Donnerstag, 26. September 2019Der Tag

mit Michael Bauer
22:31 Uhr

Das war Donnerstag, der 26. September 2019

Nach der Russland-Affäre folgt für Donald Trump die Ukraine-Affäre. Und da hat ein Geheimdienstmitarbeitet für neuen Zündstoff gesorgt. Er hat einen formellen Bericht verfasst, wonach das Weiße Haus den Inhalt des Telefonats zwischen dem US-Präsidenten und Wolodimir Selenskyj vertuscht habe.

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Donald Trump

(Foto: imago images/UPI Photo)

Und das war heute sonst noch wichtig:

Damit wünsche ich Ihnen eine gute Nacht! Bleiben Sie uns treu und schauen Sie auch morgen wieder bei n-tv vorbei.

22:15 Uhr

Dutzende Hunde an mysteriöser Krankheit in Norwegen gestorben

Die Behörden in Norwegen rätseln weiter über eine mysteriöse Hundekrankheit mit mehr als 40 toten Tieren. Die Ursache ist immer noch unbekannt, wie es auf der Webseite der norwegischen Lebensmittelaufsicht Mattilsynet heißt. Seit dem 1. August gab es mindestens 173 Fälle mit blutigem Durchfall bei den Vierbeinern. Mittlerweile seien schätzungsweise 43 Hunde mit vergleichbaren Krankheitssymptomen gestorben.

Von der Darminfektion sind laut dem norwegischen Veterinärinstitut fast 90 unterschiedliche Hunderassen betroffen. Nach Angaben des Instituts wurde bei zwölf von 15 obduzierten Hunden das Bakterium Providencia alcalifaciens gefunden, das dafür bekannt sei, Durchfall - allerdings keinen lebensbedrohlichen - hervorrufen zu können. Durchfall ist eine bei Hunden häufig vorkommende Krankheit, weshalb nicht jede Erkrankung zwingend mit dem mysteriösen Ausbruch zusammenhängen muss.

21:39 Uhr

Sieben Festnahmen bei Razzia gegen Cyberkriminelle

Bei einer Razzia gegen Cyberkriminelle haben Polizisten sieben Verdächtige festgenommen. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz in Mainz teilte mit, bei dem weltweiten Schlag gegen Cyberkriminelle seien auch die Betreiber eines kriminell betriebenen Rechenzentrums in Rheinland-Pfalz festgenommen worden.

Langjährige Ermittlungen hätten dazu geführt, dass das Rechenzentrum vom Netz genommen werden konnte, erklärte das LKA. Von dem Rechenzentrum war den Angaben zufolge vor drei Jahren ein Hackerangriff auf Router der Deutschen Telekom erfolgt. Nach Angaben des LKA wurde von dort aus auch die weltweit zweitgrößte illegale Handelsplattform im sogenannten Darknet betrieben. Die Plattform "Wall Street Market" war im April zerschlagen worden.

21:12 Uhr

USA entsenden Soldaten und Raketen nach Saudi-Arabien

Als Reaktion auf die Luftangriffe auf zwei saudi-arabische Ölanlagen entsenden die USA 200 zusätzliche Soldaten sowie Patriot-Abwehrraketen nach Saudi-Arabien. Damit werde der Schutz von wichtiger "militärischer und ziviler Infrastruktur" in dem Königreich verstärkt, sagte ein Pentagon-Sprecher. Die USA machen den Iran für die Luftangriffe von Mitte September verantwortlich, Teheran weist dies zurück.

20:42 Uhr

Celine Dion kündigt Deutschland-Konzerte an

Eher "far" als "near" wird Celine Dion wieder in Deutschland auftreten. Aber Hauptsache ist doch, dass sie uns beehrt. Die Sänger, die uns mit dem Schmachtfetzen "My heart will go on" wohl alle überleben wird, kommt im Juni und Juli 2020 nach München, Mannheim, Köln, Berlin und Hamburg, wie die Sängerin auf Instagram ankündigte.

Ein neues Album gibt es bereits in diesem Jahr. Mit den Singles "Imperfections", "Lying Down" und "Courage" hat sie ihr Album "Courage" bereits ordentlich angefeuert - es erscheint 15. November 2019.

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20:18 Uhr

Dieser Hollywood-Star wird die neue Stimme von Alexa

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"Hold On To Your Butts"

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Amazons Sprachassistent Alexa wird in Zukunft auf Wunsch von Samuel L. Jackson gesprochen. Gegen eine Gebühr können sich Kunden mit dem Marvel-Star über ihre Einkäufe unterhalten - wildes Fluchen inklusive. Das neue Alexa-Programm wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz entwickelt, wie das Unternehmen bekannt gab.

Um Jacksons Sprachassistenz so authentisch wie möglich zu gestalten, bedient sich das Unternehmen offenbar auch Jacksons Vorliebe für wildes Fluchen. Für Haushalte mit Kindern hat Amazon vorgesorgt: Für empfindliche Nutzer wird es die Möglichkeit geben, das Fluchen an oder aus zu stellen.

19:48 Uhr

Sigmar Gabriel verlässt den Bundestag

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Bald häufiger an der Uni Bonn zu sehen: Sigmar Gabriel

(Foto: imago images / photothek)

Der frühere SPD-Parteichef Sigmar Gabriel wird sein Bundestagsmandat nach über 14 Jahren zum 1. November abgeben. Das hat er in einem Schreiben an Freunde und Weggefährten angekündigt. "Wenn ich jetzt nach etwas mehr als der Hälfte der Legislaturperiode schon ausscheide, hat das sehr persönliche Gründe", schreibt der ehemalige Außenminister, der für den Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel im Bundestag sitzt.

Zwei Lehraufträge an den Universitäten Bonn und Harvard, die Arbeit als Redner und das Ehrenamt als Vorsitzender der Atlantik-Brücke beschäftigten und beanspruchten ihn zunehmend. "Beides - das Abgeordnetenmandat und diese neuen Aufgaben - parallel wahrzunehmen, halte ich nicht für vertretbar."

19:31 Uhr

Russischer Trawler brennt in Hafen aus und sinkt

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Bereits am Mittwoch brannte der Trawler.

(Foto: REUTERS)

Im Norden Norwegens ist ein in Brand geratenes Schiff gekentert. Der im Hafen von Tromsø liegende Trawler kippte qualmend zur Seite, wie Bilder zeigen. Die zuständige Polizei teilte auf einer Pressekonferenz mit, es liege nun stabil auf Grund. Das Kentern sorge dafür, dass das Schiff im Wasser abkühle, was das Risiko reduziere, dass ein Ammoniaktank an Bord explodieren könne.

Der Brand war bereits am Mittwoch auf dem russischen Fischfangschiff ausgebrochen. An Bord sollen sich 200.000 Liter Diesel befunden haben, von denen der Großteil mittlerweile verbrannt sein soll. 12 der 29 Besatzungsmitglieder mussten wegen Verdachts auf Rauchvergiftung behandelt werden.

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Mittlerweile ist das Schiff auf Grund gesunken.

(Foto: REUTERS)

 

19:12 Uhr

Organisation sucht ultimativen Emoji, der sagt: "Ich vergebe dir"

Sie haben etwas Falsches oder jemanden Unrecht getan?! Dafür entschuldigen Sie sich natürlich. Im realen Leben wird das "Es tut mir leid" dann vom Gegenüber einfach abgenickt, "passt schon". Aber auf digitaler Ebene braucht es ein entsprechendes Emoji. Das gibt es aber noch nicht.

Eine Organisation aus Finnland sucht nun den Emoji, der sagt: "Ich vergebe dir". Dafür haben die Finnen auch ein paar Vorschläge gemacht:

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Mein Favorit: links oben

Auf der Webseite können Sie über die entsprechenden Emojis abstimmen, oder selbst einen Vorschlag einreichen.

18:25 Uhr

Bundesregierung will Kfz-Steuer praktisch verdoppeln

Autofahrer aufgepasst: Die Kfz-Steuer bei Spritfressern soll kräftig erhöht werden, wenn es nach der Bundesregierung geht. Selbst für viele Kompaktautos mit heutigen CO2-Werten würde diese so für Neuzulassungen ab 2021 praktisch verdoppelt, ergibt sich aus dem Entwurf zur Langfassung des Klimapakets, der Reuters vorlag.

Die Kfz-Steuer setzt sich derzeit aus einer Hubraum- und einer CO2-Komponente zusammen. Letztere soll dem Entwurf zufolge ab einem Ausstoß von 95 Gramm und in einer zweiten Stufe ab 115 Gramm Ausstoß pro Kilometer bei Neuzulassung ab 2021 steigen. Würde beispielsweise ein VW-Golf mit Benzinmotor und mit 150 Gramm Ausstoß CO2 ab 2021 zugelassen, wären mehr als 160 Euro Steuer im Jahr zusätzlich zu entrichten. Für große Spritverbraucher wie Geländewagen mit Benzin- oder Dieselmotoren würde sich die Steuer noch weit mehr erhöhen.

18:20 Uhr

Leser von n-tv befürworten schnellstmöglichen Kohleausstieg

Kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg brachte das Kabinett Milliardenhilfen für die Kohleregionen auf den Weg, nun debattiert der Bundestag. "Soll Deutschland so schnell wie möglich aus der Kohle aussteigen?" Diese Frage haben wir heute morgen unseren Lesern gestellt.

48 Prozent der Leser antworten mit einem klaren "Ja", 39 Prozent mit "Nein". Bei den über 10.000 Stimmen gibt es natürlich auch Enthaltungen.

17:47 Uhr

Labradoodle-Schöpfer bereut Kreuzung der Hunderassen

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Frankenstein jr.

(Foto: imago/i Images)

"Ich habe die Büchse einer Pandora geöffnet. Ich habe Frankenstein freigelassen", sagt Wally Conron über seine Schöpfung - den Labradoodle, eine Kreuzung aus Pudel und Labrador. Im Podcast von ABC beschwerte sich Conron, dass die Leute nur für das Geld züchten würden. "Skrupellose Züchter kreuzen Pudel mit unangebrachten Hunden, nur damit sie sagen können, dass sie die Ersten waren, die das getan haben." Auf den Labradoodle - der erste Modehund -  folgten reihenweise Züchtungen aus verschiedensten Rassen.

Die Entscheidung den Labradoodle zu züchten, werde er sein Leben lang bereuen. Die Kreuzung vieler Hunderassen würde bei den Tieren zu gesundheitlichen Problemen führen. "Die meisten Labradoodle sind verrückt oder haben Erbfehler", gesteht Conron.

Dabei hatte der Australier die beiden Rassen nur gekreuzt, um einer blinden Frau auf Hawaii einen Gefallen zu tun. Diese wollte 1989 einen Blindenhund, ihr Mann reagierte aber allergisch auf langhaarige Hunde. Hundezüchter Conron schuf daraufhin "einen Hund mit der Arbeitsfähigkeit eines Labradors und dem Fell des Pudels".

17:09 Uhr

Toter liegt jahrelang unter Terrasse von Bäckerei

Ein toter Mann hat mehrere Jahre unter der Terrasse einer Bäckerei in Bad Oeynhausen (NRW) gelegen. Das hat eine Obduktion ergeben, wie die Polizei Bielefeld mitteilte. Die Leiche war am vergangenen Freitag bei Arbeiten unter der Terrasse gefunden worden, die zur Außengastronomie der Bäckerei gehört.

Wegen einer erkennbaren Kopfverletzung hatte es zunächst den Verdacht gegeben, dass der Mann getötet wurde. Die Obduktion habe jedoch ergeben, dass diese Verletzung nicht ursächlich für den Tod war, hieß es nun. Damit bleibe offen, ob es sich um ein Tötungsdelikt handelt. Weitere Untersuchungen in der Rechtsmedizin sollen nun dabei helfen, die Frage der Identität zu klären. Die Mordkommission "Terrasse" ermittelt.

16:39 Uhr

Hersteller der "Boris-Busse" ist pleite

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Doppeldecker a là Johnson.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Ob in Berlin, Budapest oder London, die berühmten Doppeldeckerbusse touren durch viele Großstädte. In Großbritannien gibt es noch einen speziellen Typ, der Boris Johnson seinen Namen verdankt. Die "Boris-Busse" wurden während des Wahlkampfs um das Londoner Rathaus 2008 eingesetzt. Johnson bewarb sich damals um das Amt des Bürgermeisters. Er versprach, eine Neuauflage der beliebten, aber veralteten Routemaster-Doppeldeckerbusse auf die Straße zu bringen.

Der Hersteller der als "Boris-Busse" bekannten Londoner Doppeldecker ist jetzt allerdings pleite. Das teilte das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte mit. Mehr als 1200 Mitarbeiter des nordirischen Unternehmens Wrightbus sind demnach von der Firmeninsolvenz betroffen. Die Busse hatten aber auch einige Macken. Trotz Hybridantriebs wurden sie wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes, ihrer schlecht funktionierenden Klimaanlage und des hohen Anschaffungspreises kritisiert. Johnsons Nachfolger im Rathaus, Sadiq Khan, beschloss, keine weiteren "Boris-Busse" zu bestellen.

15:58 Uhr

Frau in Göttingen auf offener Straße getötet

Eine etwa 45 Jahre alte Frau ist in Göttingen auf offener Straße von einem Mann getötet worden. Der Täter ist weiterhin auf der Flucht, sagte eine Polizeisprecherin. Nach ihm wird unter anderem per Hubschrauber gefahndet.

Die Frau und der Tatverdächtige waren nach ersten Erkenntnissen am Mittag im Stadtteil Grone auf der Straße miteinander in Streit geraten. Dabei war der Mann mit einer Waffe auf die Frau losgegangen. Zeugen, die der Frau helfen wollten, wurden ebenfalls verletzt.

15:29 Uhr

EU blockt zwei Kommissionskandidaten von der Leyens

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(Foto: imago images / Le Pictorium)

Der Rechtsausschuss des Europaparlaments blockiert die Kandidaten aus Rumänien und Ungarn für die nächste EU-Kommission wegen Interessenkonflikten. Sie waren von der neuen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagen worden.

  • Die Mitglieder des Ausschusses sprachen sich in einem Votum dagegen aus, dass die Bewerbung der rumänischen Sozialdemokratin Rovana Plumb mit der geplanten Anhörung in die nächste Phase geht, wie Thibaut Kleiner, Mitglied des Kabinetts von Haushaltskommissar Günther Oettinger, auf Twitter erklärte.
  • Plumb ist als Verkehrskommissarin vorgesehen. Ein EU-Vertreter sagte, der Ausschuss habe zudem gegen den früheren ungarischen Justizminister Laszlo Trocsanyi, der Erweiterungskommissar werden soll, ähnliche Bedenken geäußert.
  • Der Rechtsausschuss darf eingreifen, wenn die finanziellen Erklärungen von Kandidaten Interessenkonflikte aufzeigen.
14:53 Uhr

Fünf Ex-Vorgesetzte von Patientenmörder Högel angeklagt

Anfang Juni wurde der ehemalige Krankenpfleger Niels Högel vom Landgericht Oldenburg wegen Mordes in 85 Fällen verurteilt. Jetzt werden auch fünf seiner ehemaligen Vorgesetzten wegen Totschlags durch Unterlassen angeklagt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg bestätigte entsprechende Medienberichte. Die Führungskräfte im Oldenburger Klinikum sollen dem Krankenpfleger ein gutes Zeugnis ausgestellt haben, obwohl es eindeutige Hinweise auf seine Taten gegeben habe.

Neben den 85 Fällen, in denen er verurteilt wurde, wurde der 42-Jährige in 15 Fällen aus Mangel an Beweisen freigesprochen. In einer bundesweit einmaligen Mordserie zwischen 2000 und 2005 hatte er Patienten auf Intensivstationen in Oldenburg und Delmenhorst umgebracht. Der Patientenmörder hält an der Revision gegen das Urteil aus dem Juni fest. Solange die Revision läuft, ist das Urteil gegen ihn nicht rechtskräftig, und er kann auch nicht als Zeuge in anderen Prozessen zu seinem Fall aussagen.

14:30 Uhr
Breaking News

Whistleblower wirft Weißem Haus Vertuschung vor

Der Whistleblower in der Ukraine-Affäre hat dem Weißen Haus Versuche vorgeworfen, den Wortlaut eines Telefonats zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj zu vertuschen. Das geht aus der schriftlichen Beschwerde des anonymen Geheimdienstmitarbeiters hervor, die der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses in Washington veröffentlichte.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:20 Uhr

Johnson empört mit Aussage über ermordete Politikerin

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat mit einer respektlosen Bemerkung über die ermordete Labour-Abgeordnete Jo Cox wütende Proteste ausgelöst. Sogar Politiker aus den eigenen Reihen riefen zur Mäßigung auf.

Johnson hatte während einer heftigen Parlamentsdebatte gesagt, der beste Weg, Cox zu ehren, "wäre, denke ich, den Brexit durchzuziehen". Cox, eine Brexit-Gegnerin, war 2016 kurz vor dem Referendum über den EU-Austritt von einem Rechtsradikalen mit dem Ruf "Britain First!" ermordet worden.

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13:57 Uhr

Erdbeben erschüttert Istanbul - zweites innerhalb von zwei Tagen

Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat die türkische Marmararegion erschüttert und ist bis ins Zentrum Istanbuls zu spüren gewesen. Das Epizentrum habe im Marmarameer westlich der Millionenmetropole vor dem Bezirk Silivri gelegen, teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad mit. Es ist das zweite Beben innerhalb von zwei Tagen. Bereits am Dienstag erschütterte ein Beben der Stärke 4,6 die Marmararegion.

Istanbul gilt als besonders erdbebengefährdet. Unter dem Marmarameer liegt ein Abschnitt der sogenannten Nordanatolischen Störung, die die Grenze zwischen der eurasischen und der anatolische Erdplatte markiert. Die Türkei wird immer wieder von Erdbeben erschüttert. Eines der folgenreichsten war das Beben im Jahre 1999 in der Nähe Istanbuls. Damals kamen mehr als 17.000 Menschen ums Leben.

13:32 Uhr

Fremdes Objekt durchkreuzt Sonnensystem

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Das ist er (Bildmitte), der Komet 2I/Borisov. Sieht auf den ersten Blick gar nicht aus, wie aus einer anderen Welt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wer weiß, wie lange der Komet unterwegs war: Sicher ist wohl, dass 2I/Borisov nicht von dieser Welt ist. Oder zumindest nicht aus unserem Sonnensystem. Denn der Komet stammt von einem fremden Stern. Entdeckt hat ihn am 30. August der Amateurastronom Gennadi Borissow auf der Krim - mit einem selbstgebauten Teleskop von 65 Zentimetern Durchmesser.

Natürlich ruft das mit hoher Geschwindigkeit durch unser Sonnensystem rasende Objekt Begeisterung bei Astronomen rund um den Globus hervor. Das Schöne: Sie werden noch viele Monate Zeit für Untersuchungen haben. Denn anders als das erste entdeckte interstellare Objekt - der 2017 entdeckte Brocken 1I/'Oumuamua - befindet sich der Komet gerade im Anflug.

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13:22 Uhr

LSBTI-Menschen werden immer häufiger Opfer von Gewalt

Die Zahl der Gewalttaten gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das zeigt eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Demnach wurden im Jahr 2013 vom Bundeskriminalamt 50 Gewalttaten gezählt. Im vergangenen Jahr waren es 97 und im ersten Halbjahr 2019 bereits 58 Angriffe.

Die Bundesregierung müsse die Situation sehr ernst nehmen und das Thema auf die nächste Tagesordnung der Innenministerkonferenz setzen, forderte die Linken-Abgeordnete Doris Achelwilm. "Die Zunahme von Gewalt kommt nicht von ungefähr (...) Sie resultiert wesentlich aus einem gesellschaftlichen Klima, das Minderheiten in neuer Qualität unter Druck setzt und bedroht." Eine Anfrage der Grünen an die Bundesregierung hatte kürzlich ähnliche Ergebnisse ergeben. Demnach gab es im laufenden Jahr einen deutlichen Anstieg von Sachbeschädigungen mit homophobem oder transfeindlichem Hintergrund.

13:13 Uhr

Zweibeiniger Roboter von Boston Dynamics brilliert als Kunstturner

Ein Roboter vom Hersteller Boston Dynamics brilliert im Kunstturnen. Das zweibeinige Modell Atlas ist 1,50 Meter hoch und 80 Kilogramm schwer und kann unter anderem einen Handstand, mehrere Vorwärtsrollen und Sprünge mit Rotation um die eigene Achse. Das sieht alles sehr geschmeidig aus, wie ein Video des Unternehmens belegt.

Der Grund dafür sei laut Boston Dynamics ein neuer Algorithmus, der diese Abläufe in Bewegungen übersetzen kann. Dieser sei, so der Hersteller, zu 80 Prozent erfolgreich. Noch gibt es den Roboter nicht zu kaufen, er ist noch ein Entwicklungsprojekt.

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12:43 Uhr

Mutter will ihr Baby versorgen, fällt aus fahrendem Auto und stirbt

Eine junge Frau ist auf der Autobahn 96 in Oberbayern aus einem fahrenden Auto gestürzt und gestorben. Die 28-Jährige sei durch eine offene Schiebetür auf die Fahrbahn gefallen, teilte die Polizei mit. Nach aktuellem Stand wollte sich die Frau um ihr wenige Monate altes Kind auf dem Rücksitz kümmern. "Sie war anfangs Beifahrerin und wollte durch die beiden Vordersitze nach hinten klettern, um den Säugling zu versorgen", sagte ein Sprecher.

Ob sich die Schiebetür dabei öffnete oder bereits davor offen war, müsse ein Gutachter klären. Der Ehemann der 28-Jährigen habe das Auto unmittelbar nach dem Unfall in Höhe von Windach (Landkreis Landsberg am Lech) angehalten. Mehrere Menschen, die auf der gleichen Strecke in Richtung Lindau fuhren, meldeten der Polizei am Mittwochnachmittag, dass eine Person auf dem Seitenstreifen der Fahrbahn liege.

12:20 Uhr

Merkel bekommt eine Badeente geschenkt, die aussieht wie ...

... sie selbst. Während der Plenarsitzung im Bundestag zückte Kanzlerin Angela Merkel einen Stift. Und zwar nicht, um damit eine Akte abzuzeichnen - sondern, um eine kleine Badeente zu signieren. Parteikollegin und Agrarministerin Julia Klöckner hatte ihr die schwarz-rot-goldene "Kanzlerinnen-Ente" zuvor überreicht, die mit den Gummiflügeln die typische "Raute" formt und sogar Merkels Frisur hat. Jemand aus dem heimischen Rheinland-Pfalz hatte sie darum gebeten, wie Klöckner später sagte.

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Gewisse Ähnlichkeiten sind erkennbar.

(Foto: picture alliance/dpa)

12:13 Uhr
Breaking News

Früherer französische Staatschef Jacques Chirac ist tot

Der ehemalige französische Staatschef Jacques Chirac ist tot. Der konservative Politiker sei im Alter von 86 Jahren gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Chiracs Familie.

Chirac litt seit längerer Zeit unter schweren Gedächtnisproblemen und trat in den vergangenen Jahren kaum noch in der Öffentlichkeit auf. 2005 erlitt er einen Schlaganfall. Chirac war von 1995 bis 2007 französischer Staatspräsident.

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11:48 Uhr

"Fridays for Hubraum" wettert gegen Klimaschutz - jetzt aber offline

Die Klimaproteste werden überall immer größer - doch nicht alle sympathisieren mit den Aktivistinnen und Aktivisten der "Fridays for Future"-Bewegung. Zumindest virtuell haben sich Autofans und Gegner der Klimaschützer in den sozialen Netzwerken zusammengetan. In der Facebook-Gruppe "Fridays for Hubraum" wettern sie gegen das umweltbewusste "Original". "Klimawandel gibt es schon seit Bestehen der Erdgeschichte. Wir können in Deutschland nicht auf Kosten von Tausenden Arbeitsplätzen die Welt retten", steht in der Gruppenbeschreibung.

Doch mittlerweile ist die Gruppe aus dem Netz verschwunden. Die Gründer waren zum einen mit dem Andrang von mehreren Hunderttausend Mitgliedern überfordert, aber vor allem mit der Art der Kommentare. In einem Statement begründen sie den Schritt mit unpassenden Beiträgen in der Gruppe, rechtem Gedankengut und Morddrohungen, auch gegen die schwedische Aktivistin Greta Thunberg.

11:26 Uhr

Fluggesellschaften müssen bei verschüttetem Kaffee haften

Wer kennt das nicht? Das Flugzeug steuert durch Turbulenzen, es ruckelt ordentlich - und schon kippt man sich seinen heißen Kaffee über den Schoß. Das kann ziemlich weh tun und im schlimmsten Fall zu Verbrennungen führen. So auch bei einer österreichischen Reisenden während ihres Fluges von Mallorca nach Wien. Deswegen zog sie vor Gericht und wollte Schadenersatz von der mittlerweile insolventen Airline Niki.

Nun erklärt ein wichtiger EU-Gutachter, dessen Meinung das Gericht folgend dürfte: Bei Verbrennungen durch im Flugzeug umgekippten Kaffee besteht Anspruch auf Schadenersatz. Bei Verletzungen durch jedes an Bord oder beim Ein- und Aussteigen plötzlich eintretende Ereignis, das der Fluggast nicht verursacht habe, könne die Fluglinie haftbar gemacht werden, befand der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH). Die mittlerweile insolvente Airline Niki argumentiert, dass kein Unfall vorliege, der von der Fluglinie oder ihren Mitarbeitern verursacht wurde. Das Ereignis beruhe auch nicht auf einem für die Luftfahrt typischen Risiko. Sie könne deshalb nicht haftbar gemacht werden.

10:58 Uhr

Neuer Wohnort macht Thomas Gottschalk langsamer

Showmaster Thomas Gottschalk hat sich dem Tempo seiner neuen Heimatstadt Baden-Baden angepasst. "Ich bin unterwegs, wie alle in Baden-Baden: langsam", sagte Gottschalk. In der als Rentnerparadies geltenden Kurstadt im Schwarzwald gehe es vergleichsweise gemächlich zu. Er orientiere sich daran und genieße seinen Alltag in der Stadt, die sich von seinem bisherigen Wohnsitz in den USA stark unterscheide: "Von Baden-Baden nach Malibu ist keine Kunst. Aber umgekehrt, das muss mir mal einer nachmachen."

Der frühere "Wetten, dass..?"-Moderator lebt mit seiner neuen Freundin Karina Mroß in Baden-Baden. "Zu der Stadt habe ich eine besondere Verbindung", sagte er. Von 1977 an produzierte Gottschalk hier mit "Telespiele" seine erste Fernsehsendung: "Es war mein Einstieg in die Fernsehbranche." Dafür sei der heute 69-Jährige dankbar. Bevor er dieses Jahr nach Baden-Baden zog, lebte Gottschalk mit seiner Familie viele Jahre in Malibu im US-Bundesstaat Kalifornien.

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Mit seiner neuen Freundin Karina Mroß lebt Showmaster Thomas Gottschalk in Baden-Baden.

(Foto: picture alliance/dpa)

10:37 Uhr

Erster arabischer Astronaut erreicht ISS

Der Astronaut Hassa al-Mansuri aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ist als erster arabischer Astronaut zur Internationalen Raumstation (ISS) gereist. Die russische Sojus-Kapsel dockte mit dem 35-Jährigen an Bord an der ISS an. Gemeinsam mit al-Mansuri erreichten die US-Astronautin Jessica Meir und der russische Kosmonaut Oleg Skripotschka nach sechsstündiger Reise die Weltraumstation.

Al-Mansuri soll acht Tage auf der ISS verbringen. Vor ihm gab es erst zwei Raumfahrer aus arabischen Staaten - 1985 aus Saudi-Arabien und 1987 aus Syrien.

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Hassa al-Mansuri reiste zur ISS.

(Foto: picture alliance/dpa)

09:57 Uhr

Minister Herrmann leistet Erste Hilfe - Unfall deckt Verbrechen auf

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann springt bei einem tödlichen Unfall in Franken als Ersthelfer ein. Wenig später wird der Crash auf der A3 auch Teil von Ermittlungen in einem Tötungsdelikt. Im Verdacht steht ein aus dem Fernsehen bekannter Tierarzt.

In den Unfall auf der A3 bei Erlangen waren drei Autos verwickelt. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken sagte, ist der genaue Ablauf noch unklar. Ein Gutachter müsse den Hergang klären. Erst später stellte sich heraus, dass ein 53-Jähriger, der ebenfalls in den Unfall verwickelt war, im Verdacht steht, seine 76 Jahre alte Schwiegermutter in Borchen bei Paderborn getötet zu haben. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung trat der Verdächtige in der Vergangenheit in einer Tiersendung als TV-Arzt auf. 

09:35 Uhr

Mann krabbelt in Abwasserkanal - und bleibt stecken

In Köln hat die Feuerwehr einen ungewöhnlichen Einsatz gemeistert: Dort war ein 27-Jähriger in einem Abwasserkanal stecken geblieben. Der Mann war in den rund 40 Zentimeter breiten Abwasserkanal gekrabbelt und nach etwa zehn Metern stecken geblieben, wie die Feuerwehr mitteilte.

Laut "Bild"-Zeitung hörten Passanten Hilferufe aus dem fünf Meter unter der Straße liegenden Gully und riefen die Feuerwehr. Diese rückte laut "Bild" an und verschloss zunächst den Kanal. Dann bat sie die Anwohner, kein Abwasser zu produzieren. Mit Hilfe einer elektrischen Seilwinde konnten die Einsatzkräfte den Mann schließlich aus dem Rohr ziehen. Er kam daraufhin in ein Krankenhaus.

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Ein ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz.

(Foto: picture alliance/dpa)

09:30 Uhr
Breaking News

Wegen vergifteter Arznei schließen Behörden drei Kölner Apotheken

Eine 28-Jährige und ihr neugeborenes Baby sterben, nachdem die Frau eine vergiftete Glukose-Mischung aus einer Kölner Abpotheke einnimmt. Jetzt ordnen Behörden an, drei Apotheken in der Stadt zu schließen. Es gehe um den vorbeugenden Gesundheitsschutz während der laufenden Ermittlungen, sagte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums.

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet, eine Mordkommission ermittelt in alle Richtungen. Bislang ist unklar, ob Fahrlässigkeit der Grund für die Verunreinigung des Mittels war oder ob jemand vorsätzlich handelte. Der Glucose-Mix war Teil eines Routine-Tests auf Diabetes in der Schwangerschaft. Das Baby, das man noch durch einen Kaiserschnitt zu retten versuchte, kam nach der Geburt ums Leben.

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09:08 Uhr

Kylie Jenner: "Ich bin echt krank"

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Wegen grippeähnlicher Symptome soll die Unternehmerin Kylie Jenner flach liegen.

(Foto: www.imago-images.de)

US-Unternehmerin Kylie Jenner hat ihren für morgen geplanten Auftritt bei der Pariser Fashion Week abgesagt. "Ich bin unglücklicherweise echt krank und bin nicht in der Lage zu reisen", twitterte Jenner am Mittwoch (Ortszeit). Sie sei sehr traurig, die Show zu verpassen. In Paris wollte die 22-Jährige ihre gemeinsame Make-up-Kollektion mit dem französischen Modeschöpfer Olivier Rousteing präsentieren.Jenner hatte bereits ihren Auftritt bei der Emmy-Verleihung am vergangenen Wochenende abgesagt. Nach einem Bericht des Promi-Magazins "TMZ.com" soll sie mit grippeähnlichen Symptomen in einem Krankenhaus in Los Angeles liegen.

Die Reality-TV-Darstellerin ("Keeping Up With The Kardashians") und Halbschwester von Kim Kardashian wurde vom US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" im März zur bislang jüngsten Selfmade-Milliardärin gekürt. Die Experten schätzten ihren Reichtum auf rund eine Milliarde Dollar (etwa 885 Millionen Euro). Schon als Teenager hatte sie ihre eigene Kosmetiklinie gestartet. Auf Instagram hat sie mittlerweile rund 150 Millionen Abonnenten.

08:53 Uhr

Deutschland unterstützte Ukraine mit 1,4 Milliarden Euro

Deutschland hat die Ukraine seit Beginn der Krise dort mit 1,4 Milliarden Euro unterstützt. Alleine für Entwicklungszusammenarbeit sind nach Angaben aus der Bundesregierung seit 2014 insgesamt 544 Millionen Euro geflossen. Hinzu kämen 110 Millionen Euro humanitäre Hilfe, ein Finanzkredit von 500 Millionen, 25 Millionen für Stabilisierungsmaßnahmen wie Konfliktmonitoring und Rechtsstaatsförderung sowie rund 200 Millionen Euro, die über die EU an die Ukraine gezahlt wurden. Den Angaben zufolge ist Deutschland nach neuen OECD-Zahlen der drittgrößte Geber für die Ukraine nach der Europäischen Union und den USA.

2014 hatte der Ukraine-Konflikt mit der russischen Annexion der Krim und dem Ausbruch der Kämpfe zwischen prorussischen Separatisten und Regierungstruppen im Osten des Landes begonnen. Deutschland und Frankreich vermitteln seitdem zwischen Russland und der Ukraine.

08:41 Uhr

Gefährliche Chemiefabrik in Frankreich brennt

Schwarze Rauchwolken über Rouen in der Normandie: In einer Chemiefabrik der nordfranzösischen Stadt brennt es. Das teilte die örtliche Präfektur mit und riet Bürgern, den Bereich zu meiden.
Französische Medien berichteten von riesigen Flammen und Explosionen in der Fabrik des Unternehmens Lubrizol, das Zusatzmittel für Öle herstelle. Menschen seien bisher nicht zu Schaden gekommen.

Die Fabrik gehöre in die sogenannte Seveso-Kategorie von gefährlichen Produktionsstandorten, die von Behörden besonders überwacht würden, berichtete der Nachrichtensender BFMTV. Im italienischen Seveso bei Mailand war es 1976 zu einem verheerenden Chemieunfall gekommen. Der Präfekt der Region Normandie, Pierre-André Durand, sagte dem Sender, es gebe zunächst keine "hohe Giftigkeit" bei Proben. Schulen in dem Bereich sollen nach ergänzenden Berichten zunächst geschlossen bleiben. Rouen liegt an der Seine zwischen Paris und der Hafenstadt Le Havre.

Update um 17:29 Uhr: Die Verkehrsbetriebe der Stadt setzten am Nachmittag den öffentlichen Nahverkehr schrittweise aus. Es handelt sich demnach um eine Sicherheitsmaßnahme für die Passagiere und das Servicepersonal.

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08:10 Uhr

Mehr Frauen in Aufsichtsräten öffentlicher Unternehmen

Frauen holen bei der Besetzung von Aufsichtsratsposten in großen öffentlichen Unternehmen nach einer Studie auf, allerdings nur langsam. Zudem ist ihr Anteil in Top-Führungspositionen dieser Unternehmen wieder leicht gesunken. Das hat die Organisation "Frauen in die Aufsichtsräte" (FidAR) in einer Studie ermittelt.

Stand 1. Januar 2019 lag der Anteil von Frauen in Aufsichtsgremien großer öffentlicher Unternehmen demnach erstmals über der 30-Prozent-Marke. Er stieg von 29,7 Prozent im Vorjahr leicht um 1,1 Prozentpunkte auf 30,8 Prozent und lag damit laut FidAR gleichauf mit dem Frauenanteil in den Aufsichtsräten der Dax-Unternehmen. Untersucht wurden die 263 größten Unternehmen mit Länder- oder Bundesbeteiligung in Deutschland - dazu gehören die Deutsche Bahn und ihre Töchter, verschiedene Stadt- und Wasserwerke oder auch Wohnungs- und Lottogesellschaften.

Im Gegensatz dazu gab es bei Frauen in Top-Positionen wie Geschäftsführung, Geschäftsleitung oder Vorstand nach stetigem Anstieg seit 2014 zum ersten Mal einen leichten Rückgang. Im Schnitt ist knapp jede fünfte Top-Position in öffentlichen Unternehmen (18 Prozent, 2018: 18,8) mit einer Frau besetzt.

07:50 Uhr

US-Cannabis-Unternehmer sollen ihr Geld leichter anlegen können

Das US-Repräsentantenhaus will der boomenden Marihuana-Branche den Zugang zum Bankensektor erleichtern. Die Abgeordneten stimmten mit klarer Mehrheit für ein entsprechendes Gesetz.

In den USA erlauben inzwischen die meisten Bundesstaaten in irgendeiner Form Anbau und Konsum von Marihuana. Einige haben Cannabis ganz legalisiert. Laut der Lobbygruppe NORML beschäftigt die Branche inzwischen rund 200.000 Menschen und macht einen Milliardenumsatz. Das US-Bundesrecht stuft Cannabis aber weiterhin als gefährliche Droge wie Kokain oder Heroin ein. Die Branche hat deswegen Schwierigkeiten, Zugang zum durch Bundesrecht geregelten Bankensektor zu erhalten und ihre Einnahmen anzulegen - und muss ihre Geschäfte meist in bar abwickeln. Marihuana-Hersteller und Händler sind deswegen ein potenzielles Ziel von Überfällen.

07:42 Uhr

Deutschland wappnet sich für den Abschied von der Kohle

Der Bundestag hat heute ein volles Programm. Auch über den Kohleausstieg wird diskutiert. Erstmals beraten die Abgeordneten den Gesetzentwurf der Bundesregierung, der den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen Milliardenhilfen für den Strukturwandel zusichert.

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07:17 Uhr

Facebook lässt VR-Brillen bald mit bloßer Hand steuern

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So sieht das Modell Oculus Quest aus.

(Foto: AP)

Facebook lässt seine Brillen zur Anzeige virtueller Realität bald auch mit bloßer Hand statt der üblichen Controller steuern. Die experimentelle Funktion für das Modell Oculus Quest soll Anfang kommenden Jahres verfügbar sein, wie Facebook ankündigte. Die Hände werden dabei von den Kameras auf den Brillen erkannt - und ihre Bewegungen von der Software in die virtuellen Umgebungen eingefügt.

Facebook hatte den VR-Pionier Oculus vor fünf Jahren gekauft und wurde damit zu einer treibenden Kraft für die Technologie. Jetzt kündigte der Konzern auch die virtuelle Welt "Horizon" an, in der Nutzer miteinander als Avatare interagieren können. Erste Tests mit ausgewählten Nutzern sollen im kommenden Jahr beginnen.

07:03 Uhr

AfD fehlt bei namentlichen Bundestagsabstimmungen am meisten

Wenn im Bundestag über besonders wichtige oder umstrittene Entscheidungen namentlich abgestimmt wird, fehlen AfD-Abgeordnete am häufigsten. Das berichtet das ARD-Magazin "Kontraste" mit Blick auf die vergangenen zwölf Monate. Dies gehe aus öffentlich zugänglichen Zahlen der Bundestags-Verwaltung hervor. Und das, obwohl die seit 2017 im Bundestag vertretene AfD gerade zu Beginn der Legislaturperiode Wert darauf gelegt hatte, starke Anwesenheit im Parlament zu zeigen - und anderen Parteien unzureichende Präsenz vorgeworfen hat.

Die AfD-Fraktion kommt im Durchschnitt auf eine Fehlquote von 13,57 Prozent - rund ein Viertel höher als der Durchschnittswert aller Abgeordneten, der bei 10,73 Prozent liege. Die zweithöchste Fehlquote bei namentlichen Abstimmungen hatte dem Bericht zufolge die FDP-Fraktion mit 12,95 Prozent, knapp dahinter lag die Linke mit 12,74 Prozent. Bei der SPD lag die Fehlquote bei 10,31 Prozent, bei den Grünen bei 9,16 Prozent. Am wenigsten fehlten im Durchschnitt Abgeordnete der CDU/CSU-Fraktion (8,64 Prozent) bei diesen Abstimmungen.

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06:38 Uhr

Whistleblower-Beschwerde gegen Trump soll veröffentlicht werden

Die Beschwerde eines US-Geheimdienstmitarbeiters gegen Präsident Donald Trump steht im Zentrum der sogenannten Ukraine-Affäre. Jetzt scheint an die Öffentlichkeit zu kommen, was genau darin steht. Am späten Mittwochabend (Ortszeit) sei die amtliche Geheimhaltung aufgehoben worden, berichtet CNN. Bereits heute könnte der Bericht demnach veröffentlicht werden.

Die Beschwerde hatte die Affäre um ein umstrittenes Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ins Rollen gebracht. Gestern war bereits ein Gesprächsprotokoll dazu veröffentlicht worden. Aus Sicht vieler Demokraten zeigt es, dass Trump mithilfe einer ausländischen Regierung seinem politischen Rivalen Joe Biden - dem wohl aussichtsreichsten demokratischen Präsidentschaftsbewerber für die Wahl 2020 - schaden und damit den Wahlkampf beeinflussen wollte.

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06:32 Uhr

Riekes Rückspiegel am 26. September 2019

Wussten Sie, dass … eines der bekanntesten Musikalben heute vor 50 Jahren veröffentlicht worden ist? Am 26. September 1969 kam "Abbey Road" von den Beatles in die Plattenläden.

Durch das Werk wurden nicht nur Lieder wie "Here Comes the Sun" und "Come together" weltberühmt, sondern auch das Cover, das John Lennon, Ringo Starr, Paul McCartney und George Harrison beim Schlendern über den Zebrastreifen der Londoner Abbey Road zeigt. Als das Album veröffentlicht wurde, standen die Zeichen bei den rockenden Pilzköpfen übrigens längst auf Trennung: Lennon hatte kurz zuvor seinen Beatles-Ausstieg angekündigt, "Abbey Road" ist somit das letzte gemeinsam aufgenommene Album der vier. Schade!

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Wir gratulieren … Michael Ballack, Eigner der einstigen "Wade der Nation", zum 43. Geburtstag. Vom Jugendspieler der BSG Motor "Fritz Heckert" Karl-Marx-Stadt zum "Capitano" der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Beachtlich, "Balle"! Ob ihm Kevin-Prince Boateng gratuliert? Wir tun es.

Eine Anmerkung an alle aufmerksamen Leserinnen und Leser: Wir waren heute unserer Zeit ein wenig voraus und veröffentlichten kurzfristig den "Rückspiegel" für den morgigen Tag. Dafür entschuldigen wir uns. (aeh)

06:27 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

es ist eines der wichtigsten Themen dieser Tage: die Klimakrise. Heute beschäftigt sich auch der Bundestag mit Klimaschutz und Kohleausstieg. Am Vormittag steht eine Debatte zu dem gerade beschlossenen Klimaschutzprogramm 2030. Ansonsten stehen uns folgende Themen bevor:

  • In Moskau entscheidet ein Gericht über den Fall des russischen Schauspielers Pawel Ustinow. Er kämpft um seinen Freispruch - er habe nicht etwa, so der Vorwurf, an ungenehmigten Oppositionsprotesten teilgenommen und einem Polizisten die Schulter ausgekugelt.
  • Am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg geht es heute um heißen Kaffee. Eine österreichische Reisende verlangt Schadenersatz, weil ein auf dem Klapptisch vor ihr abgestellter Kaffee umkippte. Ein Gutachter soll dort seine Einschätzungen dazu vorlegen.
  • Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet über die Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte. Die Namensschilder oder Nummern an den Uniformen sollen Transparenz und Bürgernähe herstellen. Zwei Beamte aus Brandenburg wehren sich dagegen. Sie argumentieren: Ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung werde dadurch verletzt. Außerdem befürchten sie Gefahren für sich und ihre Familien.
  • Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung geht in die dritte Runde. Wegen der dortigen angespannten Lage wird mit Spannungen eine Pressekonferenz von Irans Präsidenten Hassan Ruhani erwartet. Bis zum kommenden Montag wollen noch Dutzende Staats- und Regierungschefs vor der UN-Vollversammlung sprechen, zudem sind am Rande des Geschehens zahlreiche hochrangige Treffen vor und hinter den Kulissen geplant.

Mein Name ist Astrid Ehrenhauser, ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

06:06 Uhr

Nach dem Nebel kommt die Sonne

Der Tag beginnt besonders im Norden und Nordosten gebietsweise neblig. Zum Teil mit Sichtweiten unter 50 Metern! Wenn der Nebel sich aufgelöst, dann wird es aber im Osten erst einmal freundlich, teils sonnig und bis zum Abend trocken. Auch wenn die Wolken hier nachmittags allmählich dichter werden.

Björn Alexander

Björn Alexander

Im übrigen Land machen sich dagegen die Wolken von Atlantiktief "Lysander" schon am Vormittag breit und bringen zudem Regen mit, der sich im Tagesverlauf weiter ausbreitet und mitunter kräftig sein kann. Abends rückt dann im Nordwesten die Kaltfront von "Lysander" nach, sodass es vom Niederrhein über das Emsland bis herauf an die Nordsee auch einzelne Gewitter geben kann.

Zuvor liegen wir jedoch im sogenannten Warmsektor des Tiefs. Und das spüren wir natürlich ebenfalls bei den Temperaturen. Morgens geht es nämlich verbreitet schon mit 10 bis 15 Grad los. Lediglich im Osten und im Bereich der Lüneburger Heide ist es unter längeren Aufklarungen über Nacht teilweise etwas stärker ausgekühlt bei um die 7 bis 9 Grad. Tagsüber zeigt sich dann ein ebenso mildes und recht einheitliches Temperaturbild bei meist 18 bis 21 Grad. Etwas frischer zeigt sich lediglich das Bergland bei 16 oder 17 Grad.

Die weiteren Aussichten: der Süden bekommt bis einschließlich Sonntag außerhalb vom Nebel einiges an Sonnenschein und keinen Regen. Ansonsten ist es wechselhaft oder grau, vorübergehend auch mal nass und am Wochenende zudem sehr windig bis stürmisch. Doch trotz dieser vollherbstlichen Witterung bleibt es noch recht mild. Morgen bei 17 bis 23 Grad. Am Samstag werden es 15 bis 20 Grad. Der Sonntag bringt uns 15 bis 24 Grad. Ihr Björn Alexander