Sonntag, 03. Januar 2021Der Tag

mit Heidi Ulrich
Heidi Ulrich
22:30 Uhr

Das war Sonntag, der 3. Januar 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

am späten Abend kam noch eine besonders spannende Nachricht über ein brisantes Telefongespräch von Noch-US-Präsident Trump. Darin droht er Georgias Wahlchef und fordert ihn auf, das Wahlergebnis nochmal zu prüfen - und zwar "mit Leuten, die Antworten finden wollen", wie Trump laut einem Mitschnitt sagte. Wichtig waren heute außerdem diese Themen:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!

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Löbau in der Oberlausitz wurde in der Nacht zum Sonntag mit einer dichten Schneedecke überzogen.

(Foto: imago images/lausitznews.de)

22:18 Uhr

Zwei Skifahrer bei Lawinenunglück in Südtirol gestorben

Bei einem Lawinenabgang im norditalienischen Südtirol sind zwei Skifahrer ums Leben gekommen. Sie seien in einem Skigebiet am Schnalstaler Gletscher von den Schneemassen erfasst worden, berichteten italienische Medien. Das Unglück ereignete sich demnach über dem Ort Maso Corto in etwa 2000 Metern Höhe. Bei den Opfern handelte es sich den Berichten zufolge um ein Ehepaar aus der Region. Bergretter waren nach Angaben der Polizei im Einsatz, um nach den beiden Verschütteten zu suchen.

22:04 Uhr

Pastor in Kirche in Texas erschossen

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Der Tatverdächtige wurde festgenommen.

(Foto: AP)

Ein Pastor ist in seiner Kirche im US-Bundesstaat Texas erschossen worden. Der Geistliche habe kurz vor dem Gottesdienst in der Methodisten-Kirche in Winona einen Eindringling in dem Gotteshaus entdeckt, sagte Sheriff Larry Smith dem Fernsehsender KLTV. Als er mit gezückter Waffe die Tür zur Toilette geöffnet habe, habe der Mann ihm die Pistole entrissen ihn erschossen. Anschließend flüchtete er. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter kurze Zeit später nach einer Verfolgungsjagd festnehmen. Der Mann hatte sich nach einer Schießerei am Vorabend in der Kirche versteckt. Der texanische Gouverneur Greg Abbott sprach der Familie des getöteten Pastors sein Beileid aus.

21:41 Uhr

Opec sieht zahlreiche Risiken für Ölmärkte in erster Jahreshälfte

Die Opec warnt angesichts der Corona-Krise vor zahlreichen Abwärtsrisiken für die Ölmärkte in der ersten Jahreshälfte 2021. "In einer Reihe von Ländern bestehen weiterhin Beschränkungen für die soziale und wirtschaftliche Aktivität, und es gibt Sorgen über die Entstehung eines schädlichen neuen Virusstamms", sagte Generalsekretär Mohammed Barkindo. Die Weltwirtschaft könne sich in der zweiten Jahreshälfte stark erholen, aber die Reise-, Tourismus-, Freizeit und Gastgewerbe-Sektoren könnten Jahre brauchen, um auf das Vor-Krisen-Niveau zurückzukehren. Barkindo äußerte sich einen Tag vor einem Treffen der sogenannten Opec-Plus-Gruppe (Opec+), der auch große Öl-Staaten wie Russland angehören, die keine Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder sind. Anfang Dezember hatten die großen Erdöl-Exporteure sich auf eine Lockerung ihrer Förderbremse geeinigt und beschlossen, die Produktion im Januar um 500.000 Barrel pro Tag hochzufahren.

Rohöl (Brent)
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21:18 Uhr

Trump: "Ich will nur 11.780 Stimmen finden"

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht zufolge in einem ungewöhnlichen Telefonat auf eine nachträgliche Änderung des Wahlergebnisses im Bundesstaat Georgia gedrungen. Die "Washington Post" veröffentliche Auszüge aus dem Gespräch zwischen Trump und dem für die Durchführung der Wahl verantwortlichen Staatssekretär, Brad Raffensperger.

  • Demnach klagte Trump über das "falsche" Ergebnis in Georgia und beteuerte, er habe die Wahl gewonnen. "Ich will nur 11.780 Stimmen finden... weil wir den Bundesstaat gewonnen haben", sagte er dem Mitschnitt zufolge. "Wir haben die Wahl gewonnen, und es ist nicht fair, uns den Sieg so zu nehmen", so Trump.
  • Raffensperger solle die Ergebnisse nochmals prüfen, forderte der Republikaner. "Aber prüfen Sie es mit Leuten, die Antworten finden wollen."
  • Zudem drohte Trump seinem Parteikollegen, dass er ein "großes Risiko" eingehe und sich womöglich einer Straftat schuldig mache, wenn er nicht gegen den Wahlbetrug vorgehe.
  • Raffensperger entgegnete dem Mitschnitt zufolge: "Wir müssen zu unseren Zahlen stehen. Wir glauben, unsere Zahlen stimmen." Der Staatssekretär verwies darauf, dass die Ergebnisse auch vor Gericht bestand gehabt hätten.
  • Bei der Präsidentschaftswahl hatte der Demokrat Joe Biden in Georgia mit etwa 12.000 Stimmen Vorsprung gewonnen. Die Ergebnisse wurden dort zwei Mal nachgezählt; es fanden sich dabei trotz Trumps Behauptungen keine Hinweise auf Wahlbetrug.
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20:49 Uhr

Tausende Iraker protestieren am Jahrestag von US-Drohnenangriff

Ein Jahr nach dem tödlichen US-Drohnenangriff auf den iranischen General Kassem Soleimani und seinen irakischen Gefolgsmann Abu Mahdi al-Muhandis haben in Bagdad Tausende Iraker gegen die USA protestiert. Die Hauptkundgebungen fanden auf dem Tahrir Platz und in der Nacht zuvor am Flughafen von Bagdad an jenem Ort statt, an dem Soleimani und al-Muhandis tödlich getroffen worden waren. Die Demonstranten beschimpften die USA als "großen Satan" und den irakischen Regierungschef Mustafa al-Kadhemi als "Agenten" der USA.

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Auf dem Tahrir-Platz in Bagdad forderten Demonstranten Vergeltung.

(Foto: dpa)

Das US-Militär hatte vor einem Jahr auf Anordnung von Präsident Donald Trump den einflussreichen iranischen General mit einem gezielten Drohnenangriff getötet. Soleimani hatte die für Auslandseinsätze zuständigen Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden befehligt. Washington begründete den Angriff damit, dass Soleimani Anschläge auf US-Einrichtungen geplant habe. Im Juli erklärte die UN-Sonderberichterstatterin für außergerichtliche Hinrichtungen, der US-Angriff sei eine "willkürliche Tötung" gewesen.

20:37 Uhr

Gerry Marsden ist gestorben

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Gerry Marsden wurde 78 Jahre alt.

(Foto: REUTERS)

Der britische Musiker Gerry Marsden ist tot. Das teilte seine Familie mit. "Gerry starb heute nach kurzer Krankheit, die in keiner Weise mit Covid-19 in Verbindung stand. Seine Frau, Töchter und Enkelkinder sind am Boden zerstört", hieß es in der Mitteilung, aus der die britische Nachrichtenagentur PA zitierte. Marsden war als Sänger der Band Gerry And The Pacemakers in den 60er Jahren berühmt geworden. Weltberühmt ist ihre Version des Stücks "You'll Never Walk Alone". Das Lied ist seit Jahrzehnten die Vereinshymne des englischen Fußballklubs FC Liverpool.

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20:02 Uhr

Zahl der Waldbrände in Brasilien erreicht Zehnjahres-Höchststand

Die Zahl der Waldbrände in Brasilien hat im Jahr 2020 einen neuen Zehnjahres-Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr kam es zu über 222.000 Waldbränden, wie die brasilianische Weltraumbehörde Inpe nach einer Auswertung von Satellitenbildern mitteilte. Dies entspricht einem Anstieg von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Behörde zählte mehr als 103.000 Brände im Amazonas-Regenwald, was einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber 2019 entspricht. Unter dem seit Januar 2019 amtierenden Präsidenten Jair Bolsonaro, der als notorischer Klimaskeptiker gilt, hat die Vernichtung des Regenwaldes in Brasilien dramatisch zugenommen. Unter Bolsonaro wurden Umweltschutzauflagen geschwächt. Immer wieder öffnete er Schutzgebiete für Landwirtschaft und Bergbau. Umweltschützer werfen Bolsonaro zudem eine Begünstigung illegaler Rodungen vor.

19:23 Uhr

Minsker Erzbischof tritt zurück - nach Konflikt mit Lukaschenko

Nach offener Kritik an der Regierung in Belarus ist der Erzbischof von Minsk, Tadeusz Kondrusiewicz, zurückgetreten. Papst Franziskus akzeptierte seine Amtsniederlegung. Vom Vatikan hieß es, Kondrusiewicz scheide aus Altersgründen aus seinem Amt aus. Kondrusiewicz wurde heute 75 Jahre alt, ab diesem Alter können Bischöfe in den Ruhestand treten.

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Der Papst hatte sich für eine Rückkehr des Erzbischofs nach Belarus eingesetzt.

(Foto: AP)

Kondrusiewicz hatte vor einigen Wochen die Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten in Belarus verurteilt und gesagt, es gebe "Gründe für die Annahme", dass die Wiederwahl von Präsident Alexander Lukaschenko "unfair" war. Lukaschenko warf ihm daraufhin eine "Verschwörung zur Zerstörung des Landes" vor. Der Erzbischof durfte zwischenzeitlich nicht in sein Heimatland einreisen. Die Proteste gegen Lukaschenko halten auch im neuen Jahr an. In Minsk gingen heute erneut Menschen auf die Straße und forderten Neuwahlen und die Freilassung von politischen Gefangenen.

18:46 Uhr

Johnson lehnt Unabhängigkeits-Referendum in Schottland ab

Mit dem Jahreswechsel ist der Brexit vollzogen. Der britische Premierminister Boris Johnson will von einem Referendum über eine Unabhängigkeit Schottlands aber weiterhin nichts wissen. Er erteilte der Forderung der schottischen Regierungschefin Nicola Sturgeon nach einer solchen Volksabstimmung nun erneut eine Absage. Johnson sagte der BBC, Referenden hätten keine "besonders einigende Kraft" und sollten daher nur "einmal in jeder Generation" abgehalten werden. Die Entscheidung über ein neues Referendum in Schottland liegt bei ihm.

2014 hatten die Schotten in einer Volksabstimmung gegen eine Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich gestimmt. Die Anhänger eines neuen Unabhängigkeitsreferendums argumentieren, damals sei das Ergebnis des Brexit-Referendums noch nicht absehbar gewesen. Darüber hinaus hatten in Schottland 62 Prozent gegen den Brexit gestimmt. Sturgeon will deshalb ein neues Unabhängigkeitsreferendum ansetzen. Ihr Ziel ist, dass Schottland nach einem Austritt aus dem Vereinigten Königreich wieder der EU beitreten kann.

18:31 Uhr

Pokal-Auslosung ergibt zwei Bundesliga-Duelle

Die Begegnungen der Achtelfinalspiele im DFB-Pokal sind ausgelost worden: Der VfL Wolfsburg empfängt in der Runde der letzten 16 Teams Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach reist zum VfB Stuttgart. Zudem hat Borussia Dortmund im Westfalen-Duell mit Zweitligist SC Paderborn Heimrecht.

Titelverteidiger Bayern München bestreitet sein Zweitrundenspiel bei Holstein Kiel erst am 13. Januar, der Sieger dieses Duells empfängt im Achtelfinale den Zweitligisten Darmstadt 98. Auch die Begegnung zwischen Vorjahresfinalist Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt wurde auf den 12. Januar verlegt. Der Sieger tritt bei Rot-Weiss Essen, dem letzten verbliebenen Viertligisten, an.

Die Bundesligisten RB Leipzig, 1. FC Köln und Werder Bremen bekommen es allesamt mit Zweitligisten zu tun. Leipzig empfängt den VfL Bochum, Köln muss bei Jahn Regensburg ran. Bremen spielt im eigenen Stadion gegen die SpVgg Greuther Fürth. Die Achtelfinals sind am 2. und 3. Februar.

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18:11 Uhr

Berliner Polizei nimmt mit Axt randalierenden Mann fest

Die Berliner Polizei hat einen mit einer Axt randalierenden Mann gestoppt. Der 39-Jährige schlug damit letzte Nacht in Neukölln auf ein geparktes Auto ein. Beamte konnten den aggressiven Mann zu Boden bringen und ihm die Axt entreißen. Von der Polizei heißt es, während der Festnahme habe er immer wieder zu seinem nicht angeleinten Hund gerufen. Als der Hund schließlich zu einem Sprung auf einen der Beamten ansetzte, schoss der Beamte. Der verletzte Hund wurde in eine Tierklinik gebracht. Bei der Durchsuchung des 39-Jährigen fanden die Polizisten Betäubungsmittel. Warum er mit der Axt auf das Auto einschlug, ist unbekannt.

17:41 Uhr

EU stellt Millionen-Hilfe für Flüchtlinge in Bosnien-Herzegowina bereit

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Migranten beobachten Soldaten beim Aufbau der Zelte im Lager Lipa.

(Foto: dpa)

Angesichts der "inakzeptablen" Lage Hunderter obdachloser Flüchtlinge in Bosnien-Herzegowina hat die Europäische Union eine zusätzliche humanitäre Hilfe von 3,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell forderte das Balkan-Land zugleich auf, ein neues Lager für die Menschen zu errichten. Borrell warnte, dass rund 900 Menschen immer noch auf dem Gelände des zerstörten Lagers Wind und Wetter ausgesetzt und 800 weitere in der Region ohne Obdach seien.

Das Flüchtlingslager Lipa war vor einer Woche von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) geräumt worden, weil die Behörden es nicht winterfest gemacht hatten. Einige junge Männer setzten bei der Räumung aus Wut Zelte und Container in Brand. Das Lager ist komplett zerstört. Die Verlegung der Menschen in eine alte Kaserne scheiterte dann an Protesten von Anwohnern. Hunderte blieben bei Winterwetter ohne jeden Schutz, bis die Armee in Lipa neue Zelte aufbaute.

Die Organisation Pro Asyl warf den EU-Staaten "Totalversagen" vor und forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. "Die Grenzen müssen geöffnet und die frierenden Menschen innerhalb der EU aufgenommen werden", forderte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt.

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17:01 Uhr

Polizei sucht Zeugen zu Essener Silvester-Randale

Die Polizei sucht weitere Zeugen zur Silvester-Randale in Essen. Erste Hinweise seien bereits eingegangen, heißt es von der Polizei. In sozialen Medien kursiert mindestens ein Video der Randale, bei der die Täter unter anderem eine Haltestelle, Mülleimer und Werbetafeln zerstörten. In dem Video, das unter anderem die "WAZ" veröffentlicht hat, sind mehrere Täter sowie Personen zu sehen, die möglicherweise ebenfalls etwas damit zu tun hatten. Wer sie erkennt oder weitere Videos oder Fotos von den Vorfällen gemacht hat, soll sich bei der Polizei melden. In der Silvesternacht hatten laut Anwohnern etwa 50 Personen auf dem Altenessener Markt randaliert. Die Polizei nahm vier Verdächtige vorübergehend fest.

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16:31 Uhr

Gedenkstätte zu Verbrechen im Zweiten Weltkrieg geplant

Deutschland soll eine Gedenk- und Bildungsstätte über den deutschen Vernichtungskrieg und die Verbrechen der Besatzung im Zweiten Weltkrieg erhalten. "Der Zweite Weltkrieg und die Verbrechen in deutschem Namen prägen Europa bis heute", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters der "Bild am Sonntag". Deshalb sei es von großer Bedeutung, "dass wir die Geschichte der deutschen Besatzungsherrschaft noch genauer aufarbeiten, dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit vermitteln". Die ersten Schritte zur Umsetzung dieses erinnerungspolitisch so bedeutsamen Vorhabens seien jetzt gemacht. Der Ort der Gedenkstätte ist noch offen. Die CDU-Politikerin legte auf einen Beschluss des Bundestages vom Oktober hin einen Zeit- und Maßnahmenplan vor. Unter Federführung des Deutschen Historischen Museums (DHM) in Berlin soll bis Ende 2021 ein Konzept für Dauer- und Wechselausstellungen entstehen.

16:12 Uhr

Hacker greifen auf interne Systeme von Microsoft zu

Von dem im Dezember bekannt gewordenen, großangelegten Cyberangriff in den USA ist auch Microsoft betroffen. Den Hackern sei es gelungen, auf interne Systeme der Microsoft Corp. zuzugreifen und den internen Quellcode einzusehen, der zur Erstellung von Softwareprodukten verwendet wird, teilte der Konzern mit. Welche Produkte oder interne Systeme konkret betroffen sind, sagte Microsoft nicht. Nur dies: Es seien "keine Beweise für den Zugriff auf Produktionsdienste oder Kundendaten gefunden" worden und "keine Hinweise darauf, dass unsere Systeme für Angriffe auf andere verwendet wurden", hieß es. Microsoft hatte zuvor bestätigt, schädliche Software von einem Anbieter namens Solarwinds Corp. heruntergeladen zu haben, die von den Hackern modifiziert worden war.

15:43 Uhr

Dach bei indischem Krematorium eingestürzt - mindestens 19 Tote

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Mit einem Spürhund suchen Einsatzkräfte nach möglichen weiteren Verschütteten.

(Foto: INDIA)

In der nordindischen Stadt Muradnagar ist bei einem Krematorium ein Dach eingestürzt. Mindestens 19 Menschen kamen dadurch ums Leben, 19 weitere Menschen wurden verletzt. Von der Polizei hieß es weiter, die Überdachung eines Unterstands sei zusammengefallen, als Menschen dort bei Regen Schutz gesucht hatten. Bei vielen Opfern handele es sich um Angehörige eines Anwohners im Bezirk Ghaziabad, der dort eingeäschert werden sollte. Einsatzkräfte suchen in den Trümmern nach möglichen weiteren Verschütteten. Indiens Premierminister Narendra Modi und Präsident Ram Nath Kovind sprachen ihr Beileid aus. Warum das Dach einstürzte, ist unklar. Die Behörden leiteten dazu eine Untersuchung ein.

15:28 Uhr

Stoch gewinnt Springen in Innsbruck

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Kamil Stoch feiert seinen Sprung.

(Foto: AP)

Der Pole Kamil Stoch hat das Bergisel-Springen in Innsbruck gewonnen und ist bei der Vierschanzentournee plötzlich in der Rolle des Topfavoriten. Der 33-Jährige sprang 127,5 und 130 Meter und gewann damit vor Anze Lanisek aus Slowenien und seinem Landsmann Dawid Kubacki. Einen deutlichen Rückschlag musste der Deutsche Karl Geiger hinnehmen, der nach 117 und 128,5 Metern nicht über Rang 16 hinauskam. Auch der bisher Führende Halvor Egner Granerud aus Norwegen (Rang 15) und Markus Eisenbichler (6.) blieben hinter den Erwartungen zurück. In der Tournee-Gesamtwertung liegt Stoch vor dem Finale in Bischofshofen am Mittwoch klar in Führung. Kubacki, Granerud, Geiger und Eisenbichler liegen etwas weiter zurück.

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15:10 Uhr

Bundestagsabgeordnete fordern Freilassung von Assange

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Die US-Justiz will Assange unter anderem wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente vor Gericht stellen. Ihm drohen bis zu 175 Jahre Haft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Morgen soll ein Gericht in London entscheiden, ob der Whistleblower Julian Assange von Großbritannien an die USA ausgeliefert wird. Vor dem Urteil hat eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe im Bundestag die Freilassung des Wikileaks-Gründers gefordert. Eine Überstellung Assanges an die USA "würde dessen Leben gefährden" und hätte "Präzendenzcharakter für andere Journalisten", erklärte die Arbeitsgruppe.

  • Die Linken-Politikerin Sevim Dagdelen forderte die britische Regierung auf, selbst bei einem entsprechenden Justizurteil eine Auslieferung zu verhindern.
  • Der CDU-Politiker Frank Heinrich, ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe, erklärte: "Die Verteidigung der Pressefreiheit ist eine Grundfrage der Demokratie."
  • Die Gruppe verwies auch auf den kritischen Gesundheitszustand des Australiers.
  • Der Bundestagsarbeitsgruppe "Freiheit für Julian Assange" gehören außerdem der FDP-Politiker Bijan Djir-Sarai, Frank Schwabe von der SPD und Margit Stumpp von den Grünen an.
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14:41 Uhr

Manchester City "enttäuscht" über Mendys Corona-Verstoß

Rund ein halbes Dutzend Fußball-Profis in der englischen Premier League haben Ärger am Hals, weil sie anscheinend gegen die Corona-Regeln verstoßen haben. Dazu gehört auch der Verteidiger Benjamin Mendy bei Manchester City. Er soll Medienberichten zufolge an Silvester eine Party in seinem Haus gegeben haben. Sein Verein zeigt sich enttäuscht.

  • "Der Verein hat Kenntnis von einem Bruch der Corona-Regeln durch Benjamin Mendy", teilte Man City mit. "Der Verein ist enttäuscht, von diesem Verstoß zu erfahren, und wird eine interne Untersuchung durchführen."
  • Gleichzeitig verwies City darauf, dass "Teile dieses Vorfalls" in den Berichten falsch interpretiert worden seien und sich Mendy bereits öffentlich für seinen Fehler entschuldigt habe.
  • Manchester City muss im heutigen Auswärtsspiel beim FC Chelsea (17.30 Uhr im Liveticker auf ntv.de) auf mehrere Spieler verzichten, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Unter anderem Kyle Walker und Gabriel Jesus waren über Weihnachten positiv getestet worden.
  • Citys Spiel beim FC Everton am Montag war aus Sorge über eine weitere Ausbreitung des Virus vorsichtshalber verschoben worden.
13:49 Uhr

Mann sauniert am Fahrbahnrand und löst Polizeieinsatz aus

Ein Mann hat an einem Fahrbahnrand eine mobile Sauna benutzt und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatten Zeugen am Samstagabend einen vermeintlich nackten Mann in Wallerfangen gemeldet, der aus einem Fahrzeug gestiegen sei.

Die Beamten fanden vor Ort den "ausreichend bekleideten" Mann, der in der Fasssauna auf einem geparkten Anhänger saunierte. Die Saunagänge in einer ordnungsgemäß als Anhänger geparkten Sauna seien nicht verboten, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Den Mann erwarten damit keine Konsequenzen.

13:15 Uhr

NBA-Legende Westphal im Alter von 70 gestorben

Die NBA trauert um den früheren Meisterspieler und langjährigen Trainer Paul Westphal. Das Mitglied der Basketball-Ruhmeshalle sei im Alter von 70 Jahren gestorben, teilte sein Ex-Team Phoenix Suns mit.

  • "Er wird für seine Großzügigkeit, Führung und Liebe für das Spiel, die seine vielen Jahre in der NBA definierten, in Erinnerung bleiben", würdigte ihn Liga-Commissioner Adam Silver in einer Mitteilung.
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    Paul Westphal

    (Foto: AP)

  • Mit den Boston Celtics holte Westphal 1974 als Profi den NBA-Titel. Als Trainer führte er die Suns 1993 in die Finalspiele und unterlag dort den Chicago Bulls um Michael Jordan. Zuletzt war er als Chefcoach 2012 für die Sacramento Kings tätig und agierte danach noch als Assistent bei den Brooklyn Nets. 2019 wurde er in die Naismith Hall of Fame aufgenommen.
12:47 Uhr

Mann zündet illegalen Böller und verletzt sich schwer

Ein Mann hat in seiner Wohnung in Berlin einen verbotenen Böller gezündet und ist dabei schwer verletzt worden. Der 49-Jährige erlitt ein Knalltrauma und Verletzungen an einem Arm und im Gesicht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

  • Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Am Samstagabend wurden den Angaben zufolge Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem im Stadtteil Lankwitz eine Brandmeldeanlage ausgelöst worden war.
  • Der 49-Jährige gab an, er habe den Böller auf der Straße gefunden und für harmlos gehalten, weshalb er ihn in seiner Küche entzündet habe. Dabei kam es zu einer Explosion.
12:22 Uhr

Doppelerfolg für deutsche Rodlerinnen

Mit einem weiteren Doppelerfolg haben die deutschen Rodlerinnen vier Wochen vor der Weltmeisterschaft für ein perfektes Weltcup-Wochenende auf der WM-Bahn am Königssee gesorgt. Gesamtweltcup-Gewinnerin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) gewann ihr drittes Rennen in der Saison vor ihrer Konkurrentin Natalie Geisenberger (Miesbach), die zum fünften Mal in Serie nach ihrer Babypause auf Rang zwei fuhr und weiterhin auf ihren 50. Weltcup-Sieg wartet. Anne Berreiter aus Berchtesgaden wurde Vierte, Dajana Eitberger (Ilmenau) landete auf Rang fünf.

11:57 Uhr

Von Polizei ertappt: Gruppe streamt Verstoß gegen Corona-Regeln live im Netz

In Moringen haben zwei Frauen und zwei Männer ihr gemeinsames Treffen ins Internet gestreamt und damit die Polizei auf sich aufmerksam gemacht. Weil die vier jungen Menschen aus vier verschiedenen Haushalten stammten, war das Zusammentreffen am Samstagabend durch die Corona-Verordnungen untersagt, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilte. Das Treffen in einer Jugendeinrichtung in Moringen wurde durch die Polizei beendet und gegen die vier Teilnehmer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

10:35 Uhr

Unbekannte platzieren Schweinekopf vor Haus von Pelosi

Unbekannte haben die Häuser der führenden US-Politiker Mitch McConnell und Nancy Pelosi mit Protestparolen beschmiert. Vor Pelosis Haus in San Francisco war am Samstag zudem ein Schweinekopf abgelegt und Kunstblut verteilt worden, berichteten US-Medien. Auf McConnells Haustür und Fenster in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky schrieben die Täter demnach "Wo ist mein Geld" und "Mitch tötet die Armen". Auf Pelosis Garagentor stand durchgestrichen "$2K" und "Wir wollen alles".

Der von den Republikanern dominierte Senat hatte gegen eine vom Repräsentantenhaus beschlossene Anhebung der Corona-Hilfen für US-Bürger von 600 auf 2000 Dollar gestimmt.

10:29 Uhr

Greta Thunberg ist jetzt volljährig

Alles Gute Greta Thunberg! Die wohl berühmteste Klimaaktivistin ist jetzt volljährig. Die Schwedin feiert heute ihren 18. Geburtstag. Ihren Ehrentag wollte die Stockholmerin daheim verbringen. Sie habe jetzt aber mehr Rechte: Bei der nächsten schwedischen Parlamentswahl im Herbst 2022 darf Thunberg zum Beispiel erstmals ihre Stimme abgeben.

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09:47 Uhr

Zeitungsbote rettet Bewohner vor Hausbrand

Ein Zeitungsbote hat in der Nacht zum Samstag in Sachsen ein größeres Drama verhindert. Der Mann bemerkte gegen 2 Uhr den Brand eines Einfamilienhauses, weckte die Bewohner und alarmierte die Feuerwehr. Das Ehepaar, 76 und 79 Jahre alt, und sein zehn Jahre altes Enkelkind blieben unverletzt. Sie kamen vorerst bei Nachbarn unter, ihr Zuhause im Dorf Neuschönberg ist unbewohnbar. Nach Angaben der Polizei entstand ein erheblicher Schaden, die Höhe ist noch unklar. Auch die Brandursache ist unbekannt und wird untersucht. "Der Zeitungsbote ist ein Held", sagte der Polizeisprecher.

09:20 Uhr

Zoë Kravitz' Ehe steht vor dem Aus

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Zoë Kravitz und Karl Glusman

(Foto: imago images/MediaPunch)

Die Ehe von Zoë Kravitz und ihrem Mann Karl Glusman steht vor dem Aus. Die beiden Schauspieler möchten sich scheiden lassen. Das berichtet das US-Magazin "People" unter Berufung auf vorliegende Gerichtsunterlagen. Auch ein Sprecher von Kravitz habe dies bestätigt.

Im Juni 2019 hatten die beiden Schauspieler in Paris geheiratet, im Heim von Musiker Lenny Kravitz, dem Vater von Zoë. Kurz zuvor sollen sie sich bereits standesamtlich getraut haben. Dabei gewesen sein in Frankreich sollen damals unter anderem auch die Schauspielerinnen Shailene Woodley und Reese Witherspoon sowie Kravitz' Mutter Lisa Bonet und deren neuer Ehemann Jason Momoa.

08:45 Uhr

Lindner will FDP "in die Regierung führen"

Die Umfragen sprechen nicht gerade dafür, dass die FDP ihren Wahlerfolg von 2017 wiederholen kann. Dennoch strebt Parteichef Christian Lindner eine Regierungsbeteiligung an. "Ich möchte meine Partei in die Regierung führen. Mit 42 Jahren habe ich zwar genügend Geduld und Energie, aber für Deutschland wäre es gut, wenn das im Herbst 2021 gelingt", sagte er der "Bild"-Zeitung.

  • "Die Lage der FDP ist in jeder Hinsicht besser als vor vier Jahren, um ein zweistelliges Ergebnis zu erzielen. Wir haben die Ambition auf Regierungsbeteiligung", ergänzte Lindner.

  • Bei der Bundestagswahl 2017 kam die FDP auf 10,7 Prozent, nach Verhandlungen mit der Union brach Lindner die Koalitionsgespräche allerdings ab.
08:11 Uhr

Legendärer NFL-Runningback Floyd Little ist tot

Die Football-Profiliga NFL trauert um Floyd Little. Der legendäre Runningback der Denver Broncos verstarb Freitagnacht im Alter von 78 Jahren nach einer Krebserkrankung. Das teilte die American Football Hall of Fame mit.

  • "Floyd Little war ein wahrer Held des Spiels", sagte Hall-of-Fame-Präsident David Baker: "Er war ein Mann von großer Integrität, Leidenschaft und Mut. Seine Beiträge außerhalb des Feldes waren sogar noch größer als seine erstaunlichen Leistungen."
  • NFL-Boss Roger Goodell würdigte Little nicht nur als "einen Hall-of-Fame-Runningback, sondern eine Hall-of-Fame-Person". Glaube, Familie und Football seien die Säulen seines Lebens gewesen: "Er hat viele dazu inspiriert, das Beste zu sein, was sie können." Little lief neun Spielzeiten für die Broncos auf, seine Trikotnummer 44 wurde vom Klub nicht mehr vergeben. 2010 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen.
07:40 Uhr

FDP mit Kritik an Merz: Ist eine "Fettnäpfchensuchmaschine"

Baden-Württembergs FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke hält es für die Liberalen für ungefährlich, wenn die CDU den eher wirtschaftsliberalen Friedrich Merz zum Parteichef wählen sollte. "Ich glaube, dass das für uns eine relativ günstige Variante wäre", sagte das FDP-Präsidiumsmitglied. "Merz hat etwas von einer Fettnäpfchensuchmaschine."

Der CDU-Politiker überstehe kaum ein Interview ohne missverständliche Aussagen, die ihm anschließend auf die Füße fielen. "Wenn man das dann noch in der Funktion eines Kanzlerkandidaten macht, kann ich mir vorstellen, wie schnell die Umfragewerte steil nach unten absacken."

07:09 Uhr

Mehrere US-Senatoren wollen Bidens Wahlsieg nicht bestätigen

Eine Gruppe republikanischer US-Senatoren hat Widerstand gegen die Bestätigung des Ergebnisses der Präsidentschaftswahl durch den US-Kongress angekündigt. Bei der Sitzung am Mittwoch wollen sie die Einsetzung einer Untersuchungskommission fordern, die eine zehntägige Prüfung des Wahlergebnisses vornehmen soll. Die Erklärung wurde von sieben amtierenden Senatoren, unter ihnen Ted Cruz, und vier gewählten Senatsmitgliedern unterzeichnet. Sie sprachen von angeblichem Wahlbetrug und Unregelmäßigkeiten.

Historisch gesehen gilt die Bestätigung des Wahlsiegers als Formalität. Der scheidende Präsident Trump weigert sich jedoch, seine Niederlage anzuerkennen. In den vergangenen Monaten stellte er zahlreiche Behauptungen über mutmaßlichen Wahlbetrug auf, ohne Beweise dafür vorzulegen.

06:40 Uhr

Polizei ermittelt nach Schüssen auf Zug in NRW

Unbekannte haben in Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen am Samstagabend mehrere Schüsse auf einen Zug abgegeben. Die Passagiere und das Zugpersonal seien aber nicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Zahl der Schüsse sei noch unklar. Die Schüsse seien gegen 21 Uhr gefallen. "Mehrere Fenster sind gesplittert, aber nicht zerschlagen worden", sagte der Pressesprecher.

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Beamte untersuchen die Einschusslöcher.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Mordkommission ermittelt, die Polizei sucht auch mithilfe eines Hubschraubers nach den Tätern. Wegen der Ermittlungen war der Streckenabschnitt zwischen Lüdenscheid-Brügge und Lüdenscheid nach Angaben der Deutschen Bahn für den Bahnverkehr gesperrt.

Update von 15:12 Uhr: Inzwischen ermittelt die Polizei nur noch wegen Sachbeschädigung. Anfangs war eine Mordkommission gebildet worden. Nun sagte ein Polizeisprecher, es habe sich herausgestellt, dass die Schüsse möglicherweise mit einer Softair-Pistole abgegeben worden seien. Außerdem habe sich gezeigt, dass auch eine Turnhalle neben der Bahnstrecke beschossen worden sei. Auch hier seien Fenster zu Bruch gegangen. Die Polizei suche nun dringend Zeugen.

05:59 Uhr

Deutschland liefert weiterhin Rüstungsexporte in Krisengebiete

Nach dem Rekordjahr 2019 hat sich 2020 wieder ein Abwärtstrend bei den Genehmigungen für deutsche Rüstungsexporte abgezeichnet. In eine besonders konfliktreiche Weltregion dürfen aber weiter in größerem Umfang Waffen und andere militärische Güter geliefert werden.

  • Es wurden Rüstungsexporte für mehr als eine Milliarde Euro an Länder genehmigt, die in die Konflikte im Jemen oder in Libyen verwickelt sind. Alleine für Ägypten wurden bis zum 17. Dezember Ausfuhren von Waffen und militärischer Ausrüstung im Wert von 752 Millionen Euro erlaubt. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour hervor.
  • Auch nach Katar (305,1 Millionen Euro), in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE, 51,3 Millionen Euro), nach Kuwait (23,4 Millionen Euro) und in die Türkei (22,9 Millionen Euro) dürfen in größerem Umfang Rüstungsgüter geliefert werden. Alle genannten Länder spielen in mindestens einem der beiden seit Jahren andauernden Konflikte eine Rolle.

05:41 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht