Der Tag
18. Juni 2025
imageHeute mit Sebastian Schneider und Robin Grützmacher
Zum Archiv
22:20 Uhr

Das war Mittwoch, der 18. Juni 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

der Krieg zwischen Israel und Iran war auch heute wieder das bestimmende Thema. Die große Frage, die sich derzeit stellt: Werden auch die USA einen Militärschlag durchführen? Bislang gibt es dazu nur Andeutungen von US-Präsident Donald Trump. Alle Entwicklungen finden Sie hier im Liveticker.

Was war heute sonst noch wichtig?

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Der Tag ist morgen früh wieder für Sie da.

Das war Mittwoch, der 18. Juni 2025
21:49 Uhr

"How I met your mother"-Star hat sich verlobt

"How I Met Your Mother"-Star Jason Segel und seine Partnerin Kayla Radomski haben sich verlobt. Das gab die Tänzerin mit einem Instagram-Post bekannt. "FOREVER YES", schrieb Radomski zu einer Bilderreihe, die den emotionalen Augenblick festhält. Die fünf Fotos zeigen eine perfekt gelungene Überraschung: Inmitten eines blühenden Gartens voller rosafarbener und roter Blumen sowie griechischer Statuen und Säulen kniete Segel nieder und hielt um die Hand seiner Partnerin an.

Laut der "Daily Mail" fand der romantische Moment am Montagabend im Rosengarten der Huntington Library im kalifornischen Pasadena statt. Jason Segel, vor allem bekannt aus "How I Met Your Mother", und Kayla Radomski, ehemalige Teilnehmerin der US-Tanzshow "So You Think You Can Dance" und Background-Tänzerin von Taylor Swift, wurden erstmals im Oktober 2023 zusammen gesichtet - bei einem Halloween-Event in den Universal Studios.

"How I met your mother"-Star hat sich verlobt
21:26 Uhr

Eric Clapton und Carlos Santana wollen Event nach Vorbild von Woodstock erschaffen

Latin-Rock-Veteran Carlos Santana will mit seinem nicht minder legendären Kollegen Eric Clapton ein weltweites Musikfestival nach dem Vorbild von Woodstock organisieren, um den Weltfrieden zu fördern. "Er (Clapton) will dasselbe wie ich: ein Event wie Woodstock, aber weltweit. Mit Start in San Francisco, im Golden Gate Park, und dann New York und London", sagte der 77-Jährige im Interview der spanischen Zeitung "La Vanguardia".

Der Mexikaner, der im Sommer im Rahmen seiner "Oneness Tour 2025" durch Europa touren will, macht sich ernste Sorgen um den Zustand der Erde. "Die Welt braucht positive Schwingungen, es gibt zu viel Negatives, zu viel Angst und wütende Menschen." Kriege seien keine Lösung - auf diese Feststellung legt der "Gitarrengott" Wert. "Man gewinnt nicht mit Bomben, man gewinnt mit Liebe. Und ich will Musik machen, damit die Menschen sich darauf besinnen, dass wir in der Lage sind, Frieden auf diese Erde zu bringen - und zwar jetzt, in unserer Zeit."

Eric Clapton und Carlos Santana wollen Event nach Vorbild von Woodstock erschaffen
20:43 Uhr

Bizarre Neugestaltung im Weißen Haus durch Donald Trump

Donald Trump hat im Weißen Haus schon so einiges verändert. Nun ist dem US-Präsidenten etwas Neues eingefallen. Er hat ein Bild von Hillary Clinton abgehängt und stattdessen ein Porträt von sich selbst mit einer US-Flagge installiert. Reinpassen tut das Bild in die Umgebung mit den Gemälden mit goldenen Rahmen links und rechts überhaupt nicht, aber Geschmäcker sind ja verschieden:

Die goldgerahmte Geburtsurkunde von Trumps deutschem Großvater, die Friedrich Merz dem US-Präsidenten geschenkt hat, wäre zumindest von der Farbe des Rahmens her an der besagten Stelle im Weißen Haus passender gewesen:

Bizarre Neugestaltung im Weißen Haus durch Donald Trump
20:09 Uhr

Schwerer Unfall auf Autobahn - Brückengeländer stürzt auf Straße

Nach einem Unfall mit einem Schwerverletzten auf einer Brücke der Autobahn 66 sind Teile des Brückengeländers auf eine darunterliegende Landesstraße gefallen. Das teilte das Polizeipräsidium Südosthessen mit. Das Geländer sei aus der Verankerung gerissen worden. Einige Teile fielen demnach herab, andere hingen von der Brücke. Auf der Straße unter der Brücke wurde niemand verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen war ein 59 Jahre alter Autofahrer am frühen Mittag in Richtung Fulda unterwegs, als er auf der Autobahnbrücke die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen streifte die Mittelschutzplanke und prallte dann gegen die Schutzplanke und ein Brückengeländer, wie es hieß. Der Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei prüft nach eigenen Angaben erste Hinweise, wonach am Wagen möglicherweise ein Reifen geplatzt sein könnte.

Schwerer Unfall auf Autobahn - Brückengeländer stürzt auf Straße
19:33 Uhr

Er führte sogar Wurzelbehandlungen durch: Falscher Zahnarzt aufgeflogen

Wer sowieso schon nicht so gerne zum Zahnarzt geht, der sollte jetzt an dieser Stelle vielleicht besser nicht nachlesen und sich lieber andere Meldungen hier im Tag von ntv.de anschauen. In Tschechien ist ein falscher Zahnarzt festgenommen worden, der sein Wissen aus dem Internet bezogen und Dutzende Patienten behandelt hatte! Der 22-Jährige und zwei Verwandte hätten 2023 in der Stadt Havlickuv Brod ohne Lizenz eine voll ausgestattete Zahnarztpraxis eröffnet, erklärte die tschechische Polizei. Der angebliche Zahnarzt kontrollierte nicht nur das Gebiss seiner Patienten, sondern zog auch Zähne und führte sogar Wurzelbehandlungen aus.

Eine 50-jährige Verwandte agierte als Zahnarzthelferin, ein 44-jähriger Verwandter lieferte Zahnprothesen. Nach Angaben der Polizei arbeitete die Frau im Gesundheitssektor und konnte so Narkosemittel und für eine Zahnarztpraxis notwendiges Material wie Füllungen und Dentalkleber organisieren. Mit dem Schwindel kassierten der falsche Zahnarzt und seine Helfer insgesamt umgerechnet 185.500 Euro. Die drei Verdächtigen wurden in diesem Monat festgenommen, ihnen wird illegale Geschäftstätigkeit, Geldwäsche, versuchte Körperverletzung, Drogenhandel und Diebstahl zur Last gelegt. Sie haben sich laut Polizei schuldig bekannt.

Er führte sogar Wurzelbehandlungen durch: Falscher Zahnarzt aufgeflogen
18:58 Uhr

Riesiger Rochen löst Alarm an Mallorca-Strand aus

Mitten zwischen Badenden tauchen an einem Strand von Mallorca plötzlich schwarze Flossen im Wasser aus. Einige Augenzeugen halten das Tier für einen Hai, in Wahrheit handelt es sich um einen großen Rochen. Die Tiere werden zuletzt auffällig oft im Wasser um die Insel gesichtet.

Riesiger Rochen löst Alarm an Mallorca-Strand aus
18:15 Uhr

Drei Kinder streiten um Ball - Hundert Menschen gehen aufeinander los

Ein Streit zwischen Kindern um einen Fußball hat in Berlin zu einer Massenschlägerei mit rund Hundert Beteiligten geführt. Zwei Jungen im Alter von elf und zwölf Jahren spielten auf einem Spielplatz im Stadtteil Reinickendorf Fußball und gerieten mit einem weiteren Zwölfjährigen in Streit, der ihnen immer wieder den Ball weggenommen haben soll, wie die Polizei mitteilte. Der Streit schaukelte sich zu einer körperlichen Rangelei hoch, in die sich zahlreiche Familienangehörige einmischte.

Als die Beamten eintrafen, waren etwa hundert Menschen an dem Streit beteiligt. Die Stimmung war emotional aufgeheizt, wie die Polizei mitteilte. Ein 46-Jähriger schlug einem 17-Jährigen ins Gesicht und zog ein Messer, woraufhin er von zwei Einsatzkräften mit vorgehaltenen Waffen aufgefordert wurde, dieses fallenzulassen. Der Mann kam der Aufforderung nach. Er wurde vorläufig festgenommen. Den Beamten, die mit 16 Einsatzwagen vor Ort waren, gelang es schließlich, die beiden Gruppen zu trennen.

Drei Kinder streiten um Ball - Hundert Menschen gehen aufeinander los
17:36 Uhr

Wohnmobil-Touri ignoriert Schilder: Leichtsinniger Camper landet im Meer

Am beliebten Black Rock Sandstrand im walisischen Porthmadog sucht sich ein Camper einen wenig vorteilhaften Parkplatz aus. Offenbar ignoriert er alle Warnungen und unterschätzt die Kraft der Gezeiten. Plötzlich findet er sich nahezu komplett im Meer wieder:

Wohnmobil-Touri ignoriert Schilder: Leichtsinniger Camper landet im Meer
17:14 Uhr

Linke fordert auf Rückholung von inhaftierter deutscher Person

Die Linke pocht auf die Rücküberstellung der in Ungarn inhaftierten deutschen Person Maja T. nach Deutschland. Maja T., die sich als nicht-binärer Mensch definiert, befindet sich seit knapp zwei Wochen in Budapest im Hungerstreik. "Die Bundesregierung darf nicht weiter wegschauen, wie Ungarn ein Exempel an der antifaschistischen Person statuiert", erklärte der Linken-Fraktionschef im Europaparlament, Martin Schirdewan.

Maja T. war im Dezember 2023 in Berlin festgenommen worden. Grund war der Vorwurf der ungarischen Behörden, Maja T. habe im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren antifaschistischen Aktivisten Angehörige der rechtsextremen Szene in Budapest angegriffen. Im Juni 2024 folgte die Auslieferung nach Ungarn - ungeachtet eines laufenden Eilverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht, das dann auch unmittelbar nach erfolgter Überstellung in einer einstweiligen Verfügung die Auslieferung untersagte.

Linke fordert auf Rückholung von inhaftierter deutscher Person
16:39 Uhr

Prinzessin Kate sagt überraschend Royal Ascot ab

Die britische Prinzessin Catherine, die sich von einer Krebserkrankung erholt, hat ihre Teilnahme am traditionsreichen Pferderennen Royal Ascot abgesagt. Die 43-Jährige nehme nicht mit ihrem Mann, Kronprinz William, dessen Vater König Charles III. und Königin Camilla an dem gesellschaftlichen Ereignis im südenglischen Ascot teil, erklärte der Kensington-Palast in London.

Die britische Nachrichtenagentur PA schrieb, Kate sei noch dabei, "die richtige Balance zu finden nach ihrem Kampf gegen den Krebs". Britische Medien wie die "Times" berichteten, die Prinzessin sei "enttäuscht", dass sie nicht an dem bis Samstag dauernden fünftägigen Pferderennen teilnehmen könne, das nicht zuletzt für seine extravagante Hutmode bekannt ist. Auch vergangenes Jahr hatte Kate wegen ihrer Krebserkrankung in Ascot gefehlt.

Prinzessin Kate sagt überraschend Royal Ascot ab
16:08 Uhr

Abscheuliche Postings auf X: Gericht verurteilt Rentner

Die Plattform X wird täglich mit rechtsradikalen Inhalten geflutet. Für einen Rentner aus Unterfranken haben seine Hass-Postings jetzt Folgen. Der Mann ist vom Amtsgericht Haßfurt wegen mehrerer rechtswidriger Posts auf X zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn in vier Fällen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen schuldig und verhängte 55 Tagessätze zu je 15 Euro. Aus Sicht des Vorsitzenden Richters gibt es keine Zweifel, dass der Angeklagte aus dem Landkreis Haßberge im vorigen Jahr mehrere Posts mit strafbaren Inhalten auf der Plattform X verbreitet hat. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Rentner vorgeworfen, auf der Plattform mehrere Bilder mit NS-Bezug und Kommentaren zu aktuellen politischen Themen verbreitet zu haben. Ein Post soll die Montage einer fiktiven Titelseite des Magazins "Spiegel" zeigen, auf dem die Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag, Katharina Schulze, zu sehen war. Das Bild war so bearbeitet, dass Schulze einen Hitlergruß zeigt. Daneben sollen die Worte "das grüne Reich" und "die Machtergreifung" abgebildet gewesen sein.

Abscheuliche Postings auf X: Gericht verurteilt Rentner
15:39 Uhr

Szenen wie im Hitchcock-Horror. Hunderte Krähen terrorisieren Pulheimer

Szenen aus Pulheim erinnern an Alfred Hitchcocks Horror-Klassiker "Die Vögel". Hunderte Saatkrähen sorgen in der Stadt für mächtigen Ärger. Anwohner sind entnervt und fühlen sich im Stich gelassen. Dabei scheint die unheimliche Geräuschkulisse noch eines der kleineren Probleme zu sein.

Szenen wie im Hitchcock-Horror. Hunderte Krähen terrorisieren Pulheimer
14:58 Uhr

Schon wieder: Polizei überfährt Kind - Neunjähriger tot

fff6bcdb36e1b89b053a8abb55048755
Einsatzkräfte am Ort des Geschehens. (Foto: dpa)

Erst vor wenigen Wochen war in der belgischen Hauptstadt Brüssel ein Junge auf einem E-Scooter nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ums Leben gekommen. Nun gibt es einen weiteren Fall. Ein neunjähriges Kind ist in der belgischen Hafenstadt Antwerpen von einem Polizeiauto erfasst worden und gestorben. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Junge am Morgen mit einem Fahrrad die Straße überquert haben, als der Wagen auf dem Weg zu einem Einsatz vorbeifuhr, wie die zuständige Staatsanwaltschaft mitteilte.

Der Staatsanwaltschaft zufolge geschah der Unfall an einem Zebrastreifen kurz hinter einer Kreuzung. Der 25 Jahre alte Fahrer des Einsatzwagens soll den Angaben nach mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs gewesen sein. Nach dem Zusammenstoß sei der Junge gestürzt und gegen ein weiteres Polizeiauto geprallt, das zufällig auf der anderen Straßenseite stand. Der Junge starb noch an der Unfallstelle.

Schon wieder: Polizei überfährt Kind - Neunjähriger tot
14:18 Uhr

Grausamer Missbrauchsfall - "Ermittler sichtlich gezeichnet"

In Hamburg wird ein 20-Jähriger festgenommen. Der Mann mit dem Handle "White Tiger" soll als Teil eines internationalen Netzwerkes gezielt Jugendliche im Internet angeworben, missbraucht und in den Suizid getrieben haben. ntv-Reporter Bastian Vollmer fasst zusammen, was bisher bekannt ist:

Grausamer Missbrauchsfall - "Ermittler sichtlich gezeichnet"
14:11 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Sebastian Schneider befindet sich im Feierabend. Nun ist die Spätschicht da. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Schichtwechsel
13:50 Uhr

Luxemburg hängt deutsche "Modemuffel" ab

Hätten Sie das gedacht? Mode hat in Deutschland einer Studie zufolge eine geringere Bedeutung als in anderen Ländern. Die Menschen hierzulande gaben 2024 im Schnitt 547 Euro pro Person für Bekleidung und Schuhe aus, wie das Marktforschungsunternehmen NIQ berichtet. Bei den 25 untersuchten europäischen Ländern waren es durchschnittlich 772 Euro pro Kopf.

Im europäischen Vergleich seien die Bundesbürger "Modemuffel", sagt NIQ-Einzelhandelsexperte Filip Vojtech. "Der Anteil der Menschen, die wenig Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild legen, ist in Deutschland sehr hoch." Vielen sei es auch nicht besonders wichtig, bei der Arbeit gut gekleidet zu sein. Für die Studie hat NIQ die Modeausgaben in 25 europäischen Ländern im vergangenen Jahr verglichen. Spitzenreiter ist Luxemburg mit 1777 Euro pro Kopf, gefolgt von der Schweiz (1096) und Norwegen (1034). Dahinter liegen Großbritannien (991), Frankreich (954) und Spanien (921). Deutschland belegt nur den 18. Platz, Schlusslicht ist Rumänien mit 375 Euro pro Person.

Luxemburg hängt deutsche "Modemuffel" ab
13:19 Uhr

Handyvideos zeigen Kakerlaken-Plage in Italien

In Rom und anderen italienischen Städten machen sich in diesem Jahr besonders viele Kakerlaken breit. Urlauber und Anwohner teilen Videos, bei deren Anblick vielen die Reiselust vergehen dürfte. Zwei Faktoren begünstigen die rasante Ausbreitung der Schaben.

Handyvideos zeigen Kakerlaken-Plage in Italien
12:47 Uhr

"Falsches und fatales Signal": Regenbogen-Netzwerk wundert sich über Klöckner

Als Bundestagspräsidentin hatte Julia Klöckner dem queeren Regenbogennetzwerk des Bundestags verboten, am diesjährigen Berliner CSD teilzunehmen. Dafür bekommt die CDU-Politikerin viel Gegenwind - mittlerweile auch aus der eigenen Koalition. Führende SPD-Abgeordnete wenden sich in einem Brief an die Bundestagspräsidentin. Ihre Aufforderung: Klöckner solle die Entscheidung revidieren.

"Wir halten dies für ein falsches und in der aktuellen gesellschaftlichen Lage leider auch fatales Signal", heißt es in dem Brief, den Sonja Eichwede, Carmen Wegge, Dagmar Schmidt, Sebastian Fiedler, Falko Droßmann und Jasmina Hostert unterzeichnet haben. Eichwede und Schmidt sind stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Wegge ist rechtspolitische Sprecherin, Fiedler Sprecher für Inneres. Hostert ist Sprecherin für Bildung und Familie, Droßmann für Queerpolitik. Das Verbot habe man mit "großem Befremden" zur Kenntnis genommen.

Besonders irritierend sei die Begründung, dass eine Beteiligung von Beschäftigten und Beamten der Bundestagsverwaltung aus Neutralitätsgründen nicht zulässig sei, heißt es in dem Brief der SPD-Abgeordneten. Schließlich gehe es bei der Veranstaltung auch darum, sich für die Werte des Grundgesetzes einzusetzen, zu denen die Achtung der Menschenwürde und das Diskriminierungsverbot zählten.

"Falsches und fatales Signal": Regenbogen-Netzwerk wundert sich über Klöckner
12:13 Uhr

Leyla Lahouar bleibt im Lift stecken - und ist stocksauer

Der Junggesellinnenabschied von Leyla Lahouar auf Ibiza wird von einem unschönen Ereignis überschattet: Sie und ihre Freundinnen bleiben in einem Fahrstuhl stecken. Über das Verhalten der Verantwortlichen zeigt sich der Realitystar im Nachgang erbost.

Leyla Lahouar bleibt im Lift stecken - und ist stocksauer
12:05 Uhr

Länder erhöhen den Druck auf den Bund

Die Ministerpräsidenten mehrerer Länder erhöhen den Druck auf den Bund, im Ringen um das Investitionsprogramm für die Wirtschaft zu einem raschen Kompromiss zu kommen. Bis zur kommenden Woche müsse es eine Lösung für die Einnahmeausfälle von Ländern und Kommunen geben, sagte der niedersächsische Regierungschef Olaf Lies von der SPD vor der gemeinsamen Konferenz. "Wir werden in der nächsten Woche ja die Entscheidung des Bundestags haben. Bis dahin muss die Einigung so gefestigt sein, dass alle wissen, woran sie dran sind."

Der Bundestag soll am Donnerstag der kommenden Woche über das Programm entscheiden, das die maue Wirtschaftslage in Schwung bringen soll. Es enthält Anreize für Investitionen, unter anderem durch erweiterte steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Maschinen und Elektrofahrzeuge. Ab 2028 soll zudem die Körperschaftsteuer sinken. Allerdings würden die Pläne wegen sinkender Steuern auch Einnahmeverluste für Bund, Länder und Kommunen mit sich bringen. Die Länder verlangen vom Bund aber einen finanziellen Ausgleich und verweisen dabei vor allem auf die prekäre Haushaltslage vieler hoch verschuldeter Kommunen, darum geht es bei den Gesprächen mit Bundeskanzler Friedrich Merz.

Länder erhöhen den Druck auf den Bund
11:44 Uhr

Leiche treibt in der Elbe

Aus der Elbe ist gestern ein toter Mann geborgen worden. Die Polizei konnte nach eigenen Angaben inzwischen herausfinden, wer der Tote ist: Es soll ein 56-jähriger Mann aus dem Landkreis Stade sein. Bei der Todesursache geht die Polizei aktuell nicht von einem Fremdverschulden aus.

Die Besatzung eines Bootes hatte am Dienstagabend einen leblosen Körper im Wasser entdeckt und die Polizei verständigt. Daraufhin rückten Feuerwehr und DLRG mit rund 100 Einsatzkräften an, um in der Elbe westlich von Hamburg zwischen Stadersand und Bützfleth nach der leblosen Person zu suchen. Als die Einsatzkräfte den Mann schließlich fanden, konnten sie jedoch nur noch "sichere Todeszeichen" feststellen, wie die Feuerwehr mitteilte.

Leiche treibt in der Elbe
11:04 Uhr

​Naturspektakel: Regenbogen baut sich vor Tornado auf

Rund um Dickens im US-Bundesstaat Nebraska tauchen gleich mehrere Tornados auf. Neben einem der Wirbelstürme kommt es zu einer zweiten Erscheinung, was in Kombination ein eindrucksvolles Bild erzeugt.

​Naturspektakel: Regenbogen baut sich vor Tornado auf
10:14 Uhr

Die Berliner Feuerwehr ist schwer "enttäuscht"

Die lange Vorbereitung umsonst: Die Berliner Feuerwehr hat die Absage der ursprünglich für das kommende Jahr in der Bundeshauptstadt geplanten internationalen Feuerwehrwettbewerbe bedauert. Angesichts der bereits seit Jahren laufenden Vorbereitungen "sind wir enttäuscht, dass es nicht gelungen ist, die erforderliche Finanzierung für die Durchführung der Veranstaltung sicherzustellen", erklärte die Berliner Feuerwehr.

Die Absage erfolgte den Angaben zufolge durch die Gremien des Deutschen Feuerwehrverbands. Der Berliner Feuerwehr zufolge hatte es Signale aus der Bundespolitik gegeben, die Veranstaltung zu unterstützen. Das Internationale Technische Komitee für vorbeugenden Brandschutz und Feuerlöschwesen veranstaltet alle vier Jahre internationale Feuerwehrwettkämpfe, bei denen Mannschaften aus zahlreichen Ländern in Disziplinen rund um Technik, Taktik und Zusammenarbeit gegeneinander antreten. Zu den Wettkämpfen kommen rund 3500 Feuerwehrleute. Im vergangenen Jahr bekam Berlin den Zuschlag für 2026.

Die Berliner Feuerwehr ist schwer "enttäuscht"
09:32 Uhr

Riesige Aschesäule steigt über Vulkan auf

Indonesiens Behörden rufen die höchste Warnstufe auf Insel Flores aus: Der Vulkan Lewotobi Laki-Laki ist ausgebrochen, Asche fliegt bis zu zehn Kilometer hoch in die Luft. Dutzende Flüge auf die beliebte Touristeninsel mussten gestrichen werden.

Riesige Aschesäule steigt über Vulkan auf
08:51 Uhr

US-Gericht dreht Trump-Dekret vorerst zurück

Erneut ist es ein Gericht, das die US-Regierung korrigiert: Eine Richterin hat die Trump-Administration angewiesen, wieder geschlechtsneutrale Reisepässe auszustellen. Die Bostoner Bundesrichterin Julia Kobick forderte das Außenministerium auf, bis zu einer endgültigen Gerichtsentscheidung wieder US-Pässe mit der Option "X" bei der Angabe des Geschlechts auszustellen.

US-Präsident Donald Trump hatte die Bundesbehörden nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar per Dekret angewiesen, nur noch das männliche und das weibliche Geschlecht anzuerkennen. Auch auf US-Reisepässen sind seitdem nur noch diese beiden Optionen zulässig.

Das Außenministerium setzte die Bearbeitung aller Passanträge von Menschen aus, die sich keinem der beiden Geschlechter zuordnen. Im April erließ Richterin Kobick eine einstweilige Verfügung gegen dieses Vorgehen. Ihre Entscheidung bezog sich allerdings nur auf sechs Transgender- und nichtbinäre Personen, die gegen die neuen Regeln geklagt hatten. Am vergangenen Freitag reichte das Außenministerium eine Klage gegen Kobicks Verfügung ein. In ihrer Entscheidung vom Dienstag weitete Kobick ihre einstweilige Verfügung nun auf alle Betroffenen aus.

US-Gericht dreht Trump-Dekret vorerst zurück
08:27 Uhr

Machine Gun Kelly verrät den Namen seiner Tochter mit Megan Fox

US-Sänger Machine Gun Kelly hat den Namen seiner Tochter bekannt gegeben. In einem Instagram-Video spielt der 35-Jährige einem Baby in einer Wiege Musik auf einer Ukulele vor. "Saga Blade Fox-Baker", schrieb er zu dem kurzen Clip und setzte ein brennendes Herz-Emoji neben den Namen. Machine Gun Kelly bedankte sich auch bei der Mutter des Kindes für das "ultimative" Geschenk. Megan Fox hatte im November ihre Schwangerschaft auf Instagram verkündet. Im März gab Machine Gun Kelly dort die Geburt bekannt.

Es ist das erste gemeinsame Kind für Fox und Kelly. Die Schauspielerin hat drei Söhne mit ihrem Ex-Ehemann Brian Austin Green (51, "Beverly Hills, 90210"). Kelly hat aus einer früheren Beziehung eine Tochter. Die Schauspielerin und der Rapper, mit bürgerlichem Namen Colson Baker, hatten sich 2020 am Filmset von "Midnight in the Switchgrass" in Puerto Rico kennengelernt. Fox hatte sich kurz zuvor nach zehn Jahren Ehe von Schauspieler Green getrennt. Anfang 2022 folgte die Verlobung mit Kelly - später gab es dann wieder Gerüchte über eine Trennung.

Machine Gun Kelly verrät den Namen seiner Tochter mit Megan Fox
07:43 Uhr

Kurioser Grund: Fußballer bekommt monatelang kein Gehalt

Keine Sorge, Sie haben sich nicht verklickt: Normalerweise finden Sport-Nachrichten in unserem Sport-Tag statt. Diese Geschichte überschreitet jedoch alle Ressortgrenzen. Der ehemalige Hertha-Spieler Nader El-Jindaoui, gleichermaßen Fußballer und Influencer, hat in den vergangenen Monaten kein Gehalt bekommen. Das berichtet unter anderem die "Bild"-Zeitung. Der 28-Jährige landete im vergangenen März nach einer vereinslosen Zeit in den USA, bei Ventura County FC. Das wiederum ist ein sogenanntes Farmteam von Los Angeles Galaxy, das vergangenes Jahr die MLS gewonnen hatte.

El-Jindaoui beschwerte sich auf Instagram und bei Youtube darüber, dass seine Gehaltszahlungen monatelang ausgeblieben sind. Hatte der Klub etwa seinen Lohn absichtlich einbehalten? Nicht ganz: Jetzt kam laut "Bild"-Zeitung heraus, dass er daran selbst schuld war. Der Fußballer hatte demnach schlicht vergessen, seine Kontodaten anzugeben, deshalb konnte auch kein Geld bei ihm landen. Ein Sprecher des Klubs bestätigte laut dem Blatt das Problem: Das Geld lag wohl bereit, hatte nur keinen Ort, an dem es landen sollte. Offenbar halb so wild: El-Jindaoui scheint mittlerweile genug als Influencer zu verdienen.

Kurioser Grund: Fußballer bekommt monatelang kein Gehalt
07:17 Uhr

Trump, Putin, "Bau-Turbo": Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

was macht US-Präsident Donald Trump? Diese Frage stellt man sich seit Beginn seiner Amtszeit bei nun fast jedem Thema, diesmal geht es um den Krieg zwischen Israel und dem Iran. Gestern forderte er von dem Regime eine "bedingungslose Kapitulation" und rief dann sein Team in den abgeschirmten Situation Room zu einer Krisensitzung. Sollten die USA sich tatsächlich dazu entscheiden, aktiv in den Krieg einzusteigen, wäre das eine neue dramatische Eskalation - mit ungewissen Folgen für die Region und die Welt. Alle aktuellen Entwicklungen dazu lesen Sie in unserem Liveticker.

Das wird heute auch wichtig:

  • Der Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt sich ab 10 Uhr mit den Anforderungen an Unternehmen, die mit herabgesetzten Preisen für ihre Produkte werben wollen. Es geht um eine Klage der Wettbewerbszentrale gegen den Marken-Discount Netto. Das Unternehmen hatte ein Kaffee-Produkt in einem Prospekt mit der Aussage beworben, der Preis sei um 36 Prozent heruntergesetzt worden. Nur in einer Fußnote stand, dass das Produkt in den vergangenen 30 Tagen schon einmal so günstig war.

  • Inmitten seines Krieges gegen die Ukraine und des Konflikts zwischen dem Iran und Israel will Kremlchef Wladimir Putin heute in St. Petersburg Fragen westlicher Journalisten beantworten.

  • Mehr bezahlbarer Wohnraum (der "Bau-Turbo") ist das Ziel eines Gesetzentwurfs von Bundesbauministerin Verena Hubertz von der SPD, der heute im Bundeskabinett auf den Weg gebracht werden soll.

  • Die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen der Länder treffen sich um 11.30 Uhr in Berlin, um weiter über ihre Forderungen zum Investitionsprogramm des Bundes zu beraten. Am Nachmittag wollen sie mit Kanzler Friedrich Merz zusammenkommen.

  • Die deutsche U21-Nationalmannschaft will ab 21 Uhr (Sat.1 und im Liveticker bei ntv.de) ihren Siegeszug bei der Fußball-EM in der Slowakei fortsetzen.

  • Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gibt um 20 Uhr MESZ ihre Leitzins-Entscheidung bekannt.

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft zu Beginn seines dreitägigen Japan-Besuchs Kaiser Naruhito.

Mein Name ist Sebastian Schneider und ich begleite Sie durch die erste Hälfte dieses Nachrichtentages. Sollten Sie Fragen, Anmerkungen und Hinweise haben, schreiben Sie mir gerne unter: sebastian.schneider(at)ntv.de.

Los geht's!

Trump, Putin, "Bau-Turbo": Das wird heute wichtig
06:56 Uhr

Polizei muss abbrechen: Autofahrer entkommt bei Verfolgungsjagd

Um einer Kontrolle zu entkommen, hat sich ein Autofahrer in Merzig (Landkreis Merzig-Wadern) eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Die Person wurde von Beamten gestern Abend zum Anhalten aufgefordert, fuhr jedoch weiter und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Innenstadt, wie die Polizei mitteilte.

Nach eigenen Angaben brach die Polizei die Verfolgung ab, um keine Unbeteiligten zu gefährden. Auch danach führte der Fahrer die Flucht mit hoher Geschwindigkeit fort und kollidierte mit einem Schildermast. Dabei verlor das Fahrzeug ein Kennzeichen, welches laut der Polizei jedoch nicht auf das Auto zugelassen war. Eine anschließende Fahndung nach dem Fahrer ist bislang ohne Erfolg.

Polizei muss abbrechen: Autofahrer entkommt bei Verfolgungsjagd
06:10 Uhr

Studie gibt Musk im Streit mit Trump recht

Es ist der Zankapfel zwischen Donald Trump und Elon Musk: die "One Big Beautiful Bill". Die Trump-Administration versucht derzeit, ein neues Steuer- und Ausgabengesetz durch die beiden Kongresskammern zu bringen - das vor allem Steuersenkungen beinhaltet. Musk fand das Maßnahmenpaket vor allem immer mehr "big" und weniger "beautiful": Er befürchtet massive Mehrausgaben und neue Verschuldung. Deshalb kann er mit dem Steuer- und Ausgabengesetz wenig anfangen, schließlich hat er fast ein halbes Jahr versucht, die Ausgaben der US-Regierung radikal zusammenzustreichen.

Eine Studie gibt Musk nun recht. Das Paket würde das Haushaltsdefizit der USA einer neuen Schätzung zufolge binnen eines Jahrzehnts um 2,8 Billionen US-Dollar erhöhen. Dabei seien positive Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung berücksichtigt, hieß es aus dem überparteilichen Haushaltsbüro des Kongresses (CBO). Es hatte vor zwei Wochen ohne diese Konjunktureffekte einen Anstieg der Staatsschulden von derzeit 36,2 Billionen um 2,4 Billionen Dollar prognostiziert. Die Zahl lag inklusive Zinskosten bei drei Billionen Dollar. Die neue Schätzung steht im Widerspruch zu der Darstellung von Trumps Republikanern, wonach das umfangreiche Paket die US-Wirtschaft stark genug antreiben würde, um einen Abbau der Staatsschulden durch höhere Einnahmen zu ermöglichen.

Studie gibt Musk im Streit mit Trump recht