Der Tag
2. Februar 2018
image Mit Franziska Türk und Uladzimir Zhyhachou
Zum Archiv
22:31 Uhr

Das war Freitag, der 2. Februar 2018

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Ein Fischer in Israel angelt bei Sonnenuntergang im Mittelmeer. (Foto: picture alliance / Ariel Schalit)

Liebe Leser, die Arbeitswoche ist endlich vorbei, und das Wochenende kann beginnen! Ich hoffe, Sie genießen bereits einen angenehmen Abend, auch wenn das Wetter in Deutschland gerade nicht so schön ist, wie auf diesem großartigen Foto. Mein Wochenende beginnt erst jetzt, aber zuvor möchte ich Ihnen natürlich noch die meistgelesenen Texte des Tages präsentieren:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende!

Das war Freitag, der 2. Februar 2018
22:17 Uhr

DiCaprio findet Drehbuchautor für da Vinci-Film

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Leonardo DiCaprio wird Leonardo da Vinci spielen. (Foto: picture alliance / Etienne Laure)

Leonardo spielt Leonardo: Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio hat einen Drehbuchautor für seinen geplanten Film über Leonardo da Vinci gefunden.

  • John Logan, der zuvor etwa die Drehbücher für "James Bond 007 - Spectre", "Alien: Covenant" und "Gladiator" verfasste, soll das Skript schreiben, wie das US-Branchenblatt "Hollywood Reporter" berichtete.

  • Als Vorlage dient die Biografie von US-Autor Walter Isaacson über den Meister der italienischen Renaissance. DiCaprio übernimmt die Hauptrolle als da Vinci.

  • Über einen möglichen Drehstart für den Film wurde zunächst nichts bekannt. DiCaprio will nach Berichten im Januar auch im nächsten Projekt von US-Regisseur Quentin Tarantino mitspielen. Der noch titellose Ensemble-Film soll im August 2019 in die amerikanischen Kinos kommen.

DiCaprio findet Drehbuchautor für da Vinci-Film
21:52 Uhr

Pentagon will neue Atomwaffen mit geringer Sprengkraft

Die US-Regierung macht sich für die Entwicklung von Atomwaffen mit einer geringeren Sprengkraft stark.

  • Man wolle eine "kleine Zahl" existierender Atomsprengköpfe von U-Boot gestützten Langstreckenraketen umrüsten, um über eine Variante mit geringerer Sprengkraft zu verfügen, heißt es in einem Bericht zur neuen Nuklearstrategie der US-Regierung.

  • Auf lange Sicht solle zudem ein atombestückter Marschflugkörper entwickelt werden, der ebenfalls U-Boot gestützt ist.

  • Die Entwicklung der beiden Typen ist Teil einer ganzen Reihe von Empfehlungen des Berichts. Zentralen Raum nimmt in dem Papier die Frage ein, wie die US-Regierung auf die militärischen Strategien von Russland und China reagieren sollte.

  • "Während die USA die Anzahl und den Stellenwert ihrer Atomwaffen verringert haben, haben andere, darunter Russland und China, sich in die entgegengesetzte Richtung bewegt", heißt es in dem Bericht.

Pentagon will neue Atomwaffen mit geringer Sprengkraft
21:16 Uhr

Busfahrer erleidet Schlaganfall und fährt weiter

Mit 73 Schülern und Lehrern an Bord ist ein wohl durch einen plötzlichen Schlaganfall gehandicapter Busfahrer in Baden-Württemberg noch knapp 15 Kilometer weit gefahren.

  • "Er war total weggetreten, ist aber sicher und souverän gefahren", sagte ein Polizeisprecher über die gefährliche Tour, die eigentlich in einem Skigebiet enden sollte.

  • Nach Polizeiangaben war der Reisebus am Morgen von einer Schule in Backnang losgefahren. Lehrkräfte im Bus bemerkten kurz darauf, dass die Gepäckklappen noch offen standen. Als sie den Fahrer darauf ansprachen, reagierte dieser nicht, ebenso wenig auf laute Rufe.

  • Ein Lehrer informierte die Polizei. Ein Polizeiwagen setzte sich vor den Bus - auch darauf reagierte der Fahrer nicht. Erst bei der Ausfahrt Waiblingen-Mitte schafften es die Lehrer, den Fahrer zum Anhalten zu bringen.

Busfahrer erleidet Schlaganfall und fährt weiter
20:40 Uhr

15-Jährige muss 40 Jahre in Psychiatrie

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"Es tut mir leid. Ich wollte nie, dass so etwas passiert. Ich hoffe, dass es ihr gut geht", sagte Geyser unter Tränen über das Opfer der Attacke. (Foto: imago/ZUMA Press)

In den USA muss ein 15-jähriges Mädchen wegen eines bizarren Mordversuchs für 40 Jahre in eine geschlossene psychiatrische Anstalt. Die damals zwölfjährige Morgan Geyser hatte 2014 zusammen mit einer Freundin 19 Mal auf eine Mitschülerin eingestochen, weil sie sich durch den "Slenderman", eine düstere fiktive Internetfigur, zu der Bluttat aufgefordert fühlte.

  • Als Tatmotiv hatten die beiden Mädchen Wahnvorstellungen und Angst vor dem "Slenderman" angegeben: Er habe ihren Familien etwas antun wollen, wenn sie den Mordauftrag nicht ausgeführt hätten. Das Opfer hatte die Messerattacke in einem Waldgebiet in einem Vorort von Milwaukee verletzt überlebt.

  • Geysers gleichaltrige Freundin war bereits im Dezember verurteilt worden, aber nur für 25 Jahre in die Psychiatrie eingewiesen worden. In einer Vereinbarung mit dem Gericht hatten ihre Anwälte eine geringere Strafe ausgehandelt.

  • Der Fall hatte in den USA großes Aufsehen erregt. In einem Dokumentarfilm von 2016 mit dem Titel "Vorsicht vor dem Slenderman" wurde auch das Verhör der beiden Mädchen gezeigt, in denen sie die Messerattacke einräumten.

Mehr dazu lesen Sie hier.

15-Jährige muss 40 Jahre in Psychiatrie
20:07 Uhr

Ulrich Tukur hat Mitleid mit Dieter Wedel

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Ulrich Tukur spielte in "Mein alter Freund Fritz" und "Gier" von Dieter Wedel. (Foto: picture alliance / Arne Dedert/d)

Der Schauspieler Ulrich Tukur zeigt Mitleid mit Regisseur Dieter Wedel. "Er wurde als Monster bezeichnet. Er ist kein Monster, kein Mensch ist ein Monster", sagte Ulrich Tukur dem Magazin "Der Spiegel".

  • Die Wedel vorgeworfene Gewalt sei "schrecklich", so Tukur. "Mir tun diese Frauen sehr leid, und wenn es so geschehen ist, gibt es da auch überhaupt nichts wegzureden. Mir tut es aber auch leid für Dieter Wedel", sagt der Schauspieler, der bei zwei Produktionen des Regisseurs mitgewirkt hat.

  • "Ich sehe, dass jemand am Ende seines Weges vor dem Trümmerhaufen seiner großen Karriere steht - und rechts und links verzweifelte Menschen. Das tut mir in der Seele weh. Es ist der Ruin eines Lebens, möglicherweise von ihm selbst verschuldet."

  • Ihm sei bewusst, wie heikel es sei, sich zu dem Thema zu äußern: "Ich habe Angst", erklärte Tukur, "in diesen Strudel von Hass und Aburteilung hineinzugeraten, und am Ende stehe ich als Verteidiger von Vergewaltigungen da."

Ulrich Tukur hat Mitleid mit Dieter Wedel
20:04 Uhr

Die Videos des Tages

Die Videos des Tages
19:34 Uhr

Trump empfängt nordkoreanische Überläufer

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Insgesamt sechs Nordkoreaner nahmen an dem Treffen teil. (Foto: AP)

US-Präsident Donald Trump hat eine Gruppe nordkoreanischer Überläufer in seinem Amtszimmer empfangen.

  • An dem Treffen im Oval Office nahmen ein früherer politischer Gefangener, ein nordkoreanischer Ex-Banker und vier weitere Flüchtlinge teil. Ihre Geschichten seien "unglaublich und inspirierend", sagte Trump.

  • Der Empfang für die Nordkoreaner im Weißen Haus ist eine weitere Spitze des Präsidenten gegen die nordkoreanische Führung, mit der er sich seit Monaten einen verbalen Schlagabtausch bis hin zu Kriegsdrohungen liefert.

  • Trump will die UN-Sanktionen gegen Nordkorea verschärfen, er strebt eine komplette Ölblockade an. Dies wird bislang aber von China im UN-Sicherheitsrat verhindert.

Trump empfängt nordkoreanische Überläufer
19:01 Uhr

Eltern nennen Drillinge Jerusalem, Hauptstadt und Palästina

Auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zur Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt haben viele Palästinenser mit Straßenprotest reagiert.

  • Ein junges Paar in Chan Junes im Gazastreifen hatte eine andere Idee: Islam al-Saikli und ihr Mann Nidal nannten ihre im Dezember geborenen Drillinge Jerusalem, Hauptstadt und Palästina.

  • Der 30-jährige Vater der Babys sagte: "Trumps Entscheidung hat keinerlei Wert. Jerusalem ist die ewige Hauptstadt der Palästinenser."

  • Die Drillinge - die beiden Jungen Jerusalem und Palästina sowie das Mädchen Hauptstadt - wurden zwei Wochen nach Trumps Entscheidung geboren.

Gut, dass in Deutschland nicht jeder Vorname zugelassen ist.

Eltern nennen Drillinge Jerusalem, Hauptstadt und Palästina
18:32 Uhr

Söder verkleidet sich als Prinzregent Luitpold von Bayern

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Das ist Marus "Luitpold" Söder. (Foto: picture alliance / Daniel Karman)
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So wird aus Markus Söder Prinzrigent Luitpold von Bayern. (Foto: picture alliance / Daniel Karman)

Homer Simpson, Shrek, Marylin Monroe und Gandhi: Das sind nur einige der Kostüme von Markus Söder bei der "Fastnacht in Franken". Lange war es ein wohlgehütetes Geheimnis, nun ist klar: Der designierte bayerische Ministerpräsident hat sich dieses Jahr als Prinzregent Luitpold von Bayern herausgeputzt.

  • "Mir hat der Luitpold immer gefallen", sagte Söder in der Maske in Nürnberg. Er sei volksnah gewesen und habe sich um die Menschen gekümmert.

  • Luitpold hatte von 1886 von 1912 in Bayern regiert - am längsten in der über 100-jährigen Geschichte des Königreichs Bayern. Und dabei war Luitpold als Einziger kein König, sondern nur Prinzregent.

  • Im kommenden Jahr, dann aller Voraussicht nach als Ministerpräsident, wird Söder wohl auf ein aufwendiges Kostüm verzichten. Er will dann - wie Horst Seehofer regelmäßig - auch Smoking und rote Fliege tragen.

Söder verkleidet sich als Prinzregent Luitpold von Bayern
18:10 Uhr

Rapper Marteria quält Fisch - Geldbuße

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Marteria, der mit bürgerlichem Namen Marten Laciny heißt, ist ein passionierter Angler. (Foto: picture alliance / Gregor Fische)

Eigentlich hat er dem Fisch ein neues Leben geschenkt, doch das kann man auch anderes sehen: Rapper Marteria hat nach einer Anzeige wegen Fischquälerei einem Bußgeld von 5000 Euro zugestimmt.

  • Die Tierrechtsorganisation Peta hatte den Rostocker Musiker im Juni 2017 angezeigt, nachdem dieser mindestens einen Karpfen geangelt, mit dem Fang posiert und ihn dann wieder in den See gesetzt hatte.

  • Der Vorgang ist auch als "Catch & Release" (Fangen und Freilassen) bekannt. Marteria veröffentlichte ein Video seiner Aktion auf YouTube.

  • Der Musiker habe dem Fisch "erhebliche, anhaltende Schmerzen und Leiden" zugefügt. Tanja Breining von Peta erklärte, "Catch & Release" bedeute für Fische enormen Stress und Verletzungen - "viele der so traumatisierten Tiere sterben infolge dieser Tortur".

Rapper Marteria quält Fisch - Geldbuße
17:33 Uhr

"Baummann" erleidet Rückfall - Die Wucherungen sind zurück

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Der "Baummann" Abul Bajandar und seine Familie sind verzweifelt. (Foto: picture alliance / dpa)

Nur eine Handvoll Menschen weltweit leidet an dem sogenannten Baummann-Syndrom. Abul Bajandar war der erste Kranke, den die Ärzte für geheilt erklärt hatten.

  • Doch die Hoffnungen des "Baummanns" von Bangladesch auf ein baldiges normales Leben haben sich nicht erfüllt: Zwölf Monate, nachdem Ärzte in Dhaka die letzten rindenartigen Wucherungen an seinen Händen und Füßen entfernt hatten, ist die Krankheit wieder zurück.

  • Jetzt mussten die Spezialisten ihm in einer 25. Operation Warzen entfernen, die seine Hände von neuem bedecken.

  • Bajandar leidet an der extrem seltenen Hautkrankheit Epidermodysplasia verruciformis, die starke rindenartige Wucherungen verursacht.

  • In einer aufwändigen Behandlung hatten die Ärzte die Hände und Füße des früheren Rikscha-Fahrers von insgesamt fünf Kilogramm überflüssigem Gewebe befreit.

Hier lesen Sie mehr dazu.

"Baummann" erleidet Rückfall - Die Wucherungen sind zurück
17:06 Uhr

Russland baut militärische Präsenz vor Japan aus

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Im Sommer 2015 besuchte Dmitri Medwedew Iturup und machte dort ein paar Fotos. (Foto: imago/ITAR-TASS)

Russland baut seine militärische Präsenz auf einer umstrittenen Insel unweit von Japan aus. Ministerpräsident Dmitri Medwedew genehmigte die Stationierung von Kampfflugzeugen auf dem zum Kurilen-Archipel zählenden Eiland Iturup, das auch von Japan beansprucht wird.

  • Dem Dekret zufolge darf das Militär den zivilen Flughafen nutzen. Unklar war, ob es sich um eine permanente oder vorübergehende Maßnahme handelt.

  • Die Regierung in Moskau ist besorgt, dass Japan sein Territorium den USA unter dem Vorwand zur Verfügung stellt, sich besser gegen Nordkorea zu schützen, es dabei aber in Wirklichkeit um eine grundlegende Verstärkung des amerikanischen Militärs in Asien geht.

  • Die Insel ist eine von vieren des Kurilen-Archipels, um die Russland und Japan seit Jahrzehnten streiten.

Russland baut militärische Präsenz vor Japan aus
17:02 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:25 Uhr

Letzter Dassler-Nachfahre verlässt Adidas

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Frank Dassler ist Enkel des Puma-Gründers Rudi Dassler, arbeitete aber auch für den Konkurrenten Adidas. (Foto: imago stock&people)

Ende einer Ära bei Adidas: Mit Frank Dassler hat der letzte Nachkomme der Gründerfamilie das Unternehmen verlassen. Der 61-Jährige sei bereits offiziell seit dem 31. Januar im Ruhestand, teilte der Konzern mit Sitz in Herzogenaurach mit.

  • Frank Dassler war seit 2004 Chef der Rechtsabteilung von Adidas - er ist der Enkel von Rudi Dassler, dem Gründer des Konkurrenten Puma. Während seines Jura-Studiums war Frank Dassler nach Adidas-Angaben zunächst in der PR-Abteilung von Puma tätig, Anfang der 80er Jahre baute er dort die Forschungsabteilung auf. Von 1985 bis 1987 war er zudem Präsident der US-Niederlassung von Puma.

  • Die Herzogenauracher Adi und Rudi Dassler gründeten vor dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam eine Schuhfabrik, zerstritten sich jedoch nach Kriegsende heillos. Rudi gründete 1948 Puma, Adi schließlich Adidas. Die Nachkommen der Gründer haben sich aus den Unternehmen weitgehend zurückgezogen.

Letzter Dassler-Nachfahre verlässt Adidas
16:00 Uhr

Prinz Henrik hat einen Lungentumor

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Dänemarks Königspaar feierte im Juni 2017 seine Goldhochzeit. (Foto: picture alliance / Torben Eskero)

Eine schlechte Nachricht kommt selten allein: Im Dezember wurde bekannt, dass der Ehemann der dänischen Königin Margrethe II., Prinz Henrik, unter Demenz leidet.

  • Jetzt hat das Könighaus bekanntgegeben, dass Prinz Henrik einen gutartigen Tumor im linken Lungenflügel hat.

  • Dies hätten die Ärzte des Rigshospitalet festgestellt, wo der 83-Jährige seit Ende Januar untersucht wird, teilte der Königspalast in Stockholm mit. Vor seiner Entlassung werde er noch wegen eines Lungeninfekts behandelt.

  • Seit 2016 lebt Prinz Henrik weitgehend zurückgezogen von der Öffentlichkeit.

Prinz Henrik hat einen Lungentumor
15:29 Uhr

Sexualstraftäter soll 13-Jährige vergewaltigt haben

Ein 18-jähriger Sexualstraftäter soll im baden-württembergischen Esslingen eine 13-Jährige vergewaltigt haben. Er soll sich in seiner Wohnung an dem Mädchen vergangen haben, als es dort zu Besuch war, teilte die Polizei mit. Gegen den 18-Jährigen wird wegen Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs ermittelt. Er sitzt seit Donnerstag in Untersuchungshaft, bestreitet aber die Tat. Der wegen eines Sexualdelikts bereits vorbestrafte Tatverdächtige war Ende Dezember 2017 aus der Haft entlassen worden. Er stand unter Führungsaufsicht des Landgerichts Stuttgart.

Sexualstraftäter soll 13-Jährige vergewaltigt haben
15:01 Uhr

Quiksilver-Chef wird für tot erklärt

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Pierre Agnes' angespültes Boot wurde am Strand von Hossegor in Frankreich gefunden. (Foto: AP)

Der auf dem Atlantik verschollene Chef der Modemarke Quiksilver, Pierre Agnes, ist für tot erklärt worden.

  • Man habe die Suche nach dem 54-Jährigen eingestellt, teilte Quiksilvers Mutterfirma Boardriders mit. Agnes' Tod sei ein "tragischer Verlust".

  • Der Franzose war am Dienstag im Südwesten Frankreichs nicht von einem Angelausflug zurückgekehrt. Sein angespültes Boot wurde ohne ihn am Strand von Hossegor gefunden.

  • Trotz einer groß angelegten Suchaktion der Seenotrettung und der Gendarmerie mit Jetskis, Booten und Hubschraubern konnte Agnes nicht gefunden werden.

Mehr dazu können Sie hier lesen.

Quiksilver-Chef wird für tot erklärt
14:34 Uhr

"Schumi-Kartbahn" wird verkauft - Weg frei für Tagebau

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Auf dem "Erftlandring" began Michael Schumacher seine Karriere. (Foto: imago/Herbert Bucco)

Das Ende der berühmten "Schumi-Kartbahn" in Kerpen wegen des Braunkohle-Tagebaus ist besiegelt. Der Kart-Club Kerpen will das vorliegende Entschädigungsangebot von RWE Power annehmen, sagte ein Club-Sprecher. Das hätten die Mitglieder auf ihrer Jahreshauptversammlung beschlossen.

  • Die früheren Formel-1-Piloten Michael und Ralf Schumacher hatten auf dem "Erftlandring" einst ihre Karrieren gestartet.

  • Seit Jahren ist bekannt, dass das Gelände für den rheinischen Braunkohletagebau Hambach gebraucht werden soll.

  • Die Übergabe des Areals an RWE Power ist für Oktober 2020 geplant. Einen Ersatzstandort für die Kartbahn hatten Unternehmen und Betreiber trotz vielfältiger Bemühungen nicht gefunden. Ralf Schumacher hatte im Januar gesagt, er gebe die Suche nach einem Alternativstandort noch nicht auf.

"Schumi-Kartbahn" wird verkauft - Weg frei für Tagebau
14:16 Uhr

Schichtwechsel

Ich wünsche meiner Kollegin Franziska Türk einen schönen Feierabend und übernehme ihren Platz in der Redaktion. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit den neuesten Nachrichten. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, bei Fragen oder Kritik bin ich über uladzimir.zhyhachou(at)nama.de erreichbar.

Über den Autor

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Schichtwechsel
14:01 Uhr

90 Tote nach Kentern von Flüchtlingsboot befürchtet

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Diese Flüchtlinge hatten mehr Glück - sie wurden am vergangenen Samstag vor der lybischen Küste geborgen. (Foto: dpa)

Ein Boot mit mehr als 90 Flüchtlingen an Bord ist nach Informationen der Organisation für Migration am Morgen vor der Küste Libyens gekentert. Nur zwei Menschen konnten an Land schwimmen, einer konnte von Fischern gerettet werden. Nun wird befürchtet, dass alle anderen rund 90 Personen - diese Zahl hatten die Überlebenden genannt - ertrunken sein könnten. Nach Angaben der Überlebenden befanden sich in dem überfüllten Boot hauptsächlich Pakistaner.

90 Tote nach Kentern von Flüchtlingsboot befürchtet
13:45 Uhr

Russland begeht 75. Jahrestag von Stalingrad

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Panzer während der Militärparade in Wolgograd. (Foto: REUTERS)

Bei klirrender Kälte wird in Russland heute der 75. Jahrestag des Siegs der Roten Armee in der Schlacht von Stalingrad begangen. Durch die südrussische Stadt Wolgograd - die zwischen 1925 und 1961 den Namen Stalingrad trug - zog eine Militärparade mit 1500 Soldaten, Panzerfahrzeugen und Kampfflugzeugen. Präsident Putin wird im Laufe des Tages eine Rede für Kriegsveteranen halten und einen Kranz niederlegen.

Die deutsche Kapitulation am 2. Februar 1943 in der Schlacht von Stalingrad wird in Russland bis heute als entscheidender Wendepunkt gefeiert, der den Sieg über Nazi-Deutschland einleitete. Gleichzeitig waren die monatelangen Kämpfe eine der schlimmsten Schlachten aller Zeiten. Bis zu zwei Millionen Menschen starben nach offiziellen russischen Angaben auf beiden Seiten.

Russland begeht 75. Jahrestag von Stalingrad
13:17 Uhr

Hofreiter schreit AfD-Abgeordneten im Bundestag an

Die Rede des Abgeordneten Gottfried Curio zum AfD-Antrag zur Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft hat im Bundestag eine hitzige Debatte ausgelöst - und laute "Pfui-Rufe" geerntet. Curio warnte in seiner Rede vor einem angeblichen "Klein-Anatolien" in Deutschland und nannte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özguz, ein "Musterbeispiel misslungener Integration". "Ein zur Regel entarteter Doppelpass untergräbt Staat und Demokratie", so der AfD-Politker. d

Vor allem Grünen-Politiker Anton Hofreiter platzte angesichts der diffamierenden Wortwahl Curios der Kragen. "Schämen Sie sich! Hier so eine NS-Sprache zu benutzen", brüllte Hofreiter auf den Redner ein, "haben Sie denn überhaupt keinen Anstand?". Auch Grünen-Politikerin Filiz Polat zeigte sich "zutiefst schockiert" von Curios Rede, der Abgeordnete Jürgen Martens warf Curio "diffamierendes Gerede" und "völkische Floskeln" vor.

Hofreiter schreit AfD-Abgeordneten im Bundestag an
12:48 Uhr

Deutsche Bank muss in den USA Millionenstrafe zahlen

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Der Doppelturm der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. (Foto: dpa)

Wegen versuchter Zinsmanipulation muss die Deutsche Bank in den USA eine Geldbuße von 70 Millionen US-Dollar zahlen. Der Grund: Laut der Regulierungsbehörde CFTC hat die Deutsche Bank falsche Berichte eingereicht und durch die Handlungen mehrerer Händler zwischen 2007 und 2012 willentlich versucht, Referenzzinssätze zu manipulieren. Dass die Bank in den Ermittlungen umfassend kooperiert hatte, berücksichtigte die Behörde.

Deutsche Bank muss in den USA Millionenstrafe zahlen
12:21 Uhr

200 verwahrloste Hunde in Tschechien befreit

Tschechische Behörden haben mehr als 200 stark verwahrloste Hunde aus dem Einfamilienhaus einer Züchterin in der Stadt Kamenice nad Lipou befreit. Die Tiere - hauptsächlich Chihuahuas - wurden in Käfigen gehalten, litten an Haut- und Parasitenerkrankungen und lebten zwischen ihren Exkrementen.

Die staatliche Veterinärbehörde warnte eindringlich davor, im Internet Hunde von anonymen Züchtern zu kaufen. Tierschützer kämpfen seit Jahren gegen den illegalen Welpenhandel. Die Hunde wurden auf Tierheime im ganzen Land verteilt.

200 verwahrloste Hunde in Tschechien befreit
12:01 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
11:41 Uhr

Fünf Tote bei Zusammenstoß von Militärhubschraubern

Beim Zusammenstoß zweier Militärhubschrauber in Südfrankreich sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Präfektur des Verwaltungsbezirks Var mit. Die Hubschrauber gehörten zu einer Flugschule des französischen Heers und waren am Morgen am See von Carcés nordwestlich von Saint-Tropez abgestürzt. Alle fünf Besatzungsmitglieder starben, die näheren Umstände sind noch unklar.

Fünf Tote bei Zusammenstoß von Militärhubschraubern
11:13 Uhr

Union und SPD einigen sich auf Diesel-Nachrüstung

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(Foto: dpa)

In einem Entwurf des Koalitionsvertrags haben sich Union und SPD auf eine Motor-Nachrüstung bei älteren Dieselautos verständigt. "Wir werden insbesondere die Schadstoffemissionen aus dem Straßenverkehr an der Quelle weiter reduzieren", heißt es in dem Papier, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. "Dazu gehören sowohl – soweit technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar – technische Verbesserungen von Fahrzeugen im Bestand als auch eine zügige Flottenerneuerung mit real emissionsarmen Fahrzeugen."

Union und SPD einigen sich auf Diesel-Nachrüstung
10:50 Uhr

Russland warnt Bürger vor US-Verfolgung im Ausland

Urlaub im Ausland? Geht es nach dem russischen Außenminister, sollten sich die Russen das zweimal überlegen. Die US-Sonderdienste hätten "de facto die 'Jagd' auf Russen in der Welt fortgesetzt", heißt es in einer neuen Reisewarnung. Soll heißen: Russen im Ausland drohe, auf Ansinnen der USA verhaftet und ausgeliefert zu werden.

Seit Beginn des vergangenen Jahres seien mehr als zehn russische Staatsbürger unter Mitwirkung von US-Behörden im Ausland festgenommen worden, teilte das Ministerium mit, zum Beispiel in Spanien, Lettland und Griechenland unter dem Verdacht der Cyber-Kriminalität.

Russland warnt Bürger vor US-Verfolgung im Ausland
10:29 Uhr

Bundesrat will NPD Staatsgelder entziehen

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Bei der Bundestagswahl erhielt die NPD nur 0,4 Prozent der Stimmen. (Foto: dpa)

Der Bundesrat hat einstimmig beschlossen, einen Antrag beim Bundesverfassungsgericht zu stellen, um die rechtsextremistische NPD von der staatlichen Parteienfinanzierung auszuschließen. Das Bundesverfassunsgericht hatte die NPD bereits im Januar 2017 als verfassungsfeindlich eingestuft, aber einen Verbotsantrag abgewiesen - weil die NPD derzeit zu unbedeutend ist. Das Gericht hatte aber darauf hingewiesen, dass es möglich ist, die staatliche Parteienfinanzierung zu ändern.

Bundesrat will NPD Staatsgelder entziehen
10:05 Uhr

Eurojackpot schüttet 90 Millionen aus

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(Foto: dpa)

In Helsinki werden am Abend die Zahlen für den Eurojackpot gezogen - denn die europäische Lotterie hat die gesetzlich festgelegte Obergrenze von 90 Millionen Euro erreicht. Neun Mal in Folge konnte der Topf in den vergangenen Wochen nicht geknackt werden.

Der deutsche Lotto-Rekordgewinn liegt ebenfalls bei 90 Millionen. Er ging 2016 an einen Glückspilz aus dem Schwarzwald. Wer jetzt die gleiche Summe abräumen möchte, braucht sieben richtige Kreuze und muss hoffen, dass kein anderer Spieler dasselbe tippt. Die Chance auf den großen Gewinn ist aber so oder so verschwindend gering: Beim Eurojackpot liegt sie bei 1 zu 95 Millionen.

Eurojackpot schüttet 90 Millionen aus
09:43 Uhr

Digitalisierung frisst bis 2022 drei Millionen Jobs

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Schweißroboter arbeiten an Karossen im Porsche-Werk Leipzig. (Foto: dpa)

Einer Studie zufolge fallen durch die zunehmende Digitalisierung allein in den kommenden fünf Jahren rund 3,4 Millionen Arbeitsplätze weg, weil Roboter oder Algorithmen die Arbeit der Menschen übernehmen. Das berichtet die FAZ unter Berufung auf eine Umfrage des IT-Verbands Bitkom unter 500 deutschen Unternehmen. Diese zeigt auch, dass sich jede vierte Firma durch die Digitalisierung in ihrer Existenz bedroht sieht.

Nach der Kommunikationstechnik erwartet die Bitkom, dass vor allem den Banken, Versicherungen, aber auch der Chemie- und Pharmabranche ein hoher Arbeitsplatzverlust aufgrund der Digitalisierung droht.

Digitalisierung frisst bis 2022 drei Millionen Jobs
09:22 Uhr

Texas richtet Kindermörder hin

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John Battaglia (Foto: AP)

Ein 62-jähriger Häftling, der seine beiden kleinen Töchter ermordet hat, ist im US-Bundesstaat Texas hingerichtet worden. Nach der Trennung von seiner Frau hatte John Battaglia im Jahr 2001 seine sechs und neun Jahre alten Töchter erschossen, als sie ihn in seiner Wohnung besuchten. Die Mutter der Kinder musste die Morde am Telefon miterleben: "Nein, Papa. Tu es nicht" waren die letzten Worte der neunjährigen Faith.

Die Hinrichtung des 62-Jährigen war schon mehrmals verschoben worden. Sein Anwälte argumentierten, Battaglia leide an einer psychischen Krankheit und Wahnvorstellungen. Im vergangenen Jahr wurden in den USA 23 Todesurteile vollstreckt.

Texas richtet Kindermörder hin
09:18 Uhr

Dreifachmörder muss lebenslang in Haft

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(Foto: dpa)

Ein 25-Jähriger ist in Brandenburg zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Er wurde schuldig gesprochen, innerhalb weniger Stunden zuerst seine Großmutter und auf der anschließenden Flucht zwei Polizisten getötet zu haben. Weil die Richter in Frankfurt (Oder) eine besondere Schwere der Schuld feststellten, kann der Verurteilte auch nicht nach 15 Jahren Haft auf dem Gefängnis freikommen.

Dreifachmörder muss lebenslang in Haft
08:52 Uhr

Polizei nimmt 12-Jährige nach Schüssen an Schule fest

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Nach der Festnahme der 12-Jährigen wurde die Schule wieder als sicher deklariert. (Foto: AP)

Nach einer Schießerei in einer Schule in Los Angeles hat die Polizei eine 12-Jährige festgenommen. Sie soll gestern in einem Klassenzimmer der Mittelschule einen 15-jährigen Jungen am Kopf verletzt haben, er befindet sich laut Polizei in kritischem, aber stabilem Zustand. Eine 15-Jährige wurde von den Schüssen weniger schwer am Handgelenk getroffen, außerdem wurden zwei Kinder und eine Frau leicht verletzt. Wie die 12-Jährige die Waffe in die Salvador-Castro-Schule nördlich des Stadtzentrums schmuggeln konnte, ist noch unklar.

Polizei nimmt 12-Jährige nach Schüssen an Schule fest
08:22 Uhr

Sophia Thomalla verrät Termin für Helene-Fischer-Tattoo

Für 100.000 Likes ein Justin-Bieber-Tattoo, für 200.000 Likes eines von Helene Fischer und für eine halbe Million Likes wollte sich Sophia Thomalla sogar ein Pärchenporträt von Fischer und Florian Silbereisen stechen lassen. So hatte es die 28-Jährige vor einigen Tagen zumindest auf Instagram angekündigt.

Und Wettschulden sind für Thomalla offenbar Ehrenschulden. 275.000 Likes hat ihr Post inzwischen gesammelt und damit steht nicht nur fest, dass Thomalla bald um ein Helene-Fischer-Tattoo reicher ist, sondern auch, wann es so weit ist. "Für Helene und Florian hat es leider nicht gereicht, dafür darf aber Helene am 28.03.18 allein einziehen", postete Thomalla auf Instagram - zusammen mit einer Fotomontage, die sie zusammen mit Helene Fischer zeigt.

Sophia Thomalla verrät Termin für Helene-Fischer-Tattoo
08:03 Uhr

Warnstreiks im Norden erreichen Höhepunkt

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Brennende Fässer vor dem Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder. (Foto: REUTERS)

Zur Stunde stehen die Zeichen auch beim Flugzeugbauer Airbus auf Streik: Im Rahmen des 24-Stunden-Streiks der IG Metall haben Arbeiter in Hamburg-Finkenwerder die Arbeit niedergelegt. Auch die Metaller auf Werften in Kiel, Rostock und Papenburg beteiligen sich an dem Streik. Im Norden erreicht die Warnstreikwelle damit ihren vorläufigen Höhepunkt. Insgesamt sind an der Küste 14 Betriebe mit 30.000 Beschäftigten zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Warnstreiks im Norden erreichen Höhepunkt
07:46 Uhr

CDU-Frauen fordern Hälfte der Kabinettsposten

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Annette Widmann-Mauz (Foto: dpa)

Der neu gewählte Bundestag ist so männlich wie zuletzt vor 19 Jahren: Nur 31 Prozent der Abgeordneten sind Frauen. Zu diesem misslungenen Geschlechterverhältnis trägt auch die Union bei: Auf 197 männliche Abgeordnete kommen dort gerade einmal 49 weibliche.

Die CDU-Frauen machen nun Druck und fordern in einer neuen Regierung die Hälfte aller der Partei zustehenden Kabinetssposten. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel habe sich dafür ausgesprochen, dass das nächste Kabinett einen Frauenanteil von 50 Prozent hat, sagte die Vorsitzende der Frauen-Union, Annette Widmann-Mauz der "Südwest Presse" und der "Märkischen Oderzeitung".

CDU-Frauen fordern Hälfte der Kabinettsposten
07:23 Uhr

955 Bergleute aus Goldmine gerettet

Als im südafrikanischen Bergwerk "Beatrix" am Mittwochabend nach einem Unwetter der Strom ausfällt, stecken Hunderte Bergleute unter Tage fest, weil die Fahrstühle nicht mehr funktionieren - 700 bis 2200 Meter tief unter der Erde. Doch nun konnten die 955 Bergleute aus ihrem dunklen Gefängnis befreit werden. Am Morgen wurde die Stromversorgung in der Goldmine 300 Kilometer südwestlich von Johannesburg wiederhergestellt.

Südafrika ist weltweit ein wichtiger Produzent von Gold, Diamanten und anderen Edelmetallen. Schwere Minenunglücke sind dort keine Seltenheit.

955 Bergleute aus Goldmine gerettet
07:03 Uhr

Foto-Fahndung nach G20-Krawallen auch im Ausland

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Ausnahmezustand in Hamburg während des G20-Gipfels. (Foto: dpa)

Unumstritten ist die öffentliche Fahndung nach Randalierern und Plünderern beim G20-Gipfel im vergangenen Juli in Hamburg nicht - trotzdem sollen Fahndungsfotos nun auch in anderen europäischen Ländern wie Spanien und Italien verbreitet werden. Von dort sollen viele militante Linksextremisten zu den Protesten nach Hamburg gereist sein.

In Deutschland startete die Polizei die Öffentlichkeitsfahndung bereits am 18. Dezember 2017. 23 Tatverdächtige konnten daraufhin laut Polizei ausfindig gemacht werden.

Foto-Fahndung nach G20-Krawallen auch im Ausland
06:40 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser,

wir nähern uns in großen Schritten dem Wochenende - aber bis es so weit ist, blicken wir auf die Themen, die heute wichtig werden:

  • Im Bundestag wird über die Luftverschmutzung durch den Diesel debattiert - aber auch über die umstrittenen Tests der deutschen Autobauer.

  • Ein 25-Jähriger soll vor einem Jahr seine Großmutter an ihrem 79. Geburtstag erstochen und auf seiner anschließenden Flucht zwei Polizisten totgefahren haben. Heute wird in Frankfurt (Oder) das Urteil gegen den Mann erwartet.

  • In den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD geht es in die Hauptverhandlungen.

  • Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie gehen weiter, heute unter anderem bei den Autobauern.

  • Der Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerks, der sich mit den Ursachen von Kinderarmut in Deutschland befasst, wird vorgestellt.

  • Im Bundesrat geht es unter anderem um den Antrag aller Länder, die NPD von der staatlichen Parteienfinanzierung auszuschließen.

  • Seit Jahren streiten Costa Rica und Nicaragua über ihre Meeresgrenzen in der Karibik und im Pazifik. Heute legt der Internationale Gerichtshof die Grenzen endgültig fest und entscheidet, ob Nicaragua sieben Millionen US-Dollar wegen Umweltschäden an den Nachbarn bezahlen muss.

Bis zum Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nama.de. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Freitag!

Das wird heute wichtig
06:20 Uhr

Zeichen stehen auf Winter

Nach meist frostiger Nacht bringt der Tag im Süden und Südosten zeitweise Sonne und es bleibt überwiegend trocken. Ansonsten ist es wechselnd bis stark bewölkt mit Regen-, Schnee- oder Graupelschauern. Oberhalb von rund 300 Metern fällt mehrheitlich Schnee mit Glättegefahr. Örtlich sind auch kurze Gewitter möglich. Vor allem in der Nordhälfte ist es windig mit mäßigem bis frischem Südwest- bis Westwind mit starken, an der See und in Gipfellagen stürmische Böen.

Die Temperaturen: Es wird langsam kälter bei maximal 1 bis 3 Grad im Bergland und 3 bis 7 Grad in den tieferen Lagen. Und auch am Wochenende und darüber hinaus stehen die Zeichen auf Winter, denn von Nordosten her wird es zunehmend frostig. Hier die Details zu den Aussichten. Damit wünsche ich Ihnen bereits an dieser Stelle ein schönes Wochenende. Ihr Björn Alexander

Zeichen stehen auf Winter
05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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