Unterhaltung

"Habe 20 Jahre nicht geweint" Brad Pitt spricht über sein Gefühlsleben

imago93574867h.jpg

Zeigt jetzt auch hinter der Kamera Gefühle: Brad Pitt.

(Foto: imago images/Cronos)

Mit dem Alter kommt die Reife - das ist auch bei Hollywoodstars wie Brad Pitt nicht anders. In einem Interview verrät der 55-Jährige, er habe erst vor Kurzem gelernt, Emotionen zu zeigen. Zuvor sei er ein "Nicht-Weiner" gewesen.

Brad Pitt hat seit seiner Scheidung von Angelina Jolie offenbar einige Änderungen in seinem Leben vorgenommen. Unter anderem habe er erst jetzt wirklich gelernt, Gefühle zuzulassen, gestand Pitt in einem Gespräch mit Schauspielkollege Anthony Hopkins für die US-Zeitschrift "Interview".

"Ich bin ziemlich bekannt dafür, ein Nicht-Weiner zu sein. Ist das überhaupt ein Begriff?", sagte Pitt. Jetzt, in der späteren Phase seines Lebens, berührten ihn die Dinge mehr - seine Kinder, seine Freunde, die Nachrichten. "Ich denke, das ist ein gutes Zeichen. Ich weiß nicht, wohin mich das führt, aber ich denke, es ist ein gutes Zeichen." Hopkins antwortete darauf, dass es normal sei, im Alter mehr weinen zu wollen. "Man muss ja nicht nur aus Trauer weinen," erklärte der 81-Jährige, "manchmal darf man auch einfach weinen, weil das Leben großartig ist."

Er habe in den vergangenen Jahren erfahren, wie schwer es ist, sich Fehler einzugestehen und zu versuchen diese zu korrigieren, so Pitt. Vor allem heutzutage sei das problematisch: "Wir leben in einer Zeit, in der Menschen beim ersten Fehltritt sofort abgeschrieben werden. Dabei ist der nächste Schritt das eigentlich Spannende - schließlich machen wir doch alle Fehler", sagte der 55-Jährige.

Auf manche Entscheidungen, die er in seinem Leben getroffen hat, sei er nicht stolz, gab der Ex-Mann von Angelina Jolie zu. "Trotzdem weiß ich sie zu schätzen, denn sie haben mich an eine Weisheit herangeführt, die mir einige Türen geöffnet hat." Nachdem er das erkannte, habe er sich selbst vergeben können, sagte Pitt.

Pitt und Hopkins drehten in den Neunzigern zwei Filme zusammen: "Legenden der Leidenschaft" und "Rendezvous mit Joe Black".

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa/spot