Der Tag
6. März 2025
imageHeute mit Robin Grützmacher und Max Patzig
Zum Archiv
22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 6. März

Liebe Leserinnen und Leser,

ein ereignisreicher Tag geht zu Ende - ebenso der "Tag" auf ntv.de. Anderswo fängt der Tag hingegen gerade so richtig an, beispielsweise in den USA. Dort hat Donald Trump erst die Zölle für mexikanische Waren ausgesetzt und gerade eben auch die für einen Teil der Importe aus Kanada. Trump unterzeichnete im Weißen Haus ein Dekret, mit dem die erst am Dienstag in Kraft getretenen Strafzölle in Höhe von zumeist 25 Prozent großteils bis zum 2. April suspendiert werden.

Was heute noch wichtig war:

  • Während Putin mal wieder vorm Dritten Weltkrieg warnt, droht Trump, die Europäer militärisch fallen zu lassen. Frankreich erwägt deshalb, seinen nuklearen Schutzschirm über Europa zu spannen. Doch das wäre knifflig: Atomare Abschreckung funktioniert nach ihren ganz eigenen Regeln.

  • Europas Autoindustrie ist mittlerweile dauerhaft im Krisenmodus. Mit einem Aktionsplan will Brüssel mitten im US-Zoll-Chaos Abhilfe schaffen. Können diese Maßnahmen die Zukunft sichern? Ferdinand Dudenhöffer ist skeptisch. Die Zukunft sieht der Autoexperte woanders.

  • Es klingt archaisch: In Frankreich jagt ein Rentner mit speziellen Fallen Singvögel und verkauft sie weiter - zum Verzehr. In seinem Kühlschrank finden Ermittler 50 Tiere, tatsächlich jagt er aber Tausende pro Jahr. Er kommt mit einer Bewährungsstrafe davon, muss aber eine hohe Geldstrafe zahlen.

  • Stilistisch changiert Roy Ayers zwischen Jazz, Soul und Funk. Dabei wird das Vibrafon zu seinem musikalischen Markenzeichen. Auch wenn er keine großen Hits landet, ist sein Sound durchaus einflussreich. Nun ist der "Godfather of Neo Soul" mit 84 Jahren gestorben.

Hiermit beende ich den heutigen Arbeits-"Tag". Morgen früh geht es mit neuen Nachrichten im Tickerformat weiter. In der Zwischenzeit informiert unsere Nachtschicht mit ausführlichen Meldungen über das wichtigste Geschehen in aller Welt - langweilig wird es da sicher nicht.

Ich wünsche eine erholsame Nacht, machen Sie es gut!

Bis zum nächsten Mal, Ihr Max Patzig.

Das war Donnerstag, der 6. März
21:58 Uhr

Eltern wollen Tiktok-Sperre, albanische Regierung beschließt sie

Weil sich wohl 65.000 Eltern für eine Sperrung von Tiktok aussprechen, beschließt die albanische Regierung ebendiese. Für zunächst ein Jahr soll die Videoapp in dem Balkanland nicht verfügbar sein. Das albanische Regierungskabinett macht Tiktok dafür verantwortlich, zu Gewalt und Mobbing anzustiften, insbesondere unter Kindern.

Bildungsministerin Ogerta Manastirliu sagt, man stehe in Kontakt mit Tiktok, um die Installation von Filtern wie einer elterlichen Kontrolle zu erreichen und die albanische Sprache in die App zu integrieren. Die Behörden hätten 1300 Treffen mit etwa 65.000 Eltern abgehalten, die "die Schließung oder Einschränkung der Tiktok-Plattform empfohlen und befürwortet haben", sagt die Ministerin.

Eltern wollen Tiktok-Sperre, albanische Regierung beschließt sie
21:32 Uhr

Bauer aus Peru klagt gegen RWE - "volles Vertrauen" in deutsche Justiz

Ein Bauer aus Peru klagt gegen RWE und steht jetzt vor seiner großen Reise nach Deutschland, wo der Rechtsstreit in die nächste Runde geht. Saúl Luciano Lliuya gibt dem Energiekonzern eine Mitverantwortung für eine Gletscherschmelze, die sein Haus bedroht. Vor seiner Abreise nach Deutschland sagt er, er habe "volles Vertrauen" in den Prozess vor dem Oberlandesgericht in Hamm. Es handelt sich um einen "einzigartigen Fall", fügt er hinzu.

96941730
Damals wurde vorm Gericht gegen RWE protestiert. (Foto: picture alliance / Guido Kirchner/dpa)

Lliuya hatte bereits im November 2015 Klage gegen RWE eingereicht, weil der Konzern durch den CO2-Ausstoß seiner Kraftwerke eine Gletscherschmelze mitverursache. RWE soll sich deshalb an den Kosten für Schutzmaßnahmen beteiligen. Der Kleinbauer verlangt rund 17.000 Euro.

Das Landgericht Essen hatte die Klage 2016 zurückgewiesen. 2017 ließ das OLG Hamm aber eine Berufung zu und ordnete die Beweisaufnahme an, da die Klimaklage des Bauern schlüssig begründet sei. Eine Art Eilantrag von RWE gegen die Beweisaufnahme wies das OLG Hamm im Februar 2018 zurück.

Bauer aus Peru klagt gegen RWE - "volles Vertrauen" in deutsche Justiz
21:00 Uhr

Autobahnbrücke eingestürzt - ein Toter

Wenige Monate nach dem Einsturz der Carolabrücke in Dresden kommt es jetzt zu einem weiteren Unglück: In Belgien stürzt eine Autobahnbrücke ein und tötet mindestens einen Menschen. Wie die belgische Polizei mitteilt, sind zwei weitere Menschen verletzt.

Zu der Katastrophe kommt es demnach während Bauarbeiten. Die über einen Kanal führende Brücke der Autobahn E42 auf Höhe der Kleinstadt La Louvière soll abgerissen werden und ist deswegen für den Verkehr gesperrt. Die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtet, dass zum Zeitpunkt des Unglücks etwa 13 Menschen auf der Baustelle waren.

Autobahnbrücke eingestürzt - ein Toter
20:36 Uhr

Potenzieller Russen-Tanker havariert im Nord-Ostsee-Kanal

Vergangene Nacht um 3.30 Uhr rumpelt es im Nord-Ostsee-Kanal. Der Tanker "Conga" bleibt plötzlich liegen und meldet "ein Problem mit der Maschine", berichtet Jörg Brockmann vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nord-Ostsee-Kanal gegenüber der "Kieler Nachrichten". Daraufhin muss das Schiff abgeschleppt werden. Zwei Schiffe - eines aus Kiel, ein anderes aus Cuxhaven - ziehen den havarierten Tanker nach Kiel.

Inspektoren der Reederei und der Klassifikationsgesellschaft gehen an Bord und beurteilen den Zustand des Öltransporters. Erst, wenn die Freigabe vorliegt, darf er wieder in die Ostsee stechen.

Zuvor war das 184-Meter-Schiff aus Libyen gekommen, wo es russisches Öl abgeliefert hat. Jetzt ist es wieder auf dem Weg zu einem nicht näher bestimmten Hafen, höchstwahrscheinlich an Russlands Ostseeküste, berichtet die Zeitung. Mutmaßlich nimmt der auf den Marshall-Inseln im Pazifik registrierte Tanker dort neues russisches Öl auf und fährt damit zu einem Abnehmer. "Conga" ist dem Bericht nach hauptsächlich in russischen und afrikanischen Gewässern unterwegs, was darauf hindeutet, dass der Tanker ein Teil der russischen Schattenflotte sein könnte.

Potenzieller Russen-Tanker havariert im Nord-Ostsee-Kanal
20:08 Uhr

Feuerteufel zündet sich versehentlich selbst mit an

Im US-Bundesstaat Kalifornien legt ein Brandstifter Feuer am Auto einer Frau. Der von ihm gezündete Brandsatz löst dabei einen so großen Feuerball aus, dass der Übeltäter plötzlich selbst in Flammen steht. Er ergreift brennend die Flucht über die Gartenmauer.

Feuerteufel zündet sich versehentlich selbst mit an
19:50 Uhr

Neue Tiktok-Challenge: Übermütige Reisende verpassen ihre Flüge

Wer zumindest gelegentlich in den Urlaub fliegt, kennt den Stress am Flughafen. Schlange stehen, Gepäck abgeben, Schlange stehen, Sicherheits-Check, warten, warten und noch mehr warten - erst dann heißt es: Schlange stehen und an Bord gehen. Bei einer neuen Tiktok-Challenge will man all das vermeiden. Es geht darum, möglichst knapp am Airport anzukommen und dann alle Schritte in Rekordzeit zu schaffen.

Dass das gelingen kann, beweist unter anderem Michael DiCostanzo. Mehr als vier Millionen Mal wurde sein Video vom Hartsfield-Jackson International Airport in Atlanta angesehen. Nicht einmal eine Viertelstunde verging von Ankunft am Terminal bis zum Boarding. Er und andere, die das waghalsige Experiment eingehen, nennen das "Flughafentheorie". Es sei fast egal, wann man am Flughafen ankommt, Hauptsache man beachtet ein paar Dinge.

Doch wer nicht andauernd per Flugzeug reist, geht ein großes Risiko ein. Denn auf die Gepäckabgabe soll verzichtet werden und für die Sicherheitskontrolle muss man sich entsprechend vorbereiten. Und natürlich braucht es Glück, dass mit dem Check der Reisedokumente alles glattläuft, der Startflughafen entsprechend routiniert arbeitet und all die anderen Reisenden auch zügig sind.

Ansonsten sieht man den Urlaubsflieger nur durch die riesige Glasfront am Gate starten, so wie es jetzt vielen Gelegenheitsfliegern geht, die sich auf die Challenge einlassen.

Neue Tiktok-Challenge: Übermütige Reisende verpassen ihre Flüge
19:20 Uhr

Gemeinde in Südtirol wegen Waldbrand evakuiert - 300 Kameraden im Einsatz

Europa erlebt den ersten Waldbrand des Jahres: Seit dem Mittag lodern gewaltige Flammen am Vinschger Sonnenberg in Südtirol. In der Folge rücken 300 Feuerwehrleute sowie die Forstbehörde, die Finanzwache, das Weiße Kreuz und die Bergrettung aus. Mehrere Löschhubschrauber befinden sich im Einsatz und kämpfen gegen die Flammen an, berichtet der Landesfeuerwehrverband.

"Es wird alles unternommen, um zusammen mit den Feuerwehrleuten in St. Martin den Brand unter Kontrolle zu bringen, aber der Wind erschwert die Löscharbeiten", so die Kameraden in einer Mitteilung. Über mögliche Verletzte liegen noch keine Informationen vor. Als Vorsichtsmaßnahme werden derzeit die Bewohner des Ortes St. Martin am Kofel evakuiert - per Hubschrauber. Als mögliche Ursache für den Großbrand wird ein defektes Auto vermutet, berichten lokale Medien.

Auch hierzulande steigt derzeit die Waldbrandgefahr. Wer in Wäldern unterwegs ist, sollte verstärkt Acht geben und offenes Feuer vermeiden.

Gemeinde in Südtirol wegen Waldbrand evakuiert - 300 Kameraden im Einsatz
19:07 Uhr

Ricarda Lang sieht Merz' Verhalten als "demokratiegefährdend"

Ricarda Lang von den Grünen äußert sich klar über das Verhalten der Union und ihres Kanzlerkandidaten Friedrich Merz: Der "hat seine Wählerinnen und Wähler angelogen", sagt sie im Interview mit "t-online". "So was kostet enorm Vertrauen, und zwar in das Funktionieren unserer Demokratie insgesamt." Die Grünen-Politikerin spricht dabei von einer "Krise der repräsentativen Demokratie", die Deutschland gerade erleben würde.

493121099
Ricarda Lang hält "Merz' Wahlkampf für eine Sauerei". (Foto: picture alliance / Flashpic)

Viele Menschen hätten das Gefühl, Vertreter demokratischer Parteien würden nicht ehrlich aussprechen, was sie wollen. Anders hingegen Rechtspopulisten wie Donald Trump: Diese äußern sich klar und bestimmt. "Das Verhalten von Friedrich Merz bestätigt diesen Kontrast einmal mehr. Wer sich darüber freut, sind die Antidemokraten", so Lang.

"Ich halte Merz' Wahlkampf für eine Sauerei", echauffiert sich die 31-Jährige, "aber daraus folgt nicht, dass ich mich beleidigt in die Ecke stelle und den moralischen Zeigefinger hebe." Deshalb will sie die Pläne von CDU/CSU und SPD nicht aus Prinzip blockieren. Ihrer Partei gehe es nun darum, die Vorschläge zu verbessern. Lang fordert etwa eine Verankerung "dringend notwendiger Investitionen in den Klimaschutz" und eine grundsätzliche Reform der Schuldenbremse.

Ricarda Lang sieht Merz' Verhalten als "demokratiegefährdend"
18:30 Uhr

Gewaltige Lawine überrollt Touristenort rasend schnell

Eine gewaltige Lawine erschüttert die Gegend nahe dem kleinen indischen Ort Sonamarg im Himalaya-Gebirge. Die Menschen werden von der Schneewand, die sich mit rasanter Geschwindigkeit ausbreitet, überrascht. Eine Kamera hält fest, wie sie sich hinter einem Lastwagen in Sicherheit bringen.

Gewaltige Lawine überrollt Touristenort rasend schnell
18:05 Uhr

Entführtes Kind nach sieben Jahren zufällig wiedergefunden

Vor sieben Jahren verschwand der kleine Abdul Aziz Khan im Alter von sieben Jahren spurlos. Jetzt entdecken ihn Polizisten durch einen Zufall bei einem Einsatz.

Die Beamten werden zu einem Hausfriedensbruch gerufen. Den begeht aber nicht der heute 14-Jährige, sondern seine Mutter. Laut Mitteilung des zuständigen Sheriffs hat die 40-Jährige ihr Kind damals entführt, nachdem ihr das Sorgerecht entzogen wurde. Seitdem lebt die Frau auf der Flucht. Beim Einbruch in ein leerstehendes Haus lässt sie Abdul Aziz auf der Rückbank ihres Autos warten, wo ihn die Polizei entdeckt.

Jetzt wird die Mutter "wegen Entführung angeklagt und ein Haftbefehl gegen sie erlassen", berichten die Ermittler. "Unsere Beamten reagierten auf einen Anruf, der zunächst wie ein Routineeinsatz wegen Hausfriedensbruchs aussah, doch durch ihre große Liebe zum Detail und ihre Hartnäckigkeit kamen sie der Wahrheit auf die Spur", freut sich der Sheriff.

Entführtes Kind nach sieben Jahren zufällig wiedergefunden
17:37 Uhr

Staatsanwaltschaft prüft jetzt "Hofnarr"-Spruch von Olaf Scholz

Im Wahlkampf passiert Noch-Kanzler Olaf Scholz ein aufsehenerregender Fauxpas: Er bezeichnet den Berliner Kultursenator Joe Chialo von der CDU bei einer Party als "Hofnarr". Der Aufschrei war groß, auch wenn Scholz wenig später relativierte. Chialo sagte zwar, dass ihn die Worte "tief getroffen" hätten - doch der CDU-Mann betonte, dass er den Kanzler nicht für einen Rassisten hält. Damit ist der Fall allerdings noch nicht abgeschlossen, wie jetzt die Staatsanwaltschaft erklärt.

Auf Anfrage vom "Tagesspiegel" erklärt ein Sprecher, dass die Behörde einen Anfangsverdacht gegen Scholz wegen Ehrverletzungsdelikten prüft. Der Spruch könnte für den SPD-Politiker also noch ein ernstes Nachspiel haben.

Staatsanwaltschaft prüft jetzt "Hofnarr"-Spruch von Olaf Scholz
17:17 Uhr

Streit um Busfahrkarte artet in Messerstecherei aus

Im Dortmunder Hauptbahnhof ist am Mittag ein Streit brutal eskaliert: Ein Syrer sticht mit einem Messer auf den Mitarbeiter eines Fahrkartenschalters ein. Der 56-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Tatverdächtige, ein 22-jähriger Mann aus Syrien, wird von Bundespolizisten noch am Tatort gestellt.

Voraus ging eine Auseinandersetzung zwischen beiden Männern. "Es soll dabei um die Verlängerung eines Bustickets gegangen sein", sagt die Staatsanwältin. Der Tatverdächtige verließ den Ticketshop nach dem Streit erst, kam aber nach etwa einer Stunde zurück. Dann stach er sofort mit einem Messer mehrfach auf den Mitarbeiter ein. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Streit um Busfahrkarte artet in Messerstecherei aus
17:00 Uhr

Brände in Mexiko springen auf Infrastruktur über

Schwere Brände wüten aktuell im Nordosten Mexikos. Extreme Dürre und starke Winde fachen sie weiter an. Inzwischen breiten sich die Flammen auch auf Felder, Gebäude und sogar Strommasten aus, was die Energieversorgung in der Region einschränkt.

Brände in Mexiko springen auf Infrastruktur über
16:29 Uhr

Darum haben zwei Hunde von Gene Hackman überlebt

In der zurückliegenden Woche wurden Gene Hackman, seine Frau Betsy Arakawa und ein Hund tot im Anwesen des Hollywood-Stars aufgefunden. Zwei Vierbeiner überlebten jedoch, was anfangs für Verwunderung sorgte. Jetzt ist klar, wie das den Hunden gelingen konnte.

Während das tote Tier in einer Kiste gefunden wurde, konnten sich die beiden anderen frei im Haus bewegen - und nicht nur das. Wie "ABC News" berichtet, konnten sie durch eine Hundeklappe immer wieder nach draußen gehen, Futter und Wasser suchen.

Bis die Leichen gefunden wurden, vergingen nach derzeitigem Erkenntnisstand etwa neun Tage. Inzwischen ist widerlegt, dass Gas die Todesursache sein soll. Was der Grund für das dreifache Ableben ist, bleibt aber weiter ein Rätsel für die Ermittler.

Darum haben zwei Hunde von Gene Hackman überlebt
16:06 Uhr

27-Jährige rutscht bei Bergwanderung aus und stirbt

Bei einer Bergwanderung in Tirol stürzt eine Frau aus Deutschland 130 Meter in den Tod. Die 27-Jährige war am "Zuckerhütl" in den Stubaier Alpen unterwegs, teilt die österreichische Polizei mit. Sie sei offenbar auf dem Weg zum Gipfel ausgerutscht und in die Tiefe gestürzt.

Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge bereits am Sonntag. Die Leiche der Frau wurde dann am Montag rund 150 Meter unterhalb des Gipfels des auf 3507 Metern Seehöhe gelegenen "Zuckerhütl" von einem Bergsteiger im Schnee gefunden. Anfangs war ihre Identität unklar, inzwischen konnte sie jedoch geklärt werden.

27-Jährige rutscht bei Bergwanderung aus und stirbt
15:42 Uhr

Dänische Post stellt Briefzustellung ein und baut alle Briefkästen ab

Nachdem die Deutsche Post vermeldet, 8000 Stellen streichen zu wollen, gibt es nun in unserem Nachbarland Dänemark ähnliche Pläne. Ein Drittel der Arbeitsplätze soll zum Jahresende wegfallen, weil ab 2026 keine Briefe mehr transportiert werden. "Ende des Jahres wird Post Nord den letzten Brief zustellen", teilt Post Nord mit. Das Unternehmen werde sich "auf seine Rolle als führender Paket-Zusteller in Dänemark konzentrieren".

imago165543241
Die roten Kästen verschwinden bald. (Foto: IMAGO/Panthermedia)

Von 4500 Stellen sollen 1500 wegfallen. Post Nord erklärt, im Vergleich zum Jahr 2000 werden nur noch rund zehn Prozent der Briefanzahl versendet. Der Versand eines einfachen Briefs kostet derzeit rund 4 Euro. Die roten Briefkästen sollen in der Folge mit Beginn des neuen Jahres abgebaut werden.

Wollen Dänen dann Postkarten oder Briefe verschicken, müssen sie einen anderen Postdienstleister wählen. Der für die Post zuständige dänische Verkehrsminister Thomas Danielsen versichert: "Wir können auch weiterhin überall im Land Briefe verschicken und empfangen."

Dänische Post stellt Briefzustellung ein und baut alle Briefkästen ab
15:28 Uhr

Eis bricht! Viele Menschen stürzen in See

Bei schönem Wetter begeben sich mehrere Menschen auf das Eis des Eibsees an der Zugspitze. Ein folgenschwerer Fehler, wie sich zeigt: Die Polizei in Oberbayern meldet einen Großeinsatz, nachdem viele Leute eingebrochen sind. "Etliche Rettungs- und Einsatzkräfte sowie Hubschrauber sind hierbei beteiligt", so die Polizei in einer Mitteilung. Auch Wasser- und Bergretter sind am Einsatz an der Zugspitze beteiligt.

Wie viele Opfer es genau gibt, teilt die Behörde nicht mit. Die Rede ist von "mehreren Personen". Das Unglück geschah demnach gegen 14 Uhr auf dem Eibsee in Grainau.

Eis bricht! Viele Menschen stürzen in See
15:04 Uhr

Beleidigung im Text? BBC beschwert sich über Lied beim ESC

Malta will beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) mit einem Song mit maltesischem Titel glänzen. Das Lied "Kant" (Maltesisch für "Gesang") sorgt jedoch zwei Monate vor Beginn des Wettbewerbs im Mai in Basel für viel Wirbel.

Mehrere Medien berichteten, dass sich die britische BBC bei der ausrichtenden Europäischen Rundfunkunion (EBU) beschwert. Konkret soll es dabei um das Wort "Kant" gehen. Der Songtitel erinnere stark an das englische Wort "cunt" - ein vulgärer Ausdruck für das weibliche Geschlechtsorgan und eine heftige Beschimpfung.

"Wir wurden soeben darüber informiert, dass sich die EBU gegen die Verwendung des maltesischen Wortes 'Kant' in unserem Beitrag für den Eurovision Song Contest entschieden hat", schreibt die Interpretin Miriana Conte in einem Statement. Sie sei "schockiert und enttäuscht" über die Entscheidung. Maltas Kulturminister Owen Bonnici bezeichnete den Vorgang als "Zensur von Kunst".

Beleidigung im Text? BBC beschwert sich über Lied beim ESC
14:24 Uhr

Flugzeugpassagiere überwältigen bewaffneten 17-Jährigen

Da wurde möglicherweise eine sehr schlimme Tat verhindert: Ein bewaffneter Jugendlicher hat in Australien versucht, in ein Flugzeug zu gelangen - und ist von Passagieren überwältigt worden. Der 17-Jährige habe ein Gewehr und auch Munition bei sich gehabt, teilte Polizeisprecher Michael Reid mit. "Das hätte etwas sehr Schreckliches werden können." Der Vorfall ereignete sich am Flughafen von Avalon in der Nähe von Melbourne.

Der Jugendliche verschaffte sich den Angaben zufolge durch ein Loch im Sicherheitszaun Zugang zum Flughafengelände. Er bahnte sich seinen Weg zu einer Maschine der Billig-Fluglinie Jetstar, die mit rund 160 Insassen nach Sydney fliegen sollte. Der 17-Jährige schaffte es dem Polizeisprecher zufolge bis auf die Vordertreppe des Flugzeuges. "Zu diesem Zeitpunkt haben die Passagiere festgestellt, dass er eine Schusswaffe trug." Zu einem Motiv ist nichts bekannt.

Flugzeugpassagiere überwältigen bewaffneten 17-Jährigen
14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Robin Grützmacher hat es für heute geschafft, er geht in den Feierabend und übergibt den "Tag" in meine Hände. Ich bin Max Patzig und begleite Sie heute am Nachmittag und Abend mit spannenden und überraschenden Nachrichten.

Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich per Mail an max.patzig@ntv.de. Ich wünsche einen schönen Donnerstag!

511444178
Ich wünsche einen schönen Frühlings-Nachmittag. (Foto: picture alliance/dpa)
Schichtwechsel
13:51 Uhr

Amokfahrer gestoppt: Mannheimer Taxifahrer spricht über seine Rettungstat

Bei der tödlichen Fahrt in Mannheim am Rosenmontag spielt ein Mann eine ganz entscheidende Rolle: Taxifahrer A. Muhammad. Er hindert den 40-jährigen Todesfahrer an der Weiterfahrt. Bei einem Pressetermin mit Oberbürgermeister Christian Specht erzählt er, was ihn dazu bewegt hat:

Amokfahrer gestoppt: Mannheimer Taxifahrer spricht über seine Rettungstat
13:22 Uhr

Streit in Bäckerei eskaliert - dann fliegen hartgekochte Eier

Was für eine Sauerei: Ein Streit zwischen einer Kundin und einer Verkäuferin hat in einer Bäckerei in Speyer zu einer handfesten Schlacht mit hartgekochten Eiern geführt. Wie die rheinland-pfälzische Polizei in Ludwigshafen mitteilte, entzündete sich die Auseinandersetzung an einer geleerten Auslage im Geschäft. Nach einem Wortgefecht griff zunächst die 45-jährige Kundin zu mehreren Eiern und warf sie auf die 49-jährige Verkäuferin, die sich sodann mit Eiern zur Wehr setzte.

Der 42-jährige Ehemann der Kundin soll die Verkäuferin zudem bedroht haben. Letztlich wurde bei der Eierschlacht der beiden Frauen niemand verletzt. "Auf beiden Seiten der Fronten lagen jeweils 16 Eier", hieß es im Polizeibericht. Den Schaden bezifferten die Beamten auf eine niedrige zweistellige Höhe.

Streit in Bäckerei eskaliert - dann fliegen hartgekochte Eier
13:15 Uhr

Arbeitsminister Heil kündigt Rentenerhöhung an

Die Renten in Deutschland steigen. Zum 1. Juli werden diese um fast vier Prozent angehoben.

Arbeitsminister Heil kündigt Rentenerhöhung an
12:55 Uhr

"Die Menschen sind nicht besser geworden"

Die Menschheit ist für Lenny Kravitz gespaltener denn je. Man habe sich in den vergangenen Jahren nicht zu mehr Verständnis und Einheit weiterentwickelt, ganz im Gegenteil, äußerte sich US-Rockstar Lenny Kravitz vor seiner "Blue-Electric-Light Tour" durch Deutschland in einem Interview. Die Menschen seien nicht besser geworden.

Der Musiker zeigt sich besorgt über die aktuelle Entwicklung in der Welt. Es gäbe Mächte, die uns trennen wollen, und das sei traurig. "Sie tun alles, was sie können, um uns zu spalten." Umso entscheidender sei es, sich für die Menschlichkeit einzusetzen. "Wir müssen für das einstehen, woran wir glauben, und unsere Energie einsetzen, um diese Dunkelheit, diese Spaltung zu bekämpfen." Für den 60-Jährigen sind wir alle gleich - trotz unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Hintergründe.

"Die Menschen sind nicht besser geworden"
12:21 Uhr

Erdbeere für 19 Dollar das Stück ist in fast ganz L.A. ausverkauft

Nach der Dubai Schokolade folgt die nächste Social-Media-Welle: Umgerechnet satte 18 Euro zahlen Trendbewusste für eine einzelne Erdbeere im Premium-Supermarkt Erewhon in Los Angeles. Das auf einem Kissen positionierte Obst kommt aus Japan und soll durch ideale Zuchtbedingungen süßer und saftiger sein. ntv macht den Geschmackstest:

Erdbeere für 19 Dollar das Stück ist in fast ganz L.A. ausverkauft
11:51 Uhr

Mutter bietet ihr Baby zum Verschenken auf Kleinanzeigen an

Eine junge Mutter aus Cuxhaven hat ihr zehn Monate altes Baby im Internet zum Verschenken angeboten - zu Versandkosten von 6,75 Euro. Von der Polizei dazu befragt, habe die Familie dies als Scherz dargestellt, sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Medien berichteten zuvor über den Fall. Der kleine Junge wurde den Angaben zufolge in der Anzeige als unartig beschrieben. Für Selbstabholer sei die Adresse angegeben worden - mit vollständigem Namen und Hausnummer. Und auch ein Bild des Kindes wurde demnach hochgeladen.

Mehrere Kunden des Online-Kleinanzeigenportals hätten bei der Polizei angerufen, sagte der Sprecher. Die Beamten schalteten das Jugendamt ein und fuhren zu der Familie - dort stellte sich laut dem Sprecher alles als ein Scherz der 22-Jährigen heraus.

Mutter bietet ihr Baby zum Verschenken auf Kleinanzeigen an
11:20 Uhr

Deutschland zu Millionenstrafe verdonnert

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) verurteilt Deutschland wegen eines unzureichenden Schutzes von Hinweisgebern wie Whistleblowern zu einer Millionenstrafe. Die Bundesrepublik habe Regeln zum Schutz von Menschen, die Verstöße gegen EU-Recht melden, nicht vollständig umgesetzt, entschieden die höchsten EU-Richter in Luxemburg. Deutschland muss deshalb eine Strafe von 34 Millionen Euro zahlen. Neben Deutschland verurteilte der Gerichtshof auch Luxemburg, Ungarn, Tschechien und Estland zu Geldstrafen. Ihre Pauschalbeträge fielen deutlich geringer aus.

Hintergrund ist eine Klage der EU-Kommission. Europäisches Recht verpflichtet die Mitgliedstaaten, Hinweisgebern geeignete Kanäle zur Verfügung zu stellen, über die sie vertraulich Verstöße gegen EU-Vorschriften melden können. "Damit soll ein zuverlässiger Schutz vor Repressalien etabliert werden", heißt es vonseiten der Kommission.

Deutschland zu Millionenstrafe verdonnert
10:47 Uhr

Hamas reagiert auf Drohungen von Donald Trump

Nach dem Überfall der Hamas auf Israel hat die dortige Armee die radikalen Islamisten im Gazastreifen massiv bekämpft. Dennoch besteht die Terrororganisation weiter und hat Geiseln in ihrer Gewalt. Nun reagierte die Hamas auf die jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump. Diese ermutigen nach Ansicht der Islamisten Israel zu einer Missachtung des Waffenruhe-Abkommens für den Gazastreifen. "Diese Drohungen erschweren die Umsetzung des Waffenruhe-Abkommens und ermutigen die Besatzer, die Bedingungen des Abkommens nicht einzuhalten", erklärte die Hamas. Weiter forderte sie die USA auf, in ihrer Funktion als Garant der Waffenruhe stattdessen den Druck auf Israel zu erhöhen.

Trump hatte gestern mit einer Zerstörung des Gazastreifens gedroht, sollten nicht alle Geiseln freigelassen werden. Zudem forderte er die Hamas-Führung auf, den Küstenstreifen zu verlassen:

Hamas reagiert auf Drohungen von Donald Trump
10:06 Uhr

Überraschender Sinneswandel bei FDP-Politikerin Strack-Zimmermann

Sinneswandel gibt es dieser Tage ja bei vielen Politikern in Deutschland (Hallo, CDU und CSU). So nun auch bei der FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie steht nach eigenen Worten doch nicht für die Nachfolge von Parteichef Christian Lindner zur Verfügung und sieht nun Jüngere am Zug. Die Partei solle geführt werden "von jungen Menschen, von der Generation, die ihre Zukunft noch deutlich weiter hat", sagte die 66-Jährige dem Nachrichtenmagazin Politico. Das gelte "politisch, aber auch an Lebensjahren im Vergleich zu mir".

"Die Führung gehört in die Hand Jüngerer", bekräftigte Strack-Zimmermann. Sie wandte sich damit auch gegen ihren Parteikollegen Wolfgang Kubicki, der - wie zunächst auch Strack-Zimmermann - Interesse an der Nachfolge von Lindner im Parteivorsitz hatte erkennen lassen:

Überraschender Sinneswandel bei FDP-Politikerin Strack-Zimmermann
09:53 Uhr

Hunderttausende in Buenos Aires ohne Strom

Ein Stromausfall in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires hat mehr als 622.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden hat das Stromnetz der Hauptstadt unter der brütenden Sommerhitze versagt. Wie das Energieministerium mitteilte, fiel plötzlich eine Hochspannungsleitung aus, was den großflächigen Stromausfall auslöste. Mehr als 50 Ampeln waren auf einmal abgeschaltet und U-Bahn-Fahrgäste strandeten.

Der Ausfall führte im Zentrum und im Süden von Buenos Aires zu einem Verkehrschaos. Hunderte Polizisten waren im Einsatz, wie die städtischen Behörden mitteilten. Menschen, die in Fahrzügen eingeschlossen waren, mussten gerettet werden. Der argentinische Stromversorger Edesur teilte mit, dass man sich bemühe, alle Kunden wieder ans Netz zu bringen.

Hunderttausende in Buenos Aires ohne Strom
09:29 Uhr

US-Staat schreibt Ultraschall vor Pillenabtreibungen vor

Wyoming hat als erster US-Staat Abtreibungen per Pille auf seinem Territorium de facto unmöglich gemacht. Nach dem Repräsentantenhaus überstimmte auch der Senat des Staates mit Zweidrittelmehrheit ein Veto von Gouverneur Mark Gordon gegen ein Gesetz, das von Frauen verlangt, vor einer Abtreibung per Pille eine Ultraschalluntersuchung vornehmen zu lassen. Allerdings gibt es wegen verschärfter Vorschriften kaum noch Kliniken, die dies in Wyoming anbieten.

Das Gesetz schreibt vor, dass Kliniken Frauen die Möglichkeit bieten müssen, sich das Ultraschallbild des Fötus mindestens 48 Stunden vor dem Schwangerschaftsabbruch anzusehen. Allerdings müssen sie davor womöglich weite Wege in Kauf nehmen. Schwangere, die keine Ultraschalluntersuchung erhalten, werden nach dem neuen Gesetz zwar nicht bestraft. Stattdessen drohen den medizinischen Dienstleistern Geldstrafen von bis zu 9.000 Dollar und sechs Monate Gefängnis, wenn sie diese Vorschrift missachten.

US-Staat schreibt Ultraschall vor Pillenabtreibungen vor
08:57 Uhr

Update zum Gesundheitszustand des Papstes

Seit mehreren Wochen bangen vor allem Gläubige nun schon um den Papst, immer wieder hat es Rückschläge gegeben. Jetzt gibt es aber gute Nachrichten: Papst Franziskus hat offiziellen Angaben zufolge im Krankenhaus eine weitere Nacht ohne neue Komplikationen hinter sich. "Die Nacht ist ruhig verlaufen, der Papst ruht sich noch aus", hieß es in einer knappen Mitteilung des Heiligen Stuhls. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des 88-Jährigen machte der Vatikan zunächst nicht.

Inzwischen liegt das Oberhaupt der katholischen Kirche seit fast drei Wochen in der Gemelli-Klinik im Westen von Rom. Der Papst leidet an einer schweren Lungenentzündung, die beide Lungenflügel erfasst hat. Mehrfach hatte Franziskus Atemnot-Anfälle, weshalb er nun auch in der Nacht eine Maske über Mund und Nase zur mechanischen Beatmung tragen soll. Mit einer Prognose zum weiteren Verlauf halten sich die Ärzte zurück.

Update zum Gesundheitszustand des Papstes
08:17 Uhr

Bericht: Trump will Bildungsministerium der USA abschaffen

US-Präsident Donald Trump will einem Medienbericht zufolge das Bildungsministerium seines Landes abschaffen. Demnach werde Trump eine entsprechende Verordnung erlassen, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Dekret könnte bereits am Donnerstag kommen.

Die Trump-Regierung führt derzeit einen beispiellosen Kahlschlag in sämtlichen Behörden durch. Zehntausende Menschen werden entlassen.

Bericht: Trump will Bildungsministerium der USA abschaffen
07:48 Uhr

"Bridgerton"-Star Simone Ashley hat es nach Trennung "nicht eilig"

Schon vor Kurzem hat "Bridgerton"-Star Simone Ashley die Trennung von ihrem ehemaligen Partner Constantin "Tino" Klein bestätigt. Wie unter anderem das britische Magazin "Tatler" berichtet, erklärte die Schauspielerin im BBC-Podcast "Woman's Hour", Single zu sein. "Es ist irgendwie ironisch, dass ich Werbung für eine romantische Komödie mache und seit Januar dieses Jahres in meiner Single-Ära bin", zitiert die Publikation Ashley, die sich derzeit auf Promo-Tour für ihren neusten Film "Prophezeiung... Liebe" befindet. In der Rom-Com spielt sie an der Seite von "After Passion"-Star Hero Fiennes Tiffin die Hauptrolle.

Die "Bridgerton"-Darstellerin wolle sich nun "auf mich selbst, auf meine Arbeit und mein Selbstvertrauen" konzentrieren. "Es fühlt sich wie ein anderes Kapitel an als damals, als 'Bridgerton' herauskam, als alles einfach so verrückt war", so Ashley. In einem aktuellen Interview mit dem "People"-Magazin verriet die 29-Jährige zudem, wie sie sich ihren zukünftigen Partner vorstelle. "Ich suche jemanden, der so selbstbewusst ist und wirklich bereit ist, ein offenes Herz zu haben, so wie ich. Und ich glaube, so jemand ist schwer zu finden." Aus diesem Grund habe sie es "nicht eilig".

"Bridgerton"-Star Simone Ashley hat es nach Trennung "nicht eilig"
07:48 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

Ukraine-Krieg, Trump-Regierung, Sondierungsgespräche, Milliardenschulden für Investitionen in Deutschland und Börsen-Turbulenzen - die Welt scheint dieser Tage mal wieder mehr in Bewegung denn je. An dieser Stelle blicken wir auf die Termine am Donnerstag, was wird heute wichtig?

  • EU-Sondergipfel zum Kurswechsel der USA in der Ukraine-Politik: Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten beraten darüber, wie sie auf das Vorgehen des neuen US-Präsidenten Donald Trump reagieren sollen

  • Bundesweiter Warnstreik in Kliniken und Pflegeheimen: In Kliniken, Rettungsstellen und Pflegeheimen der Kommunen und des Bundes müssen sich Kranke und Pflegebedürftige auf Einschränkungen einstellen

  • Entwicklung bei der Koalitionsbildung: Union und SPD wollen die Sondierungsgespräche heute und Freitag fortsetzen, um weitere Entscheidungen bei den Themen Haushalt, Wettbewerbsfähigkeit, innere Sicherheit und Migration zu treffen

  • Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius empfängt seinen ukrainischen Amtskollegen Rustem Umjerow

  • EZB-Ratssitzung mit Zinsentscheidung: Bekanntgabe der Entscheidungen des EZB-Rates

  • Fortsetzung der Jahrestagung des chinesischen Volkskongresses: Chinas Volkskongress tagt weiter. In Ausschüssen beraten die Delegierten über weitere Regierungsberichte

Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:06 Uhr

Kampfjet wirft versehentlich Bomben ab - Zivilisten verletzt

Ein südkoreanisches Militärflugzeug hat während eines Trainings versehentlich acht Bomben auf ein ziviles Gebiet abgeworfen und dabei Berichten zufolge sieben Menschen verletzt. Wie die staatliche südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, seien fünf Zivilisten und zwei Soldaten verletzt worden. Der Zustand von zwei der Verletzten sei ernst, aber nicht lebensbedrohlich, hieß es in dem Bericht von Yonhap. Außerdem seien sieben Gebäude beschädigt worden.

Die MK-82-Bomben, die von dem KF-16-Kampfjet abgeworfen wurden, fielen nach Angaben der südkoreanischen Luftwaffe auf ein Gebiet außerhalb eines Schießplatzes. In der Erklärung wurde nicht mitgeteilt, wo genau sich der Vorfall ereignet hat. Südkoreanische Medien berichteten jedoch, der Unfall habe sich in Pocheon ereignet, einer Stadt nahe der Grenze zu Nordkorea. Die Luftwaffe entschuldigte sich und teilte mit, man werde eine Untersuchung einleiten und sich um Entschädigung für die Opfer bemühen.

Kampfjet wirft versehentlich Bomben ab - Zivilisten verletzt
06:42 Uhr

Christie's versteigert KI-Gemälde für irren Preis - und es gibt Ärger

Ob ein Gemälde von einer KI oder einem Mensch erschaffen wurde, ist eigentlich ziemlich egal - denn optisch muss es ja gefallen. Trotzdem scheint es für viele nicht das Gleiche zu sein: Die erste Versteigerung von ausschließlich mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erschaffener Kunst des Auktionshauses Christie's ist größtenteils hinter den Erwartungen zurückgeblieben. 14 der 34 zum Verkauf stehenden Stücke erhielten entweder keine gültigen Gebote oder wurden für weniger als den geschätzten Mindestpreis verkauft.

Ein Kunstwerk erzielte mehr als den Schätzpreis: Die Animation des bekannten Digitalkünstlers Refik Anadol mit dem Titel "Machine Hallucinations - ISS Dreams - A" brachte mit 277.200 Dollar die höchste Summe ein. Künstler hatten die Auktion im Vorfeld kritisiert und ihre Absage gefordert. 6490 Menschen unterzeichneten eine entsprechende Petition mit der Begründung, dass einige Werke mithilfe von KI-Modellen erschaffen worden seien, die unerlaubt vom Urheberrecht geschützte Arbeiten benutzt hätten.

imago804145639-1
Das Werk "Machine Hallucinations". (Foto: IMAGO/UPI Photo)
Christie's versteigert KI-Gemälde für irren Preis - und es gibt Ärger
06:14 Uhr

Wegen Trump: Berühmtes "Hamilton"-Musical stellt Show ein

Das beliebte Broadway-Musical "Hamilton", das vor zwei Jahren auch in Deutschland gastierte, will im kommenden Jahr nicht mehr in Washington auftreten. Der Grund dafür ist die durch US-Präsident Donald Trump vorgenommene Umbesetzung der Leitung des Kennedy Centers in der Hauptstadt, wo der Auftritt stattfinden sollte. "Unsere Show kann einfach nicht mit gutem Gewissen an dieser neuen Kultur teilnehmen, die dem Kennedy Center aufgezwungen wird", teilte Produzent Jeffrey Seller mit.

Das Kennedy Center wird durch staatliche Gelder und private Spenden gefördert und zieht jährlich Millionen Besucher an. Es befindet sich im Umbruch, seit Trump die Leitung der Kulturinstitution abgesetzt und den Vorsitz des Kuratoriums übernommen hat. Diese Entscheidung ist Teil seiner breit angelegten Kampagne gegen die, wie er es nennt, "woke" Kultur.

Wegen Trump: Berühmtes "Hamilton"-Musical stellt Show ein
05:44 Uhr

Angst vor Zyklon "Alfred"

An der Ostküste Australiens haben erste Ausläufer des heftigen Zyklons "Alfred" die dicht besiedelte Küste erreicht und Strommasten umgerissen. Tausende Menschen im Süden von Queensland und im Norden von New South Wales seien bereits ohne Strom, berichtete der australische Sender ABC. Das "zerstörerische Zentrum" des Tropensturms wird nach neuesten Berechnungen des Bureau of Meteorology (BoM) voraussichtlich am späten Freitagabend oder Samstagmorgen (Ortszeit) nahe Brisbane auf Land treffen.

Zyklone erreichen in dieser Region nur sehr selten die Küste: "Alfred" ist der erste Zyklon seit 50 Jahren, der dort auf Land zusteuert. Seit Tagen laufen Vorbereitungen, um Anwohner in Sicherheit zu bringen und Häuser zu sichern. In den Medien ist "Alfred" absolutes Top-Thema, Reporter berichten rund um die Uhr aus dem Sturmgebiet. Premierminister Anthony Albanese sprach immer wieder zur Bevölkerung über die Maßnahmen der Regierung.

Angst vor Zyklon "Alfred"