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In Hotpants und mit XXL-BrüstenEhemann von Kristi Noem schockt mit Fetisch-Enthüllung

01.04.2026, 16:05 Uhr
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Byron und Kristi Noem sind seit 1992 verheiratet. (Foto: AP)

Nach Kristi Noem gerät nun auch der Ehemann der ehemaligen US-Heimatschutzministerin in die Schlagzeilen. Fotos und Nachrichten zeigen Byron Noem aktiv in der Fetisch-Szene. Ein Experte warnt vor möglichen Sicherheitsrisiken.

Die Politik der US-Regierung unter Donald Trump steht seit Längerem in der Kritik, gezielt gegen LGBTQ+-Menschen, Transrechte sowie Themen wie Drag oder Travestie vorzugehen und entsprechende Gruppen öffentlich anzugreifen. Vor diesem Hintergrund sorgen nun Vorwürfe gegen den Ehemann einer prominenten Ex-Regierungsfigur für besonderes Aufsehen: Es geht um Kristi Noem, die zuletzt als Heimatschutzministerin tätig war.

Die britische Zeitung "Daily Mail" hat Fotos veröffentlicht, die ihren Ehemann Bryon Noem in aufsehenerregenden Outfits zeigen. In den Aufnahmen ist der Unternehmer aus South Dakota unter anderem in pinken Hotpants und einem hautengen Oberteil zu sehen, das mit großen Ballons ausgestopft ist, um überdimensionierte Brüste darzustellen. Sein Gesicht ist auf mehreren Bildern klar zu erkennen - teils mit neutralem Ausdruck, teils mit flirtendem Kussmund. Demnach habe das Blatt "Hunderte" Nachrichten ausgewertet, die angeblich zwischen ihm und mehreren Frauen aus einer Online-Fetisch-Community ausgetauscht wurden.

Laut "Daily Mail" soll der Versicherungsvertreter zudem intensiv mit Frauen aus der sogenannten "Bimbofication"-Szene kommuniziert haben. In diesem Umfeld verändern Performerinnen ihr Aussehen gezielt hypersexualisiert, etwa durch extreme Brustvergrößerungen, um ein überzeichnetes, puppenhaftes Erscheinungsbild zu erreichen. Einer Frau soll er "Du verwandelst mich in ein Mädchen" geschrieben und sie gefragt haben: "Soll ich Leggings anziehen?" Außerdem soll er einer anderen zugesichert haben, sie wie eine "Göttin" zu verehren. Der Zeitung zufolge habe er Frauen aus der Szene insgesamt rund 25.000 Dollar überwiesen und deren "unglaubliche" Kurven bewundert.

Ex-CIA-Offizier sieht mögliches Sicherheitsrisiko

Eine der beteiligten Frauen erklärte laut Bericht, sie habe durch einen Zufall Hinweise auf seine Identität erhalten: Bei einem versehentlichen Anruf habe sie eine Mailbox mit der Ansage "Noem Versicherungen, hinterlasst eine Nachricht" gehört. Nach einer Internetrecherche sei sie auf Fotos von Bryon Noem und seiner Ehefrau gestoßen. Als sie ihn darauf angesprochen habe, soll er erwidert haben, dass es ihm "egal" sei.

Sicherheitsfachleute sehen in den Enthüllungen ein mögliches Risiko. Der frühere CIA-Offizier Marc Polymeropoulos erklärte gegenüber der "Daily Mail": "Solche belastenden Informationen können für einen feindlichen Geheimdienst ein verlockender Ansatzpunkt sein." Weiter sagte er: "Sie sprechen die Person an und sagen: Wenn du mit uns zusammenarbeitest, werden wir das nicht veröffentlichen, und wenn du es nicht tust, dann schon. Das ist Spionage 101."

Kristi Noem, die Anfang März wegen ihrer umstrittenen Migrationspolitik - insbesondere den tödlichen Einsätzen der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis - von Trump aus ihrem Amt entlassen worden war, äußerte sich laut Bericht ebenfalls: Sie sei "am Boden zerstört". Die Familie sei davon überrumpelt worden und sie bittet in dieser Zeit "um Privatsphäre und Gebete", heißt es in einem Statement. Das Paar ist seit 1992 verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. In einem Interview aus dem Jahr 2022 hatte die ehemalige Heimatschutzministerin noch betont: "Wir sind so eine transparente Familie" und ergänzt, man sei "ein offenes Buch".

In den vergangenen Jahren gab es jedoch immer wieder Spekulationen über den Zustand ihrer Ehe - insbesondere im Zusammenhang mit Noems Nähe zu ihrem Top-Berater, dem Trump-Vertrauten Corey Lewandowski, der sie regelmäßig bei öffentlichen Terminen begleitete. Ihnen wird seit geraumer Zeit eine Affäre nachgesagt, die allerdings nie offiziell bestätigt wurde.

Auch der US-Präsident selbst äußerte sich gegenüber der "Daily Mail" zu den Enthüllungen über Noem. "Haben sie das bestätigt? Wow, na ja, das tut mir leid für die Familie, wenn das stimmt, das ist wirklich schade." Er habe aber "nichts davon gesehen" und wisse "nichts darüber", sagte Trump. 

Quelle: ntv.de, lpe

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