Das war Freitag, der 6. März 2026
Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,
was ist das Ziel der USA und Israel mit dem Angriff auf das Regime im Iran? Das fragt sich die ganze Welt. Klar, niemand hat wohl weder im Iran noch woanders auf der Welt ernsthaft erwartet, dass US-Präsident Donald Trump und der israelische Staatschef Benjamin Netanjahu plötzlich zu Philanthropen mutiert sein könnten und den Menschen im Iran Freiheit und Demokratie bringen wollen. Doch an sich erschien ein Ende dieses Terror-Regimes erst einmal als die beste Aussicht seit fast fünf Jahrzehnten Unterdrückung und Hoffnungslosigkeit. Auch wenn es sicherlich ein perfider Plan hinter dem Angriff wäre wie der Raub von Rohstoffen oder andere geopolitische Interessen, so war man sich in den ersten Tagen sicher, dass es einen Plan gibt. Doch das Bild wird mehr und mehr diffus bis chaotisch. Der ehemalige Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger bringt es auf den Punkt: "Washington hat die Begründung für den Einsatz gewechselt, so wie manche das Hemd wechseln." War zu Beginn noch von einem Regime-Wechsel die Rede, verschwand dieser Begriff dann zunehmend. Heute poltert US-Präsident Donald Trump etwas von "bedingungsloser Kapitulation" des Regimes. Rund 90 Millionen Iranerinnen und Iraner können kaum etwas anderes tun als in ihren Wohnungen auszuharren und zu hoffen, dass sie keine Bombe auf den Kopf bekommen. Und in den Nachbarländern geht es den Menschen nicht viel besser. Trump und Netanjahu haben die Region erfolgreich in ihren überdimensionierten Pokertisch verwandelt. Bleibt wohl nur zu hoffen, dass sie sich nicht komplett verzocken - eine andere Rolle als die des ahnungslosen Zuschauers scheinen wir Europäerinnen und Europäer dabei wohl auch nicht zu haben. Wir haben auf jeden Fall ein Auge darauf - alle weiteren Entwicklungen gibt es in unserem Iran-Ticker.
Eine weitere Aussage, die auch heute noch hohe Wellen schlägt, stammt vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj: "Wir hoffen, dass eine Person in der Europäischen Union die 90 Milliarden Euro nicht blockieren wird und die ukrainischen Kämpfer Waffen bekommen, andernfalls geben wir die Adresse dieser Person unseren Jungs weiter, auf dass sie ihn anrufen und mit ihm in ihrer Sprache reden." Diese Worte waren wohl an den ungarischen Staatschef Viktor Orban gerichtet und markieren einen diplomatischen Tiefpunkt im Streit um die angeblich beschädigte Druschba-Pipeline und nun auch noch zwei gepanzerte und millionenschwere Geldtransporter aus Österreich. Diese hindert Ungarn wohl nicht zufällig an der Weiterfahrt nach Kiew. Entweder war Selenskyjs Äußerung ein nicht gelungener Witz oder eine bemerkenswerte verbale Entgleisung des sonst so rhetorisch versierten ukrainischen Staatschefs. Über die Entwicklungen halten wir Sie im Ukraine-Ticker auf dem Laufenden.
Die beiden Kriege haben auch heute das Nachrichtengeschehen bestimmt, auch wenn wir eigentlich auch bei anderen Themen gerade genau hinschauen sollten wie bei den Epstein-Files und den Missbrauchsvorwürfe gegen Trump. Auch von der Wahl in Baden-Württemberg bekommen wir gar nicht so viel mit, auch wenn CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel ungewollt mit Schulbesuchen für Schlagzeilen sorgt und die Grünen es laut Umfragen nochmal spannend werden lassen. Diese Leseempfehlungen hätte ich für Sie:
Perfektes Timing für den Kreml: Trumps Iran-Krieg ist ein finanzielles Geschenk an Putin
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Wahlsieg in Baden-Württemberg? Nahendes Özdemir-Wunder lässt manch Grünen schaudern
Von Sebastian Huld
Fakten und Gefühle: Der Satz, der die Wahrheit über Trump verrät
Ein Kommentar von Thomas Schmoll
Video: Lager in Texas abgeriegelt: Krankheit und Tod beherrschen größtes ICE-Gefängnis
300.000 Unternehmen betroffen: Bericht - Trump-Regierung verweigert Rückzahlung illegaler Zölle
Schulbesuch-Video erntet Spott: CDU-Spitzenkandidat gerät im Klassenzimmer mit Lehrerin aneinander
Weidel und Chrupalla sauer: AfD-Spitzenkandidat weilt beim Wahlkampf-Finale in USA
Seltsame Stimmung in Verona: Russlands Rückkehr überschattet Eröffnungsfeier der Paralympics
Damit wünsche ich Ihnen eine gute Nacht.
Rückkehrprämie erhöhen? Bamf-Chef will mehr Syrer zur Rückkehr bewegen
Kehrt ein Asylsuchender freiwillig in sein Heimatland zurück, erhält derjenige vom deutschen Staat eine Rückkehrprämiere. Diese liegt momentan bei 1000 Euro - aus Sicht des Chefs des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Hans-Eckhard Sommer, sollte die Summe für Syrerinnen und Syrer erhöht werden. "Das reicht meines Erachtens nicht aus", sagte Sommer im Interview mit dem "Spiegel". Der Bamf-Chef wäre dafür, dass "wir die freiwillige Rückkehr mit Geld attraktiver machen. Viel attraktiver als bisher".
Erzieher finden Bomben-Teil auf Kita-Grundstück
Große Aufregung in Mainz: Auf dem Gelände einer Kita ist ein Stück einer Bombe gefunden worden. Wie die Stadt mitteilt, wurde die Kita geschlossen und der Gegenstand durch den Kampfmittelräumdienst gesichert. Kita-Angestellte hätten den Gegenstand bei einer Spielplatzkontrolle entdeckt. Die Polizei rückte mit Spürhund an, aber konnte das Teil auch nicht zuordnen. Heute hat dann der Kampfmittelräumdienst des Landes Rheinland-Pfalz das Fundstück unter die Lupe genommen - und hat es als Bodenabschluss einer Bombe identifiziert. Dieser sei vermutlich beim Aufprall abgesprengt worden, heißt es. Nur wie kommt ein Teil einer Bombe auf einen Kita-Spielplatz? Darauf gibt es wahrscheinlich keine Antwort. Die Stadt konnte noch keine Angaben dazu machen, ob die Kita in der nächsten Woche wie geplant wieder den Betrieb aufnehmen wird.
Kino-Flopp "Melania" gibt's bald bei Streaminganbieter
Die "Doku" über First Lady Melania Trump war auf jeden Fall vieldiskutiert und massiv beworben worden - ein Publikumsmagnet war das 75-Millionen-Dollar-Projekt jedoch nicht. Nach einem starken Start Ende Januar herrschte in den Kinosälen schon in der zweiten Woche ein ganz anderes Bild: leeres Kinosessel. Das dürfte sicherlich auch mit den Kritiken über den Streifen zu tun haben, die nicht schmeichelhaft ausfielen. Nun soll der Film über die Gattin des US-Präsidenten im digitalen noch Zuschauerinnen und Zuschauer gewinnen: Ab dem 9. März wird der Film laut Medienberichten offiziell beim Streamingdienst Amazon Prime Video verfügbar sein. Damit endet die kurze, aber turbulente Reise des Films durch die Kinos.
Mehr als die Hälfte der 75 Millionen US-Dollar musste Amazon MGM Studios für die Rechte abdrücken. 35 Millionen flossen ins Marketing - vergebens. Die Einnahmen bleiben mit 16,4 Millionen wohl ziemlich weit hinter den Erwartungen zurück. Der Film begleitet die First Lady in den 20 Tagen vor der zweiten Amtseinführung von Donald Trump Anfang 2025. Diese Zeit war auch im Vergleich zu dem, was der US-Präsident nach seinem Amtsantritt alles für Schlagzeilen gemacht hat, auch eher schnöder Stoff.
Fahrstuhl fährt plötzlich los - Mann entkommt Tod nur knapp
Was diese Überwachungskamera in Indien aufgezeichnet hat, ist nichts für schwache Nerven: Gerade steigt ein Mann aus, da fährt die Kabine mit offener Tür einfach nach oben. Der Mann schlägt gegen den Türrahmen und stürzt - aber überlebt. Ursache soll ein Defekt im Antriebssystem sein.
Pharmaunternehmen ruft Ibuprofen-Tabletten zurück
Aufgepasst: Das Pharmaunternehmen Zentiva ruft als Vorsichtsmaßnahme eine Charge des Schmerzmittels Ibuflam mit dem Wirkstoff Ibuprofen zurück. Der Rückruf erfolge als Vorsichtsmaßnahme und in Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde, erklärt Zentiva. Auch wenn die Maßnahme sich an Großhändler und Apotheken richtet, besteht den Angaben zufolge für Verbraucher im Rahmen der üblichen Bearbeitung von Qualitätsbeanstandungen die Möglichkeit, Packungen der betroffenen Charge zurückzugeben und Ersatz zu erhalten. Betroffen ist dem Unternehmen zufolge die Charge mit der Nummer 5R02514 des Medikaments Ibuflam 600 mg Lichtenstein Filmtabletten (50 Stück), wie das Unternehmen in Berlin mitteilt. Ein Grund für den Rückruf wurde nicht genannt.
Traum vom "Eigenheim" für die AfD in Berlin geplatzt
Die AfD hat sich in Berlin von der Idee, Hausbesitzerin zu sein, wohl vorerst verabschiedet. Im Herbst wird die Partei - die das Bundesamt für Verfassungsschutz als "gesichert rechtsextrem" einstufen will und das gerade vor Gericht durchzusetzen versucht - neue Räumlichkeiten anmieten für ihre Parteizentrale. Verhandlungen über den Ankauf einer repräsentativer Immobilie hat der Bundesvorstand abgebrochen nach Informationen von Stern und RTL/ntv. AfD-Bundesschatzmeister Carsten Hütter erklärte auf Anfrage, dass "in einer intensiv durchgeführten Recherche fast 30 mögliche Immobilienkaufobjekte geprüft worden" seien. Letztlich habe aber "keines dieser Objekte das vom AfD-Bundesvorstand vorgegebene Anforderungsprofil ausreichend erfüllen können". Zuletzt soll es vor allem Verhandlungen um zwei Immobilien nahe Anhalter Bahnhof und Spittelmarkt gegeben haben. Nun soll die AfD einen Bürokomplex in der Nähe der Jannowitzbrücke als Mietobjekt ins Auge gefasst haben. Die Lage wäre auf jeden Fall deutlich zentraler als die der aktuellen Bundesgeschäftsstelle in Berlin-Reinickendorf. Dort muss die Partei zum Jahresende ausziehen nach einem Rechtsstreit mit dem Vermieter.
Statiker hat sich verrechnet: NRW muss Brücke wieder abreißen
Wenn Sie denken, Sie haben einen miesen Tag, dann hilft Ihnen vielleicht diese Meldung beim Besserfühlen: Für die Weserbrücke bei Höxter werden mehr als vier Millionen Euro "in den Sand gesetzt" - finden die Anwohner. Denn bei der Millionensanierung verrechnet sich ein Statiker, die Brücke muss nun abgerissen und neu gebaut werden. Investiert wird dafür ein weiterer Millionenbetrag.
Mann mit Messer in Moschee attackiert - Täter auf der Flucht
In einer Moschee bei Stuttgart ist ein Mann mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, kam es zu der Attacke auf den 24-Jährigen in Backnang (Rems-Murr-Kreis). Nach dem Angreifer werde gefahndet. Das Opfer wurde nach Angaben aus Sicherheitskreisen in den Oberschenkel gestochen. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen, weil der Tatort eine Moschee war. Der Gesuchte soll etwa 175 Zentimeter groß sein, eine schwarz-weiße Jacke und einen dunklen Jogginganzug tragen. Seine Haare seien lockig.
Update um 19:35 Uhr: Die Polizei konnte einen 25 Jahre alten Verdächtigen in Stuttgart festnehmen. Ein Zeuge hatte der Polizei nach Angaben der Ermittler den entscheidenden Hinweis gegeben.
Schlagzeilen zum Feierabend
Sarah Engels' ESC-Song "Fire" nur auf Platz 75 in den Charts?
Auch maskiert weiß Sarah Engels mit ihrer Stimme zu überzeugen - nur sagt ein Sieg bei "The Masked Singer" etwas über die Erfolgschancen beim Eurovision Song Contest aus? Ihr Song "Fire" ist nun auch in den Charts gelandet - aber eher etwas im Tiefflug auf dem 75. Platz. Ist das ein böses Vorzeichen für Wien? "Zum Vergleich: Die beiden letztjährigen Kandidaten Abor & Tynna ("Baller") debütierten nach dem nationalen Vorentscheid an 13. Stelle", teilten die Chartsermittler von GfK Entertainment in Baden-Baden mit, "während Isaak ("Always on the Run") im Jahr 2024 erst nach dem Finale des Eurovision Song Contests im Mai in die Charts einstieg, und zwar auf Position 22". Sarah Engels könnte sich aber auch mit der Chartplatzierung der Rocker von Lord Of The Lost etwas beruhigen: Ihr Lied "Blood & Glitter" schaffte es im Januar von null auf die Eins in den Single-Charts. Beim ESC in Liverpool wurden sie im Finale im Mai Letzte. Ergo: So richtig aussagekräftig ist das Chart-Universum für eine Platzierung bei dem Musikwettbewerb nicht. Allgemein als Messlatte dient wohl Michael Schulte, der 2018 auf Platz vier landete. Falls Sie den Musikwettbewerb verfolgen möchten, schon mal für Ihren Kalender: Das ESC-Finale steigt am 17. Mai.
Bagger kippt um - Arbeiter stirbt auf Baustelle in Potsdam
Tödlicher Unfall in Potsdam: Auf einer Baustelle ist ein Bagger umgestürzt und hat einen Arbeiter tödlich verletzt, wie die "Märkische Allgemeine Zeitung" berichtet. Der Mann war Mitarbeiter eines vom kommunalen Immobilienservice beauftragten Dienstleisters, teilte die Stadtverwaltung demnach mit. Der Mann sei trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen noch am Unfallort seinen Verletzungen erlegen, hieß es. Drei weitere Arbeiter waren Augenzeugen des Unfalls und wurden den Angaben zufolge ins Krankenhaus gebracht.
US-Bürger über Trumps Ballsaal: "Protziges, prätentiöses Monstrum"
Wenn diese Woche eines mehr als deutlich unter Beweis gestellt hat: Donald Trump ist nicht mal verlegen, die posthume Ehrung getöteter US-Soldaten für seine Zwecke zu nutzen und Politik zu machen. Auf Kosten von Menschen, die gestorben sind, weil der US-Präsident ihnen befohlen hat, den Iran anzugreifen - und sie dann nicht gut genug geschützt hat. Trumps Rede "zu Ehren" der Gefallenen war nur schwer auszuhalten - wie muss es erst für die anwesenden Angehörigen gewesen sein? Trump kam - wie so häufig - ins planlose Gefasel und fing plötzlich an, von dem Ballsaal, den er gerade für mehrere hundert Millionen US-Dollar bauen lässt, zu reden. Warum ich das hier erwähne? Weil der Fokus momentan meist nur auf seinen Aussagen liegt und zu wenig auf dem, wie Trump Dinge handhabt und was die Folgen seiner ganzen Ansagen und Deals sind, die er so gern macht und verkündet. So verwundert es auch wenig, dass ein pietätloser und geschmackloser Mann, auch einen Ballsaal bauen lässt, der auch optisch auf immense Kritik stößt. Mehr über das "prätentiöse Monstrum", das gerade in Washington entsteht, erfahren Sie im Video:
Indonesien: Kein Social-Media mehr für alle unter 16 Jahren
Es gibt nicht nur in der Mode, beim Essen, Musik oder Sport weltweite Trends, sondern auch in der Politik: Australien ist sowas wie der Trendsetter, wenn es um ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche geht. Nun zieht Indonesien nach und verbietet "hochriskante" Social-Media-Dienste für junge Menschen unter 16 Jahren. Bestehende Konten von Jüngeren sollten nach und nach ab Ende März gesperrt werden, sagte die indonesische Kommunikationsministerin Meutya Hafid. Sie erwähnte insbesondere YouTube, TikTok, Facebook und Instagram. Auch X und Roblox und weitere Angebote seien betroffen. "Die Regierung greift ein, damit Eltern nicht länger allein gegen die Giganten der Algorithmen kämpfen müssen", betonte sie. TikTok Indonesien und Google Indonesien reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme. "Wir wollen die Hoheit über die Zukunft unserer Kinder zurückgewinnen. Wir wollen, dass Technologie den Menschen dient und nicht die Kindheit unserer Kinder opfern", betonte die Ministerin.
Auch in Europa gibt es Befürworter des strikten Verbots für Kinder und Jugendliche: In Brüssel hat gestern eine EU-Expertenkommission dazu ihre Arbeit aufgenommen. Die Expertinnen und Experten sollen Empfehlungen abgeben, wie die EU Kinder und Jugendliche besser vor Suchtgefahren und Gewalt auf Instagram, Snapchat und Co. schützen kann. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht sich für ein Verbot von Online-Netzwerken für Kinder und Jugendliche unter 15 oder 16 Jahren aus. Frankreich, Dänemark und Spanien haben ähnliche Vorhaben bereits angekündigt oder beschlossen. Für die Umsetzung ist aber ohnehin die EU-Kommission zuständig.
Kein Deal: Trump fordert "bedingungslose Kapitulation" des Iran
US-Präsident Donald Trump fordert eine bedingungslose Kapitulation des Iran. "Es wird kein Abkommen mit dem Iran geben, außer eine bedingungslose Kapitulation", schreibt er auf Truth Social. "Danach und nach der Auswahl eines großartigen und annehmbaren Führers (oder Führern) werden wir und viele unserer wunderbaren und sehr mutigen Verbündeten und Partner unermüdlich daran arbeiten, den Iran vom Rand der Zerstörung zurückzuholen und ihn wirtschaftlich größer, besser und stärker als je zuvor zu machen." Trump ergänzt, der Iran werde eine großartige Zukunft haben. "Make Iran great again", schreibt der US-Präsident inmitten des Kriegs.
US-Magier David Copperfield macht Schluss mit Shows in Las Vegas
Er ist einer der ganz Großen, wenn es um Illusionen geht: US-Magier David Copperfield. Nach mehr als 25 Jahren setzt der 69-Jährige einen Schlusspunkt unter sein Engagement in Las Vegas. Copperfield wird seine langjährige Residency im MGM Grand beenden. Wie das Resort laut Fernsehsender KSNV bekannt gab, steht der 30. April als Datum für die allerletzte Vorstellung des Illusionisten in dem weltbekannten Hotel fest. Bis zum Finale stehen noch 120 weitere Auftritte auf dem Programm, verteilt über die kommenden acht Wochen. Wer Tickets für Vorstellungen nach dem 30. April erworben hat, wird dem MGM Grand zufolge automatisch eine Rückerstattung erhalten. Copperfield selbst hat sich zu seinem Abschied auch bei Instagram an seine Fans gewandt - und macht auch eine Ankündigung: "Ich freue mich darauf, bald ankündigen zu können, was als Nächstes kommt. Es ist das größte Projekt, das ich je angegangen bin - und auch das herausforderndste", schrieb er in dem Post. Das klingt alles noch etwas vage, aber Fans haben immerhin Grund zur Freude auf Neues.
Schichtwechsel
Für meinen lieben Kollegen Johannes Graf ist der verdiente Feierabend erreicht und damit das Wochenende. Doch hier in "Der Tag" geht es noch etwas weiter. Ich übernehme hier und halte Sie mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt auf dem Laufenden und bestenfalls auch etwas bei Laune. Mein Name ist Johanna Ohlau und sollten Sie Fragen, Hinweise oder Kritik haben, schreiben Sie mir am besten per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de. Los geht's!
Axel-Springer-Verlag verleibt sich britisches Traditionsblatt ein
Axel Springer kauft die traditionsreiche britische Zeitung "Telegraph". Der Kaufpreis für die Telegraph Media Group beläuft sich auf 575 Millionen Pfund in bar, wie Springer mitteilt. Man habe mit dem Eigentümer RedBird IMI eine Vereinbarung dazu geschlossen. Springer-Chef Mathias Döpfner sagte, der Berliner Konzern habe vor mehr als 20 Jahren vergeblich versucht, das Unternehmen zu erwerben. "Nun wird unser Traum wahr."
Mit dem Geschäft geht eine der ältesten Zeitungen Großbritanniens, die enge Verbindungen zum britischen Establishment und zur Konservativen Partei unterhält, in deutschen Besitz über. "Axel Springer wird die Telegraph-Gruppe weiter ausbauen und international stärken - mit dem Ziel, das führende bürgerlich-konservative Medium der englischsprachigen Welt zu werden", erklärte der Berliner Herausgeber von "Bild" und "Welt".
Social-Media-Hypes machen Skyr zur Mangelware
Einige Verbraucher suchen in Lebensmittelgeschäften in Deutschland derzeit oft vergeblich nach Skyr. Was ist da los?
In den sozialen Medien hat sich ein Hype um das Milchprodukt entwickelt. Virale Rezepte-Trends bei Tiktok und Instagram machen die Runde: Anfang des Jahres war es ein Skyr-Lotus-Cheesecake, aktuell propagieren viele Skyr und Energy-Drinks als Protein-Mix.
Über mögliche Engpässe berichtet auch ein Sprecher von Rewe. Eine Entspannung der Situation ist dem Sprecher zufolge erst nach Ostern zu erwarten. Betroffen sind auch der Lieferdienst Picnic, Edeka, Kaufland, Lidl und Aldi Nord.
Brasilianisches Pflegeheim stürzt ein - mindestens acht Tote
Im brasilianischen Belo Horizonte ist ein Pflegeheim eingestürzt, mindestens acht Menschen sind tot. Die Feuerwehr sucht noch immer nach vier Vermissten, die unter den Trümmern in der südbrasilianischen Stadt vermutet werden. Zum Zeitpunkt des Einsturzes waren nach Feuerwehrangaben 29 Menschen in dem vierstöckigen Gebäude, in dem sich auch Wohnungen und eine Schönheitsklinik befanden.
Acht Menschen konnten lebend geborgen werden, darunter ein zwei Jahre alter Junge. Neun weitere konnten sich selbst oder mit Hilfe von Nachbarn retten. Die Einsturzursache ist noch vollkommen unklar. Nach Angaben der Feuerwehr verfügte das Gebäude über alle nötigen Genehmigungen.
Ermittler nehmen "Krypto-Mixer" hoch
Ermittler haben in der Region Stuttgart mehrere Wohnungen durchsucht. Ziel der Übung: die Betreiber zweier sogenannter "Krypto-Mixer" dingfest zu machen. Von 2017 bis 2022 soll ein Hauptbeschuldigter diese Dienste betrieben haben.
Was sind "Krypto-Mixer"? Das sind Anonymisierungsdienste für Kryptowährungen. Sie verschleiern Herkunft und Ziel von Transaktionen, indem sie Kryptowährungen - im konkreten Fall Bitcoin und Ethereum - verschiedener Nutzer vermischen. Anschließend werden diese dann an neu generierte Adressen zurückübertragen. Ziel ist häufig, die staatliche Nachverfolgung von Geldflüssen zu erschweren - also Geldwäsche.
Gericht lässt Ölförderung im Wattenmeer vorerst wieder zu
Teilerfolg für den Betreiber Harbour Energy Germany im juristischen Ringen um die Ölförderung auf der Bohrinsel Mittelplate im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig entschied, dass die dortige Ölförderung bis zur Entscheidung über eine Beschwerde des Betreibers nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe weitergehen darf, wie ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ende Februar hatte das Verwaltungsgericht Schleswig nach Klage der Umwelthilfe noch per Eilverfahren entschieden, dass die Bohrinsel derzeit keine vollziehbare Fördererlaubnis habe. Der Betreiber Harbour Energy Germany legte daraufhin Beschwerde ein.
Die Umwelthilfe geht seit Jahren gegen die Förderung vor. 2024 legte sie Widerspruch gegen die Ölförderung beim zuständigen niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) ein, der jedoch als nicht fristgerecht zurückgewiesen wurde. Als Grund führte die DUH an, dass die Auswirkungen der Ölförderung auf das Wattenmeer gemäß FFH-Richtlinie anhand der Betriebspläne nie geprüft wurden - auch im Betriebsplan für 2024 bis 2026 nicht. Dieser läuft im Mai aus. Daraufhin klagte der Verband gegen die Ablehnung des Widerspruchs.
Toter Säugling in Leipziger Babyklappe gefunden
In einer Babyklappe in Leipzig ist ein toter Säugling abgelegt worden. Es sei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Der tote Junge war bereits am 27. Februar in der Babyklappe des Klinikums St. Georg gefunden worden. Durch einen Bericht der "Leipziger Volkszeitung" ist der Fall jetzt bekannt geworden.
Nach derzeitigen Erkenntnissen sei der Säugling bereits tot gewesen, als er abgelegt worden sei, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig. Es gebe keine Hinweise auf sichtbare äußere Gewaltanwendungen. Ob der Junge lebend geboren wurde, müssten weitere Untersuchungen ergeben.
Asteroid "2024 YR4" zieht jetzt doch sicher am Mond vorbei
Zugegeben: Die Wahrscheinlichkeit war ohnehin gering, doch nun ist es ausgeschlossen, dass der Asteroid "2024 YR4" auf dem Mond einschlägt. Stattdessen wird er mit einer Entfernung von mehr als 20.000 Kilometern an dem Himmelskörper vorbeifliegen, wie die Esa mitteilte. Im vergangenen Jahr hatten Experten das Risiko noch auf immerhin vier Prozent geschätzt, dass der etwa 60 Meter große Brocken Ende 2032 den Mond trifft. So hoch war die Wahrscheinlichkeit für ein solches Ereignis schon lange nicht mehr.
Zur Einordnung: Fachleuten zufolge wäre ein Einschlag des Asteroiden auf dem Mond zwar ein Spektakel gewesen, eine Gefahr wäre davon aber nicht ausgegangen. Die Mondbahn wäre nicht verändert worden, denn dafür sei der Asteroid viel zu klein.
Bundestag bessert bei Klinikreform nach
Der Bundestag beschließt Änderungen an der erst Ende 2024 beschlossenen Krankenhausreform. Die Abgeordneten billigen mit den Stimmen der schwarz-roten Regierungskoalition einen mit den Ländern ausgehandelten Kompromiss. Er sieht längere Fristen für den Umbau der Kliniklandschaft vor und Ausnahmeregeln insbesondere für kleinere Krankenhäuser im ländlichen Raum. Zudem stellt der Bund mehr Geld zur Verfügung.
Hier noch einmal ein Interview mit Gesundheitsministerin Warken, in dem sie die Reform genauer darlegt:
Drei Fast-Food-Riesen, selbes Menü - wer ist am besten?
Trotz vieler Burger-Alternativen sind McDonald's, Burger King und Kentucky Fried Chicken in nahezu jeder deutschen Innenstadt zu finden. Zusammen mit Lebensmitteltechnologe Stephan Lück macht ntv den Test: Welcher der drei Schnellrestaurants punktet im Gesamtpaket?
AfD-Jugend in NRW als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft
Die neu gegründete AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" in Nordrhein-Westfalen ist vom NRW-Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft worden. Es bestünden "gewichtige Anhaltspunkte" dafür, dass es sich bei der Generation Deutschland NRW de facto um eine Fortführung des Personenzusammenschlusses Junge Alternative NRW handele, der sich im März 2025 formell aufgelöst hatte. Auch die Junge Alternative NRW war vom Landesverfassungsschutz 2023 als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft worden.
Mehr dazu finden Sie hier.
US-Justizministerium gibt Akten mit Missbrauchsvorwürfen gegen Trump frei
Das US-Justizministerium veröffentlicht weitere FBI-Dokumente der Epstein-Akten, in denen unter anderem US-Präsident Donald Trump genannt wird. Die Akten enthalten Vernehmungsprotokolle einer Zeugin, die angibt, im Alter von 13 bis 15 Jahren sowohl von dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein als auch von Trump missbraucht worden zu sein. Die Dokumente seien fälschlicherweise als Dubletten gekennzeichnet gewesen und darum erst jetzt veröffentlicht worden, erklärte das Justizministerium.
Laut eines FBI-Ermittlungsprotokolls erklärte die Zeugin, Epstein habe sie "entweder nach New York oder New Jersey" mitgenommen und ihr Trump vorgestellt. Sie habe Trump gebissen, als dieser versucht habe, sie zu Oralsex zu zwingen. Über Jahre hinweg hätten sie sowie ihr nahestehende Personen Drohanrufe erhalten, damit sie zu den Vorfällen schweige.
Kosovaren wählen zum dritten Mal innerhalb eines Jahres neu
Im Kosovo stehen erneut vorgezogene Neuwahlen an. Präsidentin Vjosa Osmani löste das Parlament auf, nachdem die Frist für die Abgeordneten zur Wahl eines neuen Staatsoberhaupts verstrichen war. Das 120 Sitze zählende Parlament hatte bis um Mitternacht Zeit gehabt, sich auf einen Nachfolger zu einigen. "Ein Parlament, das keinen Präsidenten wählen kann, kann den Prozess nicht unbegrenzt in die Länge ziehen, wie es versucht wird", begründete Osmani ihren Schritt.
Damit steuert das Balkanland auf den dritten Urnengang in gut einem Jahr zu. Erst am 28. Dezember hatte es eine vorgezogene Wahl gegeben, nachdem die Regierungsbildung nach der Abstimmung im Februar 2025 gescheitert war.
Kletterer stürzt von Felsen ab - Heli kommt zur Rettung
Bei einem Kletterunfall am Battertfelsen bei Baden-Baden ist ein Mann vier Meter in die Tiefe gestürzt. Er landete am späten Donnerstagnachmittag auf einem Waldweg im Bereich des Bismarckmassivs, wie die Feuerwehr mitteilte. Wegen des schwierigen Geländes und der einsetzenden Dämmerung mussten die Rettungskräfte, die den Verunglückten zu Fuß erreicht hatten, einen Rettungshubschrauber hinzuziehen. Per Rettungswinde wurde der Kletterer geborgen und in eine Klinik in Baden-Baden geflogen.
Erstes Land denkt über Austritt aus Trumps Friedensrat nach
Das geht ja gut los … Schon zum Start war Trumps Friedensrat, seine Alternative zu den Vereinten Nationen, eher schmal aufgestellt. Die großen Nationen fehlten – und jetzt denkt das erste Land schon darüber nach, wieder auszutreten: Indonesiens Präsident Prabowo Subianto macht den Verbleib von Fortschritten für die Palästinenser im Gazastreifen abhängig. Sollte das Gremium keinen Nutzen bringen oder indonesischen Interessen widersprechen, werde sich Jakarta zurückziehen, teilt die Regierung nach einem Treffen mit islamischen Gruppen mit.
Dieser Ex-MMA-Kämpfer wird Trumps neuer Minister
Trump hat seine Heimatschutzministerin Noem geschasst. Nachfolger soll Markwayne Mullin werden. Wer ist der Mann?
48 Jahre, sechsfacher Vater, bodenständig, konservativ und loyal zu Trump
vor der Politikkarriere war er Mixed-Martial-Arts-Kämpfer
seit 2013 vertritt er Oklahoma im Kongress – zunächst im Repräsentantenhaus, seit 2023 im Senat
einziger indigener Senator im US-Senat, er ist eingeschriebenes Mitglied der Cherokee Nation
Positionen: unternehmensfreundlich, entschlossener Unterstützer von Trumps rigoroser Abschiebepolitik
Vorständin von AfD-Jugendorganisation äußert sich antisemitisch und rassistisch
Julia Gehrckens ist Vorstandsmitglied der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland. Undercover haben "Stern" und RTL recherchiert und dabei antisemitische und rassistische Äußerungen dokumentiert. So bezeichnete Gehrckens etwa Pforzheim als "gottlose Kanacken-Stadt" und nannte Linke "geisteskrank". Weiterhin bestätigte sie die Behauptung, die Banken in Amerika würden den Juden gehören - "das stimmt halt einfach". Über einen angeblichen Zusammenhang zwischen "Ethnie und IQ" sagte sie: "Ultra kontrovers kommt dann noch dazu, wenn du sagst, Ethnie und IQ, dass das auch zusammenhängt."
Die Äußerungen fielen im Juni 2025 im Umfeld des "Internationalen Frauenkongresses" der ESN-Fraktion im Europaparlament, der auch die AfD angehört, sowie rund um ein Treffen des AfD-nahen Frauen-Netzwerks "Lukreta" eine Woche zuvor. Der Verfassungsschutz NRW stuft "Lukreta" als rechtsextremen Verdachtsfall ein. Julia Gehrckens reagierte nicht auf eine Anfrage von "Stern" und RTL. Auch AfD-Chefin Alice Weidel und der Vorsitzende der Generation Deutschland, Jean-Pascal Hohm, ließen eine Bitte um Stellungnahme unbeantwortet.
Hier geht es zur ganzen Geschichte bei Stern.de.
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
Endspurt, die Woche ist fast geschafft. Vorher gibt es aber noch einmal einen vollgepackten Nachrichtentag bei ntv.de. Neben den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten beschäftigen uns diese Themen:
Am Morgen geht es im Bundestag um die Krankenhausreform. Dabei geht es unter anderem um mehr Mitspracherechte für die Länder sowie Fristverlängerungen und zusätzliche Ausnahmeregeln insbesondere für kleinere Kliniken im ländlichen Raum. Zudem wird der Kostenanteil des Bundes zugunsten der Länder erhöht.
Bundeskanzler Merz macht heute einen Rundgang auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Vorher nimmt er um 12.00 Uhr am traditionellen Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft mit den Präsidenten wichtiger Wirtschaftsverbände teil.
Merz ist heute auch im Nachbarbundesland Baden-Württemberg unterwegs, wo am Sonntag gewählt wird. Er unterstützt CDU-Kandidat Hagel im Wahlkampf. Grünen-Kontrahent Özdemir bekommt Wahlkampfhilfe von Amtsinhaber Kretschmann bei einem Auftritt in Ulm.
Mit einer Eröffnungsfeier in Verona gehen heute die 14. Paralympischen Winterspiele in Italien los.
Es ist ein Klassiker, der wegen der aktuellen Schwäche einer der beiden Mannschaften ein wenig an Glanz verloren hat: Der FC Bayern tritt in der Bundesliga am Abend gegen Borussia Mönchengladbach an.
Wie immer: Wenn was ist, gerne melden: dertag(at)ntv.de
Einen schönen Freitag wünsche ich und ein schönes Gleiten ins Wochenende!
USA und Kolumbien nehmen mehrere Kokslabore hoch
Kolumbien hat bei einem gemeinsamen Anti-Drogen-Einsatz mit den USA und Ecuador mehrere Kokainlabore zerstört. "Wenn sich Nationen zusammenschließen, verlieren die Kriminellen", schrieb Kolumbiens Verteidigungsminister Pedro Arnulfo Sánchez auf X. Insgesamt fünf Anlagen in den Departamentos Putumayo und Nariño im Südwesten des Landes nahe der Grenze zu Ecuador seien zerstört worden.
Zwei Labore hätten Kokain produziert, drei weitere Kokapaste verarbeitet. Die Produktionskapazität habe bei bis zu sieben Tonnen Kokain pro Monat gelegen. Die Droge sei über Ecuador weiter nach Mittelamerika und in die USA geschmuggelt worden. "Diese Infrastrukturen waren ein wichtiges Bindeglied im transnationalen Drogenhandel", sagte Sánchez. Bei dem Einsatz beschlagnahmten die Behörden nach eigenen Angaben etwa 1,3 Tonnen Kokain sowie große Mengen chemischer Vorprodukte für die Herstellung.
Experte verrät "Masterplan gegen Demenz"
Jeder vierte Mann und jede dritte Frau in Deutschland erkrankt an Alzheimer. Ein Medizinjournalist stellt nun einen Masterplan vor, mit dem sich fast die Hälfte der Fälle hinauszögern lässt. Die schädlichen Prozesse im Gehirn beginnen dabei oft schon Jahrzehnte früher.
Zwei Tage vor der Wahl: Grüne jetzt gleichauf mit CDU in Baden-Württemberg
Am Wochenende wird in Baden-Württemberg gewählt. Lange sah es nach einer klaren Sache aus: Die CDU schickte sich den Umfragen zufolge an, die Mehrheit von den Grünen zurückzuerobern. Doch dann begann die Aufholjagd von Ex-Landwirtschaftsminister Cem Özdemir. In der neuesten Umfrage, dem "Politbarometer" des ZDF, liegen beide mit 28 Prozent nun gleichauf.
In der letzten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen vom vergangenen Freitag hatten die Grünen noch bei 25 Prozent gelegen. Die CDU von Spitzenkandidat Manuel Hagel hat der Umfrage zufolge im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls einen Prozentpunkt zugelegt.
Die sonstigen Werte:
SEK-Einsatz: Mann mit Messer randaliert auf Polizeiwache
Im rheinland-pfälzischen Bitburg muss gestern Abend das SEK anrücken: Ein 25-Jähriger taucht mit einem Messer bewaffnet im Dienstgebäude der örtlichen Polizeiinspektion auf und versucht, in das Gebäude zu gelangen. Der Mann fängt Polizeiangaben zufolge im Schleusenbereich an, zu schreien und zu randalieren.
Die Polizei sicherte das Dienstgebäude von innen und außen ab und alarmierte das Spezialeinsatzkommando. Kurz nach Mitternacht gelang es den SEK-Kräften, den Mann im Eingangsbereich festzunehmen. Er wurde dabei leicht verletzt. Der 25-Jährige hatte die Tür zum Inneren des Gebäudes, Fenster zum Außenbereich und Elektroinstallationen im Eingangsbereich der Dienststelle massiv beschädigt. Die Polizei geht ersten Erkenntnissen nach davon aus, dass der Mann sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Er wurde demnach in medizinische Behandlung übergeben.