Der Tag
8. Mai 2026
imageHeute mit Anne Renzenbrink und Heidi Ulrich
Zum Archiv
21:20 Uhr

Memes machen sich über Ufo-Akten lustig

Der Erkenntnisgewinn durch die Ufo-Akten scheint zumindest bisher überschaubar. Man fragt sich, was überhaupt auf den Fotos und Videos zu sehen ist, die vom Pentagon veröffentlicht wurden. Eine Einordnung der Bilder fehlt und von Außerirdischen ist in den Dokumenten auch nicht die Rede. Viele Nutzer machen sich in sozialen Medien über die teilweise verschwommenen Aufnahmen lustig - und posten eigene mit Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugte Bilder mit Außerirdischen. Kritiker werfen US-Präsident Donald Trump vor, mit den Ufo-Akten von heiklen Themen wie dem Iran-Krieg oder dem Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ablenken zu wollen. Hier sehen Sie eine kleine Auswahl von Memes:

Memes machen sich über Ufo-Akten lustig
20:18 Uhr

Kerosin zu teuer? Bei Flugausfall wird Erstattung fällig

Den ein oder anderen mit Reiseplänen mag das etwas beruhigen: Wird ein Flug wegen hoher Kerosinkosten gestrichen, haben Verbraucher nach EU-Angaben auch in der derzeitigen Energiekrise ein Recht auf Erstattung. Wie die Europäische Kommission mitteilt, gelten die EU-Fluggastrechte auch in diesem Fall für Reisende: "Sie haben Anspruch auf Erstattung, Umbuchung oder Rückbeförderung, Betreuung am Flughafen sowie auf Ausgleichszahlungen bei kurzfristigen Stornierungen."

  • Anders sieht es aus, wenn ein Flug wegen Treibstoffmangels nicht abhebt: Ein solcher Mangel kann ein außergewöhnlicher Umstand sein und damit Fluggesellschaften von Zahlung einer finanziellen Ausgleichsleistung befreien.

  • Die Preise für den Flugzeugtreibstoff Kerosin waren wegen des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran noch oben geschnellt. Airlines wie Lufthansa und SAS sagten deswegen bereits Flüge ab.

Kerosin zu teuer? Bei Flugausfall wird Erstattung fällig
19:41 Uhr

Republikaner holen wichtigen Sieg vor Midterms

Im November stehen in den USA die Kongresswahlen an, bei denen unter anderem das gesamte Repräsentantenhaus neu gewählt wird. Bis dahin kämpfen Republikaner und Demokraten darum, sich jeweils in die bestmögliche Lage zu bugsieren. Ein Instrument dafür ist der Zuschnitt der Wahlkreise, der alle zehn Jahre nach der Volkszählung erneuert wird. Die Republikaner haben nun Grund zur Freude. Denn der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates Virginia hat auf ihre Klage hin eine neue Wahlkreiseinteilung gekippt, mit der die Demokraten vier republikanische Sitze im US-Repräsentantenhaus für sich sichern wollten. Letzten Monat hatten Virginias Wähler die neue demokratische Karte in einer Sonderwahl gebilligt. Das Gericht entschied nun jedoch, dass dieses Verfahren fehlerhaft war.

Republikaner holen wichtigen Sieg vor Midterms
18:55 Uhr

Isi Glück verließ ersten Ehemann für große Liebe

Isi-Glueck-mit-Ehemann-Carlos-Lucio-bei-der-Remus-Lifestyle-Night-auf-der-Dachterrasse-des-Pure-Salt-Hotel-in-El-Toro-Magaluf-Mallorca-Spanien-am-31-07-2025
Isi Glück mit Ehemann Carlos Lucio auf Mallorca. (Foto: picture alliance / PIC ONE)

Isi Glück hat auf die Schmetterlinge im Bauch gehört, die Carlos Lucio bei ihr ausgelöst hat. Damals war sie allerdings noch mit einem anderen Mann verheiratet. Im Podcast "deep und deutlich" schildert die Schlagersängerin und DSDS-Jurorin ihren innerlichen Zwiespalt: "Das ist eine schlimme Situation, auch wenn es auf der einen Seite schön ist, dass man jemanden kennengelernt hat, den man gut findet. Aber ich bin ja eine total loyale Person und Treue ist mir sehr, sehr wichtig - und wenn du dann jemanden verletzen musst, den du ja magst, dann macht das schon was mit einem." Glück machte deswegen sogar eine Therapie. Während dieser fing sie an, ihre Ehe zu hinterfragen, wie sie erzählt. Schließlich sagte sie ihrem Mann, dass sie sich in einen anderen verliebt hatte. "Es wurde kurz auf beiden Seiten geweint und dann hat man sich getrennt." Das war damals. Heute sind Isi und Lucio seit sieben Jahren verheiratet. Der Kampf habe sich gelohnt, sagt sie: "Es freut mich, dass es wirklich echt war, was ich da gefühlt habe."

Isi Glück verließ ersten Ehemann für große Liebe
18:40 Uhr

Porsche schließt Geschäfte bei Töchtern - Hunderte Mitarbeiter betroffen 

Porsche ergreift im Zuge der strategischen Neuausrichtung zu weiteren einschneidenden Maßnahmen, bei denen drei einst aussichtsreiche Geschäftsbereiche komplett geschlossen werden sollen. Betroffen sind die Tochterunternehmen Cellforce, Porsche eBike Performance und Cetitec, wie der MDax-Konzern mitteilte. Insgesamt seien mehr als 500 Mitarbeiter von den geplanten Maßnahmen betroffen.

"Porsche muss sich wieder auf sein Kerngeschäft fokussieren. Das ist die unabdingbare Grundlage für eine erfolgreiche strategische Neuausrichtung", wird CEO Michael Leiters in der Mitteilung zitiert. "Das zwingt uns zu schmerzhaften Einschnitten - auch bei unseren Tochtergesellschaften." Porsche hatte vor kurzem erst angekündigt, die Anteile an Bugatti Rimac und der Rimac Group abzustoßen. Mehr von den Märkten können Sie im "Börsen-Tag" lesen.

Porsche schließt Geschäfte bei Töchtern - Hunderte Mitarbeiter betroffen 
17:57 Uhr

Polizei beschreibt Täter im Overall, der Imkeranzug ähnelt

Nach dem mutmaßlichen Überfall auf einen Geldtransporter in Sinzig in Rheinland-Pfalz fahndet die Polizei nach mindestens einem Täter. Die Ermittler nennen außerdem weitere Einzelheiten zum Ablauf:  

  • Demnach passte mindestens ein männlicher Täter gegen 9 Uhr den Fahrer eines Geldtransporter ab und entwendete diesem einen Behälter mit Bargeld. Der Täter sei circa 1,8 Meter groß und trug einen weißen Overall - ähnlich einem Imkeranzug.

  • Anschließend wurden zwei Menschen, darunter der Mitarbeiter des Transportunternehmens, durch den oder die Täter in einem separaten Raum in der Volksbankfiliale eingeschlossen. Laut Medienberichten war die zweite eingeschlossene Person ein Bankmitarbeiter. Beide wurden von Spezialkräften der Polizei befreit und blieben unverletzt.

  • Die Polizei vermutet, dass der oder die Täter aus der Bank flüchteten, noch bevor die ersten Einsatzkräfte eintrafen. Mehr dazu hier.

Polizei beschreibt Täter im Overall, der Imkeranzug ähnelt
17:13 Uhr

Haftstrafen wegen Schwarzarbeit auf dem Bau verhängt

Wegen eines groß angelegten Systems von Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung im Gerüstbau verurteilt das Landgericht Köln vier Angeklagte zu Haftstrafen. Dabei wird der Hauptangeklagte zu sechs Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wird er unter anderem in zahlreichen Fällen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt, des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs und der Steuerhinterziehung. Zwei Mitangeklagte erhalten Freiheitsstrafen von dreieinhalb Jahren, ein weiterer bekommt eineinhalb Jahre auf Bewährung. Laut Anklage sollen sie über mehrere Firmen Gerüstbauarbeiten abgewickelt und Beschäftigte teilweise oder vollständig schwarz bezahlt haben. Es ist von einem Schaden von mehr als elf Millionen Euro die Rede, darunter über sieben Millionen Euro an vorenthaltenen Sozialabgaben.

Haftstrafen wegen Schwarzarbeit auf dem Bau verhängt
16:42 Uhr

Einweg-Vapes sollen verboten werden

Schon oft wurde darüber geredet, den Verkauf von Einweg-E-Zigaretten in Deutschland zu verbieten. Nun sollen Taten folgen. Bundesumweltminister Carsten Schneider kündigt an, noch in diesem Jahr ein entsprechendes Gesetz vorzulegen. Er begründet dies mit der Brandgefahr durch die Geräte. Diese würden von Nutzern häufig einfach über den Hausmüll oder den Gelben Sack entsorgt und führten in den Müllentsorgungsanlagen zu Bränden. Sie seien eine Gefahr für die Beschäftigten, sagt der SPD-Politiker. Wie häufig die Geräte tatsächlich für Brände verantwortlich seien, werde derzeit noch "quantifiziert". Nachfüllbare Geräte sollen von dem Verbot nicht betroffen sein.

Einweg-Vapes sollen verboten werden
16:17 Uhr

Ulmen unterliegt größtenteils vor Gericht

Schlappe für Christian Ulmen: Im Rechtsstreit mit dem "Spiegel" erklärt das Landgericht Hamburg einen großen Teil der von Ulmen angegriffenen Berichterstattung für zulässig. Ulmen kann noch Beschwerde einlegen.

  • Der "Spiegel" habe die Voraussetzungen einer zulässigen Verdachtsberichterstattung beachtet, erklärt das Gericht. Der notwendige Mindestbestand an Beweistatsachen liege vor.

  • Demnach durfte das Magazin über bestimmte Vorwürfe von Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes schreiben. Dazu gehören Gewaltvorwürfe. Aus dem Kontext der Beiträge entstehe außerdem der Verdacht, dass Ulmen fremde Deepfake-Videos verschickt habe, die Fernandes zeigen sollten.

  • Ulmen bestreitet die Anschuldigungen, er habe gefälschte pornografische Aufnahmen verbreitet, die Fernandes darstellen sollen.

  • Untersagt wurden von Gericht hingegen bestimmte Äußerungen über einen aufgehobenen Gerichtstermin in Palma de Mallorca.

  • Der Schauspieler hatte einstweilige Verfügungen mit Bezug auf fünf Passagen der Artikel beantragt und wollte so erreichen, dass diese nicht weiter veröffentlicht werden. Mehr dazu hier.

Ulmen unterliegt größtenteils vor Gericht
15:51 Uhr

War es doch keine Geiselnahme in Sinzig?

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Kräfte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) griffen zu. (Foto: REUTERS)

Die Polizei ist noch dabei aufzuklären, was genau in der Bankfiliale in Sinzig in Rheinland-Pfalz passiert ist. "Wir sind über den Tag von einer Geiselnahme ausgegangen", sagt ein Polizeisprecher. Ob die Tat mit den aktuellen Erkenntnissen weiterhin so bezeichnet werden könne, müsse geklärt werden. Ein Tatbestand sei Freiheitsberaubung. Ob auch Raub dazuzähle, sagt er nicht. Bislang ist unklar, ob die Täter mit Beute geflüchtet sind. 

Der Unterschied zwischen einer Geiselnahme und Freiheitsberaubung liegt vor allem in der zusätzlichen Nötigungskomponente und den Forderungen, die bei einer Geiselnahme hinzukommen. Die Polizei hatte mitgeteilt, dass zwei Menschen aus einem verschlossenen Raum befreit wurden. Bei ihnen soll es sich um Opfer handeln, die Fahndung nach den Tätern laufe, hieß es.

War es doch keine Geiselnahme in Sinzig?
15:22 Uhr

Wolf läuft über Bahnhofsgelände, bis ihn ein Geräusch verscheucht

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Der Wolf unterwegs am Bahnübergang. (Foto: picture alliance/dpa/Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb))

Niedersachsen gehört zu den Gebieten in Deutschland, in denen Wölfe leben. Einer von ihnen ist aus seiner natürlichen Waldumgebung herausgekommen und hat dem Bahnhofsgelände in Bremervörde einen nächtlichen Besuch abgestattet. Der Wolf sei am 27. April auf Bildern einer Überwachungskamera zu sehen, sagt eine Sprecherin der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb). Das niedersächsische Umweltministerium bestätigt, dass die Aufnahmen einen Wolf zeigen. Gesichtet wurde das Tier demnach sowohl an einem Bahnübergang als auch am Bahnhof.  "Hier trat eine Person auf einen Balkon hinaus, woraufhin der Wolf umkehrte", heißt es aus dem Ministerium.

Die Sichtung sorgt für Erstaunen. Beim Verkehrsunternehmen vermutet man, dass der Wolf aus einem kleinen Waldgebiet über eine Straße und einen Bahnübergang auf das teilweise eingezäunte Betriebsgelände gelangte. "Es war unserer Erkenntnis nach die erste Wolfssichtung dieser Art", sagt die evb-Sprecherin. "Wir sind nun einmal ländlich geprägt, da rechnet man auch mit Wildtieren, die den Weg kreuzen", fährt sie fort. Rehe oder Hasen seien keine Seltenheit. "Aber der Wolf war dann doch eine kleine Überraschung." Das Tier sei sofort weggelaufen, als es Geräusche hörte.

Wolf läuft über Bahnhofsgelände, bis ihn ein Geräusch verscheucht
14:51 Uhr

Geiselnahme in Bank beendet - Täter wohl auf der Flucht

Die Geiselnahme in einer Bankfiliale im rheinland-pfälzischen Sinzig ist laut Polizei beendet. Zwei Personen, bei denen es sich wohl um Opfer handele, seien unverletzt angetroffen worden, weitere Personen seien nicht gefunden worden, sagte ein Sprecher. Mehr dazu hier.

Geiselnahme in Bank beendet - Täter wohl auf der Flucht
14:22 Uhr

Ein Toter und viele Verletzte nach Unfall mit Linienbus und Transporter

In Hamburg hat es am Morgen einen schweren Unfall zwischen einem Linienbus einem Transporter gegeben. Ein Insasse des Transporters sei ums Leben gekommen, sagt die Feuerwehr. Insgesamt 17 Fahrgäste des Busses seien verletzt worden, drei von ihnen schwer. Der Unfall passierte im Stadtteil Cranz. Wie es genau dazu kam, wird noch untersucht.

Ein Toter und viele Verletzte nach Unfall mit Linienbus und Transporter
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Vielleicht haben Sie schon Feierabend und können ins Wochenende starten. So ist es auch bei meiner Kollegin Anne Renzenbrink, die sich soeben verabschiedet hat. Nun darf ich Sie weiter mit Nachrichten durch diesen Freitag begleiten. Wenn Sie Fragen zu "Der Tag" schreiben Sie mir gern an heidi.ulrich(at)ntv.de.

Schichtwechsel
14:00 Uhr

Seltener gemeinsamer Auftritt: Mick Jagger und Partnerin auf dem roten Teppich

Mick Jagger (82) und seine Partnerin Melanie Hamrick (38) haben am Donnerstag in New York einen seltenen gemeinsamen Auftritt hingelegt. Auf dem roten Teppich bei der New York City Ballet Spring Gala im David H. Koch Theater im Lincoln Center wirkten der Rolling-Stones-Frontmann und die ehemalige Balletttänzerin entspannt, eng verbunden und gut gelaunt.

Die Spring Gala ist als eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse des New York City Ballet. Hamrick selbst arbeitete viele Jahre lang als professionelle Balletttänzerin - rund 15 Jahre lang war sie beim American Ballet Theatre angestellt, das ebenfalls in New York City beheimatet ist. 2019 beendete sie ihre Karriere. Seither arbeitet sie als Schriftstellerin. Mick Jagger und Melanie Hamrick sind seit 2014 ein Paar. Gemeinsam haben sie einen Sohn, der 2016 zur Welt kam. Seit einigen Jahren sind die beiden verlobt.

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Mick Jagger und seine Partnerin Melanie Hamrick (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)
Seltener gemeinsamer Auftritt: Mick Jagger und Partnerin auf dem roten Teppich
13:18 Uhr

Betroffene erzählt: So fühlt sich ein Hantavirus-Infekt an

Für Miriam Papadopoulos beginnt die Krankheit Anfang 2025 mit grippeartigen Symptomen. Doch dann vergiftet das Hantavirus ihren Körper immer mehr. Die junge Frau überlebt, kämpft aber bis heute mit den Folgen.

Betroffene erzählt: So fühlt sich ein Hantavirus-Infekt an
12:59 Uhr

Mehr als 1000 Opfer: Mutmaßlicher Betreiber von Fake-Onlineshops auf Mallorca gefasst

Ermittler haben auf der spanischen Urlauberinsel Mallorca einen aus Baden-Württemberg stammenden mutmaßlichen Betreiber von Online-Fakeshops festgenommen. Der 35-Jährige soll zwischen März 2023 und Januar 2025 insgesamt 42 sogenannte Fakeshops im Internet betrieben und etwa tausend Geschädigte aus Deutschland um ihr Geld geprellt haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe und die Polizeipräsidien Offenburg und Reutlingen am Freitag mitteilen.

Über die täuschend echt gestalteten Onlineshops sollen die Opfer Waren bestellt und auch bezahlt haben, ohne jemals die bestellten Produkte erhalten zu haben. Der bislang ermittelte Gesamtschaden beläuft sich demnach auf mindestens 323.000 Euro. Der ursprünglich aus dem Kreis Recklinghausen stammende Beschuldigte wurde den Angaben zufolge nach mehrjährigen Ermittlungen der deutschen Behörden am Mittwoch von spanischen Sicherheitskräften auf Mallorca festgenommen. Gegen den Mann lag demnach ein europäischer Haftbefehl vor. Ermittelt wird gegen ihn wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs.

Mehr als 1000 Opfer: Mutmaßlicher Betreiber von Fake-Onlineshops auf Mallorca gefasst
12:12 Uhr

Zum Verwechseln ähnlich? NRW-Minister kontert Panne schlagfertig

Es sind nur zwei Silben - aber sie führen im Landtag von NRW zu lautem Gelächter. Als Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ans Pult treten soll, wird plötzlich ein anderer bekannter Redner angekündigt, jedenfalls in Teilen des Namens. Der "Betroffene" nimmt sich im Lauterbach-Vergleich gekonnt selbst auf die Schippe.

Zum Verwechseln ähnlich? NRW-Minister kontert Panne schlagfertig
11:27 Uhr

Obduktion bestätigt: Dreijähriger erstickte im Sand

Nach dem tragischen Tod eines dreijährigen Jungen in Ostfriesland schafft die Obduktion Klarheit: Das Kind erstickte demnach im Sand. Das Todesermittlungsverfahren werde geschlossen, sagt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Oldenburg. Auch die Staatsanwaltschaft Aurich wird ihre Ermittlungen zu dem Vorfall in dem Ort Grotegaste bei Leer voraussichtlich einstellen.

Den Ermittlungen zufolge fiel der Dreijährige am Dienstag beim Spielen im elterlichen Garten in Ostfriesland kopfüber in ein selbst gebuddeltes Sandloch. Die Mutter fand ihren ohnmächtigen Sohn und alarmierte den Rettungsdienst. Das Kind wurde ins Krankenhaus nach Oldenburg gebracht, doch jede Hilfe kam zu spät. Der Dreijährige starb. Um die Todesursache zu klären, beantragte die Staatsanwaltschaft Oldenburg die Obduktion. Das Obduktionsergebnis bestätigt die bisherigen Erkenntnisse, dass der kleine Junge allein beim Spielen in die hilflose Lage geriet, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Aurich. Demnach gibt es keine Anzeichen für Fehler von Beteiligten, keine Anzeichen für ein Fremdverschulden. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass die Aufsichtspflicht verletzt wurde, so der Sprecher. "Man muss von einem Unglücksfall ausgehen", sagt er.

Obduktion bestätigt: Dreijähriger erstickte im Sand
11:06 Uhr

Schutz von Opfern häuslicher Gewalt - Bundestag beschließt Regeln für Fußfessel

Zum Schutz von Opfern häuslicher Gewalt hat der Bundestag eine Regelung zur elektronischen Fußfessel beschlossen. In zweiter und dritter Lesung stimmten neben den Koalitionsfraktionen Union und SPD auch die AfD und die Grünen zu. Die Linke enthielt sich. Das beschlossene Gewaltschutzgesetz sieht vor, dass ein Gericht Täter zum Tragen der Fußfessel verpflichten kann, um ein Annäherungsverbot durchzusetzen. Kommt der Täter zu nahe, wird das Opfer über ein Empfangsgerät gewarnt.

Neben dieser sogenannten elektronischen Aufenthaltsüberwachung sieht das Gesetz auch vor, dass Familiengerichte Täter nach einer Körperverletzung oder einer ernsthaften Gewaltdrohung zur Teilnahme an einem sozialen Trainingskurs oder einer Gewaltpräventionsberatung verpflichten können.

Schutz von Opfern häuslicher Gewalt - Bundestag beschließt Regeln für Fußfessel
10:44 Uhr

Geiselnahme in Bank im rheinland-pfälzischen Sinzig

Im Südwesten Deutschlands kommt es in einem kleinen Ort laut Behördenangaben zu einer Geiselnahme in einer Bank. Einem Medienbericht zufolge hat ein Mann einen Mitarbeiter einer Geldtransportfirma in seiner Gewalt.

Geiselnahme in Bank im rheinland-pfälzischen Sinzig
10:36 Uhr

Nach Spionage-Urteil: London bestellt Chinas Botschafter ein

Nach Schuldsprüchen gegen zwei Doppelstaatler wegen Spionage hat das britische Außenministerium den chinesischen Botschafter einbestellt. Zuvor hatte ein Geschworenengericht die beiden Männer wegen Unterstützung eines ausländischen Geheimdienstes für schuldig befunden. Die chinesisch-britischen Doppelstaatler sollen mit polizeilichen Methoden Demokratie-Aktivisten aus Hongkong nachgestellt haben, wie die britische Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal in London berichtet. Bei den Betroffenen soll es sich unter anderem um den Demokratie-Aktivisten Nathan Law gehandelt haben.

Einer der beiden Männer arbeitete für den britischen Grenzschutz. Der 40-Jährige soll seinen Zugang zu Datenbanken des Innenministeriums missbraucht haben, um in Großbritannien lebende Regierungskritiker aufzuspüren. Er wurde zusätzlich wegen Amtsmissbrauchs verurteilt. Bei dem anderen Mann handelte es sich um einen 65 Jahre alten früheren Polizisten aus Hongkong. Das Strafmaß steht noch aus.

Nach Spionage-Urteil: London bestellt Chinas Botschafter ein
10:13 Uhr

Bundesrat blockiert 1000-Euro-Entlastungsprämie

Wegen der Auswirkungen des Iran-Kriegs will die Koalition aus Union und SPD den Arbeitgebern ermöglichen, ihren Beschäftigten eine steuerfreie Prämie von bis zu 1000 Euro zu zahlen. Doch jetzt legt der Bundesrat sein Veto ein. Streitpunkt ist die Verteilung der Kosten.

Bundesrat blockiert 1000-Euro-Entlastungsprämie
09:28 Uhr

Ampullen mit Gift in Wald gefunden und kontrolliert gesprengt

In einem Waldstück in Chemnitz sind Ampullen und Gefäße mit teils giftigen, krebserregenden und explosiven Substanzen darin gefunden worden. Spezialisten des Landeskriminalamts sprengten sie kontrolliert und vernichteten sie, wie die Polizei in der sächsischen Stadt am Donnerstagabend mitteilt. Weitere Gefahrenquellen seien nicht entdeckt worden.

Unbekannte hatten die Gefäße Anfang der Woche ausgegraben. Zunächst war nicht klar, um welche chemischen Substanzen es sich handelte - erst Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr stellten bei der Prüfung fest, dass sie gefährlich waren. Wohngebiete mussten für die Sprengung nicht evakuiert werden, die Sperrungen wurden inzwischen aufgehoben.

Ampullen mit Gift in Wald gefunden und kontrolliert gesprengt
08:41 Uhr

Erste Sparkassen-Kunden bekommen Dokumente aus aufgebrochenen Fächern zurück

Gut vier Monate nach dem spektakulären Sparkassen-Einbruch in Gelsenkirchen Ende Dezember bekommen mehrere Kunden Dokumente aus ihren aufgebrochenen Schließfächern zurück. Es handele sich dabei vor allem um namentlich klar zuzuordnende Dokumente wie Kaufverträge, Urkunden, Fahrzeugbriefe oder Familienstammbücher, sagt eine Sparkassensprecherin.

Sie gehörten zu den rund 50.000 Gegenständen, die die Einbrecher Ende 2025 in dem verwüsteten Tresorraum zurückgelassen hatten. Die Dokumente und Gegenstände würden schrittweise den jeweiligen Kunden zugeordnet und zurückgegeben. Das sei nicht leicht und gleiche einem gigantischen Puzzle, hatte Sparkassenchef Michael Klotz gesagt. Unter den von den Einbrechern zurückgelassenen Gegenständen könnten durchaus auch werthaltige Dinge sein, sagt die Sprecherin. Wenn die Rückgabe abgeschlossen ist, soll final der Schaden der gut 3000 Kunden durch den Tresorraum-Einbruch ermittelt werden. Die Polizei wies am Morgen darauf hin, dass alle in Empfang genommenen Wertgegenstände im Nachgang bei der Polizei angegeben werden müssten. "Nur so ist gewährleistet, dass all jene Gegenstände, die im Zuge der polizeilichen Vernehmungen zunächst als gestohlen gemeldet wurden, nicht weiter zur Sachfahndung ausgeschrieben sind." Dazu sollten sich betroffenen Personen telefonisch bei der Polizei melden. 

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Geöffnete Schließfächer, leere Boxen und Unterlagen liegen im Tresorraum der Sparkasse. (Foto: picture alliance/dpa/Polizei Gelsenkirchen)
Erste Sparkassen-Kunden bekommen Dokumente aus aufgebrochenen Fächern zurück
07:58 Uhr

Trotz Korruptionsvorwürfen: Trump erwartet Jumbojet aus Katar pünktlich zum Geburtstag der USA

Trotz Korruptionsvorwürfen soll ein Jumbojet aus Katar nach Worten von US-Präsident Donald Trump pünktlich zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten als Regierungsflieger bereitstehen. Trump bejaht die Frage einer Journalistin, ob er die Maschine bis zum 4. Juli - dem Unabhängigkeitstag der USA - erwarte. Im Mai 2025 hatte Trump trotz scharfer Kritik das wertvolle Flugzeug als Geschenk des Golfemirats Katar angenommen und damit eine Debatte um mögliche Korruption entfacht.

Früheren Berichten zufolge hat die Maschine vom Typ Boeing 747 einen Wert von etwa 400 Millionen US-Dollar (340 Millionen Euro). Das außergewöhnliche Präsent eines ausländischen Partners wirft rechtliche und ethische Fragen auf. Demokraten sprachen von "blanker Korruption" und drohten mit Protestaktionen im US-Parlament. Trump hingegen verteidigte das Geschenk des Golfstaates vehement. Über mehrere Tage argumentierte er, es wäre unsinnig und gar "dumm", ein solches Angebot für ein "kostenloses, sehr teures Flugzeug" auszuschlagen - schließlich spare der amerikanische Steuerzahler damit Geld. Auch Katars Regierung wies Kritik zurück.

Trotz Korruptionsvorwürfen: Trump erwartet Jumbojet aus Katar pünktlich zum Geburtstag der USA
07:38 Uhr

Amokfahrer von Leipzig drohte wohl schon im April

Der Amokfahrer von Leipzig hat seine Tat nach übereinstimmenden Medienberichten womöglich schon im April angekündigt. Der 33-Jährige habe in einer Chatnachricht an seine Frau geschrieben, es sei "lange kein Auto mehr in eine Menschenmenge gefahren". Die Polizeidirektion Leipzig bestätigt das. Die Chatnachricht habe ihr allerdings erst am Abend der Tat und im Zuge der Ermittlungen nach der Amokfahrt vorgelegen.

Der Mann soll zum Zeitpunkt der Tat von seiner Partnerin bereits getrennt gelebt haben. Die Polizei bestätigt auch Angaben, wonach er vor der tödlichen Amokfahrt mehrere Drohungen gegen sie und sein soziales Umfeld ausstieß. Die Ermittlungsbehörden halten sich bislang mit Angaben zum Täter und dem Hintergrund zurück. Zu Ermittlungsergebnissen und möglichen Motiven könnten derzeit keine Angaben gemacht werden, sagt ein Sprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Der 33 Jahre alte Deutsche war auf Anordnung eines Ermittlungsrichters in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Er habe den Erkenntnissen nach "im Zustand der zumindest erheblich verminderten Schuldfähigkeit" gehandelt, heißt es.

Amokfahrer von Leipzig drohte wohl schon im April
07:21 Uhr

Commerzbank baut weitere 3000 Stellen ab

Die Commerzbank kämpft gegen die Übernahme durch Unicredit. Nun sollen weitere Stellen gestrichen werden, um den Nettogewinn in den kommenden Jahren zu steigern.

Commerzbank baut weitere 3000 Stellen ab
07:00 Uhr

Bäckerei wird zur Disco: Frankreichs "DJ Baguette" legt auf - Auftritt auch in Deutschland geplant

Mitten zwischen frisch gebackenen Baguettes hat er sein Mischpult aufgebaut, klatscht, springt in die Höhe und animiert die Kundschaft zum Tanzen: Dorian Gamon alias "DJ Baguette" heizt an diesem Mainachmittag nicht etwa in einem Club ein, sondern in der kleinen Eckbäckerei "Le Grenier de Félix" im 15. Pariser Arrondissement. "Ist das eine Disco oder eine Bäckerei?", fragt eine belgische Touristin überrascht. Andere betreten das Geschäft direkt wippend, klatschen oder lassen sich gar ausgelassen aufs Tanzen an dem ungewöhnlichen Ort ein.

Mit orange getönter Blümchen-Sonnenbrille und dem typisch französischen weiß-blau gestreiftem Oberteil sieht Gamon nicht wie ein herkömmlicher DJ aus. Schon vor Jahren, als er gerade einmal 15 war, hat er angefangen, Musik zu machen. Irgendwann kam ihm dann die Idee, in Bäckereien aufzulegen. Warum gerade dort? "Weil das wirklich der Ort ist, an den alle Generationen kommen", erklärt der DJ und fügt hinzu: "Das Brot ist in unserer französischen Kultur heilig und ich habe mir gesagt, dass man mehr geben muss als Brot, ein bisschen gute Laune. Das brauchen wir heutzutage." Gamon hat aus seiner ungewöhnlichen Idee eine ganze "Tour de France" gemacht, wie er es nennt. Gamons Ziel ist es, "diese Freude in allen Bäckereien Frankreichs zu verbreiten". An der Landesgrenze macht der Musiker aber nicht Halt. Ende Juni will er ins baden-württembergische Neckarsulm kommen und dort sein Mischpult zwischen Brot und Brötchen aufbauen.

DJ-Baguette-legt-in-der-Baeckerei-Le-Grenier-de-Felix-im-15-Pariser-Arrondissement-auf-DJ-Baguette-mixt-in-seiner-Tour-durch-Frankreich-in-kleinen-Baeckereigeschaeften-und-will-damit-allen-Generationen-gute-Laune-bringen
"DJ Baguette" legt in der Bäckerei "Le Grenier de Félix" im 15. Pariser Arrondissement auf. (Foto: picture alliance/dpa)
Bäckerei wird zur Disco: Frankreichs "DJ Baguette" legt auf - Auftritt auch in Deutschland geplant
06:59 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wird auf eine neue Probe gestellt: Nach iranischen Attacken auf drei US-Zerstörer in der Straße von Hormus hat das US-Militär als Vergeltungsmaßnahme Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Das teilt das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) der US-Streitkräfte auf X mit. Das iranische Militär warf den USA nach den Angriffen vor, die ohnehin fragile Waffenruhe verletzt zu haben. 

Derweil lässt Teherans Antwort auf den US-Vorschlag für einen Friedensvertrag auf sich warten. Nach den gegenseitigen Angriffen in der Straße von Hormus hat Trump den Iran erneut aufgefordert, eine Friedensvereinbarung schnell zu unterzeichnen. Ansonsten werde das US-Militär iranische Einheiten in Zukunft noch viel härter und viel gewaltsamer treffen, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Diese Themen haben wir heute außerdem auf dem Zettel:

  • Der Bundesrat entscheidet über eine steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1000 Euro, die Unternehmen an ihre Beschäftigten zahlen können. Damit sollen Folgen des Iran-Kriegs wie hohe Benzinpreise für die Bürger gemildert werden. Arbeitgeber können die Prämie in diesem Jahr und bis zum 30. Juni kommenden Jahres zahlen.

  • Zum Schutz von Opfern häuslicher Gewalt will der Bundestag um 9.00 Uhr eine Regelung zur elektronischen Fußfessel beschließen. Der Bundestag stimmt in zweiter und dritter Lesung über die Reform des Gewaltschutzgesetzes ab. Auf Anordnung eines Gerichts sollen Täter, gegen die schon ein Annäherungsverbot verhängt wurde, zum Tragen verpflichtet werden können. 

  • Kurz vor dem traditionellen Tag des Sieges in Russland hat die einseitig von Moskau im Ukraine-Krieg ausgerufene Waffenruhe begonnen. Sie sollte von gestern 23.00 Uhr MESZ (0.00 Uhr Ortszeit) bis zum 10. Mai gelten, wie das russische Verteidigungsministerium vorab mitteilt. Es wurden in der Nacht bislang keine größeren russischen Angriffe auf die Ukraine bekannt. 

  • US-Außenminister Marco Rubio will um 11.30 Uhr in Rom die italienische Ministerpräsidentin Georgia Meloni treffen.

  • Mit dem Duell von Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt beginnt um 20.30 Uhr (Sky) der vorletzte Bundesliga-Spieltag in dieser Saison.

Und um diese Themen kümmern sich meine Kolleginnen und Kollegen bei Deutschland am Morgen

  • "Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein." Dieser Satz von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas erregt derzeit die Gemüter. Die Kommunen widersprechen, andere Politiker werfen ihr ideologisches Wunschdenken vor. Was Bas zur Debatte sagt, heute im Frühstart von RTL und ntv mit Reporterin Clara Pfeffer.

  • Hört mein Smartphone mich heimlich ab? Ein Mini-Fleck im Display zeigt an, ob gerade Kamera oder Mikro laufen, egal ob bei iPhone oder Androidgeräten. Welche App schnüffelt da im Hintergrund mit und wie kann man sich schützen?

  • Schlaganfall mit 26 Jahren. Das ist Influencerin Ina Borck passiert. Nach ihrem Zusammenbruch wacht sie im Krankenhaus auf und kann weder selbstständig atmen, noch sprechen. Zum bundesweiten "Tag gegen den Schlaganfall" am Sonntag zeigt Borck, wie sie es in den vergangenen vier Jahren geschafft hat, sich ein Stück von ihrem Leben zurückzuholen.

  • Heute Abend wird es bei Let's Dance emotional! Die Magic Moments stehen an. Gänsehaut garantiert. Doch vielen Promis steckt das überraschende Aus von Nadja Benaissa noch in den Knochen. Das Zuschauervoting trifft die "No Angels"-Sängerin hart. Vom zweiten auf den letzten Platz - das müssen auch die verbliebenen Paare noch verarbeiten.

Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
06:28 Uhr

Sehr selten in der Pferdezucht: Stute bringt gesunde Zwillingsfohlen zur Welt

Auf einem Pferdehof an der Ostsee sind Zwillingsfohlen zur Welt gekommen. Die beiden schwarzen Fohlen mit den Namen Primus Maximus und Primus Minimus seien wohlauf, sagt Tino Leipold, Inhaber des Bernsteinreiter-Hofes in Hirschburg bei Ribnitz-Damgarten (Landkreis Vorpommern-Rügen). Auch der prämierten Mutterstute Prima Diva gehe es gut, sagt Leipold. Er züchtet seit 20 Jahren die Pferderasse Trakehner. Eine Zwillingsgeburt habe er in dieser Zeit jedoch noch nie erlebt. "Ich habe damit nicht gerechnet."

Zwillingsgeburten sind in der Pferdezucht äußerst selten. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle drei Tiere überleben, liege laut Bernsteinreiter-Hof bei unter einem Prozent. Die Natur sei darauf nicht ausgelegt, erklärt Hof-Tierärztin Hannah Jeibmann. In der Gebärmutter gebe es eigentlich nicht genügend Platz für zwei Fohlen. Häufig kämen Zwillinge daher per Kaiserschnitt auf die Welt. Prima Diva hat es in diesem Fall aber allein geschafft.

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Mutter Prima Diva steht mit ihren Zwillingen Primus Maximus und Primus Minimus auf einer Koppel. (Foto: picture alliance/dpa)
Sehr selten in der Pferdezucht: Stute bringt gesunde Zwillingsfohlen zur Welt
05:59 Uhr

Hantavirus-Ausbruch: Deutsche Kontaktperson weiter in Düsseldorfer Uniklinik

Der Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" beschäftigt weiterhin die Gesundheitsbehörden in mehreren Ländern. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurde das Hantavirus inzwischen bei fünf Infizierten nachgewiesen, hinzu kommen weitere Verdachtsfälle. Bei dem Ausbruch starben bislang drei Menschen, ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden sowie eine Frau aus Deutschland.

In der Uniklinik Düsseldorf wird derzeit eine Passagierin der "Hondius" untersucht, die neben zwei kranken Crew-Mitgliedern ausgeflogen wurde. Nach Angaben eines Kliniksprechers gibt es keine Hinweise auf eine Infektion bei ihr, wegen der sehr unterschiedlichen Inkubationszeit seien jedoch zusätzliche Untersuchungen erforderlich. Deshalb würden die Schutzmaßnahmen vorsorglich aufrechterhalten, so der Sprecher. Nach Angaben des niederländischen Außenministeriums soll die 65-jährige Deutsche, die nun in der Uniklinik ist, in engem Kontakt mit der deutschen Frau gestanden haben, die an Bord gestorben war.

Hantavirus-Ausbruch: Deutsche Kontaktperson weiter in Düsseldorfer Uniklinik