Der Tag
29. November 2024
DSC-3877mit Sebastian Schneider
Zum Archiv
22:12 Uhr

Das war Freitag, der 29. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser,

auch der Freitag ist geschafft. Für die FDP endet eine turbulente Woche. Erst die Veröffentlichung des "D-Day"-Papiers, dann der doppelte Rücktritt am heutigen Freitag. Es bleiben immer noch Fragen offen: Etwa, wer wird nach dem Rücktritt von Bijan Djir-Sarai neuer Generalsekretär? Und übersteht Christian Lindner, der selbst nicht daran denkt, sein Amt abzugeben, die "D-Day"-Affäre? Das Wochenende liefert hoffentlich weitere Antworten.

Das war heute auch noch wichtig:

Kommen Sie gut ins Wochenende!

Das war Freitag, der 29. November 2024
21:38 Uhr

Zum 16. Mal in Folge: Eurojackpot wieder nicht geknackt

Und wieder nix: Der Eurojackpot ist zum 16. Mal in Folge nicht geknackt worden. Bei der nächsten Ziehung am Dienstag geht es erneut um 120 Millionen Euro, wie Westlotto nach der Ziehung mitteilte. Kein Spieler und keine Tippgemeinschaft setzte auf die in Helsinki gezogenen Gewinnzahlen 10, 19, 24, 25, 40 und die beiden Eurozahlen 5 und 9.

Sollte ein Deutscher bei der nächsten Ziehung am Dienstag auf die richtigen Zahlen tippen, wäre der deutsche Gewinnrekord eingestellt. Die zweite Gewinnklasse, die mit 25 Millionen Euro besetzt war, wurde dagegen mehrfach geknackt: Neun Spielscheine hatten die fünf Gewinnzahlen richtig, zudem eine der zwei Eurozahlen. Der Gewinn wird hier zu gleichen Teilen aufgeteilt.

Zum 16. Mal in Folge: Eurojackpot wieder nicht geknackt
20:56 Uhr

ARD-"Tagesschau" verzichtet künftig auf das "Damen und Herren"

Die ARD-"Tagesschau" ist eine Konstante in der deutschen Fernsehwelt. Und doch entwickelt sie sich weiter: Wie die "Bild"-Zeitung mit einer Bestätigung des NDR berichtet, streicht die TV-Institution in der Begrüßung das "Damen und Herren". Das letzte Mal kam es am 20. November vor, seit dem 21. November heißt es: "Guten Abend, ich begrüße Sie zur Tagesschau."

Wie der NDR erklärt, habe die Neuerung mit dem Publikum zu tun. "Die Veränderung basiert unter anderem auf einer qualitativen Zuschauerbefragung und entspricht dem Wunsch nach einer authentischen und zugänglichen Ansprache." So hätten die Zuschauerinnen und Zuschauer das "Damen und Herren" als zu altmodisch empfunden, schreibt die "Bild". "Die Tagesschau orientiert sich bei den Sprechertexten zunehmend am gesprochenen Wort statt an formeller Schriftsprache", teilte der NDR laut "Bild" weiter mit.

ARD-"Tagesschau" verzichtet künftig auf das "Damen und Herren"
20:20 Uhr

US-Wahlsieg inspiriert auch den "Tropen-Trump"

Nach der Wiederwahl von Donald Trump könnte es zum nächsten politischen Comeback kommen: Nach dem ehemaligen und künftigen US-Präsidenten hofft auch der als "Tropen-Trump" bezeichnete brasilianische Ex-Staatschef Jair Bolsonaro auf eine Rückkehr an die Spitze seines Landes. "Trump ist zurück, und das ist ein Zeichen, dass auch wir zurückkommen werden", sagte der 69-Jährige dem "Wall Street Journal" in einem Interview.

Bolsonaro bestätigte darin, bei der brasilianischen Präsidentschaftswahl 2026 erneut kandidieren zu wollen. Es sei Zeit für "MAAGA", also "Make All Americas Great Again" (Macht alle Amerikas wieder großartig), sagte der Rechtspopulist der Zeitung unter Anspielung auf Trumps Wahlkampfslogan "Make America Great Again". Laut dem "WSJ" setzt der rechtsradikale Bolsonaro darauf, ein bis 2030 geltendes Amtsverbot umgehen zu können, indem Trump Druck auf die brasilianische Justiz ausübt. Trumps Büro reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme, der Zeitung zufolge stehen Bolsonaro und Trump seit der US-Wahl Anfang November in engem Kontakt.

US-Wahlsieg inspiriert auch den "Tropen-Trump"
19:28 Uhr

AfD in Leuna gedenkt Soldaten mit NS-Spruch auf Kranz - und weist Kritik wütend zurück

In Nazi-Deutschland war der Slogan "Für Führer, Volk und Vaterland" eine oft verwendete Formel. Regelmäßig tauchte sie in Todesanzeigen für Soldaten auf, die "für Führer, Volk und Vaterland" gefallen seien. Doch plötzlich findet sich genau dieser Spruch, wohlgemerkt 2024, auf dem Stadtfriedhof von Leuna in Sachsen-Anhalt wieder. Wie der "Spiegel" und die "Mitteldeutsche Zeitung" berichten, hat die Stadtratsfraktion der AfD dort einen Kranz mit ebenjenem Slogan zum Volkstrauertag niedergelegt. Der Zeitung zufolge gab es auch einen Kranz mit dem gleichen Spruch auf dem Friedhof der zu Leuna gehörenden Ortschaft Zweimen, dieser stamme jedoch nicht von der AfD, sondern der Zeitung zufolge vom Ortschaftsrat, Förderverein der Feuerwehr und Johannesbier-Verein.

Beide Kränze wurden entfernt. Wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet, sei der Kranz in Leuna im Müll gefunden worden, an der Schleife fehlte das Wort "Führer". Der CDU-Bürgermeister Michael Bedla der Kommune habe die Polizei und den Staatsschutz eingeschaltet. "Die haben keinen strafrechtlichen Tatbestand erkannt", zitiert laut "Spiegel" die "MZ" den Bürgermeister. Der andere Kranz sei auf Bitte der dortigen Pfarrerin entfernt worden, sie habe das als "beschämend" erachtet.

Und die AfD? Die Fraktion in Leuna gibt auf ihrer Facebook-Seite zu, den Spruch verwendet zu haben - und sieht sich missverstanden. "Es macht uns traurig und wütend zugleich, dass dieser nationale Feiertag kaum noch an unsere deutschen gefallenen Soldaten und die Toten in der deutschen zivilen Gesellschaft erinnert", schreibt Fraktionschef Rüdiger Patzsch über den Volkstrauertag. Deshalb habe man den Spruch "Für Führer, Volk und Vaterland - Warum?" gewählt, also mit dem Zusatz "Warum?". Die Kritiker, Bürgermeister Bedla und Stadtratsvorsitzender Daniel Krug von der FDP, bezeichnete er als "Denunzianten". Der vom "Spiegel" befragte Historiker Wolfgang Benz verurteilte das scharf. "Das ist ein Spruch aus dem nationalsozialistischen Wortschatz", erklärte er.

AfD in Leuna gedenkt Soldaten mit NS-Spruch auf Kranz - und weist Kritik wütend zurück
18:20 Uhr

Auto und Bus crashen frontal - 24-Jährige stirbt, mehrere Kinder verletzt

Bei einem Zusammenstoß von einem Linienbus mit einem Auto in Unterfranken ist eine 24 Jahre alte Autofahrerin tödlich verletzt worden. In dem mit 23 Kindern besetzten Bus wurden laut Polizeiangaben drei Kinder im Alter zwischen zehn und 13 Jahren leicht verletzt. Sie kamen zur Behandlung in eine Klinik.

Die Frau war am Nachmittag auf der Bundesstraße 8 zwischen Kitzingen und Repperndorf aus bislang unklaren Gründen mit ihrem Wagen frontal gegen den Bus geprallt. Sie starb noch am Unfallort an ihren schweren Verletzungen. Die nicht verletzten Kinder wurden zu einem Feuerwehrhaus in der Nähe gebracht und dort von Notfallseelsorgern betreut. Der Fahrer des Busses blieb unverletzt. Zur Aufklärung des Unfalls wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Auto und Bus crashen frontal - 24-Jährige stirbt, mehrere Kinder verletzt
17:49 Uhr

Schwerer Unfall in Neuss: Auto erfasst vier Fußgänger

Bei einem Unfall sind in Neuss vier Fußgänger von einem Auto erfasst und zum Teil schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, habe eine 23 Jahre alte Autofahrerin beim Abbiegen an einer Kreuzung in der Nähe des Hauptbahnhofs aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Wagen verloren und sei rechts auf den Gehweg gefahren, wo sie die vier Passanten erfasst habe.

Zwei Fußgänger hätten durch den Aufprall leichte und ein Passant schwere Verletzungen erlitten. Beim vierten Opfer könne Lebensgefahr derzeit nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit. Der Unfallort musste für die Unfallaufnahme mit einem spezialisierten Verkehrsunfallaufnahmeteam komplett gesperrt werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen laut Polizei.

Schwerer Unfall in Neuss: Auto erfasst vier Fußgänger
17:22 Uhr

Tragödie in Gaza: Drei Frauen sterben beim Brotkaufen

Im Zentrum des Gazastreifens sind Krankenhausangaben zufolge drei in einer Menschenmenge vor einer Bäckerei stehende Frauen zu Tode gequetscht worden. Die Palästinenserinnen hätten in der Stadt Deir al-Balah angestanden, um Brot zu kaufen, berichteten Augenzeugen. Im Gedränge seien sie umgekippt und schließlich ums Leben gekommen. Mitarbeiter des Al-Aksa-Krankenhauses, in das die drei eingeliefert wurden, bestätigten den Tod der Frauen.

Hilfsorganisationen warnen schon seit längerem vor einer Hungersnot in dem umkämpften Küstenstreifen. Die notleidende Bevölkerung dort ist nach Angaben des Welternährungsprogramms (WFP) insbesondere auf das Brot der wenigen noch funktionierenden Bäckereien angewiesen. Es sei oft das einzige Lebensmittel, das die Menschen bekommen könnten.

Tragödie in Gaza: Drei Frauen sterben beim Brotkaufen
16:41 Uhr

Zug rast bei voller Fahrt in stehenden LKW

Trotz der sich senkenden Bahnschranken fährt ein LKW im polnischen Nowa Sucha auf einen Bahnübergang. Als ein Zug auf das Fahrzeug zurast, steigt der Fahrer aus, versucht noch, den Schaffner zu warnen. Doch die Kollision lässt sich nicht mehr verhindern.

Zug rast bei voller Fahrt in stehenden LKW
16:06 Uhr

FDP-Chef Lindner will vom "D-Day"-Papier nichts gewusst haben

FDP-Chef Christian Lindner hat dem zurückgetretenen Generalsekretär der Partei, Bijan Djir-Sarai, "für die freundschaftliche Zusammenarbeit" gedankt. Er würdigte dessen "bisherige Verdienste um die FDP". Wie Djir-Sarai bestritt Lindner, von dem umstrittenen Planungspapier aus der Partei zum Bruch der Ampel-Koalition gewusst zu haben.

Das Papier sei "lediglich ein Entwurf" gewesen, erklärte der FDP-Chef nun. Lindner verwies auf Angaben des zurückgetretenen Bundesgeschäftsführers Carsten Reymann, denen zufolge dieses "auf Mitarbeiterebene erstellt und nur dort diskutiert" worden sei. "Ich habe es nicht zur Kenntnis genommen und hätte es auch nicht gebilligt", erklärte Lindner dazu weiter.

Lindner räumte allerdings ein, dass es auch nach seiner Auffassung "angesichts des Streits in der Koalition und des Stillstands im Land notwendig war, das mögliche Ausscheiden der FDP aus der Ampel zu durchdenken". Dies sei "kein Geheimnis" und "für diese Grundsatzentscheidung übernehme ich ebenfalls die volle politische Verantwortung". Das FDP-Papier war vor allem von SPD und Grünen scharf kritisiert worden, von "Betrug" und einem Beleg fehlender Regierungsfähigkeit der FDP war die Rede. Lindner wies dies als "Skandalisierung" zurück.

FDP-Chef Lindner will vom "D-Day"-Papier nichts gewusst haben
15:21 Uhr

Tödlicher Unfall: Mann fällt in Hamburg vor S-Bahn und wird eingeklemmt

Bei einem Unfall am Hamburger S-Bahnhof Sternschanze ist ein Mann ums Leben gekommen. Der Mann habe gegen 8 Uhr in eine einfahrende S-Bahn einsteigen wollen und sei dabei in den Spalt zwischen S-Bahn und Bahnsteig gestürzt, teilte die Bundespolizei mit. Die Feuerwehr befreite den Verletzten, er starb trotz aller Hilfsmaßnahmen noch vor Ort. Der Tote soll 38 Jahre alt sein, weitere Angaben lagen zunächst nicht vor.

Die Bundespolizei geht davon aus, dass es sich um einen Unfall handelt. "Wir schließen Fremdverschulden aus", sagte ein Sprecher. Das habe die Auswertung von Videoaufnahmen ergeben. Die S-Bahn wurde evakuiert und der Bahnsteig geräumt. Der Bahnhof Sternschanze wurde wegen der Rettungsarbeiten rund eine Stunde gesperrt.

Tödlicher Unfall: Mann fällt in Hamburg vor S-Bahn und wird eingeklemmt
15:04 Uhr

Wie schmeckt eigentlich eine 6,2 Millionen Dollar teure Banane?

Wie schmeckt eigentlich eine Banane, die 6,2 Millionen US-Dollar gekostet hat? Der Krypto-Unternehmer Justin Sun kann diese Frage nun beantworten. Sun hatte zu Beginn der Woche das Werk "Comedian" des Italieners Maurizio Cattelan ersteigert: Es war eine Banane, die der Künstler mit Klebenband an eine Wand geklebt hatte. Er hatte sie für 35 Cent bei einem Obsthändler an der New Yorker Upper East Side gekauft, wie die "New York Times" berichtete.

Der Krypto-Unternehmer würdigte, nachdem er die Frucht im Auktionshaus Sotheby's in New York ersteigert hatte, das Kunstwerk als "ikonisch" und zog Parallelen zwischen Konzeptkunst und Kryptowährungen. "Die meisten der Objekte und Ideen existieren als (intellektuelles Eigentum) und im Internet, im Gegensatz zu etwas Physischem", sagte er. Nur wie schmeckt sie nun? Die Antwort ist wenig überraschend. "Sie ist viel besser als andere Bananen", sagte Sun nach dem ersten Biss und verputzte die Frucht vor Dutzenden Journalisten und Influencern in einem der teuersten Hotels Hongkongs.

Wie schmeckt eigentlich eine 6,2 Millionen Dollar teure Banane?
14:15 Uhr

Trump veralbert Gegner mit Fake-Video und Truthahn-Tanz

Der Film "National Lampoon's Christmas Vacation" - deutscher Titel "Schöne Bescherung" - ist nicht nur in den USA ein Klassiker unter den Weihnachtsfilmen. Donald Trump postet nun eine veränderte Szene aus dem Streifen, um anlässlich der Thanksgiving-Feierlichkeiten die Demokraten zu verspotten.

Trump veralbert Gegner mit Fake-Video und Truthahn-Tanz
14:10 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Tobias Hauser kann sich schon aufs wohlverdiente Wochenende freuen - er hat nun Feierabend. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Sebastian Schneider. Bei Fragen, Anmerkungen und Hinweisen schreiben Sie mir gerne: sebastian.schneider(at)ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
13:43 Uhr

Der Raab-Effekt beim ESC: So viele Bewerbungen wie zuletzt bei Lenas Sieg

Der Raab-Effekt zeigt erste Wirkung: Für den nach jahrelanger Pause wieder von Stefan Raab mitverantworteten deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) haben sich so viele Musiker und Bands angemeldet wie seit 2010 nicht mehr, teilte der federführende Norddeutsche Rundfunk (NDR) mit. ESC-Fans dürften dies als gutes Omen werten - 2010 konnte Lena Meyer-Landrut den Musikwettbewerb für Deutschland gewinnen. Laut NDR wollen insgesamt 3281 Sängerinnen, Sänger und Bands an dem unter dem Titel "Chefsache ESC 2025 - Wer singt für Deutschland?" stattfindenden Vorentscheid teilnehmen. Darunter seien auch etablierte Künstlerinnen und Künstler "mit beeindruckenden Karrieren" sowie neue Talente. Der älteste Bewerber sei 83 Jahre alt. Rund 20 Prozent aller Bewerbungen kommen von Bands.

Aus den Bewerbungen werden nun 24 Starter herausgefiltert. Diese treten in drei von RTL ausgestrahlten Live-Shows am 14., 15. und 22. Februar gegeneinander an. Deutschlands Starter für das ESC-Finale in Basel in der Schweiz wird dann am 1. März in der ARD gekürt.

Der Raab-Effekt beim ESC: So viele Bewerbungen wie zuletzt bei Lenas Sieg
13:21 Uhr

Ärzte: Mindestens 30 Tote Palästinenser bei israelischem Angriff

Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind in der Nacht nach Angaben von Medizinern mindestens 30 Palästinenser getötet worden. Die meisten Opfer habe es im Lager Nuseirat gegeben, wie Mediziner am Freitag mitteilten. Israel habe dort Panzer eingesetzt, von denen ein Teil später abgezogen worden sei. Rettungsteams seien nicht in der Lage gewesen, auf Notrufe von Bewohnern zu reagieren, die in ihren Häusern eingeschlossen waren. Israel äußerte sich dazu zunächst nicht.

Am Donnerstag hatte das Militär erklärt, man greife weiterhin "Terrorziele im Rahmen der operativen Tätigkeit im Gazastreifen" an. Im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon gibt es seit Mittwoch eine Waffenruhe, im Gazastreifen aber nicht. Monatelange Verhandlungen haben keinen Fortschritt gebracht, derzeit liegen Gespräche auf Eis.

Ärzte: Mindestens 30 Tote Palästinenser bei israelischem Angriff
12:44 Uhr

Miersch: Rücktritt Djir-Sarais "durchschaubares Bauernopfer"

SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hat den Rücktritt von FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai als "durchschaubares Bauernopfer" bezeichnet. Der Schritt sei erfolgt, "um die Verantwortung von FDP-Chef Christian Lindner abzulenken", sagte Miersch der Deutschen Presse-Agentur. "Zunächst wurde die Schuld auf einfache Mitarbeiter geschoben, dann auf den Bundesgeschäftsführer - und nun der Generalsekretär."

Scheibchenweise neue Details bekannt zu geben, reiche aber nicht aus, betonte der SPD-Generalsekretär. "Die entscheidende Frage bleibt: Welche Rolle hat Christian Lindner selbst in diesen Plänen gespielt? Eine glaubwürdige Erklärung der FDP-Führung ist überfällig. Die Wahrheit wird so oder so ans Licht kommen." Djir-Sarai hatte zuvor seinen Rücktritt als Konsequenz aus dem Bekanntwerden eines Strategiepapiers der Liberalen zum Ampel-Ausstieg erklärt. Angesichts der Tatsache, dass Lindner bei den Strategietreffen in Potsdam dabei gewesen sei, sei es "unvorstellbar, dass der FDP-Chef nichts von den Plänen gewusst hat", sagte Miersch. Auffällig sei außerdem das eklatante Schweigen der CDU zu den Vorgängen. "Heißt Schweigen Zustimmung?", fragte Miersch.

Miersch: Rücktritt Djir-Sarais "durchschaubares Bauernopfer"
12:17 Uhr

Lichterloh brennender Bus kracht in Strommast

Passagiere eines Busses im brasilianischen São Paulo entgehen knapp einer Katastrophe. Wegen eines Defekts räumt der Busfahrer das Fahrzeug - kurz darauf geht es in Flammen auf. Der gesamte Bus brennt aus und rollt los, während das Feuer weiter lodert. Ein Strommast stoppt die Fahrt.

Lichterloh brennender Bus kracht in Strommast
11:42 Uhr

Linken-Chefin: Warum die Aufregung über das D-Day-Papier?

Die Linken-Vorsitzende Ines Schwerdtner versteht nach eigenen Worten die Debatte über die Vorbereitung der FDP für das Ende der Ampel-Koalition nicht. "Warum regen sich jetzt alle so über das 'D-Day-Papier' der FDP auf?", erklärte Schwerdtner in Berlin. "Es war doch klar, was (FDP-Chef Christian) Lindner da für ein verantwortungsloses Spiel treibt."

In Deutschland drohe die Mietpreisbremse auszulaufen, die Preise stiegen und Tausende Industriejobs seien in Gefahr, meinte Schwerdtner. "Wir diskutieren über die politische Verkommenheit einer Opportunisten-Partei, und niemand aus der Reste-Ampel will Verantwortung tragen für die jahrelange Blockade in zentralen Politikbereichen." Sie sprach von einer "Soap-Opera der Ampelparteien".

Linken-Chefin: Warum die Aufregung über das D-Day-Papier?
11:07 Uhr

FDP-Generalsekretär Djir-Sarai tritt zurück

Der Druck ist am Ende zu groß: FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai muss in der Affäre um das "D-Day-Papier" zu strategischen Überlegungen über den Ampel-Bruch seinen Posten räumen.

FDP-Generalsekretär Djir-Sarai tritt zurück
10:54 Uhr

Lindner: Generalsekretär Djir-Sarai kannte "D-Day-Papier" nicht

FDP-Chef Christian Lindner hat sich um Beschwichtigung der Aufregung um das "D-Day-Papier" zum Ampel-Ausstieg bemüht. "Hier ist ein Papier im Entwurfsstadium, das Mitarbeiter verfasst haben, in die Öffentlichkeit gebracht worden", sagte Lindner der "Rheinischen Post". Lindner betonte, "dass es professionell ist, wenn Mitarbeiterstäbe Eventualitäten durchspielen". "Wir haben uns monatelang mit allen Optionen beschäftigt" - auch mit der Option eines Koalitionsbruchs, sagte Lindner. "Das wird niemanden angesichts des Streits und der Ablehnung dieser Regierung überraschen", betonte er. "Ich hatte einen Herbst der Entscheidungen angekündigt. Mit offenem Ausgang."

Lindner stellte sich auch hinter die Aussage seines Generalsekretärs Bijan Djir-Sarai, wonach dieser das umstrittene interne Papier nicht gekannt habe. "Der Generalsekretär kannte es offensichtlich nicht", sagte er. Djir-Sarai ist wegen der nun bekannt gewordenen Planungen zu einem gezielten Ausstieg aus der Koalition unter Druck geraten. Die Nachwuchsorganisation Junge Liberale forderte ihn am Freitag zum Rücktritt auf. Djir-Sarai will sich am Vormittag um 11.30 Uhr bei einem Statement in Berlin vor den Medien äußern.

Lindner: Generalsekretär Djir-Sarai kannte "D-Day-Papier" nicht
10:36 Uhr

China signalisiert Kooperationswillen nach Kabelschäden

China hat nach der formellen Anfrage Schwedens im Fall der beiden beschädigten Unterwasserkabel in der Ostsee Kooperationswillen signalisiert. China sei bereit, mit den betreffenden Ländern zusammenzuarbeiten, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking. China und Schweden stehen ihren Angaben zufolge in der Sache in engem Austausch. Peking reagierte, weil die Behörden mehrerer Länder zur Rolle des chinesischen Frachters "Yi Peng 3" in dem Fall ermitteln.

Schweden hat darum gebeten, dass das Frachtschiff für Untersuchungen in schwedische Gewässer fährt. Das Land hat am Donnerstag auch eine formelle Anfrage an China zur Zusammenarbeit mit den schwedischen Behörden geschickt, wie Ministerpräsident Ulf Kristersson auf einer Pressekonferenz gesagt hatte. Darin liege nach wie vor kein Vorwurf gegen irgendjemanden, hatte er klargemacht. Am Donnerstag hatte Mao betont, die Volksrepublik habe stets eine kooperative Haltung zum Umgang mit solchen Zwischenfällen eingenommen. Sie verwies auf den laufenden Austausch mit den relevanten Behörden. Unterdessen liegt die ins Visier der Ermittler geratene "Yi Peng 3" einer chinesischen Reederei weiterhin unverändert im Kattegat zwischen Dänemark und Schweden, derzeit flankiert von einem dänischen und einem deutschen Patrouillenschiff.

China signalisiert Kooperationswillen nach Kabelschäden
09:57 Uhr

Britische Ministerin tritt wegen vergangener Straftat zurück

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Louise Haigh war nur wenige Monate im Amt. (Foto: AP)

Großbritanniens Verkehrsministerin Louise Haigh tritt zurück, weil sie vor Jahren eine falsche Angabe bei der Polizei gemacht hatte. Sie sei 2013 in London überfallen worden und habe der Polizei eine Liste der Dinge gegeben, die sie für gestohlen gehalten habe, erklärte die Labour-Politikerin in ihrem Rücktrittsschreiben. Darunter war ihr Arbeitshandy. Später habe sie festgestellt, dass es zu Hause gewesen sei.

Am Donnerstagabend hatten die Zeitung "Times" und der Fernsehsender Sky News berichtet, dass sich Haigh damals in der Folge wegen einer Straftat für schuldig bekannt hatte. Nun erklärte die 37-Jährige ihren Rücktritt. Die oppositionellen Tories warfen Großbritanniens Premierminister Keir Starmer der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge umgehend vor, er habe seit Langem von dem Fall gewusst und müsse sich der Öffentlichkeit erklären.

Britische Ministerin tritt wegen vergangener Straftat zurück
09:28 Uhr

AfD will Abtreibungen weitgehend einschränken

Was in Amerika funktioniert, wird doch in Deutschland allemal klappen - denkt wohl die Alternative für Deutschland. Die AfD will nämlich das Recht auf Abtreibungen massiv einschränken. Dies geht aus dem Entwurf zum Wahlprogramm hervor, den die Partei veröffentlichte. Demnach sollen Schwangerschaftsabbrüche nur noch "bei kriminologischer oder medizinischer Indikation" erlaubt sein, heißt es dort - also etwa nach Vergewaltigungen oder in Fällen, in denen die Gesundheit der Mutter gefährdet ist. Stattdessen will die AfD eine "Willkommenskultur für Kinder" etablieren.

In dem Entwurf heißt es: "Beim sorgfältigen Abwägen der Interessen muss Abtreibung die absolute Ausnahme bleiben." Begründet wird die anvisierte Einschränkung des Abtreibungsrechts damit, dass das Recht auf Leben "ein fundamentales Menschenrecht" sei. Bei der derzeitigen Abtreibungspraxis in Deutschland sei "weder das Lebensrecht der Kinder ausreichend geschützt, noch kann davon ausgegangen werden, dass die Schwangeren hinreichend über schwere Abtreibungsfolgen und über Hilfsangebote aufgeklärt wurden".

AfD will Abtreibungen weitgehend einschränken
08:43 Uhr

Nach Motorschaden bei Luxuskreuzfahrt: Passagiere treten in Hungerstreik

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Die "SH Diana" von Swan Hellenics hat einen Motorschaden erlitten. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Die Passagiere einer Luxuskreuzfahrt in die Antarktis sind in den Hungerstreik getreten, nachdem der "Urlaub ihres Lebens" wegen eines Motorschadens abgebrochen werden musste. Das berichtet die "Times". Der Grund für ihren Ärger: Die Kreuzfahrtgesellschaft will ihnen die Kosten für die Reise nicht in voller Höhe erstatten.

Anbieter Swan Hellenic bot den Passagieren eine 50-prozentige Rückerstattung oder eine 65-prozentige Gutschrift für künftige Kreuzfahrten an, die innerhalb von zwei Jahren eingelöst werden könne. Das Unternehmen versprach außerdem kostenlose Ausflüge in Ushuaia, wo das Schiff bis zur Abreise der Passagiere anlegen soll, um repariert zu werden. "Viele der Passagiere sind sehr wütend, und gestern wurde es richtig unangenehm", sagte eine Quelle auf dem Schiff der "Times". Es müsse ein besseres Angebot gemacht werden, um die wachsende Wut zu besänftigen. Eine kleine Gruppe russischer Passagiere ist in einen Hungerstreik getreten und fordert mit Schildern die volle Rückerstattung des Reisepreises.

Nach Motorschaden bei Luxuskreuzfahrt: Passagiere treten in Hungerstreik
08:12 Uhr

Schwere Explosion in Düsseldorfer Wohnhaus - Kind verletzt

In Düsseldorf hat sich am gestrigen Donnerstag aus noch unbekannten Gründen eine schwere Explosion in einem Wohnhaus ereignet. Nach Angaben der Feuerwehr der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wurde dabei ein Kind leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Haus sei infolge des Vorfalls im Stadtteil Lichtenbroich unbewohnbar, einer der Bewohner habe in einer Notunterkunft untergebracht werden müssen.

Wie die Rettungskräfte weiter mitteilten, alarmierten am Donnerstagnachmittag mehrere Anwohner nach einem "lauten Knall" die Rettungsleitstelle. Die Einsatzkräfte hätten nicht direkt vor das betroffene Haus fahren können, da Trümmerteile wie Fenster und Türrahmen sowie Pflastersteine auf der Straße verteilt gelegen hätten. Aus einem Kellerfenster sei schwarzer Rauch gedrungen. Die Kriminalpolizei ermittle nun zur Ursache der Explosion.

Schwere Explosion in Düsseldorfer Wohnhaus - Kind verletzt
07:29 Uhr

Demenzkranker Bruce Willis: Töchter teilen zuckersüßes Foto

Hollywoodstar Bruce Willis hat sich seit seiner Demenzdiagnose aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Nur selten teilt seine Familie Informationen oder neue Fotos des Schauspielers. Umso besonderer sind nun diese neuen Schnappschüsse: Seine Töchter Scout und Tallulah haben zu Thanksgiving zwei süße gemeinsame Fotos mit ihrem Vater auf Instagram gepostet.

"Dankbar", schrieben die beiden zu den innigen Fotos, die das Trio in einem lichtdurchfluteten Wohnzimmer, offenbar bei Willis zu Hause, zeigen. Tochter Scout sitzt mit ihrem Vater auf einem Sofa, der hält ein Geschenk mit der Aufschrift "Best Dad Ever" ("Bester Vater aller Zeiten") in der Hand und genießt die Zuneigung seiner Töchter sichtlich. Tallulah sitzt auf dem Boden und streichelt ihren Papa in einem Foto liebevoll am Ohr.

Demenzkranker Bruce Willis: Töchter teilen zuckersüßes Foto
07:03 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen!

Hat die FDP den Bruch der Ampel provoziert? Seit das Papier der FDP öffentlich geworden ist, in dem von der Planung des "D-Day" die Rede ist, gibt es beim ehemaligen Ampel-Partner SPD keine Zweifel mehr. Die FDP habe verantwortungslos gehandelt, Christian Lindner müsse sich entschuldigen, forderte SPD-Generalsekretär Matthias Miersch noch am Abend. Lindner schwieg. Ob er sich heute zu Wort meldet?

Heute ist außerdem wichtig:

  • Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut aus der Luft attackiert. Über Kiew war gestern Abend kurz vor Mitternacht Flugabwehrfeuer zu hören, weil Kampfdrohnen die Hauptstadt bedrohten, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. Abstürzende Trümmer beschädigten demnach eine Poliklinik und umliegende Gebäude.

  • Vor dem Hintergrund zuletzt gestiegener Spannungen führen Deutschland, Frankreich und Großbritannien heute in Genf Gespräche mit dem Iran. Laut der iranischen Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani stehen vor allem die Aufarbeitung der bilateralen Beziehungen sowie der Nahostkonflikt im Mittelpunkt. Auch das umstrittene iranische Atomprogramm und eine mögliche Wiederaufnahme der Atomverhandlungen sollen demnach zur Sprache kommen.

  • Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach zieht Bilanz für den Herbst 2024. Der Herbst im vorangegangenen Jahr 2023 war der zweitwärmste in Deutschland seit Messbeginn 1881. Die Meteorologen errechneten damals eine Durchschnittstemperatur von 11,5 Grad. Nur der Herbst 2006 war im Schnitt mit 12 Grad noch wärmer.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag! Mein Name ist Tobias Hauser, bei Anregungen, Kritik oder Fragen erreichen Sie mich unter tobias.hauser@ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:47 Uhr

Schlechte Nachrichten vor Weihnachten

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Schoko-Weihnachtsmänner sind in diesem Jahr vielfach deutlich teurer als 2023. (Foto: Henning Kaiser/dpa)

Kunden in Deutschland müssen einer Analyse zufolge aktuell erheblich höhere Preise für Schokolade zahlen als vor einem Jahr. Schoko-Weihnachtsmänner sind je nach Marke und Größe bis zu 50 Prozent teurer, Lebkuchenherzen bis zu 32 Prozent, Dominosteine 12 Prozent. Das zeigt eine Auswertung des Preisvergleichsportals Smhaggle für die Deutsche Presse-Agentur.

Betroffen sind demnach auch andere Artikel. Eine Vollmilch- oder Zartbitter-Tafel kostet bis zu 17 Prozent mehr, eine 10er-Packung Kinder-Schokoriegel knapp 8 Prozent. Erst kürzlich hatte Ritter Sport die Preise erhöht. Für die Alpenmilch-Tafel sind statt 1,49 künftig 1,89 Euro fällig - ein Anstieg um fast 27 Prozent. Dass Schokolade teurer werden würde, hatte sich bereits Anfang 2024 abgezeichnet. Einige Hersteller kündigten dies damals an. Die Ursache sind schlechte Ernten und ein knappes Angebot in wichtigen Kakao-Anbauländern infolge von Trockenheit, Starkregen und Pflanzenkrankheiten. Der von der internationalen Kakaoorganisation (ICCO) ermittelte Tagespreis für Kakao stieg im April auf einen Rekordwert von deutlich mehr als 10.000 Euro pro Tonne. Seitdem ist er zwar wieder leicht gesunken, allerdings weiterhin hoch.

Schlechte Nachrichten vor Weihnachten
06:03 Uhr

Zahnarzt soll seine Frau mit Eiweißshakes getötet haben

Ein Zahnarzt in den USA soll seine Ehefrau mit vergifteten Eiweißshakes getötet haben - nun werden ihm weitere Vergehen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft reichte Klage gegen den Mann ein, weil er in Untersuchungshaft einen Mitgefangenen zu einem Tötungsdelikt angestiftet und zu Falschaussagen gedrängt haben soll. Aus der Anklageschrift ging nicht hervor, wer das Ziel der geplanten Tat war. Ein Polizist aus der Stadt Aurora im US-Staat Colorado bestätigte der Nachrichtenagentur AP, dass es sich bei dem mutmaßlichen Opfer des Tötungsdelikts um einen Ermittler aus Aurora handelt.

Die 43-jährige Frau des Verdächtigen starb im März 2023 an einer Vergiftung durch Zyanid und Tetrahydrozolin. Das Paar war seit 23 Jahren verheiratet und hatte sechs gemeinsame Kinder. Der Zahnarzt soll nach Angaben der Staatsanwalt unter anderem einen Brief aus dem Gefängnis geschmuggelt haben, in der er seine erwachsene Tochter aufforderte, ein gefälschtes Video seiner Frau zu drehen, in dem diese ihn bitten sollte, Gift zu besorgen. Er wird auch beschuldigt, einen anderen Häftling gebeten zu haben, gefälschte Tagebucheinträge im Haus des Paares zu platzieren, die suggerieren sollen, dass seine Frau sich selbst das Leben genommen hat. Den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge verfolgte der Mann einen ausgetüftelten Plan, um die Schuld auf seine Frau zu lenken.

Zahnarzt soll seine Frau mit Eiweißshakes getötet haben