Unterhaltung
Montag, 27. Juli 2009

"Quentin-Tarantino-Straße": Babelsberg feiert US-Regisseur

Kurz vor der Deutschlandpremiere seines Kinofilms "Inglourious Basterds" hat US-Regisseur Quentin Tarantino eine eigene Straße bekommen: Auf dem Studiogelände in Potsdam-Babelsberg war er persönlich bei der Enthüllung des Schildes dabei.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Billy-Wilder-Platzes oder der Marlene-Dietrich-Allee gibt es nun die "Quentin-Tarantino-Straße". "Es ist eine große Ehre für mich", sagte Tarantino, der rund die Hälfte seines neuen Streifens mit Brad Pitt auf dem Studiogelände drehte. Der Film feiert am Dienstagabend in Berlin Deutschland-Premiere.

Co-Produzent und Studio-Babelsberg-Vorstand, Christoph Fisser, meinte: "Tarantino ist die erste lebende Person, die hier eine Straße bekommt." Er wollte nicht ausschließen, dass weitere prominente Namensgeber folgen.

Nazis töten, Skalps sammeln

"Es ist eine große Ehre für mich", sagte Tarantino. (G.W. Pabst war übrigens ein österreichischer Filmregisseur, der zum Beispiel 1931 Brechts "Dreigroschenoper" verfilmte.)
"Es ist eine große Ehre für mich", sagte Tarantino. (G.W. Pabst war übrigens ein österreichischer Filmregisseur, der zum Beispiel 1931 Brechts "Dreigroschenoper" verfilmte.)(Foto: dpa)

Tarantinos Nazi-Widerstands-Geschichte erzählt von einem Trupp amerikanisch-jüdischer Soldaten. Angeführt von Pitt ziehen sie durch die Gegend, um Nazis zu töten und deren Skalps zu sammeln. Auf der anderen Seite steht ein junger deutscher "Kriegsheld" (Daniel Brühl) im besetzten Paris, der sich in eine hübsche Kinobesitzerin verliebt. Ein Propagandafilm über seine Großtaten soll in ihrem Kino Premiere haben.

Keiner der Nazigrößen ahnt, dass die junge Frau Jüdin ist und ihre Familie getötet wurde. Sowohl die Soldaten-"Basterds" als auch die Frau mit dem Kino planen für den Premierenabend ein Attentat.

Zur Deutschland-Premiere des Films werden unter anderem Pitt, Til Schweiger, Diane Kruger, Christoph Waltz und Daniel Brühl erwartet. Der Film kommt am 20. August in die deutschen Kinos.

Quelle: n-tv.de