Donnerstag, 20. September 2018Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Michael Bauer
22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 20. September 2018

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Der Donnerstag macht den Abflug. Morgen ist Weltfriedenstag.

(Foto: imago/Future Image)

Der Donnerstag stand im Zeichen des informellen EU-Gipfels und den möglichen Szenarien des Brexit. EU-Ratspräsident Tusk machte deutlich, dass es mit den Vorstellungen der Premierministerin Theresa May zu Handelsabkommen nach dem EU-Austritt Großbritanniens zu keiner Einigung kommen werde. Die Hängepartie soll im Oktober nun ihren Abschluss finden.

Und das war heute sonst noch wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht, "Der Tag" kehrt morgen wieder zurück.

22:02 Uhr

Türkei verhängt Millionenstrafe gegen Google

Wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht beim Verkauf von mobilen Betriebssystemen hat das türkische Kartellamt eine Strafe von umgerechnet 12,6 Millionen Euro verhängt. Gleichzeitig setzte die Behörde dem US-Unternehmen eine Frist von sechs Monaten, auf dem türkischen Markt wieder faire Wettbewerbsbedingungen herzustellen.

Vor zwei Monaten hatte die EU-Kommission wegen "illegaler Praktiken" beim mobilen Betriebssystem Android eine Rekordstrafe in Höhe von 4,34 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Die europäischen Wettbewerbshüter werfen dem Unternehmen vor, Handy- und Tablet-Herstellern sowie Mobilfunkbetreibern "seit 2011 rechtswidrige Einschränkungen auferlegt" zu haben.

21:40 Uhr

Trump will wissen, wo das Geld für die Mauer ist

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Was ist mit der Mauer zu Mexiko, die Donald Trump als eines seiner Wahlversprechen angekündigt hat. Es fehlt am Geld. Oder besser gesagt, der Kongress gibt das Geld für eine Mauer nicht frei. Der US-Präsident hat einen im Kongress erzielten Haushaltskompromiss als "lächerlich" kritisiert, weil er keine Mittel für den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko vorsieht. Zu der zwischen seiner Republikanischen Partei und den oppositionellen Demokraten ausgehandelten Einigung schrieb er auf Twitter: "Ich will wissen, wo das Geld für die Grenzsicherheit und die Mauer ist."

Der Präsident kann gegen alle Gesetze sein Veto einlegen, das dann wiederum nur mit Zweidrittelmehrheiten in beiden Häusern des Kongresses aufgehoben werden kann. Sein Protest gegen den Haushaltskompromiss schürte also in Washington Sorgen, dass es zur bereits dritten Haushaltssperre in diesem Jahr kommen könnte.

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21:18 Uhr

Wohnungen von "Bürgerwehr"-Mitgliedern durchsucht

Nach dem Angriff auf einen Iraner und fremdenfeindliche Beleidigungen in Chemnitz hat die Polizei die Wohnungen von mehreren Mitgliedern einer selbsternannten "Bürgerwehr" durchsucht. Beamte des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums sowie der Polizeidirektion Chemnitz vollstreckten mehrere Durchsuchungsbeschlüsse gegen Tatverdächtige, wie das Landeskriminalamt Sachsen mitteilte.

Hintergrund seien die laufenden Ermittlungen wegen Verdachts auf Landfriedensbruch und der gefährlichen Körperverletzung gegen mehrere Mitglieder einer Chemnitzer "Bürgerwehr". Die selbsternannte "Bürgerwehr" war nach einer Demonstration der rechtspopulistischen Bewegung Pro Chemnitz am Freitagabend auf die Schlossteichinsel der Stadt gezogen.

20:54 Uhr

Deutscher stürzt beim Wandern in Österreich und stirbt

Ein 60 Jahre alter Deutscher ist beim Wandern auf dem Ramsauer Höhenweg in Österreich abgestürzt und hat sich dabei tödlich verletzt. Der Mann rutschte in einer Kurve aus und stürzte etwa 70 Meter über steiles Gelände in die Tiefe. Der 60-Jährige war mit einer Wandergruppe unterwegs, die sofort einen Notruf absetzte. Der Notarzt konnte am Unfallort aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.

20:24 Uhr

Haftstrafe für Voodoo-Betrügerin auf 18 Jahre erhöht

Mit Voodoo soll eine Britin Frauen aus Nigeria unter Druck gesetzt und in Deutschland zur Prostitution gezwungen haben.

  • Dafür wurde sie bereits zu 14 Jahren Haft verurteilt. Zu wenig, wie ein das Berufungsgericht in London meint. Die Richter setzten die Gefängnisstrafe nach einer Anhörung am Donnerstag auf 18 Jahre hoch.
  • Die gelernte Krankenschwester war ursprünglich von einem Gericht in Birmingham in fünf Fällen der modernen Sklaverei schuldig gesprochen worden. Demnach hatte die heute 52-Jährige fünf Nigerianerinnen aus ärmlichen Verhältnissen mit Hilfe des in Afrika verbreiteten Voodoo-Glaubens unter Druck gesetzt, um sie gefügig zu machen.
  • Die Frauen mussten während der Rituale unter anderem Blut mit Würmern trinken und Hühnerherzen essen, wie die britische Kriminalbehörde National Crime Agency seinerzeit mitteilte.
19:58 Uhr

USA verhängen Sanktionen gegen 33 Russen

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat ihre Sanktionen gegen Russland erneut verschärft. Insgesamt 33 Einzelpersonen und Einrichtungen aus den russischen Streitkräften und Geheimdiensten wurden mit Strafmaßnahmen belegt, wie das Außenministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Begründet wurden die Sanktionen mit "bösartigen Aktivitäten".

Mehr dazu in Kürze auf n-tv.de.

19:34 Uhr

Vier Tote bei Schießerei in Firmenanlage an US-Ostküste

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Bei einer Schießerei bei einer Firma im US-Ostküstenstaat Maryland sind mehrere Menschen getötet und weitere verletzt worden. Genauere Zahlen nannte die örtliche Polizei zunächst nicht. Laut US-Medienberichten gab es bei dem Gewaltakt im Verteilzentrum einer Drogerie- und Apothekenkette vier Tote und zwei Verletzte.

"Ich kann mehrere Verletzte und mehrere Tote bestätigen", sagte der Polizeichef des Verwaltungsbezirks Harford County nördlich der Großstadt Baltimore. Nach seinen Angaben befand sich der Täter oder die Täterin im Krankenhaus und schwebte in Lebensgefahr. Berichte, wonach es sich um eine Frau handelte, bestätigte er nicht. Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst unklar.

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19:19 Uhr

Forscher erwarten weiter sinkende Arbeitslosigkeit

Die gute Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt setzt sich nach Einschätzung von Forschern im kommenden Jahr weiter fort - allerdings in etwas abgeschwächter Form. Im Jahresdurchschnitt werde die Arbeitslosigkeit 2019 um rund 120.000 auf 2,23 Millionen sinken, heißt es in der veröffentlichten Herbstprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Das IAB ist das Forschungszentrum der Bundesagentur für Arbeit (BA), arbeitet allerdings unabhängig von der Bundesbehörde. Für dieses Jahr rechnet das IAB mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen um fast 190.000 auf 2,35 Millionen.

18:50 Uhr

Frankfurt will Asylbewerber nach Disco-Überfall ausweisen

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Nach dem Überfall auf eine Diskothek in Frankfurt an der Oder hat die Stadt Verfahren zur Ausweisung von sieben Asylbewerbern eingeleitet. Die Männer kommen aus Syrien, Pakistan und den Palästinensergebieten, wie die Stadt mitteilte.

  • Zwei von ihnen waren den Angaben zufolge an dem Überfall auf den Club "Le Frosch" verwickelt. Bei dem Überfall hatte es Ende August zunächst eine Auseinandersetzung zwischen zwei Syrern und einem Deutschen gegeben. Die Syrer sollen dann Freunde zur Hilfe gerufen haben, die mit Eisenstangen und Messern auf Besucher losgingen. Ein Mensch erlitt eine Schnittwunde, ein weiterer wurde von einem Stein getroffen.
  • "Das gravierende Fehlverhalten einiger Weniger schadet Geflüchteten und damit den Bemühungen aller Frankfurter, die ihnen helfend, offen und gastfreundlich zur Seite stehen", betonte Oberbürgermeister René Wilke. Dagegen solle nun ein Zeichen gesetzt und der rechtlich gegebene Rahmen vollends ausgeschöpft werden.
18:28 Uhr

Rewe verkauft Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern

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Nicht sooooo hübsch... aber geschmacklich 1A.

(Foto: imago/CHROMORANGE)

Als Unterstützung für die dürregeplagten Bauern, wird die Supermarktkette Rewe und ihre Billig-Tochter Penny ab sofort Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern verkaufen.

  • Bis Anfang 2019 werde man Äpfel, Möhren, Zwiebeln und Kartoffeln "mit Farb- und Formfehlern" anbieten. Geschmack und Qualität der Früchte blieben unverändert, versicherte Rewe.
  • Hitze und Trockenheit hinterlassen deutliche Spuren bei den Früchten. Äpfel sind blasser, Möhren länglich und krumm gewachsen, Zwiebeln bilden weniger Schale und fallen ebenso wie Kartoffeln kleiner aus, die Kartoffeln können zudem Schorf bilden. Qualitativ und geschmacklich sind die Produkte laut Rewe aber einwandfrei.
18:02 Uhr

Scotland Yard identifiziert blutrünstigen Katzen-Serienkiller

Drei Jahre haben sich die Ermittlungen hingezogen, doch nun hat die britische Polizei einen blutrünstigen Katzen-Serienkiller enttarnt, der im Süden von London Hunderte Hauskatzen zerfleischt und verstümmelt hat. Im Londoner Stadtteil Croydon und Umgebung sind mehr als 400 verstümmelte Katzen sowie etliche zerfleischte Kaninchen gefunden worden. Der Schuldige bekam von den Medien den Namen "Croydon Cat Killer" verpasst.

Eine Tierschutzorganisation gab gar eine Beschreibung des Täters heraus: Es handele sich um einen weißen Mann um die 40, der 1,80 Meter groß sei. Doch weit gefehlt: Nach sorgfältiger kriminalistischer Arbeit und durch Auswertung von Überwachungsvideos schlossen die Ermittler einen menschlichen Schuldigen aus.

Nach Auswertung aller Beweismittel seien die Ermittler sich sicher, dass die Katzen nicht von einem psychisch gestörten Menschen, sondern von Raubtieren oder Aasfressern verstümmelt wurden, erklärte Scotland Yard. Vor allem ein Fuchs wurde als Übeltäter genannt.

Hier im Bild ein nicht ganz ernst gemeintes Fahndungsbild eines Twitter-Users:

*Datenschutz

 

17:39 Uhr

Wohngeld soll ab 2020 erhöht werden

Geringverdiener dürfen sich wohl ab 2020 über mehr Wohngeld freuen. Eine Wohngeldreform soll das Leistungsniveau und die Reichweite des Wohngeldes stärken werden sollten. "So können die Entlastungswirkung des Wohngeldes erhalten und einkommensschwache Haushalte bei den Wohnkosten unterstützt werden." Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf die Beschlussvorlage für den Wohngipfel.

Dem Statistischem Bundesamt zufolge hatten Ende 2017 rund 592.000 einkommensschwache Haushalte die staatliche Leistung erhalten. Das waren 1,4 Prozent aller privaten Haushalte. Für das Wohngeld gaben Bund und Länder 2017 rund 1,134 Milliarden Euro aus. Der durchschnittliche monatliche Anspruch von "reinen" Wohngeldhaushalten betrug demnach 153 Euro.

17:14 Uhr

Berliner Wandgemälde von Nidal R. soll übermalt werden

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Das Kunstwerk am Tempelhofer Feld soll Nidal R. zeigen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein heroisches Wandgemälde im Berliner Stadtteil Neukölln zeigt den erschossenen kriminellen Clanchef Nidal R. - nun soll es übermalt werden.

  • Damit soll eine weitere Stilisierung des Verbrechers verhindert werden. Wann die Maler anrücken, wollte die Berliner Senatsverwaltung für Verkehr und Umwelt nicht verraten. Offensichtlich befürchtet man Widerstand von Mitgliedern arabischer Mafiagruppierungen. Die Übermalung und der Termin dafür würden in Absprache mit der Polizei festgelegt, sagte ein Sprecher.
  • Das gesprayte Bild des Getöteten befindet sich auf der Rückseite eines kleinen Gebäudes am Tempelhofer Feld, dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof.
  • Nidal R. war am Nachmittag des 9. September niedergeschossen worden. Er starb später im Krankenhaus.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:43 Uhr

Kim Jong Un schenkt Südkorea zwei Tonnen Kiefernpilze

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Matsutake-Pilze - Kim verschenkt sie gerne gleich tonnenweise.

(Foto: imago stock&people)

Kiefernpilze sind in Nordkorea eine Spezialität. Zwei Tonnen dieser begehrten und teuren Pilze schenkte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In zum Abschluss ihres Gipfeltreffens in Pjöngjang.

  • Mit dem Geschenk hat es seine ganz besondere Bewandtnis. Nordkorea hatte schon nach dem ersten Korea-Gipfel in Pjöngjang im Juni 2000 drei Tonnen dieser Pilze an das Präsidialamt in Seoul geschickt. Nach dem zweiten Gipfel in der nordkoreanischen Hauptstadt 2007 kamen noch einmal vier Tonnen in Seoul an.
  • Matsutake oder Kiefernpilz, der dem europäischen Krokodilritterling ähnlich ist, kommt in Südkorea nur selten vor und ist daher teuer. Die Wildpilze gelten als besonders gesundheitsfördernd. Sie müssen nach dem Sammeln rasch verzehrt werden.
16:12 Uhr

Hakenkreuz-Tattoo bringt 23-Jährigen hinter Gitter

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Das ist natürlich nicht der 23-Jährige aus Magdeburg, sondern US-Schauspieler Edward Norton im Film "American History X". Aber die Zurschaustellung verfassungswidriger Symbole ist in Deutschland strafbar.

(Foto: imago/United Archives)

Ein Freundschaftsdienst hat einen 23 Jahre alten Magdeburger ins Gefängnis gebracht.

  • Eigentlich hatte er seine Freundin nur zu einer Vernehmung bei der Kriminalpolizei begleitet, wie die Ermittler mitteilten. Eine wegen seiner kurzen Hose deutlich sichtbare Hakenkreuz-Tätowierung auf dem Unterschenkel brachte ihm dann zunächst eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
  • Als er deshalb vernommen wurde, stellte sich heraus, dass gegen den 23-Jährigen zwei Haftbefehle vorlagen, darunter einer über vier Wochen Dauerarrest. Statt zurück nach Hause ging es für den jungen Mann in die Jugendarrestanstalt nach Halle.
15:51 Uhr

Tusk erteilt Mays EU-Handelsplänen Absage

Eine Einigung bei den Brexit-Verhandlungen scheint noch nicht in Sicht. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat dem Plan der britischen Regierung zur Ausgestaltung der künftigen Handelsbeziehungen zwischen der EU und Großbritannien eine Absage erteilt. Der Plan von Premierministerin Theresa May "wird nicht funktionieren", sagte Tusk nach einem zweitägigen informellen EU-Gipfel in Salzburg. Die EU-Staats- und Regierungschefs seien der Ansicht, dass die britischen Vorschläge den gemeinsamen Binnenmarkt untergraben würden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

15:22 Uhr

Raser bekommt 13 Jahre Haft wegen Mordversuch

Weil er auf der Flucht vor der Polizei eine Mutter und ihr fünfjähriges Kind schwer verletzte, musste sich ein Raser in Berlin vor Gericht verantworten. Die Strafe fällt hart aus: 13 Jahre muss der 34-Jährige hinter Gitter. Die Richter werteten seine Tat als versuchten Mord. 

  • "Es ist ein Wunder, dass die beiden noch leben", sagte der Richter bei der Urteilsverkündung. Bei der Tat im vergangenen September war Djordje S. überdies betrunken gewesen. Mutter und Kind wurden 10 bis 15 Meter durch die Luft geschleudert.
  • "Das Kind war quasi schon tot", sagte der Richter und machte darauf aufmerksam, dass sein Überleben allein einer Krankenschwester vor Ort zu verdanken sei. Das Mädchen und seine Mutter wurden im Krankenhaus behandelt und erlitten neben Knochenbrüchen auch psychische Schäden, die Mutter kann außerdem knapp ein Jahr später noch immer nicht richtig laufen.
14:57 Uhr

Trump fordert niedrigeren Ölpreis von Opec-Staaten

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Arbeitsmarkt, Mauerbau, Ölpreis - Donald Trump legt auf Twitter wieder los.

(Foto: imago/UPI Photo)

Donald Trump ist anscheinend gerade wieder mit seinem Handy zu Gange. Die gesteigerte Twitteraktivität des US-Präsidenten lässt darauf schließen. Neben dem Mauerbau zu Mexiko und einer großen Portion Eigenlob für die Arbeitsmarktentwicklung in den USA will Trump auch, dass die Opec-Staaten den Ölpreis senken.

  • "Wir schützen die Länder des Nahen Ostens, sie wären ohne uns nicht lange sicher, und dennoch setzen sie sich immer weiter für höhere Ölpreise ein", schrieb Trump auf Twitter: "Wir werden uns erinnern."
  • Zugleich forderte er die Opec auf, für niedrigere Ölpreise zu sorgen. Am Wochenende treffen sich die Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), um über die Förderquoten zu beraten. Dabei geht es auch um die Förderausfälle durch den Wegfall iranischen Öls.
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14:28 Uhr

Für Millionen Autobesitzer ändert sich die Typklasse

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Typklassen spiegeln im Versicherungsbereich die Schadens- und Unfallbilanzen der einzelnen Modelle in den letzten drei Jahren wider.

(Foto: imago/Frank Sorge)

Die meisten Autos auf deutschen Straßen bleiben auch im kommenden Jahr in ihrer derzeit aktuellen Typklasse für die Kfz-Haftpflichtversicherung. Für rund 29,5 Millionen Autobesitzer - fast drei Viertel - ändert sich hier nichts, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft mitteilte. Mit einem höheren Versicherungsbeitrag - meist ab dem 1. Januar - müssen bis zu 5,7 Millionen Autobesitzer rechnen, auf einen geringeren können bis zu 5,5 Millionen Besitzer hoffen.

Die Typklasse ist einer von vielen Faktoren bei der Berechnung des Versicherungsbeitrags. Die Typklassen spiegeln die Schadens- und Unfallbilanzen jedes zugelassenen Modells aus den vergangenen drei Jahren wider. Muss ein Autotyp seltener repariert werden, sinkt die von Versicherungen im Schnitt aufzuwendende Entschädigung. Deshalb erreicht er bei der nächsten Anpassung eine niedrigere Klasse.

13:47 Uhr

Smartphones machen Kleinkinder öfter kurzsichtig

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Kinder sollten nicht so viel vor Computerbildschirmen hängen, raten Augenärzte.

(Foto: picture alliance / Jens Kalaene/)

Ähnlich wie viele Erwachsene finden kleine Kinder wenig interessanter als bunt blinkendes Glas - die Rede ist vom Smartphone. Doch Augenärzte warnen nun davor, schon den Kleinsten das Gerät zu oft in die Hand zu drücken.

  • Eine übermäßige Nutzung von Smartphones, Tablets und Computern im frühen Kindesalter führt nach Angaben von Augenärzten zu mehr Kurzsichtigkeit. "Studien zeigen, dass Kurzsichtigkeit zu rund 50 Prozent vom Lebensstil beeinflusst wird", sagte Bettina Wabbels für die Gesellschaft für Augenheilkunde.
  • Bei Kindern unter drei Jahren führe ein häufiges Starren auf nahe Computerbildschirme zu einem Wachsen des Augapfels und damit zu einem längeren Auge. "Ist ein Auge einmal so gewachsen, schrumpft es nicht mehr", ergänzte sie.
  • Die Kurzsichtigkeit sei dann für das Leben besiegelt. Für Vier- bis Sechsjährige empfiehlt die Expertin deshalb maximal 30 Minuten vor Computern. Grundschulkinder bis zehn Jahre sollten maximal eine Stunde davor sitzen.
13:31 Uhr

Vier Kinder sterben an Bahnübergang in Niederlanden

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Rettungseinsatz am Bahnübergang.

(Foto: dpa)

Königin Maxima und Regierungschef Mark Rutte sind bestürzt, ein Sprecher der Bahn spricht von einem "wirklich fürchterlichen Unfall": In den Niederlanden sind vier Kinder an einem Bahnübergang ums Leben gekommen.

  • Der Zug war auf dem Weg von Nimwegen nach Den Bosch, als er ein dreirädriges Elektro-Fahrrad erfasste. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar.
  • An dem Bahnübergang gab es nach Angaben der niederländischen Nachrichtenagentur ANP seit 1975 bereits sechs ähnliche Unfälle. Oss liegt in der Region Brabant nahe der deutschen Grenze .
  • Laut ANP waren die Todesopfer zwischen vier und elf Jahre alt. Die Polizei teilte mit, die Kinder hätten sich auf ihrem Schulweg befunden.  Die Fahrerin des Rads habe einige Kinder bereits an einer Schule abgesetzt und sei auf dem Weg zur nächsten gewesen.
13:11 Uhr

Fast 300 Tote in Kühlwagen umhergefahren

In Mexiko werden pro Jahr so viele Menschen erschossen, dass die Zahl der Toten denen von Bürgerkriegsregionen ähnelt. Das stellt die Justiz vor viele Probleme, eines davon ist der Umgang mit den Leichen. Denn in der Millionenstadt Guadalajara sind die Leichenhallen nun so voll, dass Justizbeamte kurzerhand auf einen Kühllaster auswichen. Fast 300 Tote wurden in den Fahrzeugen "zwischengelagert".

  • Anwohner von zwei Armenvierteln in Guadalajara beschwerten sich über den unerträglichen Geruch und die Fliegenschwärme, die den Lastwagen umgaben, wie mexikanische Medien berichten.
  • In dem Lastwagen wurden 273 Leichen in schwarzen Säcken gefunden. Der zuständige Staatsanwalt und der Leiter der Gerichtsmedizin mussten daraufhin ihren Hut nehmen.
  • In Mexiko wurden durch Gewalttaten der organisierten Kriminalität seit Ende 2006 mehr als 200.000 Menschen getötet, allein im vergangenen Jahr waren es 28.700 Opfer. Laut einem Bericht von "Zeit Online" starben im Afghanistan-Krieg seit 2001 dagegen 150.000 Menschen - Mexiko hat allerdings drei- bis viermal so viele Einwohner wie das Land am Hindukusch.
12:48 Uhr

Maaßen lässt es in der SPD rumoren

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(Foto: imago/Markus Heine)

SPD-Chefin Nahles hat im Streit um die Versetzung vom Chef des Verfassungsschutzes, Maaßen, nicht die beste Figur gemacht. Doch deswegen die Koalition absagen? Das will sie nicht, wie sie nun noch einmal vor Journalisten bekräftigte.

  • Es gebe "einzelne Stimmen, die sich laut zu Wort gemeldet haben", sagte Nahles am Donnerstag in München nach Beratungen mit der bayerischen SPD. Die seien aber ohnehin von Anfang an gegen die Koalition mit CDU und CSU gewesen.
  • Die bayerische SPD-Vorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 14. Oktober, Natascha Kohnen, sagte, am Montag werde der Fall Hans-Georg Maaßen im Parteivorstand besprochen. "Es gibt bei uns unterschiedliche Einschätzungen und unterschiedliche Haltungen dazu."
  • Nahles steht in der Kritik, weil sie zwar am Dienstag bei einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer, Maaßens Ablösung als Verfassungsschutzpräsident erreichte, dem die SPD im Einsatz gegen zunehmenden Rechtsextremismus misstraut, aber seine Beförderung zum Staatssekretär abnickte.
11:55 Uhr

Kim will bald zweiten Gipfel mit Trump

Das große Gipfeltreffen im Juni zwischen Trump und Kim ist noch nicht lange her, da strebt der nordkoreanische Diktator einen weiteren Gipfel an. Das sagte der südkoreanische Ministerpräsident Moon beim Gipfel der beiden Koreas. Er sagte, Kim wolle ein Treffen zu einem "frühen Zeitpunkt". Was immer das heißen mag.

11:39 Uhr

Tusk nimmt May mit Kirschen auf den Arm

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Schon bald gehen die EU und Großbritannien getrennte Wege, im kommenden März soll der Brexit erfolgen. Die Frage ist nur: Wie? Kanzlerin Merkel prägte das Wort vom Rosinenpicken, das die Briten tunlichst unterlassen sollten. Auf Englisch gibt es den Ausdruck auch, nur dass man dort vom Kirschenpicken spricht. Auf dem informellen EU-Gipfel in Salzburg scherzt der Präsident des europäischen Rates, Donald Tusk, mit Briten-Premierministerin Theresa May. Er bietet ihr ein Stück Gebäck an - und die Regierungschefin aus London lächelt freundlich. Auf Instagram, wo Tusk ein Foto posten ließ, fügte er einen augenzwinkernden Zusatz hinzu: Sorry, keine Kirschen dabei!

10:52 Uhr

Polizei hilft Kind nicht beim Zimmeraufräumen

Weil ein Junge aus dem baden-württembergischen Weil am Rhein sich lautstark dagegen wehrte, sein Zimmer aufzuräumen, haben besorgte Nachbarn die Polizei gerufen.

  • Das Kind habe gestern Nachmittag laut um Hilfe geschrien, teilte die Polizei mit.
  • Vor Ort stellten die Beamten fest, dass sich der Kleine nicht in Not befand. Stattdessen diskutierte er lautstark mit seiner Mutter, weil er sein Zimmer nicht aufräumen wollte. Die Polizei half dem Kind nicht beim Aufräumen, sondern beendete ihren Einsatz.
10:30 Uhr

Bürgerinitiativen bei Stromtrassen gesprächsbereit

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(Foto: picture alliance / Karl-Josef Hi)

Zahlreiche Bürgerinitiativen leisten Widerstand gegen die geplanten Stromtrassen, die beispielsweise den Windradstrom aus dem Norden nach Bayern und Baden-Württemberg leiten sollen - im Gespräch mit n-tv.de beklagt der Vorsitzende des Bundesverbandes der Initiativen mangelnde Gesprächsbereitschaft der Politik. "Wem es gelingt, den Bürgern schlüssig zu erklären, warum es notwendig ist, ist schon einen ganzen Schritt weiter", sagte Guntram Ziepel. Man habe Minister Altmaier mehrfach eingeladen. "Er hat nie geantwortet. So ging es vielen Bürgerinitiativen."

Mehr dazu hier.

09:42 Uhr

60-Kilo-Python überlebt Wohnhausbrand in Heilbronn

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Python.

(Foto: picture alliance / dpa)

Während die Besitzer im Urlaub weilten, gerät ihr Wohnhaus in Brand - und ihre zahlreichen Schlangen in Gefahr. Sieben davon verenden bei dem Feuer in Heilbronn, drei überleben - darunter ein viereinhalb Meter langer und 60 Kilo schwerer Python. Dazu rettet die Feuerwehr auch einen Leguan. Sieben Pythons und Boas erstickten am Rauch. Brandursache war ein Schwelbrand an einem technischen Gerät.

09:18 Uhr

Putin testet neue Kalaschnikow

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Putin und die neue Kalaschnikow.

(Foto: AP)

Dass Putin ein Supertyp ist, das ist die grundlegende Botschaft vieler seiner Auftritte in russischen Medien - nun hat der russische Präsident öffentlichkeitswirksam eine neue Kalaschnikow getestet. Mit Schutzbrille und Kopfhörer gab er auf einem Übungsgelände bei Moskau einige Schüsse ab. In mehr als der Hälfte der Fälle habe er getroffen berichtet der Sender Rossija 24. Das Ziel sei "etwa in der größten Entfernung" aufgestellt gewesen, lobte der Sender. Es habe so gewirkt, als habe Putin wie ein professioneller Scharfschütze die Luft angehalten und auf seinen Herzschlag geachtet, als er den Abzug gedrückt habe.

09:07 Uhr
08:49 Uhr

Feuersäule sorgt für besorgte Anrufe bei Polizei

*Datenschutz

Es knallte, dann war eine Feuersäule über einem Hochofen in saarländischen Dillingen zu sehen. Was war da los? Das wollten viele besorgte Anwohner von der Polizei wissen. Eine Sprecherin der Dillinger Hütte klärte den Vorfall schließlich auf: Wegen Überdrucks in einem Hochofen musste ein Ventil geöffnet werden, dann habe sich das austretende Gas entzündet. Schäden, Verletzte oder Gesundheitsgefahren habe es aber nicht gegeben.

08:28 Uhr

Erdogan wird in Deutschland keine große Rede halten

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Erdogan und Steinmeier kennen sich noch aus der Zeit, als der heutige Bundespräsident noch Außenminister war.

(Foto: REUTERS)

Wenn der türkische Staatspräsident Erdogan nach Deutschland kommt, ist das eine heikle Sache - die Beziehungen zu Deutschland sind angespannt, nicht zuletzt wegen seines harten Durchgreifens nach dem Putschversuch vor zwei Jahren und zahlreicher Inhaftierungen von Journalisten und Bürgerrechtlern. Aber auch, weil er Erdogan unter den Türken in Deutschland viele Anhänger hat - so stimmten sie mit großer Mehrheit seiner Verfassungsreform zu, die ihm noch mehr Macht gab (bei allerdings geringer Wahlbeteiligung) und gleichzeitig die Bundesregierung und die Deutschen in der Vergangenheit immer wieder hart attackierte und auch mit Nazi-Vorwürfen nicht sparte. Und dann war da ja noch dieses Foto mit den Fußballern Mesut Özil und Ilkay Gündogan. Vor seinem Staatsbesuch vom 27. bis 29. September war daher die bange Frage: Was, wenn Erdogan eine große Rede hält und sich entscheidet, groß zu provozieren?

Dazu wird es nicht kommen. Wie die türkische Botschaft nun mitteilt, wird der Präsident in Deutschland keine große Rede halten. Es sei allenfalls möglich, das Erdogan bei der Eröffnung einer Moschee der Türkisch-Islamischen Union Ditib in Köln am 29. September eine kurze Ansprache halte, teilte die türkische Botschaft mit. Auch zu einer ursprünglich angedachten gemeinsamen Begegnung von Erdogan und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit türkischstämmigen Bürgern wird es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht kommen. Aus der Umgebung Steinmeiers hieß es, auf der Seite des Präsidialamts gebe es keine solchen Planungen. Die türkische Seite hatte sich eine solche gemeinsame Veranstaltung gewünscht.

08:03 Uhr

Fortsetzung für "Space Jam" - mit neuem NBA-Star

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LeBron James.

(Foto: dpa)

Falls Sie in den 90er-Jahren sehr regelmäßig ins Kino gegangen sind, haben Sie sich vielleicht auch mal den Film "Space Jam" mit Michael Jordan angesehen. Die Handlung? Egal. Aber darin kann man sehen, wie der größte Basketballer aller Zeiten mit dem größten Cartoon-Kaninchen aller Zeiten, Bugs Bunny, Körbe wirft und Abenteuer besteht. Und das soll sich nun wiederholen - eine Fortsetzung des Films von 1996 ist in Arbeit.

Diesmal aber nicht mit "Air" Jordan, sondern dem heutigen Superstar LeBron James. "Die Zusammenarbeit ist so viel mehr, als nur mich und die  Looney Tunes für einen Film zusammenzubringen", sagte der dreimalige  Champion der nordamerikanischen Profiliga NBA der Fachzeitschrift Hollywood Reporter: "Es ist viel größer. Ich würde es lieben, den  Kindern und Jugendlichen zu zeigen, wie sie sich fühlen können, wenn sie ihre Träume nicht aufgeben."

07:38 Uhr

Grüne: Altmaier macht nur Show

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Oliver Krischer.

(Foto: picture alliance / dpa)

Zu heute hat Wirtschaftsminister Altmaier zum Gipfel zum Stromnetzausbau geladen - die Grünen bezweifeln den Sinn der Veranstaltung:

  • "Ein Gipfeltreffen jagt bei dieser Bundesregierung das nächste", sagte Grünen-Fraktionsvize Krischer. "Nach der schönen Inszenierung einer Netzausbaureise von Minister Altmaier droht genau das auch beim Netzgipfel."
  • Krischer bezeichnet Altmaiers bisherige Vorschläge als halbherzig. "Abseits der Show gibt es keine substanziellen Vorschläge vom Wirtschaftsminister, die wirklich helfen würden. Überflüssiger Kohle- und Atomstrom blockiert das Netz, aber diese zentrale Frage geht der Minister erst gar nicht an", so der Grünen-Abgeordnete. Was bleibe, sei die Hoffnung, dass die Energieminister der Länder für substanzielle Ergebnisse sorgen.
07:07 Uhr

19-Jähriger stürzt von Baukran in den Tod

Ein Ausflug zu einer Baustelle endet für einen 19-Jährigen tödlich. Der junge Mann ging laut Polizei in der vergangenen Nacht mit einem Bekannten auf eine Baustelle in Kleve und trank dort auch Alkohol. Später seien die beiden auf den Baukran geklettert. Auf einer Höhe von rund 40 Metern trennten sie den Angaben zufolge mehrere Leitungen des Krans. An diesen hangelte sich das spätere Todesopfer herab. Als seine Kräfte nachließen, stürzte er in die Tiefe. Der Teenager erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

06:38 Uhr

Airline schreibt eigenen Namen falsch auf Maschine

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Wie man ein peinliches Missgeschick mit etwas Selbstironie zum weltweiten Internet-Hit machen kann, beweist die chinesische Airline Cathay Pacific auf Twitter.

  • Die in Hongkong ansässige Fluggesellschaft versah den Rumpf einer Maschine versehentlich mit dem Schriftzug "CATHAY PACIIC" - und ging mit diesem gut sichtbaren Lapsus lieber gleich offensiv um: "Ups, diese sonderbare Beschriftung wird nicht lange bleiben! Das geht zurück in die Werkstatt!", schrieb die Airline auf Twitter zu Fotos, auf denen das fehlende "F" ins Auge sticht.
  • Der humorige Eintrag wurde binnen Stunden tausendfach geteilt. Eine Sprecherin von Cathay Pacific sagte dem Sender CNN Travel: "Wir wollten erst kein großes Aufheben darum machen, aber die Fotos gingen viral unter Luftfahrt-Fans, also haben wir diesen witzigen Moment einfach mit allen geteilt."
06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

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Altmaier will heute in der Frage der Stromtrassenführung weiterkommen.

(Foto: REUTERS)

Die Bayern können es immer noch, insbesondere Renato Sanches machte einen guten Eindruck. Den Spielbericht zum ersten Champions-League-Auftritt der Saison finden Sie hier. Diese Themen stehen heute auf dem Programm:

  • In Salzburg endet ein informeller Gipfel der EU, dabei geht es um die Flüchtlingskrise und den Brexit.
  • In Berlin lädt Wirtschaftsminister Altmaier zum Netzgipfel - dabei geht es um den Ausbau von Stromtrassen von Nord nach Süd.
  • Ebenfalls in der Hauptstadt kommen eher linksgerichtete Gruppen zu einem "Alternativen Wohngipfel" zusammen - wieso "alternativ"? Weil morgen im Kanzleramt der "offizielle" Wohngipfel stattfindet.
  • In Korea endet das Gipfeltreffen im Norden der Halbinsel.
  • In der Fußball-Europa-League kommt es zum Red-Bull-Duell: RB Leipzig empfängt RB Salzburg (21 Uhr). Außerdem spielt Leverkusen gegen Ludogorez Rasgrad (21 Uhr) und Frankfurt gegen Olympique Marseille (18:55 Uhr).

Außerdem hat die Polizei für heute einen bundesweiten Aktionstag gegen Handys am Steuer ausgerufen. Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Auf geht's!

06:11 Uhr

Es wird noch einmal richtig warm

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander.

Das Ende des "ewigen" Sommers 2018 zeichnet sich ab. Denn mit dem kalendarischen Herbstbeginn am kommenden Sonntag könnte uns von Westen her ein Sturmtief überqueren. Dahinter dürfte es - nach jetzigem Stand - nachhaltig herbstlich werden und bleiben. Heute bläst der Sommer aber erst einmal zum Finale. Verbreitet mit Spitzentemperaturen von 25 bis 32 Grad.

Weniger warm geht es im windigen Norden bei 20 bis 24 durch den Tag. Und dort sind heute auch schon mal kompaktere Wolken unterwegs, während es im übrigen Land  nach Auflösung örtlicher Frühnebelfelder häufiger sonnig bleibt. Dementsprechend verteilen sich die Sonnenstunden: rund um die Nordsee, wo es etwas regnen kann, 1 bis 2. Ansonsten werden es im Norden oft 4 bis 7. Der große Rest bekommt dagegen meistens 9 bis 12 sonnige Betriebsstunden.

Die weiteren Aussichten: morgen im Süden und Osten lange schön und warm bis heiß bei bis zu 31 Grad. Derweil im Westen und Norden zunehmend windig bis stürmisch mit Regengüssen sowie örtlichen Gewittern. Samstag überall wechselhaft und deutlich kühler bei maximal 13 bis 20 Grad. Am Sonntag könnte dann von Westen her ein Sturmtief aufziehen. Die Details sind hierbei allerdings noch sehr unsicher. Ihr Björn Alexander

05:59 Uhr

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