Das war Mittwoch, der 10. August 2016
Und nun ist die Woche schon wieder halb rum, Olympia läuft auf Hochtouren und Donald Trump bricht weiter Tabus. Das war heute wichtig:
Wir gratulieren Laura Vargas Koch und drücken den deutschen Fußballern, die gegen Fidschi möglichst viele Tore schießen müssen. Aber es sieht gut aus, die deutschen führen bereits haushoch. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!
Haftstrafen nach Anschlägen auf Dresdner Asylheim
Das Dresdner Landgericht bestraft einen Brandanschlag auf eine geplante Asylunterkunft hart: Drei Männer müssen ins Gefängnis.
Die 33 bis 35 Jahre alten Männer wurden zu Haftstrafen zwischen zwei Jahren und dreieinhalb Jahre verurteilt.
Sie hatten im Oktober 2015 mit einem vierten Komplizen Molotow-Cocktails auf eine leerstehende Schule im Dresdner Stadtteil Prohlis geworfen - wenige Tage bevor dort die ersten Flüchtlinge einziehen sollten.
Zwei der Beschuldigten hatten den Anschlag aus fremdenfeindlichen Motiven gestanden.
Bayerische Bergsteiger stürzen am Monte-Rosa-Massiv ab
Bergrama im Monte-Rosa-Gebiet an der Schweizer-italienischen Grenze: Zwei Bergsteiger aus Bayern sind dort in den Tod gestürzt.
Die Opfer sind eine 57-jährige Frau und ein 31 Jahre alter Mann. Sie stürzten am Morgen am Breithorn direkt an der Grenze ab.
Die beiden seien am Seil gegangen, als das Unglück geschah. "Auf dem Grat hat einer von beiden - wir wissen nicht wer - das Gleichgewicht verloren und den anderen mitgerissen", berichtet der Bergretter Massimiliano Giovannini. Das Wetter sei gut gewesen.
Beide hätten eine gute Ausrüstung gehabt und seien offenbar erfahrene Bergsteiger gewesen. Die Tour gilt nicht als schwierig, es gebe aber einige etwas anspruchsvollere Stellen.
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Amateur-Fußballspiel eskaliert in Massenschlägerei
Manche Amateur-Fußballspiele können es in sich haben - in Hamburg ist nun so eine Begegnung SC Poppenbüttel II und Germania Schnelsen II gestern Abend in eine Massenschlägerei eskaliert. Rund 30 Spieler und Zuschauer sollen sich geprügelt haben, der Schiedsrichter verteilte fünf Rote Karten und brach schließlich das Spiel ab. Die Polizei rückte mit acht Mannschaftswagen an - bei ihrer Ankunft hatte sich die Lage aber schon wieder beruhigt. Hauptverantwortlicher war ein 42-Jähriger gegen den nun ermittelt wird.
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Rummenigge sieht Lahm an FC-Bayern-Spitze - als Sportdirektor?
Karl-Heinz Rummenigge hält große Stücke auf Philipp Lahm. Der Vorstandschef von Bayern München kann sich sogar vorstellen, dass der Außenverteidiger mittelfristig die Führung des Vereins übernimmt. "Seine Entwicklung neben dem Rasen gefällt mir sehr gut", sagte Rummenigge in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Vielleicht sogar an der Spitze des Klubs? Er könne sich "gut vorstellen, dass Philipp in so eine Rolle hineinwächst." Die "Sport-Bild" meldet derweil, Lahm solle Nachfolger von Matthias Sammer als Sportdirektor werden.
Aufregung um Bombenalarm am Brüsseler Flughafen
Am Ende ging die ganze Sache glimpflich aus: Ein Bombenalarm hat am Flughafen Brüssel für Aufregung gesorgt.
Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Abend, dass es eine Bedrohungslage gebe. Sie werde sehr ernst genommen, sagte ein Sprecher der belgischen Nachrichtenagentur Belga. Kurz darauf wurde allerdings nach Angaben des belgischen Roten Kreuzes wieder Entwarnung gegeben.
Nach Informationen des Rundfunksenders VRT sollen von der Bombendrohung zwei Flüge mit dem Ziel Brüssel betroffen gewesen sein. Um welche es sich handelte, war zunächst unklar. Wie VRT weiter berichtete, waren Rettungskräfte in Alarmbereitschaft versetzt worden.
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Hinz nennt Datum für Rücktritt
Mit ihrer Lebenslauflüge hat Petra Hinz ihre Parteifreunde von der SPD gegen sich aufgebracht - die waren dann noch ein bisschen ungehaltener als die Bundestagsabgeordnete ihrer Ankündigung zurückzutreten keine Taten folgen ließ. Nun hat sie aber ein Datum genannt. Sie wolle am 31. August zurücktreten und ihre Bezüge für den Monat spenden, sagte sie der "Westdeutschen Zeitung".
USA: Rund 45.000 IS-Kämpfer getötet
Wie viele IS-Kämpfer in den vergangenen beiden Jahren genau getötet wurden, weiß niemand so genau. Die USA haben nun aber eine Schätzung abgegeben. Demnach starben 45.000 Mitglieder der Terrormiliz in Syrien und dem Irak. Die Zahl der Kämpfer an der Frontline gehe zurück, sagte Sean MacFarland, Kommandeur der Anti-IS-Koalition. Zugleich würden auch immer weniger ausländische Kämpfer nachkommen.
Videos des Tages
IS erleidet schwere Niederlage in Sirte
Noch ist der IS in der libyschen Stadt Sirte nicht besiegt, doch den mit der Regierung verbündeten Milizen ist ein wichtiger Sieg gelungen. Sie eroberten das Hauptquartier der Terrormiliz.
Das Ouagadougou-Konferenzzentrum in der Dschihadistenhochburg Sirte sei eingenommen worden, berichteten die Milizen am Mittwoch auf ihrer Facebook-Seite. Die geschätzt etwa 1000 Kämpfer des mächtigen IS-Ablegers kontrollieren aber nach wie vor eine Reihe von Wohnvierteln der Stadt.
Seit Anfang August bombardiert die US-Luftwaffe Stellungen des IS auf Bitten der Regierung in Tripolis.
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Bombenanschlag auf türkische Polizisten
Die türkische Polizei vermutet eine Tat der kurdischen PKK - darauf deutet die Handschrift eines neuerlichen Anschlags im Südosten der Türkei hin. In der Stadt Diyarbakir explodierte eine Autobombe und verletzte mindestens 54 Polizisten.
Update: Später wurde bekannt, dass es mindestens acht Tote gab.
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Computerprogramm sagt Einbruchsgefahr in Berlin voraus
An dieser Stelle wird immer der Film "Minority Report" mit Tom Cruise zitiert - in der Zukunftsvision verhaftet die Polizei Leute für Straftaten, die sie erst in der Zukunft begehen. So weit ist die Berliner Polizei noch nicht, sie hat aber demnächst ebenfalls zukunftsweisende Computerunterstützung.
Wie die "B.Z." berichtet, setzt die Polizei künftig auf Computervorhersagen für Einbrüche. Name des "KrimPro", was für "Kriminalitätsprognose" steht.
Seit Juli laufe ein Test in zwei Polizeidirektionen, ab Winter sollen die Software dann alle nutzen dürfen.
Dabei gehen die Programmierer davon aus, dass Einbrecher oft mehrere Taten hintereinander verüben - dementsprechend kann dann in den gefährdeten Gebieten frühzeitig die Polizeipräsenz erhöht werden.
Laut "B.Z." gibt es ähnliche Programme auch in anderen Bundesländern, der Erfolg sei noch nicht abschließend geklärt.
Putin wirft Ukraine Terror auf der Krim vor
Hat die Ukraine Terroranschläge auf der Krim verüben lassen? Russlands Präsident Putin erhebt nun dahingehende Vorwürfe.
Die Erkenntnisse des russischen Geheimdienstes FSB seien eine "sehr alarmierende Neuigkeit", sagte Putin.
Die Spezialdienste des Landes hätten einen "Einfall einer Sabotagegruppe des ukrainischen Verteidigungsministeriums" auf der Krim verhindert. Die ukrainische Führung sei zum "Terror" übergegangen.
Zuvor hatte der FSB berichtet, in den vergangenen Tagen Anschläge der ukrainischen Armee auf der Krim verhindert zu haben.
Münchener Verkehrsschild freut Querdenker
Tja, so ein Verkehrsschild innerhalb weniger Sekunden zu erfassen - und das muss man als Autofahrer ja wohl - ist gar nicht so einfach. Also, zuerst muss man nach links..., dann wieder links, dann noch einmal. Aber sie sehen es ja. Dieses Schild steht zurzeit in der bayerischen Landeshauptstadt - laut Baureferat gibt es aber weder Beschwerden noch Probleme, berichtet die Zeitung "tz". Chapau, liebe Münchener.
Bundeswehr soll mehr Chefinnen bekommen
Dass die Bundeswehr familienfreundlicher werden soll, sagt Verteidigungsministerin von der Leyen schon lange - aber nun sollen auch mehr Frauen in die Führungsebene. Dabei soll ein neues Mentorenprogramm helfen.
"Wir haben viele Talente, die wir besser ausschöpfen müssen als Potenzial für die Bundeswehr", sagte sie bei einem Besuch des Bildungszentrums der Bundeswehr in Mannheim. Dort gab sie den Startschuss für das Pilotprojekt Mentoring mit 34 Frauen im ersten Durchgang. Sie sollen von der Betreuung erfahrener Führungskräfte der Bundeswehr profitieren.
Von der Leyen kritisierte, bei der Bundeswehr hätten viele beim Thema Frauen auf Chefposten noch Vorurteile. "Nicht die Frauen sind schuld, dass sie nicht in Führungspositionen sind."
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Lammert kaufte Edel-Füller auf Staatskosten
Suche nach Nazi-Goldzug live im Netz
Der ominöse und nicht nachgewiesene Nazi-Goldzug in Polen elektrisiert auch die Menschen in unserem Nachbarland. Ab kommender Woche wollen die beiden Hobbyhistoriker Piotr Koper und Andreas Richter ihre Suche nach dem Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg live auf Facebook übertragen. Ich glaube ja erst an diesen Zug, wenn er wirklich gefunden wurde. Und das haben polnische Experten bislang nicht geschafft. Bitte merken: Bislang gibt es nichts als Behauptungen.
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Dieb stiehlt Münzschatz aus Leipziger Museum
Als eine wertvolle Münze in der Öffentlichkeit auftauchte, wunderte man sich beim Leipziger Stadtmuseum. Eigentlich sollte die doch in der eigenen Sammlung schlummern - sofort wurden die 25.000 Münzen überprüft. Die ernüchternde Erkenntnis: eine größere Anzahl wertvoller Stücke fehlte. Bei der Auswahl der gestohlenen Münzen habe der Dieb "erheblichen numismatischen Sachverstand" gezeigt, hieß es. Der Wert der Beute könne noch nicht beziffert werden, dazu müsse ein Sachverständiger erst ein Gutachten erstellen. Die Polizei ermittelt.
Erstmals wieder wildgeborene Lachse im Moselgebiet
Leben Lachse in einem Fluss, ist das eine Art natürliches Gütesiegel - denn die anspruchsvollen Fische brauchen sehr sauberes Wasser und durchlässige Gewässer. Daher freuen sich Tierschützer darüber nun, dass in einem Moselzufluss erstmals seit 20 Jahren wieder Wildlachse geboren wurden.
"Das ist eine gute Nachricht für den Natur- und Gewässerschutz in Rheinland-Pfalz", sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken von den Grünen.
An der Rückkehr der Lachse zeige sich die Durchlässigkeit der heimischen Flüsse. Lachse wandern aus ihren Heimatflüssen ins Meer und kehren nach ein bis drei Jahren zurück, um zu laichen.
Behindert werden sie unter anderem von Staumauern, Kanälen und für die Schifffahrt begradigten Flussbetten. Seit 2011 soll eine Fischtreppe in Koblenz den Fischen den Durchzug erleichtern. Der aus der Eifel kommende Elzbach mündet bei Moselkern in die Mosel.
Flüchtling droht mit Bombe - Liebeskummer?
Angeblich aus Liebeskummer hat der Bewohner eines Asylzentrums in Dänemark damit gedroht, sich in die Luft zu sprengen. "Er wollte gerne seine Ex-Freundin sehen", sagte ein Polizeisprecher dem Fernsehsender DR.
Die Polizei evakuierte das Gebäude in Nyborg, auf dessen Dach sich der 22-Jährige umbringen wollte, und rief ein Flugverbot über dem Gebiet aus.
Erst nach einigen Stunden konnte die Polizei den liebeskranken jungen Mann überreden, von dem Dach herunterzuklettern.
Er habe allerdings gar keine Bombe bei sich gehabt. "Die Festnahme erfolgte ohne Dramatik", teilte die Polizei mit. Die Ermittler wollten den Mann nun verhören.
Schlagzeilen zum Feierabend
Saudi-Arabien stellt neuen Öl-Förder-Rekord auf
Saudi-Arabien hat im Juli so viel Öl wie nie zuvor gefördert und damit die Produktion des Opec-Verbundes kräftig nach oben getrieben. Wie aus dem neuen Monatsbericht der Opec hervorgeht, steigerten die 14 Staaten die Fördermenge auf 33,11 Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag. Dies ist der höchste Wert seit mindestens 2008, wie eine Durchsicht der Opec-Förderberichte ergab. Allein Saudi-Arabien pumpte demnach im Juli pro Tag 10,67 Millionen Barrel Rohöl aus dem Wüstensand.
Indische Gangster erbeuten 670.000 Euro aus fahrendem Zug
Hat etwas von einem James-Bond-Film: In Indien haben Gangster einen fahrenden Zug ausgeraubt. Sie schnitten ein Loch in das Dach eines Waggons und stahlen dann massenhaft Geldscheine - umgerechnet 670.000 Euro. Denn bei dem Transport wurden alte Rupien im Wert von 46 Millionen Euro zu einer Entsorgungsanlage transportiert. Und die waren zwar alt und schmutzig, aber noch immer gültig. Die Wachleute bemerkten den Raub erst nach Ende der 300 Kilometer langen Fahrt im südindischen Chennai.
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Darum färbte sich das Olympia-Becken grün
Haben Sie es gesehen? Das Olympische Springbecken hat sich heute grün verfärbt - auch wenn der Dichter Pablo Neruda der Ansicht war, dass Grün die wahre Farbe des Wassers ist - gewollt war das nicht. Ursache dafür war ein Defekt der Umwälzanlage, die der Reinigung des Wassers dient. Das sagte eine Sprecherin des deutschen Olympia-Teams. "Es gibt aber keine Probleme mit Bakterien. Die deutschen Springer haben bereits wieder trainiert", sagte sie.
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Ex-Mönch und -Lehrer wegen Kindesmissbrauch verurteilt
Pädophile Männer suchen sich oft Berufe, bei denen sie mit Kindern in Kontakt kommen - so hat es offenbar auch ein ehemaliger Mönch des Benediktinerklosters Ettal gemacht, der auch Religionslehrer war. Der 46-Jährige ist nun zu sieben Jahren Haft verurteilt wroden. Er hatte gestanden, einen 13-jährigen missbraucht und zum Oralsex gezwungen zu haben.
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47-Jähriger soll Geliebte in Türkei einbetoniert haben
Dank internationaler Polizeizusammenarbeit ist im westfälischen Detmold ein Mann festgenommen worden, der einen Mord in der Türkei begangen haben soll. Der 47-Jährige soll seine Geliebte in Gölcük ermordet und in ein Fass einbetoniert haben. Die 39-jährige Frau war im März von ihrem Ehemann in Soltau vermisst gemeldet worden und einige Tage später nach Hinweisen von Verwandten und Ermittlungen der türkischen Polizei dort tot in dem Fass entdeckt worden. Aufgrund eines türkischen Haftbefehls begannen deutsche Ermittler mit der Fahndung nach dem Mann. "Umfangreiche operative Maßnahmen" hätten nun zu dessen Festnahme in Detmold geführt.
Neuer Streamingdienst zeigt Fußball-Bundesliga
Ab der kommenden Saison gibt es eine neue Möglichkeit, Fußball-Bundesliga im Internet zu gucken - ein neuer Streaming-Dienst geht an den Start. Der heißt "DAZN". Die Plattform darf aber nur Höhepunkte der Spiele zeigen und überträgt nicht ganze Partien. Dafür gibt es Livebilder von den anderen großen europäischen Ligen und auch von US-Sportarten.
Tourismus in Deutschland boomt
Klar, die Nordsee ist nicht das Mittelmeer, der Harz nicht die Pyrenäen und der Limes nicht die Chinesische Mauer. Na und? Schön ist es hierzulande trotzdem - und das schlägt sich auch in den Übernachtungszahlen nieder.
Laut einer vorläufigen Bilanz des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland im ersten Halbjahr 2016 um drei Prozent auf 199,2 Millionen.
Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, nahm die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 163,7 Millionen zu. Auch bei ausländischen Besuchern verzeichneten die Behörde einen Anstieg um drei Prozent auf 35,5 Millionen Übernachtungen. Neben Urlaubern werden in den Zahlen auch andere Übernachtungen etwa von Geschäftsreisenden erfasst.
Bei aller Sympathie für Thüringer, Wester- und Schwarzwald - unter den Deutschlandtouristen dürfte auch der ein oder andere sein, der auch weiter in die Ferne schweifen würde, wenn das Portemonnaie es denn zulassen würde. Aber trotzdem, oft liegt das Gute schon recht nah.
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Kaum zu glauben
Alle starren auf das Phelps-Starren
Was guckt der Herr Phelps da grimmig - der erneute Olympiasieger und Schwimmer aus den USA starrt auf diesen Fotos besonders ernst vor sich hin. Das Bild entstand bereits am Montagabend, vorm Schmetterlings-Halbfinale über 200 Meter. So sieht das eben aus, wenn ein absoluter Meister seines Fachs hochkonzentriert ist.
Zehnjähriger baut Autounfall mit Verletzten
Welcher kleine Junge wünscht sich nicht, mal ein Auto fahren zu dürfen. Das kann dann aber auch schief gehen:
In Mannheim drückt ein 55-Jähriger seinem Filius auf dem Parkplatz eines Möbelhauses den Autoschlüssel in die Hand.
Der Junge fährt dann aber vorwärts gegen ein geparktes Auto, in dem eine 44-Jährige und ihre Beifahrerin sitzen. Durch die Wucht des Aufpralls werden beide leicht verletzt.
Der Vater des Kindes muss sich nun wegen Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis und damit verbundener fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
Schichtwechsel
Über die Autorin
Wieder graues Wetter, aber eines will ich Ihnen sagen, liebe Architekten: Wenn Ihre Zunft nicht weite Teile Berlins in verschiedenen Grautönen geplant hätte, wäre es viel viel einfacher die grauen Wolken auszuhalten. Aber manch einem gefällt es ja auch, es leben die Unterschiede! Was Markus Lippold zu diesen sich als Gedanken gebärdenden Worthülsen zu sagen hätte, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben, da er bereits das Grauen des leeren Feierabends durchleben muss. Es sei denn er hat gerne frei. Volker Petersen, der jetzt hier übernimmt, hat das jedenfalls nicht und legt nun los. ]
25-Jähriger verprügelt Freundin und wirft sie auf Gleise
Zu einer brutalen Auseinandersetzung kommt es im baden-württembergischen Friesenheim:
Bei einem Streit am Dienstag verprügelt ein 25-Jähriger an einem Bahnhof seine Freundin - laut Polizei attackiert er sie mit Fäusten und tritt auf sie ein, als sie bereits am Boden liegt.
Danach wirft er sie in das Gleisbett. Zeugen retten die 32-Jährige.
Nach der Rettung der Frau gehen beide gemeinsam nach Hause - wo die alarmierte Polizei sie antrifft. Mehrere Beamte sind nötig, um den aggressiven 25-Jährigen festzunehmen.
Steinmeier warnt eindringlich vor Trump
Es ist schon äußerst ungewöhnlich, dass die Bundesregierung ihre Neutralität vor Wahlen im Ausland aufgibt. Aber Donald Trump macht selbst das möglich:
Außenminister Frank-Walter Steinmeier sei "in der Tat in der Frage nicht neutral", sagt eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin.
Der Minister sei der Meinung, es müsse "einem echt bange werden, was aus dieser Welt wird", wenn man den Aussagen Trumps folge und dieser tatsächlich Präsident würde.
"Darauf macht der Außenminister aufmerksam. Und das ist sein gutes Recht", sagt die Sprecherin.
Gerade eben verwirrte Trump mit Äußerungen über Waffengewalt, die selbst den Secret Service zu einer Reaktion veranlassen. Hat Trump den Bogen überspannt?
Olympische Ruder-Regatta vom Winde verweht
Der Weltverband FISA sagt die für heute Vormittag (brasilianischer Zeit) angesetzten Rennen der olympischen Ruder-Regatta aufgrund des starken Windes an der Lagoa Rodrigo de Freitas ab. Ob die Rennen am Nachmittag nachgeholt werden, ist noch nicht klar. Dabei fallen vorerst die Finals im Männer- und Frauen-Doppelvierer aus, bei denen sich der Deutsche Ruderverband Medaillenchancen ausrechnet.
Polizei nimmt weiteren mutmaßlichen Islamisten fest
Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Islamisten in Rheinland-Pfalz setzt die Polizei im nordrhein-westfälischen Dinslaken einen zweiten Verdächtigen fest. Beide Festnahmen stünden im Zusammenhang, teilen Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Wegen der noch laufenden Ermittlungen könnten "weitere Einzelheiten derzeit nicht mitgeteilt werden", heißt es in der Erklärung. Laut "Rheinischer Post" soll der 24-jährige mutmaßliche Islamist, der in Mutterstadt festgenommen worden war, zeitweise in der gleichen Flüchtlingsunterkunft in Dinslaken gewohnt haben, wie der nun Festgenommene.
Hier können Sie mehr dazu erfahren. In Nordrhein-Westfalen ging die Polizei heute übrigens noch gegen weitere mutmaßliche Islamisten vor - es ging dabei um Prediger, die Kämpfer für Syrien und den Irak rekrutiert haben sollen.
De Maizière: Terrorbedrohung in Deutschland ist hoch
Bundesinnenminister Thomas de Maizière bezeichnet die Terrorbedrohung in Deutschland als hoch. "Wir leben in schwierigen Zeiten", sagt der CDU-Politiker nach einem Besuch der Bremer Polizei. Die Beamten in Bund und Ländern seien hoch belastet. Mit Blick auf Vorschläge der Unions-Innenminister der Bundesländer zu schärferen Sicherheitsmaßnahmen sagt de Maizière, es kursiere derzeit lediglich ein Entwurf, und er sei nicht mit allem einverstanden. Medienberichten zufolge wollen die Unions-Innenminister in einer sogenannten "Berliner Erklärung" unter anderem eine Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft und ein Verbot der Vollverschleierung fordern.
Sind Sie im Straßenverkehr gestresst?
Irgendwie hat man's ja gewusst: Laut einer Umfrage ist mehr als jeder dritte Autofahrer in aggressiver Stimmung auf der Straße unterwegs. Harmonie verbindet weniger als ein Drittel der Interviewten mit dem Begriff Straßenverkehr. Rund die Hälfte der Bundesbürger fühlt sich im Straßenverkehr gestresst und nervös, vermeldet die repräsentative Studie der Unfallforscher der Versicherer.
Wie sieht's denn bei Ihnen aus?
Schlagzeilen zur Mittagspause
Türkischer Admiral beantragt US-Asyl
Zehntausende Menschen werden in der Türkei nach dem gescheiterten Putsch entlassen oder gar festgenommen. Per Haftbefehl gesucht wird auch der türkische Konteradmiral Mustafa Zeki Ugurlu:
Medienberichten zufolge beantragt er deshalb Asyl in den USA.
Er sei im Rahmen der Nato auf dem US-Marinestützpunkt von Norfolk stationiert gewesen, meldet die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu.
Kürzlich wurde er bereits aus den türkischen Streitkräften ausgeschlossen, wie viele andere mutmaßliche Anhänger des islamischen Predigers Fethullah Gülen. Dieser wird von Ankara für den Putschversuch verantwortlich gemacht.
Sollte dem Asylantrag des Admirals stattgegeben werden, dürfte das die angespannten Beziehungen zwischen Washington und Ankara weiter belasten. Denn die Türkei verlangt auch die Auslieferung des in den USA lebenden Gülen - der US-Regierung reichen aber die bisher vorgelegten Beweise nicht.
Google Chrome blockiert künftig Flash
Google Chrome macht ernst: Der Browser verbannt künftig alle Flash-Elemente. Das kündigt Google in einem Blogeintrag an. Firefox (Mozilla), Edge (Microsoft) und Safari (Apple) haben den Schritt schon vorher angekündigt. Der Grund: Die Technologie von Adobe fällt immer wieder durch gravierende Sicherheitslücken auf. Außerdem treibt Flash den Strombedarf der Browser in die Höhe.
Welcher Browser den Akku besonders schont, lesen Sie hier.
PKK tötet fünf türkische Soldaten
Der Südosten der Türkei kommt nicht zur Ruhe:
Bei einem Angriff der kurdischen Arbeiterpartei PKK in der Provinz Sirnak kommen laut einem Medienbericht mindestens fünf Soldaten ums Leben.
Sieben weitere Soldaten seien bei dem Vorfall verletzt worden, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.
Die Nachrichtenagentur DHA berichtet, ein Konvoi sei auf dem Weg zum Grenzübergang Habur in eine Sprengfalle geraten. Dann hätten die Angreifer das Feuer eröffnet. Aus dem Nordirak - wo die PKK ihr Hauptquartier unterhält - seien zur Unterstützung der Angreifer Raketen gefeuert worden.
Mario Adorf bedauert einige abgelehnte Rollen
"Winnetou", "Die Blechtrommel", "Kir Royal" - Mario Adorf hat viele Erfolge in Film und Fernsehen gefeiert. Aber der 85-Jährige bedauert auch ein paar Entscheidungen:
"Ich habe ein paar Rollen abgelehnt, weil ich ein bisschen arrogant oder dumm war", sagt er der "Bunten".
Einmal habe er etwa dem US-Regisseur Billy Wilder für einen Film abgesagt, weil dieser ihm nicht die erwartete Rolle in seiner Komödie "Eins, Zwei, Drei" von 1961 angeboten hatte.
Ein anderes Mal habe er sich selbst um einen Auftritt im Kultfilm "Der Pate" gebracht.
Wer hätte das nicht gern gesehen: Adorf an der Seite von Marlon Brando und Al Pacino.
Willi Lemke will den Medaillenspiegel abschaffen
Ob Willi Lemke diese Idee wirklich durchdacht hat? Der UN-Sonderbotschafter Sport will den Medaillenspiegel bei Olympischen Spielen abschaffen. "Warum und wofür wird der geführt? Damit am Ende Länder ihre Macht demonstrieren können", fragt der 69-Jährige in der "Rheinischen Post". Der Erfolg der einzelnen Sportler gerate dabei in den Hintergrund, sagt er. Stattdessen versuchten die Staaten, mit Hilfe der Erfolge die Stärke ihrer politischen Systeme zu zeigen. Selbst wenn Lemke damit in der Sache Recht hat: Bleibt die Frage, wie er verhindern will, dass jemand einfach mal so mitzählt, wie viele Medaillen ein Land gewinnt.
Duterte nennt US-Botschafter "Hurensohn"
Ich musste grad ein bisschen aufpassen, nicht wieder Trump zu schreiben. Aber in diesem Fall geht es um einen anderen umstrittenen Politiker: den philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte:
Der Staatschef, der für seine verbalen Entgleisungen berüchtigt ist, griff bei einer im Fernsehen übertragenen Rede am Freitag den US-Botschafter Philip Goldberg an.
"Wie ihr wisst, liege ich mit dem Botschafter (von US-Außenminister John Kerry) im Streit, seinem schwulen Botschafter, diesem Hurensohn. Ich bin von ihm angepisst", sagte Duterte.
Das US-Außenministerium in Washington bestellt nun den philippinischen Botschafter Patrick Chuasoto ein, um eine Erklärung für die Äußerungen zu erhalten.
Mann rennt verpasstem Flieger auf der Piste hinterher
Sind Sie schon mal gerannt, um eine Bahn oder einen Bus noch zu erreichen? Und hat der Fahrer vielleicht extra für Sie noch mal die Tür geöffnet? Das kommt ja selbst in Berlin vor. Aber diese Aktion ist irgendwie absurd:
Auf dem Madrider Flughafen Barajas verpasst ein Mann sein vermeintliches Flugzeug - und rennt ihm auf der Piste hinterher.
In einem Video ist zu sehen, wie der Mann das Ende der Fluggastbrücke erreicht, als die Maschine bereits weg ist. Daraufhin springt er mitsamt Handgepäck von dem Finger herunter, unterhält sich anscheinend kurz mit einem Airport-Mitarbeiter und rennt dann kurzentschlossen Richtung Flieger, bis er von einem Mann aufgehalten wird.
Aber: Später erfährt der Reisende, dass er der falschen Maschine hinterhergerannt ist. Er erwischt noch seine Maschine - wird aber bei der Landung bereits von der Polizei erwartet. Er muss sich wohl wegen Verletzung der Luftverkehrssicherheit verantworten.
Boxstar Pacquiao kündigt Comeback an
Den als "Kampf des Jahrhunderts" gepriesenen Fight gegen den Amerikaner Floyd Mayweather hat Manny Pacquiao im Mai 2015 verloren. In diesem Jahr schließlich feierte er seinen Abschied aus dem Ring. Aber wie das heute so ist: Nach dem Abschied kommt das Comeback. Nun bestätigt Pacquiao, dass er am 5. November gegen den US-Boxer Jessie Vargas in den Ring steigen werde: "Ja, der Kampf findet statt." Einmal Boxer, immer Boxer: "Boxen ist meine Leidenschaft. Ich vermisse, was ich im Gym und im Ring gemacht habe." Seine politische Karriere im philippinischen Senat will Pacquiao aber trotzdem fortsetzen.
Polizei erhält 200 Hinweise im Fall Peggy
Vor gut einem Monat findet ein Pilzsammler in einem Wald im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Oberfranken Knochen. Sie stammen von Peggy, die vor 15 Jahren im Landkreis Hof verschwand. Damit beginnen erneut die Ermittlungen:
Seit dem Knochenfund erhielten die Ermittler etwa 200 Hinweise.
Eine heiße Spur sei aber bislang nicht darunter, sagt der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel.
Das Skelett des Kindes ist nach Angaben der Polizei unvollständig. Zudem fehlen Kleidungsstücke des Mädchens und der Schulranzen.
Schlagzeilen am Morgen
Secret Service reagiert auf Trumps Waffen-Aussage
Donald Trump sorgt für Aufregung. Ok, das ist nun wirklich keine Neuigkeit. Aber diesmal treibt er es so weit, dass sich selbst der Secret Service einschaltet:
Bei einem Wahlkampfauftritt deutet der republikanische Präsidentschaftskandidat an, dass nur Waffenfreunde seine Rivalin Hillary Clinton aufhalten könnten.
Auch wenn das Trump-Lager dies dementiert: Manch einer sieht darin einen Aufruf zur Gewalt gegen die Demokratin.
Der Secret Service, der nicht nur die Staatsführung, sondern auch Präsidentschaftskandidaten beschützt, setzt später einen Tweet ab: Man sei sich der Kommentare bewusst, heißt es da.
Dass sich die Sicherheitsbehörde derart deutlich zu Wort meldet, ist äußerst außergewöhnlich. Aber: Auch wegen Drohungen kann in den USA ermittelt werden. Hier finden Sie unseren ausführlichen Text dazu.
Premier May telefoniert mit Putin
Viel los ist derzeit bei Russlands Präsident Wladimir Putin. Er empfing am Dienstag nicht nur den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan, sondern telefonierte auch:
Am anderen Ende der Leitung war die britische Premierministerin Theresa May.
Beide drücken in dem Gespräch laut Kreml ihre Unzufriedenheit mit dem derzeitigen Verhältnis beider Länder aus - und wollen die Beziehungen verbessern.
Vereinbart wird etwa, dass die Geheimdienste beider Länder besser miteinander kommunizieren sollen.
Die Initiative für das Gespräch sei von May ausgegangen, heißt es. Kein Wunder: Großbritannien muss angesichts des kommenden Austritts aus der EU seine internationalen Beziehungen neu regeln.
Razzien in NRW gegen mutmaßliche Islamisten
In mehreren Städten geht die Polizei gegen mutmaßliche Islamisten vor. Das berichtet das Portal "Der Westen" der WAZ. Razzien gebe es etwa in Duisburg und Dortmund. Die Durchsuchung richte sich demnach gegen Prediger, die junge Männer für den bewaffneten Kampf in Syrien und im Irak rekrutieren sollen. Ihnen werde die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland vorgeworfen.
Nachrichten kompakt
Amtsenthebungsverfahren gegen Rousseff beginnt
Jetzt wird es eng für Dilma Rousseff:
Mit breiter Mehrheit nimmt der brasilianische Senat das Amtsenthebungsverfahren gegen die suspendierte Präsidentin an.
Fast 17 Stunden debattieren die Abgeordneten, dann bewilligen sie mit 59 zu 21 Stimmen das Verfahren und bestätigen so das Gutachten einer Sonderkommission, die die Anklage gegen Rousseff wegen Haushaltstricksereien unterstützt hatte.
Für eine Amtsenthebung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich - das Votum könnte noch im August fallen.
Gina-Lisa Lohfink zieht ins Dschungelcamp
Derzeit steht Gina-Lisa Lohfink wegen eines Prozesses um eine angebliche Vergewaltigung vor Gericht. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung tritt sie demnächst aber wieder im Fernsehen auf: im Dschungelcamp. TV-Erfahrung hat sie ja nach ihren Auftritten bei "Germany's Next Topmodel", auch wenn es da weniger um Kakerlaken ging.
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Einer der reichsten Männer der Welt stirbt mit 64
Der britische Multimilliardär Gerald Cavendish Grosvenor, Herzog von Westminster, stirbt am Dienstag im Alter von 64 Jahren:
Der Herzog sei auf seinem Landsitz Abbeystead "plötzlich erkrankt", in ein Hospital gebracht worden und dort verstorben, teilt ein Sprecher mit.
Das Vermögen des Herzogs und seiner Familie beläuft sich nach Angaben des Magazins "Forbes" auf knapp zehn Milliarden Euro.
Königin Elizabeth II. habe der Familie Grosvenor nach der Todesnachricht kondoliert, teilt der Buckingham-Palast mit.
Tumulte nach olympischem Volleyball-Match
Hatte ich Olympia erwähnt? Fangen wir doch gleich mit einer Meldung über jene Ereignisse an, die in den wenigsten Rückblicken auftauchen werden:
Nach dem Volleyballspiel zwischen Weltmeister Polen und dem Iran kommt es zu Tumulten.
Nach dem Matchball zum 3:2-Sieg für die favorisierten Polen stürmen Spieler beider Teams auf dem Feld aufeinander zu. Sie können nur mit Mühe zurückgehalten werden.
"Das war alles andere als nett. Sie gewinnen das Spiel und fangen an, uns auszulachen. Sie haben uns beleidigt", sagt Irans Sharam Mahmoudi. "Das passiert eben im Sport, dass es ein paar Spannungen gibt", entgegnet Polens Kapitän Michal Kubiak: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie polnisch verstehen."
Das wird heute wichtig
Olympia, Olympia, Olympia - daran kommt man derzeit natürlich nicht vorbei. Sei es, weil ich gestern wieder mal zu lange aufgeblieben bin, um noch ein paar Entscheidungen zu sehen. Oder weil die deutschen Medaillen heute früh in der Redaktion ein Thema waren. Heute geht's weiter - und wir berichten natürlich aktuell auf unserer Olympia-Seite über die Wettkämpfe und darüber, was sonst noch so in Rio passiert.
Im Rest der Welt gibt es heute noch diese Themen:
Zuletzt kritisierte Vizekanzler Sigmar Gabriel die Ausstattung von Polizei und Bundespolizei. Bundesinnenminister Thomas de Maizière dürfte heute auf die Kritik seines Kabinettskollegen reagieren - er besucht Einheiten der Bundespolizei in Bremen.
Im US-Wahlkampf stellt die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton heute ihre Pläne für die Wirtschaftspolitik vor - während ihr republikanischer Rivale Donald Trump wieder mal für Aufsehen sorgt.
Gestern haben sich die Präsidenten von Russland und Türkei, Putin und Erdogan, getroffen. Das dürfte auch heute noch ein Thema sein.
Im Prozess gegen einen ehemaligen Ordensbruder von Kloster Ettal wegen sexuellen Missbrauchs fällt heute das Urteil.
Ich hoffe, Sie sind ausgeschlafener als ich. Einen schönen Tag wünscht Markus Lippold.
Das Wetter mit Björn Alexander
Es ist der 10. August, es fühlt sich aber gerade eher so an, als hätten wir den 10. September. Denn die Frühwerte bewegen sich bei 6 bis 14 Grad. Und morgen früh wird es sogar noch kälter sein, in ungünstigen Muldenlagen der Mittelgebirge sogar mit Bodenfrost. Der Grund hierfür ist sehr kühle Polarluft, die mit einer nordwestlichen Strömung zu uns gekommen ist. Und diese Luft ist nicht nur kalt, sondern auch feucht, so dass es heute häufig mit Regen oder Schauern in den Tag geht. Nur im Nordosten sowie im äußersten Südwesten ist es zu Beginn noch schöner, bevor es auch dort später wechselhafter weitergeht. Die Temperaturen erreichen meistens nur 15 bis 20, im Bergland um die 13 bis 15 Grad. Und das sind gut und gerne 5 bis 10 Grad zu kalt für die Jahreszeit. Pünktlich zum Wochenende macht sich dann aber ein Hoch auf den Weg zu uns und dürfte uns einige schöne und warme Tage bringen.
Zum Schluss nochmals der Hinweis auf die Perseiden: Der Sternschnuppenregen erreicht in den kommenden Nächten sein Maximum. Also wenn es über Nacht mal klar ist, dann warm anziehen und raus unter den Sternenhimmel. Es lohnt sich.
Schlagzeilen aus der Nacht
