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US-Bürger steht vor Gericht Abdul K. hat Anschlag auf Ausstellung vorbereitet

Sechs Wochen nach dem versuchten Angriff auf eine Ausstellung mit Mohammed-Karikaturen in einem Vorort von Dallas ist ein US-Bürger wegen Hilfe bei der Vorbereitung der Tat angeklagt worden. Abdul K. soll den beiden Angreifern die Sturmgewehre besorgt haben und mit ihnen in der Wüste bei Phoenix das Schießen trainiert haben

Sechs Wochen nach dem abgewehrten Angriff auf eine Ausstellung mit Mohammed-Karikaturen in einem Vorort von Dallas ist ein US-Bürger wegen Hilfe bei der Vorbereitung der Tat angeklagt worden. Abdul K. soll den beiden Angreifern die Sturmgewehre besorgt haben und mit ihnen in der Wüste bei Phoenix das Schießen trainiert haben, heißt es in der am Anklageschrift. Außerdem soll er mit den Angreifern in seiner Wohnung den Anschlag vorbereitet haben.

K. war am vergangenen Donnerstag festgenommen worden und erschien nun in Phoenix vor Gericht. Ein FBI-Agent habe bei der Anhörung angegeben, der Verdächtige habe auch einen Anschlag auf den Super Bowl, das Finale der American-Football-Meisterschaft, erwogen, berichten Medien.

Zwei Männer im Alter von 31 und 34 Jahren wollten am 3. Mai eine Ausstellung mit Mohammed-Karikaturen im texanischen Garland angreifen. Sie wurden bei einem Schusswechsel mit der Polizei vor dem Gebäude getötet. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich im Internet zu dem versuchten Anschlag bekannt. Nach Einschätzung von US-Verteidigungsminister Ashton Carter ließen sich die Täter zwar vom IS „inspirieren“, die Attacke sei aber nicht von den Dschihadisten gelenkt worden.

Quelle: ntv.de