Mittwoch, 04. September 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:40 Uhr
Breaking News

Johnson scheitert mit Antrag auf Neuwahl

Der britische Premierminister Boris Johnson scheitert mit seinem Antrag auf eine Neuwahl im Unterhaus in London. Zuvor stimmten die Abgeordneten für ein Gesetz, das einen ungeregelten Brexit am 31. Oktober verhindert.

22:10 Uhr

Massive Störung bei Vodafone

Glückwunsch! Wenn Sie das lesen, dann sind Sie wohl nicht betroffen.

Wegen Serverproblemen haben Vodafone-Kunden in Deutschland seit Nachmittag mit Kabel-Internet-Problemen zu kämpfen. Internetseiten können nicht geladen werden. Betroffen seien Kunden unter anderem in den Regionen Bremen, Hamburg, Berlin, Leipzig, Dresden, Chemnitz und Nürnberg, sagte ein Unternehmenssprecher.

Techniker des Unternehmens arbeiteten bereits an einer Lösung. "Wir sind optimistisch, dass das Problem im Laufe des Abends behoben sein wird", sagte der Sprecher. Einen verlässlichen Zeitpunkt konnte er allerdings nicht nennen.

Kunden von Telefon, Mobilfunk, TV und DSL hätten keine Probleme, hieß es.

22:08 Uhr
Breaking News

Thyssenkrupp steigt aus Dax ab

Der Essener Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp steigt nach einem drastischen Kursverfall aus dem wichtigsten deutschen Börsenindex Dax ab. Das teilte die Deutsche Börse mit.

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21:48 Uhr

Iran hebt Beschränkungen für Atomentwicklung auf

Der Iran hebt nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani sämtliche Beschränkungen für Forschung und Entwicklung aus dem internationalen Atomabkommen auf. Ruhani gab in einer Fernsehansprache den "dritten Schritt" zum Rückzug aus dem Abkommen bekannt.

Ruhani sagte, die iranische Atomenergiebehörde solle "umgehend" alle erforderlichen Maßnahmen im Forschungs- und Entwicklungsbereich ergreifen und sich an "alle Verpflichtungen in dem Bereich" nicht mehr halten.

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21:41 Uhr

Twitter ist jetzt auf Instagram

Wenn Sie diese Meldung nicht zweimal lesen müssen, um zu verstehen, worum es geht, dann können Sie auf sich selbst stolz sein.

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Hier ist ein Screenshot von Twitters erstem Screenshot auf Instagram.

(Foto: Twitter auf Instagram)

Twitter hat einen Instagram-Account erstellt. Mit einem einzigen Ziel – Instagram zu trollen. Als Erstes hat Twitter einen Screenshot eines Tweets gepostet, in dem eine Twitter-Nutzerin darauf aufmerksam macht, dass Instagram inzwischen oft dafür benutzt wird, Screenshots von Tweets zu posten. In der Beschreibung des Instagram-Accounts des Twitters steht auch "Screenshots von Tweets". Damit ist also klar, wofür der Account benutzt wird.

Instagram hat auf seinem Twitter-Account noch keine Stellung dazu genommen.  

21:02 Uhr

Erdogan spricht über Atomwaffen für Türkei

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Unverständnis darüber geäußert, dass die Türkei keine Atomwaffen haben sollte. "Einige (Länder) haben Raketen mit nuklearen Sprengköpfen. Nicht nur eine oder zwei. Aber (sie sagen), ich sollte keine Raketen mit nuklearen Sprengköpfen haben. Das akzeptiere ich nicht", sagte er in einer Rede bei einem Wirtschaftsforum in der zentraltürkischen Stadt Sivas. Ob Erdogan damit andeuten wollte, dass er die Türkei mit Atomwaffen ausrüsten wolle, blieb unklar.

Das Nato-Mitglied Türkei hat sowohl den Atomwaffensperrvertrag als auch den Kernwaffenteststopp-Vertrag ratifiziert. Erdogan verwies darauf, dass fast alle Industrieländer Atomraketen hätten. Die USA und Russland hätten zwischen 12.500 und 15.000 nukleare Sprengköpfe, sagte er. Auch auf Israels Arsenal bezog er sich. Das Land schrecke damit ab. "Zurzeit führen wir unsere Arbeiten weiter", sagte Erdogan ohne weitere Erklärung.

20:56 Uhr
Breaking News

Unterhaus nimmt Gesetz gegen No-Deal-Brexit an

Das britische Unterhaus hat ein Gesetz gegen einen ungeregelten EU-Austritt am 31. Oktober angenommen. Damit bezog es klar Stellung gegen Premierminister Boris Johnson. Das Gesetz muss nun noch vom Oberhaus abgesegnet werden. Das Gesetz sieht eine Verschiebung des bisher für Ende Oktober geplanten EU-Austritts bis zum 31. Januar 2020 vor, falls es keine Einigung auf ein Abkommen mit Brüssel gibt.

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20:24 Uhr

SPD fordert 365-Euro-Jahresticket

Die SPD-Fraktion im Bundestag will laut einem Medienbericht die Preise für den Öffentlichen Personennahverkehr deutlich senken. "Wir wollen, dass jede und jeder flächendeckend mit Bus und Bahn zu bezahlbaren Preisen, egal ob in der Großstadt oder auf dem Land, unterwegs sein kann", heißt es in einem Entwurf, der der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt.

Kommunen sollten deshalb "bei der schrittweisen Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets" unterstützt werden, heißt es.

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19:59 Uhr

US-Touristin mit Medizin-Cannabis in Russland festgenommen

Was in einigen Ländern in Ordnung ist, ist in anderen Ländern tabu. Zum Beispiel Marihuana. Eine Touristin aus den USA ist in Russland wegen des Besitzes von Cannabis festgenommen worden, das sie aus medizinischen Gründen bei sich trug.

Bei der 19-jährigen Studentin aus New York waren während einer Kontrolle am Pulkowo Flughafen in St. Petersburg 19 Gramm Cannabis sowie eine medizinische Nutzungserlaubnis gefunden worden, wie die Pressestelle der Stadt mitteilte. Demnach sei die Genehmigung jedoch "auf russischem Gebiet nicht gültig".

Die Studentin befand sich zusammen mit ihrer Mutter auf einer Touristenreise. Bis zu ihrer Anhörung soll die 19-Jährige in Haft bleiben. Der jungen Frau drohen bis zu drei Jahre Gefängnis.

19:27 Uhr

USA verhängen weitere Sanktionen gegen Iran

Die US-Regierung erhöht nochmals den Druck auf den Iran und will Teherans Einnahmen aus dem Ölgeschäft weiter beschneiden. Das US-Finanzministerium verhängte Sanktionen gegen ein Netzwerk, das - gesteuert durch die iranischen Revolutionsgarden - im großen Stil iranisches Öl verschifft und so große Summen zur finanziellen Unterstützung des syrischen Regimes, der Hisbollah und anderer Gruppen beschafft haben soll. Konkret wurden mehr als zwei Dutzend Firmen, Personen und Schiffe mit Strafmaßnahmen belegt. Ihre Vermögenswerte in den USA werden eingefroren, Geschäfte mit ihnen untersagt.

Außerdem rief das US-Außenministerium eine Belohnung von bis zu 15 Millionen Dollar aus für Informationen, die dazu führen, die Finanzmechanismen des Revolutionsgarden aufzudecken und zu durchkreuzen. Dazu gehören demnach Hinweise auf illegale Ölverkäufe und Öllieferungen auf dem Schifffahrtsweg.

Erst gestern hatte die US-Regierung Irans Raumfahrtprogramm mit Sanktionen belegt.

19:07 Uhr

Lindner fordert "Midlife-Bafög statt Midlife-Crisis"

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(Foto: picture alliance/dpa)

FDP-Chef Christian Lindner hat vor einer "Demografiekrise" in Deutschland gewarnt und ein Gegensteuern verlangt. "Wir sind eine der ältesten Gesellschaften der Welt", sagte er zum Auftakt einer dreitägigen Klausurtagung der FDP-Bundestagsfraktion in Jena. "Trotzdem legen die Parteien der Großen Koalition die Hände in den Schoß." Auch eine stärkere Einwanderung und eine höhere Geburtenrate reichten nicht, um den Sozialstaat dauerhaft stabil zu halten. "Wir brauchen echte Strukturreformen, und das umso mehr, da uns ein Wirtschaftsabsturz droht."

  • Lindner forderte konkret, alle Bürger durch Weiterbildung fit für den digitalen Wandel zu machen - "etwa durch ein Midlife-Bafög, Midlife-Bafög statt Midlife-Crisis". Nötig sei eine international wettbewerbsfähige Weiterbildungsstrategie, um das Fachkräftepotenzial in Deutschland zu heben. "Auch ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jenseits der 50 müssen neue Wiedereinstiegschancen gewinnen."
  • In der Rente sei eine "Schuldenbremse 2.0" erforderlich, sagte Lindner weiter. Diese müsse den Anstieg des Beitragssatzes begrenzen und einen flexiblen Renteneintritt ermöglichen.
  • Außerdem müssten die Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der Pflege genutzt werden, um die Patientenversorgung zu verbessern.
18:57 Uhr
Breaking News

SPD-Duo Lange/Ahrens verzichtet auf Kandidatur

Im Rennen um den künftigen SPD-Vorsitz hat das Kandidatenduo Simone Lange und Alexander Ahrens seine Bewerbung zurückgezogen. Die Flensburger Oberbürgermeisterin und der OB von Bautzen unterstützen stattdessen den Ex-Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, Norbert Walter-Borjans, der gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken antritt, sagte Lange bei der ersten Regionalkonferenz der Kandidaten in Saarbrücken.

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18:35 Uhr

US-Botschafter kritisiert Bundesregierung

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US-Botschafter Grenell fordert einen konkreten Plan, wie das Zwei-Prozent-Ziel der Nato erreicht werden kann.

(Foto: picture alliance/dpa)

US-Botschafter Richard Grenell hat das harte Vorgehen seiner Regierung im Streit um die deutschen Militärausgaben verteidigt. Die USA hätten bereits in internen Gesprächen versucht, die Bundesregierung zu einer Erhöhung des Wehretats zu bewegen, sagte Grenell dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Und es zeigt sich: Nur wenn Deutschland öffentlich unter Druck gesetzt wird, dann bewegt sich die Regierung in der Frage der Verteidigungsausgaben."

"Wenn Deutschland die Deadline im Jahr 2024 nicht schafft, dann muss es einen Plan entwerfen, wann es endlich soweit sein wird, dass dieses Nato-Ziel erreicht wird", sagte Grenell. "Dieses Thema ist zentral dabei, wie sich das deutsch-amerikanische Verhältnis entwickelt."

Die Nato hatte 2014 vereinbart, die Verteidigungsausgaben binnen eines Jahrzehnts "Richtung zwei Prozent" der jeweiligen Bruttoinlandsprodukte zu steigern. Deutschland liegt zum Ärger der US-Regierung deutlich darunter.

18:32 Uhr
Breaking News

Gesetzentwurf gegen No-Deal-Brexit nimmt erste Hürde

Die Gegner eines ungeordneten EU-Austritts im britischen Parlament bereiten Premierminister Boris Johnson eine erneute Niederlage. Die Abgeordneten stimmten in zweiter Lesung mehrheitlich für ein Gesetz gegen einen No-Deal-Brexit.

Hier geht es zum Liveticker.

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18:01 Uhr

Restaurant "Hitler" muss Namen ändern

Im Nordirak ist ein Geschäftsmann auf die Idee gekommen, sein Restaurant "Hitler" zu nennen. Nicht weil er Hitler mag - "Ich habe das nur gemacht, um mein Restaurant unter den Leuten bekannt zu machen", erklärte er der kurdischen Nachrichtenseite Rudaw.

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Trotzdem muss der Gastronom sein Lokal nun umbenennen. Das Restaurant in der Stadt Dohuk dürfe erst wieder geöffnet werden, wenn der Name geändert sei, sagte ein Offizier der kurdischen Asajisch-Sicherheitskräfte.

Das Schild des Restaurants zeigte den Namen "Hitler" sowohl in arabischen als auch in lateinischen Buchstaben. In der lateinischen Fassung war er jedoch als "Hetlar" geschrieben. Ein Video des Nachrichtensenders Kurdistan 24 zeigt, wie der Schriftzug auf dem Schild des Restaurants entfernt wird. Beseitigt wird auch ein Symbol mit großer Ähnlichkeit zum Hakenkreuz, das neben dem Namen prangte.

17:18 Uhr

Mehr als 620 Polizisten gehen gegen acht Schleuser vor

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620 Polizisten waren im Einsatz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit einem Großaufgebot von 620 Beamten ist die Bundespolizei in Bremen, Ritterhude und Nürnberg gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen.

Die Aktion richtete sich konkret gegen acht tatverdächtige Männer im Alter von 31 bis 68 Jahren mit deutscher, nordmazedonischer, albanischer und türkischer Staatsangehörigkeit. Insgesamt 25 Objekte wurden durchsucht.

Die Liste der Vorwürfe gegen die Männer ist lang. Sie sollen Arbeitnehmer in Albanien angeworben, Arbeitsverträge zur Visumserschleichung fingiert und gefälschte italienische oder griechische Pässe besorgt oder hergestellt haben. In Deutschland selbst sollen sie dann Räume an die Albaner vermietet, ihnen Jobs vermittelt und bei Behördengängen und Kontoeröffnungen geholfen haben.

16:49 Uhr

Steinlawine tötet Wanderer in Österreich

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Beim Abgang einer Steinlawine nahe Kaprun im österreichischen Bundesland Salzburg ist ein Wanderer getötet worden. Ein weiterer Alpinist wurde bei dem Unglück auf 2700 Metern Höhe verletzt. Zwei Menschen aus der vierköpfigen Gruppe sowie eine weitere Wandergruppe von vier Personen blieben unverletzt.

Die große Steinlawine ging unweit des Großglockners bei bestem Wanderwetter auf einen hochalpinen Wanderweg nieder und stürzte mehrere Hundert Höhenmeter bis in den Bereich eines Stausees ins Tal.

16:15 Uhr

Mindestens 16 Tote bei Explosion in indischer Fabrik

Bei einer schweren Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Indien sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. 14 Personen wurden verletzt. Dutzende weitere Menschen werden vermisst. Das Gebäude in der nordindischen Stadt Gurdaspur wurde komplett zerstört. Die Zahl der Toten werde wahrscheinlich noch steigen, sagte ein Polizeisprecher.

16:00 Uhr
Breaking News

Italiens neue Regierung steht

Der Chef der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung Luigi di Maio wird neuer italienischer Außenminister. Dies teilte der designierte Ministerpräsident Giuseppe Conte nach einem Treffen mit Staatspräsident Sergio Mattarella mit. Neue Innenministerin wird die Spitzenbeamtin Luciana Lamorgese. Sie löst den Hardliner Matteo Salvini ab, dessen rechte Lega aus der Regierung ausgeschieden ist.

Neuer Wirtschaftsminister wird der PD-Politiker und bisherige EU-Abgeordnete Roberto Gualtieri.

Das neue Kabinett soll am Donnerstag vereidigt werden. Anschließend muss es sich dem Votum beider Parlamentskammern stellen.

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15:31 Uhr

Russischer Kampfjet stürzt ab - zwei Tote

Bei einem militärischen Übungsflug sind zwei russische Piloten mit einem Kampfjet vom Typ Suchoi Su-25 in den Tod gestürzt.

Die Maschine sei bei einem missglückten Looping in der Nähe von Stawropol im Nordkaukasus auf dem Boden aufgeschlagen, meldete die Staatsagentur Tass unter Berufung auf Sicherheitsbehörden.

Einsatzkräfte fanden die Leichen in dem Wrack in unbewohntem Gebiet. Ob menschliches Versagen oder technische Ursachen zu dem Unglück führten, muss noch untersucht werden.

14:57 Uhr

Bulgarische Minderjährigenehe ist auch in Deutschland gültig

Hat es irgendjemand erst einmal geschafft, in einem EU-Land eine Minderjährige (oder einen Minderjährigen) unter die Haube zu bringen, steht der Anerkennung der Ehe in Deutschland nichts mehr im Wege.

  • Das Frankfurter Oberlandesgericht hat die Aufhebung einer im EU-Ausland geschlossenen Minderjährigenehe abgelehnt. Im konkreten Fall hatten die Bulgarier in ihrem Herkunftsland geheiratet, die Braut war zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt.
  • Eine nach dortigem Recht wirksame Ehe könne in Deutschland im Regelfall nicht aufgehoben werden, weil dies unter anderem das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU verletzen und zur Annahme einer schweren Härte führen würde.  
  • Zwar darf man auch in Bulgarien grundsätzlich erst mit 18 Jahren heiraten, allerdings ist eine Hochzeit bei über 16-Jährigen unter Genehmigung eines sogenannten Rayonsrichters möglich. Diese habe vorgelegen.

Bis vor kurzem durfte man auch in Deutschland mit Zustimmung des Familiengerichts ab 16 heiraten. Seit Juli 2017 ist eine Eheschließung nur noch möglich, wenn beide Partner volljährig sind.

14:30 Uhr

Merkel reist nicht nach Hongkong

Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf die Bitte eines Aktivisten in Hongkong um Beistand reagiert. Kanzlerin Angela Merkel habe den offenen Brief von Joshua Wong über Medien zur Kenntnis genommen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Zur Frage, ob die Kanzlerin Wong und andere Aktivisten bei ihrem anstehenden China-Besuch treffen werde, sagte Seibert, am Reiseprogramm Merkels habe sich nichts geändert. Das Programm sieht keine solchen Treffen vor.

Grundsätzlich trete die Bundesregierung für eine Lösung im Dialog ohne Gewalt ein, sagte Seibert. Dieser Dialog müsse auf Grundlage des in Hongkong geltenden "Basic Law" geführt werden, sagte Seibert.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Ich hoffe, Sie genießen den vielleicht letzten (hoffentlich nicht) richtig warmen Tag. Mein Kollege Michael Bauer hat das vor. Ich dagegen starte jetzt erst in den "Tag" und freue mich darauf, Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt versorgen zu dürfen. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

PS: Alles, was Sie zum Brexit-Showdown wissen müssen, erfahren Sie in unserem Liveticker.

13:50 Uhr

Frachter kollidieren in Schleuse Brunsbüttel

Zwei Frachter sind in der Schleuse Brunsbüttel des Nord-Ostsee-Kanals zusammengestoßen und leicht beschädigt worden. Das unter zypriotischer Flagge fahrende Frachtschiff "Sea Prospect" sei wegen einer Windböe gegen den in der neuen Südschleuse fest vertäuten niederländischen Stückgutfrachter "Sagasbank" gedrückt worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Dabei entstanden sowohl an der rund 110 Meter langen "Sea Prospect" als auch an der knapp 90 Meter langen "Sagasbank" leichte Dellen und Farb-Abrieb an der Außenhaut weit oberhalb der Wasserlinie. Beide Schiffe konnten ihre Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal fortsetzen.

13:36 Uhr

Britische Polizei stellt Rekordmenge Heroin sicher

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Heroin im Wert von über 132 Millionen Euro.

(Foto: NCA)

Die britische Polizei hat auf einem Containerschiff im Hafen von Felixstowe im Südosten des Landes fast 1,3 Tonnen Heroin mit einem Verkaufswert von geschätzt rund 145 Millionen Dollar (rund 132 Millionen Euro) sichergestellt. Das Rauschgift war bereits am Samstag unter Handtüchern und Bademänteln entdeckt worden, teilte die für organisierte Kriminalität zuständige Polizeibehörde NCA mit.

Das Schiff habe dann am Sonntag in Antwerpen in Belgien angelegt. Vier mutmaßlich mit dem Drogengeschäft in Zusammenhang stehende Menschen seien von Mitarbeitern der niederländischen und belgischen Strafverfolgungsbehörden in Rotterdam verhaftet worden.

13:13 Uhr

JVA-Beamte wegen Drogenschmuggels suspendiert

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Der Eingang zur JVA Sehnde

(Foto: imago/Rust)

Wegen Bestechung beziehungsweise Bestechlichkeit sowie Drogenhandels ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover gegen vier Justizbeamte der Justizvollzugsanstalt Sehnde, 21 Gefangene sowie sechs weitere Personen. Die Zellen und Arbeitsräume des Gefängnisses sowie zehn Privatwohnungen von Beschuldigten wurden daher durchsucht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover, Oliver Eisenhauer. 200 Polizeibeamte, darunter auch SEK-Kräfte, waren im Einsatz. Darüber hatten zuvor mehrere Medien berichtet.

"Es ist ein außergewöhnlicher Fall", sagte Eisenhauer. In zwölf Hafträumen seien mutmaßliche Drogen sowie Streckmittel entdeckt worden. Zudem seien außerhalb der JVA 45 Mobiltelefone, 70 Datenträger sowie zahlreiche SIM-Karten beschlagnahmt worden. Die Auswertung der Millionen von Daten werde jetzt die Hauptarbeit bedeuten. Als organisierte Kriminalität wollte Eisenhauer den Fall aber zunächst nicht einstufen.

13:07 Uhr

Zwangspause für britisches Parlament bleibt bestehen

Ein Gericht im schottischen Edinburgh hat die vom britischen Premierminister Boris Johnson verhängte Zwangspause des britischen Parlaments für zulässig erklärt. Der Court of Session, das höchste schottische Zivilgericht, wies am Mittwoch einen Antrag von 75 Abgeordneten zurück, die Zwangspause für unzulässig zu erklären.

Richter Raymond Doherty befand, Johnsons Entscheidung falle in den Bereich politischer Entscheidungen, die nicht von rechtlichen "Standards" abhängig seien. Die schottische Abgeordnete Joana Cherry kündigte an, in die Berufung zu gehen. Johnsons Entscheidung, dem Parlament vor dem für den 31. Oktober geplanten EU-Austritt Großbritanniens eine fast fünfwöchige Sitzungspause aufzuerlegen, rief landesweite Proteste hervor.

12:55 Uhr

Bund: Fast 500 in Deutschland rekrutierte IS-Kämpfer

In den Kriegsgebieten in Syrien und dem Irak befinden sich nach Erkenntnissen der Bundesregierung noch immer 480 Kämpfer, die einst von Deutschland aus dorthin gereist sind. Das geht aus einer Regierungsantwort auf eine Anfrage des FDP-Innenexperten Konstantin Kuhle an das Bundesinnenministerium hervor.

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Konstantin Kuhle: "Wir brauchen daher zügig eine bessere Strategie für den Umgang mit Rückkehrern."

(Foto: imago/Jens Jeske)

Von den IS-Anhängern befinden sich den Angaben zufolge 119 Erwachsene in Syrien oder im Irak, sie sind in Haft oder werden anderweitig festgehalten. Die Mehrheit befindet sich demnach offenbar auf freiem Fuß. Zu den Aufenthaltsorten der aus Deutschland Ausgereisten gebe es eine "zum Teil lückenhafte Informationslage", räumte das Bundesinnenministerium in der Regierungsantwort ein. FDP-Innenexperte Konstantin Kuhle sieht darin ein "erhebliches Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung", da die Regierung keine Erkenntnisse über den Aufenthaltsort habe.

12:17 Uhr

Illegales Rennen: 450-PS-Monster in Berlin beschlagnahmt

Wegen eines illegalen Autorennens in Berlin-Neukölln ist ein 22-Jähriger fürs Erste seinen Führerschein und auch sein 450-PS-starkes Auto los. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann in der Nacht zu Mittwoch deutlich zu schnell unterwegs und wurde von Beamten gestoppt. Jetzt ist erst einmal der Lappen weg und der Wagen ebenfalls beschlagnahmt.

Obwohl kein anderes Auto beteiligt war, wird wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Darunter fallen laut Polizei auch Beschleunigungsfahrten zwischen Ampelstopps. In Berlin ist das nichts Ungewöhliches. Im Schnitt wird jeden Tag ein neues Strafverfahren wegen gefährlicher Raserei oder illegaler Autorennen eingeleitet.

11:58 Uhr

Moorbrand kostete Bundeswehr über 16,5 Millionen Euro

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Die Löscharbeiten beim Moorbrand wurden durch zurückgelassene Munition erschwert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Über Wochen loderte der Moorbrand auf einem Testgelände der Bundeswehr. Die Kosten für Geräte und Dienstleistungen während des Löscheinsatzes im vergangenen Jahr, Schadenersatz sowie Forderungen im Rahmen der Amtshilfe gehen natürlich ins Geld. Der Brand hat die Bundeswehr insgesamt 16,5 Millionen Euro gekostet, wie das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr mitteilte.

Laut Bundeswehr brannte es zwischenzeitlich auf einer Fläche von etwa zwei mal vier Kilometern. Demnach waren zu Spitzenzeiten bis zu 1700 Einsatzkräfte täglich damit beschäftigt, das schwierig zu bekämpfende unterirdische Feuer zu löschen.

11:22 Uhr

Drei DHL-Mitarbeiter sollen aus Paketen gestohlen haben

Drei Innendienstmitarbeiter des Paketdienstes DHL sollen in einem Zustellzentrum in Köln Wertsachen aus 75 Paketen entwendet und diese dann leer weiterverschickt haben. Fast 200 Pakete seien von ihnen 2018 geöffnet worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Sie stahlen demnach unter anderem Handys, Armbanduhren, Damenhandtaschen von Luxusmarken, Münzsammlungen, Sportschuhe und Designerartikel. Der haftungsrechtliche Schaden beläuft sich demzufolge auf 120.000 Euro.

Die Polizei war von DHL auf die Unregelmäßigkeiten aufmerksam gemacht worden, daraufhin begannen umfangreiche Ermittlungen, die am Ende zur Durchsuchung der Wohnungen der Verdächtigen führten. Gegen die drei Männer im Alter von 56, 55 und 32 Jahren ist nun ein Strafverfahren wegen gemeinschaftlichem und gewerbsmäßigem Diebstahl eingeleitet worden.

11:07 Uhr

Modefotograf Peter Lindbergh ist tot

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Peter Lindbergh vor einem seiner bekanntesten Schwarzweißbilder.

(Foto: picture alliance / Felix Hörhage)

Der deutsche Starfotograf Peter Lindbergh ist bekannt für seine markanten Schwarzweißbilder von Modegrößen und Models. Nun ist er mit 74 Jahren gestorben, wie seine Familie in Frankreich mitteilte. Lindbergh arbeitete für berühmte Modeschöpfer wie Jean-Paul Gaultier und Giorgio Armani sowie für internationale Magazine und prägte die Modefotografie entscheidend mit.

10:50 Uhr

Zoll stellt über 50.000 gefälschte Zigaretten sicher

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(Foto: imago images / Future Image)

Zollbeamte haben in einem Auto rund 50.600 vermutlich gefälschte Zigaretten entdeckt. Das teilte das Hauptzollamt Dortmund mit. Die Beamten kontrollierten demnach bereits vor gut einer Woche den Wagen mit niederländischer Zulassung auf einem Parkplatz der Autobahn 2 nahe Gelsenkirchen. Als die beiden Männer, ein 32-Jähriger und ein 34-Jähriger, unterschiedliche Angaben zu ihrem Reisegrund und Ziel machten, wurden die Zollbeamten misstrauisch.

Ein Blick in den Wagen förderte dann 253 Stangen Zigaretten einer bekannten Marke ohne Steuerzeichen zutage. Die Ermittler gehen davon aus, dass sowohl die Verpackungen als auch der Inhalt gefälscht waren.

10:26 Uhr

Seltene Felsmalereien nach Waldbränden zerstört

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Die Region um die bolivianische Stadt Santa Cruz ist bekannt für Felsmalereien.

(Foto: AP)

Nicht nur im Amazonas brennt der Wald. Auch in Bolivien toben Waldbrände. Im Osten des Landes wurden dadurch seltene Felsmalereien zerstört. Der Schaden sei "immens und weitreichend für unser kulturelles Erbe der Felskunst", sagte der Chef-Archäologe der Region Santa Cruz, Danilo Drakic.

Die Feuer wüteten seit Mai und hätten die Kunstwerke mit einer dicken Rußschicht bedeckt, einige Steine seien in der Hitze sogar geborsten. In der Region Santa Cruz gibt es mehrere archäologische Stätten; die ältesten Malereien und Gravuren entstanden um 1500 vor Christus.

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10:00 Uhr

Juso-Chef Kühnert unterstützt dieses SPD-Duo

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Das Kandidatenduo Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken

(Foto: imago images / Metodi Popow)

Vor der ersten Regionalkonferenz zur Vorstellung der Kandidaten für den SPD-Vorsitz hat sich Juso-Chef Kevin Kühnert für das Kandidatenduo Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken ausgesprochen. Er erwarte von den künftigen Parteivorsitzenden vor allem "inhaltliche Klarheit" und "große persönliche Glaubwürdigkeit", sagte Kühnert im ARD-"Morgenmagazin". Er glaube, "dass das mehrere Duos können", er tendiere jedoch zu Walter-Borjans und Esken, "die in ihren Themenbereichen sehr glaubwürdig für einen klaren Kurs stehen".

Walter-Borjans sei derjenige, "der die Steuer-CDs damals in Nordrhein-Westfalen angekauft hat und für mehr als sieben Milliarden Steuernachzahlungen gesorgt hat, die uns allen in Deutschland sonst entgangen wären", sagte Kühnert. Bei der Digitalpolitikerin Esken sei es der "deutliche Einsatz für die Freiheit im Netz, gegen Artikel 13 und die Uploadfilter", an der Seite von vielen jungen Menschen Anfang des Jahres, der ihn überzeuge. Esken habe sich auch nicht von Lobbyinteressen beeinflussen lassen.

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09:35 Uhr

Das ist die lebenswerteste Stadt der Welt

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Schau an, schau an: Wien bleibt die lebenswerteste Stadt der Welt.

(Foto: imago images / Xinhua)

Jedes Jahr erscheint eine Rangliste, in der die lebenswertesten Städte der Welt aufgeführt werden. Für den "Economist" ist Wien dabei erneut auf Platz eins gelandet. 140 Städte wurden anhand von Kriterien wie Lebensstandard, Kriminalitätsrate, Gesundheitsversorgung, Kulturangebot, Umweltsituation, Schulsystem und städtische Infrastruktur bewertet. Wien erreichte ein fast perfektes Ergebnis von 99,1 Punkten von 100.

Hinter Wien folgen die australischem Städte Melbourne und Sydney, dahinter platzieren sich Osaka und Calgary. Auf dem letzten Platz landete die Hauptstadt des Krisenstaats Syrien, Damaskus.

09:16 Uhr

Hongkongs Auslieferungsgesetz steht auf der Kippe

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Carrie Lam

(Foto: imago images / Xinhua)

Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam wird einem Medienbericht zufolge die formelle Rücknahme des umstrittenen Auslieferungsgesetzes ankündigen. Das berichtete die "South China Morning Post" unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Informanten, andere örtliche Medien meldeten dies ebenfalls. Lam würde damit nach monatelangen Protesten eine zentrale Forderung der Demonstranten in der chinesischen Sonderverwaltungszone erfüllen.

Bislang hatte sie den Gesetzentwurf, der die Auslieferung beschuldigter Hongkonger an die Volksrepublik China erlaubt, auf Druck der Demonstranten lediglich auf Eis gelegt. An dem Gesetzentwurf hatten sich die Proteste der Demokratiebewegung vor rund drei Monaten entzündet.

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08:43 Uhr

Tom macht seiner Heidi ein historisches Geschenk

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Es darf dann auch mal etwas ausgefallener werden, wenn es um Geschenke für die Herzdame geht. Tokio-Hotel-Gitarrist Tom Kaulitz macht's vor und schenkt seiner Ehefrau Heidi Klum ein Stück der Berliner Mauer. Auf Instagram teilte die 46-Jährige ein Video, in dem zu sehen ist, wie das bemalte Mauerstück von einem Lastwagen geladen wird. Klum schrieb dazu: "Heute ist ein besonderes Geschenk von meinem Ehemann eingetroffen ... ein Stück der Berliner Mauer, die die Stadt 28 Jahre lang geteilt hat."

Ihr Mann sei östlich der Mauer geboren, vier Wochen bevor die Mauer fiel, schrieb das Model weiter. Er habe die Möglichkeit gehabt, Freiheit, Glück, Kreativität, Kunst und Hoffnung zu erleben. "Jeden Morgen werde ich dieses wunderschöne Stück in meinem Garten betrachten mit dem Wissen, dass Mauern nicht gebaut werden brauchen ... sie müssen fallen."

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08:19 Uhr

Riekes Rückspiegel am 4. September 2019

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Im Berliner Currywurst-Museum, das leider inzwischen geschlossen ist, gab es selbstverständlich eine Herta-Heuwer-Ecke.

(Foto: imago stock&people)

Wussten Sie, dass … einer 36-jährigen Berlinerin heute vor 70 Jahren eine kulinarische Glanzleistung gelungen ist? Herta Heuwer brutzelte am 4. September 1949 am Stuttgarter Platz in Charlottenburg die erste Currywurst. "Es goss kleene Kinderköppe, keen Mensch war an meiner Bude. Aus Langeweile rührte ich Gewürze mit Tomatenmark zusammen. Und es schmeckte herrlich", erinnerte sich die gelernte Schneiderin einst.

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Auch wenn manch Nicht-Berliner an dieser Version zweifeln mag: Das 1959 gewährte Patent für ihre "Spezial-Sosse" namens "Chillup" kann Heuwer keiner mehr nehmen - wie das Rezept, das sie 1999 mit ins Grab nahm. Damals war ihre Erfindung längst weltberühmt, Herbert Grönemeyer widmete dem Leckerbissen gar ein Lied. Darauf eine Currywurst! Ohne Pelle, versteht sich.

Wir gratulieren … Beyoncé, sanges- und tanzfreudige Alleskönnerin sowie Ex-Schicksalskind mit dem exklusiven Attribut bootylicious, zum 38. Geburtstag. Eine Currywurst gibt's bei ihr heute wohl eher nicht, aber vielleicht zaubert ihr Jay-Z ein feines veganes Gericht? Mit der Rap-Ikone ist das vielseitige US-Goldkehlchen immer noch/wieder crazy in love. Demnächst will sie angeblich wieder bei Destiny's Child trällern. Wahnsinn. Happy Birthday, Queen B!

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07:54 Uhr

Tote und Verletzte bei Busunglück in Neuseeland

Bei einem schweren Busunglück in Neuseeland sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Angaben der Polizei überschlug sich der Bus mit mehr als 20 Insassen in der Nähe der Stadt Rotorua, einem beliebten Ausflugsziel auf der Nordinsel des Pazifikstaats. Wie viele Todesopfer und Verletzte es gab, konnten die Behörden zunächst nicht sagen. Die Rettungsdienste waren mit mehreren Hubschraubern im Einsatz, um die Opfer schnell ins Krankenhaus bringen zu können.

Update 9.43 Uhr: Bei dem Busunglück in Neuseeland sind mindestens fünf Touristen ums Leben gekommen.

07:40 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

so langsam wird es turbulent im britischen Parlament. Nach der krachenden Niederlage für Premierminister Boris Johnson - die Abgeordneten erzwangen gestern eine Abstimmung über eine mögliche Brexit-Verlängerung per Gesetz - will der Premierminister Neuwahlen beantragen, sollte der Entwurf heute durchgehen. "Ich will eigentlich keine Wahl, aber wenn die Abgeordneten für eine weitere sinnlose Verzögerung des Brexits stimmen, wäre das der einzige Ausweg", sagte Johnson dazu. Wir werden natürlich ausführlich zu dem Parlaments-Chaos berichten.

Und das wird heute wichtig:

  • Das Bundeskabinett beschließt ein Paket von Regelungen für den Schutz von Nutztieren und Insekten vor allem in der Landwirtschaft. Dazu gehören das Tierwohl-Kennzeichen von Agrarministerin Julia Klöckner und das Insektenschutz-Programm von Umweltministerin Svenja Schulze. Beim Insektenschutz geht es auch um den Ausstieg aus dem umstrittenen Unkrautgift Glyphosat.
  • Die SPD startet um 18 Uhr in Saarbrücken ihre Regionalkonferenzen zur Bestimmung des Parteivorsitzes. Erstmals kommen dafür die acht Duos und ein Einzelbewerber zusammen.
  • Der geschäftsführende Ministerpräsident Giuseppe Conte trifft voraussichtlich heute wieder mit Staatspräsident Sergio Mattarella zusammen, um ihm eine Kabinettsliste zu präsentieren.
  • Die Spitze der Unionsfraktion kommt in Potsdam zu einer zweitägigen Klausur zusammen. Zum Auftakt der um 14 Uhr beginnenden Beratungen soll Kanzlerin Angela Merkel einen Bericht zur politischen Lage abgeben.
  • Die IFA in Berlin startet mit ihrem ersten Pressetag. In diesem Jahr stehen nicht mehr allein die neuesten TV-Geräte im Rampenlicht - ihnen machen die ersten Smartphones den Rang streitig, die mit der schnellen Funktechnik 5G ausgestattet sind. Unser Kollege Klaus Wedekind berichtet von der Messe.
  • Bei der Aufarbeitung des größten Steuerskandals in der deutschen Geschichte, den "Cum Ex"-Deals, startet um 9.30 Uhr der erste Strafprozess. Vor dem Bonner Landgericht müssen sich zwei britische Ex-Aktienhändler verantworten, ihnen wird schwere Steuerhinterziehung im Zeitraum 2006 bis 2011 vorgeworfen. Bei ihren Aktientricks wurde Kapitalertragsteuer mehrfach erstattet - das ging zulasten der Staatskasse.

Alle weiteren wichtigen Meldungen liefert Ihnen der Tag natürlich ebenfalls. Mein Name ist Michael Bauer, starten Sie gut in den Mittwoch.

07:26 Uhr

Abgeordneter macht im Brexit-Chaos ein Nickerchen

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Im britischen Parlament geht es drunter und drüber. Die historische Debatte zwischen Labour und Conservative Party ging an einem Abgeordneten allerdings vorbei. Brexit-Hardliner Jacob Rees-Mogg lag einfach über längere Zeit auf einer Parlamentsbank und machte ein Nickerchen.

Die Haltung des Tory-Politikers sorgte für Empörung. "Die Verkörperung von Arroganz, Anspruchshaltung, Respektlosigkeit und Geringschätzung unseres Parlaments", schrieb die Abgeordnete Anna Turley.

Im Internet tobten sich die User deswegen aus und machten Rees-Mogg zum Meme. Hier einige der gelungenen Collagen.

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07:09 Uhr

Tief "Ferdinand" bringt uns Herbstwetter

Der Süden und der Südosten bekommen dank Hoch "Elektra" heute viel Sonne, während sich in der Nordwesthälfte bereits die Wolken von Tief "Ferdinand" ausbreiten. Gleichzeitig schaufelt das Tief nochmals warme Luft zu uns, wovon besonders die sonnigen Regionen profitieren. Denn dort bringen es die Temperaturen - nach einem frischen Start in den Tag - auf spätsommerlich schöne 24 bis 28 Grad. Der Westen wird bei bis zu 24 Grad im Rheinland ebenfalls recht warm, während es sich bei den Nordlichtern ganz anders anfühlt.

Björn Alexander

Björn Alexander

Dort frischt der Wind nämlich stark bis stürmisch auf und bei den Temperaturen ist im Norden bei 18 bis 20 Grad Schluss. Zudem überwiegen dort sowie im Nordwesten die Wolken und bringen nachmittags zeitweise Regen mit, der zum Teil kräftig ausfallen kann. Die weiteren Aussichten: es wird zunehmend herbstlich. Am deutlichsten fällt der Temperatursturz im Süden aus, wo es morgen im längeren Regen teils nicht mehr als 15 Grad werden.

Ansonsten zeigt sich das Wetter häufig wechselhaft mit regionalen Schauern, aber auch einigen freundlichen Abschnitten. Ebenso unbeständig ist der Trend für unser Wochenende, wobei die Temperaturen noch etwas zurückgehen: morgen bei 15 bis 22 Grad. Am Freitag sind 15 bis 20 Grad drin, bevor es am Wochenende maximal noch 13 bis 19 Grad werden. Hierbei weht ein zum Teil lebhafter Wind aus westlichen bis nördlichen Richtungen.

Ihr Björn Alexander

06:47 Uhr

Teenager erblindet durch Fast-Food-Ernährung

Auf die Ernährung sollte man achten. Ein krasser Fall aus England zeigt nun, was passiert, wenn man sich ausschließlich von Fast Food ernährt. Ein 17-Jähriger aus Bristol war nach Angaben eines Beitrags in der medizinischen Fachzeitschrift "Annals of Internal Medicine" durch seine monokulturelle Ernährung blind und taub geworden.

Der 17-Jährige lebte rund ein Jahrzehnt von einer täglichen Portion Pommes, Chips, Weißbrot und verarbeitetem Fleisch. Die schlechte Ernährung führte zu einer Reihe von Vitaminmängeln, die zu einer speziellen, schmerzfreien Erkrankung des Nervensystems geführt hat ("nutritional optic neuropathy"). Im Fall des Briten waren vor allem Sehnerven betroffen, dazu klagt er über Taubheit und es wurde beginnender Knochenschwund festgestellt. Eigentlich kommt diese Neuropathie nur in unterentwickelten Ländern vor.

Hier dazu mehr.

06:31 Uhr

Briten erhöhen Brexit-Polster um über zwei Milliarden Euro

Wann die Briten die EU verlassen, ist nach dem Chaos im Parlament zurzeit schwer vorherzusagen. Für die Zeit nach dem Austritt werden jedoch bereits Gelder zurückgelegt, die die negativen wirtschaftlichen Folgen abdämpfen sollen. Die britische Regierung von Premierminister Boris Johnson hat daher zusätzliche Ausgaben in Höhe von zwei Milliarden Pfund (2,2 Milliarden Euro) angekündigt.

Finanzminister Sajid Javid werde am heutigen Mittwoch vor dem Londoner Unterhaus verkünden, dass die zusätzlichen Mittel im Jahr nach dem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs ausgegeben werden sollen, erklärte die britische Regierung am Dienstagabend. Die Gelder sollen etwa in den Grenzschutz und die Hafeninfrastruktur fließen.

06:07 Uhr

Huawei beschuldigt US-Regierung der Nötigung

Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte Huawei im Mai auf eine Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen in den USA strengen Kontrollen unterliegen. Die Kontrollen durch die US-Behörden scheinen den Geschäftsbetrieb des chinesischen Konzerns zu stören. Denn Huawei hat schwere Vorwürfe gegen die US-Regierung erhoben. Justizbehörden seien von der Regierung angewiesen worden, Huawei-Mitarbeiter mit Drohungen und Nötigungen zur Kooperation gegen den Konzern zu bewegen.

Ein Sprecher betonte jedoch, dass die Untersuchungsmethoden stets im Einklang mit dem Gesetz stünden. Alle Parteien, die im Fokus von Ermittlungen stünden, würden in den USA zudem die gleichen verfassungsmäßigen Rechte genießen.

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