Unterhaltung

Familie spricht Bann aus Fawaz an George Michaels Grab unerwünscht

George Michael

George Michael wird in seinem Lieblings-Anzug beerdigt.

(Foto: Evert Elzinga/ANP/dpa)

Fadi Fawaz war wohl der letzte Lebensgefährte von George Michael und auch derjenige, der den Sänger tot fand. Bei der Beerdigung des 53-Jährigen ist er allerdings nicht willkommen, das macht Michaels Familie deutlich.

Noch immer steht kein Beerdigungstermin für George Michael fest, wahrscheinlich kann der Popstar, der im Dezember starb, erst im März beerdigt werden. So lange werden sich die toxikologischen Untersuchungen zur Todesursache des 53-Jährigen offenbar noch hinziehen.

Doch wann immer Michael beigesetzt wird, sein vermutlich letzter Lebensgefährte Fadi Fawaz wird nicht dabei sein. Der 43-Jährige sei der Familie nicht willkommen, sagte Michaels Kindheitsfreund Andros Georgiou der britischen "Sun". Fawaz hat das Wohlwollen von Michaels Familie offenbar verspielt, weil er auf Twitter gemutmaßt habe, der Sänger habe Selbstmord begangen.

"Der Himmel helfe ihm, wenn er auftaucht. Fadi wurde nicht zu Beerdigung eingeladen – die Familie hasst ihn", sagte der 54-Jährige. Fawaz hatte Michael am Weihnachtstag in dessen Haus in Oxfordshire tot aufgefunden.

Inzwischen wurde der Wortlaut des Notrufs veröffentlicht, den Fawaz absetzte. Darin berichtet der Hairstylist, er habe Stunden darauf gewartet, dass Michael aufstehe. Dann habe er ihn kalt und blau in seinem Bett gefunden. Außerdem hatte er offenbar selbst versucht, den Sänger wiederzubeleben, erfolglos. Gegenüber den Notrufmitarbeitern sagte Fawaz deutlich, dass es für Rettungsmaßnahmen zu spät sei.

Georgiou zufolge wird Michael in seinem schwarzen Lieblingsanzug beigesetzt, den er auf der "Symphonica"-Tour trug. Außerdem werde er seine goldene Cartier-Uhr und einen Ring tragen, in den sein Spitzname "Yog" eingraviert ist. Die Beisetzung werde eine kleine und geheime Veranstaltung sein. Der Plan sei, dass Michael neben seiner Mutter die letzte Ruhe finden könne, ohne dass die Öffentlichkeit davon Wind bekomme.

Quelle: ntv.de, sba

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.