Unterhaltung

"Sommerhaus der Stars"-Auftakt Die toxische Männlichkeit des Mike C.

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Bestimmt unter anderem, was seine Frau Michelle anzieht: Mike Cees

Das "Sommerhaus" öffnet wieder seine Pforten. Doch schon in Folge 1 bilden sich Fronten. Mike Cees erfährt von der Vergangenheit seiner Frau Michelle. Dass diese etwas mit Mola Adebisi zu tun hat, lässt den 33-Jährigen in seiner toxischen Männlichkeit schier wahnsinnig werden.

Es könnte alles so schön sein. Denn: "Das Sommerhaus der Stars" öffnet für mehr oder weniger oder auch gänzlich unbekannte Menschlein erneut seine Pforten. Doch ehe RTL uns den goldenen Oktober mit einem neuen Highlight am Trash-TV-Himmel versüßen kann, ziehen bereits dunkle Wolken auf. Aber von vorn!

Stellen wir Ihnen die illustre Bande, die in der Bocholter Bauern-Butze Einzug hält, erst einmal vor. Wie bereits aus vorherigen Staffeln bekannt, ziehen wieder acht "Stars" mit ihren jeweiligen Partnern in das sudelige Häuschen ein, wo sie in den kommenden Wochen viel Tinnef, Kluges und gewiss auch selten Dämliches von sich geben werden - im besten Falle gibt’s viel "Konfro". Also: "Let the game begin!"

Adelina Zilai, Mola Adebisi Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Die ersten Gäste im Haus: Adelina Zilai und Mola Adebisi.

(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

Der Erste, der aufschlägt, ist der "sehr Werte orientierte" Mola Adebisi. Kennt man von: VIVA und aus dem "Dschungelcamp". Im Schlepptau hat er seine Freundin, Adelina Zilai, die einst eines seiner "Fan-Girls" war und die der Mola auf Facebook kennengelernt hat. Gleich akute Problemchen im neuen Quartier: viele mistige Durchgangszimmer. Erstmal die Bude etwas auf Vordermann bringen! Mola sagt seiner Adelina in feinstem Kasernenton, wie was zuerst geputzt wird. Artig befolgt das "Frauchen" die Anweisungen.

"Da brauchen sich die Frauen nicht wundern"

Nach und nach finden sich alle ein. Man beschnüffelt sich gegenseitig, kaum einer kennt einander und der Zuschauer atmet auf, weil's ihm ja genauso geht. Mit von der Partie auch ein Pärchen aus Malle: Stephan genannt "Steff" Jerkel und seine Gattin Peggy Jerofke, beide bekannt aus "Goodbye Deutschland!". Während Peggy fast schon herzgewinnend zu Tage tritt, lässt der Göttergatte auf der Sympathie-Leiter nach unten gleich ein paar Sprossen aus, als er über die "Fehler der Frauen" sinniert.

Hach ja, diese bösen Frauen, die einfach Kinder kriegen! So wie seine Peggy. Ja, Kinderkriegen ist natürlich toll, aber es sei ein "Fehler von Frauen, den Mann nach der Geburt des Kindes links liegenzulassen." Schließlich sei "der Mann auch noch da"! Und weiter: "Da brauchen sich die Frauen nicht wundern, wenn die Männer den Frauen stiften gehen!" Schon klar. Echt unhöflich von Müttern, die gerade ein Kind geboren haben, sich abends nicht im traumhaften Negligé auf dem Kuhfell vorm Kamin zu rekeln und stattdessen mit Milchpumpen und Schlafmangel zu nerven.

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Aus Malle angereist: Peggy Jerofke und Stephan Jerkel.

(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

Wer aber meint, Malle-Steff repräsentiere im Haus den blondierten Chauvi mit Macker-Attitüden, hat Mike noch nicht kennengelernt. Mike Cees, Reality-TV-Star zieht mit seiner Gattin, der Schauspielerin Michelle Monballijn ein. Die beiden haben sich "vor 13 Monaten" kennengelernt und sind frisch verheiratet. Nur wenige Sequenzen reichen aus, um den 33-Jährigen ob seiner toxischen Männlichkeit am liebsten aus der WG zu pfeffern, ehe er überhaupt richtig eingecheckt hat.

So muss sich seine Ehefrau seinem "Textildiktat" unterwerfen, gewisse Rollen als Schauspielerin seien auch passé und am besten spurt die Michelle und lässt sich "nonstop vögeln", damit die Beziehung der beiden "stressresistent" bleibt. Denn "wenn der Sex scheiße ist", so der auf Krawall gebürstete Mike "ist auch die Beziehung scheiße".

16 Leute mit 16 Problemchen

Später an diesem illustren Einzugstag - wir kennen inzwischen so liebenswerte Paare wie "Ben" Ryan Melzer und seine "Sissi" oder "Unter uns"-Schauspieler Lars Steinhöfel nebst dessen "Schatz" Dominik, hat Hoteldirektor Mola zigmal durch die Räumlichkeiten geführt. Es wird gebechert, gegrillt und geschlemmt und irgendein Roland aus der "Schwarzwaldklinik" erzählt, mit "der Tochter von Peter Schilling" (…) "ne Menge Sex" zu haben. Niemand will mit Almklausi, den man versehentlich "Almiklaus" nennt, seinen "Mama Lauda"-Song trällern, aber dafür fragt ihn seine Frau Maritta nach dem Toilettengang sehr fürsorglich, ob sein "Hosenladen zu" ist und er sich "die Hände gewaschen" hat.

Maritta, Almklausi Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Maritta und ihr Almklausi.

(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

Da sind sie nun also - acht Promis mit ihren Partnern. Oder wie Mike sagt: "16 Leute auf engstem Raum mit 16 Problemen plus die Probleme der anderen". Wenn man Trash-TV verstanden hat, weiß man: Das ist kein Eintopf. Das ist ein heißes Gebräu, in das jede Menge Gewürze geworfen werden - vor allem Chili. Ausgerechnet der Mann nämlich, der seine Partnerin "unattraktiv" findet, wenn er über ihre vergangenen Beziehungen nachdenkt, weil er die "Bilder im Kopf" nicht ertragen kann, erfährt: Die holde Michelle hatte vor 352 Jahren ein Tête-à-Tête mit Mola Adebisi.

Mike in Schockstarre. "Halle Julia!" Wie kann seine Michelle nur jemals etwas mit dem "Silberrücken" gehabt haben? Jenem Ex-Viva-Moderator im Höhenflug, der Stewardessen auch schon mal mit "Listen, Bitch!" ansprach. Ab sofort, so Macho-Mike sei jeglicher Umgang mit Mola "tabu". "Warum, du weißt doch gar nicht, ob er böse ist?", fragt seine Michelle mit Tränen in den Augen. Doch der "fucking King of Everything" duldet keine Widerworte: "Wir sind von jetzt an Feinde."

"Wir sind alle gesegnet"

Es ist dieses Alphatier-Gebaren, das dem Zuschauer bald schon mächtig auf den Zeiger geht. Nun mag Mike nicht der einzige Mensch sein, der "angewidert" ist, wenn er "den Ex von seiner Frau sieht". Doch derlei Verhalten sagt viel über die eigene, geistige Reife aus. Als Molas Freundin von dieser Vergangenheit erfährt, entweicht ihrem Munde nur herrlich freundlich: "Wir sind alle gesegnet".

Am Ende dieser ersten Folge gibt es ein drolliges Höhenspiel, bei dem die Männer, die gern durch die Gegend stapfen, als würden sie Rasierklingen über Ländergrenzen schmuggeln, sehr schlecht, gar schluffihaft abschneiden - primär natürlich nur, weil bei so manchem "die Unterarme zugemacht haben". Mike prophezeite zwar vorab, das Spiel "ficken" zu wollen, konnte letztlich aber seine "körperliche Leistung nicht abrufen", weil er wegen der Mola-Michelle-Enthüllungen leider "mental gefickt" gewesen sei.

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Das Stimmungsbarometer nach dem "Sommerhaus"-Auftakt könnte deutlich höher liegen, gäbe es nicht Männer, die ihre Frauen in aller Öffentlichkeit unterbuttern, über den Mund fahren oder sie sonst wie kleinmachen würden.

Die neuen Folgen von "Das Sommerhaus der Stars" laufen dienstags bis donnerstags um 20.15 Uhr bei RTL und sind jederzeit auf TVNOW abrufbar.

Quelle: ntv.de

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