"Wie im Krieg": Kiosk-Besitzer erlebt blutige Essener Messerstecherei mit
"Es war wie im Krieg": Ricardo Ikoko wird Zeuge einer blutigen Messerstecherei in Essens Nord-City. Eindrücklich schildert der Kioskbesitzer die Gewalttat, die sich unmittelbar vor seinem Laden abspielt. Die Polizei ermittelt derzeit noch, wie genau es zu der Tat kommt.
Fuchsbaby aus Düsseldorfer Entwässerungskanal gerettet
Ein kleiner Fuchs hangelt sich durch ein Gitter und landet in einen Düsseldorfer Kanal. Doch Mitarbeiter des Stadtentwässerungsbetriebs finden das entkräftete Tier. Einsatzkräfte der Feuerwehr haben das Jungtier daraufhin gerettet und tierärztlich untersucht. Es kommt nun in eine Pflegestelle, sagt ein Sprecher des Tierheims.
Schichtwechsel
Mein geschätzter Kollege Stefan Guther verabschiedet sich nach der Frühschicht. Mein Name ist Benjamin Horbelt und ich begleite Sie durch die zweite Tageshälfte mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Schreiben Sie bei Anregungen gern an dertag(at)ntv.de – Starten wir gemeinsam in den Nachmittag in Richtung Feiertag!
Premier Starmer könnte parteiinterne Revolte drohen
In der Regierungskrise in Großbritannien droht dem unter Druck geratenen Premierminister Keir Starmer einem Pressebericht zufolge womöglich eine parteiinterne Revolte. Gesundheitsminister Wes Streeting stehe vor dem Rücktritt, um Starmer als Chef der Labour-Partei herauszufordern, berichtet die Zeitung "The Times". Die Spekulationen überschatteten die sogenannte King's Speech, die traditionelle Verlesung des Regierungsprogramms durch König Charles. Auch an den Finanzmärkten sorgten sie für Unruhe: Die Kurse britischer Staatsanleihen gaben deutlich nach, während die staatlichen Refinanzierungskosten leicht stiegen.
Streeting traf sich vor der King's Speech mit Starmer in dessen Amtssitz in der Downing Street, wollte sich danach zu den Inhalten jedoch nicht äußern. Um eine Kampagne für den Parteivorsitz offiziell zu starten, benötigt er die Unterstützung von 81 Labour-Abgeordneten. Ein solcher Schritt könnte weitere parteiinterne Rivalen auf den Plan rufen. Als mögliche Kandidaten gelten der Bürgermeister von Greater Manchester, Andy Burnham, sowie die ehemalige stellvertretende Premierministerin Angela Rayner.
Kabinett beschließt Strafverschärfung bei Vergewaltigung mit K.-o.-Tropfen
Wer unter Einsatz sogenannter K.-o.-Tropfen eine Vergewaltigung oder einen Raub begeht, soll künftig mit mindestens fünf Jahren Haft bestraft werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundeskabinett auf Vorschlag von Justizministerin Stefanie Hubig beschloss. Mit der Strafverschärfung soll demnach der besonderen Gefährlichkeit Rechnung getragen werden, die von den Substanzen ausgeht. Weitergehende Schritte forderte derweil der Deutsche Richterbund.
"Vergewaltigungen unter Einsatz von K.-o.-Tropfen sind besonders hinterhältig und gefährlich", führt Hubig aus. "Die Täter mischen ihren Opfern heimlich Substanzen unter, um sie gezielt wehrlos zu machen. Tatorte sind Bars und Clubs - aber auch das eigene Zuhause. Die Betroffenen haben oft keine Chance, den Übergriff zu bemerken und abzuwehren."
Hubig sprach von "sexueller Gewalt in einer besonders schlimmen Form - und sie trifft vor allem Frauen". Dabei sei das Dunkelfeld groß. In einer Dunkelfeld-Studie des Bundeskriminalamts hätten fünf Prozent angegeben, schon einmal Opfer von K.-o.-Tropfen geworden zu sein. Besonders betroffen waren der SPD-Politikerin zufolge Frauen.
Mann nach Diebstahl von Beyoncé-Songs zu Haftstrafe verurteilt
Wegen eines Autoeinbruchs, bei dem unveröffentlichte Musik von US-Superstar Beyoncé abhandenkam, ist ein Mann in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia verurteilt worden. Wie unter anderem die "New York Times" und "USA Today" berichten, bekannte sich der Mann vor Gericht der Tat schuldig und wurde dafür zu fünf Jahren Haft verurteilt. Zwei Jahre davon müsse er ins Gefängnis, der Rest sei zur Bewährung ausgesetzt.
Berichten zufolge war im Juli 2025 laut Polizei in einen Mietwagen eingebrochen worden, den Beyoncés Choreograf und eine Tänzerin gemietet hatten. Zwei Koffer wurden gestohlen. Darin: Laptops und USB-Sticks mit unveröffentlichter Musik des Superstars sowie Songlisten für zukünftige Konzerte.
Der Mann, der nun verurteilt wurde, war den Berichten zufolge im August festgenommen worden. Die Sängerin war zur Zeit des Autoeinbruchs mit ihrem bei den Grammys prämierten Album "Cowboy Carter" auf Tour. Im Rahmen der Tour hatte sie im Juni 2025 auch in London und Paris Konzerte gegeben. In Atlanta hatte sie vier Auftritte - der Einbruch ereignete sich zwei Tage vor der ersten Show in der Stadt im Südosten der USA.
Trump wischt Geldsorgen der Wähler kaltschnäuzig beiseite
Die durch den Iran-Krieg stark gestiegenen Preise beuteln die US-Amerikaner. Für Trump ist das offenbar kein Thema, wie er bei einer Antwort auf die Frage einer Journalistin klarmacht. Ihn treibe nur ein Ziel an, das letztlich zu einem "Goldenen Zeitalter" führen werden, so der US-Präsident.
US-Außenminister Marco Rubio sorgt mit Trainingsanzug für mächtig Wirbel
US-Außenminister Marco Rubio hat seinen üblichen Anzug gegen einen Nike-Trainingsanzug an Bord der Air Force One bei einer Reise nach China ausgetauscht. Das von Steven Cheung, dem Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, auf X veröffentlichte Foto hat daraufhin in den sozialen Medien eine breite Resonanz.
Der graue Nike Tech Fleece-Outfit ist eine auffallend legere Abweichung von der formellen Kleidung, die hochrangige US-Beamte normalerweise auf offiziellen Reisen tragen. Das Outfit ruft im Netz Vergleiche mit dem im Internet kursierenden Meme "Venezuela Nike Tech" hervor, das Anfang des Jahres an Popularität gewann, nachdem Bilder des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, der einen ähnlichen Trainingsanzug trug, online die Runde machten.
Nachdem die Bilder aufgetaucht waren, überschwemmten Nutzer die Plattform X mit Witzen und Kommentaren. "Wird Marco der DJ für den Flug sein?", schreibt beispielsweise ein User neben einem bearbeiteten Bild, das Rubio hinter einem DJ-Pult zeigt.
So (schlecht) wird das Wetter zu Himmelfahrt
Christi Himmelfahrt, vielen auch als Vatertag bekannt, steht vor der Tür. Der traditionelle Wandertag wird in diesem Jahr von reichlich Regenwolken überschattet. Wo es besonders nass wird und wo sich vielleicht kurz die Sonne zeigt, berichtet ntv-Meteorologe Paul Heger.
Notfalleingriff, Koma, Wiederbelebung: So geht es Bonnie Tyler
Bonnie Tyler kämpft sich zurück. Die walisische Rocksängerin liegt nach einem Notfalleingriff am Darm schwer krank, aber in stabilem Zustand in einem Krankenhaus im portugiesischen Faro. Das geht aus einer Erklärung hervor, die auf der offiziellen Website der Künstlerin veröffentlicht wurde. Tylers Sprecher bestätigte der "BBC": Die behandelnden Ärzte seien zuversichtlich, dass die 74-Jährige vollständig genesen werde.
Die Sängerin war in der vergangenen Woche in das Krankenhaus eingeliefert worden. Im Anschluss an die Operation versetzten ihre Ärzte sie in ein künstliches Koma, um die Genesung zu unterstützen - so heißt es in einem Facebook-Post, den Bonnie Tylers Team am 8. Mai veröffentlichte. In einem Medienbericht hieß es zudem, Tyler sei sogar reanimiert worden.
Im offiziellen Facebook-Post dankte Tylers Team den Fans für die überwältigende Anteilnahme: Die Welle der Zuneigung und die vielen Genesungswünsche bedeuteten "wirklich die Welt". Gleichzeitig wandte sich das Team in dem aktuellen Statement mit deutlichen Worten gegen falsche Berichte, die seit dem Bekanntwerden der Erkrankung kursieren. Tylers Familie zeigte sich laut dem Statement auf der offiziellen Website "sehr enttäuscht" über die vielen "reißerischen und unwahren Gerüchte".
Mysteriöse Serie in Brandenburg: Rinderdiebe schlagen wieder zu
Sie sind groß, sie sind viele, sie bewegen sich gemächlich - und doch sind sie plötzlich über Nacht verschwunden: Von Dutzenden Rindern in Brandenburg fehlt jede Spur. Es ist bereits das dritte Mal in kurzer Zeit, dass offenbar Kuh-Diebe zuschlagen.
VW-Dachgesellschaft macht fast eine Milliarde Euro Verlust
Eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen-Konzern hat bei der Eigentümerholding Porsche SE erneut für Verlust gesorgt. Unter dem Strich machte die VW-Dachgesellschaft im ersten Quartal ein Minus von 923 Millionen Euro, wie das Dax-Unternehmen in Stuttgart mitteilte.
Trump passiert Fauxpas bei Apple-Chef Tim Cook als Begleiter seiner China-Reise
Als erster US-Präsident seit fast einem Jahrzehnt wird Donald Trump ab Mittwochabend (Ortszeit) in Peking erwartet. Seit Trumps letztem China-Besuch 2017 haben sich die Beziehungen abgekühlt. Zu den Gründen gehören Trumps aggressive Zollpolitik und der Iran-Krieg. Sie zählen zu den Hauptthemen seiner Gespräche mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping bis Freitag. Mit im Flieger nach China sitzen auch einige US-Wirtschaftsbosse. Bei der Nennung der Namen unterläuft Trump offenbar ein Fauxpas. Der US-Präsident nennt Apple-Chef Tim Cook in einem Post auf seiner Online-Plattform Truth Social Tim Apple.
Außerdem mit dabei sind den Angaben zufolge unter anderem auch Elon Musk als Chef der Konzerne Tesla und SpaceX und Boeing-Vorstand Robert Ortberg. Kurzfristig eingeladen wurde zudem Nvidia-Chef Jensen Huang. Trump rief Huang am Dienstag persönlich an, nachdem Medien berichtet hatten, er sei nicht eingeladen worden, wie ein Insider mitteilt. Zur Delegation gehören daneben auch Trumps Sohn Eric und dessen Frau Lara. Eric Trump leitet in dem Familienunternehmen als Vizechef die Geschäfte mit Immobilien und Kryptowährungen.
Behördenversagen soll Weihnachtsmarkt-Anschlag von Magdeburg begünstigt haben
Behördendefizite haben laut dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des sachsen-anhaltinischen Landtages den tödlichen Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt von Magdeburg 2024 begünstigt. "Schwächen und Fehler im Handeln von Behörden" hätten es dem mutmaßlichen Täter zusammen betrachtet "leicht gemacht", die Tat zu begehen, heißt es im Entwurf des Abschlussberichts, aus dem die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" zitiert.
Laut dem Ausschussbericht hätte sich die Tat wahrscheinlich nur verhindern lassen, "wenn alle Beteiligten ihrer Verantwortung gerecht geworden wären", wenn der Weihnachtsmarkt "ordentlich abgesichert gewesen wäre" und wenn es "ein funktionierendes und gut geübtes Bedrohungs- und Gefährdungsmanagement unter Einbeziehung wichtiger nichtpolizeilicher Institutionen und forensischer Experten gegeben hätte".
Trumps "Alligator Alcatraz"-Gefängnis soll im Juni schließen
Das "Alligator Alcatraz" genannte US-Abschiebezentrum in Floridas Sumpfgebiet soll Medienberichten zufolge dichtmachen. Behördenmitarbeiter hätten Auftragnehmern vor Ort am Dienstagnachmittag mitgeteilt, dass die Haftanstalt in den Everglades geschlossen werde, berichtet die "New York Times". Unternehmer, die vom Bundesstaat Florida mit dem Betrieb der Anlage beauftragt wurden, seien informiert worden, dass die Einrichtung abgewickelt werde, berichtet auch der Sender CBS News Miami.
Der letzte Häftling soll CBS zufolge im Juni das Gelände verlassen. Wohin die demnach rund 1.400 Inhaftierten stattdessen gebracht werden, ist den Medienberichten zufolge unklar. Die US-Regierung betreibt viele solcher Abschiebezentren, darunter weitere im Bundesstaat Florida. Dessen republikanischer Gouverneur Ron DeSantis hatte einen früheren Bericht der "New York Times" bestätigt, demzufolge die Schließung von "Alligator Alcatraz" auch auf Bundesebene bereits diskutiert worden sei.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
nach rund sechs Stunden haben die Spitzen von Union und SPD kurz vor Mitternacht ihre Beratungen im Kanzleramt beendet. Über die Ergebnisse des Koalitionsausschusses ist bisher nichts offiziell durchgedrungen. Auf eine gemeinsame Pressekonferenz am Morgen danach, wie nach früheren Spitzenrunden, verzichten die Koalitionäre dem Vernehmen nach diesmal. Es ist aber eine schriftliche Information geplant. Die Themen dürften sein: Entlastung für hohe Energiepreise, Reform-Fahrplan und Haushalt. Es war das erste Treffen des zentralen Entscheidungsgremiums der schwarz-roten Koalition seit den zweitägigen Beratungen in der Berliner Villa Borsig, die wohl ein Tiefpunkt der aktuellen Regierungskrise war.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
Trump spielt Differenzen mit China über Iran-Krieg herunter: Kurz vor seinem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping hat US-Präsident Donald Trump Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf den Iran-Krieg heruntergespielt. Der chinesische Staatsführer habe seine Sache ziemlich gut gemacht, sagt Trump auf eine Journalistenfrage nach Pekings Rolle im Iran. China ist der mit Abstand wichtigste Abnehmer iranischen Öls.
Özdemir soll zum Ministerpräsidenten gewählt werden: Nach 15 Jahren mit Winfried Kretschmann an der Spitze bekommt Baden-Württemberg einen neuen Regierungschef. Grünen-Politiker Cem Özdemir soll am Vormittag im Landtag in Stuttgart zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden. Er wäre der erste Ministerpräsident mit türkischen Wurzeln in der Geschichte der Republik. Nach der Wahl zum Ministerpräsidenten soll Özdemir im Plenum von Landtagspräsident Thomas Strobl vereidigt werden.
US-Gericht setzt Urteil gegen Trumps Zölle zunächst aus: Im juristischen Tauziehen um seine umstrittene Zollpolitik hat US-Präsident Donald Trump vorerst einen Etappensieg errungen. Ein Berufungsgericht setzte die Entscheidung einer unteren Instanz vorläufig aus, mit der Trumps temporäre Zölle auf Einfuhren aus der ganzen Welt vergangene Woche als rechtswidrig eingestuft worden waren. Importeure müssen nun zunächst weiter die Abgaben in Höhe von 10 Prozent zahlen. Die Entscheidung des Berufungsgerichts stellt noch kein Urteil in der Sache dar.
Vertreter der Nato-Ostflanke beraten mit Nato-Generalsekretär Rutte und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Aktuelle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg entnehmen Sie wie gewohnt unserem Liveticker.
Verteidiger von Daniela Klette halten Schlusswort: Im Prozess gegen Daniela Klette wegen bewaffneter Raubüberfälle wird ab 9.00 Uhr vor dem Landgericht Verden das Plädoyer der Verteidigung erwartet. Der Anwalt und die Anwältin der 67 Jahre alten Angeklagten wollen nach eigenen Angaben ein gemeinsames Schlusswort halten. Gestern hielt die frühere RAF-Terroristin selbst eine Verteidigungsrede. Eine Beteiligung an den ihr vorgeworfenen Taten räumte sie nicht direkt ein. Sie verteidigte die Überfälle aber als notwendig, um das Leben im Untergrund zu finanzieren.
In Bremen entscheidet das Landgericht, ob die neuen Milka-Tafeln Kunden beim Kauf täuschen.
Im Bundeskabinett geht es unter anderem um die Stärkung des strafrechtlichen Schutzes vor sogenannten K.-o.-Tropfen.
Der britische König Charles III. eröffnet feierlich das Parlament mit der "King's Speech".
Plädoyer der Staatsanwaltschaft im Berufungsprozess von Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy in der sogenannten Libyen-Affäre endet - es wird die Strafmaßforderung erwartet.
Mit Musik und Gesprächen vor der Residenz in Würzburg beginnt um 18.00 Uhr der 104. Deutsche Katholikentag. Neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sind etliche Politiker zur Eröffnung der Großveranstaltung geladen.
Falsches Maskottchen beim EM-Eröffnungsspiel vor Gericht: Weil er sich als Fake-Maskottchen beim Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft ins Münchner Stadion geschmuggelt hat, steht YouTuber Marvin Wildhage vor Gericht. Er muss sich wegen Urkundenfälschung und Erschleichen von Leistungen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft Wildhage vor, sich im Juni 2024 beim EM-Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Schottland dank eines gefälschten Kostüms und gefälschter Akkreditierungen ohne Berechtigung direkt am Spielfeld - und teils auch darauf - aufgehalten zu haben.
Das EU-Gericht urteilt im Markenstreit um den Namen "Obelix".
Und um diese Themen kümmern sich meine Kolleginnen und Kollegen bei Deutschland am Morgen:
Wie geht es weiter mit der politischen Zukunft Deutschlands? Nach stundenlangen Beratungen haben die Spitzen von Union und SPD über Entlastungen angesichts hoher Energiepreise und über grundlegende Reformen diskutiert. Konkrete Ergebnisse liegen bislang nicht vor - der Druck auf die Bundesregierung wächst.
Europa blickt nach Wien: Beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest kämpfen 15 Länder um den Einzug ins Finale. Deutschland ist zwar automatisch qualifiziert, doch Sängerin Sarah Engels nutzt die Bühne, um sich und ihren Song zu präsentieren.
Steht der klassische Brief vor dem Aus? Der Chef der DHL stellt die tägliche Zustellung infrage. Im "Thema am Morgen" wird eingeordnet, welche Folgen das für Verbraucher und die Zukunft der Post haben könnte.
Im Frühstart von RTL und ntv ist die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge zu Gast und spricht über die aktuellen politischen Herausforderungen.
Altersvorsorge im Wandel: Die gesetzliche Rente reicht für viele nicht aus, deshalb soll ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot mit ETF-Investments eingeführt werden. Was sich konkret ändert, wer profitieren kann und wie attraktiv die Förderung ist, soll im Gespräch mit Frauke Holzmeier geklärt werden.
Mein Name ist Stefan Guther. Ich begleite Sie bis zum frühen Nachmittag durch den Tag und versorge Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Wenn Sie mich erreichen wollen, schreiben Sie mir doch an dertag(at)ntv.de.
Alternative zum Flugzeug: EU-Kommission will lange Zugreisen einfacher machen
Mit dem Zug von Berlin nach Budapest oder von Frankfurt bis nach Neapel: Lange Zugreisen können eine Alternative zum Flugzeug sein, die Organisation ist häufig aber kompliziert. Die EU-Kommission will dafür sorgen, dass Reisende mit einem einzigen Ticket quer durch Europa fahren können und bei Verspätungen und Ausfällen Hilfe bekommen. Die Pläne dazu sollen heute vorgestellt werden.
Wo liegt das Problem?
Wer mit dem Zug durch mehrere Länder reist, braucht häufig verschiedene Tickets und muss auf Internetseiten in verschiedene Sprachen buchen. Das macht es kompliziert, den günstigsten Preis oder die schnellste Verbindung zu finden. Bei verpassten Anschlüssen haben Reisende oft Pech gehabt: Alternative Routen oder eine Entschädigung gibt es selten.
Was soll sich ändern?
Die EU-Kommission will Bahnunternehmen europaweit verpflichten, auch Tickets für die Züge in anderen Ländern und von der Konkurrenz zu verkaufen. Über die App der Deutschen Bahn sollen Verbraucherinnen und Verbraucher also auch Anschlusszüge in Italien oder Tschechien buchen können. Zum Teil gibt es dieses Angebot schon, es funktioniert aber längst nicht immer.
"51. Bundesstaat": Trump veröffentlicht Karte Venezuelas in Farben der US-Flagge
US-Präsident Donald Trump veröffentlicht in seinem Onlinedienst Truth Social das Bild einer Karte, auf der Venezuela mit der US-Flagge hinterlegt ist. Überschrieben ist die Darstellung mit "51. Bundesstaat", wie aus dem veröffentlichten Beitrag hervorgeht. Die Vereinigten Staaten haben 50 Bundesstaaten.
Am Montag hatte Trump dem Sender Fox News gesagt, er erwäge, das südamerikanische Land zu einem neuen Bundesstaat zu machen. Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez erklärte daraufhin, ihr Land habe "niemals" in Erwägung gezogen, 51. Bundesstaat zu werden.
Das US-Militär hatte im Januar den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen und in die USA gebracht. Trump sagte danach, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der Vereinigten Staaten. Anfang März nahmen beide Staaten offiziell wieder diplomatische Beziehungen auf. Rodríguez, die von Trump als "fantastisch" gelobt wurde, war Vizepräsidentin unter Maduro gewesen.