mit Friederike ZörnerThomas Gottschalk gibt Krebs-Update
Gute Nachrichten für Thomas Gottschalk: Der 76-Jährige ist weiterhin krebsfrei. Das hat der langjährige "Wetten, dass..?"-Moderator und Entertainer nach einer erneuten Kontrolle der "Bild"-Zeitung bestätigt. Er deutet dabei an, dass er noch nicht ganz fit ist, es aber stetig aufwärts gehe. Dass er an Krebs erkrankt war, hatte Gottschalk im vergangenen Jahr öffentlich gemacht. Im Juli meldete er sich auf Instagram mit erfreulichen Nachrichten zu Wort und bestätigte seinen Fans: "Nach zwei Operationen, 33 Bestrahlungen und drei Wochen Reha bin ich im Moment krebsfrei."
Vor wenigen Tagen stand eine weitere Kontrolle an, deren Ergebnis erfreulich ausfiel. "Ich hatte am Donnerstag mein zweites PET", sagt Gottschalk jetzt. Dabei werde "der ganze Körper durchgescannt und man schaut, dass auch wirklich keine Überbleibsel des Krebses mehr im Körper sind. Man geht da mit einem Zittern hin, weil ich natürlich Angst hatte vor dem Ergebnis. Jetzt bin ich heilfroh." Krebs sei nicht nachweisbar gewesen. Seine Ehefrau Karina Gottschalk, mit der er seit 2024 in zweiter Ehe verheiratet ist, ordnet ein: "Es ist wirklich ein kleines Wunder." Nach der ursprünglichen Diagnose sei die Prognose "ganz schlecht" gewesen und den beiden seien "keine großen Hoffnungen" gemacht worden. "Und jetzt ist sein Körper tatsächlich komplett krebsfrei", bestätigt auch sie.
TV-Helikopter stürzt in Los Angeles ab - mehrere Tote
Beim Absturz eines Hubschraubers des Nachrichtensenders NBC in der Nähe eines tödlichen Verkehrsunfalls sind in Los Angeles sind drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens eines der Todesopfer war nach Angaben der Feuerwehr ein Fußgänger. Eine weitere Person sei ins Krankenhaus gebracht worden, über ihren Zustand sei bislang nichts bekannt, hieß es.
Der Sender NBC Los Angeles bestätigte, dass es sich bei dem Hubschrauber um seine Maschine handelte. Diese sei zum Zeitpunkt des Absturzes für die Berichterstattung über einen Verkehrsunfall in unmittelbarer Nähe im Einsatz gewesen. Ein Auto war nach Angaben der Feuerwehr mit einem Linienbus zusammengestoßen, dabei seien mindestens zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Mehrere Nachrichtensender seien im Anschluss mit Hubschraubern über dem Unfallort geflogen und hätten über den Zusammenstoß berichtet, hieß es in örtlichen Medien. Kurz vor dem Absturz habe der Sender den Kontakt zu den Menschen an Bord verloren, hieß es. Ob es an Bord des Helikopters Tote gab und wie viele Menschen sich dort befunden hatten, ist noch nicht bekannt.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen,
im Laufe des Tages (20 Uhr deutscher Zeit) blicken die Finanzmärkte mit großer Aufmerksamkeit auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve: Zum ersten Mal seit Sommer 2023 könnte die Fed den Leitzins wieder anheben und damit versuchen, sich gegen die anhaltend hohe Inflation zu stemmen. In den vergangenen fünf Sitzungen hatte der Zentralbankrat die Zinsspanne bei 3,5 bis 3,75 Prozent beibehalten.
Die Inflation in den USA verharrte im August auf hohem Niveau. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,4 Prozent – so wie auch schon im Juli. Damit liegt die Inflation weiterhin deutlich über dem von der Fed angestrebten Ziel von 2 Prozent, und das schon seit fünf Jahren. Ungeachtet dessen steht US-Präsident Donald Trump für eine maximal lockere Geldpolitik und niedrige Zinsen. Den 56-jährigen Warsh hatte er mit der Hoffnung als Nachfolger von Jerome Powell nominiert, seinen Willen umzusetzen. Doch die Fed agiert unabhängig.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hält um 9 Uhr im Europaparlament in Straßburg eine Rede zur Lage der Europäischen Union. Es wird erwartet, dass die deutsche Politikerin neue Projekte und Initiativen für die nächsten zwölf Monate ankündigt.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt um 9 Uhr über eine Klage zu Nachbesserungen am nationalen Luftreinhalteprogramm.
Der milliardenschwere Rechtsstreit um die Lieferung von Schutzmasken zu Beginn der Corona-Pandemie beschäftigt um 10 Uhr den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.
Darf ein Likör, der kein Ei enthält, auch so heißen? Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht verkündet um 9.30 Uhr sein Urteil in der Berufungsverhandlung.
In Paris stehen um 13.30 Uhr der Ex-Autoboss Carlos Ghosn und die frühere französische Kulturministerin Rachida Dati in einer Korruptionsaffäre vor Gericht.
Um 20.15 Uhr treffen in Berlin in der RBB-Wahlarena die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zur Abgeordnetenhauswahl aufeinander: Elif Eralp (Linke), Stefan Evers (CDU), Steffen Krach (SPD), Werner Graf (Grüne), Kristin Brinker (AfD) und Alexander King (BSW).
Zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern überträgt der NDR um 21 Uhr das TV-Duell von SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und ihrem Herausforderer Leif-Erik Holm von der AfD.
In Washington setzt Verteidigungsminister Boris Pistorius seine Gespräche fort. Er reist im Anschluss weiter zum UN-Hauptquartier in New York.
Zum Auftakt der Ligaphase in der Europa League spielt Bayer Leverkusen um 21 Uhr zu Hause gegen den slowenischen Meister NK Celje (RTL und Sky).
Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail: friederike.zoerner[at]ntv.de.
Patzig oder schlagfertig? Merz bügelt Journalist ab
Bundeskanzler Friedrich Merz tritt beim Handelsverband BGA auf und wird im Anschluss an seine Rede auf der Bühne von Journalist Gordon Repinski befragt. Als dieser ihn mit dem anstehenden Wahlwochenende und möglichen Folgen für seine Kanzlerschaft konfrontiert, reagiert dieser schroff.
"Wirklich schräge Figuren": Wagenknecht teilt gegen AfD-Führung in Sachsen-Anhalt aus
War's das schon wieder mit dem Flirt mit rechts? BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat die AfD-Führungsriege in Sachsen-Anhalt scharf kritisiert. Über Wahlgewinner Ulrich Siegmund sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): "Siegmund war ein guter Wahlkämpfer, ob er auch ein guter Ministerpräsident wäre, bezweifelt er offenbar selbst, anders ist sein Eiertanz um die Frage, unter welchen Bedingungen er überhaupt antreten will, nicht zu erklären." Sie kritisierte auch, dass Siegmund "die Ansiedlung eines israelischen Rüstungskonzerns, dessen Produktpalette aus Raketen und Haubitzen besteht", damit begründet habe, "dass man diese Dinge angeblich für Abschiebungen braucht". Das spreche nicht für ihn und erzeuge "Angst auch bei vielen gut integrierten Menschen, die vor Jahren nach Deutschland gekommen sind und jetzt unsere Krankenhäuser, Pflegeheime und viele andere Bereiche unserer Gesellschaft mit am Laufen halten".
Co-Fraktionschef Oliver Kirchner habe "jetzt öffentlich mitgeteilt, mit dem BSW könne man nicht zusammenarbeiten, weil die Partei von einer Frau mit dem Namen Mohamed Ali und einem 'Halbitaliener' geführt werde". Damit bezog er sich auf Parteichef Fabio De Masi, der einen italienischen Vater hat. "Das zeigt, dass sich hinter Siegmund teilweise wirklich schräge Figuren tummeln", sagte Wagenknecht dem RND. Sie bekräftigte, dass die fünf BSW-Landtagsabgeordneten Siegmund nicht zum Ministerpräsidenten wählen würden. Man sei aber weiter offen für Gespräche.
