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Ankündigung rechtlicher SchritteChristian Ulmens Anwalt meldet sich zu Deepfake-Vorwürfen

27.03.2026, 21:10 Uhr
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Fernandes wirft Ulmen vor, Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber pornografische Darstellungen verbreitet zu haben. (Foto: picture alliance/dpa)

Die rechtliche Vertretung Christian Ulmen erklärt in einer Stellungnahme, dass ihr Mandant keine Deepfakes erstellt habe. Auch auf einen Gewaltvorwurf gehen die Anwälte ein. Darauf reagiert wiederum Collien Fernandes.

Der Anwalt von Schauspieler Christian Ulmen, Christian Schertz, hat Deepfake-Vorwürfe gegen seinen Mandanten zurückgewiesen. "Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet", teilte Schertz in einer schriftlichen Erklärung mit.

"Nach derzeitiger Kenntnis wird dieser Vorwurf, anders als teilweise verlautbart, auch überhaupt nicht erhoben. Mit der aktuell geführten Debatte über Strafbarkeitslücken bei Deepfake-Pornografie stehen die Geschehnisse mithin in keinem Zusammenhang", erklärte der Medienanwalt. 

Tatsächlich wirft die Ex-Frau von Ulmen, die Moderatorin Collien Fernandes, dem Schauspieler im "Spiegel" vor, Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber pornografische Darstellungen verbreitet zu haben. Das Nachrichtenmagazin zitiert Fernandes mit: "Mir wurde über Jahre mein Körper geklaut."

Schertz kündigte zugleich an, aktuell gegen die "initiale Berichterstattung" des "Spiegels" gerichtliche Schritte einzuleiten. Näher ins Detail ging er dabei nicht.

Fernandes reagiert auf Stellungnahme

Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Schertz hatte zuvor bereits rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung angekündigt, bei der es sich "in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung" handle. Zudem würden "unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet".

"Es kam zu keinerlei einseitigen Gewalthandlungen und/oder Bedrohungen unseres Mandanten. Hierzu ist - was sich im 'Spiegel'-Artikel nicht wiederfindet - festzustellen, dass auch Frau Fernandes im Zuge desselben Geschehens durch die spanische Polizei nachweislich wegen körperlicher Gewalt an unserem Mandanten, der eine Verletzung am Hals aufwies, vorübergehend festgenommen worden war", teilte Schertz zudem mit. "Die Polizei, dies ist eindeutig belegt, ging insofern von beidseitigen Verfehlungen aus. Eine einseitige Schuldzuweisung gegenüber unserem Mandanten gab es nicht."

Auf diesen Aspekt reagierte Fernandes mit einer eigenen Stellungnahme. "Oh mein Gott! Ich glaube es nicht! Er hatte einen kleinen Kratzer am Hals (weil mir ein Nagel eingerissen war) und hat selbst der Polizei gegenüber geäußert, dass ich ihm keinerlei Gewalt angetan habe", schrieb sie auf Instagram. "Und nun wird von einer Verletzung am Hals geschrieben, während ich am ganzen Körper blaue Flecken hatte, dies ist nachweislich dokumentiert. Wahnsinn!!"

Quelle: ntv.de, lme/dpa

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