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Der TagSchulz wirbt für gedeckelte Managergehälter

28.02.2017, 10:03 Uhr

In den Streit zwischen Union und SPD über die geplante Begrenzung von Managergehältern mischt sich jetzt auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ein: Er pochte in einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse" auf die Zustimmung der Union. "Wenn ein Manager 200-mal so viel verdient wie ein Angestellter, verletzt das das Gerechtigkeitsgefühl der Leute", sagte er. "Da ist etwas aus dem Ruder gelaufen."

  • Schulz forderte "eine gesetzliche Regelung, die Gehaltsexzessen in den Vorstandsetagen der DAX-Konzerne einen Riegel vorschiebt." Das würden "auch viele Mittelständler, die keine Lust haben, für die Übertreibungen in einzelnen Konzernen in Mithaftung genommen zu werden."

  • Die CDU will die endgültige Entscheidung über die Höhe der Managergehälter den Aktionären überlassen - die SPD besteht auf eine Begrenzung der steuerlichen Absetzbarkeit auf 500.000 Euro im Jahr. Zudem soll die Hauptversammlung ein Maximalverhältnis zwischen der Vorstandsvergütung und dem Durchschnittsgehalt in der Firma festlegen.