Der Tag
28. April 2026
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
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22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 28.04.2026

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Abendlicher Verkehr in Berlin-Prenzlauer Berg. (Foto: IMAGO/Seeliger)

Liebe Leserinnen und Leser,

ein ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende entgegen. Bevor ich mich in den Feierabend verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht!

Das war Dienstag, der 28.04.2026
21:55 Uhr

Nach Trump-Kritik an Kimmel: Behörde ordnet Überprüfung von ABC-Sendelizenzen an

US-Showmaster Jimmy Kimmel sorgte in den vergangenen Tagen für allerhand Schlagzeilen. Vor den Schüssen in Washington bei einem Galadinner im Beisein des Präsidenten bezeichnete der Moderator Melania Trump als "Witwe im Wartestand".

Sowohl die First Lady als auch Donald Trump kritisierten Kimmel im Anschluss scharf. Der Präsident forderte sogar die Entlassung des Moderators.

Nun reagiert auch die Medienaufsichtsbehörde FCC und hat eine vorzeitige Überprüfung der Lizenzen des Senders ABC angeordnet. Die FCC forderte Eigentümer Disney auf, den Antrag auf Verlängerung der Sendelizenzen für seinen Sender ABC einzureichen - mehrere Jahre vor dem ursprünglichen Termin.

Nach Trump-Kritik an Kimmel: Behörde ordnet Überprüfung von ABC-Sendelizenzen an
21:12 Uhr

Yeliz Koc spricht über ihre Brust-OP

Yeliz Koc hat sich in mehreren Instagram-Storys besorgt über den "Schönheitswahn" im Internet gezeigt. "Ich sehe nur noch wunderschöne Frauen, die irgendwelche Beauty-Eingriffe machen lassen." Dass so schöne Menschen mit OPs nachhelfen, finde sie "erschreckend". Im Zuge dessen und auch als Warnung berichtet Koc über ihre eigenen Erfahrungen.

Sie "bereue das schon mit meinen Brüsten", erklärt Koc ihrer Community. "Ich hatte damals schöne Brüste, wollte sie aber voller haben." Mit dem Ergebnis sei sie zunächst zufrieden gewesen, "die Implantate waren nur falsch. Sie waren auch nicht gut eingesetzt", so die "Promi Big Brother"-Gewinnerin. Bis sie dann einen Arzt gefunden habe, "der meine Brüste so perfekt gemacht hat, dass ich auch richtig zufrieden war".

Mittlerweile sei sie voll bei sich angekommen und mit sich im Reinen. Der Community gibt sie als Unterstützung mit auf den Weg: "Ihr seid gut so, wir ihr seid. Liebt euch so, wie ihr seid."

Yeliz Koc spricht über ihre Brust-OP
20:30 Uhr

Tränen und Jubel: Gestrandeter Wal wird mit Lastkahn bewegt

Stundenlang haben Helfer den gestrandeten Wal vor der Insel Poel mit Gurten durchs flache Wasser gezogen. Doch nun gibt es Tränen und Jubel: Das Tier wird mit einem Lastkahn endlich von seiner bisherigen Position wegbewegt.

Jetzt soll der Wal in die Nordsee gebracht werden. Wie die Überfahrt verläuft, können Sie im ntv-Livestream verfolgen.

 

Tränen und Jubel: Gestrandeter Wal wird mit Lastkahn bewegt
20:03 Uhr

Unglück in den USA: Heißluftballon prallt gegen Casino-Fassade

Trotz böiger Winde hebt ein Pilot mittags ungeplant ab. Der Mann verliert die Kontrolle, streift einen Baum und prallt gegen die Fassade eines Casinos in Nordkalifornien. Der Korb wird weiter durch die Luft geschleudert. Am Ende landet der Ballon auf einem Feld. Der Pilot bleibt unverletzt.

Unglück in den USA: Heißluftballon prallt gegen Casino-Fassade
19:02 Uhr

Trump: "Meine Mutter war verknallt in Charles"

"Charles, der junge Charles, er ist so süß", soll Mary MacLeod einst geschwärmt haben. Für den US-Präsidenten steht daher fest: Seine Mutter hatte etwas übrig für den damaligen britischen Thronfolger.

"Meine Mutter war verliebt in Charles", sagte Donald Trump nun in seiner Rede vor dem Weißen Haus im Beisein von Charles III. und Königin Camilla. Er fügte hinzu: "Kann man das glauben? Unglaublich, ich frage mich, was sie jetzt denkt."

Seine Mutter habe royale Events mit Queen Elizabeth II. stets gebannt am Fernseher verfolgt, erinnerte sich der US-Präsident weiter.

Und wie reagierte Charles? Dem König huschte während Trumps Rede immer wieder ein Lächeln über das Gesicht.

Trump: "Meine Mutter war verknallt in Charles"
18:20 Uhr

Genervte Touristen prügeln sich um begehrten Fotoplatz

Für das perfekte Foto bei Sonnenaufgang am Aussichtspunkt Südliches Himmelstor im Landschaftsschutzgebiet des Berges Tai nehmen Touristen eine frühe Wanderung in Kauf. Doch diese Idee hatten viele - und so kommt es unter den gereizten Besuchern zu einer gefährlichen Rauferei am Felsen.

Genervte Touristen prügeln sich um begehrten Fotoplatz
17:44 Uhr

Ultraleichtflugzeug stürzt ab - Pilot tot

Ganz in der Nähe eines Flugplatzes in Speyer stürzt ein Ultraleichtflugzeug ab. Für den Piloten kommt jede Hilfe zu spät.

Der Unfall habe sich am späten Vormittag ereignet, teilte das Polizeipräsidium Rheinpfalz mit. Anfängliche Hinweise auf einen zweiten Flugzeuginsassen bestätigten sich nach Angaben der Feuerwehr Speyer nicht. 

Augenzeugen hatten laut Feuerwehr um kurz nach 11 Uhr den Absturz zwischen dem Flugplatz und einer nahegelegenen Rheininsel beobachtet. Die Suche nach der Absturzstelle war zunächst schwierig. Das Wrack befindet sich in einem dicht bewaldeten und schlecht zugänglichen Gebiet.

Ein Brand am Flugzeug wurde laut Feuerwehr schnell gelöscht. Was zu dem Absturz führte, ist bislang noch unklar. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

 

Ultraleichtflugzeug stürzt ab - Pilot tot
16:52 Uhr

Autonomer Tarnkappen-Tankflieger absolviert ersten Flug

Boeing entwickelt für die US-Marine eine autonome Tankdrohne. In Illinois hat die MQ-25A Stingray nun ihren ersten Testflug erfolgreich gemeistert. Auf einer programmierten Route ist die Drohne selbstständig gestartet und gelandet.

Autonomer Tarnkappen-Tankflieger absolviert ersten Flug
16:18 Uhr

Justizministerium wirft Ballsaal-Kritikern "Trump-Wahn-Syndrom" vor

Es ist ein Prestigeprojekt von US-Präsident Donald Trump - und gleichzeitig umstritten. Nach den Schüssen bei einer Abendveranstaltung mit Trump in Washington greift das Justizministerium nun in scharfen Worten die Denkmalschützer an, die sich gegen seinen gewünschten Ballsaal stellen.

Bei einem Bundesrichter beantragte das Ministerium, den Baustopp für das rund 400 Millionen US-Dollar teure Projekt aufzuheben. In dem Schriftsatz greifen die Regierungsjuristen die klagende Denkmalschutzorganisation direkt an, bezeichnen sie als "FAKE" (falsch) und werfen ihr ein "Trump Derangement Syndrome" (etwa Trump-Wahn-Syndrom) vor. Mit dem geplanten Ballsaal wäre ein solcher Angriff "niemals passiert", so die Argumentation.

Die Wortwahl erinnert – wie etwa die Zeitung "Washington Post" schreibt – stark an Beiträge auf Trumps Onlineplattform Truth Social.

Justizministerium wirft Ballsaal-Kritikern "Trump-Wahn-Syndrom" vor
15:36 Uhr

Wal bläst aus Lastkahn - Retter jubeln

Für den vor Deutschland gestrandeten Buckelwal zeichnet sich ein leichter Hoffnungsschimmer ab: Im Zuge einer privaten Rettung wird das Tier jetzt erfolgreich in einen Lastenkahn befördert. Live-Aufnahmen begleiten die Aktion.

Wal bläst aus Lastkahn - Retter jubeln
15:12 Uhr

Trump häuft Milliarden an - Becher-Vergleich schockt

Merchandise-Artikel, ein eigener Krypto-Coin, teure Geschenke von anderen Staatschefs - seine zweite Amtszeit im Weißen Haus ist für Donald Trump schon jetzt ein Riesen-Geschäft. Kein anderer Präsident vor ihm hat finanziell so sehr von dem Amt profitiert - das macht ein Tiktoker jetzt auf eindrückliche Art und Weise deutlich.

Trump häuft Milliarden an - Becher-Vergleich schockt
14:58 Uhr

Helfer ziehen gestrandeten Buckelwal erfolgreich in Lastkahn

Der in der Ostsee gestrandete Buckelwal kommt in dem für seinen Transport vorgesehenen Lastkahn an. Das Tier bewegt sich in die sogenannte Barge, nachdem Helfer ihn zuvor mit Gurten in diese Richtung gezogen haben.

Helfer ziehen gestrandeten Buckelwal erfolgreich in Lastkahn
14:38 Uhr

Zwei Tote nach Schüssen in Sachsen

Nach Schüssen im Bereich eines Mehrfamilienhauses im sächsischen Neustadt hat die Polizei zwei Tote und einen Schwerverletzten entdeckt. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, sagte ein Polizeisprecher.

Demnach gibt es derzeit keine Hinweise auf einen flüchtigen Täter.

Zwei Tote nach Schüssen in Sachsen
14:29 Uhr

Vereinigte Arabische Emirate treten aus der Opec aus

Die Opec schrumpft weiter. Die Emirate folgen mehreren weiteren Staaten, die die Gruppe bereits verlassen haben. Grund dafür sind jüngste Entwicklungen rund um den Iran-Krieg

Vereinigte Arabische Emirate treten aus der Opec aus
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Kollegin Leah Nowak verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
13:55 Uhr

Chef der AfD-Jugend war früher bei Linken-Treffen

Der Vorsitzende der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland, Jean-Pascal Hohm, hat nach eigenen Angaben zunächst Sympathien für die Linkspartei gehabt. Als Jugendlicher besuchte er Stammtische in Brandenburg, nahm 2013 an Treffen in Rangsdorf teil und wählte mit 16 Jahren eine linke Landratskandidatin. Später wandte er sich jedoch ab, da ihm die Partei zu "rückwärtsgewandt" gewesen sei und er eine gewisse "Sowjet-Nostalgie" wahrgenommen habe.

2014 trat Hohm im Alter von 17 Jahren der AfD bei und gründete in Brandenburg die inzwischen aufgelöste Junge Alternative mit, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wurde. Seit Ende 2025 führt der 28-Jährige die Nachfolgeorganisation Generation Deutschland.

Chef der AfD-Jugend war früher bei Linken-Treffen
13:16 Uhr

Österreicher gesteht Terrorplan für Taylor-Swift-Konzert

Der 21 Jahre alte Hauptangeklagte im Prozess um die abgesagten Taylor-Swift-Konzerte in Wien hat Terrorpläne gestanden. Auf die Frage, ob er sich in diesem Punkt schuldig bekenne, antwortete der Angeklagte vor dem Landesgericht Wiener Neustadt mit "Ja". In seiner Vernehmung sagte der Österreicher, dass er bis Mitte 2023 eigentlich gar kein radikaler Muslim gewesen sei. Das habe sich spätestens im Januar 2024 durch den Kontakt mit Islamisten innerhalb kurzer Zeit geändert. 

Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte der 21-Jährige kurz vor den Swift-Konzerten im August 2024 einen Anschlag geplant. Dazu habe er eine Schrapnell-Bombe weitgehend fertiggestellt. Ziel eines Anschlags sollen nach bisherigen Ermittlungen Fans des US-Musikstars vor dem Konzertgelände gewesen sein. Der 21-Jährige hatte sich den Ermittlungen zufolge mehrfach zur Terrormiliz IS bekannt.

Österreicher gesteht Terrorplan für Taylor-Swift-Konzert
12:40 Uhr

Jimmy Kimmel verteidigt Witwen-Witz über Melania Trump

US-Moderator Jimmy Kimmel hat sich erneut den Ärger von Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump zugezogen und weigert sich nun, sich für seinen Witz zu entschuldigen. In seiner Sendung "Jimmy Kimmel Live!" hatte er Melania Trump im Zusammenhang mit einem Dokumentarfilm als "werdende Witwe" bezeichnet. Nach einem Angriffsversuch beim Korrespondentendinner hatten die Trumps den Witz scharf kritisiert und Kimmels Entlassung gefordert.

Der Moderator wies die Vorwürfe zurück und verspottete die Forderungen in seiner Sendung. Es habe sich um einen harmlosen Scherz über den Altersunterschied des Ehepaars gehandelt, nicht um einen Gewaltaufruf, erklärte Kimmel. "Natürlich war es ein Witz über ihren Altersunterschied und die Freude in ihrem Gesicht, die man jedes Mal sieht, wenn sie zusammen sind", so der Moderator. Zugleich zeigte er sich betroffen über den Vorfall beim Dinner und betonte, sein Witz habe damit nichts zu tun.

Jimmy Kimmel verteidigt Witwen-Witz über Melania Trump
12:01 Uhr

Seit Monaten vermisster 18-Jähriger aus Bayern wohl getötet

Ein seit Monaten vermisster 18-Jähriger aus Bayern soll von einem Familienmitglied getötet worden sein. Es gebe Hinweise auf ein Verbrechen, teilte die Polizei in Würzburg mit. Das Grundstück des Verdächtigen wurde durchsucht. Der 18-Jährige aus dem Landkreis Schweinfurt wird seit dem 30. Oktober vermisst. Zuletzt war er von Freunden in der Innenstadt von Schweinfurt gesehen worden.

Eine Suchaktion mit Hubschraubern und Spürhunden blieb ohne Erfolg. Auch der Main wurde abgesucht. Bei den Ermittlungen ergaben sich allerdings Hinweise, dass der 18-Jährige Opfer eines Verbrechens gewesen sein könnte. Mittlerweile gehen die Beamten davon aus, dass er nicht mehr am Leben ist.

Seit Monaten vermisster 18-Jähriger aus Bayern wohl getötet
11:10 Uhr

Autobombe explodiert direkt vor Polizist

Im nordirischen Dunmurry explodiert eine Autobombe vor einer Polizeistation. Der Täter bemächtig sich zuvor des Wagens eines Lieferfahrers, platziert Gasflaschen im Kofferraum und zwingt ihn, zur Station zu fahren. Die Polizei evakuierte rechtzeitig umliegende Häuser.

Autobombe explodiert direkt vor Polizist
10:35 Uhr

Tiny House stürzt auf Autobahn in Norddeutschland

Ein verlorenes sogenanntes Tiny House hat auf der Autobahn 20 in Mecklenburg-Vorpommern für Behinderungen gesorgt. Die Minibehausung stürzte am frühen Morgen vom Anhänger eines Transporters, als dieser nach rechts von der Fahrbahn abkam, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte. Es kippte demnach nahe der Abfahrt Pasewalk-Süd in Fahrtrichtung Lübeck auf den Standstreifen.

Die Autobahn war zunächst über die Überholspur befahrbar, ab dem Beginn der Bergung gab es allerdings am Unfallort erhebliche Einschränkungen beim Vorbeifahren und Stau. Der 37-jährige Fahrer des Transporters sei nicht verletzt worden, hieß es. Der Schaden werde auf mindestens zehntausend Euro geschätzt. 

Tiny House stürzt auf Autobahn in Norddeutschland
10:05 Uhr

Glibber-Invasion: Unzählige Quallen fluten Adria-Hafen von Triest

An der Promenade der italienischen Stadt Triest bietet sich ein besonderes Naturschauspiel. Ein Teppich von Lungenquallen zieht sich durch das Hafenbecken. Wirklich gefährlich sind sie nicht, Experten raten dennoch: nicht anfassen. Das scharenweise Auftreten könnte mit dem Klimawandel zusammenhängen.

Glibber-Invasion: Unzählige Quallen fluten Adria-Hafen von Triest
09:25 Uhr

"Tag der Entscheidung": Buckelwal-Helfer machen sich an die Arbeit

Die Arbeiten rund um den in der Ostsee gestrandeten Buckelwals gehen weiter: Helfer der privaten Initiative und Kräfte der DLRG wollen den vor Poel liegenden Buckelwal von dort wegbewegen. Boote verließen den Hafen von Kirchdorf, wie eine dpa-Reporterin berichtet. Auf Livestreams war zudem zu sehen, wie Menschen in Trocken- und Neoprenanzügen im flachen Wasser am Wal arbeiteten und diesen unter anderem mit Tüchern bedeckten, um ihn vor der Sonne zu schützen. 

Läuft alles nach Plan, soll der schätzungsweise zwölf Tonnen schwere Meeressäuger nach vier Wochen in einem flachen Seitenarm der Wismarbucht seine Reise Richtung Nordsee antreten – lebend, milhilfe eines Lastkahns, mit dem normalerweise Schiffe transportiert werden. Den Großwal in den Kahn zu bekommen, dürfte kniffelig werden. Das Tier soll vorwärts mittels eines Gurtes durch eine eigens im flachen Wasser geschaffene Rinne zur und in die Barge gelenkt werden. Es könne alles passieren, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus. "Aber heute ist der Tag der Entscheidung."

"Tag der Entscheidung": Buckelwal-Helfer machen sich an die Arbeit
08:51 Uhr

Prozess zu Fabian-Mord: "Wichtiges Beweisstück fehlt"

Der Prozess um den getöteten Fabian beginnt. Laut ntv-Reporter Carsten Kulawik herrschen dabei außergewöhnliche Bedingungen. Ob sich die mutmaßliche Mörderin äußern wird, ist zudem unklar. Denn ein entscheidendes Beweisstück bleibt weiterhin verschwunden.

Prozess zu Fabian-Mord: "Wichtiges Beweisstück fehlt"
08:14 Uhr

Charles und Camilla erscheinen mit Jetlag bei Gartenparty

König Charles III. und Königin Camilla haben den ersten Tag ihres viertägigen US-Staatsbesuchs mit einer Gartenparty für rund 650 Gäste in der britischen Botschaft in Washington, D.C. beendet. Im traditionellen Stil wurden etwa 3000 Sandwiches und Scones serviert. Unter den Gästen waren zahlreiche Prominente und Politiker. Zuvor waren die Royals nach ihrer Ankunft von US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump im Weißen Haus empfangen worden.

Neben einem Rundgang, bei dem auch die Bienenstöcke im Garten besichtigt wurden, stand ein gemeinsamer Tee auf dem Programm. Camilla räumte ein, sich nach dem Langstreckenflug ziemlich gejetlagged zu fühlen. Eine Pause ist den beiden jedoch nicht vergönnt: Der Staatsbesuch wird heute fortgesetzt. Charles trifft Trump zu politischen Gesprächen und wird als zweiter britischer Monarch vor dem US-Kongress sprechen, während am Abend ein Staatsbankett im Weißen Haus geplant ist.

Charles und Camilla erscheinen mit Jetlag bei Gartenparty
08:03 Uhr

Bericht: Union will neues Entlastungspaket für Autofahrer

Angesichts anhaltend hoher Öl- und Benzinpreise stellt die Unionsfraktion im Bundestag ein weiteres Entlastungspaket für Autofahrer in Aussicht. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sepp Müller sagte der "Bild"-Zeitung: "Hält die Blockade der Straße von Hormus an, sollten wir ein drittes Entlastungspaket auflegen. Im Zentrum stehen dann gezieltere Hilfen für Mittelstand, Logistik und Pendler. Als Taskforce wollen wir dazu konkrete Maßnahmen vorlegen."

Wie die Zeitung unter Berufung auf Koalitionskreise schreibt, sind gezielte Hilfen für Gering- und Mittelverdiener sowie eine höhere Pendlerpauschale ab Juli im Gespräch. Müller warnte jedoch vor überhöhten Erwartungen. "Zur Wahrheit gehört auch: Eine Preisnormalisierung wird Monate dauern. Dauerhafte Subventionen aus Steuermitteln sind schwer möglich", sagte er der "Bild". Bundesregierung und Bundestag hatten wegen des Iran-Kriegs bereits Hilfen für Autofahrer beschlossen, darunter der Tankrabatt, der zum 1. Mai greift.

Bericht: Union will neues Entlastungspaket für Autofahrer
07:39 Uhr

Nach 25 Jahren: Mann gesteht Mitschuld an Mord von Jam Master Jay

Knapp 25 Jahre nach dem Mord an dem US-Rapper Jam Master Jay hat ein Angeklagter eine Mitschuld eingeräumt. Der 52-Jährige gestand vor einem Gericht in New York, anderen Zugang zu dem Gebäude verschafft zu haben – im Wissen, dass sie den Musiker töten wollten. Wen genau er unterstützt habe, ließ er offen. Ihm drohen nun bis zu 20 Jahre Haft. Zuvor hatte er sich bereits in anderen Waffen- und Drogendelikten schuldig bekannt.

Jam Master Jay, bürgerlich Jason Mizell, war als DJ der Rap-Gruppe Run-D.M.C. weltberühmt geworden, die als eine der einflussreichsten der Musikgeschichte gilt. Mizell wurde 2002 im Alter von 37 Jahren in einem Studio in Queens erschossen, der Fall blieb lange ungeklärt. Im Februar 2024 wurden zwei frühere Bekannte des Musikers schuldig gesprochen, einer von ihnen später freigesprochen. Nach dem Mord löste sich Run-D.M.C. offiziell auf.

Nach 25 Jahren: Mann gesteht Mitschuld an Mord von Jam Master Jay
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

Deutschland und die Ukraine beraten am heutigen Nachmittag über eine stärkere Kooperation im Sicherheits- und Verteidigungsbereich. Daran nehmen von deutscher Seite Finanzminister Lars Klingbeil, Verteidigungsminister Boris Pistorius und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche teil. Virtuell zugeschaltet wird der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Auch Vertreter aus der Finanzbranche, von Startups und aus der Rüstungsindustrie sind eingeladen. 

Das wird außerdem wichtig:

  • Vor dem Landesgericht Wiener Neustadt beginnt der Prozess um mutmaßliche Anschlagspläne auf ein Taylor Swift-Konzert.

  • Der Mordprozess im Fall Fabian aus Güstrow beginnt am Landgericht Rostock.

  • König Charles III. trifft Donald Trump in Washington und hält eine Rede im US-Kongress.

  • Das britische Parlament wird über eine mögliche Untersuchung gegen Premierminister Keir Starmer abstimmen. Dabei soll geklärt werden, ob er das Unterhaus bei der Ernennung des ehemaligen britischen Botschafters in den USA, Peter Mandelson, täuschte.

  • In Santa Marta in Kolumbien kommen Vertreter von rund 60 Regierungen zusammen, um über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beraten.

  • Das EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab.

  • Mit Spannung blicken die Finanzmärkte auf den Zinsentscheid in Japan. Viele Ökonomen rechnen damit, dass die Notenbank den geldpolitischen Schlüsselsatz bei 0,75 Prozent halten wird.

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:01 Uhr

Hauptgang von Gala mit Trump wird an Frauenhäuser gespendet

Rund 2600 Portionen des Hauptgangs der abgebrochenen Medien-Gala mit US-Präsident Donald Trump in Washington werden an Unterkünfte für missbrauchte Frauen und Kinder gespendet. Steak und Hummer seien zur besseren Haltbarkeit gefriergetrocknet worden, teilte die Vorsitzende der Journalisten-Vereinigung, Weijia Jiang, mit.

US-President-Donald-Trump-and-First-lady-Melania-Trump-participate-in-the-White-House-Correspondents-Association-Dinner-in-Washington-on-April-25-2026-Photo-by-Yuri-Gripas-ABACAPRESS-COM-2026-White-House-Correspondents-Dinner-at-the-Washington-Hilton-Hotel-in-Washington-DC-on-Saturday-April-25-2026
Hauptspeise gab es nicht. (Foto: picture alliance / Consolidated News Photos)

Die Veranstaltung war vor dem Servieren des Hauptgangs nach einem Angriffsversuch beendet worden: Ein bewaffneter Mann durchbrach einen Kontrollpunkt vor dem Ballsaal im Washingtoner Hilton und wurde kurz darauf nach Schüssen festgenommen, ein Beamter wurde verletzt. Die traditionsreiche Gala der im Weißen Haus akkreditierten Korrespondenten findet seit über 100 Jahren statt. Trump nahm erstmals teil, nachdem er ihr zuvor ferngeblieben war.

Hauptgang von Gala mit Trump wird an Frauenhäuser gespendet
05:55 Uhr

"Der mit dem Wolf tanzt": Ex-Schauspieler zu lebenslanger Haft verurteilt

Der frühere US-Schauspieler Nathan Chasing Horse ("Der mit dem Wolf tanzt") ist in einem Missbrauchsprozess zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Eine Richterin in Las Vegas verhängte das Strafmaß von 37 Jahren bis lebenslänglich. Bereits im Januar war Chasing Horse von einer Jury in den meisten der 21 Anklagepunkte schuldig gesprochen worden, darunter sexueller Missbrauch Minderjähriger.

Chasing Horse war im Januar 2023 nahe Las Vegas festgenommen worden. Laut Ermittlungen soll er über längere Zeit eine sektenartige Gruppe mit Mitgliedern indigener Stämme in den USA und Kanada geführt und sich als "Medizinmann" ausgegeben haben. Mehrere junge Frauen, darunter eine damals 14-Jährige, erhoben im Prozess schwere Vorwürfe. Bekannt geworden war der indigene Amerikaner als Teenager durch seine Rolle im Oscar-prämierten Film "Der mit dem Wolf tanzt".

"Der mit dem Wolf tanzt": Ex-Schauspieler zu lebenslanger Haft verurteilt