt wirklich hier wohne", sagte Wulff nun im Podcast "Fifty Fearless Fabulous". Sie arbeitet beim Immobilienmakler "Sylt Sotheby's International Realty" in Westerland.

Konkrete Pläne für die weitere Zukunft habe sie nicht, sie sagt: "Das habe ich mir abgewöhnt. (...) Es gibt grundsätzliche Eckpfeiler für meine Zukunft auf Sicht. Aber ansonsten plane ich meine Zukunft nicht mehr." Ein Grund dafür sei, dass sie sich damit auch zu stark selbst unter Druck setzen würde. 

Nach Liebes-Aus: Bettina Wulff äußert sich über ihre Zukunft
14:21 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Sarah Platz verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum "Abend" versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
13:57 Uhr

Unsichere Fronten: So wird das Wetter bis Ostern

Kurz vor dem Start ins lange Osterwochenende deutet sich bereits ein Wetterumschwung an, davor wird es aber nochmal wechselhaft. Eine Front im Nord - und Südwesten bringt viel Grau und Regen, während sich der Rest des Landes über Sonne satt freut. 

Unsichere Fronten: So wird das Wetter bis Ostern
13:19 Uhr

CDU-Abgeordneter erwägt wegen Spritpreisen drastische Maßnahmen

Angesichts der weiter steigenden Spritpreise werden jetzt drastische Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher ins Spiel gebracht. Der CDU-Abgeordnete Florian Oest fordert einen Spritpreisdeckel. "Das bisherige Spritpreispaket reicht nicht aus", sagte Oest dem "Stern". "Wir brauchen Steuererleichterungen und eine Preisobergrenze nach polnischem Vorbild." Im Nachbarland gilt seit Dienstag eine Obergrenze für Benzin und Diesel. Dies gilt als eine der weitgehendsten Regeln in ganz Europa. Die Preise werden in Polen täglich vom Energieminister festgelegt.

Darüber hinaus will Oest, der stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss ist, eine zeitweise Absenkung der Steuern auf Kraftstoffe auf EU-Mindestniveau sowie eine Aussetzung der nationalen CO2-Bepreisung. Eine Senkung der Steuern auf Kraftstoffe wird nach "Stern"-Informationen auch in einer entsprechenden Task Force zu den Energiepreisen im Deutschen Bundestag erwogen. Erstmal will man aber die Wirkung der bereits verabschiedeten Maßnahmen abwarten.

CDU-Abgeordneter erwägt wegen Spritpreisen drastische Maßnahmen
12:48 Uhr

US-Beamte setzen fast blinden Mann bei Eiseskälte aus - Amt spricht von Tötung

Der Tod eines Migranten aus Myanmar in den USA wenige Tage nach seiner Freilassung aus einer Haftanstalt für Einwanderer ist von den Behörden als Tötungsdelikt eingestuft worden. Der 56-Jährige sei an den "Komplikationen eines perforierten Zwölffingerdarmgeschwürs gestorben, ausgelöst durch Unterkühlung und Dehydrierung", teilt das Gesundheitsamt des Bezirks Erie in New York mit. Die Leiche des Migranten, der der muslimischen Minderheit der Rohingya angehörte, war am 24. Februar auf einer Straße in der Stadt Buffalo entdeckt worden.

Medienberichten zufolge hatten US-Grenzschutzbeamte den 56-Jährigen, der demnach nahezu blind war und kein Englisch sprach, fünf Tage zuvor bei eisiger Kälte vor einem Restaurant abgesetzt. Er wurde sechs Kilometer entfernt tot aufgefunden. Die Grenzschutzbehörde CBP erklärte jedoch, die zuständigen Einsatzkräfte hätten festgestellt, dass der 56-Jährige nicht abgeschoben werden könne und ihn daher an einen "warmen, sicheren Ort in der Nähe seiner letzten bekannten Adresse" gebracht. Der Fall löste in den USA Empörung aus. Der Bürgermeister von Buffalo, Sean Ryan, bezeichnete die Todesumstände des Migranten als "zutiefst beunruhigend".

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Nurul Amin Shah Alam wurde in Buffalo im US-Bundesstaat New York beerdigt. (Foto: REUTERS)

US-Beamte setzen fast blinden Mann bei Eiseskälte aus - Amt spricht von Tötung
12:12 Uhr

Trump nennt sich in einem Atemzug mit: Jesus

Bei Ausführungen zu seinem Ballsaal-Projekt während eines Oster-Essens stellt US-Präsident Trump plötzlich einen biblischen Bezug her. Ihm werde unterstellt, ein "König" zu sein - dabei bekomme er nicht einmal eine Baugenehmigung. Hätte er die Macht, stellt er klar, würde er noch viel weiter gehen.

Trump nennt sich in einem Atemzug mit: Jesus
11:38 Uhr

Mann droht, Trump mit Schwert zu töten - Festnahme

"Entweder ist Trump bis 2026 tot und unter der Erde, oder ich erwische ihn und bringe ihn dorthin." Wegen Drohungen wie dieser wurde der 45 Jahre alte Andrew Emerald von den US-Bundesbehörden festgenommen. Emerald habe zwischen Mai und Juli 2025 insgesamt acht Botschaften mit Drohungen gegen Trump auf Facebook veröffentlicht, teilt US-Justizministerium mit. Nun drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. In einem weiteren Post drohte er etwa damit, die Privatresidenz Trumps im US-Bundesstaat Florida anzugreifen. "Ich werde sicherstellen, dass Du in Mar-a-Lago bist, wenn ich es (...) niederbrenne", schrieb er ebenfalls im Mai 2025. In einer anderen Botschaft drohte er, Trump und "so viele von ihm ermutigte einheimische Terroristen wie möglich" mit seinem Schwert zu töten.

Nach Angaben der Bundespolizei FBI verschanzte sich Emerald in seinem Haus im US-Bundesstaat Massachusetts, als er festgenommen werden sollte. Er schwang demnach ein langes Metallschwert und sagte den Beamten, dass sie ihn erschießen müssten. Schließlich konnte er laut FBI überzeugt werden, sich zu ergeben.

Mann droht, Trump mit Schwert zu töten - Festnahme
11:01 Uhr

Kreta verschwindet in unheilvoller roter Wolke

Eine heftige Sturmfront zieht über das Mittelmeer und trifft auf Kreta und das griechische Festland. Sie bringt eine riesige Menge Saharastaub mit sich, die zu apokalyptischen Szenen führt. Die betroffenen Gebiete verschwinden in einer dichten Wolke - mal orange, mal tiefrot.

Kreta verschwindet in unheilvoller roter Wolke
10:19 Uhr

"Wie vom Teufel besessen": Tom Kaulitz gibt dramatisches Update zu Krankheit

Für Tom Kaulitz beginnt derzeit wieder eine der dunkelsten Phasen seines Alltags. Der Tokio-Hotel-Star leidet seit Jahren an Clusterkopfschmerzen, einer Erkrankung, die aufgrund ihrer extremen Intensität oft als "Suizid-Kopfschmerz" bezeichnet wird. In der aktuellen Folge seines Podcasts "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" gibt er nun ein beunruhigendes Update zu seinem Gesundheitszustand: Nachdem er über ein Jahr lang weitestgehend beschwerdefrei war, ist die Krankheit nun mit voller Wucht zurückgekehrt. Kaulitz schildert die aktuelle Situation als dramatisch und beschreibt die Schmerzen während eines Anfalls auf einer Skala bis zehn als eine glatte Zehn.

In diesen Momenten fühle er sich, als würde ihm der Kopf explodieren, was ihn sogar zu der verzweifelten Aussage leitete, er wolle sich in solchen Phasen am liebsten den Kopf abhacken. Die Attacken, die oft über eine Stunde andauern, lassen ihn nach eigenen Worten "wie vom Teufel besessen" aussehen und machen jegliche normale Tätigkeit unmöglich. Tom greift in seiner aktuellen Hochphase zu einer Kombination aus Spritzen, Infusionen und speziellen Nasensprays, um die massiven Schübe irgendwie zu überstehen.

"Wie vom Teufel besessen": Tom Kaulitz gibt dramatisches Update zu Krankheit
09:41 Uhr

Ein Samenspender, Hunderte Kinder? Hessin fürchtet, Halbgeschwister zu daten

Leos Vater war 23 Jahre lang Samenspender. Sie lebt heute in einer hessischen Kleinstadt - und weiß um die Identität von Dutzenden ihrer Halbgeschwister. Doch Hunderte weitere könnten in der Welt sein, ohne dass sie voneinander wissen.

Ein Samenspender, Hunderte Kinder? Hessin fürchtet, Halbgeschwister zu daten
09:02 Uhr

Trump spottet erneut über Macron - und bezieht Ehefrau Brigitte mit ein

Déjà-vu in Washington: US-Präsident Donald Trump mokiert sich erneut über seinen französischen Amtskollegen Emmanuel Macron - dieses Mal, weil dessen Frau Brigitte ihn angeblich "extrem schlecht" behandelt. In einem Video von einem privaten Mittagessen, das für kurze Zeit auf dem offiziellen Youtube-Kanal des Weißen Hauses zu sehen war, verknüpfte Trump seinen Spott mit neuer Kritik an der Nato. "Wir brauchen sie nicht, aber ich habe dennoch gefragt", sagte Trump in der Aufnahme, die nach kurzer Zeit nicht mehr abrufbar war. "Ich rufe also Frankreich an, Macron, dessen Frau ihn extrem schlecht behandelt. Er erholt sich noch immer von ihrem rechten Schwinger an den Kiefer."

Trump bezog sich damit auf eine Aufnahme aus dem Jahr 2025, auf der Brigitte Macron ihren Mann auf einer Vietnam-Reise scheinbar ins Gesicht schlägt. Macron wies diese Interpretation der Bilder später als Teil einer Desinformations-Kampagne zurück. "Und ich sagte: 'Emmanuel, wir hätten gerne ein bisschen Hilfe am Golf, auch wenn wir gerade Rekorde darin brechen, böse Menschen auszuschalten und Raketen auszuschalten. Wenn Du kannst, könntest Du bitte sofort Schiffe schicken'", fuhr Trump in dem Video fort, um dann Macrons französischen Akzent nachzuäffen. "Nein, nein, nein, wir können das nicht machen, Donald. Wir können es machen, wenn der Krieg gewonnen ist."

Trump spottet erneut über Macron - und bezieht Ehefrau Brigitte mit ein
08:17 Uhr

Vizebürgermeisterin aus Florida tot in Wohnung gefunden

Die Vizebürgermeisterin von Coral Springs in Südflorida, Nancy Metayer Bowen, ist tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Polizisten fanden die Leiche der Politikerin, nachdem sie zu einem Notruf in ihrem Haus gerufen worden waren, berichtet ABC News. Demnach gehen die Beamten von einem "Vorfall häuslicher Gewalt" aus. Sie nahmen den Ehemann von Bowen, den 40-jährigen Stephen Bowen fest.

Die 38-jährige Metayer Bowen war laut ihrer Biografie auf der Website der Stadt bei ihrer ersten Wahl im Jahr 2020 die erste schwarze und haitianisch-amerikanische Stadträtin der Stadt. "Sie war mehr als eine Beamtin, sie war ein Licht in unserer Gemeinde. Ihre Führungsstärke beruhte auf Mitgefühl, Stärke und einem unerschütterlichen Engagement für andere", schreibt die Stadt in den sozialen Medien. Coral Springs hat etwa 133.000 Einwohner und liegt etwa 32 Kilometer nordwestlich von Fort Lauderdale.

Vizebürgermeisterin aus Florida tot in Wohnung gefunden
07:52 Uhr

Kylie Jenner verrät, in welcher Rolle sie Timothée Chalamet am liebsten mag

Seit etwa drei Jahren sind Kylie Jenner und Schauspieler Timothée Chalamet ein Paar - nun verrät die Influencerin, in welcher Rolle sie ihren Freund am liebsten mochte. Die 28-Jährige war zu Gast im Podcast von Rapper Kid Cudi, der sie nach ihrem Lieblingsfilm mit Chalamet fragte. "Es ist schwierig für mich, weil ich wirklich alle liebe", antwortete Jenner. "Aber "Call Me By Your Name" ist ziemlich perfekt." Dann ergänzte Jenner: "Und ich liebe die "Dune"-Filme." Außerdem habe sie "Wonka" etwa sieben Mal geschaut.

"Call Me By Your Name" von Luca Guadagnino erzählt von der sexuellen Selbstfindung eines Jugendlichen, der während eines Sommerurlaubs mit seinen Eltern in Italien für einen etwas älteren Mann schwärmt, der bei seinem intellektuellen Vater als Assistent anheuert. Für seine Rolle in dem Coming-of-Age-Drama war Chalamet 2018 im Alter von 22 Jahren für einen Oscar nominiert. 

Kylie Jenner verrät, in welcher Rolle sie Timothée Chalamet am liebsten mag
07:21 Uhr

Baby durch Querschläger in New York getötet

Ein sieben Monate altes Baby ist im New Yorker Stadtteil Brooklyn von einem Querschläger getötet worden. Nach Polizeiangaben wurde es auf offener Straße im Kinderwagen getroffen und später im Krankenhaus für tot erklärt. "Ein Leben, das gerade erst begonnen hatte, wurde in einem Augenblick ausgelöscht", sagte New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani bei einer Pressekonferenz.

  • Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang mit Bandenkriminalität aus. Das Opfer sei zufällig getroffen worden, erklärte New Yorks Polizeichefin Jessica Tisch. Eine Waffe wurde bislang nicht sichergestellt

  • Nach Polizeiangaben näherten sich zwei Männer auf einem Motorroller einer Straßenecke im belebten Viertel Williamsburg. Der Beifahrer habe mindestens zwei Schüsse abgegeben. Auf dem Bürgersteig hielten sich mehrere Erwachsene sowie Kinder mit zwei Kinderwagen auf.

  • Der Motorroller kollidierte wenige Straßen weiter mit einem Auto, beide Männer stürzten, wie die Polizeichefin schilderte. Einer wurde verletzt und kam ins Krankenhaus; inzwischen befindet er sich in Polizeigewahrsam.

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Nach dem zweiten Täter werde gefahndet. Die Polizei stellte den Roller sicher und wertet Videoaufnahmen aus. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Baby durch Querschläger in New York getötet
07:10 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

das Osterwochenende ist nur noch einen Büro-Kaffee entfernt. Bevor es so weit ist, blicken wir noch einmal auf die Themen des Tages:

  • Ein Jahr ist es nun her, dass US-Präsident Donald Trump mit großen Tafeln im Rosengarten des Weißen Hauses saß und den "Liberation Day" verkündete: Wir blicken auf die Auswirkungen des weltumfassenden Zollpakets und fragen: Wo stehen Trumps Zölle heute?

  • Der Prozess gegen den deutschen Bildhauer und Karnevalisten Tilly wegen angeblicher Verbreitung von Falschmeldungen über die russischen Streitkräfte und Verletzung religiöser Gefühle wird fortgesetzt. Möglich, dass heute nach den Plädoyers auch schon ein Urteil fällt.

  • In Rom und im Vatikan beginnen die Osterfeierlichkeiten. Nach dem Tod von Papst Franziskus wird erstmals Leo XIV. die Feiern leiten. In der Lateranbasilika, der Kathedrale des Bistums Rom, wird der Pontifex als Zeichen der Demut zwölf Priestern die Füße waschen. Am Gründonnerstag feierte Jesus Christus der Überlieferung nach mit seinen zwölf Aposteln das letzte Abendmahl.

  • Unter dem Eindruck von Kriegen und wachsender Rüstungsausgaben werden in diesem Jahr wieder Tausende Menschen zu den traditionellen Ostermärschen erwartet. Unter dem Motto "Kriege verweigern - Frieden schaffen!" sind in mehr als 100 Städten Kundgebungen und Radtouren geplant. Erste Ostermärsche finden bereits heute und morgen statt.

  • Das Statistische Bundesamt veröffentlicht um 8 Uhr in Wiesbaden Zahlen zur Finanzierung der Gesundheitsausgaben im Jahr 2024.

Das wird heute wichtig
06:43 Uhr

"Menschenunwürdige Zustände": Heim wirft Dutzende Senioren kurzfristig raus

59 Bewohnerinnen und Bewohner einer Seniorenresidenz in Laatzen bei Hannover sind innerhalb weniger Stunden angewiesen worden, ihr Heim zu verlassen. Die Heimaufsicht hatte die weitere Nutzung untersagt, der Betreiber Ambiente räumte das Heim daraufhin umgehend - allerdings offenbar unter chaotischen Zuständen. So seien die Angehörigen größtenteils erst am Vorabend informiert worden, berichtet der NDR.

Es seien "menschenunwürdige Zustände", schildert etwa eine Betroffene dem Sender. Sie habe gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten innerhalb kürzester Zeit eine neue Bleibe für dessen 96-jährige Mutter finden müssen. Eine offizielle Mitteilung habe es nicht gegeben. Hintergrund der Räumung ist laut dem Bericht, dass die Versorgung nicht mehr gewährleistet sein soll. Der Betreiber sei in eine finanzielle Schieflage geraten, heißt es weiter. Mitarbeitende hätten schon länger kein Gehalt mehr bekommen. Der Betreiber ließ eine Anfrage des NDR bis Mittwochabend unbeantwortet.

"Menschenunwürdige Zustände": Heim wirft Dutzende Senioren kurzfristig raus
06:08 Uhr

Expertin zu Zöllen: Trumps Kalkül geht nicht auf

Vor einem Jahr gab US-Präsident Donald Trump eine große Zolloffensive bekannt - doch aus Sicht der US-Expertin Laura von Daniels geht das Kalkül hinter den Maßnahmen nicht auf. "Bei den Konsumenten und den meisten Unternehmen in den USA sorgen die Zölle für höhere Kosten", teilt die Politökonomin der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) mit. "Zusammen mit den durch den Iran-Krieg drastisch steigenden Energiepreisen heizen auch die Zölle die Inflation erneut an." Von Trumps Versprechen, die Lebenshaltungskosten zu reduzieren, bleibe kaum etwas übrig.

Ein weiteres nicht eingehaltenes Versprechen seien hohe Mehreinnahmen aus Zöllen, um die Haushaltslage in den USA zu verbessern. "Trump hat durch seine Steuerreform das Haushaltsdefizit vergrößert. Der Hauptschaden für die US-Wirtschaft entstehe durch die Unsicherheit, die Trumps Politik unter Marktteilnehmern schafft. "All diese Probleme hat Trump - ohne Not - selbst geschaffen."

Expertin zu Zöllen: Trumps Kalkül geht nicht auf