Der Tag
18. Oktober 2017
imageHeute mit Michael Bauer und Diana Sierpinski
Zum Archiv
22:37 Uhr

Das war Mittwoch, der 18. Oktober 2017

Zum Schluss noch eine gute Nachricht für alle Fans des deutschen Fußball-Rekordsiegers. Die Bayern, noch vor drei Wochen von PSG gedemütigt, von Coach Ancelotti entliebt und das Team zerstritten, sind zurück. Gerade haben sie in der Königsklasse gegen Celtic Glasgow 3:0 gewonnen. Den ausführlichen Bericht liefert auch diesmal Kollege Thomas Badke, der für Sie die aktuellen Entwicklungen in der Nacht im Auge behält.

Und wie immer an dieser Stelle, hier eine Auswahl der Themen, die Sie heute am spannendsten fanden:

Ich verabschiede mich, wünsche Ihnen eine geruhsame Nacht und sage: Bis morgen!

Das war Mittwoch, der 18. Oktober 2017
22:17 Uhr

Dorfbewohner bauen eigene Tankstelle

120 Einwohner zählt Pongaroa, ein kleiner Ort im Süden der neuseeländischen Nordinsel. Wenn sie tanken wollten, mussten sie für die Hin- und Rückfahrt eine fast zweistündige Reise auf sich nehmen. Mehr als vier Jahre hofften sie auf eine Tankstelle. Gebaut wurde keine. Also haben sie Geld gesammelt und selbst eine Tankstelle gebaut - so berichtet es der britische "Guardian". "Wir versuchen zu wachsen und unseren Ort zukunftssicher zu machen", wird einer der Bewohner zitiert. "Es gibt einen lokalen Witz, dass es mehr Komitees gibt als Einwohner in Pongaroa." Man kümmere sich umeinander, so gut es gehe. Vorbildhaft!

Dorfbewohner bauen eigene Tankstelle
22:00 Uhr

Burger King zeigt, wie stumpf die Gesellschaft ist

Die Szene ist schockierend und geht unter die Haut. Ein kleiner Junge sitzt im Schnellrestaurant. Er isst einen Burger und schlürft dazu Cola. Eine Gruppe Teenager betritt die Burger-King-Filiale. Sie gehen zu dem Jungen und drangsalieren ihn. Und die anderen Gäste? Die schauen zu. Erst als sie einen zermatschten Burger serviert bekommen, erheben sie sich.

"Bullying Junior" heißt das Experiment, mit dem Burger King seine Gäste bewusst vorgeführt hat. Das Ergebnis: 95 Prozent der Gäste haben sich über die "gemobbten Burger" echauffiert - nur zwölf Prozent eilte dem kleinen Jungen zur Hilfe. Traurig!

Burger King zeigt, wie stumpf die Gesellschaft ist
21:55 Uhr

Pakistanische Taliban verkünden Tod ihres Anführers

Die islamistischen Taliban geben den Tod eines ihrer pakistanischen Anführer bekannt.

  • Khalifa Umar Mansoor, mutmaßlicher Drahtzieher des schlimmsten jemals von den Taliban verübten Anschlags, sei getötet worden, erklären die Gotteskrieger.

  • Nähere Angaben, wo und wann Mansoor getötet worden sei, machen sie nicht.

  • Mansoor führte eine Untergruppierung des pakistanischen Taliban-Zweigs Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) an. Seine Splittergruppe bekannte sich unter anderem zum Anschlag auf eine Schule in Peshawar im Dezember 2014, bei dem mehr als 150 Menschen getötet wurden.

Pakistanische Taliban verkünden Tod ihres Anführers
21:10 Uhr

Deutscher Botschafter in der Türkei einbestellt

Es ist bereits das 18. Mal in nur zwei Jahren: Der deutsche Botschafter in der Türkei, Martin Erdmann, wurde erneut einbestellt - offenbar wegen mehrerer Kurden-Demonstrationen am vergangenen Wochenende.

  • Das Gespräch fand bereits am Montag statt.

  • Zuletzt musste Erdmann vor einem Monat zweimal innerhalb von 48 Stunden ins Außenministerium in Ankara.

  • Auch damals ging es in einem Fall um eine Kurden-Demonstration in Deutschland.

  • Bei einem kurdischen Kulturfest in Köln waren Bilder des PKK-Führers Abdullah Öcalan gezeigt worden.

Deutscher Botschafter in der Türkei einbestellt
20:55 Uhr

"Kein schlechter erster Tag" bei Sondierungen

CSU-Chef Horst Seehofer scheint mit den getrennten Auftakt-Gesprächen mit Grünen und FDP über eine mögliche Jamaika-Koalition ziemlich zufrieden zu sein. Es gehe um "etwas Neues, was Schritt für Schritt wachsen muss", sagte er in Berlin. Davon ausgehend, sei es "kein schlechter erster Tag" gewesen. Dabei wüssten alle, "wie schwer das ist, welche politischen Kulturen hier zusammentreffen".

Hier gibt es mehr über den "weiten Weg nach Jamaika".

"Kein schlechter erster Tag" bei Sondierungen
20:32 Uhr

Lebenslang für Sissy Böhms Entführer

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Insgesamt hatte der 26-Jährige an drei Tagen drei Frauen entführt. (Foto: imago/Eibner Europa)

Der Entführer von Sissy Böhm kommt lebenslang hinter Gitter.

  • Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, verurteilte das Landesgericht Innsbruck Daniyel J. zu einer lebenslangen Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.

  • Die acht Geschworenen sprachen den 26 Jahre alten Kroaten demnach einstimmig der schweren Körperverletzung und des Raubes für schuldig.

  • Fünf der acht Geschworenen befanden ihn außerdem des versuchten Mordes für schuldig. Dazu soll Böhm ein Schmerzensgeld von 10.000 Euro erhalten.

  • Böhm hatte bei dem Überfall kurz vor Weihnachten schwerste Verletzungen erlitten und lag bis Silvester 2016 sogar im Koma.

Lebenslang für Sissy Böhms Entführer
20:21 Uhr

Fall Sampson: Kein Rassismus, aber "missglückte Witze"

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Eniola Aluko. (Foto: AP)

Der entlassene englische Frauenfußball-Nationaltrainer Mark Sampson hat sich gegenüber einer dunkelhäutigen Spielerin nicht rassistisch, aber diskriminierend geäußert. Zu diesem Ergebnis kommt ein unabhängiger Untersuchungsbericht.

  • Die Rechtsanwältin Katharine Newton stellt darin fest, dass Sampson in zwei Fällen "missglückte Witze" gemacht habe.

  • Unter anderem habe er Ex-Nationalspielerin Eniola Aluko 2014 gesagt, sie möge sicherstellen, dass ihre Verwandten aus Nigeria bei einem Stadionbesuch in Wembley kein Ebola verbreiten.

  • Auch eine andere dunkelhäutige Spielerin soll er auf ähnliche Weise beleidigt haben.

Fall Sampson: Kein Rassismus, aber "missglückte Witze"
20:10 Uhr

Jagdbomber der Nato trainieren in der Eifel

Die Nato hat in dieser Woche ihre jährliche Atomwaffenübung "Steadfast Noon" begonnen. Ein Teil der Übung findet auf dem deutschen Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz statt. Wie üblich ist diese Übung von großer Geheimhaltung umgeben. Nach Angaben aus der Bündniszentrale in Brüssel wird "Steadfast Noon" noch bis Freitag dauern. Neben Büchel sei auch der belgische Militärflugplatz Kleine Brogel Startort für teilnehmende Nato-Flugzeug.

"Steadfast Noon" werden die jährlichen Übungen von Luftstreitkräften der Nato-Länder genannt, bei denen üblicherweise der Einsatz von Jagdbombern trainiert wird, die im Kriegsfall mit Atomwaffen bestückt werden könnten. Daran beteiligen sich auch Staaten, die gar keine eigenen Atomwaffen haben, aber entsprechende Trägerflugzeuge für den Einsatz von US-Atomwaffen bereitstellen. In Deutschland lagern nach offiziell unbestätigten Angaben aus Militärkreisen beim Fliegerhorst Büchel in der Eifel US-Atomwaffen.

Jagdbomber der Nato trainieren in der Eifel
20:00 Uhr

Videos des Tages

Videos des Tages
19:41 Uhr

Grace Mugabe shoppt 1,3-Millionen-Dollar-Ring

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Grace Mugabe wird wegen ihrer Verschwendungssucht auch Grace-Gucci genannt. (Foto: REUTERS)

Das Volk hungert, die First Lady shoppt: Dass es für Simbabwes Präsidentengattin Grace Mugabe auch mal etwas luxuriöser sein darf, ist hinreichend bekannt. Jetzt hat sie es richtig krachen lassen. Für ihren Hochzeitstag bestellte und bezahlte sie einen 100-Karat-Diamantring für 1,35 Millionen Dollar. Die Öffentlichkeit hätte davon wohl nie erfahren, doch der Fall landete nun vor Gericht. Der Grund: Mugabe fordert 1,23 Millionen Dollar Schadenersatz von einem libanesischen Juwelier, weil der von ihm gelieferte Ring qualitativ minderwertig gewesen sein soll.

Erst vor kurzem hatte die First Lady eines der ärmsten Länder der Welt für Schlagzeilen gesorgt. Eine mutmaßliche Prügelattacke im benachbarten Südafrika blieb vorerst ohne juristische Folgen.

Grace Mugabe shoppt 1,3-Millionen-Dollar-Ring
19:17 Uhr

Schwedische Außenministerin wurde sexuell belästigt

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Margot Wallström. (Foto: picture alliance / dpa)

Sexuelle Gewalt gibt es nicht nur in der Filmbranche, auch "auf höchster politischer Ebene": Schwedens Außenministerin Margot Wallström schreibt auf ihrer Facebook-Seite, sie selbst sei in ihrem Amt Opfer von sexueller Belästigung geworden. Nähere Angaben machte sie nicht. 2014 hatte Wallström bereits in einem Buch des schwedischen Journalisten Jan Scherman von einem Vorfall während eines Abendessens mit europäischen Staats- und Regierungschefs berichtet. Sie sei bei diesem Essen von ihrem Sitznachbarn begrapscht worden. "Plötzlich habe ich eine Hand auf meinem Schenkel gespürt. Mein Tischnachbar fing an, mich zu betatschen. Das war völlig irreal", erzählte sie.

Schwedische Außenministerin wurde sexuell belästigt
18:55 Uhr

Riesiger Wal verirrt sich in alten Hafen von Marseille

Tierisches Happy End in Marseille: Ein Wal, der sich im alten Hafen der südfranzösischen Stadt verirrt hatte, kann mit vereinten Kräften befreit werden. Der 15 Meter lange Meeressäuger blockierte zur Mittagszeit den Eingang zum Hafen. Die Befreiungsaktion dauerte fast eine Stunde und zog zahlreiche Schaulustige an. Taucher versuchten, den Wal in Richtung offenes Meer zu schieben und zu lotsen.

Riesiger Wal verirrt sich in alten Hafen von Marseille
18:33 Uhr

Vergewaltigte Camperin bei Bonn - 13 Jahre Haft gefordert

Ein 31-Jähriger soll im April eine junge Frau beim Zelten in der Bonner Siegaue vergewaltigt und ihren Freund mit einer Astsäge bedroht haben. Die Staatsanwaltschaft fordert dafür nun eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren. Das teilt ein Gerichtssprecher mit - zum Schutz der Opfer war die Öffentlichkeit bei den Plädoyers ausgeschlossen. Das Bonner Landgericht will morgen sein Urteil in dem aufsehenerregenden Fall verkünden.

Vergewaltigte Camperin bei Bonn - 13 Jahre Haft gefordert
18:01 Uhr

Nach heiklem Flugmanöver: Lotsen im Visier der Behörden

Nach dem aufsehenerregenden Durchstarten der letzten Air-Berlin-Maschine aus den USA nach Düsseldorf wurde der Pilot bereits suspendiert - nun untersuchen die Behörden auch das Verhalten der Fluglotsen. Man habe sowohl die Radar-Slots des Fluges als auch die Sprachaufzeichnungen zwischen Tower und Cockpit angefordert, sagt eine Sprecherin des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung. Außerdem seien Stellungnahmen und Berichte angefordert worden.

Nach heiklem Flugmanöver: Lotsen im Visier der Behörden
17:26 Uhr

Armin Rohde nimmt Sexismus aufs Korn

"#MeToo" schlägt weiter Wellen: Was ist, wenn die Frauen mal das Sagen hätten? Das erlebt der Schauspieler Armin Rohde in einem Video des Satire-Magazins "Extra 3". Darin schläft Rohde als rülpsender Macho vor dem Fernseher ein. Er träumt von einem Bewerbungsgespräch, bei dem die Chefin den Chauvi gibt: "Verdient Ihre Frau nicht genug, dass Sie nebenbei arbeiten müssen?" Im Fitnessstudio klagt er dann einem Kumpel sein Leid, als der fragt, wie das Vorstellungsgespräch war: "Frag mich nicht! Die hat voll einen auf dicke Bluse gemacht." Ach sehen Sie selbst ...

Armin Rohde nimmt Sexismus aufs Korn
17:08 Uhr

24 Stunden vor EU-Gipfel: Tagungsgebäude evakuiert

Einen Tag vor Beginn des EU-Gipfels zwingen giftige Dämpfe aus dem Küchenabfluss die europäischen Staats- und Regierungschefs zum Umzug an einen anderen Tagungsort. Das erst im Januar eröffnete Europagebäude musste bereits zum zweiten Mal binnen einer Woche geräumt werden. Grund dafür waren erneut Erkrankungen des Cateringpersonals in dem Gebäude - vermutlich ausgelöst durch Dämpfe aus Küchenabflüssen. Das zweitägige Treffen ist aber nicht in Gefahr: Die Tagung werde im Nachbarhaus stattfinden.

24 Stunden vor EU-Gipfel: Tagungsgebäude evakuiert
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:48 Uhr

Holocaust-Überlebender zeigt Judenhass in Berlin

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Arthur Langerman, belgischer Sammler und Holocaust-Überlebender. (Foto: dpa)

Der belgische Holocaust-Überlebende Arthur Langerman stellt seine einzigartige Sammlung judenfeindlicher Plakate, Postkarten und Bilder der TU Berlin zur exklusiven wissenschaftlichen Erforschung zur Verfügung.

  • Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, vor allem junge Menschen über Antisemitismus zu informieren und gegen Vorurteile und Fremdenhass zu wappnen, wie der 75-Jährige in Berlin sagt.

  • Das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU bekommt dafür zwei zusätzliche Professuren.

  • Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach sagt, Berlin habe wegen seiner Geschichte eine besondere Verantwortung für das Thema. "Wenn auf den Schulhöfen unserer Stadt das Wort Jude wieder als Schimpfwort verwendet wird, macht uns das Sorge."

Holocaust-Überlebender zeigt Judenhass in Berlin
16:40 Uhr

Angeblich "nur eine Maß" - aber 6,52 Promille im Blut

Ein Mann liegt am Münchner Hauptbahnhof orientierungslos am Boden. Eine Streife bringt den 61-Jährigen aus Zwickau zur Wache, dort staunen die Beamten nicht schlecht. Bei der Messung des Atemalkoholwertes zeigt das Gerät den rekordverdächtigen Wert von 6,52 Promille. Schon mehr als drei Promille Alkohol im Blut können tödlich sein - der Mann dürfte nur überlebt haben, weil er öfter trinkt. Den Beamten versichert der 61-Jährige lallend, er habe lediglich "eine Maß", also etwa einen Liter Bier, getrunken.

Die ganze Geschichte gibt es hier.

Angeblich "nur eine Maß" - aber 6,52 Promille im Blut
16:22 Uhr

Kein "Weiter so" - Merkel will über Türkei sprechen

Auf dem anstehenden EU-Gipfel will Angela Merkel über eine Reduzierung der sogenannten Vorbeitrittshilfen für die Türkei sprechen, verlautet aus Regierungskreisen.

  • Für einen Abbruch der Beitrittsverhandlungen sei aber Einstimmigkeit unter den 28 EU-Mitgliedern erforderlich. Die werde es nicht geben, hieß es.

  • Eine komplette Einstellung der derzeit auf über vier Milliarden Euro veranschlagten Vorbeitrittshilfen sei nicht zu erwarten. Denkbar sei jedoch auch eine Umstrukturierung in Richtung auf eine stärkere Förderung der Zivilgesellschaft.

  • Ein "Weiter so" solle es jedenfalls nicht geben.

Kein "Weiter so" - Merkel will über Türkei sprechen
15:49 Uhr

Unsensibler Trump bringt Soldaten-Witwe zum Weinen

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Bei der Witwe handelt es sich um eine 24-jährige Mutter von zwei Kindern, die im sechsten Monat schwanger ist. Ihr 25-jähriger Ehemann war während eines Anti-Terror-Einsatzes im Niger in einen Hinterhalt geraten. (Foto: AP)

Nun ja, dieser Vorwurf verwundert kaum: US-Präsident Donald soll in rüder Weise mit der Witwe eines im Einsatz getöteten US-Soldaten umgesprungen sein.

  • Trump habe der Frau am Telefon in nüchternem Ton gesagt, ihr Mann habe "gewusst, worauf er sich einließ, als er sich verpflichtete". Wie die Abgeordnete Frederica Wilson berichtet, fügte er noch hinzu: "Aber ich nehme an, es tut trotzdem weh."

  • Die Witwe habe außerdem berichtet, dass der Präsident sich nicht an den Namen ihres im westafrikanischen Niger getöteten Mannes habe erinnern können, berichtet Wilson. Dies sei für die Frau das Schlimmste an dem Telefonat gewesen. Sie habe geweint und sei nach dem Gespräch "zusammengebrochen".

  • Trump wies die Vorwürfe zurück. Die Abgeordnete habe "komplett erfunden", was er der Witwe gesagt haben solle. Er könne dies auch beweisen. Diesen angeblichen Beweis blieb Trump bislang aber schuldig.

Unsensibler Trump bringt Soldaten-Witwe zum Weinen
15:19 Uhr

Gericht verdonnert Sex-Paar zum Hausarrest

Ein Paar, das Sex in einer britischen Pizzeria hatte, darf fast sechs Monate lang nicht zusammen verbringen.

  • Eine Überwachungskamera hatte die beiden im Februar beim minutenlangem Oralverkehr gefilmt, während das Personal hinter dem Tresen Bestellungen aufnahm und Pizzen zubereitete.

  • Wie der britische "Telegraph" berichtet, verkündete ein Gericht in Scarborough (North Yorkshire) nun die Strafe für die 29 Jahre alte Danielle Hirst und den zwei Jahre älteren Craig Smith.

  • Den Angaben zufolge müssen sie sich 23 Wochen lang zwischen 19 bis 7 Uhr in ihren getrennten Wohnungen aufhalten. Elektronische Fußfesseln sollen die beiden Sex-Täter überwachen.

Gericht verdonnert Sex-Paar zum Hausarrest
15:03 Uhr

Uni Hamburg regelt Glauben per Verhaltenskodex

Die Universität Hamburg regelt als erste deutsche Hochschule in einem Verhaltenskodex, wie Studenten an der Uni ihren Glauben leben und ausüben können.

  • Der Kodex solle "das respektvolle und friedliche Miteinander bei der Ausübung verschiedener Glaubensüberzeugungen regeln", sagt Präsident Prof. Dieter Lenzen bei der Vorstellung des Papiers.

  • Konkret geht es etwa um die Frage, ob und wann Studierende religiöse Symbole wie das Kreuz oder den Davidstern verwenden und Kopfbedeckungen tragen können.

  • Zur Frage der Vollverschleierung muslimischer Frauen sagt Lenzen: "Wir lassen das ausdrücklich zu" - allerdings mit Einschränkungen. Demnach ist etwa bei Prüfungen zur Feststellung der Identität keine Vollverschleierung gestattet.

Uni Hamburg regelt Glauben per Verhaltenskodex
14:38 Uhr

Diese Stadt ist Deutschlands Scheidungshochburg

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Im schönen Emden werden gemessen an den geschlossenen Ehen die meisten Ehen geschieden. (Foto: imago/Marc Schüler)

Die ostfriesische Stadt Emden bleibt Deutschlands Scheidungshauptstadt. Dort wurden 2015 zwar 246 neue Ehen geschlossen, aber auch 204 Paare offiziell getrennt - auf eine neue Ehe kamen damit 0,83 Trennungen, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Daten der Statistikämter des Bundes und der Länder berichtet. Auf dem zweiten Platz folgen Mönchengladbach (951 Ehen, 689 Scheidungen) sowie Leverkusen (619 Ehen, 445 Scheidungen) - beide mit einer Scheidungs-Quote von 0,72. Am treuesten sind die Einwohner von Kempten im Allgäu (347 neue Ehen, 32 Scheidungen).

Diese Stadt ist Deutschlands Scheidungshochburg
14:20 Uhr

Steinmeier: RAF-Täter sollen Schweigen brechen

Noch immer gibt es viele offene Fragen zum RAF-Terrorismus. Bis heute ist zum Beispiel nicht geklärt, wer den damaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer nach sechswöchiger Geiselhaft im Oktober 1977 erschossen hat. Die Täter schweigen, aber auch der Staat mauert.

  • Wer weiter schweige, mache sich ein zweites Mal schuldig - "schuldig an den Angehörigen der Opfer, nicht juristisch, aber moralisch", sagt Frank-Walter Steinmeier bei einer Gedenkveranstaltung im Schloss Bellevue. "Reden Sie. Legen Sie die Taten in allen Einzelheiten offen."

  • "Viel zu lange hielt sich die Märtyrerlegende vom Justizmord an den Häftlingen", so Steinmeier. "Wahn und Lüge umgaben die RAF-Geschichte über Jahrzehnte."

Steinmeier: RAF-Täter sollen Schweigen brechen
14:10 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

die erste Tageshälfte ist geschafft. Mein Kollege Michael Bauer hat sich soeben in den Feierabend abgesetzt. Diana Sierpinski übernimmt und wünscht einen entspannten Nachmittag. Ich versorge Sie bis zum Abend mit wichtigen, spannenden und lustigen Nachrichten. Kritik, Fragen, Anregungen? Sie erreichen mich unter diana.sierpinski (at)nama.de. Los geht's!

Schichtwechsel
13:58 Uhr

EuGH erklärt Mindestgröße bei Polizei für unzulässig

Wer eignet sich für den Dienst bei der Polizei? Die Körpergröße jedenfalls darf laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) kein Kriterium bei der Auswahl sein.

Eine "Vorauswahl der Bewerber zur Überprüfung ihrer körperlichen Fähigkeiten" sei zulässig, das Festsetzen einer einheitlichen Mindestgröße für Frauen und Männer sei dagegen eine "mittelbare Diskriminierung", weil es eine "sehr viel höhere Zahl" weiblicher Bewerber benachteilige.

Die Entscheidung des EuGH bindet alle nationalen Gerichte, die sich mit vergleichbaren Problemfällen auseinandersetzen.

Mehr dazu hier.

EuGH erklärt Mindestgröße bei Polizei für unzulässig
13:32 Uhr

Bosnische Serben machen Schritt zur Unabhängigkeit

Ähnlich wie die Katalanen in Spanien sehen sich die bosnischen Serben in Bosnien und Herzegowina als eigenständig an. Jetzt haben sie ihre militärische Neutralität erklärt und eine entsprechende Resolution verabschiedet. Damit verstoßen die Abgeordneten allerdings gegen die Verfassung des Landes, in der die Verteidigungspolitik als Zuständigkeit des Gesamtstaates festgelegt wird.

Die Resolution wird als weiterer Baustein zur Abtrennung der bosnischen "Serbenrepublik" gesehen. Das immer wieder angedrohte Referendum zu dieser Frage war auf Druck der USA und der EU in diesem Sommer auf unbestimmte Zeit verschoben worden, da wichtige Politiker in Bosnien das Land in die NATO führen wollen.

Bosnische Serben machen Schritt zur Unabhängigkeit
13:05 Uhr

Mann muss nach Laserpointer-Attacke ins Gefängnis

Der Einsatz von Laserpointern kann gefährliche Folgen haben, sollte man ihn auf Flugzeuge oder Helikopter richten. Die rechtlichen Konsequenzen bekommt jetzt ein 22-jähriger Krankenpfleger zu spüren, der einen Polizeihubschrauber mit einem Laserpointer geblendet hatte.

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verurteilte ihn zu einem Jahr und sechs Monaten Haft - ohne Bewährung. Der vorbestrafte 22-Jährige hatte laut Anklage einen mit drei Beamten besetzten Hubschrauber anvisiert, der den Bereich der Rigaer Straße ausleuchten und festgestellte Straftaten mittels Videotechnik dokumentieren sollte.

Mann muss nach Laserpointer-Attacke ins Gefängnis
12:40 Uhr

Diamant von "Sonnenkönig" Ludwig XIV. wird versteigert

Das Auktionshaus Christie's nennt den rosafarbenen Diamanten "ein zeitloses Symbol der Schönheit". "Sonnenkönig" Ludwig XIV. hatte den 19,07 Karat schweren Stein namens "Le Grand Mazarin" im Jahr 1661 als Geschenk erhalten und an nahezu alle französischen Könige weitergegeben.

Versteigert werden soll er am 14. November in Genf, das Auktionshaus schätzt seinen Wert auf zwischen sechs und neun Millionen Euro.

Diamant von "Sonnenkönig" Ludwig XIV. wird versteigert
12:10 Uhr

Kanzleramt will "Operation Abendsonne" verhindern

Unter dem Begriff "Operation Abendsonne" versteht man in der Politik die Beförderung von Beamten in Ministerien kurz vor einem Regierungswechsel. Eine Art von Postengeschachere.

Und genau solche Last-Minute-Beförderungen möchte das Kanzleramt pünktlich zum Beginn der Jamaika-Koalitionsgespräche oder organisatorische Weichenstellungen in den bisherigen schwarz-roten Ministerien unterbinden. Das geht aus einem Schreiben von Kanzleramtsminister Peter Altmaier an die amtierenden Bundesminister hervor.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

Kanzleramt will "Operation Abendsonne" verhindern
11:45 Uhr

Explosion erschüttert Polizeiwache in Schweden

Eine gewaltige Explosion hat in der Nacht eine Polizeiwache im schwedischen Helsingborg schwer beschädigt. Der Vorfall werde als "sehr ernster Angriff auf die Gesellschaft" gewertet, sagte die zuständige Polizeichefin Carina Persson. "Er richtet sich gegen die Demokratie und das Rechtswesen. Das ist eine ernste Situation."

Bei der Explosion, deren Hintergründe zunächst unklar waren, sei zum Glück niemand verletzt worden. Auch die Arbeit der Polizei sei nicht beeinträchtigt.

Lesen Sie hier mehr.

Explosion erschüttert Polizeiwache in Schweden
11:21 Uhr

Mysteriöser Tod von UN-Generalsekretär aufgeklärt

Der mysteriöse Tod des einstigen UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld ist vermutlich durch den Abschuss seines Flugzeugs über Zentralafrika verursacht worden. Nach einer Auswertung geheimer Unterlagen aus mehreren Ländern, darunter Deutschland, gelangte ein Bericht für die UN-Spitze zu dem Schluss, dass es "plausibel" sei, dass der Absturz des Flugzeugs von Hammarskjöld 1961 auf "einen Angriff oder eine Bedrohung von außen" zurückzuführen sei. Ursprünglich war von einem Pilotenfehler die Rede gewesen. Hinter dem Abschuss sollen die Katanga-Rebellen gesteckt haben.

Der UN-Generalsekretär war damals auf dem Weg nach Afrika, um einen Waffenstillstand für die an Bodenschätzen reiche Region Katanga in der heutigen Demokratischen Republik Kongo auszuhandeln.

Lesen Sie hier mehr dazu.

Mysteriöser Tod von UN-Generalsekretär aufgeklärt
10:55 Uhr

Wildlife-Foto des Jahres schockiert und prangert an

Das Wildlife-Foto des Jahres zeigt nicht die Einzigartigkeit oder Ästhetik der Natur, sondern vielmehr den Einfluss des Menschen - und das auf besonders grausame Weise. Das Bild eines gewilderten Spitzmaulnashorns mit abgehackten Hörnern. Fotograf Brent Stirton erhielt dafür den Wildlife Photographer of the Year Award. Der Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für Naturfotografie.

In der Begründung der Jury hieß es, Stirton habe die tragische Szene "beinahe majestätisch" dargestellt. Das Foto sei "symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur". Die Aufnahme stammt aus einem Wildreservat in Südafrika.

Wildlife-Foto des Jahres schockiert und prangert an
10:36 Uhr

Fahrradunfall zwingt Ed Sheeran zu Konzert-Absagen

Der britische Künstler Ed Sheeran muss nach seinem Fahrradunfall kürzer treten und etliche Auftritte absagen. "Ein Besuch bei meinem Arzt hat Brüche in meinem rechten Handgelenk und linken Ellenbogen bestätigt", so der Sänger auf Instagram. Die Arme des Sängers sind dick eingegipst.

Bitter für seine Fans in Asien. Die geplanten Konzerte in Taipei, Osaka, Seoul, Tokio und Hongkong müsse er wegen der Verletzungen streichen. Wann Sheeran die Tour fortsetzen kann, bleibt unklar.

Fahrradunfall zwingt Ed Sheeran zu Konzert-Absagen
10:02 Uhr

Israel lässt palästinensische Medien schließen

Die israelische Armee hat bei nächtlichen Razzien im Westjordanland acht palästinensische Medieneinrichtungen geschlossen.

  • Büros in mehreren Städten wurden für sechs Monate geschlossen und die Eingänge versiegelt.

  • Mehrere Palästinenser wurden festgenommen.

  • Eine israelische Armeesprecherin in Tel Aviv sagte, die palästinensischen Medienbüros seien "als Teil des Kampfs gegen Aufwiegelung" durchsucht worden. Sie würden verdächtigt, mit ihrer Berichterstattung Gewalt und Terrorismus gegen Israelis zu fördern.

Israel beklagt immer wieder, Hetze in palästinensischen Medien sei ein Auslöser für Anschläge auf Israelis.

Israel lässt palästinensische Medien schließen
09:38 Uhr

Eilklage gegen EZB-Anleihekäufe gescheitert

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Eilklage gegen das EZB-Anleihekaufprogramm abgewiesen. Das teilte das höchste deutsche Gericht mit. Die Richter begründeten ihren Beschluss mit formalen Gründen.

Lesen Sie hier mehr dazu.

Eilklage gegen EZB-Anleihekäufe gescheitert
09:17 Uhr

Spezialisten entschärfen Fliegerbombe in Stuttgart

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Die Fliegerbombe ist knapp eine halbe Tonne schwer. (Foto: dpa)

Der Kampfmittelräumdienst hat in der Nacht zum Mittwoch in Stuttgart eine zehn Zentner schwere Fliegerbombe entschärft. Hunderte Menschen mussten nach dem Fund der Bombe bei Bauarbeiten am Dienstagabend ihre Wohnungen verlassen, wie die Polizei mitteilte. Etwa 200 von ihnen wurden während des Einsatzes von Rettungskräften betreut.

Dutzende Polizisten waren im Einsatz, um Sperrungen und Evakuierungen im Stadtteil Bad Cannstatt zu koordinieren. Nach der erfolgreichen Entschärfung der US-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde der gesperrte Bereich nach Mitternacht wieder freigegeben.

Spezialisten entschärfen Fliegerbombe in Stuttgart
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:48 Uhr

Museum stellt tonnenschweren Kristall aus

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Neues Prunkstück im New Yorker Naturkundemuseum - ein violetter Amethystkristall. (Foto: dpa)

Knapp 3,50 Meter hoch und über 4 Tonnen schwer: Ein violett funkelnder Amethystkristall ist das neue Aushängeschild des Naturkundemuseums in New York. Er zählt zu den größten seiner Art. Nach Angaben des Museums entstand er im heutigen Uruguay in Südamerika, als dort vor etwa 135 Millionen Jahren geschmolzenes Magma aus der Erdkruste floss.

Jedes Jahr werden Tausende Amethyst-Geoden im Paraná-Becken abgebaut, das sich über Teile Brasiliens, Paraguays und Uruguays erstreckt. Dank der großen Menge an Magma, die dort vor Millionen Jahren floss, ist diese Gegend besonders reich an Geoden.

Hier gibt's mehr dazu.

Museum stellt tonnenschweren Kristall aus
08:22 Uhr

Versicherung warnt vor Hackerangriffen auf Autos

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Autoarmaturen werden immer digitaler. Doch besonders ältere Modelle bieten Hackern die Chance, auf Daten zuzugreifen. (Foto: imago/Westend61)

Auch Autos sind nach Experteneinschätzung ein Ziel für Hackerangriffe. Die Allianz-Versicherung fürchtet, dass es in den nächsten Jahren nicht bei den bisher vereinzelten kriminellen Attacken von Datendieben und -saboteuren bleiben wird. Die Schutzmechanismen vor Hackerangriffen seien gerade bei älteren Fahrzeugen oft unzureichend.

In der Autobranche gilt vor allem die OBD2-Schnittstelle als gefährdet. Seit Ende der 90er Jahre wird sie in alle Fahrzeuge eingebaut. Diese Schnittstelle wird unter anderem zur Datenübertragung per WLAN oder Sim-Card genutzt. Doch der Schutz gegen Eingriffe von außen ist mangelhaft.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

Versicherung warnt vor Hackerangriffen auf Autos
07:54 Uhr

Mega-Casino der Spielmanipulation beschuldigt

Ob in Casinos alles mit rechten Dingen zugeht, man darf daran zweifeln. Im Fall des Crown Casino in Melbourne erhärtet sich jetzt der Verdacht der Spielmanipulation und Geldwäsche. Die Vorwürfe kommen vom australischen Parlamentsmitglied Andrew Wilkie, der sich auf ehemalige Mitarbeiter des Casinos beruft.

So soll es den Mitarbeitern möglich gewesen sein, Pokerautomaten im Casino händisch zu manipulieren, so dass größere Verluste für die Spieler möglich waren. Besonders an Wochenenden soll das der Fall gewesen sein, um "naiven" Gelegenheitsspielern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Auch den Verdacht der Geldwäsche bestätigten die ehemaligen Angestellten. Bei höheren Transaktionen innerhalb des Casinos sollten Mitarbeiter andere Referenznummern angeben, um den Geldfluss zu vertuschen. Erst ab 10.000 Dollar sollten die Überweisungen der australischen Kontrollagentur "Austrac" gemeldet werden. Zu den Crown Resorts zählen mehrere Hotels und Casinos in Australien. Der Jahresumsatz betrug 2015 rund 5 Milliarden US-Dollar.

Hier lesen Sie mehr dazu.

Mega-Casino der Spielmanipulation beschuldigt
07:27 Uhr

Deutsche Rüstungsexporte an Türkei stark gedrosselt

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(Foto: imago/Christian Thiel)

Die Bundesregierung hat, auch nach der Verschärfung ihrer Türkei-Politik im Juli, Rüstungslieferungen an den Nato-Partner genehmigt - allerdings in geringem Umfang. In den zehn Wochen zwischen dem 1. August und dem 8. Oktober wurden 10 Genehmigungen im Wert von zusammen knapp vier Millionen Euro erteilt. Das geht aus einer Antwort von Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine deutliche Reduzierung. 2016 wurden insgesamt 213 Rüstungsexporte im Wert von 83,9 Millionen Euro an die Türkei genehmigt.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Deutsche Rüstungsexporte an Türkei stark gedrosselt
07:13 Uhr

Chinas Staatschef eröffnet Kommunisten-Kongress

Alle fünf Jahre kommt der Kongress in China zusammen, um über die Entwicklung des Landes zu diskutieren. So auch heute. Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping hat den 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas bereits eröffnet. Im Mittelpunkt des ersten Tages steht der sogenannte Politische Bericht des Parteichefs, der damit seine Vision für die zweitgrößte Wirtschaftsnation präsentiert.

Die knapp 2300 Delegierten werden den 64-Jährigen auf dem einwöchigen Treffen für weitere fünf Jahre im Amt des Generalsekretärs bestätigen.

Um was es genau bei dem Kongress geht, können Sie hier lesen.

Chinas Staatschef eröffnet Kommunisten-Kongress
06:56 Uhr

Groß-Razzia gegen Hells Angels in NRW

Seit 6 Uhr führen rund 700 Polizisten Razzien gegen den Rockerclub Hells Angels in ganz Nordrhein-Westfalen durch. In Wuppertal, Düsseldorf, Köln und weiteren Großstädten des Ruhrgebiets werden viele Wohnungen und Geschäfte durchsucht.

"Der Innenminister und die nordrhein-westfälische Polizei gehen mit dem Vereinsverbot konsequent gegen Rockerkriminalität vor. Sie machen deutlich, dass sie das kriminelle Tun dieser Gruppierung nicht dulden und die Bevölkerung vor deren Machenschaften schützen", sagte Essens Kripo-Chefin Martina Thon zu dem Einsatz.

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Groß-Razzia gegen Hells Angels in NRW
06:29 Uhr

Greenpeace-Flugzeug stürzt in Brasilien ab

Ein Flugzeug der Umweltschutzorganisation Greenpeace ist im brasilianischen Amazonasgebiet abgestürzt. Eine 29-jährige Schwedin starb bei dem Unglück, weitere vier Insassen erlitten Verletzungen. Das bestätigte das schwedische Konsulat in Manaus.

Auch Greenpeace bestätigte den Absturz der einmotorigen Cessna Caravan 208. Das Flugzeug fiel in den Fluss Negro im Nationalpark Anavilhanas, 100 Kilometer nordwestlich von Manaus. Die Ursachen des Unfalls sind bisher unklar.

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Greenpeace-Flugzeug stürzt in Brasilien ab
06:23 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leser,

der Mittwoch steht an, also das wöchentliche Bergfest der arbeitenden Bevölkerung. Dazu ist weltweiter "Ohne-Bart-Tag". Männer sollen sich heute von ihren Bärten trennen, um den Tag frisch rasiert mit glatter Haut zu verbringen - und auch Frauen können sich ihres Damenbartes entledigen.

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Die ersten Koalitionsgespräche stehen an. Merkel trifft auf Lindner. (Foto: dpa)

Und das haben die immer frisch rasierten Größen aus Politik, Wirtschaft und Sport heute auf dem Plan:

  • Erste Sondierungsgespräche zur möglichen Jamaika-Koalition zwischen Union, FDP und Grünen stehen an.

  • In China beginnt der Parteitag der Kommunistischen Partei mit politischem Bericht von Xi Jinping.

  • Wir schauen weiter nach Spanien und Katalonien.

  • Die Marktforscher von der GfK veröffentlichen die EU-Konsumklimastudie.

  • Der FC Bayern München läuft in der Champions League gegen Celtic Glasgow auf (20:45 Uhr im n-tv.de Liveticker).

Mein Name ist Michael Bauer und ich werde Sie mit allen wissenswerten Nachrichten des Tages versorgen. Bei Fragen oder Anregungen können Sie mich unter michael.bauer[at]nama.de erreichen.

Das wird heute wichtig
06:08 Uhr

Goldener Oktober setzt sich fort

Auch heute geht es vielerorts mit dem Oktober der goldenen Art weiter. Denn nach Auflösung von Frühnebelfeldern scheint oft die Sonne. Einzig im Norden und Nordwesten sind die Wolkenfelder schon mal aufdringlicher. Die Temperaturen spielen nach wie vor mit und bringen es verbreitet auf Spitzenwerte zwischen 18 und 23 Grad. Frischer bleibt es nur im Norden und dort, wo sich der Nebel hartnäckiger hält, mit 14 bis 17 Grad.

Deutlich kühler ist es hingegen, wenn Sie jetzt gleich das Haus verlassen. Denn der Tag startet mit Frühwerten, die häufig zwischen 5 und 11 Grad liegen. Da darf es dann also ruhig mal ein Jäckchen mehr sein. Kommen Sie gut in den Tag. Ihr Björn Alexander

Goldener Oktober setzt sich fort
06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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