Freitag, 15. Januar 2016Der Tag

Heute mit Kira Pieper und Judith Görs
22:18 Uhr

Zwergflusspferd-Baby Inola steht auf Ohren kraulen

Zum Abschluss des kalten Tages gibt's heute noch etwas Herzerwärmendes: Zwergflusspferd-Baby Inola ist der jüngste Bewohner des Zoologischen Gartens in Halle - und mit Abstand der berühmteste. Ein Video seiner ersten Schwimmversuche stellte der "MDR Sachsen-Anhalt" ins Netz. Innerhalb nur weniger Tage wurde der Clip zum viralen Hit. Kein Wunder, immerhin sind die Flirtversuche von Inola schon ziemlich professionell.

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21:58 Uhr

Kölner Jecken sollen auf gewisse Kostüme verzichten

Die Kölner Polizei bittet kurz vorm Start in die Karnevalssaison alle Jecken, auf Kostüme als Cowboy, Pirat oder Jedi-Ritter zu verzichten. "Karneval ist ein weiches Ziel, das schwer zu schützen ist", sagte ein leitender Beamter der Kölner Polizei der "Bild"-Zeitung. Es könne Menschen verunsichern, wenn Karnevalisten in Kostümen unterwegs seien, zu denen Waffen gehören.

21:41 Uhr

Explosionen erschüttern Hotel in Burkina Faso

Aus einem großen Hotel in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou sind Explosionen und Schüsse zu hören gewesen. Vor dem Hotel "Splendid", das bei westlichen Ausländern und UN-Mitarbeitern beliebt ist, stand ein Auto in Flammen, wie ein AFP-Reporter berichtete. Zahlreiche Menschen flohen aus der Umgebung.

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21:23 Uhr

Zahl der Flüchtlinge aus Nordafrika steigt auf Rekordhoch

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(Foto: dpa)

Sie haben nahezu keine Chance auf einen positiven Asylbescheid - dennoch kommen immer mehr Flüchtlinge aus Marokko und Algerien nach Deutschland. Wie die "Frankfurter Rundschau" unter Berufung auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berichtet, sind allein im Dezember 2300 Algerier und 3000 Marokkaner über die Grenze gekommen. Das sind mehr als im gesamten Jahr 2014, als insgesamt 4000 Menschen aus diesen Ländern Asyl beantragten.

Ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks erklärte den sprunghaften Anstieg mit dem blockierten Weg übers Mittelmeer. "Da der legale Weg übers Mittelmeer unterbrochen ist, scheint sich die Bewegung nach Mitteleuropa verschoben zu haben", sagte er der Zeitung. Die Menschen würden auf die Balkan-Route ausweichen. Früher seien Nordafrikaner traditionell eher nach Spanien und Frankreich ausgewandert.

21:02 Uhr

Merkel kritisiert Polizei nach Übergriffen in Köln

Die Bundeskanzlerin hat die sexuellen Übergriffe von Köln als verheerend bezeichnet. Dies gelte für das, was den Frauen angetan worden sei, aber auch für die Fehler der Polizei-Einsatzleitung. "Mindestens so verheerend war, dass man versucht hat, die Sache irgendwie nicht bekanntwerden zu lassen", sagte Merkel.

  • Die CDU-Vorsitzende hatte vor rund 400 Gästen beim Neujahrsempfang des Landkreises Vorpommern-Rügen in Trinwillershagen gesprochen. In ihrer Rede wies sie noch einmal darauf hin, dass Menschen ihr Asyl- und Gastrecht verwirken können, wenn sie die Gesetze übertreten.
  • "Wer Gewalt anwendet, wer Gesetze überschreitet, da kommt es nicht darauf an, wer derjenige ist. Alle sind vor dem Gesetz in Deutschland gleich", so die Kanzlerin.

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20:45 Uhr

In München wird der Bayerische Filmpreis verliehen

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In München hat die Verleihung des 37. Bayerischen Filmpreises begonnen. Neben Schauspieler Til Schweiger und "Fack ju Göhte"-Star Elyas M'Barek froren etliche Prominente auf dem roten Teppich vor dem Prinzregententheater.

  • Der Filmpreis wird seit 1979 auf Vorschlag einer unabhängigen Jury verliehen. Die Bayerische Staatsregierung vergibt dabei Preisgelder von bis zu 310 000 Euro. Preissymbol ist die Porzellan-Figur "Pierrot".
  • Eine Gewinnerin stand schon im Vorfeld fest: Filmproduzentin Molly von Fürstenberg erhält einen Ehrenpreis.
  • Gewinnerin Rosalie Thomass appelliert in ihrer Dankesrede an die Menschen, Flüchtlingen mit "offenem Herzen und wachen Verstand" zu begegnen.
20:08 Uhr

US-Ratingagentur stuft Kreditwürdigkeit Polens herab

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit Polens herabgestuft - auf BBB+. Als Grund nannte die Agentur die umstrittenen politischen Reformen im Land. "Die Herabstufung spiegelt unsere Sicht wider, dass Polens System der wechselseitigen Kontrolle der Institutionen deutlich ausgehöhlt worden ist", hieß es in einem Statement.

  • Die weitere Aussicht Polens wurde von S&P mit "negativ" eingestuft. Damit könnte eine weitere Herabstufung der Bonität in den kommenden zwei Jahren drohen - zumindest dann, wenn sich die öffentlichen Ausgaben und die Währungspolitik weiter in die jetzige Richtung entwickeln.
  • S&P hob hervor, dass die Fähigkeit des Verfassungsgerichts, "effizient und unabhängig zu arbeiten", durch die Reform geschwächt worden sei.
19:43 Uhr

Das Leben von Präsident Erdogan wird verfilmt

Der Aufstieg des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aus einfachen Verhältnissen an die Macht wird verfilmt: Der Streifen soll "Reis" - zu deutsch: "Der Chef" - heißen und schon in wenigen Wochen abgedreht sein. Am 25. März feiert der Film Premiere.

  • In der Hauptrolle ist Schauspieler Reha Beyoglu zu sehen - und kritische Töne sind wohl nicht zu erwarten. "Wir sehen im globalen Kino Helden wie Spiderman und Superman, die nie gelebt haben", sagte der Produzent Ali Avci. "Aber wir haben doch unseren eigenen, lebenden Helden!"
  • Die Zuschauer des Films sollten nicht den heutigen Präsidenten Erdogan gezeigt bekommen, sondern den Heranwachsenden aus Kasimpasa. Das Skript reiche von Erdogans Kindheit in besagtem Istanbuler Hafenviertel bis ins Jahr 1999.
  • Regisseur des Erdogan-Films ist Hüdaverdi Yavuz. Laut türkischen Medienberichten verkörpert die Schauspielerin Ozlem Balci Erdogans Frau Emine.
19:29 Uhr

Forscher entdecken: Frösche kommunizieren durch Winken

Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie Frösche eigentlich miteinander kommunizieren, wird jetzt aufgeklärt: Sie winken. Ja, richtig gelesen. Frösche können winken.

  • Forscher sind auf diese Tatsache gestoßen, als sie über 15 Monate hinweg Stromschnellenfrösche in Brasilien untersuchten. Die Frage war, wie sie mit ihren Artgenossen kommunizierten. Die Antwort: Sie benutzen ihre Arme.
  • Neben dem klassischen Winken beobachteten die Forscher noch 18 weitere Gebärden - dokumentiert sind sie in dem Fachmagazin "Plos One".
  • "Die Ergebnisse legen nahe, dass die Kommunikationsfähigkeiten der Frösche deutlich weiter entwickelt sind, als man lange dachte", erklärte der Forschungsleiter Fabio de Sá.
19:09 Uhr

Astronauten brechen Einsatz an Raumstation ISS ab

Zwei Astronauten haben ihren Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS aus Sicherheitsgründen vorzeitig abbrechen müssen. Der Grund: Im Helm des US-Astronauten Tim Kopra hatte sich ein Wassertropfen gebildet. "Die Crew war nie in Gefahr", schrieb die Nasa am Abend im Kurznachrichtendienst Twitter.

Kopra und sein britischer Kollege Tim Peake hatten zuvor erfolgreich eine defekte Solareinheit an der ISS repariert. Für Peake war es der erste Einsatz im freien Weltraum.

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18:43 Uhr

"Lumiere London": Festival lässt Fische am Piccadilly fliegen

Wenn es irgendetwas gibt, das gegen die Tristesse im Januar hilft, dann ist das Licht: In London vertreiben derzeit zahlreiche Künstler mit ihren Licht-Installationen die schlechte Laune aus den Straßen. Selbst knallbunte Fische, die am Piccadilly Circus vorbeischweben, gehören wie selbstverständlich zum ersten "Lumiere London"-Festival. Die britische Metropole als gigantisches Freiluft-Aquarium - das sieht man auch nicht alle Tage.

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18:08 Uhr

SPD-Politikerin Andrea Nahles trennt sich vom Mann

Beruflich läuft es für Bundessozialministerin Andrea Nahles derzeit richtig gut - ihr Mindestlohn ist eine Erfolgsgeschichte. Doch privat hat die 45-Jährige nicht ganz so viel Glück. Über ihren Anwalt Michael Nesselhauf ließ die Politikerin jetzt mitteilen, dass sie sich nach fünf Jahren Ehe von ihrem Mann, dem Kunsthistoriker Marcus Frings, getrennt hat. Die Entscheidung sei einvernehmlich getroffen worden.

Die beiden haben ein gemeinsames Kind - die vierjährige Ella Maria. "Sie werden sich weiterhin gemeinsam um ihre Tochter kümmern", hieß es in dem Statement.

17:55 Uhr

Dax schließt die zweite Handelswoche im Minus

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Nach dem schwächsten Auftakt in ein Börsenjahr aller Zeiten lässt auch die zweite Handelswoche beim Dax einiges zu wünschen übrig.

  • Der Dax verliert in der vergangenen Woche weitere 3,1 Prozent oder rund 300 Punkte.
  • Ursache sind vor allem die Sorgen um Chinas Wirtschaft, der Preissturz beim Rohöl und zuletzt enttäuschende Daten zur Konjunktur in den USA.
  • Zum Wochenschluss sackt der Dax alleine um 2,5 Prozent ab und geht mit einem Punktestand von 9545 ins Wochenende.
17:36 Uhr

Schwimmbad-Verbot für Flüchtlinge wird aufgehoben

Diese Maßnahme hatte für Aufsehen gesorgt: In Bornheim bei Bonn hatte die Stadt ein Schwimmbad-Verbot für männliche Flüchtlinge verhängt. Der Grund: Es habe Beschwerden von Frauen gegeben, die sich belästigt gefühlt hätten. Nun die Rolle ruckwärts: Bürgermeister Wolfgang Henseler erklärte dem "Bonner General-Anzeiger", das Verbot werde wieder aufgehoben. Am Montag werde der Verwaltungsvorstand darüber entscheiden, an welchem Tag dies passieren soll.

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17:21 Uhr

Seehofer will bei Abschiebungen "nicht lange fackeln"

CSU-Chef Horst Seehofer will bei straffällig gewordenen Flüchtlingen mit einer Abschiebung "nicht lange fackeln". Er unterstütze auch die umstrittene Forderung seines Generalsekretärs Andreas Scheuer nach einer möglichen Abschiebung ohne Prozess. "Wer auf frischer Tat bei einer schweren Straftat, wie zum Beispiel einem Sexualdelikt, erwischt wird, da würde ich nicht lange fackeln, sondern dann sollen die Täter dorthin zurückkehren woher sie gekommen sind," erklärte Seehofer auf seiner Facebook-Seite.

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16:43 Uhr

Ehepaar wird für Reise mit ZDF-"Traumschiff" entschädigt

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Die "MS Amadea" ist seit Anfang 2015 das ZDF-"Traumschiff".

(Foto: picture alliance / dpa)

Zugegeben: Eine Reise mit dem ZDF-"Traumschiff" ist wohl eher etwas für die älteren Semester - oder jene, die schon immer mal ins Fernsehen wollten. Ein Berliner Ehepaar wollte auf seiner Reise mit der "MS Amadea" vor allem seine Ruhe. Was sie aber nicht wussten: Das relativ kleine Schiff mit 600 Passagieren dient seit Anfang 2015 als Drehkulisse für die Serie "Das Traumschiff". Nach der wenig entspannten Kreuzfahrt bekommen sie nun ihr Geld zurück.

  • Das Amtsgericht Bonn gab ihrer Klage auf Reisepreisminderung statt. Das Reiseunternehmen muss den 82 und 79 Jahre alten Eheleuten für die Reisetage, an denen auf ihrem Kreuzfahrtschiff gedreht wurde, 1022,76 Euro zurückzahlen.
  • Die beiden hatten die 26-tägige Kreuzfahrt von Vietnam nach Neuseeland für 11 080 Euro gebucht. Doch an zwölf Drehtagen waren immer wieder Teile des Luxusliners, vor allem das Promenadendeck, für Aufnahmen mit Sascha Hehn als Kapitän und Heide Keller als Chefstewardess gesperrt.
  • Es gehöre zum Vertrag einer ordnungsgemäßen Reise, so das Urteil der Bonner Amtsrichterin, dass Passagiere jederzeit alle Freizeitmöglichkeiten nutzen könnten.

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16:10 Uhr

Irakische Armee drängt IS-Miliz nahe Tikrit zurück

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Ein irakischer Soldat neben einem zerstörten Panzer nahe Tikrit.

(Foto: dpa)

Die irakische Armee vermeldet erneut einen Erfolg im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS): Nach eigenen Angaben haben sie das Gebiet östlich der Stadt Tikrit zurückgewonnen.

  • Armee und Verbündete hätten die Region um den Ort Tall Kasiba wieder unter Kontrolle gebracht, erklärte ein hoher Polizeioffizier. In der Region liegt unter anderem eine Verbindungsstraße zwischen den beiden wichtigen Städten Tikrit und Kirkuk.
  • Zuvor war die Armee bei einer lange vorbereiteten Großoffensive aus mehreren Richtungen auf Tikrit vorgerückt. Armee und schiitische Milizen hatten die Stadt rund 170 Kilometer nördlich von Bagdad im März vom IS zurückerobert.
  • Es war eine der schwersten Niederlagen für den IS im Irak, die aber nach wie vor große Teile des Landes kontrollieren.
15:59 Uhr

Eine halbe Milliarde reicher: Lotto-Familie will nichts ändern

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Lisa and John Robinson sind reich.

(Foto: REUTERS)

Eine Familie aus dem US-Bundesstaat Tennessee könnte seit gestern eine halbe Milliarde Dollar reicher sein.

  • Lisa and John Robinson aus dem 6000-Einwohner-Örtchen Munford behaupten, sie seien die Besitzer von einem der drei Gewinnerlose des 1,6-Milliarden-Jackpots,  der am Donnerstag geknackt  worden ist.
  • Ihr Leben wollen sie nach dem Mega-Gewinn allerdings nicht ändern. "Ich hoffe, dass ich noch eine Weile weiterarbeiten kann", sagte Lisa in der "Today"-Show. "Ich werde am Montag auf jeden Fall wieder da sein."
  • Auch an einem Umzug denken die beiden nicht. "Wir haben hier schon immer gelebt", so das Paar.
  • Bisher ist der Tippschein noch nicht von der Lottogesellschaft als Gewinnerschein bestätigt - die richtigen Zahlen hatte das Paar aber. 4, 8, 19, 27, 34 und die 10.
15:28 Uhr

Marcel Reif hört nach 17 Jahren bei Sky auf

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Marcel Reif.

(Foto: picture alliance / dpa)

Eigentlich gehörte er ja schon fast zum Inventar: Fußball-Kommentator Marcel Reif will nach 17 Jahren beim Bezahlsender Sky aufhören und neue Wege gehen. Der "Süddeutschen Zeitung" bestätigte der 66-Jährige, dass er sich "neuen Herausforderungen und Projekten" widmen will. Ganz abrupt wird der Abschied aber nicht sein.

"Jetzt freue ich mich erstmal noch auf die Bundesliga-Rückrunde und schließlich dann auf das Champions-League-Finale Ende Mai in Mailand", sagte Reif. "Für die Zeit danach prüfe ich in Ruhe einige Angebote. Die Rolle als Patriarch, ich habe drei Söhne und zwei Enkel, wird mich jedenfalls so schnell noch nicht ausfüllen."

15:10 Uhr

Facebook geht mit Lösch-Team gegen Hasskommentare vor

Immer wieder hatten deutsche Politiker - darunter auch Bundesjustizminister Heiko Maas - das laxe Vorgehen von Facebook gegen Hasskommentare und Beleidigungen unter den Nutzern kritisiert. Nun hat das Unternehmen reagiert. Ein Team aus mindestens hundert Mitarbeitern bearbeitet nach Informationen des "Spiegel" künftig von Berlin aus die Beschwerden der Nutzer. "Mit dieser Investition möchte Facebook dafür sorgen, dass Meldungen von Inhalten, die gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstoßen, noch effektiver bearbeitet werden können", sagte eine Sprecherin des US-Konzerns. Unter den Mitarbeitern sind übrigens neben deutschen Muttersprachlern auch "Customer Care Agents", die fließend Französisch, Arabisch, Türkisch oder Schwedisch sprechen.

14:43 Uhr

Zwei Militärhubschrauber kollidieren vor Hawaii

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Vor der hawaiianischen Insel Oahu sind Donnerstagnacht offenbar zwei Militärhubschrauber der US-Marine kollidiert. Nach US-Medienberichten suchen Rettungskräfte derzeit zwei Kilometer vom Strand entfernt in einem brennenden Trümmerfeld nach den zwölf Besatzungsmitgliedern der beiden Maschinen. Eine Rettungsinsel war leer vorgefunden worden.

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14:24 Uhr

Schichtwechsel

Es ist Freitag - und pünktlich zum Wochenende kommt der Winter zurück. In Teilen Deutschlands rechnen Meteorologen mit deutlichen Minusgraden. Wer kann, bleibt da lieber im Warmen. Was draußen passiert, erfahren Sie in den kommenden Stunden von mir. Mein Name ist Judith Görs. Los geht's.

Mehr zum Wetter am Wochenende gibt's von Björn Alexander.

13:51 Uhr

Aggressives Paar verletzt sieben Polizisten

Eine Frau und ein Mann haben sieben Polizisten beleidigt und geschlagen.

  • Zunächst gab es einen Streit in einer Berliner Kneipe. Als die Polizei eintraf, rasteten die 31-jährige Frau und der 42-jährige Mann aus und schlugen, traten, bissen und bespuckten die Polizisten.
  • Nach der Festnahme griffen sie erneut eine Polizistin in der Gefangenensammelstelle an.
  • Kurz darauf wurden die beiden freigelassen - und erschienen nochmal auf einer Polizeiwache, wo sie Polizisten attackierten.
  • Diese wehrten sich mit Reizgas. Sanitäter mussten daraufhin das aggressive Paar behandeln.
13:30 Uhr

Franzose ist nach Medikamententest hirntot

Bei einem Medikamententest in Frankreich hat es einen schweren Zwischenfall gegeben: Sechs Probanden wurden in ein Krankenhaus in Rennes gebracht, einer von ihnen galt als hirntot, erklärte das Gesundheitsministerium. Die anderen fünf Testpersonen waren in einem lebensbedrohlichen Zustand. Ersten Ermittlungen zufolge testeten sie ein Schmerzmittel, das Cannabinoide enthielt. Diese Stoffe kommen in der Hanfpflanze vor.

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13:06 Uhr

Queen-Geburtstag: Gäste müssen tief in die Tasche greifen

Wenn die Queen am 12. Juni ihren 90. Geburtstag feiert, soll es ein großes Straßenfest geben. An der Londoner Prachtstraße The Mall soll es einen Lunch geben. Doch dafür müssen die 10.000 Gäste tief in die Tasche greifen.

  • 150 Pfund (fast 200 Euro) kostet ein Ticket für das Mittagsmahl aus Picknick-Körben, wie der Palast bekanntgab.
  • Zumeist kommen geladene Gäste in den Genuss. Rund 1000 Tickets für das Lunch und die farbenprächtige Parade sind für Normalbürger reserviert.
  • Diese sollen im Februar verlost werden. 40 Prozent des Ticketpreises seien für karitative Zwecke vorgesehen, hieß es.
12:49 Uhr

Esa schickt wieder Deutschen ins All

Die Europäische Weltraumorganisation (Esa) will 2018 wieder einen Deutschen ins All schicken. Der Astronaut für den Flug zur Internationalen Raumstation ISS solle in Kürze bekanntgegeben werden, sagte Esa-Chef Jan Wörner. Es stehen noch zwei Kandidaten zur Auswahl. Als letzter Deutscher war der Geophysiker Alexander Gerst 2014 für 165 Tage an Bord der ISS.

12:28 Uhr

Rio de Janeiro: 2015 gab es "nur" 1202 Morde

Gute Nachrichten aus Rio de Janeiro: Die Mordrate ist 2015  auf den niedrigsten Stand seit Beginn einer systematischen Erfassung vor 25 Jahren gesunken.

  • Wie die Zeitung "O Globo" unter Verweis auf das Institut für öffentliche Sicherheit (ISP) berichtete, gab es im vergangenen Jahr "nur" 1202 Morde.
  • Der Höchststand lag 1994 bei 4081 Morden. Die Zahl der Morde in der 6,5-Millionen-Einwohner-Stadt entspreche einer Rate von 18,6 Morden pro 100.000 Einwohner.
  • Zum Vergleich: In Deutschland mit über 80 Millionen Einwohnern wurden 2014 der Kriminalstatistik zufolge 298 Menschen ermordet.

Na dann….Rudi Cerne würde jetzt sagen: Bleiben Sie sicher.

11:36 Uhr

Griechen dürfen wieder mehr Geld abheben

Die Griechen sollen bald wieder mehr Bargeld von ihren Konten abheben können. Das Finanzministerium in Athen plane eine Lockerung der Kontrollen und eine Erhöhung des wöchentlichen Betrags auf 500 Euro, berichtet der griechische Fernsehsender Skai. Seit Juni 2015 können die Bürger pro Woche lediglich 420 Euro Bargeld vom Automaten oder der Bank holen.

11:15 Uhr

20-Jähriger tötet Mutter im Streit

Bei einer Auseinandersetzung in Schleswig-Holstein soll ein 20-Jähriger seine Mutter getötet haben.

  • "Es gab einen Familienstreit, in dessen Verlauf hat der junge Mann die Frau angegriffen", sagte ein Polizeisprecher. Die 40 Jahre alte Frau starb in einer Doppelhaushälfte in Oering im Kreis Segeberg.
  • Ein Familienangehöriger hatte am Donnerstagabend den Notruf alarmiert und den Sohn des Opfers bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten.
  • Nähere Angaben zu dem Angriff machte die Polizei nicht.
11:00 Uhr

Kandidiert Michelle Obama als Präsidentin?

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Michelle Obama.

(Foto: imago/UPI Photo)

Hillary Clinton hat es vorgemacht. Zieht Michelle Obama nun nach und geht nach dem Rückzug ihres Mannes auch in die Politik? – ein klares "Nein" sagt Barack Obama dazu. "Im Leben sind drei Dinge sicher", sagte Obama bei einem Treffen mit Wählern im Bundesstaat Louisiana: "der Tod, Steuern und Michelle kandidiert nicht als Präsidentin". Na, dann wäre das ja geklärt.

10:38 Uhr

Schweiz nimmt Flüchtlingen Bargeld ab

Es ist seit langem gängige Praxis: In der Schweiz nehmen Polizisten Flüchtlingen ihr Vermögen ab. Das berichtet der "Spiegel". Demzufolge dürfen Migranten lediglich 1000 Franken (rund 915 Euro) behalten. Eine Sprecherin der schweizerischen Migrationsgehörde erklärte laut dem Beitrag: es sei nötig, dass "die Asylsuchenden einen Beitrag leisten, für die Kosten, die sie hier verursachen".

10:21 Uhr

Netflix schränkt Zugang ein

Der Online-Videodienst Netflix schränkt für seine Nutzer den Zugang zu Filmen und Serien aus anderen Ländern ein.

  • Netflix muss die Rechte für Sendungen für verschiedene Regionen einzeln aushandeln, deshalb unterscheidet sich das Angebot zum Teil erheblich von Land zu Land.
  • Einige Kunden umgehen das bisher zum Beispiel mit Hilfe von VPN-Diensten, die Netflix vorgaukeln, dass der Nutzer aus einem anderen Land kommt.
  • Nun kündigte Netflix an, dass der Zugang über solche Services in den kommenden Wochen blockiert werde. Die Nutzer werden dann nur das Programm ihres Herkunftslandes sehen können.
10:01 Uhr

Reaktion auf Silvester: Elektroschocker fast ausverkauft

Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht ist die Nachfrage nach frei verkäuflichen Waffen deutlich angestiegen. Elektroschocker seien bundesweit bei zahlreichen Waffenhändlern ausverkauft, berichtet das "Handelsblatt". Erhebliche Zuwächse habe die Branche zuletzt schon bei Pfefferspray sowie bei Gas- und Schreckschusspistolen verzeichnet.

09:43 Uhr

Kinder verursachen Großbrand in Kleidergeschäft

Zwei Jungen sollen nahe Saarbrücken einen geschätzten Brandschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro verursacht haben.

  • Die Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren hatten ein Hemd angezündet und in das Kleidergeschäft in Sulzbach an der Saar geworfen, dann flüchteten sie.
  • Das Feuer breitete sich schnell aus und vernichtete das komplette Inventar des Geschäfts, etwa 47.000 Kleidungsstücke.
  • Zwei Menschen kamen mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Kinder wurden festgenommen und vernommen, durften danach aber wieder gehen.
09:26 Uhr

Landshut – Berlin – Landshut: Flüchtlinge müssen zurück

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Die Syrer aus Landshut war es nur ein kurzer Besuch in Berlin.

(Foto: REUTERS)

Die vom Landshuter Landrat nach Berlin geschickten Flüchtlinge sind auf dem Weg zurück nach Bayern.

  • Sie reisten am Freitagmorgen von einem Hotel in Hohen Neuendorf am nördlichen Stadtrand Berlins ab, wie ein Sprecher von Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) sagte.
  • Es gibt allerdings zwei Ausnahmen: Ein Flüchtling will in Berlin bleiben, einer will nach Bremen.
  • Die 31 Syrer waren am Donnerstag aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel auf Initiative des Landrats mit einem Bus zum Kanzleramt gebracht worden.

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09:08 Uhr

Männliche Flüchtlinge haben Schwimmbad-Verbot

Männliche Flüchtlinge dürfen in Bornheim bei Bonn nicht mehr ins städtische Hallenbad. Die Stadt habe ihnen den Zugang verboten, weil sich immer mehr Besucherinnen und Angestellte über sexuelle Belästigungen durch Männer aus einer nahen Asylbewerberunterkunft beschwert hätten, sagte Sozialdezernent Markus Schnapka. Dabei habe es sich nicht um Straftaten gehandelt.

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08:45 Uhr

Designer präsentiert Mode zum selber Ausdrucken

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Designer Michael Michalsky.

(Foto: imago/Future Image)

Die Mode von morgen? - Können wir mit dem 3D-Drucker selber ausdrucken. Das glaubt zumindest Modedesigner Michael Michalsky, laut "Bild"-Zeitung. Kurz vor Beginn der Fashion-Week präsentiert er die ausgedruckte Mode an Mini-Puppen. Jede Puppe gibt es nur drei Mal und kann für 3000 Euro pro Stück erstanden werden.

08:33 Uhr

Altkanzler Schröder kritisiert Merkels Flüchtlingspolitik

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Schröder kritisiert mal wieder Merkel.

(Foto: imago/Sven Simon)

Altkanzler und SPD-Mitglied Gerhard Schröder hat die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich kritisiert.

  • "Die Kapazitäten bei der Aufnahme, Versorgung und Integration von Flüchtlingen in Deutschland sind begrenzt. Alles andere ist eine Illusion", sagte Schröder dem "Handelsblatt".
  • Den von Merkel ermöglichten unbegrenzten Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland bezeichnete er als Fehler. "Man muss den Eindruck gewinnen, als hätten nationale Grenzen keine Bedeutung mehr. Das ist gefährlich und das ist auch nicht richtig", sagte der Altkanzler.

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08:17 Uhr

Kritik am Oscar: Kein Schwarzer ist nominiert

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Weil kein Schwarzer unter den Schauspielern und Regisseuren bei den Oscar-Nominierungen ist, ist in den USA ein Sturm der Entrüstung entbrannt. Kaum waren die Nominierungen verkündet, gab es bei Twitter schon die ersten Nachrichten unter dem Hashtag #OscarsSoWhite (Oscars so weiß).

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07:59 Uhr

Afghanistan-Chef des IS angeblich getötet

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Hafis Said soll tot sein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat in Afghanistan, Hafis Said, ist angeblich bei einem amerikanischen Drohnenangriff in Ostafghanistan getötet worden. Das berichtete der afghanische Sender "Tolo News" unter Berufung auf Beamte in der Provinz Nangarhar. Der Leiter des Bezirks Atschin, Galib Mudschahid, habe bestätigt, dass Said in der Zhwara-Gegend gemeinsam mit zehn IS-Kämpfern ums Leben gekommen sei.

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07:51 Uhr

Immer mehr Flüchtlinge kommen aus Algerien und Marokko

Die Zahl der Asylbewerber aus Algerien und Marokko ist stark angestiegen. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" und beruft sich dabei auf  Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

  • Allein im Dezember seien fast 2300 Algerier und 3000 Marokkaner nach Deutschland eingewandert.
  • Der Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks, Stefan Telöken, erklärte gegenüber der Zeitung: "Traditionell sind Bewohner der Maghreb-Staaten eher nach Spanien und Frankreich ausgewandert".
  • Da der Weg übers Mittelmeer unterbrochen sei, scheine sich die Bewegung auf die Balkan-Route verschoben zu haben.

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07:31 Uhr

14 Touristen sterben bei Busunfall in Japan

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Bei einem schweren Busunglück in Japan sind 14 Menschen ums Leben gekommen. Weitere  27 wurden verletzt. Der Bus der Ausflugsgruppe war vollbesetzt und von Tokio auf dem Weg in ein Skigebiet im Bereich Nagano. Dabei kam der Bus von der Straße ab und durchbrach eine Absperrung.

07:18 Uhr

Forscher entdecken Rekord-Supernova

Die Supernova mit dem komplizierten Namen ASASSN-15lh hält Forscher in Atem. Ein Stern ist mit einer Strahlkraft explodiert, die 570 Milliarden Mal stärker war als die Strahlkraft der Sonne. Außerdem sei die Explosion 200 Mal stärker ausgefallen als typische Sternen-Explosionen, so die Forscher. Große Sterne verabschieden sich an ihrem Lebensende mit einer eindrucksvollen Supernova-Explosion. Aber: "ASASSN-15lh ist die gewaltigste Supernova, die je in der Geschichte der Menschheit entdeckt wurde", unterstrich Astronom Subo Dong von der Universität Peking.

06:50 Uhr

Drei Festnahmen nach Terroranschlag in Jakarta

Einen Tag nach dem Terroranschlag in Jakarta berichten Medien, dass die indonesische Polizei drei Verdächtige festgenommen hat. Fünf Angreifer hatten am Donnerstag ein Café und eine Polizeistation mit Sprengstoff und Waffen angegriffen. Zwei Täter sprengten sich nach Angaben der Polizei in die Luft, die anderen eröffneten das Feuer. Zwei Passanten kamen ums Leben. Drei Attentäter starben bei dem Schusswechsel mit der Polizei.

Update um 7 Uhr: Die Polizei in Jakarta hat nun mitgeteilt, dass die drei Festgenommenen nichts mit der Tat zu tun haben. Die Beamten betonten, weiter mit Hochdruck in ganz Indonesien nach den Tätern zu fahnden. Hier lesen Sie die aktuelle Entwicklungen.

06:33 Uhr

Das wird heute wichtig

Mögen Sie es auch nicht, wenn Sie auf Leute treffen, die die ganze Zeit an ihrem Smartphone rumfummeln? Die ihre Sätze unterbrechen, weil gerade eine Whatsapp-Nachricht eingetroffen ist und denen man auf der Straße ausweichen muss, weil es sonst zur Kollision kommt. Ist diesen Menschen gar nicht klar, was sie alles verpassen? Von kleinen Anekdoten im Alltag mal abgesehen, vielleicht ist ihnen sogar schon die große Liebe durch die Lappen gegangen, weil sie einfach nicht aufgeguckt haben.

Ich werde auf jeden Fall heute die Augen für Sie offenhalten. Zumindest an der Nachrichtenfront. Und das wird heute wichtig:

  • Wir blicken weiterhin auf den Terroranschlag in Istanbul. Eventuell gibt es heute noch nähere Erkenntnisse zu dem Täter.
  • Der Bundestag beginnt mit den Beratungen über das geplante "Girokonto für Jedermann". Dahinter steckt: Alle deutschen Banken sollen künftig dazu verpflichtet werden, beispielsweise auch Obdachlose und Asylbewerber als Kunden zu akzeptieren.
  • In Berlin beginnt die Grüne Woche.
  • Und: Heute startet die RTL-Dschungelshow "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus".

Einen wunderschönen guten Morgen! Mein Name ist Kira Pieper und ich begleite Sie heute durch den Vormittag.

06:09 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Heute gibt es vor allem in der Mitte kräftige Schneefälle mit Glätte. Nur im Rheinland ist es noch überwiegend Schneeregen. Auch im Süden schneit es zwischen freundlichen Abschnitten zeitweise. Im Norden dürfte es überwiegend trocken bleiben. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 4 Grad, über 400 Meter gibt es Dauerfrost und tief winterliche Verhältnisse mit Schneeglätte und teilweise Schneeverwehungen. Denn in der Südhälfte weht ein starker, in Böen auch stürmischer Westwind.

Samstag weitere Schneeschauer, an den Alpen auch länger anhaltend. Am Sonntag lassen die Schneeschauer immer mehr nach, vor allem im Norden scheint auch öfter die Sonne. Es wird noch kälter mit Dauerfrost, auch am Rhein reicht es nur über die Mittagsstunden für 1 oder maximal 2 Grad plus. In der Nacht auf Montag gibt es im Norden Frost um -5, in der Mitte um -10- und im Süden bei längerem Aufklaren zwischen -10 und -15 Grad.